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Bert

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621

19.05.2015, 17:23

Lieber Monsignore, mit dem Zitat wollten sie bestimmt etwas zum Ausdruck bringen.

622

19.05.2015, 18:33

Besten Dank, werter Monsignore, für Ihre Darlegungen. Mehr möchte ich dazu auch nicht mehr schreiben. Vielleicht noch, dass ich da, wo liturgische Texte verkürzt und mit vorgeschriebenen Rubriken freizügig umgegangen wird und diese locker und als "zu bearbeitendes Material" gehandhabt werden, im Verlauf meines Lebens vielleicht etwas überempfindlich geworden bin. Das mag geprägt sein durch meine Erfahrung mit Liturgen, bei denen Messbesucher nie wussten, welche Tagesform nun den Priester wieder zu welchen liturgischen Textinspirationen motivieren würde und mit welchen Auslassungen von ganzen Textbausteinen man zu rechnen hätte. Ich gehe davon aus, dass auch Mitleser sich schon an solchen Vorkommnissen in Gottesdiensten gestossen haben.

Obwohl die Allerheiligenlitanei kein eigentlicher Messtext ist (wenn er auch innerhalb bestimmter Liturgien, z.B. Osternacht, fest zum Bestand gehört), sei an die Liturgiekonstution des 2. Vatikanums erinnert, in der sinngemäss steht, es sollen nur insoweit liturgische Anpassungen vorgenommen werden, als ein sicher zu erwartender Nutzen für die Gläubigen gegeben sei. Das heisst, dass im Normalfall von der gewachsenen Form ausgegangen wirdl. Damit steht eigentlich in der Regel immer Jener unter Rechtfertigungsdruck, der einen überlieferten Gebetstext abändert, und nicht jener, der ihn so betet, wie er dasteht. Darf daran erinnern, dass auch für die Lauretanische Litanei und weitere verbreitete Litaneien die Anrufung der Allerheiligsten Dreifaltigkeit zu Beginn üblich ist.

Wenn nun eine Veränderung oder Auslassung sichtbar wird, stellt sich natürlich schon automatisch die Frage, was der Grund dafür sein mag. Es kann ja auch positive Gründe geben. Vom zitierten Konzilspapst sei etwa die Einfügung des Hl. Josef in den Kanontext erwähnt. Rom ist ja immer Vorbild für die Weltkirche. Und da fragte ich mich schon, ob das für die Allerheiligenlitanei in Rom nun ein Einzelfall sei, oder ob damit eine Neuerung eingeführt werden soll. Auch durch den Austausch ist mir nicht klarer geworden, warum die gewohnte Anrufung der Dreifaltigkeit, die ja einige Sekunden gedauert hätte, gestrichen wurde. Aber ich lass das jetzt.
cor ad cor loquitur
John Henry Newman

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Copertino« (19.05.2015, 21:17)


herzrosenduft

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01.07.2015, 22:48

Am 29.Juni hat die Kirche das Hochfest der beiden Apostel Petrus und Paulus gefeiert.

Der Apostel Petrus zeichnet sich für mich dadurch aus,
...dass er bedingungslos an die Vergebung seiner dreimaligen Verleugnung glaubt. Jesus fragte ihn dreimal: Liebst du mich?
Petrus zweifelt keinen Moment daran, dass ihm diese Sünde vergeben ist. Er hat ein grenzenloses Vertrauen zu Jesus. Denn er weiß sich in der Liebe seines Herrn Jesus Christus geborgen.
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08.11.2015, 12:46

Sankt Hubertus - 3.November

Lebensbeschreibung: https://www.heiligenlexikon.de/Biographi…n_Luettich.html

Nach der Legende ist Hubertus am hochheiligen Karfreitag auf die Jagd gegangen. Anscheinend hat er wohl zunächst nicht viel vom Glauben gehalten, so vermute ich mal. Vielleicht hat er das Leben in vollen Zügen genossen, jedes Vergnügen mitgenommen und keine Gelegenheit zum Spaß ausgelassen, so wie es heute ganz viele Zeitgenossen auch tun. Aber dann hat Hubertus ein für ihn besonderes Erlebnis gehabt. Er hat plötzlich gemerkt, dass es das nicht alles sein kann und dass das alles keinen wirklichen Sinn stiftet. ... und er hat für sich den Glauben an Jesus, den Gekreuzigten, gefunden und entdeckt; und hierin hat er dann den Sinn des Lebens erkannt, ... und er hat fortan danach gelebt und sein Leben ganz neu gestaltet. So wurde er Bischof und hat diesen seinen Glauben an die Menschen mit Erfolg weitergegeben.
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19.11.2015, 08:34

