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herzrosenduft

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601

24.07.2011, 12:47

Heute, am 23.Juli, feiert die Kirche den Gedenktag der Heiligen Birgitta von Schweden.
http://www.heiligenlexikon.de/Biographie…n_Schweden.html


mehr ... http://www.kathpedia.com/index.php?title=Birgitta

Birgitta von Schweden ist ein Beispiel dafür, was ein einzelner engagierter Christ bewirken kann, wenn er sich für das Reich Gottes konsequent und energisch einsetzt. Insofern kann Birgitta von Schweden für uns ein Vorbild sein zu handeln...
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Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »herzrosenduft« (24.07.2011, 15:33)


herzrosenduft

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602

18.10.2012, 09:35

Heiliger Lukas 18.Oktober

Hl. Lukas

Apostel, Evangelist

* in Antiochia, dem heutigen Antakya in der Türkei (?)
† um 80, in Bithynien in der Türkei (?) oder in der Achaia in Griechenland (?) (?)

Lukas, der als Verfasser des dritten Evangeliums und der Apostelgeschichte gilt, war nach der Überlieferung in Antiochien in Syrien als Heide geboren; nach Kol 4, 14 war er Arzt und hat als solcher gewiss auch den Apostel Paulus behandelt. Für sein Evangelium hat er als Quellen das Markusevangelium und andere Überlieferungen benützt, dem Ganzen aber sein persönliches Gepräge gegeben. Er betont vor allem die Barmherzigkeit Gottes und die Liebe Jesu zu den Armen den Sündern; über das Gebet und über den Heiligen Geist sagt Lukas mehr als Matthäus und Markus. In der Apostelgeschichte berichtet er mit historischem Blick und literarischer Kunst über die Anfänge des Christentums. Auch hier hat er verschiedene Quellen benützt; zum guten Teil konnte er als Augenzeuge berichten, da er Paulus auf der zweiten und der dritten Missionsreise begleitete und auch während der römischen Gefangenschaft in seiner Nähe war (vgl. Kol 4, 10-14; Phlm 24; 2 Tim 4, 11). Die liturgische Verehrung des hl. Lukas ist seit dem 8. Jahrhundert bezeugt.
zitiert aus www.evangeliumtagfuertag.org
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603

06.11.2012, 09:46

6.November - Heiliger Leonhard

Hl. Leonhard

Einsiedler, Abt in Noblac bei Limoges (?)

* um 500 in Orléans (?) in Frankreich
† 559 (?) im heutigen St-Léonard-de-Noblac bei Limoges in Frankreich

Die Lebensgeschichte von Leonhard ist in vielem legendär. Demnach
ließ die am Hof der Merowinger lebende fränkische Adelsfamilie ihren
Sohn durch Erzbischof Remigius von Reims taufen und unterrichten. Als
Erwachsener verweigerte er die ihm angebotene Übernahme eines Bistums,
blieb einfacher Diakon und zog sich in die Einsamkeit des Waldes Pauvin
bei Limoges zurück, predigte von seiner Zelle aus und heilte die zu ihm
kommenden Krüppel und Hilfsbedürftigen. Regelmäßig besuchte er Gefangene
und erreichte für viele bei König Chlodwig (oder Chlotar I. ?) ihre
Freilassung. Viele Gefangene riefen auch den Namen Leonhards, worauf
sofort ihre Fesseln abfielen, die sie dann als Freie dem Einsiedler
brachten.

König und Königin zogen eines Tages zur Jagd in diesen Wald; Leonhard
hörte die Königin klagen und rufen, da sie in Wehen lag. Auf Bitten des
Königs betete Leonhard am Lager der Königin, und sie schenkte ihrem
Knaben das Leben. Der König wollte Leonhard mit Gold und Silber
beschenken; dieser bat aber nur um so viel Waldgelände, wie er mit
seinem Esel in einer Nacht umreiten könne. Leonhard gründete in seinem
Waldstück die Gemeinschaft von Noblac - das heutige Dorf
St-Léonard-de-Noblac -, wo er ehemalige Gefangene aufnahm und zu
Handwerkern ausbildete. Leonhard leitete die Gemeinschaft bis zu seinem
Tod und wurde bald schon als heilig verehrt.

