16.12.2017, 19:40 UTC+1

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: kathNews. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Vips

Profi

Beiträge: 1 237

Wohnort: Salzburg, Wienerwald

Beruf: Jus Studentin

301

20.06.2004, 15:41

24. Juni: Hl. Rupert

24. Juni:


Johannes der Täufer

Johannes wird auch der "Rufer in der Wüste" oder der "Vorläufer Jesu" genannt.
Johannes der Täufer, Sohn der schon betagten Eltern Zacharias und Elisabeth, erblickte etwa ein halbes Jahr vor Jesus das Licht der Welt.

Die außergewöhnlichen Ereignisse vor und bei seiner Geburt lassen ihn als ein besonderes Geschenk Gottes, vom Heiligen Geist erfüllt, erkennen.

Um das Jahr 28/29 folgte Johannes, damals etwa 30 Jahre alt, dem Ruf Gottes, um dem Volk Israel eine Taufe zur Vergebung der Sünden und das Herannahen des messianischen Reiches zu verkünden.

Er predigte in der Wüste, am Jordan und bei Jerusalem. Das Volk hing ihm an wegen seiner überzeugenden Wortgewalt und asketischen Lebensweise. Johannes hat Qumran und die Essener gekannt, aber nicht zu diesen Gemeinschaften gehört.

Jesus ließ sich von Johannes taufen; dieser aber wies das Volk auf Jesus hin als den, der kommen soll und würdiger sei als er.

Aus dem Kreis der Johannes-Jünger gewann Jesus seine ersten Anhänger. Als Johannes den Ehebruch des Königs Herodes Antipas öffentlich anprangerte, ließ dieser ihn gefangen nehmen.

Auf Betreiben der Tochter der Herodias, der Königinmutter, ließ der König dann Johannes enthaupten.

Die Verehrung des Täufers, den Jesus den "Größten der von einer Frau Geborenen" genannt hat, geht bis in die Frühzeit der Kirche zurück.

Dargestellt wird er in Fellbekleidung, mit Kreuzstab, Lamm, und Taufschale.

Er ist Patron zahlreicher Berufsgruppen und des Souveränen Malteser Ritterordens.

Mit seinem Festtag ist vielfältiges Brauchtum verbunden: die Volksbräuche zu seinem Namenstag (Johannis- Feuer, -Kraut, -Bad, Tanz um und über das Feuer) sind meist aus der heidnischen Sonnenwendfeier entstanden.



Sorry, für den Irrtum!!!
"Nur die Liebe zählt" (Terese von Lisieux)
Nur Mut, immer Mut!
Wir wollen nie ermüden Gutes zu tun, und Gott wird mit uns sein.(Don Bosco)

Vips

Profi

Beiträge: 1 237

Wohnort: Salzburg, Wienerwald

Beruf: Jus Studentin

302

25.06.2004, 14:14

25. Juni: Hl. Eleonore

Eleonore wurde nach ihrem Tod als Heilige verehrt.

Die heilige Eleonore wurde 1222 als Tochter des Grafen Raimund aus der Provence geboren, heiratete 1236 Heinrich III., König von England.

Sie war fromm und in den Wissenschaften bewandert. Durch allzu große Begünstigungen ihrer Landsleute entstand 1261 ein Aufstand.

Heinrich wurde gefangen genommen. Eleonore konnte sich in den Londoner Tower retten und befreite mit einem Heer den König. Nach dessen Tod 1272 führte sie für ihren Sohn Eduard I. kraftvoll die Regierung, bis dieser vom Kreuzzug zurückkehrte.

1276 zog sie sich als Nonne in die Benediktinerinnen-Abtei Amresbury zurück, wo sie am 25. Juni 1291 starb und auch bestattet wurde.

Ihr Herz wurde bei den Franziskanern in London beigesetzt.


"Nur die Liebe zählt" (Terese von Lisieux)
Nur Mut, immer Mut!
Wir wollen nie ermüden Gutes zu tun, und Gott wird mit uns sein.(Don Bosco)

Vips

Profi

Beiträge: 1 237

Wohnort: Salzburg, Wienerwald

Beruf: Jus Studentin

303

26.06.2004, 07:19

26. Juni: Hl. Josemaria Escrivá

Josemaria gründete das Opus Dei.

