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04.10.2008, 10:52

Franz von Assisi


Der Hl. Franziskus wurde 1182 in Assisi als Sohn eines reichen Tuchhändlers geboren.
Er lebte ein unbeschwertes Leben, verteilte das Geld seines Vaters an Freunde und auch an Arme und träumte davon Ritter zu werden. Durch eine schwere Krankheit erlebte er eine tiefe Krise und pilgerte in seiner Ratlosigkeit nach Rom . Er bat Gott, ihm die Kraft und Gnade zu einer Wende in seinem Leben zu geben. Er kehrte aus Rom als Poverello zurück und hatte sich für die Armut entschieden.

Als sein Vater sich von ihm distanzierte, erklärte ihm Franziskus: Bis heute nannte ich Pietro Bernardone meinen Vater, von nun an sage ich nur noch: Vater unser im Himmel. In der Nähe einer Benediktinerabtei ließ er sich nieder und baute eine kleine Kapelle auf, die er Portiunkula nannte. Hier lebte er ganz nach den Werten des Herrn aus dem Matthäusevangelium – in die Welt zu gehen, allem Besitz zu entsagen und Gutes zu tun. Alle, die ihm folgten, forderte er auf, in äußerster Armut, absolutem Gehorsam und missionarischem Eifer zu leben.

Franziskus schickte seine Jünger zu zweit, um das Evangelium zu predigen. In wenigen Jahren hatte der Orden der Minoriten 5000 Mitbrüder – verteilt in Frankreich, Deutschland, Spanien, Nordafrika und an den heiligen Stätten Palästinas. Sogar Frauen schlossen sich seinem strengen Orden an, unter ihnen Klara, die Gründerin des Klarissinenordens. Die franziskanische Mystik hat nichts Weltflüchtiges. Froh und heiter, demütig und hilfsbereit gegen Mensch und Kreatur, so predigte Franz und verankerte dies in seinen Regeln.

Im Laufe der Zeit vermochten einige seiner Mitbrüder seinem hohen Ideal nicht mehr zu folgen. Als Papst Gregor IX den Orden in eine festen Organisation umwandelte, gab Franziskus die Leitung ab und ging in die Berge nach Alverna. Am Fest Kreuzerhöhung erhielt er als Zeichen höchster Gnade seine Wundmale. In seiner Zeit des Leidens schrieb er den berühmten Sonnengesang, den einzigartigen Lobhymnus an den Schöpfer und das Willkommen an den Buder Tod.

Mitbrüder brachten den Todkranken nach Assisi zurück, wo er am 03. Oktober 1226 in der Portiunculakirche starb. Schon 2 Jahre nach seinem Tod wurde er von Papst Gregor IX heilig gesprochen. Er ist in der Doppelkirche San Francesco in Assisi begraben. Jedes Jahr kommen unzählige Pilger aus aller Welt zu seinem Grab. Dargestellt wird der Heilige in der dunkelbraunen Kutte mit Strick, mit den fünf Wundmalen Christi, mit Totenkopf, Kruzifix in der Hand, den Vögeln predigend. Er ist der Patron seines Ordens von Assisi, San Francisco und in 1939 ernannte Papst Pius XII ihn zum Hauptpatron von Italien.
Kein Auge hat es gesehen
kein Ohr hat es gehört
in keines Menschen Herz ist es jemals gedrungen
was Gott denen bereitet hat die ihn lieben

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07.10.2008, 12:00

UNSERE LIEBE FRAU VOM ROSENKRANZ

Gedenktag


Dieser Gedenktag wurde vom heiligen Papst Pius V. eingesetzt als Jahrestag des Sieges, den die Christen in der Seeschlacht von Lepanto errangen (1571) und den der Papst der Hilfe zuschrieb, die er von der heiligen Gottesmutter durch das Rosenkranzgebet erfleht hatte. Die Feier dieses Tages ermuntert alle Gläubigen, unter Leitung der heiligen Jungfrau Maria die Geheimnisse Christi zu betrachten. Denn sie ist mit der Menschwerdung dem Leiden und der glorreichen Auferstehung des Gottessohnes in einzigartiger Weise verbunden.
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07.10.2008, 12:56

