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herzrosenduft

Erleuchteter

Beiträge: 5 814

Wohnort: Deutschland

Beruf: Gärtner

21

12.02.2009, 18:13

Zitat

Original von el3ktro
Naja als Atheist lebt es sich auch nicht schlecht :-) Ich muss sagen es ist ein sehr befreiendes Gefühl. Aber jedem das Seine würde ich sagen, oder?



Darf ich mal fragen, warum du Atheist bist? Willst du dich niemandem unterordnen?
_______________________________________________________________________________________

Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

Philothea

Moderator

Beiträge: 6 138

Wohnort: Region Bonn

Beruf: Kinderkrankenschwester

22

12.02.2009, 18:18

hier gehts um katholische Frauenärzte - bitte zum Thema
Danke
Gegen Stolz, gegen Neid, gegen Lieblosigkeit und Hass gibt es ein einziges, großes Heilmittel - die Liebe.
(Franz von Sales)
:P Philothea 8)

23

13.02.2009, 09:43

Vielleicht braucht el3ektro ja einen solchen?

fiat

Profi

Beiträge: 1 161

Wohnort: Erzdiözese Wien

24

13.02.2009, 10:13

:D :D :D

Aber Damasus, bleib doch ernst. :D :D :D
Jesus, Maria, Josef, ich liebe euch, rettet Seelen

Annafabiola

Anfänger

Beiträge: 1

Beruf: Mutter

25

15.02.2009, 23:13

Ist auch jemand aus dem Raum Bad Kreuznach, der Adressen nennen kann?
Annafabiola

Ginger

Fortgeschrittener

26

15.02.2009, 23:49

Lieber Atheist,

vielleicht möchte eine Frau deshalb einen "katholischen" Gyn, weil sie beim dritten Kind NICHT dem Arzt stundenlang erklären möchte, warum sie "es" NICHT abtreiben lässt, sondern dass es gewollt, geliebt und erwünscht ist!

Ist einer Bekannten tatsächlich so passiert :rolleyes:

Ginger,
die es auch nicht so prickelnd fand, in jungen Jahren von einem Gyn die Pille "aufgeschwatzt" zu bekommen. Ich wusste gar nicht mehr, was ich sagen sollte, so verunsichert hat mich der Typ. Ein einfaches "nein danke, das brauche und möchte ich nicht" konnte er nicht akzeptieren.

Daher von mir ein klares JA zu einem Arzt (egal welcher Fachrichtung), der den Patienten/die Patientin einfach ERNST nimmt. Das muss nicht unbedingt ein praktizierender Katholik sein, aber es erleichtert die Sache in vielen Situationen ;)

HedwigsMama

Anfänger

Beiträge: 15

Wohnort: Ostvorpommern

Beruf: Erzieherin

27

16.02.2009, 13:31

Also, ICH empfinde mein Christsein als sehr "befreiend", wenn mich die Fragen meines (ungläubigen) Frauenarztes nach Triple-Test, Genetik-Test u.s.w. nicht ins Grübeln bringen, sondern ich ohne viel Nachdenken "Nein" sagen kann zu allem, was das Leben meiner Kinder in Frage stellt.
Gerade bezüglich Frauenarzt/ Schwangerschaft empfinden viele Frauen nach meiner Erfahrung Atheismus eher als Bedrohung denn als Befreiung.
Liebe Grüße aus der Diaspora

28

16.02.2009, 13:46

Katholischer Frauenarzt

Hallo zusammen!

Ich bin neu hier. Das ist mein erstes Posting (hier).

Was ich hier lesen musste hat mich einfach erschreckt !

Da werden einige ein paar Tage im Fegefeuer dafür sitzen. So wie sie drauf sind...

Und jetzt mal ehrlich!

Ich kenne ein paar Ärzte. Das sind allesamt aufgeschlossene, gebildete und weltoffene Menschen.
Die meisten davon sind auch katholisch (was halt mal in Bayern so ist).

Trotzdem stehen sie sich in der Pflicht, einen Patienten (oder soll ich besser sagen, einen Kunden?) allumfassend aufzuklären.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass da eine(r) davon eine Frau zur Abtreibung überreden würde. Oder gar zur Pille. Das sind doch ganz persönliche Entscheidungen, wo sich ein normal denkender Arzt sich heraushält!

Wenn nun aber die Patientin bei einer nicht normal verlaufenden Schwangerschaft durch das Austragen des Kindes sterben würde, ist der oder die Ärztin nicht sogar verpflichtet, die Patientin zumindest darüber aufzuklären, dass sie ihr eigenes Leben durch eine Abtreibung retten könnte?

