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9 941

15.03.2017, 11:08

Ich wollte mich nochmal zurückmelden und mich für die lieben Worte bedanken! Es hat geklappt, hab heute die Noten bekommen und bin sehr zufrieden :)

herzrosenduft

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9 942

15.03.2017, 12:15

Dann darf man ja gratulieren: Herzlichen Glückwunsch, revontulet, und alles Gute für deine Zukunft als RA
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Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

9 943

15.03.2017, 12:20

Dann darf man ja gratulieren: Herzlichen Glückwunsch, revontulet, und alles Gute für deine Zukunft als RA


Dankeschön!! :)

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9 944

15.03.2017, 14:02

@revontulet

Nun, was habe ich Ihnen gesagt? Abwarten und Tee trinken! Hoffentlich haben Sie das gemacht? Wissen Sie, ich spreche aus Erfahrung von 40 Jahren Tätigkeit als Professor am Gymnasium! So etwas habe ich mir vor jeder Matura anhören müssen, Aufregung der Jugendlichen, der Eltern usw. Und dann, ALLES IN BUTTER! Danken Sie Gott, bringen sie ein Fastenopfer und gehen Sie zur heiligen Liturgie in die Kirche. Vergessen Sie niemals, GOTT IST DER HERR DER GESCHICHTE! Meine herzliche Gratulation!Msgr.Erzpr. Franz Schlegl :thumbsup:

MaxJosef

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9 945

15.03.2017, 16:03

@revontulet

Den Glückwünschen meiner Vorredner schließe ich mich hiermit gerne an! Nun bist du also Volljuristin, Chapeau!
Als du noch auf Kohlen gesessen bist, wollte ich es ja nicht erzählen, um dich nicht noch mehr zu ängstigen, aber jetzt, wo alles gelaufen ist, kann ich es ja schreiben : Ich habe einen Cousin, der ebenfalls Jura studiert hat. Dieser Cousin ist im zweiten Staatsexamen zweimal durchgerasselt, und nach dem zweiten Fehlschuß ist bei den Juristen ja Schicht im Schacht, wie du schon erwähnt hattest. Der Bedauernswerte war da schon über Dreissig, für ein neues Studium war es eigentlich schon zu spät, und Volljurist war er eben keiner nach dem vergeigten zweiten Staatsexamen. Tja, dieser Cousin hat dann auch tatsächlich beruflich eigentlich nie richtig Fuß gefasst, musste sich immer mit Hilfsjobs in Anwaltskanzleien durchschlagen, schaffte es auch nicht, eine Familie zu gründen. Also, so eine vergeigte Prüfung kann schon Schicksal spielen! Deshalb schließe ich mich auch der Empfehlung unseres Monsignore an: Geh in die Kirche und sag dem lieben Gott Dankeschön!

9 946

15.03.2017, 22:12

Nun, was habe ich Ihnen gesagt? Abwarten und Tee trinken! Hoffentlich haben Sie das gemacht? Wissen Sie, ich spreche aus Erfahrung von 40 Jahren Tätigkeit als Professor am Gymnasium! So etwas habe ich mir vor jeder Matura anhören müssen, Aufregung der Jugendlichen, der Eltern usw. Und dann, ALLES IN BUTTER! Danken Sie Gott, bringen sie ein Fastenopfer und gehen Sie zur heiligen Liturgie in die Kirche. Vergessen Sie niemals, GOTT IST DER HERR DER GESCHICHTE! Meine herzliche Gratulation!Msgr.Erzpr. Franz Schlegl :thumbsup:


Dankeschön!! :) Auf jeden Fall werde ich dem lieben Gott danke sagen, das war sowieso das erste was ich laut geschrien habe als ich die Noten gesehen habe :D


