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johannes.freiburg

unregistriert

1

29.08.2007, 00:38

Lesungen und Evangelium in der Messe

Hallo liebe Kathnetler!

ich habe da mal ein kleine Frage:

wird durch die Lesungen und Evangelientexte in den täglichen Messen die ganze Bibel oder zumindest das neue Testament abgedeckt?

D.h.: wenn man jeden Tag in die Messe geht, hat man dann das gesamte neue Testament gehört? Oder werden Teile weggelassen? Wer legt fest, wann welche Lesung bzw. welcher Evangelientext gelesen wird?

Vielen Dank für Eure Antwort!

Benedictus

Meister

Beiträge: 2 944

Wohnort: Aurea Moguntia

Beruf: Student

2

29.08.2007, 00:54

RE: Lesungen und Evangelium in der Messe

Zitat

Original von johannes.freiburg
Hallo liebe Kathnetler!

ich habe da mal ein kleine Frage:

wird durch die Lesungen und Evangelientexte in den täglichen Messen die ganze Bibel oder zumindest das neue Testament abgedeckt?

D.h.: wenn man jeden Tag in die Messe geht, hat man dann das gesamte neue Testament gehört? Oder werden Teile weggelassen? Wer legt fest, wann welche Lesung bzw. welcher Evangelientext gelesen wird?

Vielen Dank für Eure Antwort!


Nein, es kommt sicher nicht die ganze Bibel und auch nicht das ganze Neue Testament in den Lesungen vor.

Wann welche Lesung genommen wird ist im Messbuch (lat. Missale) geregelt, wobei es auch extra Bücher nur für die liturgischen Lesungen gibt, die Lektionare und Evangeliare. Die Leseordnung wurde 1969 gründlich überarbeitet. Die Letztverantwortung für die Inhalte liegt beim Papst, der aber die konkreten Ausarbeitungen der Gottesdienstkongregation überträgt, die ihrerseits entprechende Ausschüsse einsetzt. Veränderungen sind jedoch höchst selten: Vor 1969 war die Leseordnung jahrhundertelang kaum angetastet worden. Das II. Vatikanische Konzil hatte jedoch entschieden, dass in der Messe mehr Passagen aus der Bibel zu Gehör kommen sollten, was eine Reform der Leseordnung notwendig machte. Die letzte Änderung von 2002 hat daran nichts geändert, von Bedeutung ist nur, dass mit der Neuausgabe des Messbuchs auch eine Neuübersetzung der Schriftlesungen in die verschiedenen Landessprachen erfolgt. Dieser Prozess dauert noch an.
Spiritus Domini replevit orbem terrarum. Alleluia.

3

29.08.2007, 09:54

RE: Lesungen und Evangelium in der Messe

Zitat

Original von johannes.freiburg
wird durch die Lesungen und Evangelientexte in den täglichen Messen die ganze Bibel oder zumindest das neue Testament abgedeckt?

Die gegenwärtige Leseordnung deckt ca 27% des alten und 95% des neuen Testaments ab. Aus dem neuen Testamenten fehlen oder sind als "nach Belieben" gekennzeichnet insbesondere Passagen, die Wunderberichte enthalten oder von Sünde, Gericht und ewiger Verdammnis handeln.

Die beiden Psalmen (Judica und Lavabo) , die früher zu wesentlichen Teilen Bestandteil jeder Messe waren, wurden bei der Reform gestrichen.

Juan Diegito

unregistriert

4

29.08.2007, 12:49

RE: Lesungen und Evangelium in der Messe

Zitat

Original von johannes.freiburg
Hallo liebe Kathnetler!

ich habe da mal ein kleine Frage:

wird durch die Lesungen und Evangelientexte in den täglichen Messen die ganze Bibel oder zumindest das neue Testament abgedeckt?

D.h.: wenn man jeden Tag in die Messe geht, hat man dann das gesamte neue Testament gehört? Oder werden Teile weggelassen? Wer legt fest, wann welche Lesung bzw. welcher Evangelientext gelesen wird?

Vielen Dank für Eure Antwort!


Ein sehr beliebtes und probates Hilfsmittel ist der Schott. Den gibt's für die Wochentage (2 Bände) und für die Sonntage (3 Bände Lesejahr A-C).

http://erzabtei-beuron.de/schott/index.php

Wenn ich den zu Hause studiere, kann ich in der Hl. Messe von den Lesungen noch viel mehr mitnehmen. Meiner Meinung nach sehr empfehlenswert und sollte in keinem katholischen Heim fehlen.

