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herzrosenduft

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81

27.03.2015, 10:25

Wie es aussieht hat das Vertrauen der Menschen zu den Priestern zumindest hier in Deutschland nach dem Missbrauchsskandal stark abgenommen. siehe http://kath.net/news/49943.

Dennoch:
-Priester sind immer noch diejenigen, die den Heiligen Geist auf die Gaben von Brot und Wein herabrufen können, dass sie in den Leib und das Blut Christi verwandelt werden.
-Und sie sind immer noch diejenigen, die im Beichtsakrament im Namen Jesu Christi Menschen von ihren Sünden lossprechen können.

Man kann auch nicht alle über einen Kamm scheren...

Man achtet Gott, wenn man die Priester achtet. Schließlich sind die Priester SEINE Berufenen.
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Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

herzrosenduft

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82

18.07.2015, 20:25

Wird mit zweierlei Maß gemessen?

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herzrosenduft

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83

18.08.2016, 21:39

der Papst und ein Kardinal über pädophile Priester, die noch die heilige Messe lesen...

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Klomb

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84

19.08.2016, 15:25

RE: der Papst und ein Kardinal über pädophile Priester, die noch die heilige Messe lesen...

http://kath.net/news/55815
"Ein pädophiler Akt erschüttert das Priestersein auf ontologische Weise; das priesterliche Band, das ihn mit Christus verbindet, reißt. Dieser Bruch ist so stark, dass er nicht mehr in Gemeinschaft mit Jesus treten kann. Wie kann ein Priester zu einer solchen Verderbnis gelangen und die heiligen, ernsten und folgenschweren Worte seiner Priesterweihe vergessen: »Empfange die Gaben des Volkes für die Feier des Opfers. Bedenke, was du tust, ahme nach, was du vollziehst, und stelle dein Leben unter das Geheimnis des Kreuzes«? "
Ich mag diesen Gedanken sehr. Das Priestertum --und mit gewissen Abstrichen sogar die eucharistische Gemeinschaft, an der Laien teilhaben-- muß mit Christus verbunden sein, sonst existiert es nicht. Im Kontrast dazu verstehen manche (in Deutschland?) das Priestertum eher als eine kirchenrechtliche Kategorie, die per Rechtsakt durch den Bischof verteilt werden könne und nur durch Rechtsakt faktisch aufgehoben werden könne. Und in diesem Rechtszustand müsse der Priester zelebrieren.
So ist es aber nicht. "Was ihr einem dieser geringsten getan habt, das habt ihr mir getan" spricht unser Herrgott. So, wie man da draußen durch seine Mißhandlungen traumatisierte Menschen zurückläßt, kann man nicht denken, daß man mit Jesus Christus irgendwie in Harmonie sei, um Ihm in den eucharistischen Gaben nahezukommen.

herzrosenduft

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85

12.09.2016, 07:50

Wovor warnt uns das Problem der Pädophilie in der Kirche

Die zehn Gebote Gottes, und hier ganz besonders das sechste Gebot, sollten uns Christen wieder mehr ins Bewusstsein rücken. Sie sind Grundlage für eine funktionierende Gesellschaftsordnung.

Das sechste Gebot hat eine Schlüsselstellung; denn die Sexualität des Menschen hängt mit der innersten Grundeinstellung des Menschen zusammen. Die Einstellung zur Sexualität hat sich in den letzten Jahrzehnten neben anderen Dingen grundlegend geändert; und der Mensch von heute ist als Folge der veränderten Einstellung auch und gerade zur Sexualität nicht mehr der, der er einmal war. Er ist häufig deshalb nicht mehr in der Lage an Gott und an das Gute zu glauben. Das ist meine erste grundsätzlich Behauptung, die ich hier aufstelle.