@revontulet

Den Glückwünschen meiner Vorredner schließe ich mich hiermit gerne an! Nun bist du also Volljuristin, Chapeau!
Als du noch auf Kohlen gesessen bist, wollte ich es ja nicht erzählen, um dich nicht noch mehr zu ängstigen, aber jetzt, wo alles gelaufen ist, kann ich es ja schreiben : Ich habe einen Cousin, der ebenfalls Jura studiert hat. Dieser Cousin ist im zweiten Staatsexamen zweimal durchgerasselt, und nach dem zweiten Fehlschuß ist bei den Juristen ja Schicht im Schacht, wie du schon erwähnt hattest. Der Bedauernswerte war da schon über Dreissig, für ein neues Studium war es eigentlich schon zu spät, und Volljurist war er eben keiner nach dem vergeigten zweiten Staatsexamen. Tja, dieser Cousin hat dann auch tatsächlich beruflich eigentlich nie richtig Fuß gefasst, musste sich immer mit Hilfsjobs in Anwaltskanzleien durchschlagen, schaffte es auch nicht, eine Familie zu gründen. Also, so eine vergeigte Prüfung kann schon Schicksal spielen! Deshalb schließe ich mich auch der Empfehlung unseres Monsignore an: Geh in die Kirche und sag dem lieben Gott Dankeschön!


Danke! :) Volljuristin dann nach der mündlichen Prüfung aber immerhin die ist ja nicht mehr so eine große Hürde, wenn auch anstrengend und ich habe auch schon meinen Traumjob in der Tasche *juhu* Das mit deinem Cousin tut mir leid, das ist wirklich hart :( Kann das total gut nachvollziehen, so hätte es mir auch gehen können... mit dem ersten Examen ist man nichts und dann hat man 8 Jahre verschenkt. Und man muss auch bedenken, dass ein Drittel durchfällt.. oh mann ich bin so froh :D 8o 8o 8o 8o

9 947

19.11.2017, 18:29

Echt? Mein Kommentar ist der letzte? Aus März?? Tote Hose hier? ;-)

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9 948

19.11.2017, 22:07

Ja, offensichtlich, aber vorne unter den Berichten geht es dafür manchmal zu, wie im Krieg! Aggressivität gegen den Papst und Bischöfe, man glaubt es kaum. Da sind sicher auch Sympathisanten der Spaltergruppe FSSPX dabei. Hier haben wir nicht einmal "juristische Probleme". Ich hoffe es geht Ihnen in Ihren neuen Beruf gut? LG. Msgr. Franz Schlegl

El Dakhel

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9 949

22.11.2017, 07:56

@revontulet

Es ist besser wenn gar nichts geschrieben wird als wenn schlimme Dinge geschrieben werden. Durch niemanden wird das besser dokumentiert als durch unsere kleinen Salafisten "drüben".
Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn,
der Himmel und Erde erschaffen hat“
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9 950

22.11.2017, 16:29

@ El Dakhel

Ja, ich würde zwar den Ausdruck Salafisten nicht gebrauchen, aber es ist schmerzlich, was drüben geschrieben wird. Jetzt diskutiere ich schon ein paar Tage unter dem Artikel "Ist die Bibel grausam" mit einer Person, die sich " 123" nennt, über die 5 Bücher des Moses. Seit mehr als 100 Jahren wissen wir, dass sich der Pentateuch aus 4 Schichten, die verschieden alt sind, zusammensetzt. Der genannte User behauptet glatt, Moses habe selbst die nach ihm benannten 5 Bücher geschrieben! Damals schrieb man mit Hammer und Meißel auf Stein, Bei denen Sumerern auf Tontafeln, in Ägypten zuweilen auf Papyrus. Dem User ist nicht beizubringen, was bereits Pius XII in seiner Enzyklika "divino afflante Spiritu" (1943) über die verschiedenen literarischen Arten der Orientalen gesagt hat. 1 2 3 nimmt alles wörtlich, geht aber, ähnlich wie die Zeugen Jehovas, auf keine Argumente ein, wie zum Beispiel,dass es auf der Welt nicht genug Wasser gibt, um auch den Mount Everest in der Sintflut verschwinden zu lassen. Wie alle Tiere (da gibt es in Genesis 8 beziehungsweise 9 ) 2 verschiedene Berichte,einmal wird von 2 Paaren, einmal von 7 Paaren gerettete Tiere gesprochen,gerettet werden konnten, gibt ihm überhaupt nicht in den Kopf. Jetzt hat er mir sogar noch erklärt, dass die Bibel recht hat, und das Kaninchen doch ein Wiederkäuer sei,, weil es seine Ausscheidungen (Mahlzeit ;( ) später noch einmal verspeise.
Ein anderer User erklärt anlässlich des gestrigen Festes der Darstellung Marias (Erinnerung an die Weihe der Marienkirche in Jerusalem unter Kaiser Justinian I), Maria sei doch tatsächlich mit 3 Jahren als Jungfrau in der jüdischen Tempel gebracht worden, obgleich nachgewiesenermaßen im Tempel niemals jüdische Jungfrauen irgend einen Dienst, oder eine Präsenz gehabt hätten. Was noch schlimmer ist, finde ich, dass solche User auch noch Zustimmung bekommen. Mit anderen Worten die Unwissenheit in theologischen Angelegenheiten ist erschreckend und die Herrschaften bilden sich auch noch ein "besonders katholisch" zu sein. Wenn solche Leute das Sagen hätten, gäbe es bald wieder Inquisitionsprozesse und Scheiterhaufen. Es schmerzt mich als Priester und Lehrer, wenn Leute NICHTS aus der Geschichte gelernt haben. Haec est vita.Msgr. Franz Schlegl
(Ist Ihnen übrigens aufgefallen, dass man vorne von den Nachrichten NICHT mehr ins Forum springen kann? Warum? ?( )

