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20.02.2010, 11:59

Gottesprophetie

selbst gelöscht
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Matthäus« (20.02.2010, 12:24)


342

21.02.2010, 15:42

Das Gewissen, letztverantwortliche Instanz?

Pater Eugen Mederlet OFM




Es ist um das Gewissen, als die verantwortliche Norm des Handelns, eine gefährliche Verwechslung und Verwirrung entstanden.
Es ist wichtig, dass wir diese Verwirrung erkennen und gegen den Strom schwimmen.

Die Wahrheit bleibt unbestritten, dass jeder Mensch nach seinem Gewissen handeln muss. Wenn das Gewissen ihm etwas als gut darstellt, soll er danach handeln, auch wenn es an sich etwas schlechtes ist; und umgekehrt verfehlt er sich, wenn er etwas tut, das ihm sein Gewissen als schlecht bezeugt, selbst wenn es in Wirklichkeit nicht schlecht ist. Das aktuelle, subjektive Gewissen eines jeden bestimmt den moralischen Wert und Unwert seines Handelns.

Aber die wichtige Frage ist, woran bildet der Mensch sein Gewissen?
Es scheint, dass diese Frage heute kaum mehr gestellt wird, als ob der Mensch die Gesamtheit des moralischen Wissens in sich selbst finden könnte, oder als ob es gar nicht wichtig sei, wie einer handele, wen er nur mit seinem Gewissen übereinstimmt.

Es ist ein Grundübel unsrer Zeit, dass der Mensch sich in seinem Gewissen als letzte Instanz sieht und sich sogar befugt glaubt, über seine Beziehung zu Gott zu entscheiden. Diese Autonomie wird als Mündigkeit bezeichnet und bildet weitgehend das Ziel der Erziehung.

Der Mensch ist aber nicht aus sich selbst. Und wenn es sich als ein in sich geschlossenes Wesen benimmt, kann er gar nicht in Wahrheit Mensch werden. Er ist aus Gott, und er kann nur aus Gott erkennen, wer er ist und wie er richtig leben soll.

Dabei ist das Gewissen das innerste Heiligtum der Seele, wo Gott selbst in ihr wohnt und sie erleuchtet. In diesem Innersten der Seele gibt er sich zu erkennen und nur in dieser Gotteserkenntnis erkennt der Mensch sich selbst. Ein Kind kann ja auch nur im Umgang mit Menschen erfahren, dass es selber Mensch ist, und was das bedeutet. Aus Gott und auf ihn hin zu sein gehört aber zum Wesen des Menschen, und nur wenn es sich in diesem Wesen erfasst, kann er das ihm zukommende Gute von dem ihm widersprechenden Bösen unterscheiden.

Damit sich aber Gott ihm offenbaren kann, muss der Mensch in seinem in seinem von Gott bewohnten Gewissen auf ihn hören, und das geschieht i m G e b e t . Im Beten sind wir ja nicht allein Handelnde und uns mit der Phantasie etwas Vorstellende; im Beten berührt Gott selbst unsere Seele mit erkennendem Licht und bewegendem Verlangen zum Guten. Es ist ein heimliches, uns selber meist kaum wahrnehmbares Formen der willigen Seele durch Gott, wie es im Psalm 51 heißt:

„Im Geheimen lehrst du mich Weisheit.“

In diesem inneren Gnadenwirken können schon ganz kleine Kinder schlicht und wie selbstverständlich und unreflektiert Gott erkennen und Jesus mit seiner Gegenwart im Tabernakel, sowie Maria und die Heiligen und den Schutzengel.

Es ist darum eine große Gnade für die Kinder, wenn sie schon im Mutterschoß, ja schon bei der Zeugung, durch betende Eltern auf Gott hin geöffnet werden, und wenn das gläubige Beten der Eltern sie von frühester Kindheit an aufnimmt

In einer solchen betenden Erziehung der Eltern bildet sich das Gewissen der Kinder in der Wahrheit Gottes, sodass sie in seelischem Erfühlen das Gute und das Böse unterscheiden lernen.

Es sind dann nicht die Eltern, die ihre subjektiven Ansichten dem Kinde aufzwingen; es ist ihr vom Heiligen Geist bewirkter Glaube, ihr Beten, ihr Beispiel und ihre Belehrung, die das Kind in seinem nur ihm und Gott gehörenden Heiligtum des Gewissens der verborgenen Unterweisung Gottes öffnen.

Aber zur Gewissensbildung gehört noch mehr. Der Mensch kann sich nur voll erkennen, wenn ihm Gott als Vater, Sohn und Heiliger Geist offenbar wird, und wenn er in Jesus Christus seinen Gott und Erlöser als Weg, Wahrheit und Leben erkennt und anbetet.

Wenn er nicht in lebendigem Glauben weiß um Kreuzesopfer und Auferstehung Jesu, um Himmelfahrt und Pfingsten und um das Geheimnis Marias und der Kirche, wie soll er dann seine eigene Taufe erfassen, wie die Firmung, das Priestertum, die Ehe als Sakrament, die heilige Eucharistie? Wie soll er den Weg aus der Sünde in die Heiligung und durch den Tod hindurch in die Herrlichkeit das Himmels finden?
Keines dieser Geheimnisse kann ein sich selbst als letzte Instanz setzendes Gewissen erkennen.

