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Vips

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16.01.2004, 15:47

19.Jänner: Heinrich (Henrik) von Uppsala

Gedenktag katholisch: 20. Januar
Name bedeutet: der reiche Schützer (althochdt.)
Glaubensbote in Finnland, Bischof von Uppsala, Märtyrer
* um 1100 in England
+ um 1156 in Finnland

Henrik war Engländer, der um 1152 mit einem päpstlichen Legaten - dem späteren Papst Hadrian IV. - nach Skandinavien geschickt wurde. Als Bischof von Uppsala tätig, zog er 1155 mit König Erik auf einen Kreuzzug gegen die Finnen und blieb dann in Finnland, um das Christentum dort weiter zu verbreiten. Ein Bauer namens Lalli, den er wegen eines Mordes mit kirchlichen Strafen belegen wollte, erschlug ihn auf dem Eis des Köyliösees.

Henriks Gebeine wurden zunächst nach Nousiainen und dann im Jahre 1300 in den neu errichteten Dom in Turku gebracht. Henrik wurde in der Zeit vor und auch noch nach der Reformation in Finnland hoch verehrt als Nationalheiliger Finnlands. Die über ihn im 14. Jahrhundert gedichtete Hymne des Heiligen Henrik war die erste "Nationalhymne"des Landes.

Kanonisation: Sein ehemaliger Gefährte, Papst Hadrian IV., sprach Henrik 1158 heilig.


"Nur die Liebe zählt" (Terese von Lisieux)
Nur Mut, immer Mut!
Wir wollen nie ermüden Gutes zu tun, und Gott wird mit uns sein.(Don Bosco)

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142

16.01.2004, 15:54

20. Jänner: Sebastian

Sebastian war nach dem Zeugnis des Ambrosius Mailänder, möglicherweise aber auch in Narbonne geboren, so eine Legende im Umfeld eines Sebastiangrabes in Rom. Danach war er Hauptmann der Prätorianergarde am kaiserlichen Hof Diokletians, der dort aber ungeachtet des Verbotes seinen christlichen Glauben weiter bekannte und viele zum Christentum bekehrte. Seine Stellung erlaubte ihm, seinen christlichen Glaubensgenossen in den Gefängnissen Roms beizustehen, ihnen Mut zuzusprechen und immer weitere Römer zu bekehren

Der Legende nach ließ der römische Kaiser Diokletian, als er von Sebastians Glauben erfuhr, ihn an einen Baum binden und von numidischen Bogenschützen erschießen. Er wurde jedoch von den Pfeilen nicht getötet. Die Witwe des Märtyrers Castulus namens == Irene nahm sich seiner an und pflegte seine Wunden. Als er sich wieder erholt hatte, trat er dem erstaunten Kaiser öffentlich entgegen, um ihm die grausame Sinnlosigkeit seiner Verfolgungen vorzuhalten. Diokletian ließ ihn daraufhin im Circus von Rom zu Tode peitschen und die Leiche in die "cloaca maxima", die große Kloake, werfen. Sebastian erschien dann der Christin Lucina im Traum und wies ihr den Ort; sie holte den Leichnam heraus und bestattete ihn an der Apostelkirche an der Via Appia, unter der heutigen Kirche San Sebastiano ad Catacumbas; diese gehörte zu den sieben frühchristlichen Pilgerkirchen Roms.

Sebastians Reliquien sollen in Hagenau im Elsass sein. Die Verehrung in Rom ist schon im 4. Jahrhundert nachgewiesen. Eine Pestepidemie in Rom im Jahr 680 sei erloschen, nachdem man seine Reliquien durch die Straßen trug; "Sebastinanspfeile" trug man früher als Schutz gegen die Pest. Das erste Martyrium des heiligen Sebastian wurde zum beliebten Thema in der Kunst der Renaissance, der unbekleidet am Baum stehende Märtyrer beliebtes Thema der Aktmalerei. Seit dem Mittelalter ist das Trinken des ersten neuen Weines an diesem Tag üblich, dieser Wein wird als "Sebastians-Pfeil" bezeichnet.