Der Gärtner

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9 951

22.11.2017, 23:36

@ Msgr. Mag. Franz Schlegl

Gestern ist mir auch erstmals aufgefallen, das der Link auf der Nachrichtenseite nicht mehr zu sehen ist. Über die Gründe wird uns wohl nur die Redaktion aufklären können. Zu jeder Zeit sehe ich viele hundert Besucher im Forum. Nutzt natürlich wenig, wenn nichts, oder nur sehr wenig geschrieben wird. Ebenso Frage ich mich, wieso sich bis jetzt täglich neue Mitglieder anmelden. Inzwischen sind es 102.940, letzte heute um 22:47 Uhr. Das Forum scheint wohl auch ohne Link auf der Nachrichtenseite noch gefunden zu werden.


Die beschriebenen Zustände vorne nehme ich auch so wahr. Manchmal sinniere ich darüber, aus welcher Ecke manche Kommentatoren kommen, während ich auch vorne schon gute Kommentatoren, die durchaus auch längere Zeit geschrieben haben, seit einiger Zeit wieder vermisse.


@ Ek Dakhel


Sei bitte nicht ganz so böse. Wenn schon, dann möchten einige Herrschaften bestimmt gerne als Kreuzritter bezeichnet werden. Denen fehlt wahrscheinlich nur das nötige Pferd.
Herr, lehre mich deine Gebote

herzrosenduft

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9 952

23.11.2017, 05:37

@Monsignore
Kennen Sie den Begriff "Kriegskinder"? Sie sind zwischen 1939 und 1945 geboren. Diese Kinder haben in Kleinkindertagen den Wahnsinn des Krieges erlebt. Als Schulkinder sind sie in ihrer Bildung zu kurz gekommen, weil in der Nachkriegszeit noch alles im Wiederaufbau war. Und mit vierzehn mussten sie schon arbeiten, weil sie gebraucht wurden. Da war das Thema Bildung nicht aktuell. Natürlich gibt es Ausnahmen. Ich vermute kath.net hat viele Benutzer aus dieser Generation. Das müsste man natürlich erstmal gründlich untersuchen...

