18.12.2017, 21:32 UTC+1

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

mysterium fidei

Administrator

Beiträge: 4 413

Wohnort: Wo die Sonne häufig scheint

Beruf: Dipl.-Theol.

61

20.06.2011, 15:27

Gibt es davon eventuell auch eine offizielle Festlegung von den deutschsprachigen Bischöfen?
Ubi petrus ibi ecclesia
Wo Petrus ist, da ist die Kirche

Lorger

Meister

Beiträge: 2 307

Wohnort: Niederösterreich, ED Wien

62

20.06.2011, 20:30

Rosenkranz zur Göttlichen Barmherzigkeit

Schon seit vielen Monaten wird sowohl im Radio Horeb als in Radio Maria Österreich der Rosenkranz zur Göttlichen Barmherzigkeit in der richtigen Form: "zur Sühne für unsere Sünden ..." gebetet wird.
http://www.horeb.org/index.php?id=barmhe…ts-rosenkran_74

Außerdem ist auf EWTN verweisen, wonach es u.a. auf Englisch heisst:

Zitat

2. Then on the Our Father Beads say the following:
Eternal Father, I offer You the Body and Blood, Soul and Divinity of Your dearly beloved Son, Our Lord Jesus Christ, in atonement for our sins and those of the whole world.
http://www.ewtn.com/Devotionals/mercy/dmmap.htm

"atonement " bedeutet auf Deutsch "die Sühne".

Im aktuellen Programmheft von K-TV ist auf Seite 3 der Aufbau des Barmherzigkeitsrosenkranzes erklärt, wobei ebenfalls der aktuelle Text mit
"zur Sühne für unsere Sünden und die Sünden der ganzen Welt ..." enthalten ist.

herzrosenduft

Erleuchteter

Beiträge: 5 866

Wohnort: Deutschland

Beruf: Gärtner

63

14.04.2012, 19:06

Wir feiern morgen das Fest der Göttlichen Barmherzigkeit...mehr darüber kann man in diesem thread lesen...
_______________________________________________________________________________________

Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

64

15.04.2012, 22:56

Heute durfte ich den neunten Jahrestag meiner "zweiten Erstkommunion" feiern.

Nach über zehn Jahren Sakramentenabstinenz infolge einer schweren persönlichen Lebenskrise mit einer ständig sich steigernden "Verworfenheitsgewissheit", die sich zweifellos in einer Katastrophe für mich und mir Nahestehende entladen hätte, erlebte ich am Karfreitagabend 2003 im Verlauf eines Gesprächs mit meinem Bruder einen Augenblick der Gnade im plötzlich sich manifestierenden Gedanken: "Wenn mein eigener Bruder mich so liebt, wie viel mehr noch liebst mich mein Erlöser Jesus Christus!" Innert Momenten durchdrang mich diese Gewissheit göttlichen Erbarmens so stark, dass sich über ein Jahrzehnt seelischer Verkrustung innert Sekunden in Tränen löste.

Es folgte die Osternacht als eigentliche Auferstehungsnacht meiner Seele, dann eine gute Beichte bei einem verständnisvollen Beichtvater, und am Weissen Sonntag 2003 durfte ich mit meiner Nichte, die Erstkommunikantin war, wieder erstmals nach vielen Jahren den Leib des Herrn empfangen.

Erst am Abend jenes Weissen Sonntags erfuhr ich, dass die Zeit meiner Bekehrung genau in die Zeit der Novene zur göttlichen Barmherzigkeit gefallen war. Das berührt mich noch heute tief, und so schätze ich diese Andacht sehr, so dass ich jeden Tag dankbar den Barmherzigkeitsrosenkranz bete und diese Andachtsform weiterempfehle in aussichtslosen Anliegen.

Meine damalige Lebenskrise stand stark unter dem Zeichen der Spannung zwischen dem Vatikan und der Piusbruderschaft, die unsere Verwandtschaft entzweite, ein Riss, der mitten durch meine Seele ging. Ein Zufall oder vielmehr eine göttliche Fügung also, dass sich gerade am heutigen Tag nach jüngsten Gerüchten und u.a. einer Spiegel-Online-Meldung eine kirchenrechtliche Lösung dieser offenen Wunde der Kirche anzubahnen scheint?
cor ad cor loquitur
John Henry Newman

mysterium fidei

Administrator

Beiträge: 4 413

Wohnort: Wo die Sonne häufig scheint

Beruf: Dipl.-Theol.