Am Sonntag nach dem 6. November wird heute in dem nach ihm benannten
Städtchen St-Léonard-de-Noblac zu seinen Ehren ein großes Ritterfest
gefeiert. Die zu seinen Ehren angeblich 1358 gegründete Bruderschaft
erstellt aus Holz den Nachbau einer Burg, die dann auf einen Pfahl
gestellt und von Reitern mit Stöcken geschlagen wird, bis sie in Stücke
zerfällt, die dann von den Leuten als Glückbringer mit nach Hause
genommen werden. Die Kirche über seinem Grab hat einen der mächtigsten
Glockentürme in Frankreich, sie war Station der Pilger auf der Wallfahrt
zu Jakobus in Santiago de Compostela; Richard Löwenherz, Pippin der
Kleine oder Karl VII. machten hier Station.

Leonhard wurde seit dem 11. Jahrhundert besonders auch in Bayern
verehrt, über 150 Wallfahrten fanden unter seinem Namen statt, auch
heute gibt es noch über 50 Leonhardi-Wallfahrten, meist mit
Pferde-Ritten. Er galt ursprünglich als Schutzpatron derer, die in
Ketten liegen, also der Gefangenen - aber auch der Geisteskranken, die
man bis ins 18. Jahrhundert ankettete; nach der Reformation wurde er
Schutzpatron der Haustiere, weil man die Ketten, mit denen er abgebildet
wurde, als Viehketten deutete. Die Leonhard geweihten Kirchen sind mit
Ketten umspannt, so in Bad Tölz.

Im 19. Jahrhundert erreichte die Verehrung in Bayern ihren Höhepunkt;
man nannte ihn den bayerischen Herrgott oder Bauernherrgott; in Bayern
gehört Leonhard auch zu den 14 Nothelfern. Am Leonhardstag werden
Tiersegnungen vorgenommen. In Inchenhofen befindet sich der 125 kg
schwere Leonhards-Nagel, den man ab dem 15. Jahrhundert zum Zeichen der
Buße rund um die Kirche trug. Seit 1718 wird im bayerischen Bad Tölz der
Leonhardsritt begangen, seit 1994 auch wieder der traditionelle,
grenzüberschreitende Leonhardi-Ritt von Neukirchen im Oberpfälzer Wald
nach Uhlište in Tschechien.

zitiert aus www.evangeliumtagfuertag.org
Der Hl. Leonhard ist Patron der psychisch Kranken.
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604

11.11.2012, 19:08

Hl. Martin



Das Fest der Epiphanie (Anbetung der Heiligen Drei Könige am 6. Januar) galt lange Zeit als eigentlicher Jahresbeginn und als zweites altes Hochfest der Christen. Hochfeste sollten aber immer durch eine Art Vorbereitungszeit eingeleitet werden. Wie man Ostern durch eine 40-tägige Fastenzeit vorbereitet, so sollte auch das Feste der Epiphanie durch Besinnung angegangen werden.
Rechnet man 40 Tage von diesem Tag zurück (ohne Samstage und Sonntage), so kommt man auf den 12. November. Der 11. November konnte so zu einer kleinen "Fastnacht" (Nacht vor der Fastenzeit) werden. Unter diesem Gesichtspunkt ließ man im 19. Jahrhundert den Fasching am 11. November beginnen.

Die Martini-"Fastnacht" ergab sich somit aus einer einfachen Rechnung. Dass der 11. November als Tag des hl. Martin begangen wurde, war hier bloß zufällig. Erst im Laufe der Zeit ergaben sich aus dem Zusammenfall der beiden Feste Bräuche, die auch heute noch begangen werden. Die Laternen-Umzüge der Kinder etwa entwickelten sich wohl aus den Vorschriften des Missale Romanum und den kirchlichen Lesungen, die am Tag des hl. Martin abgehalten worden sind. In diesen Schriften ist immer wieder vom "Licht" und von der "Lampe" die Rede, Licht im Sinne des wahren Glaubens und des Sichtbaren. Vermutlich starb der hl. Martin an einem 11. November. Auch Christus gilt als das Licht.

Die Martinigans geht vermutlich auf den Umstand zurück, dass in der Epiphanie-Fastenzeit auch keine größeren Rechtsgeschäfte abgewickelt werden durften und Martini deshalb zu einem wichtigen Zinstermin und Markttag wurde. Gänse waren eine typische Abgabe der bäuerlichen Bevölkerung. Auch ging nach alter Zeitrechnung Anfang November das Sommerhalbjahr mit einem Herbstfest zu Ende: Schlachtfeste und Gelage wurden gefeiert. Somit gelten die Gans und das "Ganslessen" als Symbole des bäuerlichen Jahres.