Der selige Josemaria Escrivá de Balaguer y Albás, wurde am 9. Januar 1902 in Barbastro/Spanien geboren.

Er empfing 1925 die Priesterweihe und gründete 1928 das "Opus Dei".

Nach seinen Vorgaben setzt sich dieses Institut - seit 1982 Personalprälatur - die Heiligung der Arbeit und die Christianisierung der Gesellschaft zum Ziel.

Josemaria starb am 26. Juni 1975 in Rom.

1992 wurde er selig gesprochen, am 6. Oktober 2002 erfolgte in Rom die Heiligsprechung.

http://www.opusdei.org/
"Nur die Liebe zählt" (Terese von Lisieux)
Nur Mut, immer Mut!
Wir wollen nie ermüden Gutes zu tun, und Gott wird mit uns sein.(Don Bosco)

Vips

Profi

Beiträge: 1 237

Wohnort: Salzburg, Wienerwald

Beruf: Jus Studentin

304

28.06.2004, 17:16

28. Juni: Irenäus von Lyon

Irenäus stammte aus Kleinasien, war Grieche aus einer wohl schon christlichen Familie, ein gebildeter Mann und Schüler des Polykarp von Smyrna, der seinerseits Schüler und Jünger des Apostels Johannes gewesen sein soll. Irenäus arbeitete als junger Mann in Lyon in Frankreich in einer Kolonie kleinasiatischer Händler. Als Angehöriger der Minderheit der Christen und Ausländer sah er sich mit seiner Gemeinde heftigen Verfolgungen ausgesetzt. Eine Reise, die ihn im Namen des Lyoner Bischofs nach Rom führte, bewahrte ihn vor dem Märtyrertod, den viele Lyoner Christen in seiner Abwesenheit erlitten. Nach der Rückkehr wählte der Rest der Gemeinde von Lyon ihn 177 oder 178 zum Bischof. Hier wirkte er höchst erfolgreich als Missionar und als Friedensstifter.

Irenäus ist einer der Begründer der christlichen Theologie. In der Auseinandersetzung mit den Lehren des Gnostizismus verfasste er um 180 die klassisch gewordene Polemik "Adversus haereses", "gegen die Irrlehrer", die erste zusammenfassende Übersicht über den christlichen Glauben. Daher trägt er auch den Ehrennamen "Vater der Dogmatik (Glaubenslehre)" und "Leuchte des Abendlandes", deshalb wird er zu den Kirchenvätern gezählt.

Gregor von Tours erwähnt, dass Irenäus um 202 unter dem römischen Kaiser Lucius Septimius Severus den Märtyrertod gestorben sei.

http://www.glaubensstimme.de/kirchenvaeter/irenaeus/
"Nur die Liebe zählt" (Terese von Lisieux)
Nur Mut, immer Mut!
Wir wollen nie ermüden Gutes zu tun, und Gott wird mit uns sein.(Don Bosco)

Vips

Profi

Beiträge: 1 237

Wohnort: Salzburg, Wienerwald

Beruf: Jus Studentin

305

28.06.2004, 17:23

29. Juni: Hll. Petrus und Paulus

Petrus und Paulus gelten als die beiden Apostelfürsten.
Der heilige Petrus, in Betsaida geboren, lebte als Fischer mit seiner Familie in Kafarnaum, als Jesus, der ihm den Beinamen Kephas (Fels) verlieh, ihn und seinen Bruder Andreas als Jünger berief.

Petrus war mit Johannes und Jakobus Zeuge der Auferweckung der Tochter Jairus, der Verklärung auf dem Berg und der Todesangst Jesu.

Im Apostelkreis war Petrus der anerkannte Wortführer, der auch das Messiasbekenntnis ablegte. Zwar verleugnete er Jesus nach dessen Gefangennahme, doch war er einer der ersten Zeugen der Auferstehung.

