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morus jr.

Schüler

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101

06.02.2003, 11:51

@philothea und miss marple
Danke für die engagierte Diskussion.
Ich möchte nicht einer Gewissensängstlichkeit das Wort reden und weiß, daß Gottes Barmherzigkeit größer ist, als unsere Sünden.
In diesem Forum ist das Gedicht wahrscheinlich auch nicht problematisch, wegen seiner Zwielichtigkeit würde ich es aus pastoralen Gründen allerdings nicht in einer „gewöhnlichen“ Gruppe oder Gemeinde einsetzen.


Zitat

Original von Philothea
Weil etwas falsch verstanden werden kann, nuß ich nicht große Ausführungen hinterher schicken - die Bibel wäre 1000 mal so dick, hätte Gott sich daran gehalten. :P
Auch Bibelstellen können gefährlich sein, wenn man sie falsch auslegt. ;)
Möchtest du deshalb das Bibellesen wieder verbieten???? ?(


Daher haben wir Katholiken ja ein Lehramt, dem der Heilige Geist beisteht, und das falsche Bibelauslegungen korrigiert! :) (Aber das ist ein anderes Thema.)

Philothea

Moderator

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102

07.02.2003, 10:54

lieber morusjr

Zitat

Daher haben wir Katholiken ja ein Lehramt, dem der Heilige Geist beisteht, und das falsche Bibelauslegungen korrigiert! (Aber das ist ein anderes Thema.)


Klar habe ich dort die Hilfe.
Aber Gott hat die Bibel so "rausgegeben", mit all den Möglichkeiten, der falschen Auslegung.
Er geht dieses Risiko ein.
Und wir müssen dieses Risiko auch eingehen.
Denn auch wenn ich mich noch so klar ausdrücke, es kann beim anderen falsch ankommen und falsch ausgelegt werden.

liebe Grüße
Philothea
Gegen Stolz, gegen Neid, gegen Lieblosigkeit und Hass gibt es ein einziges, großes Heilmittel - die Liebe.
(Franz von Sales)
:P Philothea 8)

Raphael

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103

07.02.2003, 22:02

Im folgenden werden die 10 Gebote für eine seelische Gesundheit vorgestellt. Die Einhaltung dieser Gebote kann dazu führen, daß der von manchen empfundene Druck bei der Beichte gemindert wird. Sie sind von der Homepage von Christa Meves übernommen.

10 Gebote für eine seelische Gesundheit des Menschen

1. Habe es im Bewußtsein, daß nicht der Mensch, sondern Gott der Herr über das Universum ist. Bemühe dich durch Jesus Christus um eine Beziehung zu ihm durch eine intensive Praxis des Gebetes und der Beschäftigung mit der Heiligen Schrift.
2. Nimm nichts Gutes für selbstverständlich. Sei für alles Gutes immer voll Staunen dankbar.
3. Halte dich daran fest, daß du - ganz gleich, in welcher Lage du dich befindest - als Mensch einen dir von Gott verliehenen Wert hast.
4. Lasse dich nicht von Abwertungen, Kränkungen und Beleidigungen aus der Ruhe bringen. Mache dir klar, daß der andere auch Fehler hat.
5. Sei immer bereit, denen, die dich kränken, vergeben zu wollen.
6. Versuche, dich der geschöpflichen Ordnung zu unterstellen. Gehorche den notwendigen, natürlichen Bedürfnissen nach Schlaf, Nahrung, Sauberkeit.
7. Die Dinge, die erledigt werden müssen, tue unverzüglich! Schiebe nichts auf!
8. Nimm dich nicht zu wichtig! Sieh eher von dir selbst ab und auf die anderen und deine Aufgaben hin.
9. Gib nicht auf, wenn sich Schwierigkeiten ergeben, Schicksalstrotz bewährt sich.
10. Bemühe dich um einen guten Freund bzw. Freundin, mit der du auch intime Probleme besprechen kannst.
Der Mensch ist zu aufgeklärt, um einfach zu glauben;
er ist jedoch zu wenig aufgeklärt, um wieder zu glauben!

Philothea

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104

08.02.2003, 18:06

Lieber Raphael

In wieweit nehmen diese Gebote den Druck bei der Beichte?

