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181

16.03.2009, 21:27

Kirche im Sturm

Fortsetzung

Dieses Ringen innerhalb der Kirche

hört nie auf.

„Es ist unmöglich, dass nicht Ärgernisse kommen. Wehe aber dem, durch den sie kommen!“ (Lk 17, 1).

Es wird ja nie eine Zeit

ohne Krankheitsbazillen geben.

Jeder Mensch hat kleine eingekapselte Bazillenherde in der Lunge, und jeder hat Krankheitsviren im Körper.

Es kommt darauf an,

wie gesund

ein Organismus ist.

Der kräftige Leib

macht die Krankheitskeime unschädlich.

Muten wir dem Leibe Christi,

der von unheimlichen Viren

ständig bedrohten Kirche

soviel Heilkraft zu,

dass sie jede Krankheit überwindet

und immer wieder gesundet?

Glauben wir,

dass sie

in der Kraft des Heiligen Geistes

der unzerstörbare

Leib Christi ist?

Das ist doch der größere Glaube,

mit dem wir auch im zweiten Sturm

uns peitschen und rütteln lassen und

ruhig

am Mastbaum des Kreuzes

weitersegeln

und so

mit standhaftem Glauben

im bedrängten Schiffe

bleiben.


Fortsetzung folgt
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

182

23.03.2009, 10:59

Kirche im Sturm

Fortsetzung

Der dritte Sturm, durch den das Schiff fahren muss, sind die Verlockungen der sinnlichen Triebe; das was Johannes Augenlust, Fleischeslust und Hoffahrt des Lebens nennt. Was die Augen sehen, wollen sie haben; darauf spekuliert die ganze Reklame. Fleischeslust ist das Verlangen nach möglichst viel Lustempfinden und Wohlhaben; diese Begierde drängt zum Glücklichsein, zum Schönhaben und sich alle Wünsche gönnen können. So wird auch die Ehe nach dem leiblichen und physischen Lustgewinn beurteilt, und das Glücklichsein der Triebe wird zum moralischen Maß für das geschlechtliche Leben. Die Hoffart des Lebens will gelten und Macht ausüben, bestätigt sein und sich einen Namen schaffen. Nach dem Maß der Erfüllung dieser Begierden wird der Wert des Lebens beurteilt. Diese Verlockungen des dritten Sturmes nannten die Kirchenväter mit einem lateinischen Wort speciosa voluptas. Voluptas ist die Wollust und speciosa die Schöne, die Strahlende; es ist der Glanz des Fleisches, der Pomp, es ist der Triumphaufzug des Satans. Es ist das, was der Satan Jesus auf dem hohen Berge anbot; er zeigte Ihm alle Macht und Herrlichkeit. (vgl. Lk 4, 6).

Dieses Schöne und Glanzvolle der weltlichen Größe und Wollust, des Reichtums und der Macht stellt die heidnische Antike dar. Es ist der Glanz der Götter, zu deren Ehre die Herrlichkeit des Fleisches zelebriert wird. Diese Versuchung ist die schwerste; sie ist wie ein Pfahl in unserem eigenen Fleische. Die Kirche muss als die arme, verachtete Magd durch den Glanz der Welt hindurchgehen. Die Speciosa voluptas ist die Hure Babylon. „Die Könige der Erde haben mit ihr Unzucht getrieben, und die Bewohner der Erde sind trunken geworden vom Wein ihrer Unzucht. Das Weib war in Purpur und Scharlach gehüllt und überladen mit Schmuck aus Gold und Edelsteinen und Perlen; es hielt einen goldenen Becher in der Hand, ganz voll von Abscheulichkeiten und vom Unrat seiner Unzucht. Und ich sah das Weib trunken vom Blut der Heiligen und vom Blut der Zeugen Jesu.“ (vgl. Offb 17, 1-6).

