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1

28.12.2005, 22:54

Die Heilige Messe und Liturgische Missbräuche

Bischof Andreas Laun schreibt, dass wir dringend eine Reform der Liturgie brauchen.
Diese Reform soll von den Bischöfen eingeleitet werden.
Doch "Manche Bischöfe schweigen lieber, als sich sagen zu lassen, sie seien kleinlich; oder sie resignieren und lassen den liturgischen Ungehorsam mehr oder weniger laufen"
Die Bischöfe brauchen unsere Unterstützung.
Sie brauchen unser Gebet.
Dieses wusste der hl. Petrus Canisius schon.
In der Reformationszeit, die unserer ähnlich war hat er ein Gebet für die Bischöfe geschrieben:

"Allmächtiger, ewiger Gott, Du hast für
die Leitung Deiner hl. Kirche und die
Glaubenseinheit über uns die Bischöfe
gesetzt als Nachfolger der Apostel, als
Wächter und Beschützer der Seelen,
Gieße aus über sie, so flehen wir in-
ständig zu Dir eine Gnadenfülle, wirk-
sam genung, daß sie sich immer mehr
als gute Hirten bewähren und nutz-
bringend arbeiten zu Deiner Verherr-
lichung und unserem Heil. Daß sie
durch ihr Wort und vor allem durch ihr
Beispiel vollkommen alle Pflichten er-
füllen, die ihnen aufgetragen sind. Daß
sie den christlichen Glauben rein von
jeden Irrtum bewahren. Daß wir unter
ihrer glücklichen Leitung allezeit
leben können in Frömmigkeit, Frieden
und christlicher Liebe. Amem"
*

Wer macht mit und betet jeden Tag für unser Bischöfe?
Sie haben unser Gebet dringen nötig, um die Reform der Liturgie einzuleiten.
so flehen wir doch zu Gott.
Er wird unser Gebet erhören.
Lassen wir nicht nach bei Ihm immer wieder anzuklopfen, bis er sich unser Erbarmt und uns Bischöfe gibt wie sie in dem Gebet des hl. Petrus Canisius beschrieben werden.


*Dieses Gebet ist auch als Gebetzetelchen beim Freundeskreis Mariea Goretti e.V. in München erhältlich.

;)



So spricht Jahwe, der Gott Israels:
Lass mein Volk ziehen, damit sie mir in der Wüste ein Fest feiern können.

(2 Mo 5,1)


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Dolfi

Meister

Beiträge: 2 102

Wohnort: Schweiz

Beruf: Priester

2

29.12.2005, 09:17

Die Heilige Messe und Liturgische Missbräuche

Zitat

Doch "Manche Bischöfe schweigen lieber, als sich sagen zu lassen, sie seien kleinlich

Was wir heute brauchen, um die "Reform des Konzilsgeistes" in eine "Reform - eine echte, katholische Rezeption des Konzils" zu überführen, ist ein neuer Episkopat, auch dann, wenn dies sich mit Sicherheit nicht auf alle jetzigen Bischöfe bezieht, wofür ein herzliches Deo gratias gesagt werden muss! Wir brauchen keine Professoren und keine Wisenschaftler, sondern Seelsorger auf den Bischofstühlen! Katholische Seelsorger! Bestimmte Professoren auf den Bischofstühlen haben die "Chaos-Suppe" eingebrockt - gute katholische, der Kirche und Christus ergebene Seelsorger werden wissen, sie im Geiste aller Konzile der Kirche - einschliesslich des letzten - auszulöffeln!
____________________________________________________
"Wir aber verkünden Christus, den Gekreuzigten!" 1 Kor 1.23

Richi

Profi

Beiträge: 1 249

Wohnort: Bistum Aachen

3

29.12.2005, 10:30

Die Interpretation des Konzilsgeistes ist unabhängig ob jemand Professor ist oder nicht. Unser Papst ist auch wissenschaftlich hoch gelehrt und hat einen glasklaren Blick auf die aktuellen liturgische und auch übrige katholische Situation.

