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08.11.2017, 17:29

Franziskusfest. Aufnahme in den 3. Orden. (15) Pater Eugen Mederlet OFM. 3./4. 0ktober 1982


Sich Jesus ausliefern, dann brauchen Sie kein Maß zu suchen in einem anderen Menschen, kein Maß zu suchen in Ihrem Können und Versagen, sondern nur noch in Seinem Ruf: „KOMM, kommt zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken. Denn mein Joch ist süß und meine Bürde ist leicht,“ ich will mich in nichts anderem mehr rühmen als im Kreuze unseres Herrn Jesus Christus, in dem mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt.

Amen.

Fortsetzung folgt.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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08.11.2017, 17:33

Johannes Duns Skotus

Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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09.11.2017, 12:39

Franziskusfest. Aufnahme in den 3. Orden. (16) Pater Eugen Mederlet OFM. 3./4. 0ktober 1982

Gotteslob 248:

Nun bitten wir den Heiligen Geist

Um den rechten Glauben allermeist,

dass er uns behüte an unserm Ende,

wenn wir heimfahrn aus diesem Elende.

Kyrieleis.

Erleuchte uns, o ewiges Licht,

hilf, dass alles, was durch uns geschieht,

Gott sei wohlgefällig durch Jesum Christum,

der uns macht heilig durch sein Priestertum.

Kyrieleis.

Verpflichtung durch P. Eugen Mederlet OFM: „N.N., ich rufe Sie an die Stufen des Altares. Was wünschest Du vom Orden und von der Kirche?“

N.N.: „Ich bitte um Aufnahme in den weltl. Franziskaner-Orden im Franziskushof.“

P. Eugen: „Was erwartest Du vom Leben in dieser Gemeinschaft?“

N.N.: „Ich will mit Hilfe der Gemeinschaft danach trachten unter der Leitung des hl. Franziskus das Evangelium unseres Herrn Jesus Christus zu halten in der meinem Stande gemäßen Armut und Keuschheit zu leben und der Kirche, der Ordensleitung und meinem Seelenführer zu gehorchen und die in der Drittordens-Gruppe vom Franziskushof geltenden Verbindlichkeiten zu erfüllen.“

P. Eugen“: Die Gemeinschaft nimmt Dich mit Freude in die Drittordensgruppe des Franziskushofes für die Zeit der Vorbereitung auf. Zum Zeichen dafür überreiche ich Dir das Evangelium unseres Herrn Jesus Christus und die Regeln des weltl. Franziskaner-Ordens.

Fortsetzung folgt.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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10.11.2017, 10:31

Franziskusfest. Aufnahme in den 3. Orden. (17) Pater Eugen Mederlet OFM. 3./4. 0ktober 1982

Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn, der Himmel und Erde erschaffen hat. Herr, erhöre mein gebet und lass mein Rufen zu dir kommen.

Der Herr sei mit Euch! – Und mit Deinem Geiste.

Lasset uns beten: „Allmächtiger, ewiger Gott, du hast durch den Tod deines eingeborenen Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, barmherzig und gütig die Welt erneuert, um uns vom ewigen Tode zu befreien und uns in die Freude des Paradieses zu führen. Wir bitten dich, schaue mit gütigem Auge herab auf deine dir ergebene Familie, die sich heute hier in deinem Namen versammelt hat. Von deinem Diener, dem hl. Franziskus, ist sie gegründet, um die Zahl deiner Gläubigen zu vermehren. Baue sie fest auf Christus, dem starken Felsen, dass sie fest auf Christus, dem starken Felsen, dass sie ungefährdet durch alle Anfechtungen der Welt, des Fleisches und des Teufels auf dem Pfade deiner Gebote wandele und durch die Verdienste des bitteren Leidens deines Sohnes und seiner unbefleckten, allzeit jungfräulichen Mutter Maria, unseres hl. Vaters Franziskus und aller Heiligen die ewige Freude erlange durch Christus unseres Herrn.

Amen.

(Handschlag durch alle Mitglieder.)

Fortsetzung folgt.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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11.11.2017, 11:10

Franziskusfest. Aufnahme in den 3. Orden. (18 und Schluss) Pater Eugen Mederlet OFM. 3./4. 0ktober 1982

Der Herr ziehe Dir aus den alten Menschen mit seinen Werken und wende Dein Herz ab vom Prunk der Welt, dem Du schon bei Deiner Taufe entsagt hast.

