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Gandalf

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1

21.08.2006, 12:05

Augustinus + Monika

Es gibt zwei Artikel schon auf www.kathpedia.com

Vielleicht kann da wer noch da etwas einarbeiten:

AUGUSTINUS:
http://www.kathpedia.com/index.php?title…tinus_von_Hippo
(Hier z. B. das spezif. an seiner Theologie bzw. Philosophie)

MONIKA:
http://www.kathpedia.com/index.php?title=Monika
MARY'S MEALS - 10 EURO für ein Kind - Rettet Kinder vor dem Hungertod!
Mit Kath.Net nach IRLAND: Juni 2012 - Papstbesuch - Eucharist. Weltkongress

Padre Pio: "Überlege gut, was du schreibst, denn der Herr wird dich darüber zur Rechenschaft ziehen."

herzrosenduft

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2

27.08.2012, 10:04

Heute feiert die Kirche den Gedenktag der Heiligen Monika. Sie hat durch ihr Gebet und ihr Wirken maßgeblich an der Bekehrung des Heiligen Augustinus, ihres Sohnes, teilgehabt. Sie ist Vorbild aller Mütter und Väter, die Sorgen um ihre Kinder haben.
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Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

herzrosenduft

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3

27.08.2015, 11:05

Heute feiert die Kirche den Gedenktag der hl. Monika. Sie ist das große Vorbild für alle Mütter und Väter. Ihrem Sohn gegenüber hat sie sich wohl nicht auf Selbstbestimmung und Toleranz eingelassen. Sie hat ganz bewusst - und wohl in mütterliche Liebe - ihren Sohn Augustinus immer wieder sanft in die richtige Richtung gedrängt. Das war auch gut so. Wahrscheinlich hat sie von vorneherein das sichere Gefühl gehabt, dass ihr Sohn sich einmal bekehren würde. Sonst hätte sie vielleicht nicht so zielsicher um ihn gekämpft und wäre oft mutlos und enttäuscht gewesen, so dass sie auch hätte aufgeben können. Aber sie hat es nicht getan und am Ende triumphiert. "Was man sich einmal vertraut gemacht hat, dafür ist man zeitlebens verantwortlich". Dies ist wohl der Grundsatz aller Eltern, die hartnäckig um das Seelenheil ihr Kinder bangen und kämpfen. Monika jedenfalls ist ein ideales Vorbild und eine Mutmacherin für alle Eltern nicht aufzugeben, sondern hartnäckig und mit Vertrauen auf Gott dran zu bleiben.
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4

02.05.2017, 09:08

Du willst die Unergründlichkeit Gottes mit deinen Gedanken ausschöpfen...

Eine Legende erzählt, wie Augustinus am Ufer des Meeres wandelnd und in tiefes Nachdenken versunken einen kleinen Knaben sah, der mit einer Muschel Wasser schöpfte und in eine Sandgrube goss. "Was tust du da?", wollte er wissen. "Dasselbe, was du tust! Du willst die Unergründlichkeit Gottes mit deinen Gedanken ausschöpfen - ich versuche, das Meer auszuschöpfen!"

So viele Zeitgenossen versuchen Gott mit ihrem Verstand zu erkennen und zu ergründen. Sie studieren, philosophieren und sinnieren... aber... geht nicht....! Spätestens seit Augustinus ist diese Frage eigentlich geklärt. Offensichtlich versuchen es Menschen trotzdem immer wieder.

Dabei "funktioniert" es mit der Erkenntnis Gottes ganz anders. Dem, der IHN liebt, gibt Gott sich zu erkennen, so dass dieser Mensch IHN noch mehr liebt. So wächst die Erkenntnis.
Teil dieser Liebe ist das Beten... durch Beten öffnet sich der Mensch für Gott und erlaubt Gott in ihm Wohnung zu nehmen und zu wirken und diesen Menschen zu wandeln.
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5

