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1

23.03.2004, 14:38

Mission konkret

Liebe Leute,

ich hoffe, das Thema war nicht schon mal dran- gefunden hab ich nichts Entsprechendes, aber langsam wird's ein wenig unübersichtlich im Forum...

Meine Frage ist: wie missioniert ihr so im Alltag? Abgesehen von Veranstaltungen wie Straßenmission- wir bringt Ihr Euren Glauben rüber? Tragt Ihr vielleicht einschlägige T-Shirts, oder was ähnliches? Wenn Ihr z. B. einen neuen Kollegen habt- erzählt Ihr denen schon beim ersten Kennenlernen von Eurem Glauben? Ladet Ihr auch mal wen zur Kirche ein?

Habt Ihr irgendwelche persönlichen Tipps und Tricks, wie es in der Überschrift dieses Forumteils heißt?


Toula
Bei Gott ist nichts unmöglich!

Tolkien

Erleuchteter

Beiträge: 3 226

Wohnort: Rotkreuz

Geist aus Appenzell

unregistriert

3

24.04.2005, 13:19

Wenn doch recht allgemein der Aufruf unseres Heiligen Vaters, so doch mit vielen Konsequenzen für uns alle:

"Habt keine Angst vor Christus! Er nimmt nichts, und er gibt alles. Wer sich ihm gibt, der erhält alles hundertfach zurück. Ja, aprite, spalancate le porte per Cristo – dann findet Ihr das wirkliche Leben. Amen."

Physt

Fortgeschrittener

4

24.04.2005, 13:58

Geheimnis des Glaubens

Hallo Toula,

wirklich gute Frage. Gestern in der Messe wurde mir erst mal so richtig bewußt, was wir beim "Geheimnis des Glaubens" eigentlich sagen: Deinen Tod, o Herr, verkünden wir und Deine Auferstehung preisen wir - bis Du kommst in Herrlichkeit. Da habe ich mich schon gefragt, inwiefern ich das wirklich tue.


@Tolkien: Die Geschichte ist wirklich gut. Vielleicht können wir uns ja auf einen kath.net-Tag-X einigen, an dem wir jedem, dem wir begegnen, über unseren Glauben erzählen. Um Pfingsten herum würde sich ja anbieten.

Beste Grüße,

Physt
Deus in adiutorium meum intende.
Domine ad adiuvandum me festina.

5

24.04.2005, 14:49

Da die Geschehnisse in der katholischen Kirche in der letzten Zeit in den Medien einen so grossen Widerhall gefunden haben, war es eine gute Gelegenheit, meinen Glauben zu bezeugen.
Die Reaktionen waren natürlich verschieden.
Rücksichtslos, wie ich bin, sage ich allen, die so unvorsichtig sind, mich zu fragen, dass ich an die katholische Kirche glaube. :D :D :D
LG
Arwen
Jesus, ich vertraue auf Dich!

Geist aus Appenzell

unregistriert

6

28.04.2005, 12:51

ein ganz und gar unglaubliche Geschichte, nicht zur Nachahmung :D

(Blick = Bild)

andrahs

Fortgeschrittener

Beiträge: 204

Wohnort: Silesia Superior, jetzt: Hassia

Beruf: Pleitier

7

08.05.2005, 14:25

RE: Mission konkret

Kritisch denken, katholisch handeln! ... Und Beten nicht vergessen!

8)
andrahs: Kritisch denken, katholisch handeln!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »andrahs« (08.05.2005, 15:48)


1Kor13

unregistriert

8

08.05.2005, 17:38

RE: Mission konkret

Zitat

Original von Toula
Wenn Ihr z. B. einen neuen Kollegen habt- erzählt Ihr denen schon beim ersten Kennenlernen von Eurem Glauben?


Ich denke das ist eines der falschesten Sachen die man allgemein (also nicht immer, aber oftmals) bei Atheisten machen kann. Ich habe schon so oft Erfahrungen mit nicht-Gläubigen gemacht und ich denke es wäre kontroproduktiv wenn man ihnen gleich vom Glauben zu erzählen beginnt.
Ich denke der Effekt ist gleich 0... schlimmer noch: den das Stereotyp dass diese Leute von Gläubigen haben wird noch verstärkt.

Die meisten denken doch doch eh, das Glauben etwas mit dauernd in die Kirchen rennen und ähnlichlich zu tun hat. Wenn man dann gleich beim ersten Treffen übermässig (!) vom Glauben erzählt "passt das ja ganz toll".