Amen.

Der Herr bekleide Dich mit dem neuen Menschen, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit. Er umgürte Dich mit dem Gürtel der Reinheit und lösche in Dir aus das Feuer sündhaften Begehrens, auf dass in Dir wachse die Kraft der heiligen Keuschheit.

Liebe Schwester/lieber Bruder empfange Christi Licht zum Zeichen Deiner Unvergänglichkeit, auf dass Du der Welt gestorben, lebest für Gott, abgewandt den Werken der Finsternis. Steig auf über alles was tot ist und Christus wird Dich verklären.

Amen.

Von nun an trägst Du im Orden den Namen N.N.

Dank sei Gott.

Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

3 286

12.11.2017, 13:40

Franziskusfest. Aufnahme in den 3. Orden. (Gesamttext 1) Pater Eugen Mederlet OFM. 3./4. 0ktober 1982

... Sie hat Gestalt gewonnen aus seiner innersten Liebe, in unaussprechlicher Liebe zu Christus und zur ganze Welt.

Er weiß, dass die Liebe sich nun der vollendeten Opferung ganz vollziehen kann. Wie es heißt von ihm, dass er stets bei der Eucharistiefeier all seine Glieder des Leibes auf den Altar gleichsam hinlegte und sie verbrannte in der Opferflamme seines Herzens, die stets in ihm brannte. Und so ist diese Liebe zu Christus am Kreuz zugleich seine unaussprechliche Liebe zu den Brüdern und zu allen, zu der gesamten Schöpfung. So hat er auch noch ein Zeichen dieser Liebe geben wollen. Und wir hören es ebenfalls von seinen eigenen Gefährten.

Jesus erkennen als Sohn Gottes in seinem ganzen Geheimnis der Gnade, der Liebe, der Offenbarung, kann nur ER selbst uns geben. „Niemand kennt den Sohn, niemand kennt den Vater, außer dem, wem der Sohn es offenbaren will.“

Es ist nicht in der Vollmacht des Menschen, mit seinem menschlichen Verstand zu untersuchen, wer Jesus ist. Wie man heute den geschichtlichen Jesus finden will, dann findet man einen Menschen wie sie ihn damals gesehen haben und nicht den Glauben. Es ist nicht in der Vollmacht des Menschen, Jesus zu erkennen. Auch zu Petrus hat er gesagt: „Nicht Fleisch und Blut hat dir offenbart was du jetzt bekannt hast, sondern mein Vater im Himmel.“ Und Jesus sagt, diese Offenbarung kann er nur den Kleinen geben, den Unmündigen, denen, die noch nichts von sich wissen, die nicht aus sich selbst wissen wer Jesus ist.

Die Versuchung geht doch heute ganz quer durch die Kirche. Zuerst etwas zu wissen und zu untersuchen wer Jesus war, ist und sein darf, um dann zu bestimmen was wahr ist und was nur Bild, Einkleidung ist. Nur wer nichts weiß von Jesus als was er immer denkt im Glauben und empfängt aus dem Schoß der Kirche, das ist der Unmündige. Von denen sagt ER: Kommt zu mir. Dieses „Kommt alle zu mir“ können eben nur die hören, die ihn kennen. Denn nur den Demütigen hat er sich offenbaren können: Kommet zu mir, ihr Mühseligen und Beladenen. Es ist also keine Verheißung, dass, wenn wir dann auf Jesus eingehen als die Kleinen, die Glaubenden und er sich uns offenbart und wir erahnen wer er ist, ist nicht verheißen, dass es uns dann gut geht und uns immer wohl ist, „Ihr Mühseligen und Beladenen, ich will euch erquicken“. Er sagt nicht, ich will es euch wegnehmen. Das Joch bleibt ja, die Bürde bleibt, aber sie wird leicht. Das Joch wird süß. Wir werden gestärkt.

Am Anfang ist es die Stärkung der Last, die wir noch als schwere Last tragen, weil unser Stolz noch nicht will, sodass in unserem Herzen ein Kampf entsteht, ein mühsamer, qualvoller Kampf. Mit dem was Jesus uns hinlegt und hineinruft mit diesem Anhauchen – Heiligen Geist, dem wir schon zustimmen und doch nicht folgen können, weil all die Begierden dann aufbegehren solange sie halb befriedigt werden. Sind sie ruhig, hoffen wir immer noch mehr zu bekommen. Das kommt dann schon noch und sie lauern einfach darauf.