Wer aber nicht in diesem Glaubenserkennen sich selber findet, weiß nicht wer er ist und kann niemals voll erkennen, was ihn vor Gott als gut aufbaut oder als böse zerstört. Er entscheidet als Blinder. Wer sich als Blinder bekennt und das Licht sucht, hat nach Jesu Worten keine Sünde. Unsere Jugend wird aber heute gelehrt, zu sagen: „Wir sehen“; damit werden sie verführt, in der Sünde zu bleiben. (Vgl. Joh 9, 41)

Das Glaubenserkennen der Geheimnisse Jesu und Marias und der Kirche kann man nicht mit „Hinterfragen“ selber finden. Damit sucht man mit „Fleisch und Blut“ zu erkennen, was nur „der Vater im Himmel offenbaren kann“ (vgl. Mt 16, 17), denn „niemand erkennt den Vater nur der Sohn, und wem es der Sohn offenbaren will (Mt 11, 27).

Diese gnadenhafte Offenbarung der göttlichen Geheimnisse geschieht durch die Kirche. Christus bezeugt klar: „Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch; wer euch hört, der hört mich (Joh 20, 21; Lk 10, 16).

Ohne das Hören auf die Kirche kann niemand zur Gewissenfreiheit gelangen, weil er die nötige Erkenntnis zum freien Entscheid nicht besitzt. Nur wer im Glaubensgehorsam die Glaubensverkündigung der Kirche „nicht als Menschenwort aufnimmt, sondern als das, was sie in Wahrheit ist, als Gotteswort“ (1 Tess 2, 13), in dem wirkt Gott selber im Heiligtum des Gewissens die Erleuchtung, dass es wahr ist, und lässt ihn im Lichte dieser Glaubenserkenntnis sich selbst und die ganze Welt in immer feinerer Unterscheidung von Gut und Bös erkennen und beurteilen.

Ein solcher gläubiger Christ ist mündig, weil er wissend ist.
Darum ist sein Gewissen die sichere Norm, und nur er kann in der Kirche Verantwortung und Entscheidung gültig mittragen.

Welch erschreckendes Urteil bedroht unsere Jugend, da ihr als Ziel der Mündigkeit vorausgesetzt wird, sich selbst die Entscheidungskraft zuzumuten und sie von der Kirche zu fordern, ohne ihr Gewissen im Glauben anders formen zu müssen, als wie sie selbst entscheiden.

Ja, es wird den Verantwortlichen der Kirche zum Vorwurf gemacht, wenn sie, um die Mündigkeit zuerkennen zu können, nach dem katholischen Glauben fragen.

Eine solche sich selbst setzende Mündigkeit, und nur diese, will man heute für die Firmung fordern. Man müsse, sagt man, zur Firmung in freiem Entscheid seine eigene Taufe ratifizieren.

Das ist richtig, aber wie sollen sie das, wenn sie gar nicht wissen, in welche Christusgeheimnisse sie in der Taufe hineingezeugt wurden?

Gerade ein solcher blinder Entscheid ist unfrei.

Als ich einen einflussreichen Theologen, der in diesem Sinn ein Firmreferat gehalten hatte, fragte, ob zur Vorbereitung auf die Firmung auch die Glaubensgeheimnisse Christi, wie z.B. Sünde und Erlösung durch sein Kreuzesopfer, heilige Eucharistie und Himmel als Ziel des Lebens gelehrt werden müssen, bekam ich die Antwort: das sei den Jugendlichen nicht zumutbar.

Wo ist da Mündigkeit? So werden Blinde erzogen, sich als sehend zu behaupten und der Kirche zuzumuten. Unter dem Schlagwort Freiheit werden sie in eine unheimliche Unfreiheit geführt.


Wen wir die Jugend wirklich lieben, wird unser Herz wund, denn wir können gegen die Übermacht nicht mehr durchdringen.

Jetzt ist es unsere Aufgabe, mit Maria, die mit dem Schwert im Herzen unter dem Kreuze steht, flehend, hoffend und verzeihend die Wunde anzunehmen.


Dieses blutende Gebet wird die ohne ihre Schuld verführten Menschen retten.


Das ist die Hoffnung und der Adventsruf der Kirche ins dritte Jahrtausend.




Amen.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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21.02.2010, 22:14

Christus ist der Herr der Kirche

P. Eugen Mederlet OFM




Durch die Wirrnisse hindurch, welche die Kirche in unserer Zeit aufwühlen, hören und lesen wir immer wieder das große, ja das leuchtende Wort vom
G o t t e s v o l k .

Das Leuchten dieses Namens ist aber von einem Schillern überdeckt, so dass er zweideutig wird.

Wer ist das Gottesvolk? Ist es verschieden von der unter dem Papst geeinten Kirche? Hat es sogar die Sendung, die Gläubigen von der Macht des Papstes zu befreien und in die wahre Mündigkeit zu führen? Und verwirklicht dann dieses mündig gewordene Gottesvolk endlich das Evangelium? Die es so in allen Zeitungen und in Radio und Fernsehen verkünden, berufen sich alle auf das Zweite Vatikanische Konzil.