02.05.2017, 18:35

@herzrosenduft

Da haben Sie jetzt aber, ohne es zu wollen, ein Dutzend mittelalterliche Theologen angegriffen, allen voran den heiligen Thomas von Aquin († 1274) und seinen Lehrer Albertus Magnus. Die haben sogar versucht das DASEIN Gottes mit VERNUNFTSGRÜNDEN aufzuzeigen. Denken Sie bitte auch an die Enzyklika des heiligen Papstes Johannes Paul II "Fides et Ratio" = Glaube und Vernunft!
Ich kenne die schöne Erzählung vom heiligen Augustinus natürlich schon lange und habe sie mehrfach in eine Predigt eingebaut, nur ging es da um etwas anderes. Zu Lebzeiten des Augustinus wurde nämlich sehr viel über die Allerheiligste Dreifaltigkeit spekuliert. Wie es denn möglich sei, wenn es nur EINEN einzigen Gott gibt, in ihm 3 Göttliche Personen sein können? Genau damit hat sich Augustinus nämlich auch beschäftigt (er starb 430), 10 Jahre vor ihm starb der heilige Hieronymus († 420), der den Satz gesagt hat: "Der Erdkreis seufzte auf und erkannte, dass er arianisch geworden war."
Obwohl die Irrtümer (Leugnung der Gottheit Christi, als nicht eines Wesens mit dem Vater) des Arius bereits 325 auf dem Konzil von Nizäa verurteilt worden waren und auch jene, die bezüglich der Gottheit des Heiligen Geistes seinen Irrtümern folgten, auf dem I. Konzil von Konstantinopel (381) exkommuniziert worden sind, hielt sich diese Irrlehre bei Germanen und Vandalen bis in die Zeit der Taufe Chlodwigs des Merowingers (Ende 6. Jh).
Dieses Geheimnis der göttlichen Dreifaltigkeit beschäftigte Augustinus und das Erlebnis mit dem Knaben am Meeresstrand zeigte ihm, dass es dem menschlichen Verstand unmöglich sei, die Größe der göttlichen Dreifaltigkeit zu erfassen.Msgr. Franz Schlegl

herzrosenduft

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6

02.05.2017, 20:08

Natürlich will ich keinen angreifen... und solche kirchlichen Autoritäten schon gar nicht... da muss ich wohl erläutern, was ich meine:

Natürlich kann die Vernunft auch dienen... wenn sie das doch immer täte!

Da werden für die Erkenntnis Gottes große und bedeutende Philosophen bemüht, da wird groß philosophiert, groß studiert und groß sinniert und was ist das Ergebnis alles dessen? Wo bleibt denn bei alledem der Glaube? Schauen Sie sich den Religionsuntericht in unseren Schulen an: da wird schon studiert, philosophiert und sinniert. Und wo sind die Gläubigen... stattdessen leere Kirchen. Wenn das alles so gut wäre, wie es deucht zu sein, dann müssten die Kirchen bersten vor Überfüllung. Aber genau das Gegenteil ist bei uns der Fall. Da funktioniert was nicht... da hat was schon über Jahrzehnte nicht funktioniert... und das Ergebnis ist die Kirche von heute.
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herzrosenduft

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7

02.05.2017, 21:06

Und ausserdem behaupte ich, dass die oben genannten kirchlichen Autoritäten eines ganz sicher gemacht haben: Sie haben gebetet... sonst wären sie nicht zur Erkenntnis gekommen... ein Thomas von Aquin kann das, was er erkannt und niedergeschrieben hat, eigentlich nur im Gebet und in der Betrachtung erkannt haben... auf sowas kommt man einfach nicht durch schlichtes Nachdenken... Beten öffnet den Horizont für drüben...
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8

02.05.2017, 21:55

@ herzrosenduft

Thomas von Aquin war sicher ein Mann des Gebetes, aber auch eines scharfen, analytischen Verstandes, der die Dinge bis ins Kleinste durchdacht hat! Dasselbe kann man wohl auch von Johannes Paul II und Benedikt XVI sagen. Ein logischer, schlussfolgernder Verstand ist gerade in Zeiten, die so sehr mathematisch/analytisch geprägt sind, wie die unsere, unbedingt von Vorteil.
Was den Religionsunterricht betrifft, so sage ich Ihnen nach 40 Jahren Erfahrung im Gymnasium, dass ich mir sehr wünschen würde, es würde dort philosophiert und sinniert! Denn dann könnte man die jungen Menschen auf den Weg zu Gott bringen! Weil aber die Eltern versagt haben, ebenso wie die Großeltern, bringen die jungen Leute größtenteils fast nichts mehr mit! Der Religionslehrer, der ein Laie ist, ist im Gegensatz zum Priester, wenn dieser Religion unterrichtet, vom Wohlwollen der Schule, des Direktors, der rot-grünen Kollegen abhängig. So machen nicht wenige Schulklassen dem Religionslehrer/der Religionslehrerin das Leben schwer (natürlich auch dem Lehrer für Zeichnen, Turnen, Musik), sodass entweder Hausaufgaben gemacht werden, gegessen wird, oder endlos und sinnlos diskutiert wird. Die Probleme liegen in erster Linie in der Familie, die Schule, der Direktor, die Lehrkräfte haben keinerlei Unterstützung mehr von den Eltern, drum gehen unsere Schulen auch alle den Bach hinunter und die Unbildung verbreitet sich rasend schnell, nicht nur was Religion betrifft!Msgr. Franz Schlegl

