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Gandalf

Administrator

Beiträge: 25 889

Wohnort: Mittelerde

Beruf: M+M (Medien+Management)

1

04.01.2007, 09:10

Zur Taktik des Teufels?

Theologe mahnt: Wirken des Teufels nicht unterschätzen
http://www.kath.net/detail.php?id=15627

Ein neuer Thread über die "Taktik des Teufels". Was fällt euch dazu ein? Ich meine, dass das Buch "Dienstanweisung für den Unterteufel"dazu eine gute Erklärung ist. Was noch?

Oder soll man sich mit dem gar nicht beschäftigen?

G
MARY'S MEALS - 10 EURO für ein Kind - Rettet Kinder vor dem Hungertod!
Mit Kath.Net nach IRLAND: Juni 2012 - Papstbesuch - Eucharist. Weltkongress

Padre Pio: "Überlege gut, was du schreibst, denn der Herr wird dich darüber zur Rechenschaft ziehen."

2

04.01.2007, 11:43

Zu diesem Artikel möchte ich eigentlich nur eine Ergänzung dazugeben:

"Der größte Schachzug des Teufel ist es, den Leuten glaubhaft zu machen, dass es "IHN" gar nicht gibt"

und danacht wird auch gelebt. ! :(

Anfänger

unregistriert

3

04.01.2007, 12:20

Und der andere Schachzug, den Menschen einzureden, ihre Sünden seien noch lange nicht so schwerwiegend, wie jene der Anderen, der Vergewaltiger, der Massenmörder und Terroristen etc.

Marvin

unregistriert

4

04.01.2007, 12:45

Ich habe vor kurzem

"Die Geschichte der Engel - Der Engelsturz und seine Auswirkung auf uns Menschen, Ursachen, Hintergründe und Folgen"


gelesen. Dies ist ein Ausschnitt, eine Broschüre aus den Privatoffenbarungen (2. Hälfte des 17. Jahrhunderts) der Schwester Maria von Agreda "Leben der jungfräul. Gottesmutter Maria". Die hat auch die Imprimatur (kirchliche Druckerlaubnis).

Diese Broschüre ist kostenlos zu beziehen bei Lukas Wagner, Schulstr. 3, D-86919 Utting (Gegen Begleichung der Versand- und Verpackungskosten), (Telefonnr per PN bei mir).

Diese Schrift kann ich sehr empfehlen. Es wird zwar einiges erzählt, was man sowieso schon wusste, aber insgesamt steht da noch mehr Wissenwertes.

Ich war danach irgendwie glücklich darüber, nochmal zu lesen, wie groß unsere Berufung als Mensch ist und wie neidisch der Teufel/Satan auf uns Menschen ist. Es wurde in der Schrift auch klar, dass Gott zwar das Wirken des Teufels zulässt aber in Grenzen. Dem Teufel ist nicht alles erlaubt, besonders dann nicht, wenn man sich an die Engel wendet oder zu Gott betet (nach den Sakramenten lebt). Meiner Meinung nach sollte das jeder mal gelesen haben.

Knetsli

Moderator

Beiträge: 854

Wohnort: Luxembourg

Beruf: Dipl-Theol.

5

21.01.2007, 15:05

RE: Zur Taktik des Teufels?

Zitat

Original von Gandalf
Buch "Dienstanweisung für den Unterteufel"dazu eine gute Erklärung ist. Was noch?

Oder soll man sich mit dem gar nicht beschäftigen?

G

Ich denke schon, dass es ein Thema ist, mir dem man sich beschäftigen soll und das man auf keinen Fall unterschätzen darf. Das Buch, wie übrigens fast alles von C.S Lewis, ist brillant geschrieben und sehr aufschlussreich. Ich lese immer wieder gern drin, weil mir dann bewusst wird, dass der Teufel , wie es im Sprichwort heisst, im Detail steckt. Oft denken die Leute bei diesem Thema an Exorzismus, Besessenheit und dergleichen, aber vergessen, dass das Böse oft klein anfängt und dass wir ihm in vielen alltäglichen Situationen begegnen aber dann nicht ernst nehmen; und genau das ist ja das Gefährliche!
Ich kann zu diesem Thema auch die Bücher von Frank Peretti empfehlen; dessen Ansichten sind zwar manchmal etwas extrem; aber die Bücher sind spannend zu lesen und ich denke , dass viel wahres dran ist, an dem was er schreibt.
Knetsli