In der Tat finde ich im Register der Konzilstexte zwanzig Hinweise auf dieses Thema. Wenn ich aber die Stellen lese und betrachte, stelle ich mit großer Überraschung fest, dass hier genau das Gegenteil verkündet wird. Haben jene, die sich so laut auf das Konzil berufen, diese Texte gar nicht gelesen? Kann es sein, dass so viele unehrliche Menschen die Öffentlichkeit der Kirche beherrschen und das Volk irreführen? Dann ist der Kampf gegen die Kirche wahrhaft an die Wurzeln geraten.

Und so ist es. Es geht nicht mehr darum, einzelne Glaubenswahrheiten den Irrlehrern entgegenzustellen; es geht um das göttliche Geheimnis der Kirche selbst, der gar keine Befugnis zur vollmächtigen Verkündigung zuerkannt wird.

Für die überwältigende, die Öffentlichkeit beherrschende Zahl der Theologen gilt das, was das Lehramt der Kirche verkündet, als eine Meinung neben den anderen. Glaubens- und Sittenlehre und die Aussagen der Heiligen Schrift, die seit je von der Kirche geglaubt und verkündet wurden, die von ihr in das liturgische Gebet und die Glaubensbekenntnisse aufgenommen sind, und aus denen die Heiligen gelebt haben, werden von den Theologen als Formulierungen früherer Kulturen und Denkformen erklärt, die eine gewandelte Zeit umdeuten muss. Darum müsse sich die Kirche ständig verändern.

Leonardo Boff sagt es klar: „Was das Christentum sein soll, wissen wir nicht. Wir wissen nur, als was es sich im historischen Prozess erweist.“ (Kirche: Charisma und Macht)

Das von dieser Irrlehre beherrschte Meinen und Handeln der Öffentlichkeit setzt lautstark als undiskutierbar voraus, dass es Aufgabe der Theologen sei, in Umgehung des Römischen Lehramtes die dem Wandel der Zeit entsprechenden Formen und Formulierungen zu finden und entsprechend der gegenwärtigen Entwicklung als relativ gültig zu verkünden.

Wir müssen wagen, die Augen zu öffnen: Das ist die Situation der Kirche im Abendland!

Diese modernistische Ideologie beherrscht, offen oder verborgen, die Theologischen Fakultäten, an denen die zukünftigen Priester und Laientheologen ausgebildet werden.

Dieser Ideologie sind unsere ehemaligen katholischen Zeitungen und die Kirchenzeitung der Bischöfe geöffnet, und der davon beherrschte Religionsunterricht hat eine Generation herangebildet, die nicht weiß, wer die Kirche ist und die Offenbarung Gottes durch Jesus Christus nicht kennt.

In dieser von der modernistischen Ideologie beherrschten Öffentlichkeit sind
d i e G l a u b e n d e n verborgen. Sie sind im Herzen der Kirche!

Ihnen rufe ich zu:

Fürchtet euch nicht!




Fortsetzung folgt
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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21.02.2010, 22:22

Christus ist der Herr der Kirche

Fortsetzung




Gott ist mit uns, nicht mit der Welt. „Jeder, der aus Gott geboren ist, besiegt die Welt; und das ist der Sieg, der die Welt besiegt: u n s e r G l a u b e “ (1 Joh 5, 4) .

Argumentiert nicht mit ihnen durch logische Beweise. Es fehlt ihnen nicht am Verstand, sondern am Willen; denn man glaubt nur, was man will.

Glaubt und bekennt euren Glauben in der von keinem Zweifel angenagten Kraft, die der Heilige Geist uns gibt.

Der Glaube ist eine Gotteskraft zur Zerstörung von Vernünfteleien und von allem, was sich hoch auftürmt gegen die Erkenntnis Gottes. Der Glaube nimmt alles Denken gefangen und führt es zum Gehorsam gegenüber Christus. Unser Gehorsam macht den Ungehorsam zunichte. (Vgl. 2 Kor 10, 4-6)

Der Grundglaube, der den Modernismus vernichtet und aus dem alle Glaubenserkenntnisse erblühen, ist dieser:

D i e K i r c h e i s t k e i n e m e n s c h l i c h e I s t i t u t i o n , k e i n e
D e m o k r a t i e , s i e i s t e i n e T h e o k r a t i e , d a s h e i ß t : s i e i s t
G o t t e s h e r r s c h a f t .

Nicht das Volk ist der Souverän, nicht die Mehrheit ist bestimmend, auch nicht die Kompetenz menschlichen Wissens und Könnens, sondern der zur Rechten des Vaters erhöhte Christus ist der königliche Herr in der Kirche und durch sie. „Wer euch hört, der hört mich.“

An Pfingsten hat der zur Rechten des Vaters erhöhte Christus die um Maria versammelten Apostel durch die Ausgießung des Heiligen Geistes mit seiner neuen Gegenwart erfüllt, so dass die Kirche an der Gnadenerwählung Marias Anteil erhielt. Die Kirche empfing Christus durch den Heiligen Geist in ihrem Schoß und wurde seine Braut, die Magd des Herrn, die sich IHM liebend und glaubend hingibt. Ihr hat sich Christus als ihr Bräutigam in innigster Vereinigung geschenkt und sie so zur Mutter all seiner Kinder gemacht. Und wie der menschliche Leib feste Ordnungen hat, die niemand ändern kann, und er nur in diesen Ordnungen gedeiht, so hat Christus seiner Kirche unwandelbare Lebensordnungen geschenkt, in denen sich ihr göttliches Leben entfaltet, das sie an die Welt weiter geben soll. Wer diese Ordnungen ändern will, stört das Leben der Kirche.