65

16.04.2012, 04:11

Danke für dieses wunderschöne Glaubenszeugnis, lieber Copertino!!!
Ubi petrus ibi ecclesia
Wo Petrus ist, da ist die Kirche

66

18.04.2012, 09:30

...und es fällt zusammen mit der Aussöhnung zwischen Rom und der Piusbruderschaft, das schönste Geschenk des Himmels, das ich mir vorstellen kann. Unsere Familie hatte einen wertvollen Priesterfreund, Prof. Albert Drexel, dessen Worte für mich in all den Jahren immer wegweisend waren. Jeden Donnerstag vor den Herzjesu-Freitag hatte Prof. Drexel Offenbarungenvom lieben Heiland erhalten, vgl. "Glaube ist mehr als Gehorsam"

Hier einige Auszüge dieser wahrhaft prophetischen Worte, die mich in all den Jahren getröstet und mir feste Hoffnung gegeben haben, als ich etwa mein Organistenamt in der Heimatpfarrei aufgab, weil ich bekannte Zeiterscheinungen im Gottesdienst nicht länger mittragen wollte:

6. März 1970
Schwere Prüfungen stehen Meiner Kirche bevor; doch werde Ich Meinen sichtbaren Stellvertreter in Rom stärken und ihn selbst gegen Bischöfe mit Weisheit und Festigkeit wappnen. Nicht nur Priester, sondern auch Bischöfe fallen dem Zeitgeist anheim, indem sie ihre Pflichten versäumen und verletzen, ja sich anmaßen, in ihrem Bereich ähnliche Gewalt zu besitzen, wie sie allein dem Nachfolger des heiligen Apostels Petrus zukommt. Darum ist es notwendig, daß Kämpfer und Beter, Männer und Frauen, unermüdlich und unerschütterlich am Glauben festhalten, für den Glauben eintreten, für den Glauben Opfer bringen und so die Hoffnung, das Vertrauen und die Zuversicht unter den Gläubigen und dem Volke wachhalten!

7. Dezember 1973
Mein sichtbarer Stellvertreter auf Erden, der Nachfolger des heiligen Apostel Petrus ist, ist einsam geworden. Eine gar schwere Prüfung ist über Meine Kirche hereingebrochen. Der Seelsorger werden immer weniger. Sie reden von der Einheit der Kirche; indessen sie die innere und äußere Einheit Meiner einzigen Kirche zerstören. Sie verfälschen das Wort der göttlichen Offenbarung und setzen an seine Stelle die scheinbare Weisheit ihres Stolzes in der Verblendung ihres Ichs. Viele Bischöfe lassen die Irrlehrer gewähren und nehmen nicht die Pflicht ihres Amtes wahr, - ehe sie mit Erschütterung, zu spät wahrnehmen müssen, daß sie den Glauben verraten und das Volk der Gläubigen nicht vor den Wölfen geschützt haben.

4. Juli 1975
Meine Kirche lebt inmitten eines Abfalls und der Zerstörung. Sie lebt in ungezählten Gläubigen und Getreuen. In der Geschichte dieser Meiner Kirche hat es immer wieder zufolge schlechter Priester und lauer Hirten Zeiten des Niederganges, des Abfalls und der Verwüstung gegeben. Doch der Geist Gottes ist stärker und er hat über den Trümmern und Gräbern der Untreue und des Verrates die kleingewordene Kirche sich erheben und neu erblühen lassen. Das Werk von Ecône Meines Dieners Marcel geht nicht unter!

7. November 1975
Was aber schmerzlicher ist, das ist der Unfriede in Meiner einen und wahren Kirche. Darum hast du gut geschrieben; denn es ist nicht Mein Wille noch je Mein Wohlgefallen, daß sich die Gläubigen um der Form der Feier Meines unblutigen Opfers wegen voneinander trennen. Wer immer im Glauben mit Ehrfurcht und aus Liebe zu Mir das Geheimnis Meines unblutigen Opfers begeht oder es mitfeiert, ist in der Gnade und wird Gnade ernten und als Werkzeug sie verbreiten. Immer ist es das eine und gleiche wahre Opfer nicht bloß der Erinnerung, sondern der Erneuerung Meines einzigen blutigen Opfers auf Golgotha. (...) Nie seit jenem Tag und der Stunde Meiner ersten Wandlung von Brot und Wein im Saale von Jerusalem in Meinen Leib und in Mein Blut sind soviele Sakrilegien von Priestern begangen worden wie seit der Einführung der neuen Liturgie. Dies aber ist die Schuld jener, die obwohl berufen und geweiht, zum heiligsten Dienste begnadet, nicht an Meine Worte geglaubt und diesen Glauben verloren oder verworfen haben und dadurch zu Dienern Satans geworden sind. Die Saat dieses Unglaubens wird sich ausbreiten und fortwuchern. Doch das Wort und der Wille Meines sichtbaren Stellvertreters tragen daran keine Schuld. Sein Wille ist die innere Teilnahme an dem heiligen Opfer im Glauben, in der Ehrfurcht und in der Liebe. Wer so an dem heiligen Opfer teilnimmt, wird Gnade ernten und Meiner Liebe teilhaftig.

