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Vips

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05.12.2003, 16:01

7. Dez.: Hl. Ambrosius

Die Menschen liebten Ambrosius weil er milde und gerecht war und sie mit seinen Worten zu Jesus führte.

Der heilige Ambrosius stammt aus Trier und war Sohn eines hohen Beamten. Nach dem frühen Tod seines Vaters wurde er für die staatsmännische Laufbahn in Rom ausgebildet und noch als Katechumene im Jahr 374 zum Bischof von Mailand gewählt.

Hier zeigte er sich als hervorragender Seelsorger. In seinen Predigten legte er den wahren Glauben gegenüber der Irrlehre des Arius und dem Heidentum dar. Im Gottesdienst führte er den Gesang der Hymnen ein, die das Volk durch abwechselnden Gesang mehr beteiligen sollten.

Er sorgte für die leiblichen Nöte der Armen mit hingebender Liebe. Dem Staat gegenüber vertrat Ambrosius die Selbstständigkeit der Kirche, die in Glaubensfragen allein zu entscheiden habe. Auch die Kaiser mussten sich als Christen den Moralgesetzen der Kirche unterwerfen. So verlangte Ambrosius von Kaiser Theodosius, dass er nach dem Blutbad von Thessalonike Kirchenbuße leistete.

Ambrosius starb am 4. April 397 in Mailand und wurde unter dem Altar seiner Basilika bestattet. Ambrosius ist einer der vier großen lateinischen Kirchenlehrer. Sein Festtag ist der Jahrestag seiner Bischofsweihe, der 7. Dezember.

Dargestellt wird er mit Bienenkorb, Buch und Geißel.

Er gilt als Patron von Mailand und Bologna, der Krämer, Imker, Wachszieher und Lebkuchenbäcker; der Bienen und Haustiere, des Lernens.

Der Gesang des hl. Ambrosius
http://pirmojiknyga.mch.mii.lt/Puslapiai/Ambraziejaus.de.htm
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05.12.2003, 16:05

8. Dez: Maria Empfängnis

Maria war schon von Geburt an von Gott erwählt.

Die Kirche feiert heute das Fest Conseption oder Immaculata - das Hochfest "Maria, ohne Makel der Erbsünde empfangen" oder kurz "Maria immaculata".

»Maria, die Unbefleckte «, ist bereits im 8. Jahrhundert in der Ostkirche nachzuweisen. Später kam es über Neapel in den Westen, 1263 wurde das Fest im Franziskanerorden, 1708 durch Papst Klemens XI. in der ganzen Kirche eingeführt.

1854 wurde dann die Lehre von der Bewahrung der Mutter Gottes vor der Erbsünde als "Unbefleckte Empfängnis Marias" als Glaubenssatz verkündet.

Maria gilt als die Patronin der katholischen Kirche und der ganzen katholischen Christenheit, von Bayern und Lausanne, der Gastwirte, Köche, Kürschner, Tuchmacher, Töpfer, Schiffer, Lebkuchenbäcker, Seidenarbeiter, Essigbrauer. Ihre Fürsprache und Hilfe wird gesucht gegen Gewitter und Blitz und in allen Nöten.

http://www.eastgrove.de/maria_empfaengnis.htm

http://www.predigten.at/predigten/pred00/predmarempf_b.html
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09.12.2003, 13:16

9. Dez: Hl. Francesco Antonio

Francesco Antonio brachte den Menschen die Botschaft von Jesus.

Der heilige Francesco Antonio wurde 1681 in Italien geboren und trat in den Franziskanerorden ein. Er wurde Professor für Philosophie, wirkte als Prediger und wurde Provinzial seines Ordens in Apulien.

Es gelang ihm, seine persönliche Liebenswürdigkeit mit ernstem Reformstreben zu verbinden. Der Franziskaner starb 1742 in seinem Geburtsort Lucera.

1951 wurde Francesco Antonio selig und 1986 heilig gesprochen.
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09.12.2003, 13:36

10. Dez: Hl. Angelina

Angelina gründete ein Kloster in Kruschedol in der Fruska Gora.

Die heilige Angelina, Tochter eines albanischen Edelmannes, heiratete 1460 den vertriebenen serbischen Fürsten Stephan den Blinden. Nach dessen Tod geriet sie mit ihren Söhnen in große Not.