Das, was man früher mit Keuschheit bezeichnet hat, bedeutet übersetzt Reinheit und hat einen Bezug zum Herzen und damit zum Innersten und zur Grundeinstellung des Menschen. Früher kannte man den Begriff "ein reines Herz haben" und hat den Kindern diese Reinheit zugeschrieben. Ihnen traut man am ehesten eine grundliegende Ehrlichkeit zu. Sie sind am natürlichsten und sind sich selbst noch nicht durch die Lebensumstände entfremdet. Je mehr der Mensch heranwächst, umso mehr wird er durch äussere Einflüsse sich selbst fremd und ist nicht mehr er selbst. Der Mensch ist sich selbst fremd geworden. Denn er hält sich nicht mehr an die Gebote Gottes und ist Gott fern. Das ist meine zweite grundsätzliche Behauptung.

Wenn wir in der Kirche das Problem der Pädophilie haben, dann sagt das etwas aus; Pädophilie ist nicht nur verwerflich und gerade für einen Christen besonders schäbig; das Problem der Pädophilie in der Kirche sagt aus, dass wir als Christen dem Zeitgeist total angepasst sind, und zwar selbst die Priester, die es zuallererst wisssen und eigentlich gutes Vorbild sein müssten. Und diese Kraft des Christsseins haben wir Christen nicht mehr, weil wir nicht mehr konsequent christlich leben, nicht mehr nach Gott fragen, sondern uns dem Zeitgeist angepasst haben. Wir haben es so verlernt was es heißt Christ zu sein. Wir haben unser Profil als Christen verloren. Und christlich zu leben entwickelt sich doch auch und immer wieder daraus nach dem Willen Gottes zu fragen und sich an den zehn Geboten Gottes zu orientieren und auszurichten. Und weil wir uns allgemein als Christen kaum noch an den zehn Geboten Gottes stören, deshalb sind wir als Christen so tief gestürzt, dass sogar Pädophilie an verwundbarster Stelle bei uns vorkommt und möglich ist. Und das ist meine dritte Behauptung:
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Klomb

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86

12.09.2016, 15:44

Früher kannte man den Begriff "ein reines Herz haben" und hat den Kindern diese Reinheit zugeschrieben. Ihnen traut man am ehesten eine grundliegende Ehrlichkeit zu. Sie sind am natürlichsten und sind sich selbst noch nicht durch die Lebensumstände entfremdet.
Klingt ehr nach Rousseau denn nach Christentum. "Das Trachten der Menschen ist böse von Jugend auf" (1. Mose 8,21). So auch die Sache mit der Erbsünde.

herzrosenduft

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87

12.09.2016, 20:53

Heute haben die Leute theologisches Wissen. Ich kenne aber soviele alte Leute, ...deren Bildung bestand in einer fundierten christlichen Erziehung. Sie haben ihr Leben lang den Glauben praktiziert und sich um ein gutes christliches Leben bemüht. Ich habe die ältere Generation immer dafür bewundert. Das alles ist verlorengegangen
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Klomb

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88

13.09.2016, 12:28

Heute haben die Leute theologisches Wissen. Ich kenne aber soviele alte Leute, ...deren Bildung bestand in einer fundierten christlichen Erziehung. Sie haben ihr Leben lang den Glauben praktiziert und sich um ein gutes christliches Leben bemüht. Ich habe die ältere Generation immer dafür bewundert. Das alles ist verlorengegangen
Diese ganzen Geschichten von pädophilen Priestern sind alte Priester. Im letzten Fall, der im Bistum Hildesheim Wirbel gemacht hat, ist der Täter der längst verstorbene Bischof Heinrich Maria Janssen (*1907).

herzrosenduft

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89

13.09.2016, 15:27

Ich alleine könnte noch viel mehr solcher verkehrten Dinge aufzählen. Als im Jahr der Priester der Missbrauchsskandal so demütigend war, da kam einem unweigerlich der Gedanke, ob nicht diese ganze Sünde und Doppelmoral einfach nur noch zum Himmel stinkt und schreit. Wo bleibt die Glaubwürdigkeit der Kirche, wenn die Gläubigen und die Vertreter der Kirche nicht konsequent christlich leben? Wie soll da noch Segen auf uns liegen, wenn wir als Christen so verflacht sind, ...? Die Kirche in Deutschland schwindet dahin... was nichts taugt, wird bekanntlich weggeworfen.