Es freut mich sehr, dass wenigstens ein deutschsprachriger Bischof so deutlichStellung bezieht; es wäre schön, wenn sich ihm viele anschliessen würden, aber ich glaube dass können wir vergessen.
http://www.introibo.net: Pilgertermine, Publikationen, Pressespiegel, Gebete sowie Lieder zum Download und noch vieles mehr rund um den überlieferten römischen Ritus

4

29.12.2005, 12:55

Zitat

Original von Richi
Es freut mich sehr, dass wenigstens ein deutschsprachriger Bischof so deutlichStellung bezieht; es wäre schön, wenn sich ihm viele anschliessen würden, aber ich glaube dass können wir vergessen.

Da wäre ich nicht so ängstlich. Durch die Wahl Benedikts hat sich das Klima in der Kirche jetzt schon entscheidend gewandelt. Obwohl auch der hochverehrte JPII trotz aller liebevollen Toleranz kein Freund von Mißbräuchen war, hat er sich doch aus verschiedenen Gründen nur selten in der Lage gesehen, durchgreifende Maßnahmen zu treffen. Bei Benedikt ist das anders - er hat als Kopf der Glaubenskongregation 25 Jahre lang geübt, wie man mit Abweichenden und Häretikern umgeht - und die Betroffenen wissen, was sie von ihm zu erwarten haben.
Während die Hyperprogressiven immer weniger zu hören sind, geben sich immer öfter Bischöfe, die sich bisher bedeckt gehalten haben, einen Ruck und äußern sich "in römischem Sinne". Da wird noch einiges auf uns zu kommen. Wir dürfen nur nicht ungeduldig werden.

corinquietum

Moderator

Beiträge: 1 597

Wohnort: Bad Waldsee

Beruf: Kath. Priester i.R

5

29.12.2005, 19:07

Diese Hoffnung hege ich auch!

C.
Wo immer Beifall für menschliches Machen in der Liturgie aufbricht, ist dies ein sicheres Zeichen, dass man das Wesen der Liturgie gänzlich verloren und sie durch eine Art religiös gemeinter Unterhaltung ersetzt hat." Card. J. Ratzinger

Giovanni

unregistriert

6

30.12.2005, 18:06

Dass da- Gott sei Dank- allerhand in Bewegung ist, ist unübersehbar;
Erst kürzlich erhielt der "Neokatechumenale Weg" eine schriftliche Weisung im Auftrag des Papstes, wonach die Sonderriten der Gemeinschaft den allgemein gültigen Normen wieder anzupassen sind;
aber nicht nur das: es genügt, die päpstlichen Gottesdienste aufmerksam zu verfolgen: der Hl. Vater gibt ganz klar eine Richtung vor und verfolgt sie unspektakulär aber konsequent; dass das nicht allen "koscher" ist, ist nur ein gutes Zeichen:
dass nämlich endlich eine von Innen her geformte Reform der Liturgie in Gang gesetzt wird, die die von Theoretikern entwickelte und vorgesetzte still aber bestimmt überwinden wird.

Pontifex

Schüler

Beiträge: 155

Wohnort: Oberösterreich

Beruf: Priester

7

03.01.2006, 20:37

Da geb ich Giovanni vollständig Recht. Die Papst-Gottesdienste sind so wunderbar durchscheinend. Man spürt einfach, dass er IHN in den Vordergrund schiebt. Diese Durchsichtigkeit auf Christus hin ist offenbar das ganz besondere Charisma dieses Papstes und macht ihn schon jetzt für mich zu einem der größten Päpste der letzten Zeit. Wie froh bin ich, dass wir ihn haben!
TU ES PETRUS ET SUPER HANC PETRAM AEDIFICABO ECCLESIAM MEAM ET PORTA INFERI NON PRAEVALEBUNT.

Dolfi

Meister

Beiträge: 2 102

Wohnort: Schweiz

Beruf: Priester

8

03.01.2006, 21:00

Zitat

jetzt für mich zu einem der größten Päpste der letzten Zeit. Wie froh bin ich, dass wir ihn haben!

