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Geist aus Appenzell

unregistriert

1

04.11.2002, 05:31

christliche Eltern

Mir schweben viele Fragen zu dem Thema: Wie kann ich meine Kinder christlich erziehen? auf.

Was gehört alles dazu, wann sollen sie in eine Messe, usw.

Vielleicht könnt ihr mir ja einige Inputs geben!

Bhüeti Gott

Beiträge: 1 591

Wohnort: Wien

Beruf: Computertechniker

2

04.11.2002, 11:32

Gutes Thema!!! :) Ich fänd's toll, wenn wir in diesem Forum auch ein paar Gedanken und Erfahrungen zum Thema "christliche Kinder-Früherziehung" austauschen könnten! (Vielleicht können ja Stephanus, Crusader und andere christliche Eltern dazustoßen...)

Meine sind noch klein (der ältere wird vier, die kleine ist unter zwei und kriegt diesbezüglich noch nichts mit), daher ist mein Input noch nicht allzu weitreichend.

Vielleicht sag ich einfach mal, was sich bei uns in der Hinsicht tut: Wir beten jeden Abend (Sohnemann findet "Müde bin ich geh zur Ruh" längst viel zu langweilig und singt jetzt immer das Vaterunser, in teils recht originellen Textvariationen... :rolleyes: ). In die Messe nehm ich sie mit, wenn sie sich nicht wehren (kommt ca. alle 2-3 Wochen vor; daher gehen meine Frau und ich eher selten gemeinsam in die Kirche...), die manchmal recht fiesen Vorwürfe einiger älterer Gemeindemitglieder (zu laut, Kinder haben in der Kirche sowieso nix verloren, ...) nehm ich mit stillem Humor. Wir lesen gern in der Kinderbibel (War der Goliath wirklich so stark? Stärker als der Liebe Gott? Darf ich auch mit einem Stein schleudern, wenn Gott es mir sagt?), zu Hause und auch in der Messe (vor allem während der Predigt, das wär sonst zu fad). Muss dazusagen, dass unser Pfarrer sehr lieb zu Kindern und sehr verständnisvoll zu Jung-Eltern ist, und dass ich stets rausgehe, wenn die Kinder spürbar unruhig werden. Ein gewisses Feingefühl ist mE schon notwendig, damit die Andacht der Messbesucher nicht unnötig gestört wird.

Fragen zu religiösen Themen kommen von selbst (und sind angesichts der Abbildungen der Kinderbibel, des Kreuzwegs etc. teils ganz schön schwierig "kindgerecht" zu beantworten...) Lügen kommt für mich nicht in Frage, aber alles kann und braucht man einem Kleinkind natürlich auch nicht im Detail erzählen.

Als er vorgestern für die Erdbebenopfer in Italien (muss er wohl im Radio mitbekommen haben) vom Lieben Gott einen Aufzug verlangte, damit die Kinder vom Himmel runter zu ihren Eltern und dann wieder zurück zu Gott fahren können, wurde mir klar, dass religiöse Gedanken durchaus auch schon in diesem zarten Alter ihre heilsam-tröstende Wirkung haben. Daher finde ich, dass man gar nicht zu früh anfangen kann - aber natürlich ohne das Kind zu überfordern. Das betrifft wohl gerade auch die Messe. Klar will er längst auch ein "heiliges Brot", aber die Diskussion, warum er nur ein Kreuzerl auf die Stirn bekommt und noch kein "Stück Jesus", macht sicherlich noch keinen Sinn.

Eine Zeitlang hat er sich sehr für das "Gegrüßet seist du Maria" interessiert. Ich kam drauf, dass er das Wort "gebenedeit" so faszinierend fand - schwer auszusprechen und sehr geheimnisvoll :)

Grüße,
Georg

LordVader

unregistriert

3

04.11.2002, 11:44

Zitat

Original von MSkeptic
... die manchmal recht fiesen Vorwürfe einiger älterer Gemeindemitglieder (zu laut, Kinder haben in der Kirche sowieso nix verloren, ...) nehm ich mit stillem Humor. ...