Aber wenn wir ernstlich Jesus nachfolgen wollen, dann ist es das Wort ins Noviziat. Wenn wir ernstlich Jesus nachfolgen wollen, dann merkt in uns der Egoismus, dieser ganze Stolz, dieses Begehren selbst zu sein, merkt, dass es ihm an den Kragen geht. Dann bäumt er sich auf, dann kommt in uns: Das kann ich nicht. So weit will ich nicht gehen. Wir bekommen Angst, Jesus könnte zuviel verlangen. Diesen Kampf müssen wir aushalten. Es gibt keinen anderen Weg oder zurück dann zur Mittelmäßigkeit. Der große Teil der Gläubigen lebt in der Mittelmäßigkeit und Jesus geht den Weg mit. Es ist ein unendliches Erbarmen. Er ist so barmherzig. Er fordert nicht: du musst.

Wer den Weg der vollen Hingabe nicht geht, an den bringt Jesus die Forderung nicht einmal heran, weil er sie nicht ins Verderben stürzen will, weil sie nein sagen würden. Er geht deshalb mit der Mittelmäßigkeit mit und wirkt Früchte und wir werden in den Himmel kommen durchs Fegefeuer hindurch Aber wenn du vollkommen sein willst, wenn du mich liebst, wenn du mit mir gehen willst bis zum Ende, wie es an Franziskus erging und wie es an jeden ergeht, der auf diesen Weg gerufen wird, dann ist es für uns nur noch die Wahl, diesen Kampf unseres eigenen aufbäumenden Ichs auszuhalten, auszuhalten, dass die Gnade Jesu es wirkt, dass es angegriffen wird von innen und von außen. Das ist bei jedem verschieden. Von außen, da sind Situationen, die ihn plagen und quälen und von innen, dass wir dieses Kreuz nicht wollen. Es gibt nur das eine: Das auszuhalten oder dann verzichten auf die volle Nachfolge und zurück in die Mittelmäßigkeit, in der wir auch noch Jesus dienen können. Jesus sagt: Wenn du willst.

Fortsetzung folgt.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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12.11.2017, 13:41

Franziskusfest. Aufnahme in den 3. Orden. (Gesamttext 2) Pater Eugen Mederlet OFM. 3./4. 0ktober 1982


Es geschieht alles in Freiheit und diese Nachfolge Jesu geht ja zur Liebe hin und geht zur ganz vollen und freien Liebe, wie Gott frei uns liebt ohne jeden Zwang, ja sogar ohne jedes Angezogensein von uns, aus eigenem reinen, freien Entschluss seiner Liebe. Und dahin streben wir.

Das ist Alverna. Das ist aus ganz vollem Herzen auf das zugestimmte Opfer hin, an Jesus am Kreuz. So dass wir freier und freier aus dem innersten Herzen immer mehr dieses Jawort geben. Dahin erzieht er uns und hält unsere Schwachheit aus. Er hat eine unendliche Geduld. Er ist ja sanftmütig und demütig von Herzen. Er braust nicht auf. Er ist auch nicht enttäuscht. ER geht den Weg mit. Wir können noch so oft versagen und fallen, solange wir wollen, solange diese innere Wahl bleibt, solange der freie Entscheid einfach in die Hand gegeben ist: „Ich will dein sein, nimm du mich mit“, geht er mit uns in unendlicher Geduld. Wir dürfen noch unvollkommen, wir dürfen noch versagen wenn wir im Innersten des Herzens, im eigentlichsten Entschluss in seine Hand so festlegen, dass wir ihn nie mehr aus seiner Hand zurücknehmen und er hält fest. „Niemand kann euch meiner Hand entreißen und niemand kann euch der Hand meines Vaters entreißen“, Jesus ist die Hand des Vaters.

Es bleibt also mühselig und beladen. Es bleibt unser Leben eine Bürde und eine unseren Schultern auferlegte Last und unserem Nacken, dem Stolz, ein Joch. Aber wir ahnen es in Gnadenstunden als Vorschuss-Gnade, dass dieses Joch süß ist.

Das ist etwas unaussprechlich Schönes, Herrliches, die Hoffnung der ganzen, ewigen Herrlichkeit, dem wirklichen Glanz der Liebe Gottes entgegengehendes, herrliches, verborgenes Geheimnis.

