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Cassian

Fortgeschrittener

Beiträge: 469

Wohnort: Wien

1

16.01.2007, 14:25

Familienminister, Kinderkrippen und Kirchenstatements

Schaut euch einmal diesen ORF-Artikel an:

ÖVP-interne Kritik an Familienministerin Kdolsky

Wenn man dem Gesagten glauben darf (und ich habe keinen Grund, das nicht zu tun), dann ist die Frau eine absolute Fehlbesetzung.

Kennt sie irgendjemand von Euch?

LG Cassian

Gandalf

Administrator

Beiträge: 25 889

Wohnort: Mittelerde

Beruf: M+M (Medien+Management)

2

16.01.2007, 14:36

Ich weiß nur, dass sie raucht... :D
MARY'S MEALS - 10 EURO für ein Kind - Rettet Kinder vor dem Hungertod!
Mit Kath.Net nach IRLAND: Juni 2012 - Papstbesuch - Eucharist. Weltkongress

Padre Pio: "Überlege gut, was du schreibst, denn der Herr wird dich darüber zur Rechenschaft ziehen."

Beiträge: 1 052

Wohnort: Österreich

3

16.01.2007, 14:59

Da ist sie ja in bester Gesellschaft mit etlichen anderen ÖVP Kollegen die die angeblichen christlichen Wurzeln der Volkspartei ignorieren.

lg argorn

Humulus Lupulus

unregistriert

4

16.01.2007, 17:53

RE: Familienfeindliche Familienministerin?

Zitat

Original von Cassian
Schaut euch einmal diesen ORF-Artikel an:

ÖVP-interne Kritik an Familienministerin Kdolsky

Wenn man dem Gesagten glauben darf (und ich habe keinen Grund, das nicht zu tun), dann ist die Frau eine absolute Fehlbesetzung.

Kennt sie irgendjemand von Euch?

LG Cassian


Da fällt mir ein:
Wir haben einen Verteidigungsminister, der aus Gewissensgründen den Umgang mit einer Schusswaffe abgelehnt hat, aber jetzt im Ernstfall für den Schießbefehl einer ganzen Armee verantwortlich sein will.

Wir haben einen Wissenschaftsminister, dessen wichtigste Anliegen die Homosexuellen und deren Beziehungen sind.

Wir haben eine Unterrichtsministerin, die zuletzt vor ca. 30 Jahren eine Schule betreten hat.


Wir hatten auch schon einen Frauenminister.

Wir hatten auch schon einen Verkehrsminister ohne Führerschein.

Wir hatten auch schon einen Finanzminister mit Steuerberatungskanzlei.


Und jetzt haben wir halt auch eine Familienministerin, der die Kinder egal sind. Allenfalls würde mich interessieren, was die Dame unter einer Familie versteht.

venzi

Fortgeschrittener

5

17.01.2007, 07:44

Nicht zu vergessen der VP-Wirtschaftsminister, der ein abtreibend wirkendes Medikament produziert.
Die Ehe ist mir heilig. Deshalb lasse ich mich zum zweiten Mal scheiden und liiere mich mit einem verheirateten Mann.

Beiträge: 1 052

Wohnort: Österreich

6

17.01.2007, 08:28

RE: Familienfeindliche Familienministerin?

Zitat

Original von Humulus Lupulus
[Wir haben einen Wissenschaftsminister, dessen wichtigste Anliegen die Homosexuellen und deren Beziehungen sind.


Aber nicht nur das. Er distanziert sich von seiner eigenen Pro Life Kandidatin im Wahlkampf und tritt als Vertreter der Partei mit den angeblichen christlichen Wurzeln für eine Sonntagsöffnung der Geschäfte ein.

lg argagorn

venzi

Fortgeschrittener

7

17.01.2007, 08:56

RE: Familienfeindliche Familienministerin?

Zitat

Original von aragorn1
Aber nicht nur das. Er distanziert sich von seiner eigenen Pro Life Kandidatin im Wahlkampf und ...


