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Josephus

Erleuchteter

Beiträge: 3 277

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Beruf: Priester, Theologe, Webmaster

61

17.08.2009, 18:54

Ich hoffe, es ist bereits aus anderen Beiträgen so manches klar geworden, was von "Karl" an Fragen aufgeworfen wurde!
Vor allem möchte ich eines betonen: Die Kirche hält daran fest, dass die Auferstehung des Leibes am Jüngsten Tag stattfindet, d.h. im Tod trennt sich die Seele vom Leib, und die Seele lebt getrennt vom Leib weiter. Dieser Zustand ist aber gleichsam ein "unvollständiger". Zum vollen Menschsein gehört eben die Einheit von Leib und Seele.
Dass das Mann- und Frau-Sein auch aus der Sicht Gottes wichtig ist, kann man schon aus den ersten Versen des Buches Genesis entnehmen, wo es unter anderem heißt, dass Gott den Menschen nach seinem Bild und Gleichnis erschuf, ja dass er sie als Mann und Frau erschuf (vgl. Gen 1,27).

Karl hat auch gefragt, wieso man den den Menschen nach der Auferstehung nicht als "reines Geistwesen" ansehen könne: Nun ist der Ausdruck "reine Geister/Geistwesen" eben eine Aussage über das Wesen der Engel und nicht über das Wesen der Menschen. Ein Engel hatte nie einen Leib und wird auch nie einen haben; er ist als Geistwesen in sich vollständig, während der Mensch in seiner Integrität eben nur in der Einheit von Leib und Seele existiert. Eben deshalb ist auch der Zwischenzustand nach dem Tod (vom Leib getrennte Seele) bis zur Auferstehung ein unvollständiger!

Der Himmel beginnt nach katholischer Lehre dann, wenn die Seele in die Anschauung Gottes eintritt. Doch erst wenn auch die Auferstehung des Leibes stattgefunden hat, ist der Mensch ganz bei Gott vollendet!

Leidensfähig werden wir im Himmel nicht mehr sein; es heißt ja ausdrücklich in der Offenbarung des Johannes, dass es dort keine Trauer, keinen Schmerz, kein Leid und keinen Tod mehr geben wird (vgl. Offb 21)! Die Geretteten werden sich in der Einheit mit Gott wirklich nur mehr freuen dürfen. - Wenn Du aber an Mitleid denkst, an Erbarmen, an Emotionalität: Dies alles wird sicher (soweit noch nötig) im Himmel vollendet sein in der Liebe.

Josephus

Hannah

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62

17.08.2009, 20:58

Danke, wunderschön wir werden mitfühlen können und doch nicht leiden, denn wir sehen alles und dürfen fürbitten, dass die Hoffnung den Erdenkindern nicht verloren geht, weil wir bei Gott alles sinnerfüllt erkennen.
Sehnsucht ist der Wille zum Ziel
Liebe aber, ist Entscheidung.
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Chat: http://lichtumdieecke.mainchat.de/index.php

K.Windhauch

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63

17.08.2009, 23:09

Danke Josephus für Deine Mühe, dass mit dem Leib habe ich nun verstanden. So wie im KKK erklärt, kann ich es auch akzeptierten.999 Nun könnte einer fragen: Wie werden die Totenauferweckt? Was für einen Leib werden sie haben? Was für eine törichte Frage! Auch das, was du säst, wird nicht lebendig, wenn es nicht stirbt. Und was du säst,hat noch nicht die Gestalt die entstehen wird; es ist nur ein nacktes Samenkorn ... Was gesät wird, ist verweslich, was auferweckt wird, unverweslich ... die Toten werden zur Unvergänglichkeit auferweckt... Denn dieses Vergängliche muss sich mit Unvergänglichkeit bekleiden und dieses Sterbliche mit Unsterblichkeit".
Dass das Mann- und Frau-Sein auch aus der Sicht Gottes wichtig ist, kann man schon aus den ersten Versen des Buches Genesis entnehmen, wo es unter anderem heißt, dass Gott den Menschen nach seinem Bild und Gleichnis erschuf, ja dass er sie als Mann und Frau erschuf (gl. Gen 1,27).
Hier meinst Du diese Stelle: Gen 1,27 Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie. Gen1,28 Gott segnete sie und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde, unterwerft sie euch und herrscht über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf dem Land regen.