Meine Rosenkränze:
http://www.rosenkranz-atelier.com

6

21.01.2007, 17:16

Ich halte "Daemonologie" von Egon von Petersdorff für sehr informativ.
Im ersten Band "Daemonen im Weltenplan" wird die Lehre vom Wesen der Daemonen dargelegt im Rahmen einer, wie man sagen könnte, "negativen " Theologie, die die großen Glaubenswahrheiten vom daemonologischen Standpunkt aus betrachtet, aber niemals Gott den Schöpfer aus den Augen verlierten darf, weil in Gottes Weltenplan die Geschöpfe auch in der Verneinung seines Widersachers, im Abfall eingeschlossen bleiben.
Band 2: "Daemonen am Werk" bringt in Einzelheiten über das Wirken der Daemonen auf allen Gebieten in den Kapiteln "Unterscheidung der Geister" werden die Daemonen behandelt "als Irrlehrer, Widersacher der Propheten, Widersacher der Menschen, falsche Propheten, falsche Mystiker, Hexenmeister, Magier, Spiritisten, in der Geschichte, in der Literatur, im Reich der Töne und in der Kunst".
Die Bücher haben eine kirchliche Druckerlaubnis der Diözese Innsbruck und Imprimatur Nr. 904 vom 16. Mai 1952 und können vom Christiana Verlag bezogen werden. Der erste Band hat eine Einführung von Prof. Ferdinand Holböck und einen Nachtrag von Prof. Georg Siegmund.
Es ist das Lebenswerk des konvertierten päpstlichen Geheimkämmerers Egon von Petersdorff, ein Quellenwerk ( allein 1700 wissenschaftliche Anmerkungen) auf dem jede Behandlung daemonologischer Fragen weitergebaut werden kann.
LG
Arwen
Jesus, ich vertraue auf Dich!

Nolasker

unregistriert

7

23.01.2007, 14:42

Liebe Arwen,
Vergelt's Gott für diese fundierte Information.
Nolasker

Mystery

unregistriert

8

29.01.2007, 11:07

Hallo,

Ich bin der Meinung dass es höchste Zeit ist dass den Menschen wieder die Gefahren, denen sie/wir durch den Widersacher ausgesetzt sind vor Augen geführt werden und wie wir uns davor schützen können. Es ist in meinen Augen auch eine Taktik Satans (die sehr gut wirkt), und man stellt es immer mehr und überall fest, den Menschen zu sagen: Hey egal was ihr tut Gott liebt euch und jeder wird gerettet, so nach dem Motto "alles wird gut"! Doch das ist grober Unfug, es steht natürlich ausser Frage dass Gott uns ALLE liebt, aber nur die IHM ehrlich dienen und SEINE Gebote halten werden gerettet werden, Jesus mahnt uns auch in diese Richtung. Es ist ein Spiel das uns verblenden soll, das Gewissen wird ganz einfach mal ausgeschaltet da ja sowieso jeder gerettet wird. Das ist eine riesengrosse Gefahr liebe Mitchristen, es muss vermehrt darüber gesprochen werden!!! Und das Thema "Satan" gehört auch wieder Sonntags in die Predigten. Die Menschen die sich als sehr katholisch ansehen gehen nur noch aus "Tradition" zur Messe und finden es nicht einmal für nötig sich während der Wandlung (das Höchste der Heiligen Messe) zu knien! DAS ist leider die Wahrheit, der Respekt vor dem Tabernakel existiert nicht mehr. In diesen Bereichen ist "das Böse" schon sehr weit vorgedrungen und dagegen müssen wir antreteten. Und Gott sei Dank gibt es noch Priester die den Mut haben den Gottesdienstbesuchern wieder den nötigen Anstand und Haltung gegenüber den Heiligen Sakaramenten beizubringen, auch wenn es nicht sehr zu fruchten scheint!

Gruss Mystery.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Mystery« (29.01.2007, 11:13)