Die ganze Sendung, die ER vom Vater erhielt, hat er ihr übertragen und sie zu seinem allumfassenden Heilssakrament geweiht.

So ist Christus, der Herr, durch alle Zeiten in seiner Kirche gegenwärtig; in ihren Anordnungen ist er der königliche Hirt seiner Herde; in ihrer Glaubensverkündigung ist ER das Licht der Welt; in ihren Sakramenten spendet ER die hohepriesterlichen Lebensgnaden seines Herzens aus; in den geweihten, die heilige Eucharistie feiernden Priestern ist ER als der Bräutigam gegenwärtig, damit die Kirche sich mit seinem Kreuzesopfer vereinen und es als ihr eigenes vollkommenes Opfer dem Vater darbringen kann. Und in der Heiligen Kommunion schenkt sich Christus durch den Priester zur innigsten Liebesvereinigung den Seinen. Mit der Einsetzung der Heiligen Eucharistie hat ER sich selber der liebenden Treue seiner Kirche anvertraut, damit sie dieses heilige Gnadengeschenk durch alle Zeiten unversehrt bewahre und austeile. Das göttliche Geheimnis der Eucharistie durchbricht alle Grenzen menschlicher Möglichkeit; hier ist die Kirche als Gottesherrschaft überwältigend offenbar. Wer sie leugnet, kann nicht mehr an die heilige Eucharistie als Sakrament glauben.

Immer ist es Christus, der die Kirche erfüllt und durch sie handelt.

Wer ihr gehorcht, gehorcht Christus; wer gegen sie rebelliert, rebelliert gegen Christus. Sie ist das von IHM gegründete und geleitete Gottesreich der Gnade.

I n d i e s e s R e i c h k ö n n e n n a c h s e i n e m k l a r a u s g e s p r o c h e n e n
W i l l e n n u r K i n d e r e i n t r e t e n ;

Unmündige, die nicht mit dem eigenen kritischen Urteil die Offenbarungen Gottes prüfen, sondern glaubend sich durch die Kirche in Geheimnisse einführen und mit Gnaden beschenken lassen, die alles menschliche Vermögen übersteigen. Durch diesen Glaubensgehorsam werden sie immer tiefer von der göttlichen Weisheit geformt und vom Heiligen Geist bis zur Heiligkeit der ganzen Fülle Gottes geführt. So sind sie dem Gebote Jesu gemäß vor Gott Unmündige wie die kleinen Kinder, die auch nur zum vollen Menschsein heranreifen, indem sie sich von den Eltern formen lassen. Wie sollen sie beurteilen, ob die Worte stimmen, die sie lallen lernen? Sagt nicht Jesus mit diesem Wort vom Kindsein, dass nur zu Weisen gewordene Unmündige vom Heiligen Geist mit dem Charisma der Theologie betraut werden können?

Lasst euch nicht täuschen: Jene, die Jesus, im Gegensatz zu den Unmündigen die „Weisen und Klugen“ nennt, verstehen nach seinen Worten nichts von der göttlichen Weisheit; sie bleibt ihnen verborgen, weil sie die Offenbarung Gottes ihrem menschlichen Verstandesurteil unterwerfen.

Darum verstehen sie nur, was ihr Stolz und ihre Begehrlichkeit wünschen und finden so in der Offenbarung Gottes nur menschliche Zusammenhänge.

In dieser Umdeutung suchen sie aus, was ihre Ideologie stützt.

Sie anerkennen die Theokratie der Kirche nicht und empfangen den Glauben nicht aus ihr. Wer aber nicht aus der Theokratie der Kirche lebt, der weiß nicht, woher er die Heilige Schrift hat und ob sie Gottes Wort ist. Es bleibt ja nichts übrig als der Mensch, so wie er ist.
Darum sagen sie ja auch, offen oder versteckt, dass Jesus und Maria nicht anders waren als wir.

Wenn sie sich nicht bekehren und nicht werden wie die Kinder, gehen sie nicht ins Himmelreich ein. Hört nicht auf sie, und habt keine Angst vor ihnen, denn sie sind vor Gott ohne Macht.

Aber hasst sie nicht! Betet für sie, damit sie sich bekehren und im Angesicht der unendlichen Barmherzigkeit Gottes erkennen können, dass sie im Widerspruch stehn zum Evangelium, das sie im Munde führen.




Fortsetzung folgt
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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21.02.2010, 22:24

Christus ist der Herr der Kirche

Fortsetzung




Aber mit Jesus sollen wir in unserem Herzen den tiefen Schmerz empfinden um die Kinder und die heranwachsenden Generation, denen durch die modernistischen Theologen sowohl die Keuschheit als auch der Glaube verdorben wird. Diese Jugend ist nicht schuld; wir müssen gut sein zu ihr; sie gehören als Opfer der Verführung zur Kirche und sind vom Erbarmen Jesu umfangen.

Viele Gläubige fragen sich in Sorgen, warum die Bischöfe nicht offensichtlicher in den Zerfalls-Zustand der abendländischen Kirche eingreifen.