Wie jedoch klar ersichtlich, geht es um die "Erde" und nicht um den "Himmel".

Zu meiner persönlichen Vorstellung würde eher dieses hier passen. Glaube und Gottessohnschaft

Gal 3,26 Ihr seid alle durch den Glauben Söhne Gottes in Christus Jesus. Gal 3,27 Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus (als Gewand) angelegt. Gal 3,28 Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht Mann und Frau; denn ihr alle seid «einer» in Christus Jesus. Gal 3,29 Wenn ihr aber zu Christus gehört, dann seid ihr Abrahams Nachkommen, Erben kraft der Verheißung.

Wird nicht schon genug Wirbel um diese Geschlechtlichkeit auf dieser Erde gemacht? Dieses ewige Thema um Sex, Mann - Frau, Vorzüge, Benachteiligungen, Reduziertheit auf Körperlichkeit..... in meinem Glauben an unseren allmächtigen Gott, kann ich mir nicht vorstellen, dass dieser allmächtige Gott nach Mann und Frau unterscheidet.
Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. Joh 17, 21

Philothea

Moderator

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64

18.08.2009, 11:05

liebe Katja
ich empfinde auch das hier auf ERden um bestimmte Dinge des Leibes viel zu viel Rummel gemacht wird.
Allerdings erfahre ich in meiner Ehe auch die positiven Seiten des Frau - Mann seins.
Und zwar gar nicht nur auf der körperlichen Ebene, sondern gerade im geistlichen ist es eine wunderbare Ergänzung.
Got hat uns nach seinem Ebenbild geschaffe - als Mannund Frau.
Wie sich die drei Personen in Gott ergänzen, so ergänzen sich auch Mann und Frau.
Da es im Himmel keine Sünde mehr gibt auch ganz frei von falschen Gedanken.

So denke ich mir das ungefähr

liebe Grüße
Philothea
Gegen Stolz, gegen Neid, gegen Lieblosigkeit und Hass gibt es ein einziges, großes Heilmittel - die Liebe.
(Franz von Sales)
:P Philothea 8)

Hannah

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65

18.08.2009, 13:24

Liebe Klara liebe Philothea
Ihr habt alles auf den Punkt gebracht, wunderbar.
In Gott werden wir e i n s sein und keine irrigen Gedanken mehr haben. Wie befreiend ist das.
Wenn in der Ehe Mann und Frau sich in geistlichen Dingen gegenseitig a n z i e h e n, dann sind sie schon auf Erden in Gott eins und einer ist des Anderen Licht. Wie wunderbar.
Sehnsucht ist der Wille zum Ziel
Liebe aber, ist Entscheidung.
: http://lorehanna.kostenloses-forum.com/
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Klomb

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66

18.08.2009, 14:30

@K.Windhauch
In meiner Lutherbibel stand in den Anmerkungen zu "Fleisch", daß damit Leib und Seele gemeint sind. Wenn es in der Genesis heißt "sie werden ein Fleisch", dann schließt das die Seele mit ein. (Daran sollte sich jeder erinnern, der auf Freiersfüßen geht.:))
Ein anderer Gedanke: Er schuf uns als Mann und Frau und Er hat das Sakrament der Ehe gestiftet und bestimmte Menschen dazu berufen. Warum sollte Er nun seine Berufung und Seine Schöpfung abrogieren?
Ich kann Dein Anliegen vollkommen verstehen, nur kann man daraus keinen Gegensatz zwischen Leib und Seele machen. Sinngemäß sagt Papst Benedikt in Deus caritas est, daß dieser Wirbel um Geschlechtlichkeit diese für solche Menschen eben nicht wichtiger macht, sondern vielmehr ihres Wertes beraubt, den sie gerade im Hinblick auf die Ewigkeit hat.