Papst Pius V. setzte den Gedenktag Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz ein.
Papst Pius XI. setzt sich mit aller Wärme für die Verbreitung des marianischen Rosenkranzes ein: „Deshalb muß, ehrwürdige Brüder, euer ganzes Bestreben dahin gehen, dass man die so fruchtbare Übung des Rosenkranzgebetes immer mehr verbreitet und allgemein schätzt und so die Frömmigkeit aller vermehrt. Ihr Bischöfe und jene, die euch in der Leitung der euch anvertrauten Herde unterstützen, solltet oft und ausführlich das Lob und den Nutzen dieses Gebetes für die Gläubigen aller gesellschaftlichen Klassen darlegen.“
Papst Pius XII. hat den Rosenkranz als einen „Abriß des ganzen Evangeliums“ bezeichnet. Er ist rosenkranzbetend gestorben.
Papst Paul VI. widmet in seinem großen apostolischen Schreiben „Marialis Cultus – Die rechte Pflege und Entfaltung der Marienverehrung“ dem Rosenkranz ein ganzes Kapitel und weist darauf hin, dass der Rosenkranz „sich von der Heiligen Schrift nährt und auf das Geheimnis Christi hingeordnet ist“. Er legt bei der Statue der Muttergottes in Fatima einen großen silbernen Rosenkranz nieder. Allabendlich betet er den Rosenkranz mit seinem Sekretär.
Papst Leo XIII. hat den ganzen Monat Oktober der Rosenkranzkönigin geweiht. Er wurde nicht müde, das Rosenkranzgebet wie eine der wichtigsten Angelegenheiten den Gläubigen ans Herz zu legen. In zehn Weltrundschreiben beschäftigt er sich ausschließlich mit ihm um alle dafür zu gewinnen: „Was nun Uns betrifft, so haben Wir zum immerwährenden Beweis Unserer Hochsschätzung vor diesem frommen und heiligen Gebet die Weisung erteilt, dass dieses Fest (Rosenkranzfest) mit seinem Offizium in der ganzen Kirche sub ritu duplici zweiter Klasse gefeiert werde. Wir haben verfügt, dass der ganze Monat Oktober dieser hl. Übung geweiht ist, und schließlich haben Wir die Anordung getroffen, dass in der Lauretanischen Litanei die Anrufung eingefügt werde: O, Königin des hl. Rosenkranzes!“
Johannes XXIII. Weist auf sein eigenes Beispiel hin: „Vielmehr haben Wir – was Wir hier mit schlichter Offenheit erklären wollen – es niemals an keinem einzigen Tag in all den Jahren, unterlassen, den Rosenkranz ganz zu beten; so lieb war er Uns“. Johannes XXIII. Hat täglich den ganzen Psalter gebetet, und das trotz der Arbeitslast seines hohen Amtes.
Papst Johannes Paul II. hat in einer Mittagsansprache seine Zuhörer daran erinnert, dass „in das Rosenkranzgebet der Christ alle Ereignisse einschließen kann, die das Leben des einzelnen, der Familie, der Nation, der Kirche und der Menschheit treffen“. Sein letztes Wort am 2. 5. 2005 am Todestag als Reaktion auf das Rosenkranzgebet tausender Pilger auf dem Petersplatz war: AMEN.
Papst Benedikt XVI. ist ein großer Marienverehrer. Er betet jeden Tag mit seinen Sekretären beim Spazierengehen den Rosenkranz. Er lädt uns also geradezu dazu ein, dieses einfache und bescheidene Gebet zu sprechen, das alle beten können und uns hilft, die Geheimnisse des Lebens Christi zu betrachten - gemeinsam mit Maria, dem Menschen, der Christus am nächsten war.“

Im Laufe der Zeit haben sich nicht weniger als 48 (49) Päpste in 287 Rundschreiben und anderen Urkunden für den Rosenkranz ausgesprochen.
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13.10.2008, 16:46

Gestern war die Heiligsprechung der Schweizerin Maria Bernarda Bütler!