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16.01.2004, 15:58

21. Jänner: Agnes von Rom

Name bedeutet: die Reine (griech.)
Märtyrerin
* in Rom
+258/259 oder 304 (?) daselbst


Keine der jungfräulichen Märtyrerinnen genoss schon früh solche Verehrung wie Agnes. Schon der Märtyrerkalender von 354 und Ambrosius von Mailand berichteten erste Züge ihrer Legende.

Diese betont die Schönheit und Glaubenssicherheit der zwölfjährigen Agnes. Der Werbung des Sohnes des Stadtpräfekten trat die vornehme Römerin ablehnend gegenüber mit der Begründung, sie sei schon verlobt. Mehrfache Nachfrage des Jünglings beantwortete sie schließlich damit, ihr Verlobter sei Jesus Christus. Agnes wurde nun vor Gericht gestellt, aber alle Vorstellungen, Bitten und Drohungen des Richters konnten ihre Standhaftigkeit nicht erschüttern. Da befahl er, sie nackt auszuziehen und zur Prostitution zu zwingen. Aber ihre langen Locken umhüllten sie wie ein dichter Mantel, ein Engel brachte ihr ein Lichtgewand, von dem das ganze Haus durchstrahlt wurde.

Der Sohn des Präfekten suchte sie mit seinen Gesellen im Bordell auf, geblendet wichen sie zurück; er selbst fiel, vom bösen Geist erwürgt, tot um, als er Agnes berühren wollte. Durch ihr Gebet ins Leben zurückgerufen, ließ er sie als Zauberin denunzieren. Der Präfekt wagte weder, sie zu retten, noch sie zu verurteilen, ging außer Landes und überließ sie einem anderen Richter. Dieser ließ sie im Stadion des Domitian in ein großes Feuer werfen, aber die Flammen wichen vor ihr zurück. Da befahl er, dass man ein Schwert durch ihre Kehle stoße.

Eltern und Freunde begruben Agnes in einer heute nach ihr benannten Katakombe an der Via Nomentana und hielten die Totenwacht. In der achten Nacht sahen sie einen Reigen schöner Jungfrauen, in ihrer Mitte Agnes in goldenem Kleid, den Ring ihres Verlöbnisses mit Christus am Finger, ein weißes Lamm zu ihrer Rechten, das Lamm, auf das Johannes, der Täufer, und die Apokalypse hinwiesen.

Agnes wird schon seit dem 4. Jahrhundert als Märtyrerin verehrt. Um 350 wurde über ihrem Grab eine von der Tochter des Kaisers Konstantin gestiftete Kirche erbaut, die im 7. Jahrhundert von Papst Honorius erneuert wurde und seitdem unverändert ist. In Kunstwerken wird sie oft mit einem Lamm dargestellt. Die Kirche in Rom segnet jedes Jahr an ihrem Festtag zwei Schafe, aus deren Wolle dann das Pallium hergestellt und vom Papst an die Erzbischöfe als Insignie ihrer Rechtsprechung überreicht wird.


Dargestellt wird sie oft mit zwei Lämmern, weil man ihren Namen mit dem lateinischen agnus (das Lamm) in Verbindung bringt. Jedes Jahr werden in Rom an ihrem Festtag zwei Schafe gesegnet, aus deren Wolle dann das Pallium hergestellt,das vom Papst an die Erzbischöfe als Zeichen ihrer Rechtsprechung überreicht wird.