Josephus

Erleuchteter

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67

18.08.2009, 15:35

Liebe Klara,
gemäß der Sicht der christlichen Anthropologie (Lehre vom Menschen) ist das Frau- bzw. Mann-Sein nicht nur eine äußere Rolle, die mir die Gesellschaft zuschreibt oder die ich frei wähle, sondern es handelt sich um eine schöpfungsgemäße Berufung, um eine Seinsweise! Diese Seinsweise gehört zu meiner Identität, und diese kann ich nicht einfach ablegen, auch im Himmel nicht.
Es ist also etwas Wunderbares, dass sich die Geschlechter gegenseitig ergänzen, und zwar nicht nur köperlich, sondern auch geistig-seelisch. Dies hat sogar in der übernatürlichen Ordnung seine Bedeutung, wenn es heißt, dass Christus die Kirche liebt, wie ein Bräutigam seine Braut.
Wollte Gott das Geschlecht des Menschen in der Ewigkeit für irrelevant erklären, dann würde er sich selbst widersprechen. Er würde etwas zurücknehmen von seinen guten Gaben. Was es im Himmel jedenfalls nicht mehr gibt, ist die Sünde!

Josephus

K.Windhauch

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68

19.08.2009, 08:37

Gal 3,28 Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht Mann und Frau; denn ihr alle seid «einer» in Christus Jesus.
Dies wäre wunderbar, und vieles an Lasten würde wegfallen, wobei ich verstanden habe, dass es nach dem jüngsten Gericht eh eine Verbindung der Seele und des Körpers gibt.
Allerdings erfahre ich in meiner Ehe auch die positiven Seiten des Frau - Mann seins.
Und zwar gar nicht nur auf der körperlichen Ebene, sondern gerade im geistlichen ist es eine wunderbare Ergänzung.
Ja, dies ist der Punkt, positive Seiten des Mann -Frau seins, gerade in der geistigen Ergänzung. Dies ist wichtiger als die Körperliche. Hier auf Erden, fand ich, haben wir unseren Körper und seine Funktionen, ist auch gut so. Aber im Himmel? Da wird alles gewandelt, da dachte ich, sind diese "gewöhnlichen" Dinge nicht mehr von Nöten.
Wenn in der Ehe Mann und Frau sich in geistlichen Dingen gegenseitig a n z i e h e n, dann sind sie schon auf Erden in Gott eins und einer ist des Anderen Licht. Wie wunderbar.
Siehst Du, wieder die geistigen Dinge. Somit sind auch nach Eurer Meinung die geistigen Dinge wichtiger wie dieser Körperkult. Um wieviel wichtiger müssen dann die geistigen Dinge im "Himmel" wichtiger sein, als dieses Körperliche? Könnte man nicht sogar so weit gehen, zu sagen, dass Gott uns mit unserer Körperlichkeit hier auf Erden prüft? Werden da parallelen zu Hiob sichtbar? Oder die Prüfungen der Beständigkeit der Ehen? Die Prüfungen der Menschen, welche sich Gott gewiehen haben? Usw......
In meiner Lutherbibel stand in den Anmerkungen zu "Fleisch", daß damit Leib und Seele gemeint sind. Wenn es in der Genesis heißt "sie werden ein Fleisch", dann schließt das die Seele mit ein. (Daran sollte sich jeder erinnern, der auf Freiersfüßen geht.)
Wieder, wie viel Sünde ist durch die Begierde entstanden? Was meint Ihr, wieviele Menschen sind sich beim Sex bewusst, dass diese die göttliche Vereinigung Ihres Fleisches ist, dass Ihr Körper der heilige Tempel Gottes ist? Das alles was nicht als solches gesehen wird, Sünde und Entweihung ist. Da könnte man schon zum Schuss kommen, dass hier auf Erden, diese Körperlichkeit auch Prüfung bedeutet.
Ein anderer Gedanke: Er schuf uns als Mann und Frau und Er hat das Sakrament der Ehe gestiftet und bestimmte Menschen dazu berufen. Warum sollte Er nun seine Berufung und Seine Schöpfung abrogieren?
Muss er das denn, wenn die Körperlichkeit nur hier auf Erden gelten würde?
Liebe Klara,
gemäß der Sicht der christlichen Anthropologie (Lehre vom Menschen) ist das Frau- bzw. Mann-Sein nicht nur eine äußere Rolle, die mir die Gesellschaft zuschreibt oder die ich frei wähle, sondern es handelt sich um eine schöpfungsgemäße Berufung, um eine Seinsweise! Diese Seinsweise gehört zu meiner Identität, und diese kann ich nicht einfach ablegen, auch im Himmel nicht.
Wäre sie denn abgelegt, wenn Sie in unseren Seelen stände?
Es ist also etwas Wunderbares, dass sich die Geschlechter gegenseitig ergänzen, und zwar nicht nur köperlich, sondern auch geistig-seelisch. Dies hat sogar in der übernatürlichen Ordnung seine Bedeutung, wenn es heißt, dass Christus die Kirche liebt, wie ein Bräutigam seine Braut.
Wollte Gott das Geschlecht des Menschen in der Ewigkeit für irrelevant erklären, dann würde er sich selbst widersprechen. Er würde etwas zurücknehmen von seinen guten Gaben. Was es im Himmel jedenfalls nicht mehr gibt, ist die Sünde!
Josephus, wahrscheinlich hast Du wie immer Recht, wobei Du Dich auch auf die geistig-seelische Beziehung berufst. Die Kirche als solche ist jedoch weder Mann noch Frau. Könnte es "im Himmel" keine geschlechterlosen Körper geben? Könnte dieses Geschlecht nicht nur für unseren irdischen Pilgerweg so notwendig gewesen sein? Wie gedacht, die Folgen daraus in unseren Seelen verankert.
Ich werd mir weiter Gedanken darüber machen. Danke Euch, Liebe Grüße Klara
Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. Joh 17, 21