Wir ahnen es in Vorschuss-Gnaden heiliger Feiern wie heute (4. Okt. = Franziskusfest). Und deshalb in diesen Ahnungen können wir weiterschreiten. Und es wird mit der Zeit, wenn wir ausharren, wenn unser Ich immer mehr verwandelt wird, wenn wir immer mehr zustimmen: Damit ich endlich zur freien, reinen Liebe gelange, dass dieses Tier in mir gebändigt wird, der alte Mensch, wird diese Ahnung immer mehr ein Zustand der Gewissheit.

In dem Voranschreiten werden wir immer mehr erfahren, nicht mehr bloß so als vorübergehendes Angehauchtsein, sondern als ein Zustand, dass das schön ist. Nicht in dem Sinn, dass wir das am Anfang erwarten, dass wir dann getröstet sind, dann bin ich ja wieder gut dran. Nein, ich darf mich ja in nichts mehr rühmen als im Kreuz Jesu Christi. Diese Kreuzigung wird immer stärker, wird immer klarer, immer ganzheitlicher sein, aber sie selbst wird unsere Wonne werden wenn wir einmal lieben können.

Und diese Liebe, die jetzt ein verborgenes Fünklein ist, die gar nicht durchkommt, durch den Wust, durch das ganze Gewirr, das ganze Gestrüpp und wie Schlingpflanzen und alles erstickende der Begierden unseres eigenen Ichs.

Aber wenn dieses Gestrüpp gerodet ist, langsam durch das Erleben, des Mitgehen mit der Gnade, in der Schulung mit Gott, dann wird dieses Fünklein zur Flamme. Und in dieser Flamme begehren wir dann Jesus, mit Jesus geeint zu sein. Wir schauen ihn dann immer mehr, und er kann sich uns immer mehr offenbaren – dem der Sohn es offenbaren will. ER kann uns sein Antlitz zeigen, sein dornengekröntes, angespieenes in Schmach und Verachtung weggeworfenes Antlitz. Er kann es uns erahnen lassen, uns zeigen. Die hl. Therese vom Kinde Jesu sagt, dass er uns anblickt durch die verschlossenen Lider, durch die verschlossenen Augenlider, halb gesenkt, ein wenig dringt es durch, dass wir so sein Antlitz mit der Dornenkrone schauen, dass wir von dieser Liebe, gekreuzigten Liebe, so getroffen werden – nicht im Gefühl, vielleicht auch, aber das ist zu wenig, viel tiefer, im innersten Kern unseres Seins, da wo wir schon eben jetzt entschlossen sind, ihm zu gehören, getroffen werden und wir danach verlangen, ihm ähnlich zu sein. Ein hartes Wort, das uns trifft, eine Ungerechtigkeit, die auf uns geworfen wird, eine Enttäuschung, die wir erleben, dass das alles wirklich zum süßen Saft wird, weil es uns ja ihm ähnlich macht, weil wir ihn lieben. Das ist gemeint. Das lässt uns Jesus ahnen wenn er sagt: „Kommt zu mir, ihr Mühseligen und Beladenen, ich will euch erquicken. Mein Joch ist süß und meine Bürde ist leicht.“

Fortsetzung folgt.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

3 288

12.11.2017, 13:43

Franziskusfest. Aufnahme in den 3. Orden. (Gesamttext 3) Pater Eugen Mederlet OFM. 3./4. 0ktober 1982

N.N., das wird Ihr Weg sein. Und jetzt müssen Sie sich einfach ausliefern. Nicht fragen: Kann ich es? Indem Sie schreien, ich kann es nicht, sagen Sie: „Und ich liefere mich DIR aus, nicht mir“. Wir können das nie sein, aber ER. ER hat mich gerufen. Sie dürfen keinen Vergleich mehr machen. Das ist ihr Weg. Ihr Weg konkret wie er ist. Sich Jesus ausliefern, dann brauchen Sie kein Maß zu suchen in einem anderen Menschen, kein Maß zu suchen in Ihrem Können und Versagen, sondern nur noch in Seinem Ruf: „KOMM, kommt zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken. Denn mein Joch ist süß und meine Bürde ist leicht,“ ich will mich in nichts anderem mehr rühmen als im Kreuze unseres Herrn Jesus Christus, in dem mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt.

Amen.

Gotteslob 248:

Nun bitten wir den Heiligen Geist

Um den rechten Glauben allermeist,

dass er uns behüte an unserm Ende,

wenn wir heimfahrn aus diesem Elende.

Kyrieleis.