herzrosenduft

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9

03.05.2017, 09:02

Erkenntnis - Betrachtung - Beschreibung

Nehmen wir Papst em. Benedikt XVI., dem Gott einen klaren und scharfen Verstand gegeben hat. Aber es ist wohl nicht der Verstand, der Ursache für seine Erkenntnis ist. Es ist eindeutig die Liebe... die Liebe befähigt ihn zu erkennen, zu betrachten und zu beschreiben... wenn ich ihn höre, dann spüre ich seine väterliche Art, mit der er uns "Kindern" die Geschichte von Gott erzählt... das ist doch ganz klar und eindeutig... und das hebt ihn auch von der Masse der Theologen ab. Bei den Theologen handelt es sich doch oft "nur" um "Denker und Dichter". Unsere Gesellschaft lebt in einer Ideologie, die unauffällig da ist und im Grunde durch die Schulbildung alle gleichschaltet. Aber wer zum Glauben kommen will, der muss beten... dadurch kommt die Erkenntnis...dann die Betrachtung... und dann die Beschreibung. Das gilt, da bin ich sicher, auch für Thomas von Aquin... und dass sie von Gott mit einem aussergewöhnlichen Verstand ausgestattet wurden, dass will ich gerne unterschreiben... aber der Verstand steht - wie gesagt - in der zweiten Reihe... erst kommt die Liebe
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10

03.05.2017, 09:40

Weil aber die Eltern versagt haben, ebenso wie die Großeltern, bringen die jungen Leute größtenteils fast nichts mehr mit!


Als Vater von drei Kindern kann ich Ihnen sagen: Schicken Sie Ihr Kind in den Kindergarten, und nach drei Tagen kennen Sie Ihr Kind nicht wieder und Sie haben jeden Einfluss auf das Kind abgegeben und verloren.
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11

03.05.2017, 09:46

Der Religionslehrer, der ein Laie ist, ist im Gegensatz zum Priester, wenn dieser Religion unterrichtet, vom Wohlwollen der Schule, des Direktors, der rot-grünen Kollegen abhängig.


Ich hatte, wenn auch schon 1975, die "Rote Marianne" als Religionslehrerin. Man erzählte sich, dass die Eltern sich reihenweise über sie beschwert haben, weil die Kinder nach dem Besuch ihres Religionsunterichtes nicht mehr zur Kirche gehen wollten... bereits im Alter von 15 Jahren hatte ich wegen ihrer Äusserungen im Untericht eine schwere Auseinandersetzung mit dieser Lehrerin... Zivilcourage kostet...
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12