Wenn wir ihr widerstehen wollen, bluten wir. Um der Speciosa voluptas zu entgehen, gibt es nichts anderes, als den Leib ans Kreuz zu nageln und uns in die Wunden Jesu zu stellen. Aber die Verführung ist schon in die Kirche gedrungen. Das Kreuz wird leer gemacht. (vgl. 1 Kor 1, 17). Eine Wohlstandstheologie rechtfertigt den Menschen das Streben nach Reichtum, nach Wollust und Macht und zerrüttet die Moral bis dahin, dass sogar der Lustgewinn als Zeichen des Guten aufgezeigt und jedem Menschen das Anrecht auf sexuelles Glück zugesprochen wird. Aber Wollust und Reichtum füllen den Zauberbecher der Hure Babylon, mit dem sie um die Gunst der Könige buhlt. Die Könige und die Kaufleute nehmen sie in ihren Dienst, sie wird mit Diademen geschmückt und erhält die Macht und die Herrlichkeit der Könige, die nach ihrer Wollust verlangen. Reichtum, Lust und Macht bietet der Teufel auch Jesus an; nicht dass er glaubte, Jesus damit zu verführen, vielmehr sagte er Ihm höllisch, um Ihn zu quälen: „Schau, welchen Glanz ich anbiete, um die Menschen in den Tod zu bringen! Und was bietest du an, um ihnen das Leben zu geben? Armut, Schmerz und Verachtung. Sie sollen das Kreuz tragen und sich selbst verleugnen. Meinst du, du kommst gegen mich an?“.

Mitten durch diese glanzvollen Verlockungen muss das verächtliche Holz des Schiffes fahren.


Fortsetzung folgt
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Matthäus« (30.03.2009, 11:43)


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30.03.2009, 11:39

Kirche im Sturm

Fortsetzung

Mitten durch diese glanzvollen Verlockungen muss das verächtliche Holz des Schiffes fahren. Wie oft erwähnen die alten Hymnen den Glanz und den Übermut des Fleisches und bitten um die Kraft, im Kreuz der Lust zu widerstehen. Paulus ermahnt uns bei den Erbarmungen Gottes, dass wir unsere Leiber als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer darbringen (Röm 12, 1) und unser Fleisch gekreuzigt halten mit seinen Begierden. (Gal 5, 24). Der selige Ägidius von Assisi mahnte einen Bruder: „Unmöglich ist es, dass ein Mensch zur Gnade Gottes kommt, solange es ihm behagt, im Fleischlichen seine Freude zu finden. Dreh es um, wie du willst, vorwärts und rückwärts, von oben nach unten, von unten nach oben, hin und her: es gibt keinen anderen Weg, als gegen das Fleisch anzukämpfen, das Tag und Nacht zum Verräter an dir werden will. Wer das Fleisch überwindet, übermannt alle seine Feinde und gelangt zu allem Guten.“ (Leben und goldene Worte des Bruders Ägidius, Kap. 9). Lassen wir uns nicht täuschen! Alle Kraft des Martyriums, alle strahlende Keuschheit und alle Glut der Liebe geht hervor aus der Kreuzigung des Fleisches und dem Sieg über die Speciosa voluptas. Der seraphisch erglühte hl. Franziskus trägt die Wundmale Christi.

Durch diesen dreifachen Sturm, dessen Gewalt wir mit allem Realismus sehen müssen, segelt das gebrechliche Schiff. Immer meint man, dass es in der nächsten Welle kentert. Haben nicht auch heute viele Angst, das Schiff werde untergehen? Aber die Glaubenden halten ihr Glaubenssegel am Kreuze ausgespannt. Sie fahren in Ohnmacht und doch siegend durch die Stürme, immer wieder jedes Leck ausbessernd, immer wieder verwundet, immer sich an das Kreuz haltend, wissend, dass der Jünger nicht über dem Meister ist. Aber auch immer schon angestrahlt vom Osterglanz der Erlösung. Das ist das Pilgerschiff zwischen den zwei Ufern.
Fortsetzung folgt
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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05.04.2009, 21:46