Ich denke es ist meine eigene Einstellung zur Beichte, die Druck erzeugt.
Sünden zu bekennen ist nie schön, aber wenn ich die Versöhnung mit Gott im Auge habe und die Beichte als Versöhnungsfest verstehe und mir klar mache, denke ich das kein Druck da sein braucht.
Ich sehe Gottes Liebe hier im Mittelpunkt und diese trägt mich.

Ich stelle mir immer wieder vor Augen, das die Versöhnung und Vergebung das schönste Geschenk auf der Welt sind.
Sowohl wenn ich jemandem vergebe, wie auch wenn mir vergeben wird.
Bei meinen Mitmenschen erfahre ich Versöhnung als guten Grundstein für eine gute Freundschaft.
Bei Gott ist es der wichtigste Verbindungsweg.
Er hält mir die Kommunikation mit gott auf.
liebe Grüße
Philothea
Gegen Stolz, gegen Neid, gegen Lieblosigkeit und Hass gibt es ein einziges, großes Heilmittel - die Liebe.
(Franz von Sales)
:P Philothea 8)

Raphael

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105

08.02.2003, 23:24

Liebe Philothea,
ich stimme Dir voll und ganz zu.
Der Grund, warum ich diese Gebote vorgestellt habe, ist der, daß es offensichtlich Gläubige gibt, die der Meinung sind, die r.-k. Kirche schwingt die zehn biblischen Gebote wie einen drohenden Knüppel, um die mehr oder weniger gläubigen Schäfchen bei der Herde zu halten. Die vorgeschlagene Lösung war dann eine mehr psychologisch ausgestaltete Beichtpraxis in Richtung eines Gespräches, damit sich der Pönitent, wie es Josephus einmal so theologisch korrekt ausdrückte, eben nicht wie ein armer Sünder vorkommt. Ich halte persönlich wenig davon, da man letztlich nicht dem Priester seine Sünden beichtet, sondern das Bekenntnis eigentlich vor dem dreifaltigen GOTT ablegt.
Im Vorfeld der Beichte kann man aber meines Erachtens durch die psychologisch ausgestalteten 10 Gebote für eine seelische Gesundheit einen leichteren Zugang finden und z.B. nach dem 10. Gebot einige Themen nicht mit in die Beichte nehmen, sondern mit Menschen, die einem vertraut sind, besprechen.
Der Mensch ist zu aufgeklärt, um einfach zu glauben;
er ist jedoch zu wenig aufgeklärt, um wieder zu glauben!

Philothea

Moderator

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106

09.02.2003, 15:49

Lieber Raphael
Da kann ich dir zustimmen.
liebe Grüße
Philothea
Gegen Stolz, gegen Neid, gegen Lieblosigkeit und Hass gibt es ein einziges, großes Heilmittel - die Liebe.
(Franz von Sales)
:P Philothea 8)

Geist aus Appenzell

unregistriert

107

13.01.2005, 14:05

Zitat

Original von Physt
@Josephus, Zindo und alle anderen Priester,

ein befreundeter Priester hat mir auch erzählt, daß es für ihn eine besondere Gnade ist, Beichte zu hören. Bei der Diskussion um die sexuellen Übergriffe von Priestern in USA fiel dann aber auch mal die Bemerkung, daß das Beichtehören auch das Unrechtsbewußtsein abstumpfen könne. So nach dem Motto: "Was andere alles ausfressen..." und "Ich bin ja auch nur ein Mensch..."

Wie sind denn Eure Erfahrungen damit?

Gruß,

Physt

ThomasAquinas

unregistriert

108

14.01.2005, 20:55

Ich habe bei einiger Zeit ein "nettes" Gebetszettelchen aus einem Bußgottesdienst...

Sünde ist zu wenig Liebe

1.
Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt. (Joh 13,34)

NICHT, dass ich gut verdienen will, ist Sünde, sondern wenn ich es auf Kosten anderer tue, wenn andere dabei zu Schaden kommen, wenn ich zu unehrlichen Mitteln greife.

NICHT, dass ich in Wohlstand lebe, ist Sünde, sondern wenn er zu meinem Ein und Alles wird, wenn ich nicht mehr teilen kann, wenn ich kein Herz mehr habe für andere.