Zugegeben, ich habe den Fehler auch gemacht, und jetzt bereuhe ich das irgendwo, da ich denke damit habe ich vielmehr kaputtgemacht als ich dem Herrn geholfen habe.

Beispiel Jesus, der hat nicht jedem, bei jeder Gelegenheit, seinen Glauben auf die Nase gedrückt.

Jetzt denke ich so: Die Leute werden schon früh genug checken dass man gläubig ist und gegebenenfalls merken dass man in gewissen Situationen anders reagiert als andere Leute.

Wenn die Atheisten dann von selber auf das Gespräch Glauen und Jesus kommen, wird das denke ich ein viel ehrlicheres und intensiveres Gespräch als wenn man den Leuten gleich kommt mit "Boah, ich gehe 3 mal in der Woche in die Kirche... du auch?" (Übertreibung bitte ich zu entschuldigen, ich denke ihr wisst wie h das meine)

Lasst uns lieber Gott bitten, dass wir durch unsere Werke (!) das Licht des Glaubens auch in die Herzen derer tragen, die Christus noch nicht kennen.

Grüsse

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »1Kor13« (08.05.2005, 17:43)


andrahs

Fortgeschrittener

Beiträge: 204

Wohnort: Silesia Superior, jetzt: Hassia

Beruf: Pleitier

9

08.05.2005, 18:45

RE: Mission konkret

Neee... Ich halte es für wenig sinnvoll mit seinem Glauben zu prahlen oder direkte Missionsversuche zu unternehmen, wenn dies nicht ausdrücklich und ehrlich gewünscht sein sollte.
andrahs: Kritisch denken, katholisch handeln!

Tolkien

Erleuchteter

Beiträge: 3 226

Wohnort: Rotkreuz

10

28.05.2005, 10:40

Eine Idee konkreter Mission hat cslewis hier vorgeschlagen:
In Fantasyforums auf die Broschüre über Tolkien "Der Riss in der Welt" hinweisen.

Tolkien

Erleuchteter

Beiträge: 3 226

Wohnort: Rotkreuz

11

30.05.2005, 11:51

Die Broschüre über Tolkien kann man hier bestellen:

http://www.kath.net/detail.php?id=4008

Tolkien

Erleuchteter

Beiträge: 3 226

Wohnort: Rotkreuz

12

31.05.2005, 23:22

Zitat

Original von Tolkien
Die Broschüre über Tolkien kann man hier bestellen:

http://www.kath.net/detail.php?id=4008


oder auch hier: www.tolkien.beep.de

Mash

unregistriert

13

01.06.2005, 11:11

Beispiel 1: Am Karfreitag haben die Lorettos Salzburg einen Kreuzweg in der Getreidegasse (Fußgängerzone, Einkaufs- und Touristenstraße) veranstaltet. Die Stationen bildeten sich aus Gruppen in Stille betender Jugendlichen die jeweils ein Kreuz und ein Schild mit der Bezeichnung der Station dabei hatten. Es wurden in diesen 45 Minuten auf originelle Weise einige Tausend Menschen erreicht!

Beispiel 2: Beim Wien Marathon liefen einige Lorettos mit einem T-Shirt mit folgenden Aufschriften (Jog & Pray; Mit Jesus läuft`s besser; www.loretto.at) mit. Zusätzlich gab es alle paar Kilometer Gruppen von Jugendlichen die mit Transparenten und Lobpreis auf Jesus aufmerksam machten. Übirgens: nächstes Jahr höchstwahrscheinlich wieder!

Sonst halt einfach versuchen das Christsein vorzuleben und für Diskussionen offen sein!

LG, Mash

Sabrina

Fortgeschrittener

Beiträge: 513

Wohnort: Franken

14

01.06.2005, 22:10

Ich glaube auch, dass es falsch ist, gleich jedem dem man begenet zu erzählen dass man Gläubig ist, etc.

Wenn man das Christsein wirklich lebt, wird man ständig angesprochen und man braucht sch auch keine weiteren Sorgen machen.

Ich bete jeden morgen, dass der Himmel alle Begenungen an diesem Tag segnet und führt.

wenn man dann angesprochen wird, soll man aber auch wirklich und in voller Wahrheit bekennen.

