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Gandalf

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1

07.02.2003, 22:51

Was ist das 'Kirchenvolksbegehren'?

Da hier immer wieder einmal das Thema hochkommt, hier ein eigener Thread zum KVB
MARY'S MEALS - 10 EURO für ein Kind - Rettet Kinder vor dem Hungertod!
Mit Kath.Net nach IRLAND: Juni 2012 - Papstbesuch - Eucharist. Weltkongress

Padre Pio: "Überlege gut, was du schreibst, denn der Herr wird dich darüber zur Rechenschaft ziehen."

Augustinus

unregistriert

2

08.02.2003, 02:04

schlechte Ursprünge

Das KVB hat offensichtlich sehr schlechte Usprünge und Intentionen, die nicht einer Haltung eines Gläubigen Katholiken entsprechen. Der Schrei "Wir" sind Kirche ist sehr befremdlich und kalt-egoistisch. http://www.kath.net/detail.php?id=2964

Was ist Kirche? Die Gemeinschaft Christi mit den Gläubigen. Nicht eine reine humanity community ist das, sondern wir werden durch die Gnade zu Söhne Gottes von Gott genannt und dürfen rufen: Abba Pater! Bedingung ist nicht der Taufschein oder fleißige Teilnahme am Pfarrkaffee, Bedingung ist Liebe. Erst dann gibt es Kirche.

Die Gegnerschaft vom KVB zur Kirche ist nicht versteckt, sondern hoch offen sichtbar. Viel politischer Druck wird ausgeübt, um Gläubige zu verwirren und Kirche zu zerstören. Die Ursache des KVB ist nichts, was von oben herabkam. Ein egoistischer Schrei "Wir" ist wie ein spezieller Kuß des Grußes in einem Ölgarten...
30 Silberlinge wert.

Augustinus

P.S. Nichts gegen die Menschen des KVB, abe sie reden oft, als hätten sie von schlechten Wassern getrunken.

spectator

unregistriert

3

08.02.2003, 09:27

Zitat

Original von FlyingSoul
No sorry,
das Thema kam keineswegs hoch, sondern du höchstpersönlich hast es an einem Ort, wo du es jetzt nicht mehr haben willst, ins Spiel gebracht.
Álso von meiner Seite besteht kein Bedarf an Diskussion darüber, was das Kirchenvolksbegehren ist. Ein Bedarf besteht bei mir aber, ungerechte pauschalisierende, polemisierende und/oder diffamierende Äußerungen über liberale Theologen sowie die KirchenVolksbewegung an Ort und Stelle richtigstellen zu dürfen. Es kann nicht angehen, dass in einem Thread über Kirchenvolksbegehrer hergezogen wird und bei Widerspruch erklärt wird, dass an diesem ort keine derartige Diskussion erwünscht sei.

Gruß

Angelika

man muß es hier mal ganz klar sagen
das sog kirchenvolksbegehren ist nicht katholisch die initiatoren stellen sich mit den forderungen ganz klar außerhalb der kirche außerdem hat man die gläubigen auf das übelste getäuscht es wurde der eindruck vermittelt daß durch die unterzeichnung etwas verändert wird obwohl herrn plankensteiner &co klar war das es nichts bringen kann die kirche ist kein taubenzüchterverein wo mit unterschriften etwas bewirkt wird nun die sache ist ja saft entschlafen gottseidank
noch ein wort es gibt keine liberalen theologen es gibt katholische theologen oder solche die irrtümer verbreiten die stellen sich dann selbst außerhalb der kirche
sorry aber mir langt es mittlerweile echt

Farkas

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4

08.02.2003, 09:40

Ich bin natürlich auch gegen das damalige KVB, aber man denke auch darüber nach, wie's dazu kam.
Der Grund liegt an den modernistischen Facultäten, die sehr oft in Opposition zum Papst und zum Lehramt stehen. Die Bischöfe haben keine Macht daran was zu ändern, und viele wollen das auch nicht, da sie selbst daher kommen.

An diesen Orten wurden viele gute Leute irregeleitet. Diese kämpfen nun guten Glaubens für eine Sache, die den Zerstörungsprocess seit der Concilszeit nur mehr weiterführt, in die Richtung einer deutschen Nationalkirche.

Gott sei Dank ist die Theologie in vielen Ländern aber auch noch in Ordnung, eigentlich wo der Grossteil der Katholiken wohnt, Lateinamerica, Polen etc.