Grüße,

Juan Diegito

herzrosenduft

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5

13.01.2010, 18:43

Wie wäre es, wenn ich hier die Tageslesungen in Zukunft einstelle?
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Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

Philothea

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6

13.01.2010, 19:13

Das ist ein passender Thread :)
Gegen Stolz, gegen Neid, gegen Lieblosigkeit und Hass gibt es ein einziges, großes Heilmittel - die Liebe.
(Franz von Sales)
:P Philothea 8)

herzrosenduft

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7

13.01.2010, 19:49

@Philothea
Wenn es in Zukunft irgendwelche Fragen gibt oder etwas unklar ist, dann bitte einfach sagen. Mir ist es lieber, dass mich jemand auf irgendwelche Dinge anspricht, als dass er/sie sich im Stillen darüber ärgert.
Es ist zwar nicht passend in diesem Thema, aber grundsätzlich bin ich der Ansicht, dass man in diesem Forum auch viele Informationen über die RKK und den christlichen Glauben veröffentlichen soll, weil es zahlreiche Leser und Mitglieder gibt, die auf der Suche danach sind. Bei vielen ist der Kontakt zur Kirche abgebrochen, aber die Fragen sind trotzdem da, und da bietet sich doch ein solches Forum geradezu an, mal wieder reinzuschnuppern. Deshalb bemühe ich mich sachliche Informationen und typisch katholische Dinge beim Namen zu nennen und hier einzubringen. Über etwas bewusste Unterstützung würde ich mich freuen. Mir liegt es daran konstruktiv im Forum zu wirken und viele Diskussionen sind dadurch schon in Gang gekommen. Jemand muss etwas anleiern, dann läuft es auch solange, wie sich einer dahinter klemmt. Ich weiß, dass tun auch andere...
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herzrosenduft

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8

16.01.2010, 11:41

Evangelium nach Markus 2,13-17.
Jesus ging wieder hinaus an den See. Da kamen Scharen von Menschen zu ihm, und er lehrte sie.
Als er weiterging, sah er Levi, den Sohn des Alphäus, am Zoll sitzen und sagte zu ihm: Folge mir nach! Da stand Levi auf und folgte ihm.
Und als Jesus in seinem Haus beim Essen war, aßen viele Zöllner und Sünder zusammen mit ihm und seinen Jüngern; denn es folgten ihm schon viele.
Als die Schriftgelehrten, die zur Partei der Pharisäer gehörten, sahen, daß er mit Zöllnern und Sündern aß, sagten sie zu seinen Jüngern: Wie kann er zusammen mit Zöllnern und Sündern essen?
Jesus hörte es und sagte zu ihnen: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Ich bin gekommen, um die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten.

Kommentar des heutigen Evangeliums

Johannes Paul II. (1920-2005), röm. Papst
Folge mir!
Jede Berufung ist ein persönliches und einmaliges Ereignis, aber auch eine Tatsache, die die Gemeinschaft und die Kirche betrifft. Niemand wird dazu berufen, sich alleine auf den Weg zu machen. Jede Berufung ist vom Herrn geweckt als ein Geschenk für die christliche Gemeinde, die daraus ihre Vorteile ziehen können soll...Vor allem an euch wende ich mich, ihr Jugendlichen: Christus braucht euch, um seinen Heilsplan umsetzen zu können! Christus braucht eure Jugend und eure großzügige Begeisterung bei der Verkündigung des Evangeliums! Antwortet auf diesen Ruf durch die Hingabe eures Lebens an Gott und eure Brüder. Vertraut Christus. Er wird eure Sehnsüchte und eure Pläne nicht enttäuschen, sondern sie mit Sinn und Freude füllen. Er hat gesagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“ Joh 14,6. Öffnet Christus voller Vertrauen euer Herz! Lasst in euch seine Gegenwart erstarken durch das tägliche und anbetende Hören auf die Heiligen Schriften, die das Buch des Lebens und vollendeter Berufungen bilden.
entnommen aus http://www.evangeliumtagfuertag.org/main.php?language=DE
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K.Windhauch

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9

16.01.2010, 13:40

Grüß Dich herzrosenduft, hier passt es klasse rein. Ich freu mich für Dich und für uns :P :D
Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. Joh 17, 21

K.Windhauch

Fortgeschrittener

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10

23.01.2010, 23:48

Lieber herzrosenduft, nun hast du so einen schönen Thread gefunden aber scheinbar keine Zeit mehr. Was ist passiert?
Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. Joh 17, 21

herzrosenduft

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11

25.01.2010, 13:45

Aus dem Evangelium zum heutigen Fest "Bekehrung des Paulus":
Mk. 16,15f

Dann sagte er zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!
Wer glaubt und sich taufen läßt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.

