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Dirk

Erleuchteter

Beiträge: 3 377

Beruf: Promovierter Naturwissenschaftler

121

12.08.2004, 14:33

Zitat

Original von oli

Zitat

Original von Dirk
Zusammenfassend können wir sagen, daß es Frauen nicht generell verboten ist zu lehren, es ist ihr aber verboten, eine Irrlehre zu verbreiten, statt dessen sollen sich die Frauen an die Ordnung halten.

Das ist imho Quatsch, denn dieses Verbot, eine Irrlehre (auch eine bestimmte) zu lehren, gilt ja auch für Männer. Es gäbe für Paulus also keinen Grund, hier speziell eine Aussage über die Frauen zu machen, wenn man das so versteht, wie hier dargestellt.


Laut Artikel ging um eine spezielle Forum der Irrlehre die nur Frauen für sich beanspruchen konnten.


Das ändert nichts daran, dass die Behauptung, nur Frauen würden eine bestimmte Irrlehre verbreiten, unsinnig ist.

oli

unregistriert

122

12.08.2004, 14:34

Es geht laut Artikel um eine bestimmte Irrlehre die die Frau über den Mann stellt, was von Paulus abgelehnt wird.

TorisGirl

Fortgeschrittener

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Beruf: Juristin

123

13.08.2004, 18:07

lieber oli!
also erstens freut es mich sehr, dass du als (junger) mann so vehement für die rechte und die gleichstellung von frauen eintrittst. bestimmt bist du einer der "modernen männer", die ihre (zukünftige) ehe partnerschaftlich leben wollen. ich kann mir vorstellen, dass du auf grund der postings hier vor den kopf gestoßen bist - da hier das biblische "die frau sei dem manne untertan" postuliert wird. da mein mann nicht katholisch ist und ich auch keine katholische ehe führe, poste ich nur wegen dir hier in diesem thread. denn ich feiere bald 25 jahre glückliche ehe und möchte dir mitteilen, dass es in den meisten fällen in der praxis des modernen gesellschaftsleben so aussieht, dass sich das ehepaar untereinander ausmacht (und zwar pragmatisch, partnerschaftlich und in jeglicher hinsicht gleichgestellt), wie welche aufgaben verteilt werden. die "rangordnung" im sozialen gefüge wird heute vielfach durch soziale stellung (oder besser gesagt durch den monatlichen nettoverdienst) definiert. und es gibt ja in der modernen gesellschaft auch ohne weiteres den fall, dass zb eine frau mehr verdient als ihr mann oder dass sich ein mann als "familienoberhaupt" überhaupt nicht wohl fühlt. es wäre ungerecht, wenn ein geborener "schwachmatiker" eine untragbare last der verantwortung aufgebürdet bekäme, wenn er mit einer "macherin" verheiratet wäre... und zwar nur weil er ein mann ist.
bei der letzten volkszählung gab es die liebliche frage nach dem namen des haushaltsvorstandes. als ich mit einer selbstverständlichkeit den namen meines mannes eintragen wollte, gab es eine große diskussion mit mann & kindern (schlussendlich war ich dann frau haushaltsvorständin). ich glaube es gibt auch genügend frauen, die ihr leben für das ihres mannes und ihrer kinder hingeben würden.
ich würde paulus (den ich persönlich sehr verehre!!!) keineswegs als frauenfeindlich bezeichnen. vor 2000 jahren hatte vieles, was in der bibel geschildert und vorgeschrieben wird, seine gültigkeit. todesstrafe, frauen- und mädchenhandel, überhaupt der umgang der juden mit frauen, die ganzen kriege und grausamkeiten. aus dieser zeit und dieser prägung stammte paulus. der umgang jesu mit sündern und frauen spricht eine etwas andere sprache, meint
mit lieben grüßen
tori
Hier ist mein Geheimnis. Es ist ganz einfach: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

Geist

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124

19.05.2007, 12:00

weils gerade so aktuell ist...
Der Sinn des Lebens ist Gott zu dienen!