Naja, nachdem sich die betreffende Dame von sich selbst, allen Unterstützern sowie dies und das und überhaupt allem (mit Ausnahme der Fristen"lösung") distanziert hat, wollen wir dem Gio nachsehen, daß er sich vom damaligen Autodistanzierungstsunami fortreißen ließ. :D
Die Ehe ist mir heilig. Deshalb lasse ich mich zum zweiten Mal scheiden und liiere mich mit einem verheirateten Mann.

Petra

unregistriert

8

17.01.2007, 15:16

Kurzes Fazit einer Deutschen:

Da scheint es ja bei Euch Ösis kein bisschen schlechter oder besser zuzugehen...

Es wäre sehr lustig, wenns nicht so traurig wär....

Petra

Dimple

Profi

Beiträge: 1 265

Wohnort: Wien

Beruf: Steuerberater

9

17.01.2007, 16:43

RE: Familienfeindliche Familienministerin?

Zitat

Original von Humulus Lupulus


Wir hatten auch schon einen Finanzminister mit Steuerberatungskanzlei.




Jetzt ist nur der Finanz-Staatssekretär Steuerberater.

lg
Dimple, ausserdem hatten wir schon zwei Fin.Minister, die Steuerberater waren/sind (aber nur einer hat gleichzeitig Steuern hinterzogen ;) )

Gandalf

Administrator

Beiträge: 25 889

Wohnort: Mittelerde

Beruf: M+M (Medien+Management)

10

17.01.2007, 17:26

Molterer droht den Kdolsky-Kritikern: "Wer Kdolsky angreift, bekommt es mit mir zu tun"

Zitat

Molterer: "Wer Kdolsky angreift, bekommt es mit mir zu tun"
zurückVizekanzler Wilhelm Molterer (ÖVP) verteidigt Familien- und Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky (ÖVP) gegen Kritik aus den eigenen Reihen. "Wer Andrea Kdolsky angreift, bekommt es mit mir zu tun. Ich respektiere ihren persönlichen Lebensweg, Kinderlosigkeit ist nicht immer freiwillig", sagt Molterer in der "Wiener Zeitung" (Donnerstag-Ausgabe). ...
(Vgl. orf.at)

Jetzt fürchten wir uns aber alle ganz gewaltig, wenn Molterer kommt.

G.
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Geist

Admin

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11

17.01.2007, 20:20

Wo ist denn der Ring für Geist vs. Molterer :D :D?
Der Sinn des Lebens ist Gott zu dienen!

Humulus Lupulus

unregistriert

12

17.01.2007, 22:13

Zitat

Original von Geist
Wo ist denn der Ring für Geist vs. Molterer :D :D?


Weißt Du, worauf Du Dich da einlassen willst?
Offenbar ist der Herr pt. Molterer der Vorzeigechrist der ÖVP. Lies bitte die ganze Anzeige im genannten Thread, damit Du die Skurilität dieser Partei auch voll würdigen kannst.

Zitat


ÖVP-Schweigen zu katholischen Themen


Einladung zur Wahlkampf Diskussion

Haben Christen eine Wahl? Christlich-soziale Werte im politischen Alltag.
Rede und Antwort steht ÖVP-Klubobmann Mag. Wilhelm Molterer

Philothea

Moderator

Beiträge: 6 138

Wohnort: Region Bonn

Beruf: Kinderkrankenschwester

13

22.01.2007, 13:34

Ich finde es schön dass sich Fr. Herrmanns eingebrac ht hat.
http://kath.net/detail.php?id=15766
Mir geht es als Mutter echt auf die Nerven, wenn die wichtige Aufgabe immer wieder schlecht gemacht wird.

liebe Grüße
Philothea
Gegen Stolz, gegen Neid, gegen Lieblosigkeit und Hass gibt es ein einziges, großes Heilmittel - die Liebe.
(Franz von Sales)
:P Philothea 8)

14

22.01.2007, 13:53

Nah, für mich ist Unterstützung von Eva Hermans nichts worauf ich stolz sein würde....