Stimmt, auch Kinder sind Bestandteil der Kirche!!
Aber ich kenn Fälle, da lassen Eltern die Kinder lärmen und tun nichts, sie lassen die kinder in der kirche auch hin und her laufen. Das muss nicht sein.
Besonders beim Rosenkranzgebet kann der Lärm (wenn die wirklich ungestört lärmen dürfen) das medidative Gebet empfindlich stören!

LordVader

Beiträge: 1 591

Wohnort: Wien

Beruf: Computertechniker

4

04.11.2002, 13:05

Zitat

Original von LordVader
Aber ich kenn Fälle, da lassen Eltern die Kinder lärmen und tun nichts, sie lassen die kinder in der kirche auch hin und her laufen. Das muss nicht sein. Besonders beim Rosenkranzgebet kann der Lärm (wenn die wirklich ungestört lärmen dürfen) das medidative Gebet empfindlich stören!
Völlige Zustimmung! Herumlaufen in der Kirche erlaub ich meinen auf keinen Fall, lärmen ebensowenig. Und zum Rosenkranz nähme ich sie gar nicht erst mit - was sollen sie da auch tun, wenn sie noch nicht mitbeten können, weil sie's noch nicht mal verstehen?

Was ich tue und empfehle (und was auch schon auf Kritik mancher Kirchenbesucher stößt): beim Wortgottesdienst ganz hinten im Kirchenschiff (ist bei uns in Wien günstig; am Land sitzen dort ja die Männer, dort ginge das wohl nicht *gg*) leise Bibel lesen oder über Jesus reden, Kerzerl anzünden o.ä. Zur Wandlung gehen wir nach vorne ("lasset die Kinder zu mir kommen" nehme ich ernst! :) ), danach wieder an weniger exponierte Stellen. Ist alles eine Frage der Abwägung: wenn's immer nur fad ist, werden die Kinder lauter, als wenn ein wenig Abwechslung passiert. Wir haben während der Predigt auch schon so manchen Spaziergang aussen um die Kirche gemacht. Aber dass die Kirche - grad zu Gottesdienstzeiten - kein Spielplatz ist, sollte eigentlich Eltern und Kindern klar sein. Da hab ich auch schon einiges erlebt (vor allem bei Hochzeiten!) ;)

Grüße,
Georg

klein

Fortgeschrittener

5

04.11.2002, 15:42

Familiengottesdienst

Grüß Gott!

Gibt es bei euch keinen Familiengottesdienst? Wird ein bis zweimal im Monat gemacht. Die Kinder werden entweder während der Erwachsenenpredigt zur Kinderkatechese hinausgeführt oder in einer anderen Kirche findet der Gottesdienst kindgerecht statt. Die Predigt wird einfacher gehalten und der Pfarrer stellt Fragen an die anwesenden Kinder. Selbstverständlich ist während eines Familiengottesdienstes evtl. Kinderlärm durch weinende Kleinkinder oder ungeduldige Kindergartenkinder eher akzeptabel. Wen Kinder stören, der kann eine Stunde später in die Hauptmesse gehen. Ich finde das einen guten Ansatz, obwohl ich manchmal die Freikirchen beneide, die von vornherein Kindergruppen einrichten. Da kann sich mancher katholische Pfarrer mal eine Anregung holen!
Gottes Segen!

klein

Wer das Reich Gottes nicht annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen Lukas 18,17!

Benedikt

Meister

Beiträge: 2 878

Wohnort: Deutschland

6

04.11.2002, 15:47

@Klein
Bei uns gab's ihn, und mich hat es als Kind immer genervt. Ständig irgendwelche semi-kreativen Spielchen, die einem Kind angeblich Spaß machen.
Weblog:Speculum@kathhost
Mein Nutzername im Kath.net-Leserbereich: Nyger

LordVader

unregistriert

7

04.11.2002, 15:48

Hallo klein!

Ja, bei uns gibt es einmal im Monat eine Familienmesse und die wird überaus gut angenommen. Viele junge Familien samt Kindern füllen die Kirche ... kann jeder Pfarre nur empfehlen eine solche Familienmesse auch anzubieten!!

LordVader

Mamoka

unregistriert

8

04.11.2002, 16:02

hallo an alle,

was haltet ihr davon, kann man kindern auch schon mal eine geschichte aus der bibel vorlesen oder sind die geschichten zu brutal?