Die Heilige Elisabeth von Thüringen - 19.November

Die Heilige Elisabeth von Thüringen hat die Gottesliebe und die Nächstenliebe in einer ganz hervorragenden Weise verstanden und gelebt. Sie kann uns ein großes Vorbild im Glauben sein. Hier geht es zu ihrer Biographie ...http://evangeliumtagfuertag.org/main.php…119&id=226&fd=0. Von der verlinkten Seite müsste man auch durch Anklicken auf die liturgischen Texte dieses Gedenktages kommen können.

Allen, die heute ihren Namenstag feiern, gratuliere ich ganz herzlich! ;)
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28.10.2016, 08:42

28. Oktober / Apostel Simon und Judas Thaddäus

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07.01.2017, 19:13

2.Januar Basilius der Große

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07.01.2017, 19:16

17.Januar Antonius der Große

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07.01.2017, 19:19

24.Januar Franz von Sales

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07.01.2017, 19:21

31.Januar Don Bosco

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10.01.2017, 18:38

10.Januar / Hl. Franziska Salesia Aviat

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14.02.2017, 09:38

Heute ist Cyrillus und Methodius, Patrone Europas.


Cyrill und Methodius

Cyrill - ein Mönch - war der Erste, welcher die heilige Schrift den Slawen übersetzte. Methodius war Bischof und Glaubensbote.


Christsein ist keine Privatsache. Jeder Christ ist auch gesendet das Evangelium zu verkünden, entweder durch sein Leben oder durch das Wort.
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633

21.02.2017, 09:46

Petrus Damiani

Heute gedenkt die Kirche des Petrus Damiani (siehe http://evangeliumtagfuertag.org/main.php…0221&id=31&fd=0)

Er wird mit dem Satz zitiert: "Mysterium der Einheit

„Mag auch die heilige Kirche durch die Verschiedenartigkeit der Menschen auseinander streben, so ist sie doch durch das Feuer des Heiligen Geistes zu einer Einheit zusammengeschweißt. Und mag sie auch wegen der räumlichen Entfernungen in Teile zerfallen, so kann das Mysterium ihrer innersten Einheit in seiner Unversehrtheit in keiner Weise verletzt werden.“ (Petrus Damiani)"
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22.07.2017, 12:51

23. Juli - Heilige Birgitta von Schweden

Die Birgitta-Gebete kann man hier bestellen: https://www.amazon.de/Brigitta-Gebete-F%…d/dp/3902686014.
Es sieht so aus, als kann man diese Broschüre auch bei kath.net bekommen.
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12.10.2017, 11:28

Heilige Verena

Die Heilige Verena muss so etwas wie eine Mutter Teresa des dritten Jahrhunderts gewesen sein. Sie kam aus Ägypten mit der Thebäischen Legion in die Gegend der Schweiz und des Rheins. Dort lebte sie als Einsiedlerin ihren christlichen Glauben und hatte dabei ein Auge für die Not der Menschen, besonders auch der Frauen. Sie war weit bekannt und eine gefragte Ratgeberin. Auf Grund der Christenverfolgung wurde sie bedrängt und wich später nach Norden aus, wo sie am Rhein ein neues Zuhause fand.
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636

06.11.2017, 18:11

Heiliger Leonhard - 6.November

Heute, am 6.November, gedenkt die Kirche des Heiligen Leonhard. Er hat die Gefangenen besucht und sich für ihre Freilassung eingesetzt.

Auch heute leben in allen Ländern der Erde Menschen unter unmöglichen Bedingungen in Gefängnissen.

Der Heilige Leonhard ist Patron der psychisch Kranken.
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13.11.2017, 09:11

Heiliger Papst Johannes Paul II.