NICHT, dass ich auf meinen Rechten bestehe, ist Sünde, sondern wenn ich dabei die Rechte anderer missachte, wenn ich rücksichtslos und hartherzig bin.

NICHT, dass ich die schönen Dinge des Lebens genieße, ist Sünde, sondern wenn ich unersättlich, unmäßig und undankbar bin.

NICHT, dass ich sexuelle Wünsche und Regungen verspüre, ist Sünde, sondern wenn ich mich von meinen Trieben beherrschen lasse, wenn ich andere Menschen als Objekt meiner Begierde missbrauche.

2.
NICHT, dass mir Menschen unsympathisch sind, ist Sünde, sondern wenn ich deswegen ungerecht über sie urteile, wenn ich sie diskriminiere oder verachte.

NICHT, dass ich Kritik an anderen Menschen übe, ist Sünde, sondern wenn ich es vorschnell oder lieblos tue, wenn ich andere herabsetze oder verletze.

NICHT, dass Neid, Schadenfreude oder Zorn in mir hochkommen, ist Sünde, sondern wenn ich mich diesen Gefühlen nicht widersetze, wenn ich sie nicht zu überwinden versuche, wenn ich mich in meinem Handeln davon leiten lasse.

NICHT, dass ich über andere rede, ist Sünde, sondern wenn ich gedankenlos oder gehässig Schlechtes von anderen erzähle und so ihrem Ruf schade.

NICHT, dass ich in manchen Situationen schweige, ist Sünde, sondern wenn ich dort schweige, wo andere erniedrigt, verleumdet oder ein Opfer von Lügen werden.

NICHT, dass ich in Konflikte und Auseinandersetzungen gerate, ist Sünde, sondern wenn ich ständig Streit vom Zaun breche, wenn ich nicht auf andere höre und nicht auf sie eingehe, wenn ich unversöhnlich bin.

3.
NICHT, dass mir das Beten nicht immer gelingt, ist Sünde, sondern wenn ich es gar nicht mehr versuche und wenn mir für Gebet und Gottesdienst die Zeit zu schade ist.

NICHT, dass mich manchmal Glaubenszweifel überkommen, ist Sünde, sondern wenn ich mich nicht ernsthaft über den Glauben informiere, wenn mir Gott gleichgültig ist.

NICHT, dass ich mich darum bemühe, meine Zukunft zu sichern, ist Sünde, sondern wenn ich ohne Gott auszukommen meine, wenn ich nicht mehr glaube, dass mein Leben in der Hand Gottes liegt.


Herr Jesus Christus,
du hast uns ein neues Gebot gegeben. Du willst, daß wir einander lieben, so wie du uns geliebt hast. Hilf uns, dieses Gebot zu befolgen, so daß die Menschen an unserer Liebe erkennen können, daß wir deine Jünger sind.
Amen.


gebsy

Fortgeschrittener

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Wohnort: Österreich

Beruf: Techniker

109

14.01.2005, 21:42

Wann

wird Sünde als Sonderung von Gott gefährlich?
Wenn sie nicht als solche erkannt wird;
Relativierung ist heute immer und überall gegenwärtig.
Wir brauchen uns keine Rechtfertigungen zurechtlegen, weil Jesus schon den Preis für unsere Sünden bezahlt hat und nur darauf wartet, dass wir uns IHM anvertrauen.
:) Gott ist gut und gerecht ;) ER IST DIE LIEBE :]

Jakoba

Meister

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Wohnort: Bistum Chur und bin stolz darauf!

Beruf: Pönitente

110

15.01.2007, 18:35

Das 'Wurstbrot-Prinzip'

Ist es eine Sünde ein Wurstbrot zu essen? Nein?