Aus diesen Erdteilen werden bald Missionare zu uns kommen, denn die deutschen Lande sind bereits wieder Missionsland geworden.

Farkas

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5

08.02.2003, 09:42

Bitte, aber ich will auch nicht die Aufbrüche bei uns übersehen, wie Servi Jesu et Mariae, Legionäre Christi, Petrusbrüder, Dioecese St. Pölten; wir haben ja gute Leute, man muss ihnen nur die Wahrheit zeigen.

6

08.02.2003, 11:59

Chance

Natürlich halte ich auch so etwas wie ein KVB für vollkommen unangemessen und von der Intention problematisch.

Aber ich versuche auch hier etwas produktives, positives zu sehen. Das KVB weist auf zahlreiche Umstände hin, die nicht einfach mit der "katholischen Keule" hinweggefegt werden dürfen. Viele Menschen zeigen hier ein großes Defizit an "Wissen" von der Frohen Botschaft, vom Glauben und der kirchlichen Lehre. Sie drücken damit auch ein Bedürfnis aus, das sie haben, das aber durch viele Umstände in ein falsche Richtung führt. So hat das KVB viele Dinge deutlich werden lassen, denen sich die Kirche stellen muss. So einen Anstoß halte ich grundsätzlich für positiv, stellt er doch einen Anknüpfungspunkt dar.

Als Antwort sind die Hirten gefordert, aber auch wir müssen uns konstruktiv einbringen. Das tun wir z.B. mit diesem Forum, in dem wir uns über den Glauben und die Einsichten austauschen. Die Chance wäre eben verpasst, wenn man das KVB, ohne die konstruktiven Schlüsse daraus zu ziehen, pauschal dämonisiert. Viel zu leicht setzen wir damit auch die Menschen herab und das wäre gegen die Liebe Christi.

Poldi
"In necessariis unitas - in dubiis libertas - in omnibus caritas!"
"Im Notwendigen Einheit - im Zweifel Freiheit - in allem aber Liebe!"

(Wahlspruch des Unitas-Verbandes)

spectator

unregistriert

7

08.02.2003, 12:10

da gibts nichts konstruktives zu ziehen vor allem auch deshalb weil eben alles kraut und rüben durcheinander gefordert wird

Farkas

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8

08.02.2003, 12:15

Beim KVB ist es wie mit den anderen Modernisten: Sie haben den alleinseligmachenden Glauben verloren, und glauben aber ihrerseits, selbst in der Wahrheit zu sein. (Princip: Wer ein Dogma leugnet, leugnet den gesamten katholischen Glauben.)
Sie sind aber weit schwieriger zu bekehren als Heiden, die noch wenig von Christus gehört haben. (Paulus sind dazu sehr harte Worte eingefallen.)
Hier hilft eigentlich nur mehr viel Gebet, vor allem der hl. Rosenkranz Unserer Mutter, und an erster Stelle des Aufopfern des hl. Messopfers.

Gandalf

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9

08.02.2003, 12:16

@Poldi
Wo bitte siehst Du im KVB etwas "produktives, positives"? Ich kenne die fünf Forderungen, die sind ganz klar gegen die Kirche gerichtet. Was du da mit "katholischer Keule" meinst, würde mich auch gerne interessieren.

Und den Rädelsführern des KVB, die ja zum Großteil aus hochtheologischen und zum Teil auch aus politischen Kreisen aus Österreich kommen, kann man nicht unbedingt Wissensmangel unterstellen.

Gandalf

Zitat

Original von Poldi
Aber ich versuche auch hier etwas produktives, positives zu sehen. Das KVB weist auf zahlreiche Umstände hin, die nicht einfach mit der "katholischen Keule" hinweggefegt werden dürfen.
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10

08.02.2003, 14:17

@Gandalf und spectator

Entschuldigt, ihr habt mich völlig auf dem falschen Fuß erwischt!

Zitat

Original von Poldi
Natürlich halte ich auch so etwas wie ein KVB für vollkommen unangemessen und von der Intention problematisch.
Und allen Großinquisitoren und Wächtern über den katholischen Glauben in diesem Forum sei gesagt, dass ich niemals das KVB unterzeichnet, noch mit den Aussagen und deren Intention sympathisiert habe! Auf Wunsch sende ich auch gerne meinen digital signierten Antimodernisteneid zu ;)

So, nachdem ich das hoffentlich eindeutig und unmissverständlich klargestellt habe, will ich meine vorigen Aussagen präzisieren.