1479 gab ihr Kaiser Friedrich III. das Schloss Weittersfeld bei Gurk als Lehen. Später zog sie in ein ihr von dem ungarischen König Matthias geschenktes Schloss bei Mitrovica.

Gemeinsam mit ihrem Sohn gründete sie das Kloster Kruschedol in der Fruska Gora. In dem benachbarten Frauenkloster beschloss Angelina um 1510 als Äbtissin ihr Leben. Dargestellt wird sie in Nonnentracht mit Krug.

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09.12.2003, 13:39

11. Dez: Hl. Damasus

Damasus beauftragte Hieronymus mit der Bibelübersetzung und es entstand die "Vulgata".

Der heilige Damasus, wurde um 305 wahrscheinlich in Rom geboren, und 366 zum Papst gewählt. Er bekämpfte die Irrlehren seiner Zeit, stärkte die Stellung der Kirche von Rom gegenüber den Ostkirchen.

Von Damasus sind Briefe und Sendschreiben erhalten. Er verfasste auch Inschriften in Gedichtform, die er an den Grabstätten der Märtyrer und an kirchlichen Bauwerken anbringen ließ.

Damasus starb am 11. Dezember 384.

Dargestellt wird er mit dem päpstlichen Doppelkreuz und oft mich einem Buch mit der Aufschrift "Vulgata" oder einem Kirchenmodell.

Er gilt als Patron gegen Fieber.

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09.12.2003, 13:47

12. Dez: Hl. Johanna Franziska

Johanna gründete den Orden der Salesianerinnen, um allen Frauen die Möglichkeit zu geben, ein heiligmäßiges Leben führen zu können.

Die heilige Johanna Franziska wurde 1572 als Tochter des burgundischen Parlamentspräsidenten Frémyot geboren und heiratete mit zwanzig Jahren den Baron Christophe de Chantal, mit dem sie vier Kindern das Leben schenkte.

Nach dem Tod ihres Gatten durch ein Jagdunglück widmete sie sich ganz der Erziehung ihrer Kinder sowie Werken der Nächstenliebe.

In Franz von Sales fand sie einen Seelenführer, der sie auf den Weg der Demut und der Ergebung in Gottes Willen führte. Mit ihm gründete sie 1610 in Annecy den "Orden von der Heimsuchung Mariens" (die Salesianerinnen).

Sie starb am 13. Dezember 1641 in Moulins und wurde in Annecy bestattet.


Dargestellt wird sie im Ordensgewand der Salesiannerinnen mit Herz und Buch.

Sie gilt als Patronin für eine glückliche Entbindung.

http://www.orden-online.de/linkverzeichnis/index.php?cat=131
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14.12.2003, 07:17

14. Dez.: Hl. Johannes v. Kreuz

Du nimmst mir ja nicht weg, mein Gott, was du mir in deinem einzigen Sohn Jesus Christus einmal gegeben hast; und in ihm hast du mir alles gegeben, was ich mir überhaupt wünschen kann.

Dieses Gebet des hl. Johannes vom Kreuz offenbart das Beten eines in Gott verliebten Menschen. Nur von dieser Grundeinsicht aus finden wir Zugang zum Kirchenlehrer der Mystik zu dem er 1926 ernannt wurde.

Geboren im Jahre 1542 in Fontiveros (Avila), Spanien, verlor Juan de Yepes bereits zwei Jahre nach der Geburt seinen Vater. Da seine Eltern eine nicht standesgemäße Heirat eingegangen waren, hatte die Mutter von den wohlhabenden Verwandten des Vaters keine Hilfe zu erwarten, so daß ihren drei Kindern Not und Armut nicht erspart blieben. Diese beiden Umstände - die Liebesheirat der Eltern und die Erfahrung von Leid und Not prägten Johannes vom Kreuz nachhaltig. In den Jahren 1559-1563 versucht er sich in verschiedenen Ausbildungssparten: Studien, Schreiner, Schneider, Bildhauer, Maler. Am erfolgreichsten erweist er sich im Bereich der Studien, die er bei den Jesuiten in Medina del Campo absolvierte, wobei er sich als Krankenpfleger im Spital dieser Stadt verdingte. 1563 Eintritt ins Noviziat der Karmeliten, 1564-1568 Studien an der Universität in Salamanca, 1567 Priesterweihe und im August dieses Jahres die entscheidende Begegnung mit Teresa von Avila. Johannes erkennt in der von Teresa konzipierten Lebensweise im Karmel auch seinen Weg, läßt sich von ihr entsprechend instruieren und beginnt am 28. November 1568 in Duruelo (Avila) mit zwei Mitbrüdern nach dem Ideal der Madre Teresa zu leben.