Am Martinstag konnte das Gesinde (Mägde, Knechte) auch seinen Herrn (Bauern) wechseln. Ebenfalls ist an diesem Tag nach dem Almabtrieb das Ende des Weidejahres zu sehen.

Die Gans als Attribut des hl. Martin taucht erst viel später auf. Der Legende nach soll er zum Bischof gewählt worden sein, sich aber versteckt haben und durch das Schnattern von Gänsen verraten worden sein. Die erste "Martinigans" gab es jedoch schon vor der Entstehung dieser Legende.

Die Laternenumzüge und das "Ganslessen" zum Fest des hl. Martin am 11. November finden sich in ganz Europa.

Die zweite Legende des hl. Martin berichtet davon, dass er als Reiter beim Stadttor von Amiens einen Bettler antraf und ihm seinen halben Mantel gab. Der halbe Mantel des hl. Martin, die "capa", wurde in einem eigens dafür geschaffenen Raum aufbewahrt, den man als "capella" bezeichnete. Die Betreuung hatte der "Capellanus". Die "Kapelle" und der "Kaplan" tragen von diesem Erinnerungsstück noch heute ihre Namen.
Hl. Martin

Bischof von Tours

* um 316 (?) in Sabaria, heute Szombathely in Ungarn
† 8. November 397 (?) in Candes, heute Candes-Saint-Martin bei Tours in Frankreich

Martin wurde um 316 in Sabaria, dem heutigen Steinamanger in Ungarn, geboren. Mit fünfzehn Jahren wurde er in die Gardereiterei eingereiht und wenig später in den Westen versetzt. Am Stadttor von Amiens teilte er seinen Soldatenmantel mit einem frierenden Bettler; in der Nacht darauf erschien ihm Christus, mit dem abgeschnittenen Mantelstück bekleidet. Mit achtzehn Jahren ließ sich Martin taufen, diente aber noch bis 356 in der kaiserlichen Garde. Nach seinem Ab­schied vom Heer (in der Nähe von Worms) ging er zum Bischof Hilarius von Poitiers, der ihn in die pannonische Heimat zurückschickte. ­Um 360 traf er wieder mit Hilarius zusammen. 361 gründete er Ligugé, das erste Kloster Galliens.
371 wurde er Bischof von Tours, 375 gründete er das Kloster Marmoutier an der Loire, das zu einem Mittelpunkt monastischer Kultur wurde und als Missionsseminar bezeichnet werden kann. Unermüdlich widmete er sich der Glaubenspredigt in den noch weithin heidnischen Gebieten. Er starb am 8. November 397 und wurde am 11. November in Tours begraben. Sein Grab wurde zum Nationalheiligtum der Franken. Martin ist der erste Nichtmärtyrer, der in der abendländischen Kirche als Heiliger verehrt wurde.



Nichts anderes als Christus

Sulpicius
Severus, der das Leben des h1. Martin schrieb, berichtet: „Auch wenn er las oder sonst mit einer Arbeit beschäftigt war, ließ sein Geist doch nie vom Gebet ab. Wie ein Schmied bei seiner Arbeit immer wieder den Hammer auf den Amboss fallen lässt, so betete Martinus ohne Unterbrechung, auch wenn er anscheinend etwas anderes tat ... In seinem Mund war nichts anderes als Christus, in seinem Herzen wohnten nur Güte, nur Friede, nur Erbarmen.“
zitiert aus www.evangeliumtagfuertag.org
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13.11.2012, 08:46

Pater Arnold Janssen SVD - Gründer des Ordens der Steyler Missionare

http://kirchensite.de/aktuelles/news-akt…egann-in-steyl/
Unter diesem link findet sich eine Lebensbiographie. Am 5.November wäre er 175 Jahre geworden.
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606

19.11.2012, 07:52

Elisabeth von Thüringen

Landgräfin

* 7. Juli (?) 1207 in Sárospatak im Norden von Ungarn (?)
† 17. November 1231 in Marburg in Hessen

