17.10.2017, 17:07 UTC+2

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

herzrosenduft

Erleuchteter

Beiträge: 5 766

Wohnort: Deutschland

Beruf: Gärtner

481

04.11.2014, 13:13

Zitat aus dem Katechismus
"IV Die Hölle
1033 Wir können nicht mit Gott vereint werden, wenn wir uns nicht freiwillig dazu entscheiden, ihn zu lieben. Wir können aber Gott nicht lieben, wenn wir uns gegen ihn, gegen unseren Nächsten oder gegen uns selbst schwer versündigen: „Wer nicht liebt, bleibt im Tod. Jeder, der seinen Bruder haßt, ist ein Mörder, und ihr wißt: Kein Mörder hat ewiges Leben, das in ihm bleibt" (1 Joh 3,14-15). Unser Herr macht uns darauf aufmerksam, daß wir von ihm getrennt werden, wenn wir es unterlassen, uns der schweren Nöte der Armen und Geringen, die seine Brüder und Schwestern sind, anzunehmen [Vgl. Mt 25,31-46]. In Todsünde sterben, ohne diese bereut zu haben und ohne die barmherzige Liebe Gottes anzunehmen, bedeutet, durch eigenen freien Entschluß für immer von ihm getrennt zu bleiben. Diesen Zustand der endgültigen Selbstausschließung aus der Gemeinschaft mit Gott und den Seligen nennt man „Hölle".

1034 Jesus spricht öfters von der „Gehenna" des „unauslöschlichen Feuers" [Vgl. Mt 5,22. 29; 13, 42. 50; Mk 9,43-48], die für jene bestimmt ist, die bis zum Ende ihres Lebens sich weigern, zu glauben und sich zu bekehren, und wohin zugleich Seele und Leib ins Verderben geraten können [Vgl. Mt 10,28]. Jesus kündigt in ernsten Worten an, daß er „seine Engel aussenden" wird, die „alle zusammenholen, die andere verführt und Gottes Gesetz übertreten haben, und ... in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt" (Mt 13,41-42), und daß er das Verdammungsurteil sprechen wird: „Weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer!" (Mt 25,41).

1035 Die Lehre der Kirche sagt, daß es eine Hölle gibt und daß sie ewig dauert. Die Seelen derer, die im Stand der Todsünde sterben, kommen sogleich nach dem Tod in die Unterwelt, wo sie die Qualen der Hölle erleiden, „das ewige Feuer" [Vgl. DS 76; 409; 411; 801; 858; 1002; 1351; 1575; SPF 12]. Die schlimmste Pein der Hölle besteht in der ewigen Trennung von Gott, in dem allein der Mensch das Leben und das Glück finden kann, für die er erschaffen worden ist und nach denen er sich sehnt.

1036 Die Aussagen der Heiligen Schrift und die Lehren der Kirche über die Hölle sind eine Mahnung an den Menschen, seine Freiheit im Blick auf sein ewiges Schicksal verantwortungsvoll zu gebrauchen. Sie sind zugleich ein eindringlicher Aufr uf zur Bekehrung: „Geht durch das enge Tor! Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt, und der Weg dahin ist breit, und viele gehen auf ihm. Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng, und der Weg dahin ist schmal, und nur wenige finden ihn" (Mt 7,13-14).

„Da wir weder Tag noch Stunde wissen, müssen wir auf die Ermahnung des Herrn hin standhaft wachen, damit wir, wenn unser einmaliger irdischer Lebenslauf erfüllt ist, mit ihm zur Hochzeit einzutreten und den Gesegneten zugezählt zu werden verdienen und uns nicht wie bösen und faulen Knechten geheißen wird, ins ewige Feuer zu weichen, in die Finsternis draußen, wo ‚Heulen und Zähneknirschen sein wird" (LG 48 ).

1037 Niemand wird von Gott dazu vorherbestimmt, in die Hölle zu kommen [Vgl. DS 397; 1567]; nur eine freiwillige Abkehr von Gott (eine Todsünde), in der man bis zum Ende verharrt, führt dazu. Bei der Eucharistiefeier und in den täglichen Gebeten ihrer Gläubigen erfleht die Kirche das Erbarmen Gottes, der „nicht will, daß jemand zugrunde geht, sondern daß alle sich bekehren" (2 Petr 3,9):

„Nimm gnädig an, o Gott, dieses Opfer deiner Diener und deiner ganzen Gemeinde; ordne unsere Tage in deinem Frieden, rette uns vor dem ewigen Verderben und nimm uns auf in die Schar deiner Erwählten" (MR, Römisches Hochgebet 88 ). "
_______________________________________________________________________________________

Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »herzrosenduft« (04.11.2014, 20:18)


Beiträge: 2 361

Wohnort: 1010, WIEN

Beruf: Kath.Priester des röm.Ritus (Stephansdom) u.Erzpriester des byzant.Ritus(für Ukrainer) / Gymnasiallehrer ( Rk ) i.R.

