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1

10.03.2005, 15:07

P. Franz Reinisch

P. Franz Reinisch ist auch ein interessanter potentieller heiliger
http://archiv.vol.at/Pubs/Redaktion/sub/…erg-124100.shtm

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2

15.03.2005, 15:17

selbst gefunden auf http://www.bautz.de/bbkl/r/reinisch_f.shtml


REINISCH, Franz, Priester, Ordensmann SAC, Märtyrer, * 1.2. 1903 in Feldkirch-Levis/Österreich, + 21.8. 1942 in Berlin-Brandenburg. Nach Kindheitsjahren in Bozen und Bruneck, besuchte R. 1914 das Gymnasium der Franziskaner zu Hall b. Innsbruck. Es folgten Studien in Jura an den Universitäten von Innsbruck und Kiel. Im Herbst 1923 Studium der Theologie an der Universität Innsbruck. 1925 Übersiedlung ins Priesterseminar zu Brixen in Südtirol. Am 29.6. 1928 Priesterweihe durch Bischof Sigismund Waitz in der Propsteipfarrkirche St. Jakob zu Innsbruck. Am 3.11. 1928 Eintritt bei den Pallottinern zu Untermerzbach, bei Bamberg. Dort 1930 Ablegung der ersten Profeß. Nach einer Zwischenstation in Friedberg kam R. 1938 nach Schönstatt, wo er besonders in der Männerseelsorge arbeitete. Bereits hier nahm er immer wieder Stellung gegen Hitler und den Nationalsozialismus und eines stand schon früh für ihn fest: Sollte er zur Wehrmacht eingezogen werden, würde er nie den Fahneneid schwören. Am 12.9.1940 erhielt er Predigt- und Redeverbot für das ganze Reich. Zwar erreichte ihn am 1.3.1941 der erste Bereitschaftsbefehl. Aber durch die Übernahme von Seelsorgsposten konnte eine Zurückstellung immer wieder erreicht werden. Zwischendurch tauchte er öfters in Innsbruck bei seinen Eltern auf, so zu Weihnachten 1941. Nach Neujahr 1942 ging er auf Aushilfe nach Abenberg bei Nürnberg. Aber, so sein Ausspruch: »Der Tage oder der Wochen sind nicht viele, dann werde ich wieder wandern müssen.« Sein letzter Seelsorgsposten war Wegscheid bei Passau. Von dort nahm er nach wenigen Wochen Abschied und besuchte zum letzten Mal seine Eltern in Innsbruck. Am 14. April 1942 feierte er in der Herz-Jesu-Kirche zu Innsbruck seine letzte hl. Messe. An diesem Tage erfolgte auch der Gestellungsbefehl, es war Osterdienstag. Am 15.4. Eintritt in die Wehrmacht in Bad Kissingen. 8.5. Überführung in das Gefängnis Berlin-Tegel. Von dort nach Brandenburg. Dort durch das Fallbeil hingerichtet. R. sagte von sich bei seiner Verurteilung: »Der Verurteilte ist kein Revolutionär, das heißt Staats- und Volksfeind, der mit Faust und Gewalt kämpft, er ist ein katholischer Priester, der die Waffen des Geistes und des Glaubens gebraucht. Und er weiß, wofür er kämpft. »R. gehört zur Gruppe der »Märtyrer aus Nordtirol«. Er wird auch »Märtyrer des Gewissens« genannt. Die süddeutsche Ordensprovinz der Pallottiner mit Sitz in Friedberg bei Augsburg bereitet seinen Seligsprechungsprozeß vor.


herzrosenduft

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3

29.08.2012, 10:21

Heute ist ein Tag, an dem man an Pater Franz Reinisch denkt. Er ist moch nicht selig und nicht heiliggesprochen. Er starb den gewaltsamen Tod durch die Nazis, weil er den Eid auf Hitler verweigert hat.

Sein Vorbild zeigt uns, dass wir für den Glauben konsequent eintreten müssen, auch wenn es unbequem wird...die Kirche braucht heute wieder Helden im Sinne von guten Hirten, die den Weg vorgehen und den anderen zeigen!
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Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

herzrosenduft

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4

14.08.2017, 16:50

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respektvoller Kommunikation“.

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5

14.08.2017, 16:52

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Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
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6

14.08.2017, 16:54

"Sooft ich auch mein Gewissen überprüfe, ich kann zu keinem anderen Urteil kommen. Und gegen mein Gewissen kann und will ich mit Gottes Gnade nicht handeln. Ich kann als Christ und Österreicher einem Mann wie Hitler niemals den Eid der Treue leisten."


Franz Reinisch, 1942
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Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
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