Elisabeth war die Tochter des Königs Andreas II. von Ungarn und seiner Gattin Gertrud von Andechs. 1207 in Ungarn geboren, kam sie mit vier Jahren auf die Wartburg, wo sie von der Landgräfin Sophie, ihrer späteren Schwiegermutter, erzogen wurde. Vierzehnjährig wurde sie mit dem Landgrafen Ludwig IV. von Thüringen vermählt. Die glückliche Ehe dauerte nur sechs Jahre, denn 1227 starb Ludwig auf dem Kreuzzug. Elisabeth war, als er aufbrach, zwei Tage mit ihm gezogen, da sie sich nicht von ihm trennen konnte. Als die Todesnachricht kam, sagte sie: „Tot. Tot soll mir nun aller Welt Freude und Ehre sein.“ Sie war 19 Jahre alt.
Der zweite Teil ihres Lebens, trotz gegenteiligen Scheins die geradlinige Fortsetzung des ersten Teils, verlief so schnell wie der erste. Eine tiefe Christusliebe hatte sie schon bisher erfüllt und in ihr die Liebe zur Einfachheit, zur Armut und zu den Armen genährt. Es war natürlich, dass die Botschaft des hl. Franz von Assisi bei ihr ein reines Echo fand. Sie floh von der Wartburg, wo man ihre Art und ihre Sendung nicht verstand, und lebte als Franziskanerterziarin in großer Armut. Sie konnte jedoch bei Marburg an der Lahn ein Spital gründen, das sie leitete und in dem sie die Arbeiten übernahm, die sonst niemand tun wollte. Sie selbst starb nach kurzer Krankheit in der Nacht vom 16. auf den 17. November 1231. Erst nach ihrem Tod wurde ihre Größe sichtbar.


Wie ein Schilf
„Wir sind wie ein Schilf, das am Flussufer wächst. Schwillt der Fluss,
so beugt sich das Schilf; sinkt das Wasser, so richtet es sich wieder
empor und wächst in seiner Kraft fröhlich und erquickt weiter. So müssen
auch wir uns bisweilen beugen und demütigen, um uns dann froh und
erquickt wieder aufzurichten.“ (Elisabeth von Thüringen)

zitiert aus www.evangeliumtagfuertag.org
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607

06.11.2014, 21:13

Heiliger Leonhard - 6.November

Heute, am 6.November, gedenkt die Kirche des Heiligen Leonhard. Er hat die Gefangenen besucht und sich für ihre Freilassung eingesetzt. Auch heute leben in allen Ländern der Erde Menschen unter unmöglichen Bedingungen in Gefängnissen.
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608

16.11.2014, 15:29

Elisabeth von Thüringen

Landgräfin

* 7. Juli (?) 1207 in Sárospatak im Norden von Ungarn (?)
† 17. November 1231 in Marburg in Hessen

Elisabeth war die Tochter des Königs Andreas II. von Ungarn und seiner Gattin Gertrud von Andechs. 1207 in Ungarn geboren, kam sie mit vier Jahren auf die Wartburg, wo sie von der Landgräfin Sophie, ihrer späteren Schwiegermutter, erzogen wurde. Vierzehnjährig wurde sie mit dem Landgrafen Ludwig IV. von Thüringen vermählt. Die glückliche Ehe dauerte nur sechs Jahre, denn 1227 starb Ludwig auf dem Kreuzzug. Elisabeth war, als er aufbrach, zwei Tage mit ihm gezogen, da sie sich nicht von ihm trennen konnte. Als die Todesnachricht kam, sagte sie: „Tot. Tot soll mir nun aller Welt Freude und Ehre sein.“ Sie war 19 Jahre alt.
Der zweite Teil ihres Lebens, trotz gegenteiligen Scheins die geradlinige Fortsetzung des ersten Teils, verlief so schnell wie der erste. Eine tiefe Christusliebe hatte sie schon bisher erfüllt und in ihr die Liebe zur Einfachheit, zur Armut und zu den Armen genährt. Es war natürlich, dass die Botschaft des hl. Franz von Assisi bei ihr ein reines Echo fand. Sie floh von der Wartburg, wo man ihre Art und ihre Sendung nicht verstand, und lebte als Franziskanerterziarin in großer Armut. Sie konnte jedoch bei Marburg an der Lahn ein Spital gründen, das sie leitete und in dem sie die Arbeiten übernahm, die sonst niemand tun wollte. Sie selbst starb nach kurzer Krankheit in der Nacht vom 16. auf den 17. November 1231. Erst nach ihrem Tod wurde ihre Größe sichtbar.