Das geschriebenen beziehe ich jetzt auf mein Alltagsleben.
Am wochenende wenn wir on Tour mit TT gehen, muss man klar die Leute ansprechen. meistens sind die auch offen dafür, sonst würden sie nicht zu der Veranstaltung kommen...

Mein TIpp: Beten auf den Hl Geist und die Führung der Mama vertrauen--> dann braucht man sich keine Gedanken machen, der Himmel schickt dir schon gelegenheiten das Evangelium bis an die Enden der WElt zu verkünden.

LG SAbrina

Geist

Admin

Beiträge: 5 007

Wohnort: Schweiz

15

16.03.2007, 11:57

Der Sinn des Lebens ist Gott zu dienen!

Marvin

unregistriert

16

06.01.2008, 20:29

Ich möchte diesen Thread gerne wieder beleben - Gemäß dem Motto: "Es mehre euch der Herr, euch und eure Kinder" (Ps 115,14).

Könnte man den nicht in den Bereich "Gott und die Welt" verschieben, damit mehr mitdiskutieren können?

Mir geht es nicht um große Missionspläne, sondern würde gerne wissen, wie ihr mit diesem Thema zurechtkommt im Alltag. Ich frage mich oft, soll ich diesem oder jenen Menschen jetzt dies oder jenes vom Glauben erzählen oder lass ich es lieber und warte, dass er von alleine kommt und fragt...

... wie missioniert ihr konkret in eurem Umfeld? Wie seht ihr das mit der Freiheit der persönlichen Entscheidung?

Was für Erfahrungen macht ihr KONKRET beim missionieren / neuevangelisieren? Ich denke, dies ist ein spannendes und wichtiges Thema, das man nicht intensiv genug besprechen kann.

Also meine Erfahrungen sind sehr unterschiedlich. Es kommt sehr darauf an, was man sagt oder macht. Es muss immer schon was besonderes sein, so versuche ich das zumindest. Ich habe letztens z. B. eine Hör-CD von Anselm Grün "Verwandle deine Angst" verschenkt und das wurde sehr gerne angenommen. Jetzt plane ich jemanden bzw. mehreren das Buch "Theologie des Leibes für Anfänger - Einführung in die sexuelle Revolution nach Papst Johannes Paul II." von Christopher West auszuleihen bzw. zu schenken.

Sollte man das Gespräch eher suchen oder ist das zu aufdringlich? Versucht ihr mehr durch euer Beispiel zu wirken oder mehr durch (z. B. theoretische) Gespräche?

Tolkien

Erleuchteter

Beiträge: 3 226

Wohnort: Rotkreuz

17

06.01.2008, 21:49

Ich nutze die Gelegenheiten zum Schenken (Geburtstage, Weihnachten, Besuche), um ein gutes Buch oder eine gute Broschüre zu schenken. Der hl. Antonius Maria Claret sagt: "Eines der mächtigsten Mittel für das Heil ist das gedruckte Wort. Die Bücher sind die Nahrung der Seele. Wenn aber die Leute keine guten Bücher haben, lesen sie schlechte. Deshalb ist es sehr wichtig, gute Bücher in Umlauf zu bringen"

Ein solches Geschenk wirkt normalerweise nicht aufdringlich. Wenn jeder diese Gelegenheiten nutzen würde, wäre schon viel gewonnen.

Romantika

unregistriert

18

07.01.2008, 00:03

So mache ich es auch oft, lieber Tolkien.
Aber wenn man etwas Besonderes erlebt, kann man darüber auch erzählen. Bis jetzt haben mir alle, denen ich davon erzählt habe, daß ich wieder einmal einige Tage im Kloster verbracht habe, interessiert zugehört und auch Fragen gestellt. Ähnlich mache ich es auch mit der Heiligen Messe. Wenn sich Leute wundern, weshalb ich da immer wieder unbedingt hin muß, "denn keiner wird heutzutage noch gezwungen, jede Woche in die Kirche zu gehen", habe ich wieder einen "Aufhänger" und erzähle etwas über die Begegnung mit GOTT, mit Jesus Christus. Natürlich gebe ich nicht mein Innerstes preis, aber ich habe keine Schwierigkeit, auch ungläubige Menschen teilhaben zu lassen. Wer weiß, welche Pläne GOTT mit diesen Menschen hat...