"Papst: Heilige Maria Bernarda soll Vorbild für Schweizer sein"
http://www.kath.ch/pdf/kipa_20081012164421.pdf

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18.10.2008, 20:23

Evangelist Lukas


Er gilt als Verfasser des dritten Evangeliums und der Apostelgeschichte und war nach der Überlieferung in Antiochien in Syrien als Heide geboren; nach Kol 4, 14 war er Arzt und hat als solcher gewiss auch den Apostel Paulus behandelt. Für sein Evangelium hat er als Quellen das Markusevangelium und andere Überlieferungen benützt, dem Ganzen aber sein persönliches Gepräge gegeben. Er betont vor allem die Barmherzigkeit Gottes und die Liebe Jesu zu den Armen den Sündern; über das Gebet und über den Heiligen Geist sagt Lukas mehr als Matthäus und Markus. In der Apostelgeschichte berichtet er mit historischem Blick und literarischer Kunst über die Anfänge des Christentums. Auch hier hat er verschiedene Quellen benützt; zum guten Teil konnte er als Augenzeuge berichten, da er Paulus auf der zweiten und der dritten Missionsreise begleitete und auch während der römischen Gefangenschaft in seiner Nähe war (vgl. Kol 4, 10-14; Phlm 24; 2 Tim 4, 11). Die liturgische Verehrung des hl. Lukas ist seit dem 8. Jahrhundert bezeugt.
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31.10.2008, 12:09

Hochfest
Wolfgang von Regensburg


Wolfgang wurde um 924 in Nordschwaben geboren und starb am 31. Oktober 994 in Pupping, heute Oberösterreich. Er war Missionar und Bischof von Regensburg. Als Kaiser Otto I. ihn nach Köln holte, lehnte er es ab, sich zum Bischof weihen zu lassen und trat 965 in das Benediktiner-Kloster Einsiedeln in der Schweiz ein, wo er 968 mit 43 Jahren Priester wurde. 972 wurde er zum Bischof von Regensburg geweiht. 975 gründete er eine Domschule mit Chor, aus dem die Regensburger Domspatzen hervorgingen.
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Nolasker

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547

03.11.2008, 11:55

Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. Mt 25,40 http://mercedarier.blogspot.co.at/

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03.11.2008, 12:41

Seliger Rupert Mayer

1876 - 1945


Er gehörte zu den bedeutenden Gestalten des kirchl. Widerstandes in der Zeit des Nationalsozialismus. Durch Gefängnisse und Konzentrationslager führte sein Lebens- und Leidensweg. Als mutiger Bekenner und Kämpfer gegen die verhängnisvollen Irrlehren unseres Jahrhunderts, als gütiger Seelenführer und großer Apostel der Nächstenliebe ist er in die Kirchengeschichte eingegangen.

Pater Rupert Mayer starb an Allerheiligen während der hl Messe vor dem Altar in der Münchner Michaelskirche. Er wurde der 15. Nothelfer genannt. Sein Grab ist in der Bürgerspitalkirche in München, das für viele Menschen ein Wallfahrtsort ist und täglich von bis zu tausend Menschen besucht wird.

Beim 2. Deutschlandbesuch von Papst Johannes Paul II. wurde er 1987 im Olympiastadion in München selig gesprochen. Sein Gedenktag ist der 3. November.

Sein Gebet:

Herr, wie Du willst, so will ich geh'n,
Und wie Du willst, soll mir gescheh'n.
Hilf Deinen Willen nur versteh'n.

Herr, wann Du willst, dann ist es Zeit,
Und wann Du willst, bin ich bereit.
Heut und in alle Ewigkeit.

Herr, was Du willst, das nehm' ich hin,
Und was Du willst, ist mir Gewinn.
Genug, dass ich Dein Eigen bin.

Herr, weil Du's willst, d'rum ist es gut,
Und weil Du's willst, d'rum hab' ich Mut.
Mein Herz in Deinen Händen ruht.
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549

10.11.2008, 11:31

Der P. Mayer war/ist eine große Gestalt. Weiß jemand, ob folgende Geschichte stimmt? P. Rupert Mayer hat einmal einen Saal eingesegnet, wo am nächsten Tag Adolf Hitler eine Rede hätte halten sollen. Als Hitler den Saal betrat, sagte er, er könne hier nicht reden und kehrte auf dem Absatz um. Das war für P. Mayer dann das klare Zeichen, dass Hitler von Dämonen besessen war.
Ich finde Geschichten interessant, wo die dämonische Fratze des Nationalsozialismus zum Vorschein kommt und entlarvt wird. Der Aspekt der dämonischen Besessenheit in der Auseinandersetzung mit dem NS ist auch unter Christen kaum bekannt.
Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. Mt 25,40 http://mercedarier.blogspot.co.at/