Die Kirche feiert ihren Gedenktag am 19.November.
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609

30.11.2014, 12:03

Apostel Andreas

Heute gedenkt die Kirche des Apostels Andreas. Er hat seinen Bruder Petrus zu Jesus hingeführt und ist in der orthodoxen Kirche das, was Petrus für die katholische Kirche ist.
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610

30.11.2014, 12:06

8. Dezember Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria

Ein Hochfest der Gottesmutter. Die Stunde von 12-13 Uhr an diesem Tag wird von vielen Gläubigen als Gnadenstunde im Gebet verbracht. Heute ist der zweite Tag der Novene in Vorbereitung auf dieses Fest.
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611

30.12.2014, 08:03

Hier kann man (s)einen Jahresheiligen ziehen: http://www.kirche-in-not.de/jahresheiligenziehen
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612

07.01.2015, 21:39

Die Heiligen Drei Könige

Gab es den Stern von Betlehem? Dieser Frage geht der wissenschaftliche Aufsatz hinter diesem link nach: http://www.focus.de/wissen/mensch/geschi…aid_465740.html Die Wissenschaft rätselt noch... vielleicht sollte man allgemein nicht zu wissenschaftsgläubig sein.
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613

17.05.2015, 23:22

Heute feierte die Kirche in Rom die Heiligsprechung von vier Frauen. Einleitend wird dabei jeweils die Allerheiligenlitanei gesungen. Mir ist aufgefallen, da ich diese schon einige Male in der Osternacht auf Latein singen durfte, dass in der Einleitung die Anrufung der Allerheiligsten Dreifaltigkeit weggelassen wurde. Zuerst war ich etwas befremdet, dann sah ich, dass auch Palästinenserpremier Abbas und muslimische Würdenträger anwesend waren und mein erste Gedanke war, es könnte aus Rücksicht auf Anwesende moslemischen Glaubens geschehen sein. Darauf hin könnte auch deuten, dass explizit die Namen von Abraham, Mose und Elia genannt wurden, was ebenfalls höchst unüblich ist.
Ich muss sagen, dass mich das Auslassen der Anrufung der Dreifaltigkeit sehr geschmerzt hat. Ich will nicht den Stab brechen über die Verantwortlichen, und vielleicht liegt meine spontane Vermutung völlig daneben, wenn es aber so wäre, müsste dies als eine unangebrachte Rücksichtnahme betrachtet werden, da es sich um eine innerkatholische Angelegenheit handelt.

Litaeni (ab Zeitpunkt 08:00)
cor ad cor loquitur
John Henry Newman

614

17.05.2015, 23:22

Heute feierte die Kirche in Rom die Heiligsprechung von vier Frauen. Einleitend wird dabei jeweils die Allerheiligenlitanei gesungen. Mir ist aufgefallen, da ich diese schon einige Male in der Osternacht auf Latein singen durfte, dass in der Einleitung die Anrufung der Allerheiligsten Dreifaltigkeit weggelassen wurde. Zuerst war ich etwas befremdet, dann sah ich, dass auch Palästinenserpremier Abbas und muslimische Würdenträger anwesend waren und mein erste Gedanke war, es könnte aus Rücksicht auf Anwesende moslemischen Glaubens geschehen sein. Darauf hin könnte auch deuten, dass explizit die Namen von Abraham, Mose und Elia genannt wurden, was ebenfalls höchst unüblich ist.
Ich muss sagen, dass mich das Auslassen der Anrufung der Dreifaltigkeit sehr geschmerzt hat. Ich will nicht den Stab brechen über die Verantwortlichen, und vielleicht liegt meine spontane Vermutung völlig daneben, wenn es aber so wäre, müsste dies als eine unangebrachte Rücksichtnahme betrachtet werden, da es sich um eine innerkatholische Angelegenheit handelt. Allein die einleitende Anrufung "Kyrie Eleison - Christe Eleison" erachte ich als ungenügend, weil sich diese Anrufung allein an Christus als Herrn richtet.

Litaeni (ab Zeitpunkt 18:00)
cor ad cor loquitur
John Henry Newman

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Copertino« (17.05.2015, 23:29)


Beiträge: 2 361

Wohnort: 1010, WIEN

Beruf: Kath.Priester des röm.Ritus (Stephansdom) u.Erzpriester des byzant.Ritus(für Ukrainer) / Gymnasiallehrer ( Rk ) i.R.