Erleuchte uns, o ewiges Licht,

hilf, dass alles, was durch uns geschieht,

Gott sei wohlgefällig durch Jesum Christum,

der uns macht heilig durch sein Priestertum.

Kyrieleis.

Verpflichtung durch P. Eugen Mederlet OFM: „N.N., ich rufe Sie an die Stufen des Altares. Was wünschest Du vom Orden und von der Kirche?“

N.N.: „Ich bitte um Aufnahme in den weltl. Franziskaner-Orden im Franziskushof.“

P. Eugen: „Was erwartest Du vom Leben in dieser Gemeinschaft?“

N.N.: „Ich will mit Hilfe der Gemeinschaft danach trachten unter der Leitung des hl. Franziskus das Evangelium unseres Herrn Jesus Christus zu halten in der meinem Stande gemäßen Armut und Keuschheit zu leben und der Kirche, der Ordensleitung und meinem Seelenführer zu gehorchen und die in der Drittordens-Gruppe vom Franziskushof geltenden Verbindlichkeiten zu erfüllen.“

P. Eugen“: Die Gemeinschaft nimmt Dich mit Freude in die Drittordensgruppe des Franziskushofes für die Zeit der Vorbereitung auf. Zum Zeichen dafür überreiche ich Dir das Evangelium unseres Herrn Jesus Christus und die Regeln des weltl. Franziskaner-Ordens.

Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn, der Himmel und Erde erschaffen hat. Herr, erhöre mein gebet und lass mein Rufen zu dir kommen.

Der Herr sei mit Euch! – Und mit Deinem Geiste.

Lasset uns beten: „Allmächtiger, ewiger Gott, du hast durch den Tod deines eingeborenen Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, barmherzig und gütig die Welt erneuert, um uns vom ewigen Tode zu befreien und uns in die Freude des Paradieses zu führen. Wir bitten dich, schaue mit gütigem Auge herab auf deine dir ergebene Familie, die sich heute hier in deinem Namen versammelt hat. Von deinem Diener, dem hl. Franziskus, ist sie gegründet, um die Zahl deiner Gläubigen zu vermehren. Baue sie fest auf Christus, dem starken Felsen, dass sie fest auf Christus, dem starken Felsen, dass sie ungefährdet durch alle Anfechtungen der Welt, des Fleisches und des Teufels auf dem Pfade deiner Gebote wandele und durch die Verdienste des bitteren Leidens deines Sohnes und seiner unbefleckten, allzeit jungfräulichen Mutter Maria, unseres hl. Vaters Franziskus und aller Heiligen die ewige Freude erlange durch Christus unseres Herrn.

Amen.

(Handschlag durch alle Mitglieder.)

Der Herr ziehe Dir aus den alten Menschen mit seinen Werken und wende Dein Herz ab vom Prunk der Welt, dem Du schon bei Deiner Taufe entsagt hast.

Amen.

Der Herr bekleide Dich mit dem neuen Menschen, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit. Er umgürte Dich mit dem Gürtel der Reinheit und lösche in Dir aus das Feuer sündhaften Begehrens, auf dass in Dir wachse die Kraft der heiligen Keuschheit.

Liebe Schwester/lieber Bruder empfange Christi Licht zum Zeichen Deiner Unvergänglichkeit, auf dass Du der Welt gestorben, lebest für Gott, abgewandt den Werken der Finsternis. Steig auf über alles was tot ist und Christus wird Dich verklären.

Amen.

Von nun an trägst Du im Orden den Namen N.N.

Dank sei Gott.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

3 289

13.11.2017, 10:28

O richtet nicht!

Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

3 290

13.11.2017, 10:29

Zwei Menschen in dir

Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

3 291

13.11.2017, 10:32

Robert Bellarmin – Die Kunst, gut zu sterben

Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

3 292

13.11.2017, 10:40

Um Gottes Willen: ein Priester!

Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

3 293

13.11.2017, 10:48

Christkönigsfest Predigt (1), P. Eugen Mederlet OFM, 23.11.80, Lukas 23, 35-43

Als sie Jesus gekreuzigt hatten, spotteten die Mitglieder des Hohen Rates: Anderen hat er geholfen, nun soll er sich selber helfen, wenn er der von Gott erwählte Messias ist. Auch die Soldaten verspotteten ihn: sie traten vor ihn hin, reichten ihm Essig und sagten: Wenn du der König der Juden bist, dann hilf dir selbst. Über ihm war eine Tafel angebracht mit der Aufschrift: Das ist der König der Juden. Einer der Verbrecher, die neben ihm hingen, lästerten ihn: Bist du denn nicht der Messias? Dann hilf dir und uns. Der andere aber wies ihn zurecht sagte: Fürchtest du Gott denn nicht? Dich hat doch das gleiche Urteil getroffen. Uns geschieht recht, wir erhalten den Lohn für unsere Untaten. Dieser aber hat nichts Unrechtes getan. Dann sagte er: Jesus denke an mich, wenn du in deiner Königsmacht kommst! Jesus erwiderte ihm: Amen, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradiese sein.

Fortsetzung folgt.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

3 294

14.11.2017, 12:25

Christkönigsfest Predigt (2), P. Eugen Mederlet OFM, 23.11.80, Lukas 23, 35-43



Geliebte im Herrn!

Es ist wohl eines der ergreifendsten, wenn nicht das ergreifendste Zeugnis des Glaubens in der ganzen Offenbarungsschrift.

Wenn wir es, wie es hier bei Lukas dargestellt ist, hören, mitten in diesem furchtbaren Zusammenschlagen aller Wellen des Hohnes, des Spottes über dieses „geschlachtete Lamm“;

Wenn wir es hören inmitten dieses nun endlich erfüllten Hasses:

Jetzt! Jetzt ist er da, ohnmächtig, jetzt nützt ihm alles nichts mehr;

wenn wir das Evangelium hindurchbetrachten, hindurchhören, wie die Hohenpriester, die große Zahl der Schriftgelehrten und Pharisäer, die große Zahl des Hohen Rates, in Wut gerieten, weil sie ihn nicht fassen konnten, weil sie diese gehasste Wahrheit nicht verdunkeln konnten und diese königliche, göttliche Macht nicht in ihre Gewalt bekommen konnten, - dann ahnen wir, was das jetzt, jetzt für ein Triumph war.

Hilf dir jetzt! Dieser Spott, dieser Hohn lässt einen höllischen Hass heraushören, den Jubel der Hölle, diesen dunklen, unheimlichen Hohn-Jubel der Hölle: Hilf dir jetzt selbst, wenn du doch der Messias bist!

Sie wissen, dass er es ist, und wollen ihn auslöschen. Gerade weil er es ist, ist ihr Triumph so groß.

Es ist der Fersenbiss der Schlange. Es ist ihr gelungen. Aber sie will es nicht mehr wissen, dass es ihr vorausgesagt ist, dass Gott ihr die Macht gibt, ihn in die Ferse zu beißen. Der Teufel will es nicht mehr wissen, obwohl er es weiß. Was man nicht wissen will, wird verdrängt und übertönt von der Lüge, die deshalb um so frecher und um so totaler lügen „muss“, weil sie die Wahrheit weiß. Er weiß, dass Gott selber es ihm in die Hand gegeben hat, dass Gott vorausgesagt hat: „Du wirst ihn in die Ferse beißen.“ Und das zweite will er erst recht nicht wissen: dass diese Ferse, in die er beißt, ihm das Haupt zertreten wird.

Fortsetzung folgt.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

3 295

14.11.2017, 12:31

Dein Wille nur!

Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

3 296

14.11.2017, 12:34

Hochschule Heiligenkreuz knackt 300-Studenten-Marke

Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

3 297

14.11.2017, 12:52

Henryk M. Broder. Der Welt zuliebe – keine Kinder!

Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

3 298

15.11.2017, 10:29

Christkönigsfest Predigt (3), P. Eugen Mederlet OFM, 23.11.80, Lukas 23, 35-43

Wenn sie es eingesehen hätten, sagt Paulus, diese Fürsten der Welt, Satan und seine Helfer, sein Anhang in der Welt, hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt.

Nicht weil sie dann an ihn geglaubt hätten! Denn sie wussten es ja.

Weil sie aber nicht glaubten, wollten sie es nicht sehen. Ihr Hass war so groß, dass sie gerade das, was ihnen als Bedrohung bevorstand, nicht sahen: denn durch die Kreuzigung Jesu bereiteten sie sich Hohn und Untergang.

Fortsetzung folgt.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

3 299

15.11.2017, 10:32

Beten zu jeder Gelegenheit

Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

3 300

16.11.2017, 10:35

Modezar Karl Lagerfeld empört mit Antisemitismusvorwurf

Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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