Kirche im Sturm

Fortsetzung

Wenn wir so den Gedankengängen der Kirchenväter nachgehen, hören wir oft den Einwand, sie hätten sich von den heidnischen Mythologien beeinflussen lassen und hätten darauf eine neue Theologie aufgebaut. Es war aber umgekehrt. Der Glaube der Kirchenväter ging ganz aus der Offenbarung durch Christus hervor. Aber in der heidnischen Welt waren Spuren von Weisheit eingestreut. Gott hat ja die heidnischen Völker nicht nur den Dämonen überlassen, sondern durch den Heiligen Geist auch in ihnen echte Kenntnis und Weisheit gewirkt. Aber diese Weisheit wurde verdunkelt durch Stolz und Begehrlichkeit, wie Paulus es schildert im ersten Kapitel des Römerbriefes und in Eph. 4, 17-19. Diesen Spuren von Weisheit gehen die Kirchenväter nach, nicht um sie als neue Elemente in die Offenbarung einzufügen, sondern um diese Weisheitsspuren den wahren Zusammenhang in Christus finden zu lassen. Die heidnischen Völker kannten den tiefen Sinn ihrer eigenen Erkenntnisse nicht; erst in Christus wird alles offenbar, denn alle Weisheitsspuren sprechen schon von Ihm. So ist die Griechische Gnosis im Logos vom Geheimnis des Sohnes berührt worden, ohne es zu wissen; aber diese vom Heiligen Geist gewirkte Ahnung hat sich verdunkelt in den Phantasien und Anmaßungen des menschlichen Geistes. Johannes aber hat seine Schau vom Logos nicht von der griechischen Gnosis empfangen hat, sondern aus den Offenbarungen des Herzens Christi, an dem er geruht. Darum konnte er den verworrenen Ahnungen die Wahrheit vom Sohne Gottes offenbaren: „Im Anfang war das Wort ... “.

Eine solche Weisheitsspur liegt auch in der Sage vom Odysseus am Mastbaum. Odysseus, einer der griechischen Fürsten, die Troja erobert hatten, musste auf dem Weg nach Hause eine lange Irrfahrt über das Meer bestehen, wobei seine Klugheit ihm durch alle Gefahren half. Eine der großen Gefahren für alle Seefahrer waren die Sirenen in der Meerenge von Sizilien. Das Wort „Sirene“ hat heute einen anderen Sinn bekommen; wir denken an das Heulen der Sirenen bei Fliegeralarm oder beim Arbeitsschluss der Fabriken. Der Sirenengesang war aber ganz und gar kein Geheul. Die Sirenen waren Geisterwesen, die zugleich fleischlich waren und mit einem wunderschönen Gesang die Schiffer verführten. So unwiderstehlich schön war ihr Gesang, dass, ähnlich wie bei der Loreley, die Schifffahrer nicht mehr auf die Gefahren achten konnten und in den Strudel gezogen wurden. Diese Sirenen hatten eine überaus große Verlockungskraft, es waren wunderschöne, alle Sinne aufreizende Frauengestalten, Zeichen der Speciosa voluptas. Zugleich aber waren sie Wissende und boten eine geheime, aber gefährliche Weisheit an. So waren sie die Speciosa voluptas und die heidnische Philosophie in einer Gestalt. Es hat aber noch niemand, der sie singen hörte, es anderen erzählen können, da ja alle mit ihrem Schiff untergegangen sind. Odysseus aber griff zu einer List. Er hat allen seinen Schiffsleuten die Ohren mit Wachs verstopft, sodass sie nichts hören konnten. Sich selbst ließ er an den Mastbaum binden, so fest, dass er mit der größten Gewalt nicht davon loskommen konnte. So hörte er als einziger Sterblicher den verlockenden Gesang, ohne unterzugehen. Die Schiffsleute taten ruhig ihren Dienst und hörten auch nicht das Schreien des Odysseus, der in seiner aufgewühlten Begierde losgebunden werden wollte. Diese Sage bekommt nun einen ganz neuen, von den Alten nicht geahnten Sinn für die Kirche. Das Schiff aus Kreuzesholz fährt durch die verlockenden Gefahren, denen jeder unterliegt, der nicht ans Kreuz gebunden ist. Der Mastbaum des Schiffes mit der Querstange des Segels ist ja das Kreuz. Auf diesem Schiff, das mitten durch die Verlockungen der heidnischen Philosophie und der Speciosa voluptas segelt, , kann niemand heil bestehen, der nicht an den Mastbaum gebunden ist, d.h. mit Christus ans Kreuz geschlagen ist. Man muss auf diesem Schiff bewusst den Verlockungen entsagen, sich selbst verleugnen und das Kreuz wählen: „ Die, welche Jesus Christus zugehören, haben das Fleisch mit seinen Leidenschaften und Gelüsten gekreuzigt.“ (Gal. 5, 24). Wir müssen uns so Christus anheim geben, dass Er selber uns nicht mehr loslässt vom Kreuz. Odysseus hat sich ja freiwillig anbinden lassen, sodass er, auch als seine Begierden es wollten, nicht mehr loskam. Jeden Tag müssen wir durch alle Sirenen-Verlockungen hindurchgehen und doch bei Christus bleiben; jeden Tag Ihm nachfolgen; jeden Tag das Kreuz tragen; jeden Tag uns selbst verleugnen. Wer nicht an diesen Mastbaum gebunden bleibt, wird von der Verführung weggespült.
Fortsetzung folgt.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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09.04.2009, 14:44

Gott rufet noch. Sollt ich nicht endlich hören?