Papst Johannes Paul II. hat seinerzeit den Jugendlichen zugerufen:

"Wenn ihr eine Vision habt, dann lebt diese Vision, und tut sie nicht als belanglos ab!"
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638

13.11.2017, 09:20

13.November - Seliger Carl Lampert

"Carl Lampert (* 9. Januar 1894 in Göfis; † 13. November 1944) war ein katholischer Geistlicher, der von den Nationalsozialisten hingerichtet wurde.
...
Leidensweg

Durch einen „Führerbefehl“, wonach Bischöfe von der NS-Gerichtsbarkeit nicht zu belangen seien, kam bald Provikar Lampert in den Fokus des Regimes. Gauleiter Franz Hofer, der eine rigorose Anti-Kirchen-Politik in seinem Gau verfolgte, ließ bald darauf Klöster schließen und Ordensleute verhaften, darunter im November 1938 das Canisianum und in den ersten Märztagen des Jahres 1940 auch das Kloster der Ewigen Anbetung in Innsbruck. Da die Nonnen sich den Anordnungen widersetzten, machte Gauleiter Hofer Provikar Lampert dafür verantwortlich und ließ ihn am 4. März 1940 festnehmen. Nach zehn Tagen Haft im Polizeigefängnis Innsbruck-Adamgasse wurde Lampert am 14. März 1940 wieder auf freien Fuß gesetzt.

Ein Bericht in Radio Vatikan, der am 23. März 1940 in deutscher Sprache gesendet wurde, und in dem die Situation der Kirche und die Repressalien des NS-Regimes gegenüber den Geistlichen in der Diözese Innsbruck zur Sprache kamen, brachte Provikar Lampert erneut ins Gefängnis. Die Gauverwaltung vermutete in Lampert einen Spitzel für die Vatikanstadt. Allerdings kam er erneut nach relativ kurzer Zeit wieder frei.

Beim nächsten Mal hatte Lampert jedoch nicht mehr Glück. 1939 war der Pfarrer von Götzens, Otto Neururer ins KZ Dachau deportiert worden. Lampert hatte vergeblich versucht, Neururer freizubekommen, zumal sein Kollege gesundheitlich angeschlagen war. Am 30. Mai 1940 wurde Neururer im KZ Buchenwald ermordet. Das Regime sandte Neururers Asche nach Götzens mit dem Ziel, diese anonym zu bestatten. Als Lampert jedoch eine Todesanzeige in einer Kirchenzeitung veröffentlichen ließ, in der auch Neururers Todesort angeführt wurde, ließ man ihm am 5. Juli 1940 wegen Verstoßes gegen die NS-Geheimhaltungsvorschriften erneut verhaften.

Carl Lampert wurde am 25. August 1940 nun auch nach Dachau deportiert. Am 1. September 1940 folgte der Transport ins KZ Sachsenhausen bei Berlin. Hier wurde er der Strafkompanie zugeteilt, einem Trupp, in dem er harte körperliche Arbeit verrichten musste. Dennoch hielt er an seinem Glauben fest, wie ein Treffen Lamperts mit dem ebenfalls in Sachsenhausen inhaftierten Innsbrucker Caritasdirektor Josef Steinkelderer beweist. Dieser flüsterte Lampert zu: Martyres sumus (Märtyrer sind wir), worauf Lampert antwortete: In Christi nomine pro ecclesia (Im Namen Christi für die Kirche).

Nach drei Monaten in Sachsenhausen wurde Lampert am 15. Dezember 1940 zurück nach Dachau deportiert, wo er noch weitere acht Monate inhaftiert blieb. Am 1. August 1941 wurde er zwar freigelassen, wurde jedoch mit einem Betretungsverbot des Reichsgaus Tirol-Vorarlberg belegt.

Lampert zog daraufhin am 16. August 1941 nach Stettin, wo er im Carolusstift erneut als Seelsorger wirkte und auf diese Weise versuchte, geistlichen Widerstand gegen den Nationalsozialismus zu leisten. Auch arbeitete er als Geistlicher in einem Lazarett, in Swinemünde und in Parchim.

Was Lampert jedoch nicht wusste, war, dass die Gestapo einen Spitzel auf ihn angesetzt hatte. Ingenieur Hagen sei ein nazifeindlicher und tiefreligiöser Mensch auf der Suche nach Spiritualität. In Bibelstunden und Diskussionsrunden erschlich sich Hagen das Vertrauen von Lampert. In Wahrheit handelte es sich jedoch bei Hagen um Franz Pissaritsch, einen Anwärter um die Aufnahme in die Waffen-SS. Pissaritsch versuchte Lampert zu Aussagen gegen das NS-Regime zu bewegen, worauf Lampert jedoch kaum einging. Als er nach einigen Monaten Spionagetätigkeit noch keine konkreten Beweise sammeln konnte, konstruierte Pissaritsch ein Komplott, wonach Lampert Feindsender abgehört hätte und durch Aussagen die Wehrkraft zersetzt hätte.