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12.11.2008, 10:55

Hl. Josaphat - Gedenktag


Johannes Kunzewitsch war Sohn orthodoxer Eltern, trat aber als junger Mann zur unierten Kirche über und wurde 1604 Basilianermönch mit dem Ordensnamen Josaphat.
1618 wurde er Erzbischof von Polock im damaligen Polen - dem heutigen Polazk in Weißrussland - und förderte mit Nachdruck die Einheit seiner Kirche mit dem Papst in Rom. Gegner ermorderten ihn auf einer Visitationsreise.
Seine Reliquien kamen 1916 nach Wien und 1949 nach Rom.
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14.11.2008, 21:15

St. Serapion, der erste Märtyrer des Mercedarierordens

Der hl. Serapion bot sich, wie es das vierte Ordensgelübde der Mercedarier verlangt, als Pfand für christliche Sklaven an, welche in Gefahr waren, in der maurischen Gefangenschaft den Glauben zu verlieren. Das Lösegeld kam zu spät, also wurde Serapion an ein Kreuz geschlagen und langsam zerstückelt. Die mohammedanischen Mauren schenkten damit am 14. November 1240 dem Mercedarierorden ihren ersten Märtyrer, dem noch viele folgen sollten .... kein Wunder bei dem besonderen vierten Ordensgelübde.

Ein bisschen ausführlicher samt Bildchen habe ich es hier geschrieben: Salve Regina - Mercedarierblog: St. Serapion, der erste Märtyrer des Mercedarierordens

Laudetur Jesus Christus,
cum Maria in aeternum.

Sia lodato Gesù Cristo,
sempre con Maria.

Gelobt sei Jesus Christus,
mit Maria in Ewigkeit.

Amen.
Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. Mt 25,40 http://mercedarier.blogspot.co.at/

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21.11.2008, 17:11

Gedenktag Unserer Lieben Frau in Jerusalem


Das heutige Fest, ursprünglich Gedenktag der Einweihung einer Marienkirche in Jerusalem, wird im Osten seit dem 6. Jahrhundert als Marienfest gefeiert: der Einzug der heiligen Mutter Gottes in den Tempel. Gemeint ist damit die Darstellung und Darbringung Marias im Tempel durch ihre Eltern Joachim und Anna.
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30.11.2008, 21:25

Heiliger Apostel Andreas


Der Apostel Andreas stammte aus Betsaida und war Fischer. Er war zuerst Jünger Johannes des Täufers, trat dann, als er das Zeugnis des Täufers über Jesus, „das Lamm Gottes“, hörte, in dessen Gefolgschaft über und gehörte zur Gruppe der Zwölf. Er gewann auch seinen Bruder Petrus für Jesus (Joh 1, 40-42).
Er trat bei der Speisung der Fünftausend hervor (Joh 6, 8-9), und an ihn wandten sich die Griechen, die nach dem Einzug in Jerusalem mit Jesus sprechen wollten (Joh 12, 23). Später hat Andreas, der Überlieferung zufolge, am Schwarzen Meer und in Griechenland das Evangelium gepredigt und ist in Patras in Achaia den Martertod am Kreuz gestorben.
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04.12.2008, 12:36

Hl. Barbara
Märtyrin


Barbara lebte vermutlich im 3. oder 4. Jahrhundert in Nikomedien (in Bithynien, Kleinasien). Nach der Legende soll sie um 306 unter Maximinus Daja hingerichtet worden sein. Die Verehrung der hl. Barbara hat sich im Osten und im Westen verbreitet. Sie zählt zu den Vierzehn Nothelfern und ist im Besonderen die Patronin der Artillerie und der Bergleute.

Heilige Barbara!
Der liebe Gott hat dir in deiner Marter verheissen, erwolle sich derjenigen erbarmen, die dich würdig verehren, damit sie nicht ohne den Empfang der heiligen Sakramente sterben. Darum verehre ich dich und rufe zu dir durch dein in der Marter erlittenes Leiden und vergossenes Blut, du wollest mich dieser göttlichen Zusage teilhaft machen. Durch die Schmerzen, die du für Christus gelitten hast, und durch deine hohen Verdienste erwirb mir vor meinem Ende eine wahre Reue über meine Sünden, vollkommene Verzeihung und den würdigen Empfang der heiligen Sterbesakramente. Amen.
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08.12.2008, 11:44

Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria
Das Dogma "Zu Ehren der Heiligen und Ungeteilten Dreifaltigkeit, zu Schmuck und Zierde der jungfräulichen Gottesmutter, zur Erhöhung des katholischen Glaubens und zur Mehrung der christlichen Religion, in der Autorität unseres Herrn Jesus Christus, der seligen Apostel Petrus und Paulus und der Unseren erkklären, verkünden und definieren Wir: Die Lehre, dass die seligste Jungfrau Maria im ersten Augenblick ihrer Empfängnis durch ein einzigartiges Gnadenprivileg des allmächtigen Gottes, im Hinblick auf die Verdienste Jesu Christi, des Erretters des Menschengeschlechtes, von jedem Schaden der Erbsünde unversehrt bewahrt wurde, ist von Gott geoffenbart und darum von allen Gläubigen fest und beständig zu glauben."
(Pius IX., Apostolisches Schreiben "Ineffabilis Deus", verkündet am 8. Dezember 1854)
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14.12.2008, 11:47

Einer meiner Lieblingsheiligen:

Hl. Johannes vom Kreuz

* 24.6. 1542 bei Avila/Spanien in einer verarmten Adelsfamilie, † im Dezember 1591.

1560 trat er in den Orden der Karmeliten ein. Er studierte in Salamanca die Theologie der Kirchenväter und vor allem die Auslegung der Bibel. Je länger desto stärker wurde ihm der verwahrloste Zustand seines Ordens zum Ärgernis.
1567 begegnete er Teresa von Avila, die ihn für ihre Reformpläne des Karmelitenordens gewann. Damit begann eine lebenslange innig-geistliche Beziehung zwischen den beiden, in der sie leidenschaftliche Sehnsucht nach Gott, nach der Erfahrung seiner Nähe bis in ekstatische Ur-Erlebnisse hinein teilten.
1568 gründete J. als Juan de la Cruz das Männerkloster der »unbeschuhten Karmeliten« in Duruelo, seine Lebensregel: »Verlange nichts als das Kreuz, und zwar ohne Trost, denn das ist vollkommen ... Verzichte auf deine Wünsche, und du wirst erlangen, was dein Herz begehrt« (Ges. Werke, Bd. V, S. 61, 135).
Fortan setzte er wie Teresa alle Kraft für die Reform seines Ordens ein, geriet damit aber in Gegensatz zur Gruppe der »beschuhten Karmeliten«, die ihn zunehmend als Bedrohung empfanden; am 3. Dezember 1577 ließen sie ihn mit Gewalt in ihr Kloster Toledo entführen, in dessen Kerker er grausamen Quälereien ausgesetzt wurde, bis ihm nach vielen Monaten die Flucht gelang. Diese Kerkerzeit wurde für ihn zur eigentlichen Mitte seiner Gotteserfahrung und der daraus entstammenden visionär-mystischen Dichtung, die er von 1578 an ausführlich kommentierte. Die päpstliche Anerkennung seines Ordens der »unbeschuhten Karmeliten« 1593 erlebte er nicht mehr; im Dezember 1591 starb er im Kloster Ubeda. 1675 wurde er selig- und 1726 heiliggesprochen; seit 1926 gilt er als »Doctor Ecclesiae«. - Nicht von ungefähr war der zum Katholizismus konvertierten Jüdin Edith Stein die »Kreuzeswissenschaft« des Johannes vom Kreuz eine entscheidende Motivation dafür, den Weg in die ihr und ihrem jüdischen Volk bereitete Auschwitz-Qual zu gehen.
»Erst wenn die Seele in tiefster Erniederung förmlich zu nichts geworden ist, kommt ihre geistige Vereinigung mit Gott zustande. ...Diese besteht einzig in einem Kreuzestod bei lebendigem Leibe...« (E. Stein, Band 1 ihrer gesammelten Werke, Freiburg 1954, S. 27).

Mein sind die Himmel und mein ist die Erde; mein sind die Völker, die Gerechten sind mein, und mein sind die Sünder; die Engel sind mein und die Mutter Gottes ist mein und alle Dinge sind mein, und Gott selbst ist mein und für mich, denn Christus ist mein und mein Einundalles für mich. Was ersehnst und suchst du also noch, meine Seele? Dein ist all dies, und alles ist für dich.
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27.12.2008, 14:24

Hl. Johannes, Apostel, Evangelist



Der Apostel Johannes, nach der Überlieferung Verfasser des vierten Evangeliums und dreier Briefe, war ein Bruder Jakobus des Älteren und stammte aus Betsaida, wo sein Vater Zebedäus die Fischerei betrieb. Johannes war kaum jener sanfte Jüngling, den uns die christliche Kunst gemalt hat; er hatte wie sein Bruder ein heftiges Temperament, Jesus nannte die beiden "Donnersöhne“. Johannes war zuerst Jünger des Täufers gewesen, dann folgte er Jesus. Das besondere Vertrauen, das Jesus zu ihm hatte, zeigte sich darin, dass er ihm sterbend seine Mutter anvertraute (Joh 19, 26-27). Über das spätere Schicksal des Johannes ist wenig Sicheres bekannt.