Wünsche ich mir und halte es genau so, aber...
um sich so auszudrücken, müsste man alle anderen "Päpste der letzten Zeit" kennen!
____________________________________________________
"Wir aber verkünden Christus, den Gekreuzigten!" 1 Kor 1.23

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Dolfi« (03.01.2006, 21:17)


Geist

Admin

Beiträge: 5 007

Wohnort: Schweiz

9

03.01.2006, 21:06

Zitat

Original von Dolfi

Zitat

jetzt für mich zu einem der größten Päpste der letzten Zeit. Wie froh bin ich, dass wir ihn haben!

Wünsche ich mir und halte es genau so, aber...
um sich so auszudrücken, müsste man alle anderen "Päpste der letzten Zeit" kennen! Ich kenne die Päpste seit Pius XII. - ...


Komisch??? Kennst Du Pontifex? Weisst Du wieviele Päpste er kennt? Vielleicht ist er älter als Du, zudem auch Priester...

Etwas mehr Sanftmut und Wohlwollen bitte, ich zuerst und allen als erster Esel voran.
Der Sinn des Lebens ist Gott zu dienen!

Dolfi

Meister

Beiträge: 2 102

Wohnort: Schweiz

Beruf: Priester

10

03.01.2006, 21:16

Zitat

Komisch??? Kennst Du Pontifex? Weisst Du wieviele Päpste er kennt? Vielleicht ist er älter als Du, zudem auch Priester...

"Pontifex" kenne ich nicht und angegeben hat er ja auich nicht, was für ihn bedeuet "die lätzen Päpste". Ich werde den letzten zusatz bei mir streichen... Und danke für den hinweis mit dem esel! (das meine ich schon ernst - denn oft ist man halt einer...)
____________________________________________________
"Wir aber verkünden Christus, den Gekreuzigten!" 1 Kor 1.23

Geist

Admin

Beiträge: 5 007

Wohnort: Schweiz

11

03.01.2006, 21:45

ich weiss, versuch mich auch schon ein ganzes Leben zu bessern ;)
Der Sinn des Lebens ist Gott zu dienen!

Alessandro

unregistriert

12

04.01.2006, 19:15

Kurz noch mal zurück auf den Eröffnungsthread von Paul: Es gefällt mir sehr, was Du schreibst, Paul - ich bin dabei im Gebet!

Ebenso übrigens wie in der Bitte von Gabriele Kuby um heilige Priester - eine der wichtigsten Gebetsaufrufe in meinen Augen! Denn die Priester sitzen an der täglichen Front, und sie können so unendlich viel bewegen dort, wo es etwas zu bewegen gibt: Bei den Menschen!

13

07.01.2006, 20:56

Zitat

Original von Alessandro
Kurz noch mal zurück auf den Eröffnungsthread von Paul: Es gefällt mir sehr, was Du schreibst, Paul - ich bin dabei im Gebet!

Ebenso übrigens wie in der Bitte von Gabriele Kuby um heilige Priester - eine der wichtigsten Gebetsaufrufe in meinen Augen! Denn die Priester sitzen an der täglichen Front, und sie können so unendlich viel bewegen dort, wo es etwas zu bewegen gibt: Bei den Menschen!



Hallo Alessandro,

Es freut mich, dass Du, im Gebet dabei bist.



So spricht Jahwe, der Gott Israels:
Lass mein Volk ziehen, damit sie mir in der Wüste ein Fest feiern können.

(2 Mo 5,1)


Bitte mein Benutzerkonto löschen.

14

07.01.2006, 22:05

Hallo Paul, hallo Allesandro

wir (einige im Forum) beten jeden Monat die Novene von kath.net. Dazu gehören besonders die Bischöfe und Priester!

Gott segne Euch!
Kein Auge hat es gesehen
kein Ohr hat es gehört
in keines Menschen Herz ist es jemals gedrungen
was Gott denen bereitet hat die ihn lieben

Antonio

Fortgeschrittener

Beiträge: 496

Wohnort: Deutschland

Beruf: Priester

15

07.01.2006, 22:09

Hallo!

Es ist schön, für geistliche Berufe zu beten, wunderbar! Vielleicht könnt ihr die Seminaristen auch noch einschließen!

Vergelts Gott!

Gottes Segen!