03.05.2017, 11:52

@herzrosenduft

Das müssen aber schreckliche Kindergärten sein! Ich war viele Jahre als Ausgleich für die Oberstufe im Gymnasium, auch Seelsorger in einem katholischen Kindergarten. Da habe ich so etwas nicht bemerkt, wir sind mit den Pädagoginnen und den Kindern mehrmals im Jahr in die Kirche gegangen, zum Beispiel zum Fest des heiligen Martin, vor Weihnachten und in der Fastenzeit zu einem Kinderkreuzweg. Beim Martinsfest und vor Weihnachten waren auch die meisten der Eltern dabei. Jedenfalls habe ich dort niemals eine solche Kritik gehört.
Ich habe derzeit einen Blick in eine ganze Reihe von Kindergärten, weil ich zwei Ukrainerinnen, die hier berufsbegleitend die Fachschule für Kindergartenpädagogik absolvieren, sprachlich begleite. Es handelt sich allerdings um katholische Kindergärten, die zu einem Nonnenkloster gehören, beziehungsweise auch um einen evangelischen Kindergarten. Die eine Ukrainerin ist Tochter eines leider früh verstorbenen griechisch katholischen Priesters und würde so etwas sofort spüren und mir erzählen. Allerdings haben wir in Wien sehr viele katholische Privatkindergärten, die zum Teil zu einer Pfarre gehören und zentral von der Nikolausstiftung betreut werden, oder zu einer Gemeinschaft von Kindergärten religiöser Orden, welche die Verwaltung und Begleitung noch selbst übernehmen,gehören.
Was Ihre "Rote Religionslehrerin" betrifft, so haben wir im Schulamt der Erzdiözese Wien, sofern dort solche Äußerungen bekannt werden, die Konsequenzen gezogen. Sollte eine bis zwei Ermahnungen durch den Fachinspektor nicht ausreichen, wird das Dienstverhältnis beendet. Ich weiß um den Fall eines Religionslehrers, der auch ein Hauptfach unterrichtet hat, dass ihm nach einer unmöglichen Äußerung im Unterricht nach Beschwerde der Eltern beim Inspektor und Schulamt der Religionsunterricht in sämtlichen Klassen, in denen er bisher war, entzogen worden ist. Im nächsten Jahr unterrichtete er hauptsächlich das Hauptfach, die paar Religionsstunden im neuen Klassen wurden permanent kontrolliert. Ich weiß um einen Fall einer Pädagogin, deren liebste Beschäftigung die Herstellung von Mandalas mit Volksschulkindern gewesen ist. Nach Beschwerden der Eltern und sogar der Klassenlehrerin, ist das vom Schulamt radikal abgestellt worden, die Person wurde versetzt.
Ohne Zivilcourage geht es weder im Staat, noch in der Kirche, das sage ich den Leuten immer. Glaube und Vernunft, beten und handeln, dann sind wir auf dem richtigen Weg.Msgr. Franz Schlegl

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13

03.05.2017, 13:46

Das müssen aber schreckliche Kindergärten sein!


Wenn die Kinder mit anderen Kindern zusammenkommen, verlieren Sie den Einfluss und die Oberhand... wir sind mal dazugekommen, als ein Nachbarkind zu unserem Kind meinte: "Du brauchst dir von niemandem was sagen zu lassen!" ... dagegen hat man keine Chance. Die Kinder tauschen sich untereinander aus, wie sie ihre Eltern ausspielen können...
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14

03.05.2017, 14:01

Was Ihre "Rote Religionslehrerin" betrifft


...mit 15 Jahren weiß man nicht, dass so was beim Bistum zu melden wäre. Meinen Eltern habe ich nie etwas erzählt... viel später hat unser Bischof öffentlich dazu aufgefordert liturgische Missbräuche beim Bistum zu melden... da gab es wohl das gleiche Problem auf einer anderen Ebene...
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15

03.05.2017, 15:27

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16

03.05.2017, 15:36

Aber meine Geschichte geht noch weiter... unser Bischof hat damals das Diözesanforum ausgerufen. Die Leute sollten ihre Meinung zu kirchlichen Themen äussern. Dorthin habe ich dann auch geschrieben. Ich hatte mich darüber geärgert, dass wir Christen ganz offensichtlich recht wenig darum bemüht sind nach dem Evangelium zu leben, sondern dass wir eher sehr angepasst und ohne echtes, christliches Profil leben. Also habe ich sinngemäß geschrieben, dass die Priester wieder mehr die zehn Gebote Gottes verkünden und lehren sollten, und dass sie sich selber auch als gute Vorbilder daran halten sollten; und hier habe ich ganz speziell auf das sechste Gebot verwiesen. Ich habe dargelegt, dass es darüber mitentscheidet ob ich glauben oder nicht glauben kann, wenn ich keusch bzw. unkeusch lebe. (Ich habe diesen Gedanken schon vorher hier im Forum erläutert.) Die Wirkung ließ nicht auf sich warten. Die Beiträge im Diözesanforum waren öffentlich zugänglich und haben unterschiedliche Reaktionen ausgelöst. Ich habe dann Post vom Bistum bekommen, dass ich zuerst in der eigenen Gemeinde für Ordnung sorgen möge.
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17

03.05.2017, 15:54

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18

03.05.2017, 16:31

Das müssen aber schreckliche Kindergärten sein!