Josephus

Erleuchteter

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69

19.08.2009, 09:53

Liebe Klara,
danke für Deine Fragen und Anmerkungen!

Die christliche Grundaussage lautet:
Alles, was Gott geschaffen hat ist gut, d.h. auch der Leib des Menschen und auch dessen Sexualität (die er freilich auch missbrauchen kann) ist etwas Gutes. Die Leiblichkeit/Körperlichkeit ist nicht vom Teufel oder die Folge eines bösen Prinzips, wie dies die häretische Gnosis gelehrt hat.

Die Botschaft von der Auferstehung des Leibes zeigt uns, dass Gott den Menschen als ganzen retten will. Dazu gehört auch die Vollendung des Frau- bzw. Mann-Seins!

Herzliche Grüße und Gottes Segen
Josephus

K.Windhauch

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70

19.08.2009, 15:34

Ja Josephus, so muss es wohl sein. Ich gehe davon aus, dass es nicht nur die christliche Grundaussage sondern auch Deine private Meinung hierzu ist. Ich kann es gut so stehen lassen, ich danke Dir dafür, danke für Deinen Segen. Herzlichst Klara
Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. Joh 17, 21

Klomb

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71

19.08.2009, 19:30


z.B. Hiob 19,25-26.
Während in der Einheitsübersetzung steht Hiob werde "ohne Fleisch" Gott schauen:

Ich hab versucht, Dir zu helfen. Hat nicht geklappt. Deswegen hier mehr Konfusion:
In der Vulgata heißt es:
...et de carne mea videbo Deum.--und von meinem Fleisch heraus werde ich Gott sehen.

So, jetzt wirds abenteuerlich:
In meinem eigenen Übersetzungsvorschlag aus dem Hebräischen hingegen kommt das Wort "Fleisch" nicht vor. "Fleisch" heißt baschar, aber geschrieben steht "mibascheri", das heißt die Verkündiger. Ich weiß nicht, was all die anderen Übersetzungen mit dem Mem gemacht haben. ?( Der textkritische Apparat weist für den Vers nicht einmal auf Überlieferungsunterschiede hin.
Ich würde also sagen: Und die Verkündiger werden Gott schauen.

72

19.08.2009, 21:23

Dar ich ein bisschen schlaumeierisch sein?

Im Hebräischen gibt es viele Begriffe, die sowohl eine stoffliche als auch eine "nichtstoffliche" Bedeutung haben.

