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Geist aus Appenzell

unregistriert

1

22.10.2004, 17:44

U.S. - Wahlkampf

Erschreckt, dass es das noch nicht gibt:

Hier der Thread zum Wahlkampf in den USA

Kath.net berichtete heute:
Prominente US-Katholiken richten Offenen Brief an Kerry

Gottes Segen

fono

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2

22.10.2004, 21:49

Bei EWTN gibt es einen etwas ausführlicheren Artikel darüber. Ich bin froh kein Amerikaner zu sein und bei dieser Wahl wählen zu müssen, denn US-Katholiken stehen IMHO in einem moralischen Dilemma. Einerseits vertritt der nichtkatholische Kandidat beim Thema Abtreibung christlich-katholische Standpunkte, andererseits stimmt seine Sozial- und Außenpolitik teilweise überhaupt nicht mit christlichen (und auch nicht mit nichtchristlichen) Wertvorstellungen überein. Der katholische Kandidat hingegen kann bei der Sozialpolitik und evtl. auch bei der Außenpolitik (man weiß nicht was nach der Wahl ist) punkten. Mich würde dazu interessieren ob es eine Statistik darüber gibt ob während der letzten 4 Jahre Abtreibungen insgesamt und insbesondere bei Minderjährigen zurückgegangen sind.


Gandalf

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3

22.10.2004, 22:02

Zitat

Original von fono
... Mich würde dazu interessieren ob es eine Statistik darüber gibt ob während der letzten 4 Jahre Abtreibungen insgesamt und insbesondere bei Minderjährigen zurückgegangen sind.


Ich habe gerade heute in einer Zeitung gelesen, dass in den USA derzeit fast eine ausgeglichene Bevölkerungsentwicklung (2,0) zu beobachten ist. 2,1 sind notwendig, dies ganz im GEgenteil zu Europa, wo 1,3-1,5 die Norm ist und selbst die noch zurückgeht.

G.
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Gandalf

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4

22.10.2004, 22:15

Zitat

Original von fono
.... Mich würde dazu interessieren ob es eine Statistik darüber gibt ob während der letzten 4 Jahre Abtreibungen insgesamt und insbesondere bei Minderjährigen zurückgegangen sind.


http://www.nrlc.org/abortion/stassenpart1.html

Zitat

There have been no national figures published beyond 2000.


Fakt ist, dass Bush soweit es möglich war, mehr Antiabtreibungsmassnahmen eingeleitet hatte als die letzten 5 Präsidenten zusammen. Eine seiner ersten Amtshandlungen war die Streichung der Abtreibungs-Blutgelder für Internat. Organisationen. Noch zur Erinnerung: Die EU hat diese Gelder ausgeglichen und zahlt jetzt das, was unter Clinton die USA gezahlt hat.

Aufgrund der De-Facto "richterlichen Gesetzgebung" in den USA, durch die das ABtreibungsgetzt gekommen ist, sind das Entscheidende aber die Höchstrichter, die derzeit noch knapp einen liberalen Überhang haben. Es geht um 1-2 Neubesetzungen von Obersten Richter, die das Abtreibungsgesetz kippen können.
Bush setzt sich nachweislich dafür ein, dass konservative Richter durchgesetzt werden. Daher stimmt die Marschrichtung auf jeden Fall unter Bush. Sollte Kerry gewinnen, wird es vermutlich auf Jahrzehnte keine Abtreibungsveränderungsmöglichkeit geben, ganz im Gegenteil. Er wird das ganze einzementieren.

G.









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Gandalf

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5

22.10.2004, 22:23

Die "National Right to Life", eine der größten und angesehensten Pro-Life-Organisationen in den USA, gibt eine kurze Übersicht über die Pro-Life-Maßnahmen von G.W.Bush:

http://www.nrlc.org/EandP/bush43record.pdf
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fono

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6

22.10.2004, 22:32

Das wäre dann in der Tat ein Punkt für Bush. Jetzt wäre noch interessant zu erfahren, welche finanziellen Hilfen die Bush-Regierung minderjährigen Schwangeren die ihr Kind austragen gewährt. Im Gegenzug dazu natürlich auch Kerrys Position dazu. Ich kenne mich da zuwenig aus. Trotzdem bliebe da die Erwägung ob man als Katholik seine Wahlentscheidung einzig an der Abtreibungsfrage festmacht, oder ob man auch einen gegensätzlichen Kandidaten wählen kann, der evtl. in anderen Punkten einen christlicheren Standpunkt vertritt. Ich glaube es gab da zu dieser Frage einen Brief von Kardinal Ratzinger an die US-amerikanische Bischofskonferenz. Leider konnte ich den Brief im Netz nicht finden.