Ein Zweites kommt hinzu: Sie sind ein Studierter, und dementsprechend ist ihr Denken geprägt. Ich bin Gärtner und komme regelmäßig mit einfachen, kleinen Leuten ins Gespräch. Man muss ihre Sprache sprechen, dann wird man auch warm mit ihnen. Als Studierter wird man dort schnell ausgegrenzt. "Gleich zu Gleich gesellt sich gern!" Deshalb, so vermute ich wiederum, sind manche Benutzer "resistent" gegen Argumente. Da ist etwas nicht "kompatibel" miteinander.
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Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

herzrosenduft

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9 953

23.11.2017, 06:26

Grundsätzlich bin ich gegen die Panzerfahrerei. Da fährt man stur aufeinander zu und "beballert" sich solange bis einer aufgibt. Was bringt das schon? Ich möchte den anderen "gewinnen" und nicht "besiegen".
Ich gebe es öffentlich zu, dass ich auch ab und zu drüben bei g...tv meine "Plantagen angelegt" habe. Anfangs war es etwas schwierig, denn ich hatte die gleichen Probleme wie unser Herr Monsignore. Aber dann habe ich es einfach mal "krachen lassen" und klar gestellt, was im Internet geht und was nicht geht. Da gibt es Regeln, da gibt es nämlich eine Kultur! Ich habe einiges von meinen Söhnen gelernt. Die weisen einen schon darauf hin. Und nachdem ich mal klipp und klar "Tacheles" geredet habe, da ging es auf einmal. ...und ich äussere mich drüben durchaus kritisch! Aber das wird jetzt akzeptiert und sogar häufig für gut befunden. Man muss eben den richtigen Ton treffen.
Die Menschen sind so verschieden... da sollte man drauf eingehen. Und wenn etwas nicht sofort "rüberkommt", dann muss man vielleicht mal ein bischen auf Zeit setzen und sich Dinge offen halten. Den Dialog abrupt beenden mit Panzerfahrermanieren bringt da nichts.
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herzrosenduft

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9 954

23.11.2017, 06:51

Ich vermute, dass es im Internet ein Publikum gibt, das sich grundsätzlich für katholische Fragen interessiert. Dieses Publikum besucht regelmäßig Seiten wie g...tv oder kath.net, um Informationen abzugreifen und um die eigene Meinung zu äussern.

Bei der Meinungsäusserung liegt meiner Meinung nach oft eine unbefriedigende Lebenserfahrung in Sachen Kirche zu Grunde. Ist es nicht so, dass die ältere Generation eine klare Lehre kennengelernt hat; aber dann ging es nach und drüber und drunter in der Kirche, und Unzufriedenheit mit der Situation machte sich breit. Dieser Unmut darüber verbunden mit einem Mangel an Bildung äussert sich dann in den Kommentaren "vorne".

Ist es nicht so: Wenn man eine Sache nicht richtig versteht und nicht in den Griff bekommt, dann wird man schnell mal "laut und bollerig"? Genau das stelle ich "vorne" fest.

Ursachen sehe ich, wie schon gesagt, darin, dass der Glaube bei vielen jahrelang keine Nahrung bekommen hat bzw. an Mangelernährung leidet. Irgendwann im Leben entdecken diese Menschen dann den Glauben neu für sich wieder; aber dabei sind sie auf einem Stand von "anno Tobak", haben jahrzehntelange Lücken und wollen nun dort weitermachen, wo sie seinerzeit abgebrochen haben, ...und dies alles in dem Bewusstsein "gut katholisch" zu sein. Dass man erstmal wieder alles lernen und neu bedenken muss, ist ihnen dabei nicht bewusst... und es sagt ihnen auch keiner... nur die Probleme " vorne" verraten es!
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9 955