Sie gilt als die Patronin der Jungfrauen, Verlobten, Kinder und Gärtner sowie der Keuschheit.
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18.01.2004, 09:45

22. Jänner: Vinzenz von Valencia (von Saragossa)

Name bedeutet: der Sieger (latein.)
Diakon, Märtyrer
* in Huesca in Aragonien
+ 304 (?) in Valencia


Vinzenz war der Legende nach Diakon des greisen Bischofs Valerius von Valencia in Spanien. Dacian, der Statthalter von Valencia, verhaftete die beiden; der Bischof wurde in die Verbannung geschickt, Vinzenz wurde grausamst gemartert: man warf ihn nackt in einen dunklen Turm, legte ihn mit zerdehnten Gliedern und von Haken zerrissen auf einen glühenden Rost, schließlich starb er auf einem Glasscherbenlager; dabei trösteten ihn Engel und machten ihm den Rost und das Marterbett zu einem zarten Blumenlager. Aus Wut verweigerte der Statthalter die Beerdigung: er solle von Hunden und Vögeln gefressen werden. Die Leiche, auf freiem Feld den Tieren ausgesetzt, wurde aber von Engeln bewacht und von zwei Raben verteidigt. Daraufhin wurde er in eine Ochsenhaut eingenäht und mit einem Mühlstein beschwert ins Meer versenkt; die Wellen spülten ihn jedoch an Land, wo er von einer frommen Witwe gefunden und bestattet wurde.

Schon im 4. Jahrhundert wird die Verehrung von Paulinus von Nola und Augustinus besonders erwähnt. Vinzenz' Gebeine wurden 1160 von Valencia nach Lissabon übertragen. Sein Gedenktag gilt als die Mitte des Winters.

Attribute: auf Rost, mit Mühlstein, Rabe

Patron der Ziegelbrenner, Töpfer, Dachdecker, Winzer, Seeleute und Holzfäller, des Federviehs, der Kaffeehäuser; gegen Körperschwäche; für die Wiedererlangung gestohlener Sachen

Bauernregeln: "Vincenzen Sonnenschein / bringt viel Korn und Wein."
"Geht Vinzent im Schnee / gibt's viel Heu und Klee."
"Wie zu Vinzenz das Wetter war, / so wird's sein das ganze Jahr."
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18.01.2004, 09:52

23. Jänner: Sel. Nikolaus Groß

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18.01.2004, 10:02

24. Jänner:

Franz von Sales

Franz von Sales begründete eine Ordensgemeinschaft der Nächstenliebe mit, die Salesianerinnen.
Der heilige Franz von Sales, wurde 1567 auf Schloss Sales in Savoyen geboren, studierte in Paris, wo er nach schweren Gewissenkämpfen ein tragendes Vertrauen auf das ewige Heil fand.
IN Padua zum Doktor beider Rechte promoviert, wurde er gegen den Willen seines Vaters Priester und wirkte in entsagungsvoller Arbeit in Chablais am südlichen Genfer See.
Er konnte in große Zahl von Calvinisten für den katholischen Glauben zurückgewinnen.
1599 wurde er Koadjutor des Bischofs von Genf, drei Jahre später Bischof.
Er bemühte sich um die Durchführung der Beschlüsse des Konzils von Trient durch Gründung eines Priesterseminars und Visitationen.
1610 gründete er mit den Beschaulichen „Orden von der Heimsuchung Mariens“ (Salesianerinnen OVM).
In zahlreichen Schriften betonte Franz die Verbindung von Religiosität und weltlicher Kultur, von Humanismus und Christentum.
Franz wurde 1661 selig und 1665 heilige gesprochen.
1877 wurde er von Papst Pius XI. zum Kirchenlehrer ernannt.
Er gilt als der Patron von Genf, Annecy und Chambery und seit 1922 der katholischen Presse und der Schriftsteller.

http://www.orden-online.de/linkverzeichnis/index.php?cat=48

Gebet des Hl. Franz von Sales :

http://www.stjosef.at/gebete/salesjos.htm
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147

18.01.2004, 10:06

25. Jänner: Titus Maria Horten

Der Diener Gottes Titus Maria Horten war für viele Menschen ein wichtiger Seelsorger.


