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15.08.2017, 10:42

Das Petrusamt ein Geheimnis der Brautschaft (14), Pater Eugen Mederlet OFM, 13. Sonntag im Jahreskreis, 19. Juni 1980, Mt 16, 13-19

„Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreiches geben.!

Also Petrus könnte den Himmel zuschließen, dass überhaupt niemand mehr hineinkommt, theoretisch. Jesus liefert sich ihm aus. Wir müssen uns vor ihm ausliefern und deshalb auch annehmen, dass z.B. manche Menschen verurteilt wurden, die nicht verurteilt hätten werden sollen: Johannes vom Kreuz ist zweimal exkommuniziert worden. Er hat es angenommen. Jesus hat es getan. Das hat der Himmel getan. Dadurch ist Johannes vom Kreuz zum großen Mystiker geworden, zu dieser unaussprechlichen Vollendung der Liebe gelangt. Jeanne d´Arc ist verbrannt worden und dadurch ist sie zur Herrlichkeit der Heiligen aufgestiegen. Alles kann als Kreuz angenommen werden – (auch die Fehlurteile; nicht die Fehlverkündigung, das gibt es nicht. Wir müssen ja unterscheiden zwischen Hirtenamt und Lehramt).

Fortsetzung folgt.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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21.08.2017, 09:28

Das Petrusamt ein Geheimnis der Brautschaft (15), Pater Eugen Mederlet OFM, 13. Sonntag im Jahreskreis, 19. Juni 1980, Mt 16, 13-19

Im Hirtenamt ist der Papst nicht unfehlbar – und doch unfehlbar. Im Hirtenamt kann der Papst vieles verordnen, wo wir menschlich sagen können, es war falsch, das wäre besser anders gewesen. Oder er kann vieles vernachlässigen, Reformen vernachlässigen. Wir können z.B. sagen, dass z. Zt. Luthers das Papsttum und die ganze römische Kurie viel zu nachlässig war, um die Reform wirklich aufzugreifen und durchzuführen. Da können wir sagen: das war falsch. Aber selbst in den Fehlern ist es der himmlische Herr. Wir müssen auch diese Fehler im Gehorsam annehmen. Auch den Fehlern der Kirche im Hirtenamt müssen wir uns unterziehen.

Hat sich nicht Jesus dem unheimlichen Fehler des Hirtenamtes unterzogen? Ist nicht das unsere Erlösung? Dem Fehlurteil, ja dem blasphemischen Urteil des hohen Rates, der wirklich Vollmacht hatte, zu verurteilen und zu begnadigen in Vollmacht Gottes? Es heißt sogar, dass das Wort des Hohenpriesters Kaiphas prophetisch war. Durch dieses unheimliche Fehlurteil sind wir gerettet.

Fortsetzung folgt.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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Gestern, 11:02

Das Petrusamt ein Geheimnis der Brautschaft (16), Pater Eugen Mederlet OFM, 13. Sonntag im Jahreskreis, 19. Juni 1980, Mt 16, 13-19

So müssen wir uns auch Fehlurteilen des Hirtenamtes, nicht des Lehramtes (ihr versteht mich wohl?) beugen. In der Verkündigung des Glaubens und der Sitte gibt es keinen Fehler, aber im Hirtenamt, in Verordnungen, Bestrafungen wohl. Aber dann sind diese Fehler das Heil, das mir gerade jetzt zukommt, wie die Verurteilung durch den hohen Rat der unendliche Ratschluss Gottes seine Offenbarung der unendlichen Liebe ist. Bis dahin müssen wir auch einem fehlenden Hirtenamt gehorchen.

Fortsetzung folgt.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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Gestern, 11:06

1.000 Kreuze Fulda

Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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