615

18.05.2015, 13:47

@Copertino

Hoffentlich keine FINSTERE VERSCHWÖRUNG der Freimaurer!!
Mein Gott, schon wieder ein Haar in der Suppe, während sich die arabischen Christen freuen!
Die Allerheiligen -Litanei wurde natürlich entsprechend gekürzt! Das Bekenntnis zur ALLERHEILIGSTEN DREIFALTIGKEIT war bereits mit dem Kreuzzeichen am Beginn der Messe gegeben! Ebenso werden die drei göttlichen Personen im Hochgebet und im feierlichen Schlusssegen EXPLIZIT genannt! Die Litanei ist KEIN Bestandteil der Eucharistiefeier und kann daher entsprechend adaptiert werden! Die von Ihnen genannten Personen des Alten Testamentes gelten zurecht im West-und Ostkirche als "Gerechte des Alten Bundes". In der Ikonostase des byzantinischen Ritus finden sich die Ikonen dieser heiligen Personen des Alten Testamentes direkt unter den Ikonen der Apostel.
Palästinenserpräsident Abbas kann KEIN Latein! Abgesehen davon hat er auch in Bethlehem an der römisch-katholischen Weihnachtsmesse teilgenommen, in welcher bekanntlich auch die Allerheiligste Dreifaltigkeit erwähnt wird. Ich hoffe, Sie haben sonst keine Probleme! Msgr. Erzpr. Franz Schlegl

616

19.05.2015, 00:17

Danke, Monsignore.

Zu Ihrer Antwort: Es bleibt festzustellen, dass diese die simple Frage nicht beantwortet, weil auch wortreiche Ausführungen nicht erklären, warum aus dem bis anhin üblichen, allgemein bekannten Anfang der Allerheiligenlitanei ausgerechnet jene Anrufung der Allerheiligsten Dreifaltigkeit eliminiert wurde.

Ich könnte es dabei belassen. Dennoch zu Ihrer freien Verfügung einige Anmerkungen:

1.
"Das Bekenntnis zur ALLERHEILIGSTEN DREIFALTIGKEIT war bereits mit dem Kreuzzeichen am Beginn der Messe gegeben! Ebenso werden die drei göttlichen Personen im Hochgebet und im feierlichen Schlusssegen EXPLIZIT genannt!" - Ihr Hinweis auf das Bekenntnis der Allerheiligsten Dreifaltigkeit zu Beginn und zum Schluss der Heiligen Messe wird ja von Ihnen selbst konterkariert durch die Bemerkung, die Litanei sei kein Bestandteil der Eucharistiefeier.

2.
Ihre Begründung "Die Allerheiligen -Litanei wurde natürlich entsprechend gekürzt!", ist offensichtlich falsch. Es tut mir leid, dass ich Sie darauf hinweisen muss, denn bei der Heiligsprechung am Sonntag verwendete Form enthält 71 Heiligenanrufungen, die traditionelle Form deren 61 (Verzählen vorbehalten, aber dennoch offensichtlich länger als die übliche Form durch Einfügung vieler bekannten Ordensgründern und von populären neuzeitlichen Heiligen).

3.
Sie wechseln bei Ihrer Antwort auf eine sachlich formulierte Fragestellung die Ebene und starten einen persönlichen Angriff: "Hoffentlich keine FINSTERE VERSCHWÖRUNG der Freimaurer!!
Mein Gott, schon wieder ein Haar in der Suppe, während sich die arabischen Christen freuen!"
- Dazu sei angemerkt, dass ich mich vor allem über die Heiligsprechung der kleinen Araberin SEHR gefreut habe, das ist aber im Zusammenhang mit der gestellten Frage irrelevant. Das führt unwillkürlich zur Anschlussfrage, was mit diesem Angriff, der von der argumentativen Ebene ablenkt, erreicht werden soll, wenn nicht eine persönliche Disqualifizierung des Fragestellers. Was implizit bedeuten würde, dass man diese Frage nicht stellen dürfe.

4.
Dass die Litanei adaptiert werden KANN, ist selbstverständlich, war aber nicht die Frage. Diese, ich wiederhole es gerne, war, WARUM man sie gerade auf diese Weise adaptierte, wenn wie oben dargelegt, nicht die Absicht einer Verkürzung massgebend war.

5.
"Die von Ihnen genannten Personen des Alten Testamentes gelten zurecht im West- und Ostkirche als Gerechte des Alten Bundes. In der Ikonostase des byzantinischen Ritus finden sich die Ikonen dieser heiligen Personen des Alten Testamentes direkt unter den Ikonen der Apostel." - Das ist in der Tat eine schöne Geste für die anwesenden Christen des Ostens, erklärt aber ebenso wenig, warum die Anrufung der Dreifaltigkeit ausgelassen wurde.