In der Gemeinde von Jerusalem nahm Petrus eine führende Stellung ein, die Jakobus übernahm, als Petrus sich auf Missionsreise begab. Zum Apostelkonzil um 48/50 war Petrus wieder in Jerusalem. Später wirkte er in Antiochien, Kleinasien und schließlich Rom. Hier erlitt er nach der Überlieferung unter Nero etwa um das Jahr 64 den Tod durch Kreuzigung.

Die jüngsten Ausgrabungen unter der Peterskirche in Rom haben die ursprüngliche Lage des Petrusgrabes, bei dem Zeichen einer frühen Petrusverehrung nachgewiesen sind, gesichert.

Petrus wird als Apostel oder als Papst mit Schlüssel, Hahn oder Kreuz. Viele Berufe haben Petrus zu ihrem Patron gewählt und seine Fürsprache wird gegen vielerlei Krankheiten angerufen.

Paulus, mit seinem jüdischen Namen Saul, hatte von seinem Vater das römische Bürgerrecht geerbt. Auf Grund seiner Erziehung und seines Studiums in Jerusalem war Paulus ein treuer Anhänger des Glaubens seiner Väter.

So musste er in einem gekreuzigten Messias ein Ärgernis erblicken, das ihn zu einem hartnäckigen Christenverfolger werden ließ.

Auf der Reise nach Damaskus, wo er die Christengemeinde ausrotten wollte, erlebte er vor den Toren der Stadt eine Erscheinung des Gekreuzigten, die in Paulus eine vollständige Umkehr bewirkte. In Damaskus wurde er getauft und ging dann nach Arabien.

Fortan wirkte Paulus vor allem unter den Heiden. Auf drei großen Missionsreisen gründete er christliche Gemeinden in Kleinasien, Mazedonien und Griechenland. Beim Apostelkonzil in Jerusalem erkämpfte Paulus für die Heidenchristen die Freiheit vom mosaischen Gesetz. Einer Gefangenschaft in Cäsarea folgte eine Haft in Rom. Mit dem von ihm gegründeten Gemeinden blieb Paulus durch Briefe in Verbindung.

Die altkirchliche Überlieferung berichtet von einer zweiten Gefangenschaft des "Völkerapostels" in Rom und seinem Tod durch das Schwert in der Zeit Neros.
Paulus wird als Apostel mit Buch und Schwert dargestellt. Besonders verehren ihn, neben vielen anderen Handwerkern, die Weber und Zeltmacher als Patron. Seine Fürsprache wird gesucht gegen Hagel und Blitz und für die Fruchbarkeit der Felder.

"Nur die Liebe zählt" (Terese von Lisieux)
Nur Mut, immer Mut!
Wir wollen nie ermüden Gutes zu tun, und Gott wird mit uns sein.(Don Bosco)

Vips

Profi

Beiträge: 1 237

Wohnort: Salzburg, Wienerwald

Beruf: Jus Studentin

306

28.06.2004, 17:23

30. Juni: Hl. Otto

Otto errichtete als Bischof von Bamberg zahlreiche Klöster und verbreitete das Evangelium.
Der heilige Otto aus schwäbischem Adel, stand in königlichem Dienst und wurde 1102 zum Bischof von Bamberg ernannt.

Im Streit zwischen Kaiser und Papst sowie zwischen Heinrich IV. und seinem Sohn Heinrich V. suchte er zu vermitteln. Otto wirkte reformeifrig in seinem Bistum, das seiner Vermittlung große Zuwendungen verdankte. Zahlreiche Klöster und Stifte errichtete er oder formte sie um und berief hierfür Benediktinermönche aus Hirsau und Prämonstratenser.

Auf zwei Missionsreisen begründete er die Kirche in Pommern, wo er 22.000 Menschen getauft haben soll.

Otto starb am 30. Juni 1139 in Bamberg und wurde auf dem Michaelsberg begraben.

Dargestellt wird er in Pontifikalgewändern mit Kirchenmodell, Pfeilen und Nägeln.

Er gilt als Patron des Bistums Berlin und des Erzbistums Bambergs.

http://sankt-otto-berlin.de/Unsere_Kirch…chenpatron.html
"Nur die Liebe zählt" (Terese von Lisieux)
Nur Mut, immer Mut!
Wir wollen nie ermüden Gutes zu tun, und Gott wird mit uns sein.(Don Bosco)

307

28.06.2004, 17:49

Quo vadis?