Papst: Priester sollen Internet stärker nutzen, um das Wort Gottes zu verkünden: http://kath.net/detail.php?id=25350
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herzrosenduft

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12

28.01.2010, 10:16

Mk. 4,21-25.
Er sagte zu ihnen: Zündet man etwa ein Licht an und
stülpt ein Gefäß darüber oder stellt es unter das Bett? Stellt man es
nicht auf den Leuchter? Es gibt nichts Verborgenes, das nicht
offenbar wird, und nichts Geheimes, das nicht an den Tag kommt. Wenn
einer Ohren hat zum Hören, so höre er! Weiter sagte er: Achtet auf
das, was ihr hört! Nach dem Maß, mit dem ihr meßt und zuteilt, wird
euch zugeteilt werden, ja, es wird euch noch mehr gegeben. Denn
wer hat, dem wird gegeben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen,
was er hat.

Kommentar des heutigen Evangeliums
Sel.Teresa
von Kalkutta (1910 – 1997), Gründerin der Missionarinnen der Nächstenliebe
Something
Beautiful for God

„Mit dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt,
wird euch zugeteilt werden“

Weil Christus unsichtbar ist, können wir ihm unsere Liebe nicht zeigen. Unsere Nächsten jedoch sind immer sichtbar, und wir können für sie
das tun, was wir für Christus gerne täten, wenn er sichtbar wäre. Es ist derselbe Christus, der heute in denen gegenwärtig ist, für die man keine Verwendung hat, um die man sich nicht kümmert, die hungrig, nackt und ohne festen Wohnsitz sind. Anscheinend sind sie für Staat und Gesellschaft nutzlos; niemand hat Zeit für sie. Es liegt an uns, ihr Christen, an euch und mir, die wir der Liebe Christi nur würdig sind, wenn unsere Liebe wahrhaftig ist – es liegt an uns, ihnen nachzugehen und beizustehen. Sie sind da, damit wir sie finden. Arbeiten um der Arbeit willen: das ist die Gefahr, in der wir uns heute befinden. Hier müssen Respekt und Liebe und Hingabe intervenieren, damit wir unsere Arbeit Gott, Christus widmen können. Und eben deshalb versuchen wir, sie möglichst gut zu tun.

entnommen aus
www.evangeliumtagfuertag.org
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Hannah

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Beruf: Pensionistin

13

28.01.2010, 11:13

Da kann man nur sagen Danke, Mutter Theresa und sich das auch im Alltag aneignen. Danke Lorger.
Sehnsucht ist der Wille zum Ziel
Liebe aber, ist Entscheidung.
: http://lorehanna.kostenloses-forum.com/
Chat: http://lichtumdieecke.mainchat.de/index.php

herzrosenduft

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14

29.01.2010, 07:53

Ps. 51(50),3-4.5-7.10-11.
Gott, sei mir gnädig nach deiner Huld,
tilge meine Frevel nach deinem reichen Erbarmen! Wasch meine
Schuld von mir ab, und mach mich rein von meiner Sünde! Denn ich
erkenne meine bösen Taten, meine Sünde steht mir immer vor Augen.Gegen
dich allein habe ich gesündigt, ich habe getan, was dir mißfällt. So behältst
du recht mit deinem Urteil, rein stehst du da als Richter. Denn ich
bin in Schuld geboren; in Sünde hat mich meine Mutter empfangen. Sättige
mich mit Entzücken und Freude! Jubeln sollen die Glieder, die du zerschlagen
hast. Verbirg dein Gesicht vor meinen Sünden, tilge all meine
Frevel!
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herzrosenduft

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15

30.01.2010, 11:57

Ps. 51(50),12-13.14-15.16-17.
Erschaffe mir, Gott, ein reines Herz, und gib mir einen neuen, beständigen Geist!
Verwirf mich nicht vondeinem Angesicht, und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir!
Mach mich wieder froh mit deinem Heil; mit einem willigen Geist rüste mich aus!
Dann ehre ich Abtrünnige deine Wege, und die Sünder kehren um zu dir.
Befrei mich von Blutschuld, Herr, du Gott meines Heiles,
dann wird meine Zunge jubeln über deine Gerechtigkeit.
Herr, öffne mir die Lippen, und mein Mund wird deinen Ruhm verkünden.