Sind wir uns dabei bewusst, wie schwierig die Aufgabe unserer Bischöfe geworden ist; welchem öffentlichen Widerstand sie ausgesetzt sind und wie schwer es für sie ist zu entscheiden, wann sie schweigen und wann und wie sie handeln sollen?

Sie können ihre Sendung als die von Christus eingesetzten Hirten um so kraftvoller erfüllen, je klarer wir zu ihnen stehen und uns von keiner Rebellion anstecken lassen.

Und weil wir ihnen vertrauen, wollen wir ihnen die tiefe Not unseres Herzens offenbaren; die Not nicht um uns selber, sondern um unsere geschmähte Mutter, die heilige Kirche Christi, um die ganze Generation, deren Glauben und Sitten verdorben werden und um Jesus selber, der nicht geliebt ist.

Wie Jesus es vorhergesagt hat, sind reißende Wölfe in die Herde eingebrochen; Diebe und Räuber, die nicht anerkennen, dass in der theokratischen Kirche die Bischöfe und der Papst berufen sind, die göttlichen Offenbarung in der Vollmacht Christi zu verkünden.

Unter den Schlagworten „keine Polarisation“ und „Diskriminierung“ hat die Irrlehre die Gleichberechtigung neben der Wahrheit eingenommen, so die verbindliche Verkündigung der Wahrheit als Verletzung dieser Gleichberechtigung angeprangert wird.

Dieser Anmaßung gegenüber gibt es kein kirchliches Organ, in dem die Verfälschungen der Lehre aufgedeckt werden, die an den theologischen Fakultäten, in der Erwachsenenbildung, im Religionsunterricht und in den Medien die Öffentlichkeit verderben.

Nirgends werden sie mit dem katholischen Glauben konfrontiert.

Es gibt kein kirchliches Organ, das die Glaubens- und Sittenlehre der Päpstlichen Schreiben und der Glaubenskongregation als verpflichtend veröffentlicht und verbreitet, so dass sichtbar würde, dass die Bischöfe mit dem Papst in Einheit stehn. Kein kirchliches Organ steht klar zur göttlichen Einsetzung des Papst- und des Bischofsamtes, und damit zur Theokratie der Kirche.

Ja, es gibt nicht einmal ein kirchliches Organ, in dem Artikel, in denen der katholische Glauben als göttlich verpflichtend dargelegt wird, veröffentlicht werden können.

Durch diese Tatsache ist es möglich geworden, dass ein großer Teil der Theologen und die von ihnen beherrschte Öffentlichkeit jede Verurteilung einer Irrlehre, ja jede Bindung der theologischen Forschung und Verkündigung an das göttliche Lehramt der Kirche unwidersprochen als unerträglichen Machtanspruch der Kirche zurückweist. An Stelle des göttlichen Lehramtes der Kirche hat sich das willkürliche Lehramt der Theologen setzen können.

So ist die Kirche in einen gefährlichen Notstand geraten, dem das Volk schutzlos ausgeliefert ist. In diesem Notstand steht, von Gott der Kirche geschenkt, Papst Johannes Paul II. auf. Er weiß, dass die Bischöfe heute Märtyrermut haben müssen, um in Gemeinschaft mit dem dornengekrönten und verspotteten und abgelehnten Herrn die Folter des öffentlichen Widerstandes auf sich zu nehmen. Davon lässt sich der Papst in den Bischofs-Ernennungen leiten und geht als erster voraus, verleumdet und zurückgewiesen von der rebellischen Macht. Wenn es um die Bewahrung des Erbe Christi geht, dann steht die Christus-Vollmacht des Papstes über allen politischen Verträgen.

Sollte es durch dieses Handeln des Papstes zu einer Spaltung kommen, so wäre das nur das Offenbarwerden des schon bestehenden Zustandes.

Wer die Theokratie der Kirche nicht anerkennt, gibt selber seinen Anteil an ihr auf.


Ihr Glaubenden, lasst euch nicht einschüchtern und nicht verwirren!

Geschart um die Bischöfe, die mit dem Papst in Einheit zusammenstehen, seit ihr die Kirche!


Der Glaube, den ihr von der Kirche empfangen habt, ist die Wahrheit Christi selbst. Bleibt im vollen Frieden!


Maria, die Siegerin in allen Schlachten Gottes, wird der Schlange den Kopf zertreten.


Niemand kann euch der Hand des Vaters und seines Sohnes JESUS CHRISUS entreißen.


Wir sind nicht von dieser Welt, sonst würde sie uns das Ihrige lieben und anerkennen. So aber verwirft sie uns, wie sie IHN verworfen hat.


Darum:

Fürchte dich nicht du kleine Herde, denn es hat dem Vater gefallen, euch das Reich zu übergeben.



JESUS CHRISTUS IST DERSELBE GESTERN; HEUTE UND IN EWIGKEIT!




Amen!
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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24.02.2010, 21:14

„Wenn ich von der Erde erhöht bin ... “

Joh 12, 32




Bruder Eugen Mederlet OFM




Wenn Jesus vom Erhöhtwerden am Kreuz spricht,

so meint Er damit nicht nur das Emporgehobensein über die Erde.