7. Mai 1976
Es wird Meine eine und wahre Kirche erneuert werden, und zwar durch Priester. So wisse: Es wird ein neues Geschlecht von jungen Priestern heranwachsen. Diese Priester werden - abgestoßen von einem abfallenden Klerus und angezogen vom Geiste und dem Leben der Heiligen - sich offen als Diener Christi bekennen und darum das Kleid ihres Standes und Berufes tragen, - fern von Menschenfurcht und fern von Weltliebe.

6. August 1976
Deine andere Sorge, ein anderer Zweifel betrifft die schmerzliche Lage, in der sich Mein Sohn Marcel befindet. Um des Kampfes für den Glauben willen erleidet er Unrecht, denn ein Unrecht ist das Urteil, das wider ihn ergangen ist. Es wird die Zeit kommen, in der dieses Unrecht schon hier auf Erden und in der Zeit gutgemacht werden wird: Dieser Mein Sohn ist ein würdiger Diener Meiner einen und wahren Kirche. Noch ist Mein sichtbarer Stellvertreter, der Nachfolger Petri nicht im vollen Bilde von der Zerstörung und von der Verwüstung und von der Verwirrung in Meiner Kirche. Auch führen viele Bischöfe, die Hirten und Wächter sein sollten, ein gemächliches Leben, indessen ungezählte Seelen ohne Führung und ohne Schutz, sogar der Gefahr des Abfalls ausgesetzt sind.
cor ad cor loquitur
John Henry Newman

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Copertino« (18.04.2012, 10:07)


herzrosenduft

Erleuchteter

Beiträge: 5 866

Wohnort: Deutschland

Beruf: Gärtner

67

01.04.2016, 20:10

_______________________________________________________________________________________

Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

Siegfriedo

Schüler

Beiträge: 113

Wohnort: Kanarische Inseln

Beruf: Pensionär

68

01.04.2016, 23:45

Überlegungen und Fragen zum Barmherzigkeitssonntag

Natürlich gehen wir wie jeden 'Sonntag hier auch zur Heiligen Messe,
hier, dass heißt bei uns auf Fuerteventura.
Das heißt aber auch, dass wir hier keinen deutschen Priester haben
und auch keinen spanischen, der der deutschen Sprache mächtig ist, nicht mal in Ansätzen.
Und unser Spanisch genügt hier zwar, um das normale Leben zu bewältigen
und auch für den Behördengängen keine Übersetzungshilfe zu benötigen.
Doch zum Beichten gehört mehr. Für den Beichtstuhl genügt es halt nicht.
Und gerade dieser Sonntag, der Sonntag der Barmherzigkeit, auf den herzrosenduft freundlicherweise
noch einmal aufmerksam machte, wäre so wichtig.
Man erhielte dann einen vollkommenen Ablass und für einen gläubigen Katholiken ein ganz wichtige Möglichkeit.
Doch was machen?
Beten Sicher.

Mit dieser Antwort auf herzrosendufts Einstellung möchte ich deutlich machen,
in welcher glücklichen Lage sich alle in deutschen Sprachräumen befinden.
Alle können den vollkommenen Ablass bekommen.

Wird man Schlange stehen vor den Beichtstühlen?
Es wäre nur zu hoffen. Doch so recht glauben kann ich nicht daran, da ich um den schlimmen
Glaubensstand weiß.
Welch ein Jammer....
Gerne würde ich hier später einen Bericht lesen, wie es sich nun wirklich verhalten hat,
ob es viele Gläubige genutzt haben oder wieder nur die gleichen, eine verschwindend kleine Menge,

Letztlich hier noch ein vorsichtiger Hilferuf.
Gäbe es für meine Frau und für mich unter unseren Umständen eine Lösung?
Maria unsere Liebe Frau,
auf dich wir hoffen und vertraun.
Du führst uns hin zu Jesus Christ,
der unser aller Heiland ist.