Das KVB führt uns viele Dinge vor Augen, vor allem die Sichtweisen der Menschen. Auch wenn es Irrtümer und Missverständnisse/Defizite sind, so sind es aber die Menschen, die dahinter stehen. Man kann natürlich der Sache oberflächlich begegnen und mit der "katholischen Keule" (deren Aussagen natürlich zutreffend sein mögen) die Diskussion beenden. Damit ist zwar die Position klar, aber noch nicht viel gewonnen.

Man kann das KVB positiv als Chance verstehen, einmal klar einige Thesen auf dem Tisch zu haben, denen man begegen muss.
Das bischöfliche Lehramt könnte sich an einem solchen Konflikt neu positionieren und profilieren.
Man kann darin die Konzepte kirchlicher Verkündigung in den letzten Jahrzehnten überprüfen und neu bewerten.
In vielen Gemeinden ist das Grundverständnis der Kirche ausdrücklich thematisiert worden. Hier ist ein Ansatzpunkt der wieder einmal Grundsätze des "Wissens" von der Frohen Botschaft, vom Glauben und der Lehre der Kirche ansprechen könnte.

Natürlich hat das KVB auch Verwirrung und Verunsicherung in der Kirche gestiftet. Aber es ist besser, wenn eine "Krankheit" offen zu Tage tritt, damit man ihr begegnen kann. Wenn diese Verwirrung unterschwellig weiterschläft, dann geht der Glaube auch verloren, und man wiegt sich in falscher Sicherheit.

Und auch als Laien sind wir gefordert uns einzubringen. Wir tun das u.a. mit diesem Forum, wo wir uns über Fragen austauschen können (hier hilft es eben nicht, nur die katholischen Meinungen zuzulassen, sonst kann man sich mit der Gegenmeinung nicht auseinandersetzen). Ich habe die Menschen im Blick, die eben mit ihren Fragen dastehen. Ihnen hat die Kirche etwas zu bieten - kann es aber nicht vermitteln. Eine Aussage "Katholisch und Schluss" greift zu kurz. Auch das Heil in kleinen Grüppchen und Gemeinschaften zu suchen hilft dann nur im Einzelfall. Die Kirche hätte aus dem KVG konstruktive Schlüsse ziehen können, hat es aber bisher nicht konsequent genug getan - eben eine verpasste Chance.

Poldi
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Gandalf

Administrator

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11

08.02.2003, 14:41

@Poldi:

Ich finde es ja schön, wie Du hier etwas theologisch beschönigens willst und eigentlich nicht zur Sache sprichst. Wie es Bischof Laun mal ausdrückte: Das ganze sind theologische Irrlehren . Diese Frage ist unabhängig von den dahinterstehenden Menschen zu sehen.

Und was bitte soll man beim KVB positiv sehen?

Und wie bitte meinst Du das, dass sich "das bischöfliche Lehramt neu positionieren" soll? Vielleicht die irrigen Forderungen übernehmen? Das wäre dann eine neue Position.

Und diese Aussage "Natürlich hat das KVB auch Verwirrung und Verunsicherung in der Kirche gestiftet."
lässt mich ja schon frage, was Du die letzten Jahre so gemacht hast bzw. ob Du die kirchliche Berichterstattung mitverfolgt hast.

Auch Deinen Satz "Die Kirche hätte aus dem KVG konstruktive Schlüsse ziehen können, hat es aber bisher nicht konsequent genug getan - eben eine verpasste Chance" muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen bzw. sich fragen, ob Du eigentlich die Forderungen des KVB kennst bzw. deren österreichische Ursprünge bzw. ob Du eigentlich die katholischen Position dazu kennst. Bischof Laun hat dazu vor einigen Jahren ein tolles Büchlein geschrieben, das solltest Du wirklich mal studieren.

Gandalf


Zitat

Original von Poldi
@Gandalf und spectator

Das bischöfliche Lehramt könnte sich an einem solchen Konflikt neu positionieren und profilieren.
Man kann darin die Konzepte kirchlicher Verkündigung in den letzten Jahrzehnten überprüfen und neu bewerten.

...

Die Kirche hätte aus dem KVG konstruktive Schlüsse ziehen können, hat es aber bisher nicht konsequent genug getan - eben eine verpasste Chance.