Es folgen bald verantwortungsvolle Aufgaben im neuen, rasch aufblühenden Ordenszweig: Rektor des Studienkollegs in Alcala de Henares, Visitator im Noviziatskonvent, Beichtvater im Kloster der Menschwerdung in Avila, das unter seiner geistlichen Leitung und mit Teresa als Priorin eine neue Blütezeit erlebt. Die am 2. Dezember 1577 erfolgte Festnahme und neunmonatige Einkerkerung im Kloster zu Toledo - eine Folge der Rivalitäten zwischen dem Stammorden und dem neuen Ordens- zweig - wird für Juan de la Cruz zur Sternstunde, denn dort macht er seine einzigartigen Gotteserfahrungen, die er in unvergleichlichen Gedichten besingt. Diese offenbaren viel mehr als die in den folgenden Jahren neben intensiver äußerer Tätigkeit entstandenen Traktate, wer Juan de la Cruz ist: Ein in Gott verliebter Mensch, für den alles, was nicht Gott ist, zu gering, zu unerfüllt, zu ungenügend ist. So erweist sich Johannes vom Kreuz nicht als der ewige Nein-Sager und finstere Asket, der nur das Nichts (Nada) predigt, sondern als der ganz offene, in Gott Alles (Todo) bejahende Mensch, was in einem seiner schönsten Gebete deutlich wird:

Mein sind die Himmel und mein ist die Erde; mein sind die Völker, die Gerechten sind mein, und mein sind die Sünder; die Engel sind mein und die Mutter Gottes ist mein und alle Dinge sind mein, und Gott selbst ist mein und für mich, denn Christus ist mein und mein Einundalles für mich. Was ersehnst und suchst du also noch, meine Seele? Dein ist all dies, und alles ist für dich.

Als er am 14. Dezember 1591 in Ubeda (Jaen) verstarb, war ein Mensch zu Gott heimgekehrt, der sich durch die Liebe Gottes so sehr hat umformen lassen, daß er Modell für die Liebe zu den Menschen, zur Natur, zur Schöpfung geworden ist.
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14.12.2003, 07:23

15. Dez.: Hl. Christiane

Christiane führte das georgische Volk zum christlichen Glauben.

Die heilige Christiane, ihr Name stammt aus dem lateinischen und bedeutet "die Christin", war eine Jungfrau und lebte zur Zeit Kaiser Konstantins als Gefangene bei den Georgiern.

Sie bekehrte durch ihr Gebet, ihr vorbildliches Leben und ihre Lehrtätigkeit um 322 die königliche Familie und das georgische Volk zum christlichen Glauben.

Christina starb um 330 in Bodke in Georgien.

An ihrem Grab wurde eine Kirche gebaut und dem Hl. Georg geweiht.

Dargestellt wird sie zumeist auf russischen Ikonen als vornehme Frau mit Purpurmantel, einem Kreuz und einer Schriftrolle.
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14.12.2003, 07:34

16. Dez: Hl. Adelheid

Adelheid war bekannt wegen ihrer Frömmigkeit und ihrer Freigiebigkeit bei Almosen.

Die heilige Adelheid wurde 931 als Tochter König Rudolfs von Burgund geboren.

Nach dem Tod ihres ersten Gatten vermählte sie sich mit König Otto I. Von großem Einfluss auf Otto I. war sie zeitweise Reichsregentin unter Otto II. und Otto III.

Bei der Reichsregierung war ihr Erzbischof Willigis von Mainz ein treuer Berater. Adelheid stand in guter Verbindung zur Abtei Cluny, deren Reformwerk sie förderte. Nach 973 gründete sie das Reformkloster Selz, wo sie später selbst lebte und am 16. Dezember 999 starb und bestattet wurde.

