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Shuca777

unregistriert

501

11.12.2006, 18:52

Katholiken und Toleranz

Die totale Toleranz verlangt das man das Böse nicht mehr benennen darf , weil man es diskriminiert . Ich hätte nie gedacht , das Luzifer eines Tages unter dem Schutz der Toleranz stehen würde und nicht mehr diskriminiert werden darf . Er wird wohl vor Lachen von einer Seite seines Reiches zur anderen rollen . Wer nach allen Seiten tolerant und offen ist , setzt sich den Verdacht aus das er nicht ganz dicht ist .

JohannesvondenDornen

unregistriert

502

11.12.2006, 21:16

@corinquietum: Nett, wirklich ...
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Zitat

Was "Toleranz" anbelangt, so sollte sich meines Erachtens eigentlich jeder (gläubige) Mensch - und Christen kommt ja eine spezielle Vorbildfunktion zu - folgende Frage stellen: Nehme ich Menschen, die einer anderen Kultur, Rasse oder Religion angehören oder andere Ansichten vertreten, als Bedrohung wahr, die nur darauf aus sind, mein Welt- und/oder Gottesbild bewusst zu verhöhnen oder zu zerstören bzw. mit allen Mitteln versuchen, "mich auf ihre Seite zu ziehen", oder lebe ich in der Grundhaltung, andere Menschen als Bereicherung zu sehen, die in der Lage sind, meinen Horizont zu weiten, im Bewusstsein, dass der Hl. Geist weht wo er will und sich durch ausnahmslos alle Geschöpfe auszudrücken vermag?


Verkürzen wir die G'schicht 'mal: Bin ich Realist oder nicht?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »JohannesvondenDornen« (11.12.2006, 21:16)


herzrosenduft

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503

08.06.2017, 19:46

"In jener Zeit ging ein Schriftgelehrter zu Jesus hin und fragte ihn: Welches Gebot ist das erste von allen?
Jesus antwortete: Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr.Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft. Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.
Da sagte der Schriftgelehrte zu ihm: Sehr gut, Meister! Ganz richtig hast du gesagt: Er allein ist der Herr, und es gibt keinen anderen außer ihm, und ihn mit ganzem Herzen, ganzem Verstand und ganzer Kraft zu lieben und den Nächsten zu lieben wie sich selbst, ist weit mehr als alle Brandopfer und anderen Opfer.
Jesus sah, dass er mit Verständnis geantwortet hatte, und sagte zu ihm: Du bist nicht fern vom Reich Gottes. Und keiner wagte mehr, Jesus eine Frage zu stellen."


Meinen Nächsten zu lieben wie mich selbst heißt doch genauso für sein ewiges Seelenheil zu sorgen wie für mein eigenes. Erfordert das nicht, dass ich meinen Nächsten in Liebe zurechtweise, wo es erforderlich ist? - Und widerspricht genau das nicht dem heutigen Verständnis von Toleranz, für die jeder so sein darf und so gelassen werden muss, wie er ist, auch wenn er sich aus christlicher Sicht mit seinem Denken, Handeln und Reden vor Gott verfehlt?
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Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

herzrosenduft

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504

16.06.2017, 08:50

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Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

505

07.07.2017, 23:02

Erfordert das nicht, dass ich meinen Nächsten in Liebe zurechtweise, wo es erforderlich ist? - Und widerspricht genau das nicht dem heutigen Verständnis von Toleranz, für die jeder so sein darf und so gelassen werden muss, wie er ist, auch wenn er sich aus christlicher Sicht mit seinem Denken, Handeln und Reden vor Gott verfehlt?
Entschuldigung, Herzrosenduft, aber solche Sätze helfen mir in meinen Überlegungen kaum weiter: Natürlich wird erfordert, was erforderlich ist, sonst wäre es ja nicht erforderlich. Und kaum ein Toleranter würde bezweifeln, daß erfordert ist, was erforderlich ist. Also wird niemandem widersprochen. Friede, Freude, Eierkuchen allenthalben.

Hach, müde bin ich Känguruh,...

Ein lustiges Völkchen!
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-- Die fabelhafte Welt der Amélie

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