23.11.2017, 09:28

@ herzrosenduft

Da mögen Sie schon Recht haben, mit Ihrer Beurteilung einer Reihe von Usern vorne! Das ist sektiererischer Fundamentalismus in Reinkultur und wenn man dann nicht weiter weiß, kommen Privatoffenbarungen, oder Schriften von Mystikern, wie zum Beispiel von der hochgeschätzten Hildegard von Bingen!Gott sei Dank werden in ernsten medizinischen Fällen aber nicht deren medizinische Behandlungsmethoden angewendet, da hätten unsere Fundis um ihr Leben Angst!
Was mich als Mittelschullehrer mit 39. Jähriger Diensterfahrung aber stört, ist die Tatsache, dass es Menschen gibt, die so verbohrt sind, dass sie sich auch von Fachleuten nichts mehr sagen lassen.Mein verstorbener Physiklehrer erklärte uns, es gäbe immer noch Leute im Rentenalter, Pseudo-Wissenschaftler, die trotz gegenteiliger mathematische und physikalische Beweise bemüht sind, ein Perpetuum mobile 1. u. 2. Art zu konstruieren, obwohl jeder 14 jährige Gymnasiast eigentlich wissen müsste, dass dies gegen den Erhaltungssatz der Energie verstößt.
Ich habe erst mit 55 Jahren gelernt mit einem Computer zu arbeiten, unter tatkräftige Unterstützung der EDV-Stelle der Erzdiözese, und von zwei Informatikstudenten. Wenn die mir gesagt haben, wie etwas geht, warum etwas so ist wie es ist, dann habe ich das zur Kenntnis genommen und auch beherzigt! Schließlich kennen sich die jungen Leute und die EDV-Spezialisten viel besser in der Sache aus.
Ich höre jetzt sogar von Fachärzten, dass Leute, die sich besonders klug vorkommen, ihre eigenen Behandlungsmethoden und Medikationen gegen den Rat der Ärzte durchsetzen wollen, mit teilweise fatalen Folgen.
Darum denke ich mir den schönen Satz: "Herr, lass Hirn vom Himmel regnen!" :D Msgr.Franz Schlegl

El Dakhel

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9 956

23.11.2017, 20:15

Manchmal sinniere ich darüber, aus welcher Ecke manche Kommentatoren kommen, während ich auch vorne schon gute Kommentatoren, die durchaus auch längere Zeit geschrieben haben, seit einiger Zeit wieder vermisse.
Ja natürlich, die guten Kommentatoren. Die werden allerdings sehr schnell mürbe gemacht bei all den Panzerfahrern, wie @herzrosenduft treffend formuliert hat, und es muß wieder frischer Nachschub ran. Unser Monsignore ist glaube ich der einzige, der es dort länger als drei Jahr ausgehalten hat -- muß an seiner 39-jährigen Diensterfahrung liegen. Oder vielleicht war er auch bei den Panzergrenadieren. :D

Ebenso Frage ich mich, wieso sich bis jetzt täglich neue Mitglieder anmelden. Inzwischen sind es 102.940, letzte heute um 22:47 Uhr.
Die Registrierungen werden automatisch erstellt, durch Programme, was weiß ich wie. Weil unsere Administratorin das Forum verlassen hat, läuft die Mitgliederliste von dem Müll über. Sie hat das damals immer gelöscht, denke ich. Oder gibt es doch eine neue Frömmigkeitsbewegung von der ich nichts weiß? :D

Ist Ihnen übrigens aufgefallen, dass man vorne von den Nachrichten NICHT mehr ins Forum springen kann? Warum?
Ja, aber ist das nicht schon ganz lange so?
Naja, er (der Hauptschriftleiter von kath.net?) hätte dann aber auch gleich hier auf der Startseite von kathNews den Zusatz "das kath.net Community Forum" löschen können. ;)

Sei bitte nicht ganz so böse. Wenn schon, dann möchten einige Herrschaften bestimmt gerne als Kreuzritter bezeichnet werden. Denen fehlt wahrscheinlich nur das nötige Pferd.
Dann hätten die Brüder mal vom Papst eine rittermäßige Ohrfeige verdient. Aber nein, sie trauen sich nicht mal aus der Deckung der Anonymität, würden ihm ja nie unters Auge treten, die Feiglinge; verstecken sich bei all den Gifteleien hinter ihren Aristonymen und Hagionymen anstatt mit ihrem Klarnamen aufzutreten. Ist das christlich? Und wenn die Welt tatsächlich so wird wie sie es uns ständig gewärtig halten - nehmen wir es einmal an - dann werden gerade sie, wenn sie das Weiße im Auge ihres Feindes (nämlich des Salafisten) sehen, die letzten sein, die Glaube und Kirche für uns verteidigen: dann machen sie alle einen kleinen Mund, die Herrn Kreuzritter.