Titus Maria Horten , geboren am 9. August 1882 in Elberfeld), trat 1909 in den Dominikanerorden ein und wurde 1915 zum Priester geweiht. Mit verschiedenen Aufgaben im Orden betraut leitete er auch den Albertus-Magnus-Verlag und war ein geschätzter Seelenführer und Beichtvater.

Schon zu Lebzeiten brachte man dem heiligmäßigen Priester große Verehrung entgegen. Wegen angeblicher Devisenvergehen wurde Horten von der nationalsozialistischen Rechtsprechung zu einer Gefängnisstrafe verurteilt und starb am 25. Januar 1936 im Gefängnislazarett Oldenburg noch vor der Berufungsverhandlung, die mit seinem Freispruch endete.

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Bischofsmütze

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148

22.01.2004, 11:30

Zitat

Original von Vips
hl. Agnes (Märtyrerin)

Name bedeutet: die Reine (griech.)

* in Rom
+258/259 oder 304 (?) daselbst


zur Info
Am 21. Jänner feiert die Kirche nicht nur die hl. Agnes sondern auch den hl. Einsiedler & Märtyrer Meinrad

ljc dein Bischofsmütze

Geist aus Appenzell

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149

22.01.2004, 11:54

Zum Heiligen Meinrad!

Bhüeti Gott

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150

22.01.2004, 15:11

26. Jänner: Paula von Rom

Name bedeutet: die Kleine (griech. - latein.)
Wohltäterin, Klostergründerin
* 347 in Rom
+ 404 in Bethlehem


Als Paula in Bethlehem begraben wurde kamen viele Bischöfe um ihr das letzte Geleit zu geben.


Die heilige Paula wurde 347 geboren und entstammte einer christlichen Patrizierfamilie in Rom. Aus ihrer Ehe mit dem Heiden Toxotius gingen fünf Kinder hervor. Als Paula mit 31 Jahren Witwe geworden war, wandte sie sich dem von Hieronymus betreuten Kreis vornehmer römischer Frauen zu.

Zunächst reiste sie nach Palästina, wo sie mit Hieronymus die heiligen Stätten besuchte. 386 gründete sie in Bethlehem eine Pilgerherberge, ein Kloster für Hieronymus und seine Freunde sowie ein Frauenkloster, in dem sie selbst lebte.

Unter Anleitung des Hieronymus widmete sie sich dem Gebet, der Buße und dem Studium der Heiligen Schrift.

Paula starb am 26. Januar 404 in Bethlehem. Hieronymus widmete ihr einen ehrenden Nachruf.

Dargestellt wird sie als Witwe mit Pilgerstab, Kürbisflasche, Schreibfeder und Geißel.

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151

22.01.2004, 15:19

27. Jänner: Hl. Angela Merici

Angela erkannte wie wichtig Bildung für die Menschen ist und begann Kinder zu unterrichten.


Die heilige Angela Merici kam 1474 in Desenzano am Gardasee zur Welt, und unterrichtete nach ihrer Ausbildung mit ihren Gefährtinnen Kinder in den Glaubenswahrheiten.

1524 pilgerte sie nach Jerusalem. Kurz darauf bestätigte Papst Clemens VII. die von Angela ins Leben gerufene "Gesellschaft der hl. Ursula", die 1535 endgültig gegründet wurde und Angela zur ersten Oberin wählte.

Die Ursulinen widmen sich besonders der Erziehung und dem Unterricht der weiblichen Jugend. Als "Madre" war Angela in Brescia eine Ratgeberin aller Stände.

Sie starb am 27. Januar 1540 in Brescia und wurde in der dortigen St.-Afra-Kirche bestattet. Sie wurde 1768 selig, 1807 heilig gesprochen.

Dargestellt wird sie im Ursulinengewand mit Kruzifix, Buch und Himmelsleiter.

