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Alexander

Schüler

Beiträge: 169

Wohnort: Deutschland Erzbistum Köln

Beruf: Student

1

09.10.2003, 17:35

Selige Jungfrau Maria

Im Dritten Hochgebet heißt es "...der seligen Jungfrau und Gottesmutter Maria...". Diese Formulierung habe ich auch in anderen Messtexten und Gebeten gefunden.
Kann mir jemand sagen warum es Selige und nicht Heilige heißt?

Dankeschön schon jetzt!

Alex
Leben wir, so leben wir dem Herrn, sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Ob wir leben oder ob wir sterben, wir gehören dem Herrn! ( Röm 14,8 )

Ihr seid nicht die letzten Reste des Mittelalters, sondern die Vorhut einer neuen Zukunft
-Joachim Kardinal Meisner

Michelle

Fortgeschrittener

2

09.10.2003, 18:02

... der seligen, allzeit reinen Jungfrau und Gottesmutter Maria ...

Mit "selig" ist in diesem Fall der Zustand der vollkommenen Glückseligkeit gemeint, den die heiligste Jungfrau Maria im Himmel besitzt. :)
Die Homepage Gottes ist die Schöpfung, und ein Teil davon bin ich. 8)

rosario

Anfänger

Beiträge: 50

Wohnort: Rheinhessen

3

10.10.2003, 13:15

Hallo!

Ich habe mal gehört, dass die Bezeichnung "Selige Jungfrau Maria" älter ist als die heutige Abstufung zwischen "selig" und "heilig", die ja erst durch die neuzeitliche Regelung der Kanonisationen entstanden ist. Fand ich ganz plausibel.

Rosario
Laudate et benedicete mi Signore et rengratiate
e serviateli cum grande humilitate.

herzrosenduft

Erleuchteter

Beiträge: 5 866

Wohnort: Deutschland

Beruf: Gärtner

4

04.12.2017, 21:18

"Vierte Predigt über das „Missus est“, § 8-9
„Fürchte dich nicht, Maria“
Du hast es gehört, Jungfrau, dass du empfangen und einen Sohn zur Welt bringen wirst, nicht von einem Mann – du hast es gehört – sondern vom Heiligen Geist. Der Engel erwartet deine Antwort: Denn er muss zu dem zurückkehren, der ihn gesandt hat. Auch wir warten, du Unsere Liebe Frau. Elendig niedergedrückt von einem Urteilsspruch zur Verdammung, warten wir auf ein Wort des Erbarmens. Doch das ist es ja: Dieses Wort wurde dir zugesagt als Lösepreis unseres Heils. Stimme zu: Wir werden frei sein. Im ewigen Wort Gottes sind wir alle geschaffen worden; doch welch eine Schmach: Der Tod hat in uns ganze Arbeit geleistet. Eine kurze Antwort von dir wird ausreichen, um uns neu zu schaffen, damit wir ins Leben zurückgerufen werden...
Zögere nicht länger, Jungfrau Maria, antworte! Unsere Liebe Frau, sprich dieses Wort, dass die Erde, die Hölle, ja selbst die Himmel erwarten. Denn siehe: Den König und Herrn des Alls, den es „nach deiner Schönheit verlangte“ (vgl. Ps 44,12), verlangt nicht weniger heftig nach dem Ja deiner Antwort. Von deiner Zustimmung hat er das Heil der Welt abhängig gemacht. Du hast ihm durch dein Schweigen gefallen; doch du wirst ihm mehr gefallen durch dein Wort. Denn er selbst ist es, der dich vom Himmel her anruft: „Du schönste der Frauen, lass mich deine Stimme vernehmen“ (vgl. Hld 1,8; 2,14)... Ja, antworte schnell dem Engel, oder besser: Antworte dem Herrn durch den Engel. Gib mit einem Wort Antwort und empfange das Wort; sprich dein eigenes Wort und empfange das göttliche Wort; sprich ein flüchtiges Wort und umarme das ewige Wort... „Ich bin die Magd des Herrn, so sagt sie. Mir geschehe, wie du gesagt hast.“

"


Was so ein kleines Wort "Ja" alles bewirken kann...
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Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

herzrosenduft

Erleuchteter

Beiträge: 5 866

Wohnort: Deutschland

Beruf: Gärtner

5

10.12.2017, 13:12

Gebet zu unserer Mutter Maria

Alles möcht ich Dir erzählen,
alle Sorgen, die mich quälen,
alle Zweifel, alle Fragen,
möchte ich Mutter,
zu Dir tragen.
Wege, die ich selbst
nicht kenne,
liebe Namen, die ich nenne,
Schuld die ich
mir aufgeladen,
andern zugefügten Schaden.
Ärgernis, so ich gegeben,
all mein Wollen,
all mein Streben,
mein Beraten,
mein Verwalten,
mein Vergessen,
mein Behalten,
mein Begehren,
mein Verzichten,
und mein Schweigen
und mein Richten.
Alle kleinen Kleinigkeiten,
die so oft mir Müh’ bereiten,
jedes Lassen, jede Tat,
Mutter, Dir, vom guten Rat,
leg ich alles in die Hände,
Du führst es
Zum rechten Ende. Amen!
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Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

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