Nun zur Pille: Wenn eine junge Frau zum Frauenarzt kommt, und über die möglichen Verhütungsarten aufgeklärt wird. Ist er oder sie nicht sogar dazu verpflichtet?

Heist in euren Augen ein "katholischer Frauenarzt" eine Person, die im Sinne der Bibel über Leben und Tod entscheidet. Die persönliche Meinung des Patienten übergeht?

Werden hier solche Ärzte gesucht?

Philon

Fortgeschrittener

29

16.02.2009, 20:02

@ Polarlicht:

Ich habe mir lange überlegt, ob ich auf diese billige Polemik überhaupt antworten soll.

Darum auch nur ganz kurz:

1. Niemand redet hier über die 0,5 % Abtreibungen, die vorgenommen werden, weil das Leben der Mutter in Gefahr ist. Alter Trick der Abtreibungsbefürworter, bei jeder noch so unpassenden Gelegenheit diese prozentual absolut marginale Fallkonstellation vorzukramen.

2. Vielmehr geht es darum, daß es nunmal einfach Frauen gibt - übrigens auch nicht-katholische und sogar nicht-christliche -, die schlicht und einfach nicht von Ärzten behandelt werden wollen, die vorsätzlich Menschen umbringen (damit sind die 99,5% übrigen Abtreibungen gemeint). Was ist daran so schwer zu verstehen?

3. Dementsprechend ist ein katholischer Frauenarzt gerade einer, der sich nicht anmaßt, über Leben und Tod anderer Menschen zu entscheiden.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Philon« (16.02.2009, 20:13)


Benedictus

Meister

Beiträge: 2 944

Wohnort: Aurea Moguntia

Beruf: Student

30

16.02.2009, 21:48

RE: Katholischer Frauenarzt

Zitat

Original von Polarlicht
Hallo zusammen!

Ich bin neu hier. Das ist mein erstes Posting (hier).

Was ich hier lesen musste hat mich einfach erschreckt !


Wieso denn?

Zitat

Da werden einige ein paar Tage im Fegefeuer dafür sitzen. So wie sie drauf sind...


Welche Sünden hast du denn entdeckt?

Zitat

Ich kenne ein paar Ärzte. Das sind allesamt aufgeschlossene, gebildete und weltoffene Menschen.
Die meisten davon sind auch katholisch (was halt mal in Bayern so ist).

Trotzdem stehen sie sich in der Pflicht, einen Patienten (oder soll ich besser sagen, einen Kunden?) allumfassend aufzuklären.


Ja, zum Beispiel über die psychischen Konsequenzen einer Abtreibung. Da hapert es aber oft.

Zitat

Ich kann mir nicht vorstellen, dass da eine(r) davon eine Frau zur Abtreibung überreden würde. Oder gar zur Pille. Das sind doch ganz persönliche Entscheidungen, wo sich ein normal denkender Arzt sich heraushält!


Tja, offenbar nicht (s.o.).

Zitat

Wenn nun aber die Patientin bei einer nicht normal verlaufenden Schwangerschaft durch das Austragen des Kindes sterben würde, ist der oder die Ärztin nicht sogar verpflichtet, die Patientin zumindest darüber aufzuklären, dass sie ihr eigenes Leben durch eine Abtreibung retten könnte?


Sicher muss er das. Ist aber höchst selten und daher kaum relevant.


Zitat

Heist in euren Augen ein "katholischer Frauenarzt" eine Person, die im Sinne der Bibel über Leben und Tod entscheidet. Die persönliche Meinung des Patienten übergeht?


Nach zweimaligem Lesen des Threads kann ich nichts entdecken, was diesen Schluss zuließe. Ich empfehle immer, einfach beim Gesagten zu bleiben und irgendwelche Vormeinungen, Vorurteile und diffusen Gefühle auszuschalten.
Spiritus Domini replevit orbem terrarum. Alleluia.

31

16.02.2009, 22:00

Liebes Polarlicht,

ich habe einige Jahre in einer Frauenarztpraxis gearbeitet.

Die Ärzte werden regelmässig von Pharmazievertretern besucht, die ihre neuen Präparate anpreisen.

Ärzte haben in Deutschland ein festgelgtes Budget, d.h. sie bekommen pro Quartal und Patient einen Festbetrag, der mittlerweile unter der 20 Euro-Grenze liegen dürfte.