Ich möchte den anderen "gewinnen" und nicht "besiegen".
Ja, genau! Dazu habe ich mir auch einmal unter dem Blickwinkel unseres Missionsauftrags Gedanken gemacht. Angenommen, ich komme von einem bestimmten anderen Glauben und würde bestimmte Kommentarspalten dort drüben lesen. Das Sinnen der Dortigen scheint gegen das Fremde und Nicht-Katholische gerichtet, aber allem voran gegen meinen Glauben. Ich bekomme Beklemmungen (so müssen sich Christen fühlen die von Salafisten begeifert werden) Glaube scheint sich für diese Menschen in einem triumphalen Kampf der Stärke durchzusetzten: ein einziger Agonismus, die Rivalität unter den Religionen. Nun kann mich aber der eine von ihnen argumentativ ausstechen (er ist ja nicht dumm, hat viel gelesen über das Christentum und die anderen Religionen, kennt ihre Irrtümer gut) Nach einem längeren Prozess muß ich tatsächlich erkennen, dass einige der Lehren, die man mir beigebracht hat, falsch sind. Was bleibt? Scham -- er hat mich mit seiner Wahrheit besiegt, Ekel -- mein Herz hat er verloren. Vielleicht treffe ich noch einmal jemanden, der zuerst das Wahre und Gute in meinem Glauben sieht, der das geknickte Rohr nicht abbricht.

Nach meiner Auffassung von Christsein hat der Erste das Klassenziel des Lebens verfehlt, um das einmal so hart zu formulieren.

Viele der Auffälligen unter den kath.net-Kommentatoren der letzten Jahre sind doch Studierte, die haben schon Bildung, @herzrosenduft, aber es ist bei einigen Bildung ohne Liebe, liebeleeres "dröhnendes Erz". Katechismen können auch ganz kaltsinnig auswendig gelernt werden, ohne wirklich verstanden zu werden, nur um die Mitmenschen (besser: Nebenmenschen) damit disziplinieren zu können. Es sind sicherlich einige Ältere darunter, wie du schreibst, vielleicht malkontente Büromenschen -- meine Vermutung --, irgendwie Gescheiterte, ja, möglicherweise auch in oder an der Kirche Gescheiterte, die ihre ganze Lebenswut meinen nun in scharfen Kommentaren ausagieren zu müssen. Aber aufgepasst: ein nicht geringer Anteil der Schreiber haben keinerlei Beziehung zum personalen Gott, geschweige denn zum dreipersönlichen: sie sind Atheisten. (Wer manchmal dort liest, wird es wissen, vor Tagen hat einer ganz unverholen ein atheistisches Bekenntnis abgelegt) "Gott" wird prozessual verstanden oder als Idee des Menschen. Ich schätze ihren Anteil allein auf 40% (nach der "Gefällt mir"-Bewertung).

Ja, ich würde zwar den Ausdruck Salafisten nicht gebrauchen, aber es ist schmerzlich, was drüben geschrieben wird. [...] Wenn solche Leute das Sagen hätten, gäbe es bald wieder Inquisitionsprozesse und Scheiterhaufen.
Dann wäre es ja noch schmeichelhaft, was ich geschrieben habe. ;) (Wieder sachlich) Mit "kleine Salafisten" habe ich nicht an die gedacht,mit denen Sie sich zur Zeit herumschlagen (1-2-3 ? Der sagt mir jetzt nichts).
Nun gut, unter den zeitgenössischen Salafisten gibt es doch eine Überzahl an eher bloß konservativ Eingestellten, gegenüber einer kleinere Gruppe von richtig militanten. Die Piusbrüder und ihre Sympathisanten wären für mich die Entsprechung der Erstgenannten, und Gegenstücke lassen sich auch in jeder anderen Religion finden(Cromwells puritanische Eisenreiter z.B.) Natürlich gibt es einen fließenden Übergang mit mehr oder weniger faschistoiden Ausformungen. Es ist die psychische Gewalttour, es ist diese Art von Archaismus (im katholischen Kontext ein Antimodernismus) und es ist die politische Religion des Integralismus, die sie einander sehr ähnlich machen. Sie haben auf diesen Begriff "Integralismus" ja auch schon einmal hingewiesen in einem ihrer Beiträge zum Thema FSSPX, Monsignore. Der Ritus ist nur eine Maske, man kennt nur Gesetze und ritualisierte Gesetze, es geht um die Errichtung einer Disziplinargesellschaft, um Macht und Kontrolle; sie wollen damit das Unkraut ausreissen, sie wollen das Reich von dieser Welt. Die Übernatur braucht es dafür überhaupt nicht mehr -- gab es da nicht mal zwei Ideologien im 20. Jahrhundert? -- und an die Unversehrbarkeit der Kirche, an ihre Übernatürlichkeit, glaubt man sowieso nicht. Es gehen schließlich ein ganzes Konzil und 5000 Bischöfe in die Irre; nur ich, ein paar Kollegen und 5 Bischöfe sind standhaft und wenn wir nicht aufpassen, bringen sie uns auch noch um die Ecke. So in etwa.