(Schmunzeln ist erlaubt! ;) )

Das Wurstbrot-Prinzip:

>> Habe ich das Wurstbrot freiwillig gegessen? Wenn nicht, dann war es sicherlich keine Sünde, denn Sünde ist nur das was man bewusst und freiwillig gegen die Liebe Gottes tut.
>> Wann habe ich das Wurstbrot gegessen?
- Habe ich es kurz vor eine heilige Messe oder gar während der Eucharistie gegessen?
- Habe ich es bewusst und aus freien Willen gegessen an einem Fasten- oder Abstinenztag, Vigil- oder Quatembertag?
>> Wie habe ich das Wurstbrot gegessen?
- Habe ich vor- und nachher Gott für Speis und Trank gedankt?
- Hat es Jemand für mich mit viel Sorgfalt zubereitet, und ich habe nicht gedankt?
- Habe ich durch mein Betragen (durch meine Essmanieren) jemand (Kinder, ...) ein schlechtes Beispiel gegeben?
- Habe ich es auf ungesunde Art heruntergeschlungen, wo möglich noch während eine andere Tätigkeit?
- Habe ich dabei vielleicht gesabbert um Mitmenschen (Eltern, Geschwister, ...) zu ärgern?
- Habe ich gekleckert oder durch Unachtsamkeit Eigentum (Allgemein- oder Privateigentum) anderer Leute beschädigt oder so verschmutzt, nur damit anderen extra mehrarbeit bekommen?
>> Wo habe ich mein Wurstbrot gegessen?
- Habe ich es vor den Augen hungernden Mitmenschen gegessen ohne zu teilen?
- Habe ich es in einem gepflegten Restaurant gegessen (als mitgebrachtes Picnic) entgegen den ausdrücklichen Wunsch (Zettel oder Plakate) des Gastwirtes?
- Habe ich vielleicht ein mitgebrachtes Wurstbrot gegessen an einen festlichen Tisch, nur um Ärgernis zu erregen?
>> Warum? Weshalb? Wozu?
- Habe ich ein Wurstbrot gegessen, trotz bessern Wissens darum, dass mein Körper z. B. allergisch reagiert auf Gluten, der Wurst zu viel Cholesterin hat, ... ?
- Habe ich vielleicht auf ein Wurstbrot freiwillig verzichtet, obwohl ich weiss dass mein Körper dieser Nahrung dringend gebraucht hätte? (z.B. Hungerstreik, Magersucht, ...)
- Habe ich mich zum essen verleiten lassen, obwohl mein Körper schon gesättigt war (Fressucht, Völlerei, ...) ?
- Brachte ich meine Gesundheit bewusst in Gefahr Krank zu werden durch verdorbene oder verseuchte Ware?
>> Wie kam ich zu dieses Wurstbrot?
- Habe ich es durch Diebstahl an mich genommen? Oder durch Betrug errungen? Vielleicht sogar durch Raubmord?
- War ich neidisch auf das Wurstbrot meines Nächsten?
- War ich geizig und habe meinem Nächsten die leckersten und grössten Wurstbrote weggeschnappt?
>> Wie oft ... ?

Dass 'Wurstbrot-Prinzip' kann und darf beliebig ergänzt werden.
Es dient nur dazu zu zeigen, dass die Sünde die es zu bereuen, zu beichten und zu Sühnen gilt, nicht so sehr ein Tatbestand ist, ob man nun dieses Wurstbrot gegessen hat oder nicht, sondern um das Gewissen und die Moral was im Hintergrund mitspielt und vor allem, ob man die Liebe Gottes verletzt hat.
Auf dieser Art haben wohl alle Heiligen ihr Gewissen gebildet, und so gewiss ihr Ewiges Leben verdient.

So ist jeder Beichtspiegel eine Arbeitshilfe um mögliche Sündenfallen zu entdecken. Ein "Sündenregister" ähnlich ein staatliches Strafgesetzbuch kann und wird es deshalb wohl nie geben. Denn, nach dem "Wurstbrot-Prinzip" müsste es dann in der Beichtspiegel heissen: "Habe ich ein Wurstbrot gegessen?". Es genügt nicht seinem Beichtvater zu sagen: "Herr, vergib mir meine Sünden, denn ich habe ein Wurstbrot gegessen...."

Gute Beichtspiegel zeigen aber mögliche Sündenfallen auf, und richten sich nach den Grundsätze und Regeln der katholischen Moral- und Pastoral-Theologie und geben theoretische und praktische Fingerzeige.

Ich möchte gerne daran weiter arbeiten, und sammle deshalb alte und neue Beichtspiegel. Wer hat welche?
Weiss vielleicht jemand etwas von den Anweisungen des hl. Alphonsus?