Dargestellt wird Adelheid in fürstlichen Gewändern mit Kaiserkrone, Kirchenmodell, Schiff und Almosen verteilend
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20.12.2003, 07:11

20. Dez.: Heinrich Egher

Heinrich pflegte eine tiefe persönliche, innere Frömmigkeit in der Nachfolge Christi


* 1328 in Kalkar am Niederrhein
† 1408 in Köln

Heinrich Egher war Kartäuser-Mönch. Nacheinander war er Prior in Monnikhuizen bei Arnheim, Köln und Straßburg; schließlich wurde er Visitator für mehrere Provinzen des Kartäuserordens.
Er bekannte sich zur "devotio moderna", einer der deutschen Mystik verwandten religiösen Erneuerungsbewegung, die als Wegbereiter von Reformation und Humanismus gilt. Den Anhängern dieser Bewegung ging es darum, ihren Glauben durch intensives Studium der heiligen Schriften zu konkretisieren. Ihre Hingabe ("devotio") an den Glauben in privater Abgeschiedenheit bewahrte sie davor von der Amtskirche verfolgt zu werden, sie schienen in den Augen der geistlichen Würdenträger keine Gefahr für deren Autorität.
Am Niederrhein fand die neue Lehre weite Verbreitung und machte das Gebiet zwischen Kempen und Zwolle zu einem kulturell-pädagogischen Zentrum Europas. Die Konzentration auf das Lesen geistlicher Texte hatte darüber hinaus den Effekt, dass das Schulwesen am Niederrhein aufblühte.
Einer der bekanntesten Vertreter der neuen Geistesrichtung, Erasmus von Rotterdam. Von ihm stammt eine Schrift über moderne Pädagogik, die er dem Sohn Johanns von Kleve, Prinz Wilhelm, dem späteren Wilhelm V., widmete. Von Erasmus stammt der für damalige Zeit revolutionäre Sätze: "Viel leichter ist das für die Kinder zu lernen, was auf spielende Weise zu erlernen ist"
Im 16. Jahrhundert war der Klever Hof in Folge der "devotio moderna" ein Zentrum der Toleranz und Aufgeklärtheit. Während im restlichen Europa der Hexenwahn seine blutigen Spuren hinterließ, wandte sich der Leibarzt des Herzogs, Johann Weyer, als einer der Ersten öffentlich gegen die Hexenverfolgung.
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21.12.2003, 11:04

21. Dez.: Sel. Richard von Adwerth

Richards Frömmigkeit wurde schon zu Lebzeiten gerühmt

Der selige Richard von Adwerth stammte aus England und studierte in Paris, wo er Magister der Naturwissenschaften und der freien Künste wurde.

Dann wurde er Priester und trat nach einer Reise ins Heilige Land in ein Zisterzienser-Kloster in Friesland ein. Hier wurde er schon zu Lebzeiten wegen seiner Frömmigkeit verehrt.

Richard starb am 21. Dezember 1266.

Sein Andenken war auch nach der Reformation noch nicht erloschen.

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21.12.2003, 11:07

22. Dez.: Sel. Jutta

Jutta war vielen Menschen Ratgeberin und Helferin in Nöten.

Die selige Jutta aus dem Geschlecht der Grafen von Sponheim wurde um 1090 geboren. Sie gründete bei dem Benediktiner - Kloster Disibodenberg eine Frauenklause, die sich bald zu einem ansehnlichen Kloster entwickelte, das sie als Meisterin leitete.

Neben anderen Schülerinnen wurde ihr auch ihre Nichte Hildegard zur Erziehung anvertraut, die später ihre Nachfolgerin werden sollte. Jutta starb am 22. Dezember 1036.

Schon bald nach ihrem Tod wurde ihr Grab durch Wunder gerühmt.

Dargestellt wird sie im Benediktinerinnenhabit, zwischen zwei Engeln, über ihr eine brennende Lampe, umgeben von Feuerzungen.

Jutta wurde bereits zu Lebzeiten als Selige verehrt.

Klosterruine:
http://www.disibodenberg.de/kloster.htm
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21.12.2003, 11:09

23. Dez.: Hl. Johannes von Krakau

Name bedeutet: Gott ist gnädig (hebr.)