Die Kreuzigung ist die eigentliche „Stunde“ Jesu,

auf die hin Er seit seinem Kommen in die Welt gelebt hat

und in welcher der tiefste Sinn Seines Lebens erfüllt wird.


Hier wird alles, wozu Er gesandt ist, „vollbracht“ .


Erst in der Erhöhung des Kreuzes kann die Welt erkennen, wer Er ist (Joh 8, 28 ) .




Die Stunde der Kreuzigung ist die Verherrlichung der Liebe.




Niemand kann Gott sehen.

Wer hat von Ihm eine Vorstellung?


„Niemand erkennt, wer der Vater ist als nur der Sohn;

Er hat uns Kunde gebracht“ (Lk 10, 22; Joh 1, 18 ) .


Diese Kunde besteht nicht nur in Worten, die Er über den Vater gesagt hat.


Er lässt die Herrlichkeit des Vaters erkennen durch die Liebe, mit der Er Ihm gehorsam ist bis zum Tod am Kreuz.


Seit Seinem Eintritt in die Welt, da Er im Schoße der Magd Maria sprach:

„Einen Leib hast Du mir bereitet, siehe, ich komme, Deinen Willen zu tun“ (Hebr 10, 5-6 ) ,


sucht Er ein Wort, das vor aller Welt aussagen kann, wer der Vater ist.


Alle dreiunddreißig Jahre Seines Lebens sind ein Aussprechen dieses Wortes,

und Er vollendete es,

da Er, untergetaucht in die Schmerzen, Ängste und in die Verlassenheit der Weltsünde,

am Kreuz stirbt.


Als Seine Seele erschüttert war im Herannahen dieses Todes, rief Er aus:

„Vater, verherrliche Deinen Namen!“ (Joh 12, 28 ) .


Er wollte nicht, dass der Vater Rücksicht nähme auf Seine Todesangst, mit der Er alle Sünde und alles Leid der Welt in sich hineinnahm;

Sein Sterben sollte in der Erde und in den Himmel hinein

Seine unsagbare Sohnesliebe aussprechen.


Er spricht das Wort „Vater“ aus

mit Seinem Blut.




Aber Jesus ist nicht nur der Menschensohn, der von der Erde her Sein Opfer Gott darbringt;

Er ist auch der Sohn, der aus dem Schoß des Vaters in die Welt kommt,

um zu offenbaren, was in Gott Liebe ist.


„Darin ist die Liebe Gottes unter uns erschienen,

Dass Gott Seinen einziggezeugten Sohn in die Welt gesandt hat“ (1. Joh 4, 9 ) .


Das Kreuz ist die Hochfeier dieser Liebe Gottes zur Welt.




Fortsetzung folgt
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Matthäus« (24.02.2010, 21:30)


347

24.02.2010, 21:19

"Wenn ich von der Erde erhöht bin ... "

Fortsetzung





Wir dürfen uns die Sendung Jesu nicht so vorstellen, als ob Gott dabei teilnahmslos im Himmel bliebe

und den Sohn als Mensch unten auf Erden ins Leiden gehen ließe.


Jesus, gegeißelt, mit Dornen gekrönt und bespieen,

ist die Offenbarung des Vaters selber,


Das durchbohrte Herz des Sohnes ist zugleich das des Vaters.


Denn Jesus tut das, was Er vom Vater hört


„Ich und der Vater sind Eins“ (Joh 10, 30 ) .


Auch Er, der Vater, hat nach einer Aussage gesucht, die es unverkennbar und für immer die Erde und den Himmel erfahren lässt,

was es heißt:


„Gott ist die Liebe“ .



Was es unter den Menschen an Liebe gibt, ist für eine solche Aussage nicht brauchbar.


„Die Liebe besteht nicht darin, dass wir Gott geliebt haben,

sondern dass Er uns geliebt

und Seinen Sohn als Sühne für unsere Sünden gesandt hat“ (1. Joh 4, 10 ) .



Wenn die Wirklichkeit der göttlichen Liebe sich in dieser sündigen Menschenwelt ausdrückt,

dann wird sie der zerrissene, blutende, von allen weggeworfene

und doch allen sich darbietende Leib des Sohnes.


Sie wird zu „einem getretenen Wurm; zu einem verachteten und gemiedenen Mann voller Schmerzen, der alles Leid erfahren hat; man verhüllt vor Ihm sein Gesicht und schaut voller Abscheu weg.

Wirklich, Er trägt unsere Krankheiten, unsere Schmerzen hat Er auf sich geladen.

Er ist durchbohrt von unseren Sünden, zerschlagen von unseren Missetaten.

Wir haben Ihn zu Tode getroffen.

Durch Seine Striemen sind wir geheilt.“ (vgl.: Jes 53 ) .



Es ist der Vater selber,

der im zerrissenen, schmerzvollen Herzen Seines Menschensohnes

Sein eigenes Herz entblößt.



Es soll am Kreuz offenbar werden,

dass die Liebe Gottes sich schlagen und lästern

und sich den einzigen, vielgeliebten Sohn entreißen lässt.


Er gibt Ihn preis

in Seiner grundlosen,

von keinem menschlichen Motiv mehr umschreibbaren Liebe.




Und Jesus, der Sohn, ist ganz Zustimmung.