Nun zu den Personen, mit denen Sie gerade zu tun hatten. Solche sind für sich genommen, finde ich, noch die harmlosesten, abgesehen für Menschen mit schwachen Nerven. Obwohl das Übel, welches dahintersteckt, katastrophale Auswirkungen auf den Glauben haben kann, keine Frage. Es gibt da einige Fallen, in die man geraten kann, und auch Fallen, in die man meiner Ansicht nach gerade als Christ bevorzugt hineintappt. Die Hauptfalle ist die, Gott im Bereich des Unerfindlichen und Wundersamen zu suchen, anstatt den Weg über seine Schöpfung zu gehen. Gott ist dann das Asylum ignorantiae, der berühmte Lückenbüßer: ein Gott der keiner ist, sondern nur ein Herbeizauberer von Dingen, die er selbst gar nicht schaffen kann. (Ich könnte mich zu der Thematik einmal in einem passenden Thread auslassen.) Da ich selber vom Fach Mathematik, also von der Strukturwissenschaft her die Schöpfung für mich "entdeckt" habe und so zum Glauben an Gott gekommen bin - man kann sagen: da die Erfahrbarkeit Gottes in seiner Schöpfung der Grundbestand meines Lebens ist - merke ich schnell, ob jemand dieser Konfusion, so wie auch ich früher, erlegen ist. Eine Konfusion, die übrigens von schlechtem Wissenschaftsjournalismus und dem "Infotainment" in Fernsehen und Medien sehr stark gefördert wird.
Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn,
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El Dakhel

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9 957

23.11.2017, 20:19

Eine Falle besonders für Christen ist, zu meinen, dass ein Dasein als "seltener Vogel" zweifelsfreies Kriterium und Vergewisserung dafür sei, auf dem rechten Weg zu sein. Das führt dazu, dass ich mich dogmatisch oder biblisch-bekenntnismäßig grundsetzlich so weit versteige, bis um mich herum die Luft so dünn geworden ist, dass nur noch ich und mein kleiner erwecklicher Kreis, dem ich angehöre, sich darin wohlfühlen - dann sollte es genau das sein, was der Herr mit seinem Ausspruch von der Kleinen Herde gemeint hat. Eine weitere, damit eng verbundene Tücke liegt im falschen Verständnis der Aufforderung "Narr um Christi willen" zu werden. Das wirkt m. M. nach besonders mit bei den Zeugen Jehovas oder bei den Bibelfundamentalisten und all den quäkerischen Gruppen. Wenn ich an der Haustür angeschnauzt und zum Narren gehalten werde, wenn ich mit Thesen über die Sintflut zum Gespött der Leute werde, wenn mich alle schief ansehen, weil ich mich bei der Andacht ganz laut und überkandidelt benehmen muss, dann ist das angeblich genau das, was Gott von mir will. Sich der Schmach unbeirrt auszusetzten, sie beharrlich über sich ergehen zu lassen wird mit Demut verwechselt. Es gibt Menschen, deren einziger Stolz ihre Demut ist. Und daraus könnte ein Art Wettbewerb innerhalb einer Sekte entstehen, in dessen Zuge das eigene Schamgefühl regelrecht abgetötet wird. In der schlimmsten Ausprägung glaubt einer (vielleicht ein Piusbruder), weil er sich durch seinen Umgang besonders viele Feinde gemacht habe, würde er sicher in der Christusnachfolge stehen, nach dem Spruch: So wie sie mich gehasst haben, so hassen sie euch.
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9 958