482

04.11.2014, 13:33

@Herzrosenduft

Ihr Zitat:"Ist Ihre Darstellung von Hölle nicht sehr stark verharmlosend? " ENDE

Die Möglichkeit aus EIGENER Schuld das ewige Ziel zu verfehlen ,habe ich in einem Bild durch eine Erzählung aus dem Mittelalter plastisch zu machen versucht,was Sie offensichtlich nicht ganz verstanden haben.TODSÜNDE ist IMMER die Durchsetzung EGOISTISCHER Ziele ,gegen die im Gewissen klar erkannten Gebote Gottes! Das trennt von Gott,was da "verharmlosend" sein soll,verstehe ich nicht ? Ich schlage der Forumsleitung vor ,Sie zum " Moderator" zu machen,weil Sie offenbar mehr Zeit haben,als ich,diverse Dinge im Internet zusammenzusuchen. Ich habe andere Arbeit genug! Msgr. Franz Schlegl

Beiträge: 1 751

Wohnort: Deutschland

483

04.11.2014, 20:08

@Monsignore
Ist Ihre Darstellung von Hölle nicht sehr stark verharmlosend?

:?: ?( :?:

Im Katechismus unserer Kirche steht [1033 ] - und das hast Du bereits hier verlinkt - was die Hölle ist. Ein Zustand, zu dem es weiter unten dann heißt:
"... Diesen Zustand der endgültigen Selbstausschließung aus der Gemeinschaft mit Gott und den Seligen nennt man „Hölle"....". Was anderes hat unser Monsignore denn dazu gesagt? NICHTS anderes. ;)

Aber wir können uns über die Hölle auch aus der künstlerisch-philosophischen Sicht von Dante Aligheri (Göttliche Komödie) unterhalten. Dieses literarische Werk gehörte übrigens mit zu den Büchern, die der hl. Pater Pio von Pietrelcina hoch schätzte! Aber diese Diskussion will ich hier besser nicht eröffnen. :D

In Christus und Maria
Christa

herzrosenduft

Erleuchteter

Beiträge: 5 766

Wohnort: Deutschland

Beruf: Gärtner

484

04.11.2014, 20:16

Die Erzählung aus dem Mittelalter, die der Monsignore anführt, ist stark verharmlosend, was Hölle wirklich bedeutet. Aber Hölle ist einfach...die Hölle... schrecklich... fürchterlich... Das muss einfach nur noch schlimm sein, wenn man verworfen ist. Und es gibt keine Hoffnung da wieder herauszukommen. Ich beziehe mich dabei auf Höllenvisionen von Sr.Faustyna und den Seherkindern von Fatima, die uns den Schrechen der Hölle ahnen lassen. Man kann es wohl nicht in Worte fassen.

Ich zitiere noch einmal den Katechismus:
"1035 Die Lehre der Kirche sagt, daß es eine Hölle gibt und daß sie ewig dauert. Die Seelen derer, die im Stand der Todsünde sterben, kommen sogleich nach dem Tod in die Unterwelt, wo sie die Qualen der Hölle erleiden, „das ewige Feuer" [Vgl. DS 76; 409; 411; 801; 858; 1002; 1351; 1575; SPF 12]. Die schlimmste Pein der Hölle besteht in der ewigen Trennung von Gott, in dem allein der Mensch das Leben und das Glück finden kann, für die er erschaffen worden ist und nach denen er sich sehnt."
_______________________________________________________________________________________

Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

Beiträge: 2 361

Wohnort: 1010, WIEN

Beruf: Kath.Priester des röm.Ritus (Stephansdom) u.Erzpriester des byzant.Ritus(für Ukrainer) / Gymnasiallehrer ( Rk ) i.R.

485

04.11.2014, 22:32

@herzrosenduft

Haben Sie gelesen,was Christawaltraud geschrieben hat ? Kennen Sie die mittelalterliche Geschichte? Da wurde die Hölle NIE verharmlost!Wissen Sie,was Verhungern vor der vollen Schüssel heisst? Im 13. Jh- gab es eine kleine Eiszeit,viele verhungerten!Dazu kam noch die große Pestepidemie,die mehr als 40% der europ.Bevölkerung das Leben kostete.
Haben Sie mit Menschen geredet,die von den Sowjets jahrelang in ein Einzelhaft gehalten wurden ,in Ich - Einsamkeit ? Die ÄRGSTE Strafe für den Menschen als sozialem Wesen.Das Feuer der Hölle ist ein Bild,weil Verbrennungen im MA die ärgsten Schmerzen bereiteten!Es klingt fast so,als ob Sie sich über Feuer,Heulen und Zähneknirschen der Verdammten freuten ? Das will ich nicht glauben.Theologie ist schon ein bisschen schwieriger,als Bibelverse und Katechismus zu zitieren! Msgr. Franz Schlegl

herzrosenduft

Erleuchteter

Beiträge: 5 766

Wohnort: Deutschland

Beruf: Gärtner

486

06.11.2014, 20:15

"Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch vor dem, der Seele und Leib ins Verderben der Hölle stürzen kann."
Mt 10,28