Fortsetzung folgt
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

348

24.02.2010, 21:21

"Wenn ich von der Erde erhöht bin ... "

Fortsetzung




Er muss wie der Prophet Hosea

sich der ehebrecherischen, Ihn in Seiner Liebe verratenen Welt
vermählen

und ihr die Treue halten,

um zu offenbaren,

dass in Gott „Liebe“

die unaussprechliche,

die grundlose Liebe ist.



Nicht erst die Auferstehung,

schon die Kreuzigung ist die Verherrlichung der göttlichen Liebe.


Und diese Verherrlichung am Kreuz meint Jesus mit dem Ruf:

“Vater, verherrliche Deinen Namen!“




Was bedeutet es nun, wenn wir selber Gott „Vater“ nennen?


Wir können nachprüfen, ob wir es als Gotteskinder sagen:

wenn wir nämlich das Leiden und Sterben Jesu als Opferhingabe an den Vater erkennen,

die uns selber etwas angeht;

wenn wir bereit sind,

diese Hingabe bis zum Tod

in unser eigenes Leben aufzunehmen.



Im Römerbrief heißt es, dass wir mit dem gekreuzigten Sohn mitleiden müssen,

um dem Bild des Sohnes gleichgestaltet zu werden.


Dann ruft der Heilige Geist selber in uns das Wort:

„Abba, Vater!“ ;

dann bezeugt der Heilige Geist in unserem Innersten, dass wir Kinder sind. (vgl.: Röm 8, 15-17; 29 ) .




Fortsetzung folgt
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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24.02.2010, 21:25

"Wenn ich von der Erde erhöht bin ... "

Fortsetzung




Die Stunde der Kreuzigung ist die Verherrlichung des Lebens.



„Vater, die Stunde ist gekommen.

Verherrliche Deinen Sohn, damit Dein Sohn Dich verherrliche“ (Joh 17, 1 ) .


Diese Herrlichkeit des Sohnes hat der rechte Schächer erkannt, da er spricht:

„Gedenke meiner, wenn Du in Dein Reich kommst“ .


Wie konnte er das zu einem qualvoll und in Verachtung Sterbenden sagen?


Die Jünger Jesu, die das prophetische Wort von der Auferstehung gehört hatten, sahen in diesem Gekreuzigten keine Hoffnung mehr und flohen.


Er, der Schächer, weiß wohl kaum etwas von einer Prophetie.


Er erfährt Ihn selber,

den Gekreuzigten,

als die Verherrlichung des Lebens.


Sein Glaube vollzieht das Unglaubliche, dass er die Verhüllung durchbricht und im Sterben das Leben erkennt.



Er stirbt wirklich in Qualen, der Sohn Gottes,

Er versinkt im Abgrund der Verlassenheit,


„hinabgestiegen in das Reich des Todes“ .


Aber so wie ein kräftiger Mensch eine schwere Krankheit besteht,

vermag das Leben,

das Jesus vom Vater in sich hat,

den Tod selbst zu bestehen.


„Denn wie der Vater Leben in sich selbst hat, so hat er auch dem Sohn gegeben, Leben in sich selbst zu haben“ (Joh 5, 26 ) .




Der Tod ist eigentlich Eigentum des Teufels.

Er hat ihn durch die Sünde als ewigen Tod ergriffen.


Jesus aber ist der Stärkere, der ihm die Beute wegnimmt.


Er reißt Sünde und Tod an sich und verwandelt sie zu etwas Neuem:

Die Sünde wird im Sühnopfer zum Anlass der höchsten Offenbarung der Liebe,

und der Tod wird zur Geburt des neuen Lebens.


Der Tod wird nicht weggenommen,

sondern zum Übergang ins neue Leben verwandelt.




Fortsetzung folgt
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

350

24.02.2010, 21:27

"Wenn ich von der Erde erhöht bin ... "

Fortsetzung





Das Wort Pascha, Ostern, kommt vom Hebräischen „Vorübergang des Herrn“ .


In der Kreuzigung geht der Herr vom Tod zum Leben hinüber;

Er geht hinüber in die Herrlichkeit des Vaters und nimmt alle, die mit Ihm sterben, in diese Herrlichkeit hinüber.


Wir, die Glaubenden und Jesus Nachfolgenden, wissen, „dass wir vom Tod ins Leben hinübergegangen sind“ (1. Joh 3, 14 ) .


Diese Herrlichkeit des Lebens sah der Schächer durch den Tod Jesu hindurchstrahlen, da er rief:

„Gedenke meiner, wenn Du in Dein Reich kommst!“




Der gekreuzigte Sohn ist in Seinem schmerzvollen und gedemütigten Leiden das Opfer und der Hohepriester zugleich,

der mit Seinem Blute Eingang erhält in das Allerheiligste des Vaters

und Vollmacht empfängt,

das den Tod verwandelnde Leben

auszuteilen an jeden, der glaubt und Ihm nachfolgt.


„Heute noch wirst du mit mir im Paradiese sein.“


„Wenn ich von der Erde erhöht bin, werde ich alle an mich ziehen.“


„Du hast Ihm Macht gegeben über alles Fleisch, damit Er allen, die Du Ihm gegeben hast, ewiges Leben gebe“ (Joh 17, 2 ) .




Ostern beginnt nicht erst am Sonntag morgen.