Dimple

Profi

Beiträge: 1 265

Wohnort: Wien

Beruf: Steuerberater

15

22.01.2007, 13:53

Ich weiß nicht, ob Fr. Kdolsky wirklich so familienfeindlich ist.

Sie hat keine Kinder, weil sie keine bekommen hat (das ist wahrlich ein schweres Schicksal und ich danke Gott, daß wir keine Probleme hatten (haben? ;) ).

Und was hat sie geschrieben:
Im Langstreckenflieger und im Nobelrestaurant können Kinder durchaus nervig sein. Und was ist: Sie hat recht - ich fahre (ohne Kinder) nur in teure Thermen, in der Hoffnung, daß relativ wenige Kinder dort sind (auch wenn ich in eine Kinder-Verbots-Zone niemals fahren würde), weil ich lesen und schlafen will. Ich brauche auf einem 6 Stunden-Flug kein Kind neben mir - ich weiß es, wie mühsam es für jene war, die bei einem Einstunden-Flug mit den Dimples gereist sind, weil sich Junior I vor Wir-Fliegen-Begeisterung nicht 3 Minuten hinsetzen konnte. Wenn ich der "Leidtragende" bin, nehme ich das hin, aber hauptsächlich, weil ich weiß, wie es den Eltern (und Kindern) geht und nicht, weil es so angenehm ist.

Ausserdem isst sie gerne Schweinsbraten (wahrscheinlich nicht täglich) und raucht (zumindest hin und wieder) - Und??

lg
Dimple, die Ablehnung durch eine vielredende Karrierefrau & Mutter (3- oder 4x verheiratet), die andreren Müttern zu Hause bleiben und Goschn halten empfielt, würde ich an Stelle von Frau Kdolsky als Orden vor mir hertragen

venzi

Fortgeschrittener

16

22.01.2007, 14:17

Naja, Dimple, das sind schon alles legitime Meinungen ... aber eben nicht als Familienministerin.

Es geht bei dem ganzen darum, daß das nicht nur Meinungen von Fr. Kdolsky sind, sondern daß sie mbE eine Ideologie daraus macht. So hat sie in einem Pro-Kinderlosigkeitsbuch publiziert (ja, ich hab's gelesen) und speziell Aussagen wie sinngemäß "Kinder gefährden Beziehungen" deuten auf eine tiefergehende kinderfeindliche Prägung hin, als leichte Reizbarkeit auf Kindergeschrei, die meines Erachtens normal ist.
Die Ehe ist mir heilig. Deshalb lasse ich mich zum zweiten Mal scheiden und liiere mich mit einem verheirateten Mann.

Beiträge: 1 052

Wohnort: Österreich

17

22.01.2007, 14:24

Zitat

Original von Dimple
Ich weiß nicht, ob Fr. Kdolsky wirklich so familienfeindlich ist.


Wie würdest Du dann dies nennen?

„Wer weiß, ob die auch so wäre, wenn wir ein Kind hätten“. Außerdem äußerte Kdolsky die Befürchtung, mit einem Kind würde ihr Partner in den Hintergrund geraten, was sie bei anderen Paaren erlebt habe. Die Ministerin bezeichnete sich in dem Buch als „leidenschaftliche Tante“, unter anderem, weil man die Kinder „irgendwann wieder zurückgeben kann“.

Und wenn sie behauptet dass sie sagt was sie sich denkt, dann hoffe ich auch dass sie tut was sie sagt (grundsätzlich). Nur wie passt dann obiges zu einer Familienministerin?

lg aragorn

18

22.01.2007, 14:27

Mir ist da plötzlich was aufgefallen...


Eine Familienministerin, die Kinder nicht als Hauptdaseinszweck sieht, ist ein großes Drama, obwohl hier bisher keiner Beispiele dafür gebracht hat, dass ihre umgesetzte Politik wirklich familienfeindlich ist.

Jemand, der Kommissar für Justiz, Freiheit und Sicherheit werden will, aber die Freiheit von Frauen und Homosexuellen nicht anerkennt, ist ein konservativer Märtyrer.


Hurra Doppelmoral....