Von diesem Budget ist die Beratung zur Empfängnisverhütung befreit, ebenfalls die Verschreibung eines Rezeptes für die Pille oder auch das Legen eines Intrauterinpessars (Spirale. Die wird von den Patienten cash bezahlt. Kostet ca 300 Euro) Die Beratung und das Zur-Verfügung-Stellen der Mittel zur Empfängnisverhütung macht mittlerweile ca. 60-70% des Schaffens eines Gynäkologen aus und die meisten versuchen ihre Tätigkeit dahingehend auszuweiten.
Ist sie doch um einiges lukrativer und bequemer, als beide Ehepartner einzuladen und sie in natürliche Familienplanung einzuweisen, die um übrigen genauso sicher ist wie die Pille (Pearl-Index)

Petra
Der Mensch von heute will nicht Lehrer, sondern Zeugen.
Und wenn er Lehrer akzeptiert, dann deswegen, weil sie Zeugen sind.

Evangelii nuntiandi

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Petra« (16.02.2009, 22:02)


jeremy

Schüler

Beiträge: 164

Wohnort: Wien

32

16.02.2009, 23:18

Danke auch im Forum offiziell für eure Tipps, wir haben jetzt einen sehr guten und katholischen Frauenarzt dank eurer Empfehlungen gefunden.

Weil meine Frage einiges Befremden hervorgerufen hat, nur kurz unsere Motivation:
Es mag ja sein, dass einige Ärzte mit Abtreibungen Geld verdienen und meinen, damit Frauen in Not zu helfen. Aber solche Ärzte muss ich nicht finanziell unterstützen, sondern ich kann diejenigen fördern als Katholik, die sich für das Leben einsetzen. Sicher ist es eine Beschäftigung für den begleitenden Mann, sämtliche Abtreibungsfolder aus dem Wartezimmer einzusammeln und mitzunehmen. Aber wir gehen lieber zu jemanden, der genauso fachlich professionell ist, aber sein Geld nicht auf eine Weise verdient, die wir aus ethischen Gesichtspunkten ablehnen.
Unser Kind wollen wir nicht jemandem anvertrauen, der andere Kinder tötet oder dazu rät, dies zu tun.

Beiträge: 781

Wohnort: Bayern

33

18.02.2009, 13:34

Zitat

Original von jeremy
Danke auch im Forum offiziell für eure Tipps, wir haben jetzt einen sehr guten und katholischen Frauenarzt dank eurer Empfehlungen gefunden.

Weil meine Frage einiges Befremden hervorgerufen hat, nur kurz unsere Motivation:
Es mag ja sein, dass einige Ärzte mit Abtreibungen Geld verdienen und meinen, damit Frauen in Not zu helfen. Aber solche Ärzte muss ich nicht finanziell unterstützen, sondern ich kann diejenigen fördern als Katholik, die sich für das Leben einsetzen. Sicher ist es eine Beschäftigung für den begleitenden Mann, sämtliche Abtreibungsfolder aus dem Wartezimmer einzusammeln und mitzunehmen. Aber wir gehen lieber zu jemanden, der genauso fachlich professionell ist, aber sein Geld nicht auf eine Weise verdient, die wir aus ethischen Gesichtspunkten ablehnen.
Unser Kind wollen wir nicht jemandem anvertrauen, der andere Kinder tötet oder dazu rät, dies zu tun.


Ihr habt völlig recht. Und bei uns ging das mit dem Kinderarzt so weiter. Er hatte selbst sechs Sprösslinge und war in der Pfarrei aktiv. Wenn es so weit ist, wünsche ich Euch für Eueren Nachwuchs auch so einen Arzt.
Alles Liebe und Gute.

M.

34

26.02.2009, 17:08

Hallo,

Wir suchen einen katholischen Frauenarzt in Tirol. Kann uns jemand helfen? Danke

LG

elikai

Anfänger

Beiträge: 6

Wohnort: Wien

Beruf: Ökonomin

35

08.05.2012, 12:35

Danke auch im Forum offiziell für eure Tipps, wir haben jetzt einen sehr guten und katholischen Frauenarzt dank eurer Empfehlungen gefunden.


Frage: welcher Arzt war das? ich brauche nämlich auch dringend einen Gyn wegen anstehender Nachuntersuchung nach einer Not-OP (ich danke dem Herrgott an dieser Stelle nochmals, daß ich das überlebt habe), und natürlich sollte dieser Gyn auch aus katholischer bzw. ethischer Sicht unbedenklich sein.

Kennt jemand einen Gyn in Wien oder Gänserndorf für den Fall, daß es mit den hier angeführten nicht klappt?

Danke!
cave canem

elikai

Anfänger

Beiträge: 6

Wohnort: Wien

Beruf: Ökonomin

36

10.05.2012, 17:32



Man könnte glatt eine kath.net Serviceseite starten ... "Katholische Frauenärzte im deutschsprachrigen Raum"
DAFÜR!
Gibt es denn nirgendwo im Internet eine "Blacklist" oder "Whitelist"? Bin schon die ganze Zeit am Googlen... :-(
cave canem

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