herzrosenduft

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125

23.09.2017, 10:37

" Nun aber zu dem, was ihr geschrieben habt! Ihr sagt:1 »Das Beste ist es, wenn ein Mann überhaupt keine Frau berührt.« Ich dagegen sage: Damit ihr nicht der Unzucht verfallt, soll jeder Mann seine Ehefrau haben und jede Frau ihren Ehemann. Der Mann soll der Frau die eheliche Pflicht leisten und ebenso die Frau dem Mann. Die Frau verfügt nicht über ihren Körper, sondern der Mann; ebenso verfügt der Mann nicht über seinen Körper, sondern die Frau. Entzieht euch einander nicht – höchstens wenn ihr euch einig werdet, eine Zeit lang auf den ehelichen Verkehr zu verzichten, um euch dem Gebet zu widmen. Aber danach sollt ihr wieder zusammenkommen; sonst verführt euch der Satan, weil ihr ja doch nicht enthaltsam leben könnt. Was den zeitweisen Verzicht angeht, so sage ich das als Zugeständnis, nicht als bindende Vorschrift.
Allerdings wäre es mir lieber, wenn alle ehelos lebten wie ich. Aber Gott gibt jedem Menschen seine besondere Gnadengabe. Den einen gibt er diese, den andern eben andere. Den Unverheirateten und den Verwitweten sage ich: Es ist am besten, wenn sie meinem Vorbild folgen und allein bleiben. Aber wenn ihnen das zu schwer fällt, sollen sie heiraten. Das ist besser, als wenn sie von unbefriedigtem Verlangen verzehrt werden. Für die Verheirateten dagegen habe ich eine verbindliche Vorschrift. Sie stammt nicht von mir, sondern von Christus, dem Herrn: Eine Frau darf sich von ihrem Mann nicht trennen. Hat sie sich von ihm getrennt, so soll sie unverheiratet bleiben oder sich wieder mit ihrem Mann aussöhnen. Ebenso wenig darf ein Mann seine Frau fortschicken. Im Übrigen sage ich, nicht der Herr: Wenn ein Christ eine ungläubige Frau hat, die weiterhin bei ihm bleiben will, soll er sich nicht von ihr trennen. Dasselbe gilt für eine Christin, die einen ungläubigen Mann hat: Wenn er bei ihr bleiben will, soll sie sich nicht von ihm trennen. Sie wird durch die Ehe mit ihm nicht befleckt, denn der ungläubige Mann wird durch die Verbindung mit ihr rein. Das Entsprechende gilt für einen christlichen Mann mit einer ungläubigen Frau. Sonst müsstet ihr auch eure Kinder als befleckt betrachten, aber in Wirklichkeit sind sie doch rein. Wenn aber der ungläubige Teil auf der Trennung besteht, dann gebt ihn frei. In diesem Fall ist der christliche Teil, Mann oder Frau, nicht an die Ehe gebunden. Gott hat euch zu einem Leben im Frieden berufen. Weißt du denn, Frau, ob du deinen Mann zum Glauben führen und dadurch retten kannst? Oder weißt du, Mann, ob dir das bei deiner Frau gelingt?"
1Kor 7,1ff
_______________________________________________________________________________________

Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

herzrosenduft

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126

23.09.2017, 10:41

"Wie sollen sich nun aber die unverheirateten jungen Leute9 verhalten? Ich habe dafür keine Anweisung des Herrn, doch sage ich euch meine Meinung als einer, den der Herr in seinem Erbarmen als vertrauenswürdig erachtet und in seinen Dienst genommen hat. Ich meine also, dass es wegen der bevorstehenden Notzeit das Beste ist, wenn jemand unverheiratet bleibt. Wenn du eine Frau hast, dann versuche nicht, dich von ihr zu trennen. Aber wenn du keine hast, so bemühe dich auch nicht darum, eine zu finden. Heiratest du trotzdem, so ist das keine Sünde, und wenn die junge Frau heiratet, sündigt sie nicht. Ich möchte euch nur die Belastungen ersparen, die jetzt in der Endzeit auf die Eheleute zukommen. Denn ich mache euch darauf aufmerksam, Brüder und Schwestern: Die Tage dieser Welt sind gezählt. Darum gilt für die Zeit, die uns noch bleibt: Auch wer verheiratet ist, muss innerlich so frei sein, als wäre er unverheiratet.
Wer traurig ist, lasse sich nicht von seiner Trauer gefangen nehmen, und wer fröhlich ist, nicht von seiner Freude. Kauft ein, als ob ihr das Gekaufte nicht behalten würdet, und geht so mit der Welt um, dass ihr nicht darin aufgeht. Denn die gegenwärtige Welt wird nicht mehr lange bestehen. Ich möchte, dass ihr frei seid von falschen Sorgen. Wenn einer unverheiratet ist, sorgt er sich, so zu leben, wie es dem Herrn gefällt. Aber wenn einer verheiratet ist, sorgt er sich um die Dinge der Welt, nämlich wie er seiner Frau gefällt. So zieht es ihn nach zwei Seiten. Ebenso ist es mit der Frau: Wenn sie unverheiratet ist, ist sie darum besorgt, mit ihrem ganzen Tun und Denken dem Herrn zu gehören. Wenn sie dagegen verheiratet ist, sorgt sie sich um die Dinge der Welt, nämlich wie sie ihrem Mann gefällt. Ich sage das nicht, um euch zu bevormunden, sondern weil ich euch helfen will. Denn ich möchte, dass ihr ein anständiges Leben führt und beharrlich und ungeteilt dem Herrn dient."
1Kor7,25ff
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respektvoller Kommunikation“.