Gandalf

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7

22.10.2004, 22:42

Zitat

Original von fono
... Trotzdem bliebe da die Erwägung ob man als Katholik seine Wahlentscheidung einzig an der Abtreibungsfrage festmacht, oder ob man auch einen gegensätzlichen Kandidaten wählen kann, der evtl. in anderen Punkten einen christlicheren Standpunkt vertritt. Ich glaube es gab da zu dieser Frage einen Brief von Kardinal Ratzinger an die US-amerikanische Bischofskonferenz. Leider konnte ich den Brief im Netz nicht finden.


LIFESITE hat aus einer Debatte zwischen Bush und Kerry einiges im Archiv festgehalten, here we go:
http://www.lifesite.net/ldn/2004/oct/041014a.html

Bush vertritt nicht nur in der Abtreibungsfrage, in der es im Gegensatz zu anderen Fragen keine zwei legit. Möglichkeiten gibt, einen weit klareren Standpunkt sondern auch in der Euthanisie und Homofrage.

G.

P. S. Ich versuch mal die and. Fragen zu recherchieren, ich glaube, dass es da etwas gibt.
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Gandalf

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8

22.10.2004, 22:48

http://www.cc.org/voterguides2004/national.pdf

Hier ist noch ein "Wahlhelfer" der CC (Christian Coalition), eine der größten christlichen Plattformen in den USA. Der Wahlhelfer wird derzeit in den USA millionanfach verteilt.

G.
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Gandalf

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9

22.10.2004, 23:13

Gerade beim STANDARD gekommen:

Zitat

Besetzung des Obersten Gerichtshofes durch den Präsidenten als Streitthema
Wer immer die Wahlen gewinnt, eines scheint sicher: Dass der nächste Präsident bis zu drei neue Oberste Richter nominieren könnte

Konservative unter sich: George W. Bush und Höchstrichter Clarence Thomas.

Von Susi Schneider aus New York

Viele US-Medien weisen dieser Tage die Wähler darauf hin, dass der künftige Präsident mit seinen Richterernennungen die Ausrichtung der Gesellschaft auf lange Zeit hinaus zutiefst beeinflussen wird. In der New York Times entwirft Leitartikler Adam Cohen die Schreckensvision eines Landes, wo, unter einem konservativ gefärbten "Supreme Court", Abtreibung in den meisten Bundesstaaten zum Verbrechen werden könnte oder sich diese Bundesstaaten in kleine "Minitheokratien" verwandeln könnten, "in denen Steuergelder dazu verwendet werden, um das Evangelium zu verbreiten".

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doncamillo

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10

24.10.2004, 23:49

Das ist zum Teil wohl Propaganda, aber trotzdem lesenswert.

Kerry wrong for Catholics
doncamillo' s groovige Beiträge findest du hier

Dimple

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11

27.10.2004, 13:14

Ich würde auf jeden Fall John & John wählen:

1. G. W. B. gibt in Interviews zu (selbst in Orignalton gehört), daß für ihn (als Präsident) die Bibel wichtiger ist, als die Verfasssung, obwohl er auf die Verfassung und nicht die Bibel vereidigt ist (was ist, wenn der übernächste Präsident ein Moslem ist - steht dann der Koran über der Verfassung und gilt die Sharia mehr als das Gesetz?)
2. G. W. B. betreibt eine Steuer-Politik, die nur das Wohl der reichsten 1-2% im Auge hat
3. G. W. B. betreibt eine Gut-Böse-Politik, nach der jene Menschen und Länder, die mit der momentanen US-Politik nicht einverstanden sind, dem neuen Reich des Bösen zugeordnet werden
4. G. W. B. betreibt eine Wahlkampagne, die von Lügen gespickt ist (Swift-Boat-Veterans, Verbindung Terror-Irak, Budget-Defizit)
5. G. W. B. und seine Partei bemüht sich, möglichst viele Menschen aus dem Wahlbetrieb auszuschließen, anstatt sie zu den Urnen zu locken
6. G. W. B. ist schon einmal nicht gewählt worden
7. Die Regierung von G. W. B. schränkt über das (vom Republikanisch dominiert Kongress erlassene) Heimatschutzgesetz die Bürgerrechte ein (plus Guanamo Bay)

lg
Dimple

PS: Zur Abtreibungs-Gesetzgebung: Es ist in Amerika leider so, daß derzeit zwei Gruppen von Abgeordnenten existieren: Diejenigen, die Abtreibung komplett verbieten wollen und diejenigen, die Abtreibungen bis zur 40. Woche ohne jede Einschränkung erlauben wollen - womit sich IMHO beide Gruppen außerhalb der Mehrheitsmeinung befinden