Sie gilt als Patronin von Desenzano del Garda.


http://www.ursulanet.at/angela.htm

http://home.t-online.de/home/susgeschichte/angela.htm

http://home.t-online.de/home/susgeschichte/weisung.htm

http://www.ursulinen-calvarienberg.de/angela.htm

http://www.ursulinenkloster-koenigstein.de/seite2.htm

http://www.so.shuttle.de/so/ursulinenreal/marc.html
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22.01.2004, 15:27

28. Jänner: Hl. Thomas von Aquin

Thomas bemühte sich Glaube und Vernunft, Theologie und Philosophie auf eine gemeinsame Basis zu stellen.

Der heilige Thomas von Aquin wurde um 1225 auf einem Schloß bei Neapel geboren und war von vornehmer Herkunft.

Als Student in Neapel lernte er dort den Dominikanerorden kennen, dem er gegen den Willen seiner Eltern beitrat.
Seine Angehörigen überfielen Thomas und hielten ihn zwei Jahre lange gefangen. Wieder in Freiheit, sandte der Orden ihn zum Studium nach Paris und Köln. In Köln war Thomas Schüler von Albertus Magnus.

Nun wechselten längere Aufenthalte in Paris und Italien einander ab. Seine wissenschaftlichen Erkenntnisse legte er in zahlreichen Werken nieder.

Auf dem Weg zum II. Konzil von Lyon starb Thomas plötzlich in der Zisterzienserabtei Fossanuova am 7. März 1274.

1567 wurde er zum Kirchenlehrer erhoben.

Dargestellt wird er im Dominikanerhabit mit Buch und Schreibfeder, mit Sonne, Stern oder Edelsteinen auf der Brust.

Er gilt als Patron der katholischen Wissenschaft, Schulen und Hochschulen, der Theologen, Philosophen, Studenten, Buchhändler und Bleistiftfabrikanten. Seine Fürsprache wird erbeten gegen Blitz, Unwetter und Sturm, für Keuschheit und Reinheit.

http://www.thomas-von-aquin.de/bilder/nach-carpaccio/

http://www.doctor-angelicus.de/meister.htm

http://www.heiligenlexikon.de/index.htm?…s_von_Aquin.htm

http://www.ewige-anbetung.de/Pioniere_de…_von_aquin.html

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153

22.01.2004, 15:32

29. Jänner: Hl. Joseph Freinademetz

Joseph Freinademetz verkündete das Evangelium Jesu Christi in China.

Der hl. Joseph Freinademetz wurde am 15. April 1852 in Abtei im Tiroler Gadertal geboren und wurde Priester der "Gesellschaft des Göttlichen Wortes" (Steyler Missionare), und ging 1879 nach China.

Dort begründete er die Südschantung- Mission mit. Unter Leiden und Verfolgungen wirkte er unermüdlich für die Verkündigung des Gotteswortes. Besonders für die Heranbildung des einheimischen Klerus war er tätig. Nach einem vorbildlichen und heiligmäßigen Leben starb er am 28. Januar 1908 in Tätja bei Tsining in Südschantung.


http://195.202.176.112/freinademetz/

http://www.freinademetz.it/jf_literatur.htm

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Tolkien

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154

22.01.2004, 16:12

Zitat

Original von Bischofsmütze
zur Info
Am 21. Jänner feiert die Kirche nicht nur die hl. Agnes sondern auch den hl. Einsiedler & Märtyrer Meinrad


In der Diözese Chur verdrängt am 21. Januar sogar der hl. Meinrad die hl. Agnes, die dafür am 28. Januar gefeiert wird.

eas

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155

22.01.2004, 19:42

Zitat:

Zitat

In der Diözese Chur verdrängt am 21. Januar sogar der hl. Meinrad die hl. Agnes, die dafür am 28. Januar gefeiert wird.


Nach welchem Direktorium ist das so? Nach dem Schweizer Direktorium (genau, das mit den vielen Fehlern drinn) sind beide als nicht gebotene Gedenktage aufgeführt.
Oder habe ich da wieder mal was Falsches gefeiert?

Tolkien

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156

22.01.2004, 23:52

Oh, pardon, natürlich, habe ganz vergessen hinzuzufügen:
nach dem alten Kalender.