19

07.01.2008, 11:14

Zitat

Original von Tolkien
Ich nutze die Gelegenheiten zum Schenken (Geburtstage, Weihnachten, Besuche), um ein gutes Buch oder eine gute Broschüre zu schenken. Der hl. Antonius Maria Claret sagt: "Eines der mächtigsten Mittel für das Heil ist das gedruckte Wort. Die Bücher sind die Nahrung der Seele. Wenn aber die Leute keine guten Bücher haben, lesen sie schlechte. Deshalb ist es sehr wichtig, gute Bücher in Umlauf zu bringen"

Ein solches Geschenk wirkt normalerweise nicht aufdringlich. Wenn jeder diese Gelegenheiten nutzen würde, wäre schon viel gewonnen.


Genau das tue ich auch, auch wenn ich damit rechnen muss, dass ein Buch erst mal nicht gelesen wird- ich überlasse den Rest dem Heiligen Geist =)

20

07.01.2008, 11:36

Zitat

Original von Marvin
Ich möchte diesen Thread gerne wieder beleben - Gemäß dem Motto: "Es mehre euch der Herr, euch und eure Kinder" (Ps 115,14).

Könnte man den nicht in den Bereich "Gott und die Welt" verschieben, damit mehr mitdiskutieren können?

Mir geht es nicht um große Missionspläne, sondern würde gerne wissen, wie ihr mit diesem Thema zurechtkommt im Alltag. Ich frage mich oft, soll ich diesem oder jenen Menschen jetzt dies oder jenes vom Glauben erzählen oder lass ich es lieber und warte, dass er von alleine kommt und fragt...

... wie missioniert ihr konkret in eurem Umfeld? Wie seht ihr das mit der Freiheit der persönlichen Entscheidung?

Was für Erfahrungen macht ihr KONKRET beim missionieren / neuevangelisieren? Ich denke, dies ist ein spannendes und wichtiges Thema, das man nicht intensiv genug besprechen kann.

Also meine Erfahrungen sind sehr unterschiedlich. Es kommt sehr darauf an, was man sagt oder macht. Es muss immer schon was besonderes sein, so versuche ich das zumindest. Ich habe letztens z. B. eine Hör-CD von Anselm Grün "Verwandle deine Angst" verschenkt und das wurde sehr gerne angenommen. Jetzt plane ich jemanden bzw. mehreren das Buch "Theologie des Leibes für Anfänger - Einführung in die sexuelle Revolution nach Papst Johannes Paul II." von Christopher West auszuleihen bzw. zu schenken.

Sollte man das Gespräch eher suchen oder ist das zu aufdringlich? Versucht ihr mehr durch euer Beispiel zu wirken oder mehr durch (z. B. theoretische) Gespräche?


Ab und zu gebe ich meine HP und andere gute HP's weiter. Was das bringt, weiss ich nicht und werde es wohl nie wissen. Ich betrachte es wie das Senfkorn. Klein und scheinbar nutzlos. Doch wenn Gott will, kann vielleicht auch was Nützliches daraus wachsen. Ich überlasse es dem Heiligen Geist.
Dann "säe" ich andere "Samen" in dem ich religiöse Zeitschriften und Broschüren an geeigneten Orten liegen lasse. Auch in Foren zu schreiben ist eine Art Mission.
In letzter Zeit erzähle ich sehr selten von meinen persönlichen Erlebnissen. Ich versuche es auch mit Gebet, wenn ich das Gefühl habe, jemand sei auf der Suche.
Das mit den Geschenken find ich noch eine gute Idee.
Ich glaube, dass Mission gut und wichtig ist. Wo wäre ich jetzt, ohne, dass es die Menschen gab, die den Glauben weiterverbreiten wollten?!
Eine Gefahr besteht vielleicht darin, die Leute "sammeln" zu wollen. Also, wenn es einem mehr um Quantität statt Qualität geht.
Ich glaube das Gespräch ist gut, aber noch wirksamer ist das gute Beispiel. Wenn ein Mensch "leuchtet", dann wundert man sich, weshalb nur. Früher oder später wird man auf die Quelle kommen: er ist so, weil Gott mit ihm ist.
Ich gebe mir diesbezüglich Mühe, aber natürlich ist es nicht leicht. Christen müssen aber auch nicht "perfekt" sein. Wichtig ist für mich: möglichst von Herzen. :)

Liebe Grüsse

Mumma

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Mumma« (02.04.2008, 10:13)


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