Beiträge: 1 038

Wohnort: Bayern

Beruf: Hausfrau

69

02.04.2016, 13:07

Danke Herzrosenduft- das ist eine tolle Seite :)

Bei uns im Ort ist am Sonntag auch keine Beichte möglich. Ginge da vorher oder nachher auch?
"Ich wünsche dir das Glück, das daraus entsteht, wenn aus dem Monolog deines Redens mit Gott ein Zwiegespräch wird" Rosemarie Uschold

herzrosenduft

Erleuchteter

Beiträge: 5 866

Wohnort: Deutschland

Beruf: Gärtner

70

02.04.2016, 19:36

20. - § 1 Zur Gewinnung eines vollkommenen Ablasses sind die Verrichtung des mit dem Ablass versehenen Werkes und die Erfüllung folgender drei Bedingungen erforderlich: sakramentale Beichte, eucharistische Kommunion und Gebet nach der Meinung des Heiligen Vaters. Darüber hinaus ist das Freisein von jeder Anhänglichkeit an irgendeine, auch lässliche Sünde erforderlich. (27)

§ 2 Es genügt die einmalige sakramentale Beichte, um mehrere vollkommene Ablässe zu empfangen. Einmalige eucharistische Kommunion und einmaliges Gebet nach der Meinung des Heiligen Vaters genügen jedoch nur zur Gewinnung eines einzigen vollkommenen Ablasses. (28 )

§ 3 Die drei Bedingungen können auch mehrere Tage vor oder nach dem vorgeschriebenen Werk erfüllt werden. Es ist jedoch geziemend, die heilige Kommunion und das Gebet nach der Meinung des Heiligen Vaters auf denselben Tag wie das Werk zu legen.(29)


entnommen aus :
Handbuch der Ablässe
Normen und Gewährungen
Apostolische Pönitentiarie
unseres Heiligen Vaters
Johannes Pauls II

16.7.1999
_______________________________________________________________________________________

Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

Beiträge: 1 038

Wohnort: Bayern

Beruf: Hausfrau

71

02.04.2016, 20:01

Dankeschön für die Antwort
"Ich wünsche dir das Glück, das daraus entsteht, wenn aus dem Monolog deines Redens mit Gott ein Zwiegespräch wird" Rosemarie Uschold

herzrosenduft

Erleuchteter

Beiträge: 5 866

Wohnort: Deutschland

Beruf: Gärtner

72

22.04.2017, 20:08

Morgen feiert die Kirche den Barmherzigkeitssonntag oder auch das Fest der göttlichen Barmherzigkeit. Jesus hat zu Schwester Faustyna gesagt, und der Papst Johannes Paul II. hat es kirchlich anerkannt: "Ich wünsche, dass der erste Sonntag nach Ostern zum Fest der Barmherzigkeit wird (TB 299). Ich wünsche, dass das Fest der Barmherzigkeit Zuflucht und Unterschlupf für alle Seelen wird, besonders für die armen Sünder. An diesem Tag ist das Innere Meiner Barmherzigkeit geöffnet; Ich ergieße ein ganzes Meer von Gnaden über jene Seelen, die sich der Quelle Meiner Barmherzigkeit nähern. Jene Seele, die beichtet und die heilige Kommunion empfängt, erhält vollkommenen Nachlass der Schuld und der Strafen; an diesem Tag stehen alle Schleusen Gottes offen, durch die Gnaden fließen (TB 699)."
_______________________________________________________________________________________

Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

herzrosenduft

Erleuchteter

Beiträge: 5 866

Wohnort: Deutschland

Beruf: Gärtner

73

23.04.2017, 20:03

Allen, die heute gebeichtet und kommuniziert haben, kann man nur gratulieren: denn ihnen sind nicht nur alle Sünden des ganzen Lebens vergeben, sondern darüber hinaus auch noch alle Sündenstrafen... sie sind so rein vor Gott wie unmittelbar nach ihrer Taufe ... oder: wenn sie jetzt sterben würden, dann kämen sie direkt zu Gott in den Himmel und müssten nicht erst in den Ort der Reinigung (sprich ins Fegefeuer)
_______________________________________________________________________________________

Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

Thema bewerten