Geist aus Appenzell

unregistriert

157

23.01.2004, 00:04

@eas

Den solltest Du aber haben.... :))

Gottes Segen

eas

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158

23.01.2004, 18:32

@geist
den hab ich letzhin von einem netten Freund bekommen...
und darauf noch nachgeschaut, aber ein wenig zu ungenau.
eas

corinquietum

unregistriert

159

23.01.2004, 20:45

Obwohl Ihr mit Eurem Heiligenkalender schon viel weiter seit, möchte ich doch noch einmal auf einen Seligen zurückkommen, der bei uns gefeiert wird, sicher auch in der angrenzenden Schweiz:

Der selige Heinrich Seuse (Suso) um das Jahr 1295, wahrscheinlich zu Konstanz geboren. Väter- und mütterlicherseits aus ritterlichem Geschlecht nahm er den Familiennamen seiner Mutter an.. Von der frommen und gottesfürchtigen Frau wurde er auch tief religiös erzogen und schon mit 13 Jahren in das Dominikanerkloster zu Konstanz aufgenommen, zwei Jahre früher, als es die Ordensregel sonst gestattete.
Nach den Studien und abgelegter Profeß wurde er von den Oberen auf die Ordenshochschule nach Köln geschickt, wo er ein begeisterter Schüler von Meister Eckehart wurde. Im 18. Lebensjahre begann in Seuse jene Wandlung, mit der das 1. Kapitel seines "Lebens" beginnt. Wie sein Meister Eckehart scheint auch der junge Seuse, seinem ernsten Charakter entsprechend, sich in Köln der strengeren Richtung des Ordens angeschlossen zu haben, und man darf annehmen, daß die laxere Richtung deshalb seinen Aufstieg verhinderte. Er kehrte nach Konstanz zurück und war einige Zeit Lektor, d.h. Leiter der wissenschaftlichen und theologischen Fortbildung der Mönche, später auch Prior. Um 1348 - auf Grund von bösen Verleumdungen, von denen er im 38. Kapitel seines "Lebens" erzählt- nach Ulm versetzt. Die Zeit war damals tief aufgewühlt vom Kampf Ludwigs des Bayern mit dem Papst. Seuse selbst war ein Anhänger des Papstes, und da auch die meisten seiner Ordensbrüder in Konstanz die Partei des Papstes ergriffen hatten und deshalb aus der Stadt, die auf der Seite Ludwigs stand, hatten fliehen müssen, sah sich der friedliebende Seuse veranlaßt, das Kampffeld zu verlassen und als Seelsorger ein Wanderleben zu beginnen. Rhein auf, Rhein ab besuchte er viele Klöster und wurde so vielen gleichgesinnten Gottesfreunden ein Führer und geistiger Vater.
Er starb am Feste Pauli Bekehrung (25.1.) des Jahres 1366 zu Ulm und wurde dort von seinen Ordensbrüdern würdig begraben.
Seuse ist der innigste, gemütvollste und poesiereichste Mystiker, von kindlicher Einfalt, reinster Lauterkeit und tiefer Herzensfrömmigkeit.

Vips

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27.01.2004, 16:58

30. Jänner: Maria Ward

Maria Ward erkannte die wesentliche Rolle der Frauen in der Seelsorge.


Maria Ward, geboren 1585 in Yorkshire in England gründete eine religiöse Vereinigung zur Erziehung der weiblichen Jugend und zur Unterstützung der Priester in der Seelsorge (das Institut der "Englischen Fräulein").

Eine Bestätigung ihrer Gründung wurde ihr in Rom zu Lebzeiten verwehrt. Nach vielen Enttäuschungen starb sie am 30. Januar 1645 in Hewarth.

Ihre große Bedeutung besteht unter anderem darin, die Notwendigkeit erkannt zu haben, Frauen in der Seelsorgearbeit der Kirche ihren Platz zukommen zu lassen.

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