Wie lass ich mich bezaubern und betören!

Die kurze Freud, die kurze Zeit vergeht.

Und meine Seel noch so gefährlich steht.



Gott rufet noch. Sollt ich nicht endlich kommen?

Ich hab so lang die treue Stimm vernommen.

Ich wusst es wohl, ich war nicht wie ich sollt:

Er winkte mir, ich habe nicht gewollt.



Gott rufet noch. Wie dass ich mich nicht gebe!

Ich fürcht sein Joch und doch in Banden lebe.

Ich halte Gott und meine Seele auf!

Er ziehet mich, mein armes Herze , lauf!


Gerhard Tersteegen (1697 – 1769), Te Deum, Das Stundengebet im Alltag, 04.04.09
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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16.04.2009, 12:31

"Wir warten doch Tag und Nacht auf nichts anders als dies: eines Tages dem, der mich liebt, in die Augen zu sehen."Ein Kartäuserhttp://www.kath.net/detail.php?id=22632
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Matthäus« (18.04.2010, 13:39)


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19.04.2009, 23:40

Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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20.04.2009, 10:39

"Maria von Nazareth oder Hure Babylon?Von P. Eugen Mederlet OFM † (18. Januar 1912 - 5. Juli 1992)Wenn man diesen Artikel von P. Eugen Mederlet liest, fällt einem auf, dass er in luzider Vorausschau unsere heutigen Probleme erkannte; seine Schlussfolgerungen sind durchaus bedenkenswert.Timor Domini Seite 3 / 27. August 2007"

http://www.christiana.ch/abauserimage/TD2007-3.pdf?s=18&name=TD2007-3.pdf
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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20.04.2009, 22:20

Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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20.04.2009, 22:28

Stundenbuch (Auszüge), Fr. , 17.04.09, Les. Apg 4, 7 Sie stellten die beiden in die Mitte und fragten sie: Mit welcher Kraft oder in wessen Namen habt ihr das getan? 8 Da sagte Petrus zu ihnen, erfüllt vom Heiligen Geist: Ihr Führer des Volkes und ihr Ältesten! 9 Wenn wir heute wegen einer guten Tat an einem kranken Menschen darüber vernommen werden, durch wen er geheilt worden ist, 10 so sollt ihr alle und das ganze Volk Israel wissen: im Namen Jesu Christi, des Nazoräers, den ihr gekreuzigt habt und den Gott von den Toten auferweckt hat. Durch ihn steht dieser Mann gesund vor euch.

a.a.O., Sa. , 18. , Les. , 13 Als sie den Freimut des Petrus und des Johannes sahen und merkten, dass es ungelehrte und einfache Leute waren, wunderten sie sich. Sie erkannten sie als Jünger Jesu, 14 sahen aber auch, dass der Geheilte bei ihnen stand; so konnten sie nichts dagegen sagen. 15 Sie befahlen ihnen, den Hohen Rat zu verlassen; dann berieten sie miteinander 16 und sagten: Was sollen wir mit diesen Leuten anfangen? Dass offensichtlich ein Wunder durch sie geschehen ist, ist allen Einwohnern von Jerusalem bekannt; wir können es nicht abstreiten. 17 Damit aber die Sache nicht weiter im Volk verbreitet wird, wollen wir ihnen bei Strafe verbieten, je wieder in diesem Namen zu irgendeinem Menschen zu sprechen. 18 Und sie riefen sie herein und verboten ihnen, jemals wieder im Namen Jesu zu predigen und zu lehren. 19 Doch Petrus und Johannes antworteten ihnen: Ob es vor Gott recht ist, mehr auf euch zu hören als auf Gott, das entscheidet selbst. 20 Wir können unmöglich schweigen über das, was wir gesehen und gehört haben. 21 Jene aber drohten ihnen noch mehr und ließen sie dann gehen; denn sie sahen keine Möglichkeit, sie zu bestrafen, mit Rücksicht auf das Volk, da alle Gott wegen des Geschehenen priesen. 22 Denn der Mann, an dem das Wunder der Heilung geschah, war über vierzig Jahre alt.Ev.Mk 16, 9 Als Jesus am frühen Morgen des ersten Wochentages auferstanden war, erschien er zuerst Maria aus Magdala, aus der er sieben Dämonen ausgetrieben hatte. 10 Sie ging und berichtete es denen, die mit ihm zusammen gewesen waren und die nun klagten und weinten. 11 Als sie hörten, er lebe und sei von ihr gesehen worden, glaubten sie es nicht.