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Jakoba« (15.01.2007, 22:10)


herzrosenduft

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05.07.2011, 10:04

Das Wort Sünde ist mit dem Wort absondern verwandt, und wenn wir sündigen, dann sondern wir uns ab von Gott und der Gemeinschaft mit dem Nächsten...

Im Schöpfungsbericht hören wir von dem Sündenfall der ersten Menschen. Interessant ist dabei zu sehen, wie Sünde "funktioniert": Zuerst scheint einem etwas Unerlaubtes als begehrenswert, dann lässt man sich verleiten, weil man sich einen Gewinn verspricht; schließlich muss man feststellen, dass man nicht das bekommen hat, was man sich erhofft hat, sondern eigentlich einen Nachteil; und dann versteckt man sich mit seiner Sünde wie ein kleines Kind, das bei einer Fehlhandlung ertappt wurde.

Eine Sünde muss gebeichtet und gesühnt werden, damit Gott diese Angelegenheit wieder gut machen kann. Jesus Christus hat am Kreuz alle unsere Schulden, (die wir beim Satan haben), bezahlt, nur liegt es an uns, IHM jetzt unsere Schuldscheine zu bringen, damit ER sie auch zerreißen kann. ...
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Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

herzrosenduft

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112

22.04.2012, 19:30

Das Wort Sünde ist mit dem Wort absondern verwandt, und wenn wir sündigen, dann sondern wir uns ab von Gott und der Gemeinschaft mit dem Nächsten...

Im Schöpfungsbericht hören wir von dem Sündenfall der ersten Menschen. Interessant ist dabei zu sehen, wie Sünde "funktioniert": Zuerst scheint einem etwas Unerlaubtes als begehrenswert, dann lässt man sich verleiten, weil man sich einen Gewinn verspricht; schließlich muss man feststellen, dass man nicht das bekommen hat, was man sich erhofft hat, sondern eigentlich einen Nachteil; und dann versteckt man sich mit seiner Sünde wie ein kleines Kind, das bei einer Fehlhandlung ertappt wurde.

Eine Sünde muss gebeichtet und gesühnt werden, damit Gott diese Angelegenheit wieder gut machen kann. Jesus Christus hat am Kreuz alle unsere Schulden, (die wir beim Satan haben), bezahlt, nur liegt es an uns, IHM jetzt unsere Schuldscheine zu bringen, damit ER sie auch zerreißen kann. ...
Darf ich diesen Beitrag noch einmal hervorholen... er kommt aus meinen Erfahrungen heraus... gerne würde ich eine Diskussion zum Thema Sünde - Schuld und Vergebung - und Beichte anregen...
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16.02.2013, 15:30

Zur Fastenzeit ein Text zur Besinnung über die Sünde

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06.04.2017, 10:05

Sünde und Sündenbewusstsein

Das Wort "Sünde" ist verwandt mit dem Wort "absondern". Meine Sünde führt zu einem Bruch meiner Gemeinschaft mit Gott und mit meinem Nächsten. Dieser Bruch ist eine Folge der Sünde. Es entsteht eine Unordnung, die der Heilung bedarf. Das Sakrament der Beichte ist ein Sakrament der Heilung und bringt diese Unordnung wieder in Ordnung.

Heutzutage fehlt sehr vielen Menschen das "Sündenbewusstsein". Sie meinen keine Sünden begangen zu haben. Dann brauchen sie natürlich auch keine Kirche und keine Erlösung ... eigentlich nicht, so meinen (!) sie fälschlich. Das ist wiederum ein großes Problem in der Verkündigung der Kirche. Denn die Verkündigung stößt hier auf taube Ohren.

Als Papst Johannes Paul II. 1980 Deutschland besucht hat, da hat er den Bischöfen sinngemäß gesagt: "Solange, wie die häufige, regelmäßige Beichte bei den Gläubigen nicht wieder zur guten Gewohnheit wird, solange wird die Kirche in Deutschland am Boden liegen."
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07.04.2017, 20:45

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„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »herzrosenduft« (10.04.2017, 09:33)


herzrosenduft

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116

10.04.2017, 09:33

Haben Sie schon vor Ostern gebeichtet, um bestens auf das große Fest vorbereitet zu sein? Noch nicht? ... Dann finden Sie hier schon mal einen sehr guten Beichtspiegel, den Sie durchgehen können... www.beichte-von-steinitz.de
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