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herzrosenduft

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261

09.10.2011, 17:19

Weiß jemand wie weit es mit dem neuen Gotteslob ist? Wird es bald herauskommen?
_______________________________________________________________________________________

Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

262

03.12.2011, 22:21

In dem neuesten Artikel, den ich im Netz finden kann (http://www.badische-zeitung.de/klassik-2…--44430375.html), heißt es:

Zitat

Mit dem Vorliegen des neuen 1200-Seiten-Werks, das ebenfalls "Gotteslob" heißen wird, ist nicht vor Ende 2013 zu rechnen.

herzrosenduft

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263

17.06.2012, 13:56

Weiß jemand etwas über das neue GOTTESLOB zu berichten?
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Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

dalet

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264

11.12.2012, 00:33

Das ist jetzt wohl offiziell: Advent 2013. --> http://www.dbk.de/nc/presse/details/?presseid=2228

Insgesamt scheint mit das Gotteslob aber ein großes Staatsgeheimnis zu sein, man sieht nichts, man hört nichts, man weiß nichts.

herzrosenduft

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265

10.03.2013, 07:49

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Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

Dolfi

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266

10.03.2013, 23:28

Zitat aus der Publikation "-t-B-Hofmann.PDF" Oben, mittlerer Link
[font='&quot']15. Stichwort Lieder[/font][font='&quot']: Wie viele Lieder wurden aus dem alten „Gotteslob“ übernommen, wie viele sind neu? [/font]
[font='&quot']Im Stammteil des alten Gebet- und Gesangbuchs befinden sich etwa 270 Lieder, von denen gut die Hälfte in das neue Gotteslob übernommen wurde. Fehlen werden zukünftig jene Lieder, die in den vergangenen fast 38 Jahren keine oder nur wenig Akzeptanz in den [/font]Gemeinden fanden. Ergänzt wurde das bisherige Liedgut hingegen um Gesänge, die in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder im Stammteil vermisst wurden – sei es, weil diese Lieder aus Gründen des damaligen Zeitgeistes im alten „Gotteslob“ keine Aufnahme
fanden
,…"

Randbemerkungen:
- Ob man auch bei dieser Ausgabe "dem Zeitgeist" huldigt?
- Welche 135 Lieder (das ist die Hälfte der alten 270 Lieder des Stammrteils) werden in den Stammteil aufgenommen? Vielleicht: Es blüht der Blumen eine, oder: Rosenkranzkönigin (kennt ihr diese Lieder? ... pardon, das haben unser Ahnen gesungen... nicht modern... sorry!)
- Naja, "wenig Akzeptanz" ist zu viel gesagt, wenn man an den unmöglichen Text von "Stille Nacht" im jetzigen Gotteslob denkt. Das hat ganz sicher, todsicher, KEIN Mensch gesungen. Aber was soll's: Es war damals die Zeit - äääähm, DER ZEITGEIST, wo alles und jedes Kitschige, Gefühlsbetonte und ähnlich überkommene "Laster unserer Vorfahren" beseitigt wurde; das heilige Messopfer (so hiess das vorher!) qwurde prompt in "Gottesdienst" umgewandelt, damit es sich "entmystifizierter" anhört... Was soll's: "Heilig!" häää?; MessOPFER!... häää?
Will jemand klar erkennen, was ich da sagen will, sos ei ihm angeraten, das Lied "Stille Nacht" im Gotteslob sich anzuschauen: Nüchtern, modern, gefühlsfrei; zugleich zeitgeistvoll und geislos gleichzeitig... wie vieles in diesen Jahren...
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"Wir aber verkünden Christus, den Gekreuzigten!" 1 Kor 1.23

Elisabetta

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267

11.03.2013, 10:09

Besteht eigentlich eine Verpflichtung, das neue Gotteslob zu verwenden? Solange es Priester gibt, die nicht einmal das vorgeschriebene römische Messbuch verwenden, so denke ich, könnte man durchaus "ungehorsam" sein und beim alten Gotteslob bleiben, wenn das neue auf weite Strecken "verweltlicht" wurde, was leider anzunehmen ist. Ich denke,es müsste jeder Pfarre freigestellt sein. Außerdem ist die Neuanschaffung auch eine Kostenfrage für die Pfarren, die mit diesem Geld sicherlich mehr "glaubensfördernde Maßnahmen" unterstützen könnte.