Gandalf

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12

27.10.2004, 13:29

Zitat

Original von Dimple
Ich würde auf jeden Fall John & John wählen:

1. G. W. B. gibt in Interviews zu (selbst in Orignalton gehört), daß für ihn (als Präsident) die Bibel wichtiger ist, als die Verfasssung, obwohl er auf die Verfassung und nicht die Bibel vereidigt ist (was ist, wenn der übernächste Präsident ein Moslem ist - steht dann der Koran über der Verfassung und gilt die Sharia mehr als das Gesetz?)
2. G. W. B. betreibt eine Steuer-Politik, die nur das Wohl der reichsten 1-2% im Auge hat
3. G. W. B. betreibt eine Gut-Böse-Politik, nach der jene Menschen und Länder, die mit der momentanen US-Politik nicht einverstanden sind, dem neuen Reich des Bösen zugeordnet werden
4. G. W. B. betreibt eine Wahlkampagne, die von Lügen gespickt ist (Swift-Boat-Veterans, Verbindung Terror-Irak, Budget-Defizit)
5. G. W. B. und seine Partei bemüht sich, möglichst viele Menschen aus dem Wahlbetrieb auszuschließen, anstatt sie zu den Urnen zu locken
6. G. W. B. ist schon einmal nicht gewählt worden
7. Die Regierung von G. W. B. schränkt über das (vom Republikanisch dominiert Kongress erlassene) Heimatschutzgesetz die Bürgerrechte ein (plus Guanamo Bay)

lg
Dimple

PS: Zur Abtreibungs-Gesetzgebung: Es ist in Amerika leider so, daß derzeit zwei Gruppen von Abgeordnenten existieren: Diejenigen, die Abtreibung komplett verbieten wollen und diejenigen, die Abtreibungen bis zur 40. Woche ohne jede Einschränkung erlauben wollen - womit sich IMHO beide Gruppen außerhalb der Mehrheitsmeinung befinden


Sag mal: Von welcher Pro-Kerry-Webpage hast Du denn diese lustigen Behauptungen kopiert? Denn Deine THesen sind ja eine sehr schwache Kopie der Kerrywahlkampfmaschinerie, mehr aber nicht. Du musst ja nichts für Bush übrig haben, was ich für legitim halte, aber so eine billige Pro-Kerry-Wahlwerbung ist ja eher sehr peinlich.

Lies mal als KOntrast dazu BILD .

G.
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13

27.10.2004, 13:35

Zitat

Original von Dimple
... ... Diejenigen, die Abtreibung komplett verbieten wollen und diejenigen, die Abtreibungen bis zur 40. Woche ohne jede Einschränkung erlauben wollen - womit sich IMHO beide Gruppen außerhalb der Mehrheitsmeinung befinden


Tja, und was die Mehrheit sagt, das ist gut, gell. Also, lasst uns weiter das Töten der Ungeboren rechtfertigen, wenn die angebliche Mehrheit das für richtig hält, ganz unabhängig davon sei mal festgestellt:

kath.net
Umfrage: Mehrheit der US-Amerikaner ist 'pro-life'

Und vielleicht mal zum Nachdenken die Worte des Erzbischofs von Denver:
'Abtreibung ist das zentrale soziale Thema des Augenblicks'
Erzbischof von Denver zur US-Abtreibungsdebatte: "Das zu ignorieren oder herunterzuspielen 'wäre für einen Katholiken eine Tat der Feigheit'"

G.


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Dimple

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14

27.10.2004, 13:41

Zitat

Original von Gandalf


Sag mal: Von welcher Pro-Kerry-Webpage hast Du denn diese lustigen Behauptungen kopiert? Denn Deine THesen sind ja eine sehr schwache Kopie der Kerrywahlkampfmaschinerie, mehr aber nicht. Du musst ja nichts für Bush übrig haben, was ich für legitim halte, aber so eine billige Pro-Kerry-Wahlwerbung ist ja eher sehr peinlich.

Lies mal als KOntrast dazu BILD .

G.


Danke für den Tip, aber die Bild-Zeitung lehne ich aus Prinzip ab.

Außerdem: Ich kopiere nicht, ich lese, sehe fern, höre Radio und verfolge die Amerikanische Politik (als eher amerikanophiler Mensch) seit langem über die Medien (verschiedenste).