So. , 19.04. , Ev. 19 Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! 20 Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen. 21 Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. 22 Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist!

Mo. , Morgenlob, „Die Mission der Kirche ... besteht darin, dem Zeitgeist den Geist Gottes als Alternative anzubieten.“

Les.Apg. 4, 25 Warum toben die Völker, warum machen die Nationen vergebliche Pläne? 26 Die Könige der Erde stehen auf und die Herrscher haben sich verbündet gegen den Herrn und seinen Gesalbten. 27 Wahrhaftig, verbündet haben sich in dieser Stadt gegen deinen heiligen Knecht Jesus, den du gesalbt hast, Herodes und Pontius Pilatus mit den Heiden und den Stämmen Israels, 28 um alles auszuführen, was deine Hand und dein Wille im voraus bestimmt haben. 29 Doch jetzt, Herr, sieh auf ihre Drohungen und gib deinen Knechten die Kraft, mit allem Freimut dein Wort zu verkünden. 30 Streck deine Hand aus, damit Heilungen und Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus. 31 Als sie gebetet hatten, bebte der Ort, an dem sie versammelt waren, und alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und sie verkündeten freimütig das Wort Gottes. 32 Die Gemeinde der Gläubigen war ein Herz und eine Seele. Keiner nannte etwas von dem, was er hatte, sein Eigentum, sondern sie hatten alles gemeinsam. 33 Mit großer Kraft legten die Apostel Zeugnis ab von der Auferstehung Jesu, des Herrn, und reiche Gnade ruhte auf ihnen allen.

PS: Mt 9, 12 Er hörte es und sagte: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken.34 Die Pharisäer aber sagten: Mit Hilfe des Anführers der Dämonen treibt er die Dämonen aus.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

diaconus

Meister

Beiträge: 2 252

Wohnort: Wien

Beruf: Diakon, pens. selbst. Unternehmensberater

191

21.04.2009, 03:01

@ Matthäus

Entschuldige. wenn ich Dich etwas korrigiere:

Apg 4,25 "Du hast durch den Mund unseres Vaters David, deines Knechtes,, durch den Heiligen Geist gesagt" und erst dann folgt

Zitat

"Warum toben die Völker, warum machen die Nationen vergebliche Pläne? 26 Die Könige der Erde stehen auf und die Herrscher haben sich verbündet gegen den Herrn und seinen Gesalbten"
Das sagten Petrus und Johannes als sie freigelasen wurden. V 25 und 26 sind die V 1 und 2 des Psalmes 2-

LG
Preist den Herrn!

192

21.04.2009, 09:57

Stundenbuch (Auszüge),

Lieber diaconus, schau mal in Dein Postfach.lG Mt
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

193

22.04.2009, 15:22

http://www.kath.net/detail.php?id=22693




a.a.O. , Auszüge, Mo., 20.04., Abendlob, Lesung


Apg 4, 29 Doch jetzt, Herr, sieh auf ihre Drohungen und gib deinen Knechten die Kraft, mit allem Freimut dein Wort zu verkünden.


30 Streck deine Hand aus, damit Heilungen und Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus.

31 Als sie gebetet hatten, bebte der Ort, an dem sie versammelt waren, und alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und sie verkündeten freimütig das Wort Gottes.

a.a.0. , Mi., 22.04. , Abendlob, Canticum

Mt 5, 8 Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen.

10 Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich.

11 Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet.