Aus den apokryphen Petrusakten, Kap. 36 - vielleicht legendarisch, aber doch lesens- und bedenkenswert:

Zitat

Während sie so überlegten, schickte Xantippe, die die Beratung ihres Mannes mit Agrippa in Erfahrung gebracht hatte, und ließ dem Petrus sagen, er solle Rom verlassen. Und die übrigen Brüder forderten ihn gemeinsam mit Marcellus auf, wegzugehen.

Petrus aber sagte zu ihnen: Sollen wir entlaufen, Brüder? Sie aber sagten zu ihm: Nein, sondern da du noch dem Herrn dienen kannst, sollst du weggehen. Er ließ sich aber von den Brüdern überreden und verließ allein die Stadt und sagte dabei: Keiner von euch soll mit mir hinweggehen, sondern ich will allein weggehen, nachdem ich mein Aussehen verändert habe.

Als er aber zum Tore hinausging, sah er den Herrn nach Rom hineinkommen. Und er sah ihn und sprach: Herr, wohin gehst du hier? Und der Herr sagte zu ihm: Ich gehe nach Rom hinein, um gekreuzigt zu werden. Und Petrus sprach zu ihm: Herr, wiederum wirst du gekreuzigt? Er sagte zu ihm: Ja, Petrus, wiederum werde ich gekreuzigt. Da kam Petrus zu sich und sah den Herrn in den Himmel fahren, er kehrte nach Rom zurück, freute sich und pries den Herrn, weil er selbst gesagt hatte: Ich werde gekreuzigt. Das sollte an Petrus geschehen.

(Quelle: Schindler, Alfred (Hrsg.), Apokryphen zum Alten und Neuen Testament, Zürich 1990, 643.)

308

28.06.2004, 17:54

Übrigens - zu dieser Petrus-Legende gibt es auch ein Gemälde:

http://utenti.romascuola.net/bramarte/600/img/carracci9.jpg

corinquietum

unregistriert

309

28.06.2004, 18:50

...und an der Via Appia zu Rom eine kleine Kirche am Wegrand, die den Namen "Quo vadis?" trägt, wo sich dieses Geschehen nach alter Überlieferung zugetragen haben soll.

C.

310

29.06.2004, 16:46

Zitat

Original von corinquietum
...und an der Via Appia zu Rom eine kleine Kirche am Wegrand, die den Namen "Quo vadis?" trägt, wo sich dieses Geschehen nach alter Überlieferung zugetragen haben soll.

C.


Danke, Werner - das wußte ich bislang noch nicht.


Hier ein Bild dieser Kirche:

http://www.wissen.swr.de/sf/begleit/bg00…xx/bg_hs01c.jpg

Vips

Profi

Beiträge: 1 237

Wohnort: Salzburg, Wienerwald

Beruf: Jus Studentin

311

30.06.2004, 08:53

1. Juli: Hl. Theoderich

Theoderich war Abt im 6. Jahrhundert.

Der heilige Theoderich, erster Abt des von Remigius auf dem Mont d’Dor nördlich von Reims gegründeten Klosters, starb 533.
Die Abtei wurde später nach Theoderich St.-Thierry genannt.

Dargestellt wird er in Abtskleidung mit Adler.

Er gilt als Patron gegen Fieber und Rheumatismus.


"Nur die Liebe zählt" (Terese von Lisieux)
Nur Mut, immer Mut!
Wir wollen nie ermüden Gutes zu tun, und Gott wird mit uns sein.(Don Bosco)

Vips

Profi

Beiträge: 1 237

Wohnort: Salzburg, Wienerwald

Beruf: Jus Studentin

312

30.06.2004, 09:00

2. Juli: Sel. Wiltrud

Wiltrud gründetet ein Kloster und war dort Äbtissin.

Die selige Wiltrud gründete mit ihrem Bruder Ortlof um 1074 das Benediktinerinnenkloster Hohenwart in Oberbayern. Sie soll dort als Äbtissin 1081 gestorben sein.