Ich darf Dich bitten, zumindest eines der obigen Statements zu widerlegen. Außerdem wüßte ich gerne, was G. Bush für Dich wählbarer als J. Kerry macht (die Haltung in der Abtreibungsgesetzgebung ist, soviel ich bisher verstanden habe, ein wichtiger Grund).

lg
Dimple, der Deine Schärfe nicht ganz versteht

15

27.10.2004, 13:41

Zitat

Original von Dimple
Ich würde auf jeden Fall John & John wählen:

1. G. W. B. gibt in Interviews zu (selbst in Orignalton gehört), daß für ihn (als Präsident) die Bibel wichtiger ist, als die Verfasssung, obwohl er auf die Verfassung und nicht die Bibel vereidigt ist (was ist, wenn der übernächste Präsident ein Moslem ist - steht dann der Koran über der Verfassung und gilt die Sharia mehr als das Gesetz?)
2. G. W. B. betreibt eine Steuer-Politik, die nur das Wohl der reichsten 1-2% im Auge hat
3. G. W. B. betreibt eine Gut-Böse-Politik, nach der jene Menschen und Länder, die mit der momentanen US-Politik nicht einverstanden sind, dem neuen Reich des Bösen zugeordnet werden
4. G. W. B. betreibt eine Wahlkampagne, die von Lügen gespickt ist (Swift-Boat-Veterans, Verbindung Terror-Irak, Budget-Defizit)
5. G. W. B. und seine Partei bemüht sich, möglichst viele Menschen aus dem Wahlbetrieb auszuschließen, anstatt sie zu den Urnen zu locken
6. G. W. B. ist schon einmal nicht gewählt worden
7. Die Regierung von G. W. B. schränkt über das (vom Republikanisch dominiert Kongress erlassene) Heimatschutzgesetz die Bürgerrechte ein (plus Guanamo Bay)

lg
Dimple

PS: Zur Abtreibungs-Gesetzgebung: Es ist in Amerika leider so, daß derzeit zwei Gruppen von Abgeordnenten existieren: Diejenigen, die Abtreibung komplett verbieten wollen und diejenigen, die Abtreibungen bis zur 40. Woche ohne jede Einschränkung erlauben wollen - womit sich IMHO beide Gruppen außerhalb der Mehrheitsmeinung befinden


8o 8o 8o 8o

Die Drohung von insges. Millionen abgeschlachteten ungeborene Kinder in den kommenden vier Jahren unter Kerry, machen ihn für einen Nachfolger Christi nicht wählbar.

Aber da ungeborene Kinder ja auch nicht in der Wahl eingreifen können, kann Kerry auf ihre Kosten ruhig auf Stimmenfang gehen. Kerry wählen, aber hinterher von nichts gewusst zu haben, das kann ein Christ nicht für sich geltend machen!
Falls ich aber länger ausbleibe, sollst du wissen, wie man sich im Hauswesen Gottes verhalten muss, das heißt in der Kirche des lebendigen Gottes, die die Säule und das Fundament der Wahrheit ist.

1.Timotheus 3:15

Dimple

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16

27.10.2004, 13:46

Zitat

Original von Gandalf

Tja, und was die Mehrheit sagt, das ist gut, gell. Also, lasst uns weiter das Töten der Ungeboren rechtfertigen, wenn die angebliche Mehrheit das für richtig hält, ganz unabhängig davon sei mal festgestellt:

kath.net
Umfrage: Mehrheit der US-Amerikaner ist 'pro-life'

Und vielleicht mal zum Nachdenken die Worte des Erzbischofs von Denver:
'Abtreibung ist das zentrale soziale Thema des Augenblicks'
Erzbischof von Denver zur US-Abtreibungsdebatte: "Das zu ignorieren oder herunterzuspielen 'wäre für einen Katholiken eine Tat der Feigheit'"

G.





Sag mal, Gandalf, ist Dir etwas über die Leber gelaufen? Nur weil ich der Meinung bin, die Abtreibungsdebatte ist nicht das zentrale soziale Thema des Augenblickes (IMHO ist es in Amerika die Frage der Krankenversicherung, die 45 Mio unversichert läßt), fährst Du mich dermaßen an?

Außerdem was das PS "nur" eine Anmerkung zur momentanen Debatte, wo sich IMHO die Abtreibungs-Befürworter in einen Absolutismus verrannt haben, der sicher nicht von der Mehrheit unterstützt wird.

lg
Dimple, etwas grantig

Gandalf

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17

27.10.2004, 13:52

Zitat

Original von Dimple
... Außerdem: Ich kopiere nicht, ich lese, sehe fern, höre Radio und verfolge die Amerikanische Politik (als eher amerikanophiler Mensch) seit langem über die Medien (verschiedenste).