24.11.2017, 09:14

@ El Dakhel

http://www.kath.net/news/61679


Danke für Ihr glasklares Posting! Oberen haben Sie den Zugang zu den Kommentaren eines gewissen 1 2 3 u. eines 4Jesus, zu den 5 Bücher des Moses. Ich wundere mich, dass der Redaktion einen solchen blühenden Blödsinn überhaupt durchgehen lässt! Solches habe ich bis jetzt nur von den Zeugen Jehovas gehört.
Meine Erfahrung bestätigt, dass ich als AHS Professor mit Kollegen aus den Fächern Mathematik, Physik, Chemie und Biologie oft viel besser über theologische Fragen reden konnte, als mit Germanisten, Historikern und Psychologen. Die Naturwissenschaftler wussten nämlich immer über ihre Grenzen Bescheid. Die Unterwanderung von Kathnet durch zum Teil üble Fundamentalisten aus dem Dunstkreis von FSSPX ist wirklich besorgniserregend. Mit besten Grüßen aus Wien,Msgr. Franz Schlegl

9 959

24.11.2017, 22:26

Oh wie schön, dass ich hier eine rege Unterhaltung angestoßen habe :) :D

Ja, offensichtlich, aber vorne unter den Berichten geht es dafür manchmal zu, wie im Krieg! Aggressivität gegen den Papst und Bischöfe, man glaubt es kaum. Da sind sicher auch Sympathisanten der Spaltergruppe FSSPX dabei. Hier haben wir nicht einmal "juristische Probleme". Ich hoffe es geht Ihnen in Ihren neuen Beruf gut? LG. Msgr. Franz Schlegl


Oha, auf der Nachrichtenseite bin ich fast nie. Eigentlich nur wenn bei Facebook was gepostet wird und ich darauf klicke ^^

Ja in meinem Beruf läuft es sogar sehr gut, danke :)

Juristisch war es heute doch sehr spannend am Amtsgericht in Gießen. Wer hat es verfolgt? ^^ Das wird noch richtig spannend. Ich hoffe die weiteren Richter bleiben auch standhaft. Mich erschreckt, dass so viele Leute sich so aggressiv für Abtreibung einsetzen. Ich habe sicher 3 Mails in dieser Sache erhalten, dass ich doch bitte eine Petiton unterschreiben soll. Die letzte Mail gestern fettgedruckt "IHRE STIMME FEHLT NOCH" .... unfassbar.

El Dakhel

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9 960

25.11.2017, 08:59

@ Monsignore Schlegl

Ich habe mir die Kommentarspalte, die sie zitiert haben, eben durchgelesen. Bei denen herrscht eine babylonische Ordnung. Alles spricht, keiner versteht was (davon). Es scheinen tatsächlich ganz andere Schreiber zu sein als unter den vielen politischen Artikeln. Völlig aus der Welt gefallen, diese Leute, was man von den anderen ja nicht unbedingt sagen kann (die ganz der Welt verhaftet sind). Wie kommen wir eigentlich darauf, immer anzunehmen, dass Leute katholisch sind oder sein wollen, nur weil sie da Kommentare verfassen? Wir müssen uns klarmachen, dass drüben jeder schreibt, der meint, dass er etwas zu sagen hat. Übrigens der User Konrad Georg steht mit seinem einzigen, aber aussagekräftigen Kommentar typisch dafür, dass man an einen Zauberer und nicht an einen Schöpfergott glaubt, obwohl doch schon Gen 1 das Ziel verfolgt, uns ein für alle mal klar zu machen, dass wir einen Schöpfergott haben und keinen Zauberer. Dasselbe bei den beiden anderen Komödianten (1 2 3, 4 Jesus).
Nein, nein, weg! Ich brauche jetzt irgendwas, einen Kaffee oder so.
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