Der 2. Juli ist als Tag der Beisetzung überliefert.

Dargestellt wird sie in vornehmer Kleidung, in den Händen ein Kruzifix und ein Kranz von Rosen.

"Nur die Liebe zählt" (Terese von Lisieux)
Nur Mut, immer Mut!
Wir wollen nie ermüden Gutes zu tun, und Gott wird mit uns sein.(Don Bosco)

Vips

Profi

Beiträge: 1 237

Wohnort: Salzburg, Wienerwald

Beruf: Jus Studentin

313

30.06.2004, 09:04

3. Juli: Hl. Thomas

Thomas bekennt dem Auferstandenen "Mein Herr und mein Gott".

Thomas, aus dem hebräischen bedeutet "der Zwilling".
Er ist in allen Apostelkatalogen erwähnt. Bei der Erscheinung des Auferstandenen war Thomas im Jüngerkreis nicht anwesend. Daher zweifelte er zunächst an dessen Auferstehung. Acht Tage später bekennt Thomas bei einer weiteren Erscheinung des Auferstandenen seinen Glauben mit dem Ruf: "Mein Herr und mein Gott."

Nach der Überlieferung verkündete Thomas später das Evangelium bei den Parthern und in Indien. Hier soll er durch Schwert oder Lanze den Tod als Märtyrer gefunden haben.
An dem angeblichen Ort des Martyriums, dem Thomasberg bei Madras, wurde 1547 eine Kirche errichtet, in der das später entdeckte Thomaskreuz aus dem 6.- 8. Jahrhundert aufbewahrt wird.

Dargestellt wird der hl. Thomas als Apostel mit Buch, Schwert, Lanze, und mit dem auferstandenen Christus.

Er gilt als Patron der Architekten, Maurer, Zimmerleute, Bauarbeiter, Steinhauer, Feldmesser und Theologen.


"Nur die Liebe zählt" (Terese von Lisieux)
Nur Mut, immer Mut!
Wir wollen nie ermüden Gutes zu tun, und Gott wird mit uns sein.(Don Bosco)

corinquietum

unregistriert

314

30.06.2004, 11:09

Am 1. Juli hat die Kirche immer das Fest Pretiosissimi Sanguinis D.N.J.C. gefeiert: das Fest des kostbaren Blutes unseres Herrn Jesus Christus!

Zum Glück wird dieses Fest bei uns in Bad Wurzach, wo wir auf dem "Gottesberg" eine Heiligblutreliquie haben, immer noch gefeiert mit einem "Großen Blutritt" und Pontifikalamt eines Bischofs.

C.

corinquietum

unregistriert

315

30.06.2004, 11:13

Am 2. Juli feiern wir das Fest In Visitatione B. Mariae Virg.
Das Fest der Heimsuchung Mariae.

Gedacht wird auch der Hll. Processus und Martianus, Schüler des Apostels Petrus, er habe sie im Mamertinischen Kerker getauft.

C.

reto

Erleuchteter

Beiträge: 4 027

Wohnort: Bistum Chur

Beruf: Dipl. El.-Ing ETH, Primarlehrer

316

30.06.2004, 22:17

Zitat

Original von corinquietum Zum Glück wird dieses Fest bei uns in Bad Wurzach, wo wir auf dem "Gottesberg" eine Heiligblutreliquie haben, immer noch gefeiert mit einem "Großen Blutritt" und Pontifikalamt eines Bischofs.
Kam diese Heiligblut-Reliquie im selben Zusammenhang in eure Gegend wie jene von Weingarten?

Ä Schwiizer Gwundernasä
Quoniam si reprehenderit, nos cor nostrum:
maior est Deus corde nostro, et novit omnia. (1 Joh 3,20)

Vips

Profi

Beiträge: 1 237

Wohnort: Salzburg, Wienerwald

Beruf: Jus Studentin

317

04.07.2004, 13:07

4. Juli: Hl. Ulrich

Ulrich sorgte sich gleichermaßen um seine Priester wie um arme und kranke Menschen.

Der heilige Ulrich wurde 890 in Augsburg geboren und stammt aus einem alemannischen Grafengeschlecht. Er erhielt seine Ausbildung in St. Gallen und im Dienst des Augsburger Bischofs.