Poldi
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corinquietum

unregistriert

12

08.02.2003, 14:58

KVB

Ich behaupte jetzt einfach einmal folgendes:

Das KVB hat gezeigt, dass es Fehlentwicklung und Mängel im deutschsprachigen katholischen Raum gibt.

Es haben sich Frauen und Männer zusammengetan in der Absicht, diese Mängel und Fehlentwicklungen aufzu zeigen.

In der Diskussion über die Ursachen dafür und die Fehlentwicklungen und Mängel selber ist man in diesen Kreisen zu Einsichten gekommen, die zu recht als falsch und zerstörerisch gekennzeichnet werden dürfen.

Es führt nicht weiter, wenn man nun in ein angeblich vertrauensvolles Gespräch mit den Oberhirten eintreten will, wenn doch die Voraussetzungen nicht stimmig sind.

Anstatt auf eine Antwort der Angesprochenen zu warten, wurden nämlich
schon mal "vorsorglich" die angestrebten "Lösungen" unters Volk gebracht, d.h. die fünf bekannten Forderungen in etwa als unaufgebbar hingestellt.

Die Reaktionen der angesprochenen Oberhirten waren in der Mehrzahl "windelweich"! Wenige Ausnahmen wie +Bischof Dyba oder Card. Meissner u.a. haben klar Stellung bezogen.

Man mache den Versuch, die Stellungnahmen der einzelnen Bischöfe heraus zu suchen und man wird wohl zumeist finden, dass unsere Hirten zwar jein sagten, aber es, wie so oft, dem Bodenpersonal überließen, in ihren Gemeinden Stellung zu beziehen.

Als dann viele Leute des Bodenpersonals der Einfachheit halber, oder weil sie von ihren "Räten" unter Druck gesetzt wurden, gelegentlich auch aus der Überzeugung der Bequemlicheit mit den KVB-Leuten zusammenarbeiteten, wurde ihnen von ihren Oberhirten nicht widersprochen.

Das KVB war so gesehen eine Bewegung der "Kirche nach unten", hat viel Staub aufgewirbelt und letztlich kaum etwas bewirkt.


Nur so viel als Stellungnahme eines Mitglieds des Bodenpersonals!

Corinquietum

13

08.02.2003, 15:15

Lieber CorInquietum!

Die Bischöfe hätte sich durch das KVB ja auch motviert sehen können, zu fragen, warum es überhaupt zu so einer irrigen Meinung bei den Menschen kommen konnte. Wo sie in ihrem Dienst zuwenig Initiative gezeigt haben? Und das halte ich eben für eine Chance, die kirchliche Lehre neu in den Mittelpunkt zu stellen. Einige wenige haben das ja auch getan - aber es bleiben so Einzelinitiativen, manchen werden dafür auch noch isoliert.

Aber leider ist es ja so, dass wenn das gute Bodenpersonal im "Außendienst" neue Ansätze versucht (und damit natürlich auch Widerspruch hervorruft) fehlt die Unterstützung durch die Bischöfe oder durch eine grundsätzliche Haltung. Und so sind die glaubenstreuen auch in der öffentlichen Meinung die Dummen.

Viele liebe Grüße,
Poldi
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corinquietum

unregistriert

14

08.02.2003, 15:27

und noch einmal KVB

@Gandalf

Verzeih, mein Lieber, dass ich zu Deinen Ausführungen (14:41 Uhr) kritisch Stellung nehme:

Ich habe die Ausführungen (als Angehöriger des von mir so genannten Bodenpersonals), die Poldi oben gebracht hat, als besonders positiv und realistisch angesehen.

Poldi hat (immer IMHO!) nichts theologisch beschönigt.
Es geht zunächst, wie das Thema des Threads angibt, nur um das KVB als solches. Wir haben Inhalte noch nicht angesprochen, also kann unser Poldi auch noch nichts von den theologischen Irrlehren , wie es Bischof Laun richtig sagte, theologisch beschönigt haben!

Und was soll man am KBV positiv sehen? Nun, doch zumindest die Tatsache, dass sich katholische Gläubige über die Lage, den Zustand der Katholischen Kirche im deutschsprachigen Raum Gedanken gemacht haben.
-wir brauchen nur die Threads Kirche in der Schweiz, Kirche in Deutschland, Kirche in Österreich in den Blick nehmen und uns dann ernsthafte Gedanken machen-

Damit habe ich nicht gesagt, dass das, was diese Gläubigen gesehen, darüber diskutiert, als Konsequenzen sich ausgedacht haben, nun auch das Gelbe vom Ei war. Da sind gehörige Zweifel angebracht; denn mitunter wird das Kind mit dem Bade ausgeschüttet.