12 Freut euch und jubelt:

Euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn so wurden schon vor euch die Propheten verfolgt.13 Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr; es wird weggeworfen und von den Leuten zertreten. 14 Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. 15 Man zündet auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber, sondern man stellt es auf den Leuchter; dann leuchtet es allen im Haus.116 So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

194

22.04.2009, 15:36

Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

Hannah

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Wohnort: Österreich

Beruf: Pensionistin

195

22.04.2009, 19:59

Dieser tröstlichen Meinung bin ich auch.
Sehnsucht ist der Wille zum Ziel
Liebe aber, ist Entscheidung.
: http://lorehanna.kostenloses-forum.com/
Chat: http://lichtumdieecke.mainchat.de/index.php

196

23.04.2009, 10:48

Liebe Hannah, meinst Du die Unterschrift, die Links und/oder oder die Schriftstellen (Bergpredigt)?

Gesegneten Tag,
lG Mt
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

Hannah

Profi

Beiträge: 1 068

Wohnort: Österreich

Beruf: Pensionistin

197

23.04.2009, 14:15

Lieber Matthäus
Ich meinte den Link aber auch die Schriftstellen.
Ich liebe den HL.Franziskus, weil er auf originelle Weise einen eigenen Weg zur Sanierung kirchlicher Missstände gefunden hat.
Er liebte Jesus und folgte IHM nach,
das halte ich für die Erneuerung, die wir in der Kirche wünschen,für besonders wichtig.
Vor allem imponiert mir mit welcher Einfachheit Franziskus den Papst beeindruckte.
Ich halte mich nicht gerne mit Klagen gegen Bischöfe und Geistliche auf, weil ich sehe, dass das gar nicht wirklich was bringt.
Würden Massregelungen, denn wirklich was ändern. Ich denke, das erzeugt keine Freiwilligkeit aus Reue und Einsicht.
Aber sich begeistern lassen und dann sein Leben neu zu gestalten, das wäre Änderung aus dem Hl.Geist und die Erneuerung
käme dann freiwillig ohne Beschämung. Die Kirche würde sich im Hl.Geist erneuern und das in Freude.
Aber das klingt vielen zu unrealistisch. Dennoch wo Gott einwirkt, durch Berufung, wird die Kraft der Gnade sichtbar.
Gnade devotisiert nicht, aber schenkt Leben, wo es schon gestorben ist.
Sehnsucht ist der Wille zum Ziel
Liebe aber, ist Entscheidung.
: http://lorehanna.kostenloses-forum.com/
Chat: http://lichtumdieecke.mainchat.de/index.php

198

24.04.2009, 10:57

Liebe Hannah, ich sehe es genauso!

LG Mt

http://www.kath.net/detail.php?id=22717
PS: muss mich momentan aus Zeitgründen kurz halten
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

199

30.04.2009, 11:45

Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

200

13.05.2009, 23:47

„MEDERLET EUGEN: PILGERREISE INS HEILIGE LAND

(Israel und Palästina) - einmal ganz anders. Pilgertagebuch 1969. Ca. 196 S. Abb. KT.

Eine Pilgerreise im Jahre 1969, die Pater Eugen Mederlet OFM "erlebt und aufgezeichnet hat. Wer diese Reise in Stille nachverfolgt, wird eine Welt erleben, die ihm vielleicht bisher unbekannt war: Israel, die Lebensstätten Jesu auf Erden, die Propheten, die hier gelebt haben, alles erscheint in einem neuen Licht. Wir erleben einen Minderbruder in einer unwiderlegbaren Ehrlichkeit gegen Gott und Menschen, die keinen Hass und Groll zulässt. Er führt uns in die Tiefen des Evangeliums, das hier entstanden ist auf dem Grunde der Propheten, wenn wir dabei an Mose und Elia, an die Psalmen denken. Er weiß sich dem jüdischen Volk zu Dank verpflichtet, das ihm einen solchen Reichtum hinterlassen hat. Er übersieht die Blumen nicht, die Vögel, das Land, die jetzt dort lebenden Menschen. Er führt uns in die Kunstgeschichte der Basiliken und Ausgrabungen ein. Er sieht die Armut und erlebt sie mit der heiligen Familie in Nazareth. Dieses Ausgesätsein, dieses Sich-fallen-Lassen in die Führung des lebendigen Gottes, macht still und nachdenklich. Er bringt die Herzen zum Klingen und nimmt uns vielleicht mit in eine Welt, die Gott für uns bereit hält." (Aus dem Vorwort).“
http://www.drhschultheis.de/assets/s2dmain.html?http://www.drhschultheis.de/default.html
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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