Johannes wurde wegen seiner großen Nächstenliebe verehrt, denn er teilte all seinen Besitz.

Johannes wurde am 23. Juni 1390 in Kety geboren, Kanoniker am Stift St.-Florian in Krakau und Professor an der dortigen Universität.

Er war erfüllt von Frömmigkeit, Liebe zu den Armen und Sorge für seine Studenten. Mehrfach pilgerte er zu Fuß nach Rom und einmal nach Jerusalem. Er starb am 24. Dezember 1473 in Krakau und wurde er in der Universitätskirche St.-Anna beigesetzt.

Dargestellt wird er als Priester mit Kreuz, Monstranz und Marienvision.

Seine Seligsprechung erfolgte 1690 und Clemes XIII. erklärte ihn 1767 zu einem Heiligen der Kirche.
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24.12.2003, 19:27

Pius X.

Wollte einfach mal nachhören, ob jemand einmal alle wichtigen daten im leben des Pius X. hier auflisten könnte. In der Literatur findet man leider nur jahreszahlen, ohne Tag und Monat! Danke im Voraus! :-)

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25.12.2003, 16:57

25. Dez: Hl. Eugenia

Eugenia trat für ihren Glauben ein.

Die heilige Eugenia erlitt als jungfräuliche Märtyrin in Rom um 258 den Tod. Sie fand ihr Grab im Coemeterium Aproniani an der Via Latina und genoss schon früh kultische Verehrung.

Sie ist dargestellt in den Mosaiken von S. Apollinare nuovo in Ravenna, in römischer Jungfrauentracht mit Märtyrerkrone, Palme und Schwert.

Ihre Fürsprache wird angerufen gegen Taubheit und Besessenheit.

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25.12.2003, 16:59

26. Dez: Hl. Stephanus

Ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen.

Der heilige Stephanus war einer der sieben Diakone der christlichen Urgemeinde in Jerusalem. In Streitgesprächen besonders vor hellenistisch gebildeten Juden vertrat er die Wahrheit der Lehre Jesu Christi. Auch vor dem Hohen Rat von Jerusalem hielt er eine glänzende Verteidigungsrede.

Deshalb wurde er zum Tode durch Steinigung verurteilt. Bei der Vollstreckung des Urteils legten die Zeugen ihre Kleider zu Füßen des Saul, des späteren Apostels Paulus, nieder. Nach dem Tod Stephans mussten die hellenistisch gebildeten Christen Jerusalem verlassen und gründeten Gemeinschaften außerhalb der Heiligen Stadt.

Stephans Gebeine wurden 415 aufgefunden. Teile seiner Reliquien kamen später über Konstantinopel nach Rom.

Dargestellt wird Stephanus im Ornat eines Diakon mit Dalmatik, Palme, Buch und Steinen oder die Szene seines Martyriums.
Er ist Patron der Erzdiözese Wien und des Stephansdoms, sowie von Rom. Als Schutzheiliger wird er für die Pferde, Pferdeknechte, Kutscher, Steinhauer, Maurer, Zimmerleute, Weber, Schneider, Böttcher und Küfer verehrt. Angerufen wird er gegen Besessenheit, Steinleiden, Seitenstechen und Kopfweh und um einen guten Tod.

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117

25.12.2003, 17:03

27. Dez: Hl. Johannes

Johannes war der Lieblingsjünger Jesu, der beim letzten Abendmahl an seinem Herzen lag.

Der heilige Apostel Johannes, Sohn des Zebedäus und der Salome, Bruder des älteren Jakobus, war zuerst Jünger des Täufers Johannes.

Die Zebedäussöhne waren am See Gennesaret von Jesus zu Jüngern berufen worden und genossen mit Simon Petrus eine Vorrangstellung.

Sie durften bei der Verklärung und im Garten Getsemani anwesend sein. Johannes war der Jünger, den Jesus liebte und dem er unter dem Kreuz seine Mutter anvertraute.

Später war Johannes eine der Säulen der Gemeinde von Jerusalem und Samaria.