+Aus dem hl. Evangelium nach Johannes. (20,2-8

Am ersten Tag der Woche lief Maria Magdala schnell zu Simon Petrus und dem Jünger, den Jesus liebte ...

... Da ging auch der andere Jünger, der zuerst an das Grab gekommen war, hinein;
er sah und glaubte.

Allmächtiger Gott, der heilige Apostel Johannes hat deinen Sohn verkündet als das Wort, das Fleisch geworden ist.
Gib, dass Christus durch diese Feier immer unter uns wohne, damit wir die Fülle deiner Gnade empfangen.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
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17.01.2009, 13:21

Hl. Antonius - Mönchsvater in Ägypten


Der Einsiedler Antonius ist der berühmteste Mönch des Altertums. Bischof Athanasius von Alexandrien, der Freund, schrieb sein Leben: das Idealbild eines Mönchs, wie ihn die Kirche wünschte.
Beim sonntäglichen Gottesdienst hörte Antonius das Evangelium vom reichen Jüngling (Mt 19) und den Bericht der Apostelgeschichte über die arme Gemeinde in Jerusalem (Apg 4, 35). Er verstand den Ruf Gottes, verließ Elternhaus und Besitz und ging in die Wüste. Er wurde der vollkommene "Gottesmann", der von vielen aufgesuchte "Geistträger", der "Vater der Mönche", der "Arzt von Ägypten". Weder Dämonen noch Irrlehrer konnten ihn besiegen.
Antonius starb um 356, 105 Jahre alt. Unter seinem Namen werden achtunddreißig "Worte" überliefert.

Zwei Weisungen des Abtes Antonius

„Ich sah alle Schlingen des bösen Feindes über die Erde ausgebreitet. Da seufzte ich und sagte: Wer kann ihnen entgehen? Da hörte ich eine Stimme, die zu mir sagte: Die Demut.“

„Vom Mitmenschen her kommen uns Leben und Tod. Gewinnen wir einen Bruder, so gewinnen wir Gott. Geben wir einem Bruder Ärgernis, so sündigen wir gegen Christus.“
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20.01.2009, 13:32

Hl. Sebastian - Märtyrer

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kein Ohr hat es gehört
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25.01.2009, 12:05

BEKEHRUNG DES HL. APOSTELS PAULUS
Fest
HYMNUS
Staunend sehen wir deines Lebens Wandlung:
Saulus hießest du und ein Feind der Christen,
Paulus bist du jetzt und als Christi Zeuge wird dir die Krone.
Da Sein Licht dich trifft, fällst du blind zu Boden,
stehst verwandelt auf, Seinem Ruf zu folgen.
Eingetaucht in Ihn, bist du neu geworden, Glied Seines Leibes.
Auserwählt vom Herrn, um das Wort zu künden,
streust du Seine Saat, wirst der Heiden Lehrer,
hast am eignen Leib, hast durch Tod und Leben Christus verherrlicht.
Bringe unser Lob vor den höchsten Vater,
bring es vor den Sohn, der dich rief in Gnade,
bring es vor den Geist, dessen Kraft dich dränge, Christus zu künden.
Amen.
KURZLESUNG
1 Kor 15,9-10
"Ich bin der geringste von den Aposteln; ich bin nicht wert, Apostel genannt zu werden, weil ich die Kirche Gottes verfolgt habe. Doch durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin, und sein gnädiges Handeln an mir ist nicht ohne Wirkung geblieben. Mehr als sie alle habe ich mich abgemüht - nicht ich, sondern die Gnade Gottes zusammen mit mir."
Gott, Du Heil aller Völker, Du hast den Apostel Paulus auserwählt, den Heiden die Frohe Botschaft zu verkünden. Gib uns, die wir das Fest seiner Bekehrung feiern, die Gnade, uns Deinem Anruf zu stellen und vor der Welt Deine Wahrheit zu bezeugen.
Auf die Fürsprache des hl. Apostel Paulus gib uns die Gnade der Einheit aller Christen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus. Amen.
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