herzrosenduft

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127

23.09.2017, 10:43

"Wenn nun einer meint, er begehe ein Unrecht an seiner Verlobten, wenn er sie nicht heiratet, und wenn sein Verlangen nach ihr zu stark ist, dann sollen die beiden ruhig heiraten. Es ist keine Sünde. Wer aber innerlich so fest ist, dass er nicht vom Verlangen bedrängt wird und sich ganz in der Gewalt hat, der soll sich nicht von dem Entschluss abbringen lassen, seine Verlobte nicht zu berühren. Wer seine Verlobte heiratet, handelt gut; aber wer sie nicht heiratet, handelt noch besser. Eine Frau ist gebunden, solange ihr Mann lebt. Wenn er stirbt, ist sie frei, und sie kann heiraten, wen sie will. Nur darf die neue Bindung ihre Verbundenheit mit dem Herrn nicht beeinträchtigen. Sie wird jedoch glücklicher sein, wenn sie unverheiratet bleibt. Das ist nur meine Meinung, aber ich glaube, dass auch ich den Geist Gottes habe. "
1 Kor 7,36ff
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128

23.09.2017, 10:48

"Ich muss euch dafür loben, dass ihr immer an mich denkt und die Anweisungen befolgt, die ich euch weitergegeben habe. Ich muss euch aber auch noch dies sagen: Jeder Mann ist unmittelbar Christus unterstellt, die Frau aber dem Mann; und Christus ist Gott unterstellt. Ein Mann, der im Gottesdienst öffentlich betet oder Weisungen Gottes verkündet, entehrt sich selbst, wenn er dabei seinen Kopf bedeckt. Eine Frau, die im Gottesdienst öffentlich betet oder Weisungen Gottes verkündet, entehrt sich selbst, wenn sie dabei ihren Kopf nicht bedeckt. Es ist genauso, als ob sie kahl geschoren wäre. Wenn sie keine Kopfbedeckung trägt, kann sie sich gleich die Haare abschneiden lassen. Es ist doch eine Schande für eine Frau, sich die Haare abschneiden oder den Kopf kahl scheren zu lassen. Dann soll sie auch ihren Kopf verhüllen. Der Mann dagegen soll seinen Kopf nicht bedecken; denn der Mann ist das Abbild Gottes und spiegelt die Herrlichkeit Gottes wider. In der Frau spiegelt sich die Herrlichkeit des Mannes.
Der Mann wurde nicht aus der Frau geschaffen, sondern die Frau aus dem Mann Der Mann wurde auch nicht für die Frau geschaffen, wohl aber die Frau für den Mann. Deshalb muss die Frau ein Zeichen der Unterordnung und zugleich der Bevollmächtigung auf dem Kopf tragen. Damit genügt sie der Ordnung, über die die Engel wachen. Vor dem Herrn gibt es jedoch die Frau nicht ohne den Mann und den Mann nicht ohne die Frau. Zwar wurde die Frau aus dem Mann geschaffen; aber der Mann wird von der Frau geboren. Und beide kommen von Gott, der alles geschaffen hat. Urteilt selbst: Gehört es sich für eine Frau, im Gottesdienst ein Gebet zu sprechen, ohne dass sie eine Kopfbedeckung trägt? Schon die Natur lehrt euch, dass langes Haar für den Mann eine Schande ist, aber eine Ehre für die Frau. Die Frau hat langes Haar erhalten, um sich zu verhüllen. Falls aber jemand mit mir darüber streiten möchte, kann ich nur eines sagen: Weder ich noch die Gemeinden Gottes kennen eine andere Sitte im Gottesdienst."
1 Kor 11, 2ff
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Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »herzrosenduft« (23.09.2017, 10:58)


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