Pippi Langstrumpf

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268

12.03.2013, 14:41

- Naja, "wenig Akzeptanz" ist zu viel gesagt, wenn man an den unmöglichen Text von "Stille Nacht" im jetzigen Gotteslob denkt. Das hat ganz sicher, todsicher, KEIN Mensch gesungen. [...]
Will jemand klar erkennen, was ich da sagen will, sos ei ihm angeraten, das Lied "Stille Nacht" im Gotteslob sich anzuschauen: Nüchtern, modern, gefühlsfrei; zugleich zeitgeistvoll und geislos gleichzeitig... wie vieles in diesen Jahren...
Ähm, dieses Post kapiere ich nicht. Wollen Sie, Dolfi, damit sagen, dass im neuen, im kommenden Advent erscheinenden Gotteslob "Stille Nacht" einen neuen, nüchternen, modernen Text hat, den keiner singen wird? Oder meinen Sie den Text im jetzigen Gotteslob (aus den 1970er-Jahren, revidiert in den 1990er-Jahren)??? Der Text im jetzigen Gotteslob sind dieselben 3 Strophen, die man auch in Liederbüchern findet, im Anhang der ED Wien sind die vollen 6 Strophen. Unterschiede in den Texten habe ich nur im Detail bemerkt, nämlich "schlafe" und "Jesus" (ursprüngliche Version) vs. "schlaf" und "Christ" (spätere Version), sowie eine gelegentliche Vertauschung der 2. und 3. Strophe in der "dreistrophigen" Version.

Im Niederländischen kenne ich wohl eine "weltliche/protestantische/entsüßlichte" Version von "Stille nacht" (Kleinschreibung, weil NL damit gemeint ist, also "s-tille") und die bei der Christmette 1993 in einer katholischen Kirche gesungene Version, die eine Übersetzung des deutschen Textes ist und die ich noch in keinem Liederbuch gefunden habe (sie haben bei der Christmette ein kopiertes Liederheft in die Bänke gelegt).

Wenn es wirklich einen neuen Text von "Stille Nacht" gibt, dann glaube ich auch, dass der in Ö nicht akzeptiert werden wird!

Ich habe jemanden die Vermutung äußern gehört, dass das neue Gotteslob dazu dient, z.B. die Lieder vom Huub Oosterhuis (demjenigen gefallen sie, mir nicht so - ich finde die 1960er-Jahre-Lieder von der Melodie her ziemlich schwach, dann lieber gleich "neue geistliche Lieder", aber am liebsten sind mir eh die von vor 1900) zu entfernen. Da habe ich mich gefragt, was dann mit den Liedern des alten deutschen Reformators ist, der ist ja ein noch prominenterer "Abtrünniger".

Dolfi

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269

12.03.2013, 23:43

- Naja, "wenig Akzeptanz" ist zu viel gesagt, wenn man an den unmöglichen Text von "Stille Nacht" im jetzigen Gotteslob denkt. Das hat ganz sicher, todsicher, KEIN Mensch gesungen. [...]
Will jemand klar erkennen, was ich da sagen will, sos ei ihm angeraten, das Lied "Stille Nacht" im Gotteslob sich anzuschauen: Nüchtern, modern, gefühlsfrei; zugleich zeitgeistvoll und geislos gleichzeitig... wie vieles in diesen Jahren...
Also ich weiss nicht, wie viele Revisionen das Gotteslob erfahren hat. In der Schweiz wird es nicht benützt. Ich habe eigentlich nur die erste Ausgabe bei mir - ich glaube sie stammt etwa von 1975 oder so - und dort ist ein "Stille Nacht"-Text drinnen, der nicht nur kleine Änderungen aufweist, sondern ein "fast" völlig und total unmöglich zu singender Text ist... Auf den habe ich mich bezogen.

Und noch klaarer, was ich "befürchte": Ich will hoffen, dass keine Lieder etwa "Zur Heiligen Geistin", zur "VaterMutter unser", zur "Mutzter Erde" und ähnlichem (mit Verlaub gesagt: "Blödsinn") reinkommt.
So, is es itzo klar?
Danke!