6.
"Palästinenserpräsident Abbas kann KEIN Latein! Abgesehen davon hat er auch in Bethlehem an der römisch-katholischen Weihnachtsmesse teilgenommen, in welcher bekanntlich auch die Allerheiligste Dreifaltigkeit erwähnt wird." - Es wäre auch nicht notwendig, Latein zu können, weil zur Heiligsprechung ein gedruckter mehrsprachiger Führer verteilt wurde, der hier als PDF abrufbar wäre. Ich gehe davon aus, dass Herr Abbas des Englischen halbwegs mächtig sein wird.

7.
"Ich hoffe, Sie haben sonst keine Probleme! Msgr. Erzpr. Franz Schlegl" - Und ich hoffe im Gegenzug, dass Sie nicht mit allen Fragestellern einen so unfreundlichen Ton pflegen. Das haben nämlich gerade Sie nicht nötig. Doch im Ernst: Was war DANN wohl der Grund dafür, dass die Anrufung der Allerheiligsten Dreifaltigkeit an dieser prominenten wie üblichen Stelle explizit ausgelassen wurde? Sie dürfen mir übrigens auch sagen, dass Sie dafür keine Erklärung haben, das ist keine Schande.
cor ad cor loquitur
John Henry Newman

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Copertino« (19.05.2015, 00:24)


617

19.05.2015, 00:18

(gelöscht, da doppelt)
cor ad cor loquitur
John Henry Newman

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Beruf: Kath.Priester des röm.Ritus (Stephansdom) u.Erzpriester des byzant.Ritus(für Ukrainer) / Gymnasiallehrer ( Rk ) i.R.

618

19.05.2015, 12:36

@ Copertino

Geehrter Herr Kollege (da Sie auch Lehrer sind, möchte ich Sie so ansprechen). Mindestens so WORTREICH haben Sie auf mein Posting geantwortet.
Sie erinnern nicht nur mich, sondern auch andere User, an das Urteil des heiligen Papstes Johannes XXIII vor Beginn des Konzils über die "Unglückspropheten, die überall NUR Niedergang und Verfall wahrnehmen!"
Ich habe mit Leuten gesprochen, die in Rom dabei waren, niemand ist aufgefallen, dass die Litanei sofort mit der Anrufung der Heiligen begonnen hat, also die übliche Einleitung weggelassen worden ist (das und NUR das habe ich mit KÜRZUNG gemeint).
Irgendwie entsteht bei uns der Eindruck, sie unterstellen Papst Franziskus, der Kurie und die Verantwortlichen dieser Liturgie, zumindest FAHRLÄSSIGKEIT im Umgang mit dem katholischen Glaubensgut! Präsident Abbas, der mehrfach Liturgien der römisch-katholischen, griechisch katholischen und orthodoxen Kirche im Heiligen Land besucht hat, ist genau darüber informiert, dass die Christen an EINEN EINZIGEN GOTT in DREI PERSONEN glauben! Wo in der Liturgie der lateinischen Kirche die drei göttlichen Personen genannt werden, habe ich ja deutlich erklärt.
Hier möglicherweise ein stillschweigendes Zudecken der christlichen Glaubenswahrheit zu wittern, hat mich und andere sehr gestört, weshalb ich durchaus einmal als Moderator einen raueren Ton angeschlagen habe. Mehr habe ich zu dieser Sache nicht mehr zu sagen. Msgr. Franz Schlegl

Bert

Fortgeschrittener

Beiträge: 529

Wohnort: ED Wien

619

19.05.2015, 13:26

RE: @ Copertino

"Unglückspropheten, die überall NUR Niedergang und Verfall wahrnehmen!"
Msgr. Franz Schlegl
Wenn es nicht so traurig wäre, müsste man ja fast lachen.
Was bitte gibt es denn sonst, als eben Dieses ?

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Beruf: Kath.Priester des röm.Ritus (Stephansdom) u.Erzpriester des byzant.Ritus(für Ukrainer) / Gymnasiallehrer ( Rk ) i.R.

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19.05.2015, 13:47

@Bert

Das Zitat ist vom HL. PAPST JOHANNES XXIII. !! Msgr. F. Schlegl

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