Louis-Louis

unregistriert

9

04.11.2002, 16:13

Zitat

Original von Geist aus Appenzell
... wann sollen sie in eine Messe, usw


Nach entsprechender Anleitung wahrscheinlich nicht zu spät: mir ist bei den Tradis aufgefallen, wie bereits Dreikäsehochs mit ihrem Kinder-Messbuch (trotz einiger Rutschpartien und 'Dehnungsübungen') mühelos dem lateinischen Sonntagsamt folgen. Durch den oft anzutreffenden Kinderreichtum scheint da so etwas wie ein Geschwistereffekt, der den älteren eine Verantwortung für die Kleinen auch in dieser Beziehung zukommen lässt, zu spielen. Offenbar ist es diese Schule, die sie später stundenlange Pontifikalämter mit Kirchen-, Altar-, Priesterweihe etc. m.o.w. andächtig durchstehen hilft.

Louis

Geist aus Appenzell

unregistriert

10

04.11.2002, 16:26

Zitat

Original von MSkeptic
...was sollen sie da auch tun, wenn sie noch nicht mitbeten können, weil sie's noch nicht mal verstehen?


Ich finde es gut wie Du es machst mit deinem Kind. Trotzdem habe ich die Auffassung, und meine Frau hat damit auch schon ganz früh begonnen, die Kinder immer in die Messe mitzunehmen.

Vorteile und Nachteile gibt es immer. Trotzdem zwei drei Ueberlegungen: Wenn es schon für die Kinder zum Normalen gehört, dass jeden Sonntag eine Hl. Messe besucht wird, dann sind sie nachher auch daran gewöhnt.

Zudem bekommen sie auch abgesehen von den Gebeten und der Predigt das Gefühl, bei Jesus zu sein. dies ist faszinierend und sehr spannend den Kindern zu erklären wo, wie, wann, warum, usw.

Ich bin überzeugt, auch wenn mein Sohn teilweise schläft oder Bücher anschaut oder kGs stapelt, er bekommt etwas mit von Jesus.

Spezielle Angebote für die Kinder gibt es mind. in unserer Umgebung genug. Trotzdem ist es eben auch wichtig mit ihnen in die normale Messe zu gehen, um das Glaubenswissen weiterzugeben.

Nebenbei: Ein Priester hat mir mal erklärt, dass er das sprachl. Niveau einer Messe immer den Gottesdienstteilnehmern anpasst, so ein Glück müsste man haben!

Bhüeti Gott


Geist aus Appenzell

unregistriert

11

04.11.2002, 16:30

Zitat

Original von klein
Gibt es bei euch keinen Familiengottesdienst? Wird ein bis zweimal im Monat gemacht. Die Kinder werden entweder während der Erwachsenenpredigt zur Kinderkatechese hinausgeführt oder in einer anderen Kirche findet der Gottesdienst kindgerecht statt. Die Predigt wird einfacher gehalten und der Pfarrer stellt Fragen an die anwesenden Kinder.


Das ist sicherlich gut, aber bei uns hat sich das dann so eingependelt, dass viele Erwachachsene nur noch zur Chrabbelfeier gekommen sind!!!! Das ist nicht der Zweck!

Es soll eine Vorbereitung sein auf den richtigen Gottesdienst, dazu muss man aber mit den Kidern auch in die normale Messe gehen und erklären!

Bhüeti Gott

Geist aus Appenzell

unregistriert

12

04.11.2002, 16:35

Zitat

Original von Mamoka
was haltet ihr davon, kann man kindern auch schon mal eine geschichte aus der bibel vorlesen oder sind die geschichten zu brutal?


Ich erzähle meinem Sohn viel aus der Bibel (bzw. fast nur!) Klar hat es Stellen, die sich als Gutenachtgeschichte nicht sonderlich eignen! Trotzdem erzähle ich ihm alle Geschichten.

Allerdings erzähle ich sie frei und lese nicht vor. So kann Mymik und Erzähldynamik viel eher spielen, man kann besser erklären und das Kind kann auch Fragen oder Unklarheiten anmelden!

Eine andere Frage ist die Authenzität, da bin ich mir nicht sicher, ob es so richtig ist??