923 wurde er von König Heinrich I. zum Bischof von Augsburg bestellt. In unerschütterlicher Treue stand er zum Königshaus und verteidigte 955 seine Bischofsstadt erfolgreich gegen die Ungarn.

Seine bischöflichen Aufgaben erfüllte er mit Eifer und Sorgfalt. Zur Bildung des Klerus förderte er die Domschule, hielt regelmäßig Visitationen und Diözesansynoden, unterstützte Klöster und Stifte, erbaute und verschönerte Kirchen, sorgte für eine auskömmliche Seelsorge auch in abgelegenen Gebieten und half den Armen und Kranken.

Ulrich starb am 4. Juli 973 in Augsburg.

Seine Verehrung war im Mittelalter im ganzen deutschen Sprachraumverbreitet. Dargestellt wird er in bischöflichen Gewändern mit Buch und Fisch.

Er ist Patron von Stadt und Bistum Augsburg, der Reisenden und der Sterbenden

Seine Fürsprache wird angerufen bei schwerer Geburt, gegen Widerwärtigkeiten, und diverse Krankheiten.
"Nur die Liebe zählt" (Terese von Lisieux)
Nur Mut, immer Mut!
Wir wollen nie ermüden Gutes zu tun, und Gott wird mit uns sein.(Don Bosco)

Vips

Profi

Beiträge: 1 237

Wohnort: Salzburg, Wienerwald

Beruf: Jus Studentin

318

04.07.2004, 13:16

5. Juli: Antonio Maria Zaccaria

Auf Antonio Maria Zaccaria geht das Freitagsläuten um 15 Uhr im Gedenken an den Tod Jesu am Kreuz zurück.
Antonio Maria Zaccaria geboren 1502 in Cremona.

Er wurde zuerst Arzt, dann 1528 Priester. 1530 rief er die Kongregation der "Regularkleriker vom Paulus", "Barnabiten" genannt, ins Leben, die sich der Volksmission widmeten.

Seine Schriften gründen auf paulinischem Gedankengut. Seine Verehrung des Kreuzes und des Altarsakramentes regte ihn zur Einführung des vierzigstündigen Gebetes an, vielleicht im Andenken an die vierzigstündige Grabesruhe Jesu.

Ebenso geht das Freitagsläuten zur Erinnerung an den Kreuzestod Jesu auf ihn zurück.

Zaccaria starb am 5. Juli 1539 in Cremona und wurde in Mailand beigesetzt.

Dargestellt wird er im Ordenskleid mit Lilie, Kelch mit Hostie und Kreuz.


"Nur die Liebe zählt" (Terese von Lisieux)
Nur Mut, immer Mut!
Wir wollen nie ermüden Gutes zu tun, und Gott wird mit uns sein.(Don Bosco)