Mk. 4,35-41.
Am Abend dieses Tages sagte er zu ihnen: Wir wollen ans andere Ufer hinüberfahren.
Sie schickten die Leute fort und fuhren mit ihm in dem Boot, in dem er saß, weg;
einige andere Boote begleiteten ihn.
Plötzlich erhob sich ein heftiger Wirbelsturm, und die Wellen schlugen in das Boot, so daß es sich mit Wasser zu füllen begann.
Er aber lag hinten im Boot auf einem Kissen und schlief.
Sie weckten ihn und riefen: Meister, kümmert es dich nicht, daß wir zugrunde gehen?
Da stand er auf, drohte dem Wind und sagte zu dem See: Schweig, sei still! Und der Wind legte sich, und es trat völlige Stille ein.
Er sagte zu ihnen: Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?
Da ergriff sie große Furcht, und sie sagten zueinander: Was ist das für ein Mensch, daß ihm sogar der Wind und der See gehorchen?

Kommentar des heutigen Evangeliums

Hl. Augustinus (354 – 430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer
„Es erhob sich ein gewaltiger Sturm.“

Auch wir befinden uns auf einem See und werden weder vom Wind noch vom Sturm geschont. Die täglichen Versuchungen dieser Welt überspülen beinahe unser Boot. Woher aber kommt das – doch von nichts anderem, als dass Jesus schläft. Wenn Jesus nicht in dir schlafen würde, würden dich die Stürme nicht schütteln, sondern du würdest eine große innere Ruhe verspüren, weil Jesus mit dir wacht.Was will das sagen: Jesus schläft? Das bedeutet, dass der Glaube an Jesus schläft. Die Stürme des Sees erheben sich. Du siehst, wie die Bösen gedeihen und die Guten leiden. Das ist eine Versuchung, eine Springflut. Und du sprichst in deiner Seele: „Oh Gott, ist das deine Gerechtigkeit? Dass die Bösen gedeihen und die Guten im Leid versinken?“
Ja, du sprichst zu Gott: „Ist das also deine Gerechtigkeit?“
Und Gott antwortet dir: „Ist das also dein Glaube? Was habe ich dir denn verheißen? Bist du etwa Christ geworden, um in der Welt als Großer dazustehen? Du grämst dich um das Los der Bösen auf Erden, wo du doch gar nicht ihr Los in der anderen Welt erahnen kannst?“Wie kommt es, dass du so redest und so durchgeschüttelt wirst von den Wogen des Sees und vom Unwetter?
Weil Jesus schläft; ich will damit sagen: Weil dein Glaube an Jesus in deinem Herzen eingeschlafen ist. Was kannst du machen, um davon befreit zu werden? Wecke Jesus auf und sage zu ihm: „Meister, wir sind verloren.“ Die Ungewissheit unserer Überfahrt über den See verwirrt uns; wir sind verloren. Doch Er erwacht, das heißt, dass dein Glaube zurückkehrt.
Und mit Jesu Hilfe wirst du dir in deinem Herzen Gedanken machen und du wirst erkennen, dass die Reichtümer, die heute den Reichen gehören, nicht von Dauer sind. Diese Reichtümer entgleiten ihnen in ihrem Leben oder sie müssen sie zurücklassen im Augenblick ihres Todes. Dir hingegen bleibt, was dir versprochen wurde, für alle Ewigkeit... Wende dich also ab von allem, was verfallen wird und sieh auf das, was bleibt. Wenn Christus erwacht, wird der Sturm dein Herz nicht mehr erschüttern, die Wassermassen werden das Boot nicht mehr überrollen, weil dein Glaube den Fluten gebieten wird und die Gefahr vergeht.

entnommen aus www.evangeliumtagfuertag.org
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„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »herzrosenduft« (30.01.2010, 12:04)


herzrosenduft

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16

30.01.2010, 19:34

Das Hohelied der Liebe

Erster Brief des Apostel Paulus an die Korinther 12,31.13,1-13.