Rahamim z.B. - die Eingeweide, bzw. die Bewegung der Eingeweide, Gebärmutter.
IM Hebräischen wird das selbe Wort auch für Mitgefühl oder Barmherzigkeit verwendet, also als ein Gefühl, das das Inerste erbeben lässt. (siehe Joh. 11,33)

Fleisch - baschar
Verkündiger - mischbascheri
Dieser vermeintliche Widerspruch ist wohl insofern zu verstehen, als das die Verkündigung keine reine Sache des Wortes ist. Denn das Wort ist Fleisch geworden. Eine Verkündigung als reines Wort issnix. Sie soll mit dem ganzen Leben, der ganzen Existenz sichtbar werden. Die Verkündigung soll also durch das Fleisch - baschar des Verkündigers - mischbascheri sichtbar werden.

Ein befreundeter Priester, der hebräisch spricht, erzählte mir neulich, dass der hebräische Text der Bibel von allen die grösste "selbstauslegende" Fülle hat.

Petra
Der Mensch von heute will nicht Lehrer, sondern Zeugen.
Und wenn er Lehrer akzeptiert, dann deswegen, weil sie Zeugen sind.

Evangelii nuntiandi

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Petra« (19.08.2009, 21:47)


Hannah

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73

19.08.2009, 22:51

Toll was du da beschreibst liebe Petra.
Was die Bibelübersetzungen betrifft, wollte ich einmal fragen, welche ist eigentlich wirklich empfehlenswert an Genauigkeit
der Übersetzung.??????
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Philothea

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74

20.08.2009, 21:37

lieb e Hannah
ich meine dazu gibt es einen ganzen Thread.
ich achau mal ob ich ihn finde.
Da Übersetzungen immer Interpretatio sind, schaue ich immer in mehreren Übersetzungen nach.
Gegen Stolz, gegen Neid, gegen Lieblosigkeit und Hass gibt es ein einziges, großes Heilmittel - die Liebe.
(Franz von Sales)
:P Philothea 8)

75

20.08.2009, 22:13

Hannah, ich antworte Dir in dem Thread, den Philothe ausgegraben und reaktiviert hat.

LG
Petra
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Evangelii nuntiandi

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Petra« (20.08.2009, 22:33)


Hannah

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76

24.08.2009, 21:38

Danke liebe Petra.
Ich stell jetzt eine blöde Frage:Hilfe!!! Wie heißt der Thread, wo Du mir antwortest?
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77

24.08.2009, 21:40

Hallo Hannah,

Ich "linke" Dich hin.

Bibelübersetzungen
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Und wenn er Lehrer akzeptiert, dann deswegen, weil sie Zeugen sind.

Evangelii nuntiandi

78

07.02.2012, 22:07

VIDEO - Theologie des Leibes, Pater don Damir Stojić

Pater don Damir Stojić, ist Selesianer kroatischer Abstammung (aus der Herzegovina)
Geboren und aufgewachsen ist er in Canada.
Er gehorte der "MTV- Generation", wie er sagt.


Was ist die Theologie des Leiben?


VIDEO: Thema - Theologie des Leibes 02.08.2010 - Jugendfestival 2010 in Medjugorje

http://www.medjugorje.de/mediathek/show/…mir-stojic.html

79

07.02.2012, 22:17

don Damir Stojić - seine Berufungsgeschichte

Pater don Damir Stojić
ist heute Kaplan bei Studenten in Zagreb und erzählt seine Berufungsgeschichte.


Er halt sehr oft Vortrage/ Exerzitien in Kroatien und Bosnien und Herzegowina auch zum Thema "Theologie des Leibes".
Letztes Jahr waren in Mostar ca. 2.000 Jugendliche und Studenten ( an 2 tagen)
bei seinem Vortrag in der Kathedrale von Mostar.


Hier erzahlt er seine Berufungsgeschichte beim Jugendfestival in Medjugorje.
http://www.medjugorje.de/mediathek/show/…tival-2011.html

herzrosenduft

Erleuchteter

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Wohnort: Deutschland

Beruf: Gärtner

80

21.04.2012, 15:49

...
_______________________________________________________________________________________

Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »herzrosenduft« (04.06.2017, 18:28)


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