Dieses Wort Jesu sagt es ganz deutlich: Es gibt neben dem Leib eine Seele und es gibt das Verderben der Hölle. Der Mensch ist nicht nur Körper, der nach dem Tod ins Nichts zerfällt, wie es die Atheisten meinen, sondern der Mensch ist Leib und Seele, und zwar unsterbliche Seele. Die Seele verläßt im Tod den Leib.
_______________________________________________________________________________________

Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

herzrosenduft

Erleuchteter

Beiträge: 5 766

Wohnort: Deutschland

Beruf: Gärtner

487

09.11.2014, 13:22

Über die Hölle...

_______________________________________________________________________________________

Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

herzrosenduft

Erleuchteter

Beiträge: 5 766

Wohnort: Deutschland

Beruf: Gärtner

488

09.11.2014, 13:24

Die Höllenvision der heiligen Schwester Faustyna Kowalska...

_______________________________________________________________________________________

Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

489

01.01.2015, 15:46

Himmel/Hölle als Bestimmungsort

Hallo Gandalf,
die These, dass Gott vorherbestimmt, wer in den Himmel oder in die Hölle kommt,
widerspricht der Lehre der katholischen Kirche und des Evangeliums, dass der Mensch
sich mit dem freien Willen für oder Gott entscheidet, wobei jener, der mehr gewusst hat,
auch mehr zur Verantwortung gezogen wird. Das Tier handelt nach seinem Instinkt und kann
nichts Böses tun. Der Mensch hat das Gewissen und die Evangelien, sowie die Kirche,
die Hüterin des Glaubensschatzes. So wie ein irdisches Gericht von der Schuldfähigkeit
des einzelnen ausgeht, so auch Jesus Christus, der ewige Richter, welcher sagt: Ich war Hungrig,
und du hast mir zu essen gegeben...."¨
Es gibt keine starr festgelegte Zukunft. So ist auch die These, welche von Paul Hildenbeutel vertreten wird, eine Irrlehre.

Gruss

Pilger 271

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pilger 271« (01.01.2015, 16:23)


herzrosenduft

Erleuchteter

Beiträge: 5 766

Wohnort: Deutschland

Beruf: Gärtner

490

23.05.2015, 22:21

Papst Johannes Paul II. über das Leben nach dem Tod...http://www.stjosef.at/dokumente/papst_ue…ach_dem_tod.htm
_______________________________________________________________________________________

Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

herzrosenduft

Erleuchteter

Beiträge: 5 766

Wohnort: Deutschland

Beruf: Gärtner

491

25.05.2015, 13:18

Gott hat dem Menschen in seiner Liebe die Freiheit geschenkt. Der Mensch hat sogar die Freiheit sich gegen Gott zu entscheiden. Demzufolge ist es nur einleuchtend, dass Gott für diese Menschen, die nach dem Tod nicht bei ihm sein wollen, auch einen Ort geschaffen hat, wo sie dann sein können.
Wenn man sich vorstellt, dass alles Gute selbstverständlicherweise im Himmel ist, wie Glück, Freude, Liebe usw., dann kann man sich auch vorstellen, dass dort nichts Gutes sein wird, wo die Menschen sind, die nicht bei Gott sein wollen. Dort wird nur das Schlechte und Böse sein, ...und das ist das, was quält.
Wenn die Seele des Menschen direkt nach dem Tod das Angesicht Gottes sieht und damit die ganze Herrlichkeit und Schönheit erkennt, und wenn dann diese Seele weichen muss, weil sie verdammt ist in alle Ewigkeit, dann wird man sich auch vorstellen können, wie übergroß der Schmerz sein muss, den diese Seelen empfinden, wenn sie Gott niemals mehr schauen dürfen.
Und diesen Ort der Verdammnnis nennen wir "Hölle".
_______________________________________________________________________________________

Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

Lorger

Meister

Beiträge: 2 307

Wohnort: Niederösterreich, ED Wien

herzrosenduft

Erleuchteter

Beiträge: 5 766

Wohnort: Deutschland

Beruf: Gärtner

493

06.05.2017, 15:35

Fatima 1917 - Die Höllenvision der Seherin Lucia

„Als die Muttergottes die letzten Worte aussprach, von denen ich berichtet habe, öffnete sie die Hände, wie sie es schon in den beiden vorhergehenden Monaten getan hatte. Das Strahlenbündel, das von dort ausging, schien in die Erde einzudringen, und wir sahen etwas wie ein grosses Feuermeer, und in ihm versunken schwarze, verbrannte Wesen, Teufel und Seelen in Menschengestalt, die fast wie durchsichtige, glühende Kohlen aussahen. Sie wurden innerhalb der Flammen in die Höhe geschleudert und fielen von allen Seiten herab wie Funken bei einer grossen Feuersbrunst, gewichtlos und doch nicht schwebend; dabei stiessen sie so entsetzliche Klagelaute, Schmerzens– und Verzweiflungsschreie aus, dass wir vor Grauen und Schrecken zitterten. (Es wird wohl bei diesem Anblick gewesen sein, dass ich den Schmerzensruf ausstiess, von dem die Leute erzählten). Die Teufel hatten die schreckliche und widerliche Gestalt unbekannter Tiere, waren jedoch durchsichtig wie glühende Kohle. Dieses Gesicht dauerte einen Augenblick; und wir müssen unserer gütigen himmlischen Mutter danken, dass sie uns vorher den Himmel versprochen hatte; ich glaube, sonst wären wir vor Schrecken und Entsetzen gestorben.“
_______________________________________________________________________________________

Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

herzrosenduft

Erleuchteter

Beiträge: 5 766

Wohnort: Deutschland

Beruf: Gärtner

494

06.05.2017, 15:38

Die Höllenvision von Schwester Faustyna Kowalska

"Heute wurde ich durch einen Engel in die Abgründe der Hölle geführt. Das ist ein Ort großer Qual; seine Ausdehnung ist entsetzlich groß.

Die Arten der Qual, die die Hölle ausmacht, ist der Verlust Gottes;
- die zweite - der ständige Gewissensvorwurf,
- die dritte - dass sich dieses Los niemals mehr ändert;
- die vierte - ist das Feuer, das die Seele durchdringt, ohne sie zu zerstören; das ist eine schreckliche Qual; es ist ein Feuer von Gottes Zorn entzündet.
- Die fünfte Qual - ist die ständige Finsternis und ein furchtbarer Gestank. Obgleich es dunkel ist, sehen sich die Teufel und die verdammten Seelen gegenseitig; sie sehen alles Böse anderer und auch ihr eigenes.
- Die sechste Qual - ist die unablässige Qual - ist die furchtbare Verzweiflung, der Hass gegen Gott, die Lästerung, Verfluchungen und Schmähungen. Das sind Qualen, die alle Verdammten gemeinsam erleiden, doch das ist noch nicht das Letzte.
- Es gibt noch besondere Qualen für die Seelen, nämlich Qualen der Sinne. Womit die einzelne Seele gesündigt hat, damit wird sie auf furchtbare, nicht zu beschreibende Weise gepeinigt. Es gibt schreckliche Höhlen und Abgründe der Peinigung, wo sich eine Qual von der anderen unterscheidet. Angesichts dieser entsetzlichen Pein wäre ich gestorben, hätte mich nicht die Allmacht Gottes erhalten. Der Sünder soll wissen, dass er mit den Sinnesorgan, mit dem er sündigt, die ganze Ewigkeit lang gepeinigt werden wird. Ich schreibe darüber auf Gottes Befehl, damit keine Seele sich ausreden kann, dass es die Hölle nicht gibt, oder auch, dass dort niemand war und man nicht weiß, wie es dort ist.

Ich, Schwester Faustina, war auf Gottes Geheiß in den Abgründen der Hölle, um den Seelen zu berichten und zu bezeugen, dass die Hölle existiert. Jetzt kann ich darüber nicht reden, denn auf göttlichen Anordnung muss ich das schriftlich hinterlassen. Die Teufel hatten einen großen Hass auf mich, aber durch Gottes Befehl mussten sie mir gehorchen. Was ich niedergeschrieben habe, ist ein schwacher Schatten der Dinge, dort sind meistens Seelen, die nicht an die Hölle geglaubt hatten.

Als ich zu mir kam, konnten ich mich von dem Schrecken nicht erholen, wie sehr die Seelen dort leiden. Daher bete ich jetzt noch inniger um die Bekehrungen der Sünder. Ohne Unterlass flehe ich um Gottes Barmherzigkeit für sie."
_______________________________________________________________________________________

Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

Thema bewerten