Wenn die Kinder mit anderen Kindern zusammenkommen, verlieren Sie den Einfluss und die Oberhand... wir sind mal dazugekommen, als ein Nachbarkind zu unserem Kind meinte: "Du brauchst dir von niemandem was sagen zu lassen!" ... dagegen hat man keine Chance. Die Kinder tauschen sich untereinander aus, wie sie ihre Eltern ausspielen können...


Ich will Ihnen erzählen, wie es mit unserem Sohn weiter gegangen ist. Im Kindergarten waren in seiner Gruppe nur "Rabauken", die nur dummes Zeug gemacht haben. Genau diese Truppe hat sich in der Grundschule in ein und derselben Klasse wiedergefunden; und die Lehrerin war einfach völlig überfordert. Unser Junge kam in die Realschule. Dort ging es so weiter. Ich musste, wer weiß wie oft, zum Klassenlehrer kommen, weil mein Sohn schwierig war. Beinahe hätte er keinen Schulabschluss bekommen; nur weil die Lehrer gehofft hatten mein Sohn werde es einmal überwinden, hat er doch noch den Realschulabschluss ohne Qualifikation bekommen. Mein Sohn wollte erst mal ein Sabbatjahr machen. Aber da bin ich dann flott geworden. Er hat dann eine Ausbildung zum Maler gemacht; und zwar in einem Dreimannbetrieb. Gleichzeitig hat er eine Freundin gehabt, die ehrgeizig war und das Abitur machte. Der Meister hat sich gewundert, dass er in der Pause dicke Bücher liest, während andere die Bildzeitung lesen. Er hat die Lehre durchgehalten und kam dann mit der überraschenden Ankündigung das Abitur machen zu wollen. Es gab nur eine einziges Berufskolleg in der ganzen Umgebung, das Leuten mit Berufsabschluss Zugang zum Abitur gewährte. Dieses Kolleg war vom Bistum und in der Stadt. Er hat den Absprung gewagt und ist von zuhause ausgezogen. Das Abitur hat er glänzend bestanden. Dann hat er angefangen zu studieren. Zwischendurch hatte er einen Durchhänger; jetzt ist er im zweiten Semester seines Masterstudiums. Er spricht davon den Doktor machen zu wollen. Er hat eine total nette Freundin kennengelernt, die ihm Halt gibt...

aber wissen Sie, was wir Eltern für einen Streifen mitgemacht haben? Können Sie sich vorstellen, welche Spannungen es bei uns zuhause gegeben hat? Mein alter Gärtnermeister hatte den Spruch: Probleme sind dazu da, dass sie gelöst werden...! Das ist mein Motto geworden. Ich habe mich sehr, sehr oft zurückgezogen und gebetet, um mich herunterzukühlen. Dann konnte ich jedesmal trotz allem meinen Sohn wieder annehmen und als Vater lieben; im Gebet wusste ich es wird gut. Der Glaube ist sehr praktisch! Man kommt in Schwierigkeiten ganz klar besser zurecht. Aber Eltern sein, ist doch manches Mal anstrengend... ;)
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19

03.05.2017, 16:40

...und wenn man als Christ leben will, dann hat man es u.U. auf der Arbeit auch schwer: Ich habe als Gärtner auf dem Bauhof gearbeitet. Das war damals noch ein richtiger Lauschepperverein... aber ich mochte mich nicht vor der Arbeit drücken und wurde sehr schnell zum ungeliebten Aussenseiter. Ich "durfte" dann alleine mit den Asylanten arbeiten. Die Asylanten haben immer nur dann gearbeitet, wenn die Deutschen auch gearbeitet haben. Und weil ich mich immer an die Arbeit gehalten habe, haben es die Asylanten auch getan. Wir haben uns langsam aber stetig durchgearbeitet. Und wenn dann der Vorarbeiter abends kam, um uns abzuholen, dann hatten wir immer gut was geschafft. In meinem Arbeitszeugnis hat später der Gemeindedirektor geschrieben: "Ich bedauere seinen Weggang."
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20

04.05.2017, 10:08

Wasserköpfe und Schrumpfherzen

So viele Zeitgenossen versuchen Gott mit ihrem Verstand zu erkennen und zu ergründen. Sie studieren, philosophieren und sinnieren... aber... geht nicht....! Spätestens seit Augustinus ist diese Frage eigentlich geklärt. Offensichtlich versuchen es Menschen trotzdem immer wieder.


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