Dass das KVB auch Verwirrung und Verunsicherung in der Kirche gestiftet hat, nun: "an der Quelle saß der Knabe!" das kann ich vollauf bestätigen (wieder als Mitglied des Standes des Bodenpersonals, des vielgeschmähten, denn die sind es doch, die nicht gehörig arbeiten und dann eins aufs dach kriegen!)

Ich nehme an, dass Poldi, wie ich, von der bitteren Quelle gelegentlich genossen hat, von der einem die Zunge eigentlich nur bitter werden kann.

Die konstruktiven Schlüsse die die Kirche bei uns hätte ziehen müssen, nicht nur können oder sollen:
1. dass unsere Hirten wieder zu Fragen der unverfälschten Lehre und Glaubens endlich klar und deutlich den Mund auf machen.
2. dass das Bodenpersonal nicht nur aufgefordert, sondern verpflichtet wird, wieder die Lehre der Kirche, den Glauben zu verkünden, gelegen oder ungelegen.
3. dass die Priester in Seelsorge und Lehre von ihren Vätern, den Bischöfen wieder wahrgenommen werden
4. dass wir uns hier im Forum jeder insgeheimen Unterstellung enthalten, wie dächten oder schrieben, wie hier, nicht mehr katholisch.
5. dass wir hier in unserem Diskussionskreis einander abnehmen, daß jede und jeder mit bereitem, ja manchmal gleichsam blutenden Herzen seine Kirche liebt.
6. dass wir hier die angebotene Chance nicht verpassen zur gegenseitigen Stärkung und Aufrichtung!

Corinquietum

corinquietum

unregistriert

15

08.02.2003, 15:29

@Poldi
hättest Du nicht zwei Minuten warten können mit Deiner Antwort? :D :D

Gottes Segen für Dich+++!

Werner

Gandalf

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16

08.02.2003, 15:37

@Corinquietum:
Vielleicht ist es ja bei euch in Deutschland anders, aber in Österreich wurden vom KVB Menschen aufgehetzt, gegen Bischöfe und Kirchenleitung sich zu engagieren.

Die Frauenpriesterinnenweihe und viele andere unseligen Dinge wurden vom KVB direkt inszeniert!

Es wurden menschen durch das KVB indirekt motiviert aus der Kirche auszutreten, indem man zuerst auf breitester Eben mit großer medialer Unterstützung (NEWS-Magazin und and.) die Forderungen verbreitet und jeder weiß, dass die Forderungen so und so nicht erfüllt werden. Das erzeugt Frust bei vielen Menschen, die dann später austreten werden.

Menschen haben sich schon vor dem KVB Gedanken über den Zustand der Kirche gemacht und auch nachher.

Wo bitte soll da etwas Positives sein?

Wie gesagt, es gibt viel Positives in der Kirche, es gibt aber Dinge wie das KVB, die zum Teil auch von außerhalb der Kirche reingetragen wurden.

Das KVB ist in sich eine Irrlehre und von Irrlehren hat die Kirche noch nie wirklich profitiert.

Gandalf

Zitat

Original von corinquietum
@Gandalf


Corinquietum
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corinquietum

unregistriert

17

08.02.2003, 15:43

Ich stimme Dir in allen Punkten zu, trotzdem ich das Gefühl habe, entweder nicht deutlich genug geschrieben oder nicht vorurteilsfrei gelesen worden zu sein.

C.

18

08.02.2003, 15:44

Entschuldige, lieber Werner,

Du hast genau auf den Punkt gebracht, was mich bewegt - ich werde mich in Zukunft zügeln und den Priester sprechen lassen ;)

Dank Dir für Deinen Segen!
Poldi
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Gandalf

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19

08.02.2003, 15:46

@Werner:
Ich glaube, dass wir eh das selbe meinen oder? ;)

Gandalf

Zitat

Original von corinquietum
Ich stimme Dir in allen Punkten zu, trotzdem ich das Gefühl habe, entweder nicht deutlich genug geschrieben oder nicht vorurteilsfrei gelesen worden zu sein.

C.
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corinquietum

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20

08.02.2003, 15:48

qGandalf

Deo gratias!

C.

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