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Pippi Langstrumpf

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270

13.03.2013, 09:58


Also ich weiss nicht, wie viele Revisionen das Gotteslob erfahren hat. In der Schweiz wird es nicht benützt. Ich habe eigentlich nur die erste Ausgabe bei mir - ich glaube sie stammt etwa von 1975 oder so - und dort ist ein "Stille Nacht"-Text drinnen, der nicht nur kleine Änderungen aufweist, sondern ein "fast" völlig und total unmöglich zu singender Text ist... Auf den habe ich mich bezogen.

Aha, Schweiz, das könnte wirklich ein (calvinistischer) Text ähnlich dem niederländischen sein. In der "normalen" Gotteslob-Ausgabe sind unter Nr. 145 (also eindeutig Stammteil) die 3 "gängigen" Strophen ohne Noten (weil die Melodie eh jeder kennt), in der Ausgabe der ED Wien im Diözesanteil (Nummer über 900, wenn ich mich recht erinnere) 6 Strophen mit Noten. Das Gotteslob ist in meiner Volksschulzeit herausgegeben worden, also habe ich auch jahrelang die erste Ausgabe (der Diözese Graz-Seckau und die Schulausgabe ohne Diözesanteil, aber wohl mit Österreich-Teil) verwendet.

Ich hätte übrigens geschätzt, dass der Stammteil mehr als 270 Lieder enthält, wenn ich mich nicht irre, über 700 "Nummern", aber da sind auch Gebete, Andachten, Beichtspiegel und Halleluja-Rufe dabei, die vielleicht nicht als Lieder gezählt werden (ich meine, die Halleluja-Rufe).

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pippi Langstrumpf« (13.03.2013, 10:04)


mysterium fidei

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271

13.03.2013, 10:58

Wenn es wirklich einen neuen Text von "Stille Nacht" gibt, dann glaube ich auch, dass der in Ö nicht akzeptiert werden wird!


Ich wäre euch Österreichern ausgesprochen dankbar für diesen Widerstand!!!
Ubi petrus ibi ecclesia
Wo Petrus ist, da ist die Kirche

herzrosenduft

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272

05.06.2016, 14:01

Ein schönes Lied mit tiefem Inhalt...

Im neuen Gotteslob findet sich unter Nr. 823 das Lied: "Da wohnt ein Sehnen tief in uns nach Gott.."
siehe https://www.youtube.com/watch?v=PWUO2WQEW1M
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herzrosenduft

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273

05.06.2016, 14:06

Meine Zeit steht in deinen Händen...

ein Lied aus dem neuen Gotteslob: https://www.youtube.com/watch?v=E49-Mox84S8
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Pippi Langstrumpf

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274

05.07.2016, 15:22

Ich finde das neue "Gotteslob" nicht so schlecht. Es sind einige schöne neue Lieder drin. Am drittletzten Sonntag wurde dort, wo ich die Vorabendmesse besuchte, ein neues Lied zur Gabenbereitung (?) gesungen, das wurde dann leider mehr oder weniger zu einem Solo des Priesters.

Vor ein paar Tagen wollte ich gern etwas in meinem neuen "Gotteslob" nachschauen und habe es nicht gefunden. (Das Regal, wo es themenmäßig hineingehört, d.h. am besten neben das alte "Gotteslob", war voll, ich bilde mir ein, ich hätte es auf die Bücher draufgelegt, aber auch im Fach darüber und darunter war nichts.) Heute bin ich auf die Idee gekommen, in meine Mailbox zu schauen - ja, ich habe mir vor über einem Jahr ein "Gotteslob" bestellt (und mir das nicht nur eingebildet), also ist demnächst gründliches Abstauben und Aufräumen meiner Bücher angesagt. :( X(

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Beruf: Kath.Priester des röm.Ritus (Stephansdom) u.Erzpriester des byzant.Ritus(für Ukrainer) / Gymnasiallehrer ( Rk ) i.R.