Dimple

Profi

Beiträge: 1 265

Wohnort: Wien

Beruf: Steuerberater

19

22.01.2007, 14:52

Zitat

Original von aragorn1

Zitat

Original von Dimple
Ich weiß nicht, ob Fr. Kdolsky wirklich so familienfeindlich ist.


Wie würdest Du dann dies nennen?

„Wer weiß, ob die auch so wäre, wenn wir ein Kind hätten“. Außerdem äußerte Kdolsky die Befürchtung, mit einem Kind würde ihr Partner in den Hintergrund geraten, was sie bei anderen Paaren erlebt habe. Die Ministerin bezeichnete sich in dem Buch als „leidenschaftliche Tante“, unter anderem, weil man die Kinder „irgendwann wieder zurückgeben kann“.

Und wenn sie behauptet dass sie sagt was sie sich denkt, dann hoffe ich auch dass sie tut was sie sagt (grundsätzlich). Nur wie passt dann obiges zu einer Familienministerin?

lg aragorn


Prinzipiell: Ganz unrecht, und das sage ich als begeisteter Vater, hat sie nicht - die Onkel-Zeiten (gut, ich war 14, wie ich Onkel wurde) hatten schon was, v.a. das Zurückgeben und ja, die Partnerschaft hat in manchen Bereichen gelitten und leidet manchmal noch heute - es wird wettgemacht und das Leben ändert sich (durchaus zum Positiven), aber das kann man, wenn man keine Kinder hat (haben kann im Falle von Fr. Kdolsky), nicht erkennen.

lg
Dimple

Cassian

Fortgeschrittener

Beiträge: 469

Wohnort: Wien

20

22.01.2007, 16:01

Mag schon sein, Dimple, und ich gebe offen zu, dass sowohl ich als auch meine Frau uns ebenfalls des öfteren wünschen, die Kinder einmal kurz wegzaubern zu können - das ist in bestimmten Situationen ganz normal und hat einfach mit menschlicher Schwäche und zeitweiliger Überforderung zu tun.

Das Problem ist aber, dass wir in einer extrem hedonistischen Gesellschaft leben, in der Kinder ohnehin nur mehr als dem Wohlbefinden, dem Amüsement und der Selbstverwirklichung hinderlich empfunden werden.

Der durchschnittliche Wiener auf der Straße beäugt eine mehrköpfige Familie mit Befremden. Würde meine Frau sich mit derselben Anzahl an Hunden (statt Kindern) sehen lassen, wäre das bei weitem nicht so suspekt ... Als ich letztes Jahr auf dem Passamt war, hat mich der Beamte nicht nur ein-, sondern gleich zweimal gefragt, ob alle diese Kinder wirklich nur von meiner Frau und mir wären ...

Na sicher - Kinder zu haben ist anstrengend, oft bis zur Grenze der Leistungsfähigkeit und darüber hinaus. Und in ein Flugzeug auf die Malediven steigt man mit mehreren Kindern sicher seltener als zu zweit mit der dritten Frau.
Aber was zählt letztlich mehr - die zurückgelegten Bonusmeilen oder das Bewusstsein, an Gottes Schöpfung mitwirken zu dürfen und Kindern dabei zu helfen, Gott kennenzulernen?

In dieser Situation braucht es eine Familienpolitik, die das gesellschaftliche Bewusstsein zu verändern versucht. Wenn aber die Familienministerin Herrn und Frau Österreicher lediglich in der Meinung bestärkt, dass, wer Kinder bekommt, ein Trottel ist, ist das indiskutabel.

Wie jemand auf die Idee kommen konnte, diese Frau auf diesen Posten zu hieven, ist mir schleierhaft (genauso wie bei unserem Zivildienst-, nein, ich meine Verteidigungsminister). Vor wenigen Jahren haben sich die Medien noch darüber lustig gemacht, wie dünn doch die Personaldecke bei BZÖ und FPÖ sei - aber mit diesen Nominierungen haben ÖVP und SPÖ Bankrotterklärungen abgegeben.

LG Cassian

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