Bhüeti Gott

Louis-Louis

unregistriert

13

04.11.2002, 16:48

Zitat

Original von Benedikt
Bei uns gab's ihn, und mich hat es als Kind immer genervt. Ständig irgendwelche semi-kreativen Spielchen, die einem Kind angeblich Spaß machen.


Naja, Benedictulus wird ja sicherlich kein durchschnittliches Bübchen gewesen sein, sondern das arme Animationsteam stattdessen schön auf Trab gehalten haben 8) ; daher kannst Du zu diesem Thema ausnahmsweise höchstens ein Minderheitenvotum abgeben :P .

Louis

Benedikt

Meister

Beiträge: 2 878

Wohnort: Deutschland

14

04.11.2002, 17:16

Denke ich nicht, gerade der Begriff Animationsteam zeigt ja, dass da in vielen Famigos was falsch läuft. Gottesdienst ist eben Dienst an Gott und keine Animation.
Weblog:Speculum@kathhost
Mein Nutzername im Kath.net-Leserbereich: Nyger

Beiträge: 1 591

Wohnort: Wien

Beruf: Computertechniker

15

04.11.2002, 17:21

Zitat

Original von Mamoka was haltet ihr davon, kann man kindern auch schon mal eine geschichte aus der bibel vorlesen oder sind die geschichten zu brutal?
Hm, ich finde, es gibt viele gute und kindgerechte Geschichten in der Bibel, aber eine gewisse Weisheit ist bei der Auswahl schon angebracht. Ich denke NICHT, dass man einem (Klein)Kind alle biblischen Geschichten unverblümt vorlesen und erklären kann, nach dem Motto "Wenn's von Gott ist, ist es auch für Kinder gut". Aber welche genau und in welchem Alter passend sind, das kann man sicher nur beurteilen, wenn man die Kinder gut kennt.

Liebevolle Begleitung durch die Eltern ist wohl auf jeden Fall unerlässlich, denn die Bibel ist auch in der Kinderversion kein Kinderbuch.

Bezüglich der "Authentizität" bei freier Erzählung würde ich mir (ein gutes eigenes Bibelverständnis und ehrliche Absichten vorausgesetzt) keinerlei Skrupel machen... Eltern haben die fantastische Aufgabe, die Kinder so nach und nach der "wirklichen" Welt näherzubringen, aber das passiert ja nicht, indem man vom Tag 1 an die "erwachsenen Wahrheiten" unverblümt erzählt. Bei mir gibts zB Versionen des Auszugs aus Ägypten, wo die Soldaten des Pharao beim Versuch, hinter den Israeliten das Schilfmeer zu durchqueren, nicht allesamt ersaufen, sondern zurückschwimmen und dem Pharao erzählen, was passiert ist (weil mein Sohn sonst Angst vor dem Ertrinken äußert). Derartige Verfälschungen der biblischen Erzählungen verzapfe ich beispielsweise ganz ohne Gewissensbisse. Freilich: da gibt es Grenzen... ;)

Grüße,
Georg

Gast

unregistriert

16

04.11.2002, 18:05

Hallo !
Ich bin Mama von 4 Kindern bzw. Jugendlichen(15,13,9,6) und heute zum ersten Mal im Internet -
weil ich nicht so viel Zeit habe - :)
fand es höchst interessant hier im kath-net-forum!
Ich finde, dass wir unsere Kinder jeden(!) Sonntag
mit zur Hl. Messe mitnehmen sollten und zwar vom
Säuglingsalter an(Orgelmusik beruhigt meistens :) )
Wenn uns die Hl. Messe wichtig ist, dann tun wir das.
Zugegeben, dass es nicht immer jedem genehm ist,
ich koche auch nicht immer gern, ;) trotzdem schmeckt es! :)
Man sollte versuchen den Gottesdienstbesuch durch
eine schöne Familienatmosphäre (Frühstück) vorzubereiten und Schimpfen , Hektik o.ä. vermeiden.
Wenn man wegen quengelnder Kinder mal ein Weilchen
rausmuss, dann ist das doch nicht schlimm.
Eure Marianne

Antonio

Fortgeschrittener

Beiträge: 496

Wohnort: Deutschland

Beruf: Priester

17

04.11.2002, 18:05

christliche Eltern

Zu diesem Thema möchte ich folgendes sagen:
Zuerst auf den Katechismus der Katholischen Kirche verweisen da steht unter 2226: Erziehung zum Glauben durch die Eltern muss schon in frühester Kindheit einsetzen. ... Die Familienkatechsese geht allen anderen Formen der Glaubensunterweisung voran....
Könnt ihr gerne mal nachlesen.