Vips

Profi

Beiträge: 1 237

Wohnort: Salzburg, Wienerwald

Beruf: Jus Studentin

319

04.07.2004, 13:28

6. Juli: Hl. Maria Goretti

Maria Goretti, am 16. Oktober 1890 in dem Städtchen Corinaldo als drittes von sieben Kindern armer Landarbeiter geboren, wurde im Alter von nicht einmal zwölf Jahren nach längeren Nachstellungen von einem früh verdorbenen, durch unsittliche Lektüre aufgereizten Zwanzigjährigen, weil sie ihn nicht zu Willen war, ermordet. Dieses Ende war nur die Vollendung, die Krönung ihres ganzen jungen Lebens gewesen.
Dieser Heldenmut:
Lieber tot als eine schwere Sünde, war ihr nicht unvermittelt gekommen.
Nicht lange vorher hatte sie ihrer Mutter versichert:
„ Mutter, eher ließe ich mich umbringen, als das ich solche schlechten Reden führte“, wie sie am Brunnen von einem Mädchen der Nachbarschaft gehört hatte. Maria hatte gerade vor fünf Wochen ihre erste Hl. Kommunion empfangen. Noch am Morgen ihres Leidenstages hatte sie ihrer Freundin Therese gesagt: „Morgen gehen wir nach Campomorto, ich kann die Stunde der Hl. Kommunion kam mehr erwarten.“ Was muss sie für ein Kind gewesen sein, dass ihre Mutter von ihr sagen konnte: „Immer, immer, immer ist Maria gehorsam gegen mich gewesen!“ Und:“
Nie hat sie mir freiwillig Kummer gemacht.“
Ihr Mörder stellte ihr dieses schöne Zeugnis aus:
„Ich habe sie nicht anderes gekannt als gut, den Eltern gehorsam, gottesfürchtig, ernst, nicht leichtsinnig und launenhaft wie andere Mädchen; auf der Straße war sie immer bescheiden und ausschließlich darauf bedacht, die empfangene Aufträge auszuführen. Sie war mit jedem Kleidungsstück zufrieden, das ihre Mutter ihr macht oder das irgendeine Frau ihr schenkte.
Nach dem Vorbild ihrer Eltern war sie gottesfürchtig und beobachtete Gottes Gebot; ich kann nicht sagen, dass ich sie je bei einer Übertretung von Gottes Gebot ertappt habe. Ich habe sie nie eine Lüge sagen hören, Sie mied gefährliche Gesellschaft, wie ihre Mutter es ihr anbefahl.“
Dieser erzählte später auch, wie sie an Regentagen oder während der Stunden, wo es weniger zu tun gab, zwischen der einem Arbeit zur anderen, immer wieder mit dem Rosenkranz gesehen wurde.
Ihre Freundin Therese sagte aus, dass „man sehen konnte, dass sie ein Mädchen war, dass zum göttlichen Heiland besonderes hingezogen wurde“.
Ihr Mörder, dem sie ohne Zögern verzeih- „ im Himmel will ich ihn bei mir haben“ -, hatte ihr mit einem 24 cm langen Pfriem 14 tiefe Wunden und in dem vorausgegangen Kampfe schwere Prellungen beigebracht. Ihre letzen Worte, die sie im Wundfieber auffahrend ausstieß, waren:
„Was tust du, Alessandro? Du kommst in die Hölle!“
Und indem sie sich mit äußerster Kraft abwandte, tat ihr Herz den letzten Schlag, in Nettuno, am 6 Juli 1902.


Freudeskreis Maria Goretti

Bild
"Nur die Liebe zählt" (Terese von Lisieux)
Nur Mut, immer Mut!
Wir wollen nie ermüden Gutes zu tun, und Gott wird mit uns sein.(Don Bosco)

Vips

Profi

Beiträge: 1 237

Wohnort: Salzburg, Wienerwald

Beruf: Jus Studentin

320

07.07.2004, 18:12

7. Juli: Hl. Willibald


Willibald verkündete den Glauben im Gebiet um Eichstätt.


Der heilige Willibald, um 700 geboren, war ein Bruder Wunibalds und Walburgs. Er erhielt im Kloster Waltham Erziehung und Ausbildung.

720-729 machte er eine Reise nach Rom, ins Heilige Land und nach Byzanz, um die dortige christliche Kultur kennen zu lernen. Ab 730 weilte er als Mönch in Montecassino. 739 sandte Papst Gregor III. ihn zur Unterstützung des Bonifatius nach Deutschland.
Dieser weihte den mit ihm verwandten Willibald 740 zum Priester und 741 zum Bischof.

Von Eichstätt aus verkündete Willibald in dem angrenzenden Gebiet den christlichen Glauben. Als Stützpunkte für die Mission diente das Kloster Heidenheim, dessen Leitung Wunibald und Walburg erhielten.

Willibald starb am 7. Juli, wahrscheinlich 787. Seine Reliquien befinden sich in einem Marmorschrein auf dem Willibaldsaltar im Westchor des Eichstätter Domes.

Dargestellt wird er in Pontifikalkleidung mit Bischofsstab, Buch, und zwei Pfeilen.

Er ist Patron des Bistums Eichstätt.

"Nur die Liebe zählt" (Terese von Lisieux)
Nur Mut, immer Mut!
Wir wollen nie ermüden Gutes zu tun, und Gott wird mit uns sein.(Don Bosco)

Thema bewerten