9

29.01.2007, 20:13

Hallo Mystery,

ich gebe dir absolut recht! Und wer den Glauben ernst nimmt, der muss demütig werden und in Ehrfurcht die Knie vor dem Allerheiligsten beugen.
Der hl. Silvano (1866-1938, der orthodoxer Mönch war, sagt in seinen Schriften:
"All unsere Kämpfe dienen dazu, dass wir demütig werden. Unsere Feinde, die Dämonen, sind durch den Hochmut zu Fall gekommen und wollen uns in ihren Fall hineinziehen. Wir aber, meine Brüder, seien wir demütig, dann werden wir die Herrlichkeit des Herrn schon hier auf Erden sehen (Mt 16,28. Den Demütigen nämlich gibt sich der Herr zu erkennen durch den Hl. Geist. Die Seele, die die Süße der göttlichen Liebe verkostet hat, wird ganz neu und verändert sich völlig:sie liebt ihren Herrn und strebt Tag und Nacht, mit all ihren Kräften zu ihm hin.
Bis zu einem bestimmten Moment ruht sie friedlich in Gott, dann aber beginnt sie für die Welt zu leiden. Der Barmherzige Herr schenkt der Seele das Ruhen in Gott, dann aber lässt er sie den Schmerz im Herzen tragen für die ganze Welt, damit alle Menschen umkehren und ins Paradies gelangen.
Die Seele, die die Süße des Hl. Geistes erfahren hat, möchte, dass alle die gleiche Erfahrung machen. Sie Süße des Herrn erlaubt es nämlich der Seele nicht, egoistisch zu sein, sondern erfüllt sie mit einer Liebe, die aus dem Herzen hervorquillt".
Kein Auge hat es gesehen
kein Ohr hat es gehört
in keines Menschen Herz ist es jemals gedrungen
was Gott denen bereitet hat die ihn lieben

Gandalf

Administrator

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10

29.01.2007, 20:43

Wir haben heute in unserem Linzer Christlichen Literaturkreis das Buch vonC. S. Lewis beendet: Dienstanweisungen für den Unterteufel.

Ich muss nochmals sagen. Es lohnt sich wirklich, um die Psychologie des Bösen besser zu verstehen.

Jetzt starten wir dann in 2 Wochen mit Newman, den Predigten - Teil 1

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Knetsli

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11

06.02.2007, 16:25

Als Lektüre kann ich zu diesem Thema auch die Bücher von Don Gabriele Amorth " Berichte eines Exorzisten" Band 1 und 2 sehr empfehlen; besonders für die Leute, die nicht so recht daran glauben, dass das Böse in unserer Welt konkret handelt!
Knetsli

Meine Rosenkränze:
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K.Windhauch

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12

22.05.2012, 23:14

besonders für die Leute, die nicht so recht daran glauben, dass das Böse in unserer Welt konkret handelt!

------------------------------------------------------

Aber ist es nicht so, dass wir gar nicht so weit schauen müssen?
Der Teufel ist unter uns und in uns. Es heißt nicht umsonst: "Welcher Teufel hat Dich denn geritten?"
Täglich sehen wir die wunderschöne Schöpfung Gottes, sehen wir fürsorglich und liebende Menschen.
Dort begegnet uns Gott.
Dann sehen wir jedoch auch Neid und Hass, da begegnet uns der Teufel.
Die Kunst besteht darin, all das Negative in Positives zu verändern.

Dies wird zu Lebensaufgabe:)
Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. Joh 17, 21

herzrosenduft

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Beruf: Gärtner

13

23.05.2012, 12:43

@K.Windhauch
Ich glaube, dass der Böse der Durcheinanderbringer ist, der einzelne von der "Herde" weglockt und dann, wenn die einzelnen irgendwo verzweifelt und alleine sind, einfängt und mit sich reißt. Einsam und alleine sein ist immer schlecht für das Verbundensein mit Christus. Besser ist es, wenn man in einer Gemeinschaft von Gläubigen eingebunden ist. Dann fällt Christsein wesentlich leichter.
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Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

K.Windhauch

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14

24.05.2012, 00:31

Hallo Herzrosenduft,
Du hast sicherlich recht, dass das Böse der Durcheinanderbringer ist.
Dies muss aber nicht unweigerlich mit dem Christentum zu tun haben
oder aber einsam machen.
Manchmal bringt es auch Vordergründig die Genugtuum.
Die Erfüllung von Bedürfnissen.
Jeder von uns hat Wunden und Sehnsüchte, wer von uns
war noch nie verblendet?
Hat dem Bösen dadurch erst die Chance gegeben,
in unserem Leben existent zu sein?
Böses hat mit Mensch sein zu tun, es zu überwinden
und sich dessen bewußt zu sein, ist die wirkliche Aufgabe jedes Einzelnen.
Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. Joh 17, 21

herzrosenduft

Erleuchteter

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Wohnort: Deutschland

Beruf: Gärtner

15

02.10.2016, 20:55

Ich möchte diesen thread wiederbeleben, denn man sollte darüber nachdenken, was hier geschrieben wurde.
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„Dieser verwirklicht sich in einer Form
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