Antonio

"Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu dir, gib alles mir, was mich fördert zu dir, nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen Dir. Amen"
(Hl. N v. F)

Dolfi

Meister

Beiträge: 2 102

Wohnort: Schweiz

Beruf: Priester

16

07.01.2006, 23:32

love&shalom

Zitat

wir (einige im Forum) beten jeden Monat die Novene von kath.net. Dazu gehören besonders die Bischöfe und Priester!

Grosses vergelt's Gott!
Wisst ihr, was ihr da tut, wenn ihr täglich für die Bischöfe und Priester betet?
Das Schönste, was ein Mensch tun kann für seinen Mitmenschen!
Mehr als je zuvor brauchen die Priester heute dir gewissheit, dass es mensc hen gibt, die ihre Zeit dem Gebet für sie aufopfern! DANKE!
____________________________________________________
"Wir aber verkünden Christus, den Gekreuzigten!" 1 Kor 1.23

Dolfi

Meister

Beiträge: 2 102

Wohnort: Schweiz

Beruf: Priester

17

07.01.2006, 23:34

@Antonio

schaue doch bitte mal in deine PN!!!
____________________________________________________
"Wir aber verkünden Christus, den Gekreuzigten!" 1 Kor 1.23

Gandalf

Administrator

Beiträge: 25 889

Wohnort: Mittelerde

Beruf: M+M (Medien+Management)

18

07.01.2006, 23:38

Zitat

Original von Antonio
Hallo!

Es ist schön, für geistliche Berufe zu beten, wunderbar! Vielleicht könnt ihr die Seminaristen auch noch einschließen!

Antonio


Machen wir gerne. Dafür sollen die Seminaristen uns mitnehmen und mitbeten ;)

G.
MARY'S MEALS - 10 EURO für ein Kind - Rettet Kinder vor dem Hungertod!
Mit Kath.Net nach IRLAND: Juni 2012 - Papstbesuch - Eucharist. Weltkongress

Padre Pio: "Überlege gut, was du schreibst, denn der Herr wird dich darüber zur Rechenschaft ziehen."

Anfänger

unregistriert

19

13.11.2006, 17:56

eigenmächtige Texte

In einem Blog veröffentlichte eine Theologin zwei "eigene" Versionen des "Vater unser". Ich habe ihr zurück geschrieben:

"Ich würde es mir nie erlauben, dieses Gebet in irgend einer Form abzuändern. Das verbietet mir schon der Respekt vor der Person Christi, von der Liebe, die ich IHM schulde ganz zu schweigen."

Ähnliches aber gilt sicher auch von den liturgischen Texten. Einmal vom Dogmatischen abgesehen, ist es doch ganz einfach eine Frage des Anstands und des Respekt gegenüber der Kirche, dass man ihre Texte, ihr Beten nicht eigenmächtig abändert, von der Liebe, die wir der Kirche schulden, ganz zu schweigen.

20

13.11.2006, 20:43

RE: eigenmächtige Texte

Zitat

Original von Anfänger
In einem Blog veröffentlichte eine Theologin zwei "eigene" Versionen des "Vater unser". Ich habe ihr zurück geschrieben:

"Ich würde es mir nie erlauben, dieses Gebet in irgend einer Form abzuändern. Das verbietet mir schon der Respekt vor der Person Christi, von der Liebe, die ich IHM schulde ganz zu schweigen."

Ähnliches aber gilt sicher auch von den liturgischen Texten. Einmal vom Dogmatischen abgesehen, ist es doch ganz einfach eine Frage des Anstands und des Respekt gegenüber der Kirche, dass man ihre Texte, ihr Beten nicht eigenmächtig abändert, von der Liebe, die wir der Kirche schulden, ganz zu schweigen.


Ja und da habe ich oft ganz grosse Mühe bei den sogenannten "Credoliedern", die oft sehr oberflächliche Texte haben und das Credo grausam verkürzen. Sehr beliebt bei Pastoralssistentinnen und dergleichen sind auch selbstformulierte Credotexte- eine Zumutung. Ich will den Glauben der heiligen Mutter Kirche bekennen und nicht den Privatglauben einer "Pfarreileiterin".

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