Dieses Protokoll war die Grundlage zu einer Verhaftungswelle, bei der am 4. Februar 1943 etwa 40 Geistliche und Ordensschwestern verhaftet wurden, darunter auch Carl Lampert. In den kommenden Monaten wurde Lampert intensiven Verhören und Folterungen unterworfen. Zwei Auszüge aus den Protokollen zeugen von Lamperts Standhaftigkeit.

Vorsitzender Trettin: „Herr Lampert, sind Sie doch vernünftig, verlassen Sie die Kirche und das Priestertum. Das ist doch alles nur Hokuspokus. Zeugen Sie Kinder für den Führer Adolf Hitler. Ich werde Ihnen einen guten Posten verschaffen!“
Lampert: „Herr Kommissar, ich liebe meine Kirche. Ich bleibe meiner Kirche treu und auch dem Priesteramt: Ich stehe für Christus und liebe seine Kirche!“

Frage: „Was schätzen Sie höher: das Evangelium oder Hitlers ,Mein Kampf'?“
Lamperts Antwort: „Das Evangelium ist Gottes Wort und verkündet die Liebe. Das Buch des Herrn Hitler ist das Werk eines Menschen und predigt den Hass!“

Der Prozess gegen Lampert und zwei weitere Priester, Pater Friedrich Lorenz und Kaplan Herbert Simoleit wurde im Dezember 1943 vor dem Reichskriegsgericht in Halle (Saale) eröffnet. Selbst vor Gericht erschien SS-Mann Pissaritsch unter seinem falschen Namen Ingenieur Hagen um durch seine Aussagen die Anklage zu bekräftigen.

Lampert wurde am 20. Dezember 1943 erstmals für schuldig befunden. Wegen gerichtsinternen Streitigkeiten − es gab Richter die sich für die Todesstrafe aussprachen, andere plädierten wegen Lamperts Glauben für eine lange Haftstrafe – wurde das Todesurteil nicht unterzeichnet. Am 14. Januar 1944 wurde der Prozess an das Reichskriegsgericht in Torgau delegiert, wohin Lampert deportiert wurde. Sieben Monate verbrachte er nahezu in Isolationshaft. Das Urteil wie es in Halle gefällt wurde, wurde am 27. Juli 1944 in allen Punkten bestätigt. In der Nacht bevor Generalstabsrichter Werner Lueben das Urteil unterzeichnen hätte müssen, beging dieser am Morgen des 28. Juli 1944 Suizid. Eine seiner letzten Aussagen war: „Es handelt sich in diesem Fall weder um „Verbrecher“ noch um `asoziale Elemente'. Ihre einzige Tragik ist es, dass sie katholische Priester sind!“

Mit neuen Richtern versehen kam es zu einem dritten Prozess gegen Lampert der am 8. September 1944 mit Pater Friedrich Lorenz und Kaplan Herbert Simoleit erneut zum Tod verurteilt wurde.

Am 13. November 1944 wurden Lampert und die mit ihm Verurteilten ins Zuchthaus Roter Ochse nach Halle gebracht. Hier wurde er um 16:00 Uhr durch das Fallbeil hingerichtet.

Die Urne mit seiner Asche wurde zunächst in Halle beigesetzt und erst nach dem Krieg, 1948, in seine Vorarlberger Heimatgemeinde Göfis überstellt.

Am 13. November 2011 wurde Carl Lampert in der Stadtpfarrkirche St. Martin in Dornbirn durch Karsinal Angelo Amato seliggesprochen."

zitiert aus www.evangeliumtagfuertag.org
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639

18.11.2017, 20:54

19.November - Heilige Elisabeth von Thüringen

"Es ist der Boten Recht schnell zu sein"
(eine Anspielung auf ihr kurzes Leben; sie starb mit 23 Jahren)
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640

19.11.2017, 13:20

Elisabeth heiratet als ganz junge Frau. Sie ist sehr glücklich mit ihrem Mann, und gemeinsam haben sie Kinder. Doch der Mann stirbt sehr früh.
Elisabeth ist besser gestellt. Aber sie erkennt ihre Verantwortung gegenüber denen, die nur wenig Anteil an den Gütern haben und engagiert sich für diese Menschen. So erregt sie Anstoß in ihrer Umgebung und wird schließlich nach dem Tod ihres Mannes "weggemobbt". Sie findet ein neues Zuhause und kann sich einen Teil ihres Erbes sichern. Damit gründet sie eine Art Krankenhaushospiz, wo sie selber mitarbeitet. Doch schon früh stirbt auch sie.
Die Menschen erkennen in ihr schon bald ein Vorbild und fangen an sie als "Heilige" zu verehren.
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