Aber ausdrücklich seien diejenigen Priester und Gläubigen erwähnt und genannt, die ganz konsequent und ehrlich ihr Christsein leben und die auf jeden Fall glaubwürdig und hoch zu ehren sind. Auch sie gibt es ganz klar und deutlich zu erkennen. Sie führen als Christ ein Leben, das überzeugend ist. Ihre Predigt ist glaubwürdig, weil ihr Leben dazu passt. Diesen allen gilt ein großer und ehrlicher Dank!
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Dammerl

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90

13.09.2016, 15:55

Wie soll da noch Segen auf uns liegen, wenn wir als Christen so verflacht sind, ...? Die Kirche in Deutschland schwindet dahin... was nichts taugt, wird bekanntlich weggeworfen.


Ich darf ihnen einen Grund sagen: Erst seit viele Christen aufgehört haben, an die andere Welt, an den Himmel, Gottes Reich zu denken, sind sie in dieser Welt wirkungslos geworden.
Wer im Leben auf den Himmel zielt, erhält die Erde als "Zugabe", wer auf die Erde zielt, bekommt keines von beiden.

Und an den Himmel glauben, um ihn wissen, um die Ewigkeit? Was für eine Zumutung für uns aufgeklärte Menschen, die nicht mehr staunen dürfen, weil alles irgendwann erklärt werden wird und anstatt Gottes Wirken lieber den Zufall setzen.
Jesus aber bückte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde.
https://emmauspilger.wordpress.com/

Der Gärtner

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91

20.07.2017, 00:02

547 Missbrauchsfälle bei Regensburger Domspatzen

http://kath.net/news/60311

Abschlussbericht Regensburg.

Zum Glück hat niemand von einem Gutachten geschrieben. Ich würde es "Schlechtachten" nennen, weil mir beim Lesen wirklich schlecht wurde.
Herr, lehre mich deine Gebote

Klomb

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92

20.07.2017, 14:29

RE: 547 Missbrauchsfälle bei Regensburger Domspatzen

http://kath.net/news/60311

Abschlussbericht Regensburg.
Interessant ist, daß die "Hauptaggressoren" ganz offensichtlich sich ihres Unrechts bewußt waren und deswegen die Kinder nach außen (vor allem vor den Eltern) abgeschirmt haben. Schrecklich ist auch, daß die Kinder gegeneinander ausgespielt wurden, sich also eher untereinander noch gemobbt haben, anstatt einander beizustehen.
Viele Mechanismen solcher Systeme können auch heute noch in ähnlichen Institutionen (Internaten, Schulen, Militär, vielleicht auch Klöstern) wirken. Da muß man noch sehr aufpassen.

herzrosenduft

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93

22.07.2017, 15:00

Domspatzenbericht entlastet Georg Ratzinger ...

siehe http://kath.net/news/60345 - (einseitige und tendenzielle Berichterstattung wird kritisiert)

siehe auch Kommentar in "Die Tagespost"

Und Nachtrag dazu: Jemand "rudert zurück" http://kath.net/news/60371
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »herzrosenduft« (23.07.2017, 20:12)


herzrosenduft

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94

23.07.2017, 10:26

Missbrauch verhindern

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herzrosenduft

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95

23.07.2017, 10:27

Vielleicht sollte man erwähnen, dass Missbrauch oft nach dem gleichen Muster geschieht:
Die Kinder sind ein wenig schüchtern oder Aussenseiter,
der Erwachsene gibt sich als Freund,
er lädt das Kind zu sich ein und verspricht ihm etwas oder macht ihm Geschenke,
dann kommt es zum Übergriff,
das Kind wird eingeschüchtert es dürfe niemandem etwas sagen, weil man es ihm nicht glauben würde,
es kommt wiederholt zu Übergriffen.
So oder so ähnlich läuft Missbrauch ab, wie seinerzeit einmal in der Missbrauchsdiskussion beschrieben wurde. Auch Jugendliche sind durch Missbrauch gefährdet!
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