Ich darf Dich bitten, zumindest eines der obigen Statements zu widerlegen. Außerdem wüßte ich gerne, was G. Bush für Dich wählbarer als J. Kerry macht (die Haltung in der Abtreibungsgesetzgebung ist, soviel ich bisher verstanden habe, ein wichtiger Grund).

lg
Dimple, der Deine Schärfe nicht ganz versteht


Tja, ich lese täglich genügend US-Medien bzw. sehe sie um zu erkennen, dass Deine Behauptungen primär Vorwürfe der Demokraten sind. Glaubst Du im Ernst, ich lass mich auf diese niedere US-Wahlkampfniveau ein, wo auf beiden Seiten die Fetzen fliegen und möglicherweise (ich habe dazu keine Beweise!) gelogen wird, aber dann auf beiden Seiten.
Oder glaubst Du denn im Ernst, dass der Kerrywahlkampf mit christlichen Prinzipien durchgeführt wird, ich denke da nur an die lustigen Bemerkungen des Hr. Kerry zur schwulen Tochter von Cheney oder an die peinlichen Enthüllungen über G.W. Bush von ABC-News von Dan Rather, einem Kerryunterstützer, der sich nicht zu blöd war, um mit Lügengeschichten Storys zu produzieren...... schon blöd, dass das alles ein wenig in die Hosen ging und Rather sich dann sogar entschuldigen musste.

Die Abtreibungsfrage ist nicht irgendeine Frage neben vielen sondern gehört zu den entscheidenden Fragen, die man als Katholik stellen muss. Wer hier Kompromisse eingeht, der muss sich schon die Frage stellen lassen, wie katholisch man denn ist.

Eines ist klar: Kerry ist kein Katholik, da er in den wichtigsten Fragen klare antikatholische Meinungen vertritt. Es ist schön, dass in den USA immer mehr Katholiken erkennen, welch Wolf im katholischen Schafspelz hier aufgetaucht ist.

Ich habe gerade gestern gelesen, dass BUSH bei ca. 200 Richterernnungen zu 99 % Pro-Life-Richtern ernennt hat. Er hat dies auch vor, was den Obersten Gerichtshof betrifft und möchte auch dort bei den Neubesetzungen Pro-LIfe-Richter einsetzen, die dann (hoffentlich) das Recht auf Abtreibung einschränken werden.

Kerry hat bereits vor Wochen groß angekündigt, dass er bei Richterernennungen nur Leute nehmen wird, die das Recht auf Abtreibung nicht anrühren wollen.

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27.10.2004, 13:53

Zitat

Original von Dimple
... Sag mal, Gandalf, ist Dir etwas über die Leber gelaufen? Nur weil ich der Meinung bin, die Abtreibungsdebatte ist nicht das zentrale soziale Thema des Augenblickes (IMHO ist es in Amerika die Frage der Krankenversicherung, die 45 Mio unversichert läßt), fährst Du mich dermaßen an?

Außerdem was das PS "nur" eine Anmerkung zur momentanen Debatte, wo sich IMHO die Abtreibungs-Befürworter in einen Absolutismus verrannt haben, der sicher nicht von der Mehrheit unterstützt wird.

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Du dürftest offensichtlich nicht genau gelesen haben: Das hat der Erzbischof von Denver gesagt, nicht ich.

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Anglican

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27.10.2004, 14:01

Bush oder Kerry

Ist das verkehrte Welt?
Lese ich hier bei kath.net inoffizielle Wahlwerbung für den (abtrünnigen) Methodisten George W. Bush und Kritik am Katholiken Kerry?
?(

Anglican
Congregavit nos in unum Christi amor.

Gandalf

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20

27.10.2004, 14:10

Zitat

Original von Anglican
Ist das verkehrte Welt?
Lese ich hier bei kath.net inoffizielle Wahlwerbung für den (abtrünnigen) Methodisten George W. Bush und Kritik am Katholiken Kerry?
?(

Anglican



? Die frage finde ich absurd. Nur, weil sich jemand Katholik nennt ist er noch lange nicht katholisch. Und Kerry ist von seinen Äußerungen her gesehen de facto exkommuniziert.

Frage: Warum ist Bush abtrünniger Methodist? Soweit ich weiß, ist er nach wie vor Methodist.

G.
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