275

05.07.2016, 16:25

@ Pippi Langstrumpf

Ganz richtig, der Pfarrer ist kein Solist! Übrigens hat mich diese Ihre Mitteilung erstaunt, denn bei der Gabenbereitung hat der Priester ganz bestimmte Bereitungsgebete über Brot und Wein zu sprechen, die Händewaschung durchzuführen und gegebenenfalls mit Weihrauch den Altar zu inzensieren, da kann er eigentlich gar nicht singen. In manchen Kirchen werden neue Lieder 5 min vor Beginn der Liturgie eingeübt.Msgr. Franz Schlegl

Pippi Langstrumpf

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276

07.07.2016, 19:49

RE: @ Pippi Langstrumpf

Ganz richtig, der Pfarrer ist kein Solist! Übrigens hat mich diese Ihre Mitteilung erstaunt, denn bei der Gabenbereitung hat der Priester ganz bestimmte Bereitungsgebete über Brot und Wein zu sprechen, die Händewaschung durchzuführen und gegebenenfalls mit Weihrauch den Altar zu inzensieren, da kann er eigentlich gar nicht singen. In manchen Kirchen werden neue Lieder 5 min vor Beginn der Liturgie eingeübt.Msgr. Franz Schlegl
Inzension kenne ich eher von besonderen Anlässen. Ich muss zugeben, dass ich nicht so darauf geachtet habe, wie die Gabenbereitung abgelaufen ist. Eine Pfarre, die nicht einmal meine eigene ist, will ich auch nicht für mangelnde "Laienmitarbeiterbeteiligung" bei einer "Nebenmesse" (Samstag Vorabend) kritisieren. In meiner Pfarre ist es, wenn es keine Ministranten gibt, meist so, dass der Mesner zur Gabenbereitung aus der Sakristei kommt, zuerst dem Priester bei der Gabenbereitung "hilft" (z.B. ihm das Wasser zur Handwaschung drüber gießt und das Tuch zum Abtrocknen reicht) und dann die Kollekte absammelt. D.h. da ist der Priester vielleicht mit der Gabenbereitung fertig, wenn zur Kollekte das Gabenlied gesungen wird, oder zumindest ab der zweiten Strophe.

In den heutigen Zeiten ;( gibt es Ministranten meist nur mehr zur Sonntag-Hauptmesse und zu besonderen Anlässen. In zwei anderen Pfarren, in denen ich manchmal die Samstag-Abendmesse besuche, gibt es wenigstens ältere Akolythen. In der oben genannten Kirche, in der ich an drei von vier Samstagen in den letzten Wochen war (also nicht unbedingt statistisch signifikant), gab es einen Herrn, der beide Lesungen und dazwischen den Psalm las, die Fürbitten vortrug, die Kollekte absammelte und die beiden ersten Male auch als Kommunionhelfer fungierte (Am letzten Samstag hat der Priester die Kommunion allein ausgeteilt, obwohl ich den Eindruck hatte, dass eher ein bisschen mehr Messbesucher waren und wegen nur bekannter Lieder ein stärkerer Volksgesang). Ob er vor der Kollekte auch den üblichen "Ministranten-Gabenbereitungsdienst" gemacht hat, ist mir nicht explizit aufgefallen, wäre aber möglich.

Eine Person, die vor der Messe neue Lieder übt, ist in allen Pfarren ein Luxus für besondere Anlässe. Anstatt mich über die Dinge zu ärgern, die im Lauf der Jahrzehnte schlechter geworden sind, könnte ich mich aber auch über die Dinge freuen, die besser geworden sind oder die besser sind als in anderen Ländern. In Österreich und Deutschland gibt es im Normalfall für jede Sonntagsmesse inkl. Vorabend einen Organisten. In den letzten Jahren gibt es fast immer zwei Lesungen vor dem Evangelium, und eine Sonntagsmesse inkl. Homilie, die nur 35 oder 38 Minuten dauert, habe ich schon seit dem vorigen Jahrtausend nicht mehr erlebt (die zwei Priester, die diese Zeiten regelmäßig geschafft haben, sind nämlich in diesem verstorben).

Ein bisschen Polemik über die Fähigkeit und Bereitschaft der durchschnittlichen österreichischen Gläubigen, neue Lieder vom Blatt zu singen, war schon in meinem vorigen Post dabei. Selbst finde ich es auch nicht so lustig, wenn man zu einer Strophe kommt, wo der Text nicht mehr unter den Noten steht (und sich die Melodie noch immer nicht 100 %ig gemerkt hat). Da fällt mir ein, dass ich auch positiv erwähnen kann, dass es überhaupt in den Kirchenliederbüchern Noten gibt. Anno 1990 in einer Kirche in Edinburgh gab es die nämlich nicht.

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