Nach alter Überlieferung hat Johannes später in Ephesus gewirkt. Unter Domitian wurde er auf die Insel Patmos verbannt, wo er die Geheime Offenbarung geschrieben haben soll. Nach Ephesus zurückgekehrt, verfasste er dort das vierte Evangelium und die Johannesbriefe. In Ephesus sei er dann auch in hohem Greisenalter um das Jahr 100 gestorben.
Die Bibelwissenschaft kann Johannes, den Verfasser des Evangeliums und Johannes, den Verfasser der Apokalypse, nicht als den Jünger, "den der Herr liebhatte" anerkennen und unterscheidet auch den Autor der Apokalypse von dem, der sich selbst als Verfasser des Evangeliums nennt.

Dargestellt wird Johannes mit einem Adler, Kelch mit Schlange, Ölkessel.

Er ist der Patron der Bildhauer, Maler, Buchdrucker, Papierfabrikanten, Buchbinder, Buchhändler, Schriftsteller, Schreiber, Beamten, Notare, Theologen, Winzer, Metzger, Sattler, Glaser, Spiegelmacher, Graveure, Kerzenzieher und Korbmacher und der Freundschaft. Besonders hilft seine Fürbitte bei Brandwunden, für eine gute Ernte, gegen Hagel, Vergiftungen, Brandwunden, Fußleiden und Epilepsie.
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25.12.2003, 17:04

28. Dez: Hl. Hermann und Otto

Hermann und Otto wirkten als Seelsorger und Ratgeber

Der selige Hermann und der selige Otto, ein Brüderpaar aus Heidelberg, kamen um 1320 nach Niederaltaich/Bayern, wo Hermann als Konverse und Otto als Benediktiner Mönch und Priester das Ordenskleid nahmen.

1322 ging Hermann als Einsiedler in das Quellgebiet des Regen und errichtete in Frauenau bei Zwiesel eine Marienkapelle. Dort starb er am 28. Dezember 1326 und wurde in der Vorhalle der Propsteikirche von Rinchnach begraben.

Otto hatte inzwischen als Einsiedler im Böhmerwald gelebt. Nach zehn Jahren übernahm er in Frauenau das Erbe seines Bruders und wirkte hier neun Jahre lang als Seelsorger und Ratgeber. Zuletzt siedelte er mit seinem Schüler Degenhard auf den Frauenberg bei Hengersberg über, wo er 1344 gestorben ist.

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25.12.2003, 17:05

29. Dez: Hl. Thomas Becket

Ein Beiname den Thomas erhielt war: "Märtyrer des Kirchenrechts und der Kirchenfreiheit".

Der heilige Thomas Becket wurde 1118 in London geboren und nach Studien in Paris und Bologna 1154 Archidiakon in Canterbury. 1155 ernannte ihn König Heinrich II. zum Lordkanzler. 1162 wurde Thomas Erzbischof von Canterbury und Primas von England.

Nun widmete er sich ausschließlich seinen Aufgaben als Bischof. Er führte ein Leben fortan wie ein Mönch und zeigte sich als großherziger Helfer der Armen. Als der König in die Rechte der Kirche eingriff, widerstand ihm Thomas mit Mut und Entschlossenheit.

1164 musste der Erzbischof nach Frankreich ausweichen. Nach langwierigen Verhandlungen zwischen Papst Alexander III., dem König und Thomas konnte dieser 1170 nach England zurückkehren. Doch bald ergaben sich neue Streitigkeiten. In dem Glauben, dem König einen Gefallen zu erweisen, ermordeten vier Edelleute am 29. Dezember 1170 Thomas während der Vesper in der Kathedrale von Canterbury.

Das Grab des Erzbischofs war bald Mittelpunkt einer bedeutenden Wallfahrt. König Heinrich VIII. ließ 1538 den Schrein zerstören und die Reliquien vernichten.

Thomas wurde bereits 1173 heiliggesprochen.

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25.12.2003, 17:06

30. Dez: Hl. Felix

Felix führte die Aussöhnung mit der antiochenischen Kirche wieder herbei.

Der heilige Felix I. seit 268 Papst, nahm die Gemeinschaft mit der Kirche von Antiochien wieder auf, nachdem der Irrlehrer Paul von Samosata als Bischof abgesetzt worden war.

Felix starb am 30. Dezember 273 und wurde in der Kalixtus-Katakombe begraben.

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