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herzrosenduft

Erleuchteter

Beiträge: 5 772

Wohnort: Deutschland

Beruf: Gärtner

21

06.07.2017, 10:55

"Herr Jesus, in meinen Sünden und Fehlern will ich unerschütterlich auf dich vertrauen"

Entnommen aus dem Gebet "Jesus, ich vertraue auf dich"
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Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

Klomb

Meister

Beiträge: 2 284

Beruf: Wächter der Rechtgläubigkeit ;)

22

06.07.2017, 14:33

Schon lustig! Ich glaube, das kann getrost unsere geringste Sorge sein: viele selbsternannte Glaubenswächter lassen die Ermahnungen nur so ungefragt auf die Mitchristen herunterprasseln ... :-) Immer wieder erbauend!
Danke für das Kompliment! Allerdings bin ich durch mein selbsterfundenes Amt als Wächter der Rechtgläubigkeit nicht per se tugendhafter als andere Menschen. Es geht hauptsächlich darum, sein Licht nicht unter den Meßbecher zu stellen. Und besonders leuchtet stets die Tugend, Ermahnungen (im Urtext heißt es sogar eher Ermunterungen) anzunehmen!

23

07.07.2017, 22:43


Danke für das Kompliment! Allerdings bin ich durch mein selbsterfundenes Amt als Wächter der Rechtgläubigkeit nicht per se tugendhafter als andere Menschen. Es geht hauptsächlich darum, sein Licht nicht unter den Meßbecher zu stellen. Und besonders leuchtet stets die Tugend, Ermahnungen (im Urtext heißt es sogar eher Ermunterungen) anzunehmen!
Nein, keine Sorge, da kann ich Sie beruhigen: ganz gewiß habe ich bisher keinem Wächter der Rechtgläubigkeit eine ausgeprägte (und ganz gewiß keine ausgeprägtere) Tugendhaftigkeit unterstellt. Da war doch was mit Splitter und Balken :thumbup:
"Monsieur, wenn ein Finger zum Himmel zeigt, schaut nur der Dummkopf den Finger an."
-- Die fabelhafte Welt der Amélie

Klomb

Meister

Beiträge: 2 284

Beruf: Wächter der Rechtgläubigkeit ;)

24

08.07.2017, 15:05

Da war doch was mit Splitter und Balken :thumbup:
Zum Glück haben Sie eine Brille auf, da kann Ihnen das nie passieren. :pinch:

El Dakhel

Fortgeschrittener

Beiträge: 482

Wohnort: الدولة الأموية في الأندلس

25

08.07.2017, 16:12

Zum Glück haben Sie eine Brille auf, da kann Ihnen das nie passieren. :pinch:
:thumbsup: Als ich heute morgen hier las, dachte ich mir schon so... gleich klombt's... :P
Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn,
der Himmel und Erde erschaffen hat“
Ps 124,8

herzrosenduft

Erleuchteter

Beiträge: 5 772

Wohnort: Deutschland

Beruf: Gärtner

26

21.07.2017, 20:10

Wenn ihr begriffen hättet, was das heißt: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer, dann hättet ihr nicht Unschuldige verurteilt

Mt 12,1-8

"In jener Zeit ging Jesus an einem Sabbat durch die Kornfelder. Seine Jünger hatten Hunger; sie rissen deshalb Ähren ab und aßen davon. Die Pharisäer sahen es und sagten zu ihm: Sieh her, deine Jünger tun etwas, das am Sabbat verboten ist. Da sagte er zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, was David getan hat, als er und seine Begleiter hungrig waren - wie er in das Haus Gottes ging und wie sie die heiligen Brote aßen, die weder er noch seine Begleiter, sondern nur die Priester essen durften? Oder habt ihr nicht im Gesetz gelesen, dass am Sabbat die Priester im Tempel den Sabbat entweihen, ohne sich schuldig zu machen? Ich sage euch: Hier ist einer, der größer ist als der Tempel. Wenn ihr begriffen hättet, was das heißt: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer, dann hättet ihr nicht Unschuldige verurteilt; denn der Menschensohn ist Herr über den Sabbat."


Opfer, d.h. Schlachtopfer, bringt wohl heute niemand mehr. Die Unschuldigen, die Jesus meint, sind seine Jünger, die Ähren am Sabbat abgerissen haben. Aber was meint Jesus hier an dieser Stelle im Evangelium mit Barmherzigkeit?

Er wendet sich, so sehe ich das, gegen die angebliche Gesetzestreue der Pharisäer. Aber sie übersehen etwas: Es ist die Liebe und die Fürsorge gegenüber den Menschen. Gottes Gesetze und Gebote beinhalten immer diese Dimension. Gebote und Gesetze sind niemals um ihrer selbst willen da, sondern zum Wohl und zum Heil der Menschen.

Dieser letzte Satz dürfte die Diskussion über die Barmherzigkeit heftig anregen.

Der Begriff Barmherzigkeit müsste genau erörtert werden; denn er ist oft missbraucht und missverstanden. Barmherzigkeit darf nicht mit Beliebigkeit verwechselt werden. Es ist nicht egal, ob man den Willen Gottes tut oder nicht, ob man die Gebote Gottes missachtet, weil ER ja barmherzig ist.
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Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »herzrosenduft« (21.07.2017, 20:16)


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