Strebt aber nach den höheren Gnadengaben!
Ich zeige euch jetzt noch einen anderen Weg, einen, der alles übersteigt:
Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.
Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle Geheimnisse wüßte und alle Erkenntnishätte;
wenn ich alle Glaubenskraft besäße und Berge damit versetzen könnte, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich nichts.
Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte, und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe, hätte aber die Liebe nicht, nützte es mir nichts.
Die Liebe ist langmütig,
die Liebe ist gütig.
Sie ereifert sich nicht,
sie prahlt nicht,
sie bläht sich nicht auf.
Sie handelt nicht ungehörig,
sucht nicht ihren Vorteil,
läßt sich nicht zum Zorn reizen,
trägt das Böse nicht nach.
Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit.
Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.
Die Liebe hört niemals auf.
Prophetisches Reden hat ein Ende, Zungenrede verstummt, Erkenntnis vergeht.
Denn Stückwerk ist unser Erkennen, Stückwerk unser prophetisches Reden;
wenn aber das Vollendete kommt, vergeht alles Stückwerk.
Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind und urteilte wie ein Kind.
Als ich ein Mann wurde, legte ich ab, was Kind an mir war.
Jetzt schauen wir in einen Spiegel und sehen nur rätselhafte Umrisse, dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich unvollkommen, dann aber werde ich durch und durch erkennen, so wie ich auch durch und durch erkannt worden bin.
Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch am größten unter ihnen ist die Liebe.
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respektvoller Kommunikation“.

monika

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17

30.01.2010, 21:17

Rätselhaftes Jesus-Wort?

Hallo,

am vergangenen Mittwoch war ein Evangelium, das mich etwas ratlos macht( zumindest ein Teil davon):das Gleichnis von Sämann bei Mk. 4, 12-13, darin ein Zitat von Jesaja: "sehen sollen sie, sehen aber nicht erkennen; hören sollen sie, hören aber nicht verstehen, damit sie sich nicht bekehren und ihnen nicht vergeben wird ". Wie hat Jesus das in diesem Zusammenhang gemeint? Er wollte doch, dass sich die Menschen bekehren und dass ihnen vergeben wird!!!!

Vielleicht kann mir hier jemand ein Stück weiterhelfen?

VLG von Monika.
Jesus Christus ist derselbe- gestern,heute und in Ewigkeit Hebr.13,8

diaconus

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Wohnort: Wien

Beruf: Diakon, pens. selbst. Unternehmensberater

18

30.01.2010, 22:03

@ Monika

Zitat

Gleichnis von Sämann bei Mk. 4, 12-13, darin ein Zitat von Jesaja: "sehen sollen sie, sehen aber nicht erkennen; hören sollen sie, hören aber nicht verstehen, damit sie sich nicht bekehren und ihnen nicht
vergeben wird ". Wie hat Jesus das in diesem Zusammenhang gemeint?
Wichtig ist vor allem dazu der vorhergehende Vers 11, der sicher auch vorgelesen wurde und lautet: „Das sagte er zu ihnen: Euch ist das Geheimnis des Reiches Gottes anvertraut denen aber die draußen sind, wird alles
in Gleichnissen gesagt; denn ....“ (Fortsetzung wie oben zitiert).

Wer an Jesus und dadurch auch an Seinen Vater glaubt, dem ist das Geheimnis des Reiches Gottes anvertraut bzw. es ist ihm zumindest in den Grundzügen bekannt.

Wer aber nicht an Jesus glaubt bzw. sich nicht zu ihm bekehrt, der sieht zwar Sein Wirken in den Gläubigen, aber erkennt es nicht bzw. will es nicht sehen, diese hören auch die Botschaft Jesu, wollen oder können sie nicht verstehen, weil sie zBspl. glauben, dass sie nicht in ihren Lebensentwurf oder in ihre Lebensvorstellungen/Lebensplanung passt, und dadurch können sie nicht Jesus bekehren und daher werden ihnen auch ihre Sünden nicht vergeben und sie können damit nicht in das Reich Gottes eingehen.

Ich hoffe, dass ich es verständlich und einfach ausgedrückt habe.
Preist den Herrn!

fiat

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Wohnort: Erzdiözese Wien

19

31.01.2010, 10:22

RE: Das Hohelied der Liebe

Erster Brief des Apostel Paulus an die Korinther 12,31.13,1-13.