Zudem möchte ich mich äußern zu den monatlichen Familiengottesdiensten. Da frage ich mich sollen die Kinder also nur einmal im Monat zur Hl. Messe, ich glaube man sollte sie regelmässig dazu führen.
Kann nur von meinen Neffen und Nichten sprechen, die sind total aufnahmefähig und interessieren sich ganz und gar. Es ist wichtig, dass sie in das Leben der Pfarrei miteingeführt werden und nicht dieses "Familientheater". Die Frage steht da Gott im Mittelpunkt oder der Mensch?
Ausserdem habe ich da bis heute noch keine Früchte erkennen können.
Wo sind denn die Kinder und Jugendlichen, haben diese Familiengottesdienste etwas gefruchtet?

"Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu dir, gib alles mir, was mich fördert zu dir, nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen Dir. Amen"
(Hl. N v. F)

corinquietum

unregistriert

18

04.11.2002, 19:18

@Antonio

Lieber Antonio, Du sprichst mir aus der Seele!
Wenn doch die Leute in einer meiner drei Gemeinden Dein Statement lesen würden.
Als "mündige" Laien meinen sie, sie sollten mir gelegentlich mitteilen, daß ein "Fago" am sound sovielten stattfindet. Wenn ich Bedenken wegen des Termins äußere, weil ich am Samstag 19:00 Uhr Vorabendmesse in einer Gemeinde, in der anderen sonntags 08.45 Uhr und in der dritten um 10:00 Uhr bei abwechselndem Rhythmus zu feiern habe, dann streiten sie. Um 08:45 Uhr kann man keinen "Fago" halten, denn das ist den Familien nicht zuzumuten.Und dann werden die atl. und die ntl. Lesung ausgelassen, bzw. durch "Anspiele" ersetzt. Die Kinder müssen ständig im Altarraum herumsitzen oder agieren. Der Wortgottesdienst ist wie ein Wasserkopf, die Eucharistiefeier muß fast so nebenbei abgehandelt werden, möglichst mit "Kinderkanon". Weil ich da nicht mitmache, erpresst man mich durch die Einladung an einen P. Salvatorianer, der dann wie ein "Schmetterling" in meiner Gemeinde gleichsam von "Blüte" zu "Blüte" fliegt, - ich darf dann nacharbeiten!

tumulus

Fortgeschrittener

19

04.11.2002, 19:58

Obwohl der Thread christliche Eltern heißt, werde ich jetzt trotzdem mal mitmischen – denn vielleicht ist es auch mal interessant, dieses aus Sicht eines Jugendlichen zu sehen.

Ich denke es ist sehr wichtig, dass mit den Kindern wenigstens am Abend zusammen gebetet wird – mit den älteren Kindern zusammen vielleicht auch mal ein Gesetz des Rosenkranzes – besonders bei bestimmten Anlässen, z.B. Tod von Angehöriger, Schularbeiten, Dank, etc.

Von Familiengottesdiensten halte ich überhaupt nichts - besonders nicht von solchen komischen "Spielen", etc.
Ich finde es durchaus sinnvoll die Kinder schon jeden Sonntag mit in den Gottesdinst zu nehmen.

Für ältere Kinder/Jugendliche ist es oft sinnvoll katholische Freunde zu haben - denn allein auf weiter Flur zu stehen, ist oft sehr schwer.
Vielleicht auch eine Mitgliedschaft bei Pfadfindern, Jugendgruppen, etc. (aber davor diese unbedingt auf die Katholizität prüfen!).
Außerdem ist ein gutes Wissen über den Glauben sehr sinnvoll - und oft sehr faszinierend. :)

Das war's für's erste... :)
Seht ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben. Mt 10,16

Gast

unregistriert

20

04.11.2002, 20:08

@ tumulus

katholische Freunde haben: woher?

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