Strebt aber nach den höheren Gnadengaben!
Ich zeige euch jetzt noch einen anderen Weg, einen, der alles übersteigt:
Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.
Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle Geheimnisse wüßte und alle Erkenntnishätte;
wenn ich alle Glaubenskraft besäße und Berge damit versetzen könnte, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich nichts.
Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte, und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe, hätte aber die Liebe nicht, nützte es mir nichts.
Die Liebe ist langmütig,
die Liebe ist gütig.
Sie ereifert sich nicht,
sie prahlt nicht,
sie bläht sich nicht auf.
Sie handelt nicht ungehörig,
sucht nicht ihren Vorteil,
läßt sich nicht zum Zorn reizen,
trägt das Böse nicht nach.
Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit.
Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.
Die Liebe hört niemals auf.
Prophetisches Reden hat ein Ende, Zungenrede verstummt, Erkenntnis vergeht.
Denn Stückwerk ist unser Erkennen, Stückwerk unser prophetisches Reden;
wenn aber das Vollendete kommt, vergeht alles Stückwerk.
Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind und urteilte wie ein Kind.
Als ich ein Mann wurde, legte ich ab, was Kind an mir war.
Jetzt schauen wir in einen Spiegel und sehen nur rätselhafte Umrisse, dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich unvollkommen, dann aber werde ich durch und durch erkennen, so wie ich auch durch und durch erkannt worden bin.
Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch am größten unter ihnen ist die Liebe.


Diese Bibelstelle liebe ich besonders. Was nützt Wissen, und wäre es alles Wissen der Welt, wenn dabei Liebe fehlt?

Lg, fiat
Jesus, Maria, Josef, ich liebe euch, rettet Seelen

herzrosenduft

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Beruf: Gärtner

20

01.02.2010, 08:16

Evangelium nach Markus 5,1-20.
Sie kamen an das andere Ufer des Sees, in das Gebiet von Gerasa.
Als er aus dem Boot stieg, lief ihm ein Mann entgegen, der von einem unreinen Geist besessen war. Er kam von den Grabhöhlen,in denen er lebte. Man konnte ihn nicht bändigen, nicht einmal mit Fesseln. Schon oft hatte man ihn an Händen und Füßen gefesselt, aber er hatte die Ketten gesprengt und die Fesseln zerrissen; niemand konnte ihn bezwingen. Bei Tag und Nacht schrie er unaufhörlich in den Grabhöhlen und auf den Bergen und schlug sich mit Steinen.
Als er Jesus von weitem sah, lief er zu ihm hin, warf sich vor ihm nieder und schrie laut: Was habe ich mit dir zu tun, Jesus, Sohn des höchsten Gottes? Ich beschwöre dich bei Gott, quäle mich nicht!
Jesus hatte nämlich zu ihm gesagt: Verlaß diesen Mann, du unreiner Geist!
Jesus fragte ihn: Wie heißt du?
Er antwortete: Mein Name ist Legion; denn wir sind viele. Und er flehte
Jesus an, sie nicht aus dieser Gegend zu verbannen.
Nun weidete dort an einem Berghang gerade eine große Schweineherde.
Da baten ihn die Dämonen: Laß uns doch in die Schweine hineinfahren!
Jesus erlaubte es ihnen. Darauf verließen die unreinen Geister den Menschen und fuhren in die Schweine, und die Herde stürzte sich den Abhang hinab in den See. Es waren etwa zweitausend Tiere, und alle ertranken.
Die Hirten flohen und erzählten alles in der Stadt und in den Dörfern. Darauf eilten die Leute herbei, um zu sehen, was geschehen war.
Sie kamen zu Jesus und sahen bei ihm den Mann, der von der Legion Dämonen besessen gewesen war. Er saß ordentlich gekleidet da und war wieder bei Verstand. Da fürchteten sie sich. Die, die alles gesehen hatten, berichteten ihnen, was mit dem Besessenen und mit den Schweinen geschehen war.
Darauf baten die Leute Jesus, ihr Gebiet zu verlassen.
Als er ins Boot stieg, bat ihn der Mann, der zuvor von den Dämonen besessen war, bei ihm bleiben zu dürfen.
Aber Jesus erlaubte es ihm nicht, sondern sagte: Geh nach Hause, und berichte deiner Familie alles, was der Herr für dich getan und wie er Erbarmen mit dir gehabt hat.
Da ging der Mann weg und verkündete in der ganzen Dekapolis, was Jesus für ihn getan hatte, und alle staunten.
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