Am Karfreitag geschieht verhüllt der Triumph der Liebe und des Lebens,

und am Ostermorgen wird er enthüllt.


Ist uns bewusst, dass unser Leben und das Leben der ganzen Schöpfung in der gleichen Ordnung steht?


„Wenn ich von der Erde erhöht bin, werde ich alle an mich ziehen.“


Wir alle sollen lieben lernen im Leid und sollen immer deutlicher den Tod erkennen und annehmen als Übergang zum Leben.



In der Taufe ist das Leben Jesu in uns geboren und die Gottesliebe als Gabe in uns geschenkt.

Diese Gabe entfaltet und vollendet sich in dem Maße,

als wir mit Jesus, dem Sohn,

den Weg der Hingabe an Gott

und die Menschen

durch Leid und Tod hindurch gehen.


Als Stärkung auf diesem Weg empfangen wir immer wieder den geopferten Leib und das vergossene Blut des Sohnes Gottes,


bis wir durch unser leibliches Sterben hinübergehen ins Leben.


Und das gilt für den Weg der ganzen Menschheit und der ganzen Schöpfung.


Im Leid der Welt und schließlich im „Weltuntergang“ bereitet sich der Triumph des Lebens vor, der bei der Wiederkunft Christi offenbar wird.


Ostern ist verborgen im Karfreitag der Welt.




Amen.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

diaconus

Meister

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Wohnort: Wien

Beruf: Diakon, pens. selbst. Unternehmensberater

351

04.03.2010, 10:22

Gottesfurcht – Furcht Gottes

Hilarius von Poitiers (+ 367)
Auszug aus einer Auslegung zu Psalm 128 (127).

„Wohl dem, der den Herrn fürchtet und ehrt und der auf seinen Wegen geht!“ (Ps 128,1).

Sooft in der Heiligen Schrift von Gottesfurcht die Rede ist, müssen wir uns hüten, die Aussage für sich allein zu betrachten, als genüge sie uns für das Ganze des Glaubens. Vieles folgt, und vieles geht vorher, woraus
der Sinn der Gottesfurcht und ihre Vollendung zu ersehen sind, wie wir den Sprüchen Salomos entnehmen können: „Wenn du nach der Weisheit rufst, zur Einsicht deine Stimme erhebst, wenn du sie suchst wie Silber, nach ihr forschst wie nach Schätzen: dann wirst du die Gottesfurcht begreifen.“ (Spr 2,3-5).

Doch von der Gottesfurcht heißt es in der Schrift: „Kommt, ihr Kinder, hört mir zu! Die Furcht des Herrn will ich euch lehren.“ (vgl. Ps 34,12)

Die Gottesfurcht muss also gelernt werden da sie ja gelehrt wird. Sie beruht nicht auf Schrecken, sondern auf der Einsicht in die Lehre. Der Zugang zu ihr ist nicht ein Erzittern unserer Natur, sondern Beobachtung der Geboten; es sind Taten eines schuldlosen Lebens und Erkenntnis der Wahrheit. .... Es ist die ureigenste Aufgabe unserer Liebe zu Gott seine Mahnungen zu befolgen, seine Gebote zu halten und auf seinen Verheißungen zu vertrauen.
Preist den Herrn!

352

17.03.2010, 00:17

„Friede sei mit euch!“

Joh 20, 19; 21, 26 und Joh 14, 27




Nachschrift der Osterpredigt 1983 von




Pater Eugen Mederlet OFM




Das große Gnadengeschenk, das Jesus am Ostertag den Jüngern brachte, hat Er selbst „Frieden“ genannt. „Meinen Frieden gebe ich euch; nicht wie die Welt ihn gibt, gebe ich ihn euch“, so hatte Er schon vorher zu ihnen gesagt.

Wir wollen einmal nachdenken, was dieser Friede ist, dieser andere Friede. Nach den Worten Jesu gibt es also zwei verschiedene Arten von Frieden: den Frieden, den die Welt gibt, und den Frieden, den Jesus gibt. Wenn es zwei verschiedene Frieden gibt, so ist es doch wohl sehr wichtig, sie unterscheiden zu können.

Überlegen wir einmal: wann sind wir zufrieden? Wenn wir dieses Wort sagen „zufrieden“, dann werden wir doch bald inne, dass wir damit etwas meinen, das uns befriedigt in unseren eigenen Wünschen, in unserem Egoismus. Mindestens ist das sehr beigemischt. Wir sind zufrieden, wenn wir gesund sind; wir sind zufrieden, wenn wir gute Freunde haben und mit Freunden ein gutes Gespräch, eine gute Begegnung. Wir sind zufrieden, wenn wir Erfolg im Beruf haben. Wir sind auch zufrieden, wenn wir einen guten geistlichen Rat geben konnten. Sind wir dabei nicht vielleicht zufrieden auf eine Weise, die es nicht ganz nur um Gottes Willen ist?

All dies kann ja nicht der Friede sein, den Jesus meint. Darin ist doch immer noch etwas von dem, was die Welt Frieden nennt. Es befriedigt uns. Die Welt bietet unserem Begehren Befriedigung an. Der selbe Johannes, der so ausdrücklich von diesem Osterfrieden spricht, sagt ja von der Welt, dass alles in der Welt Augenlust, Fleischeslust und Hoffart des Lebens sei, also Befriedigung des Begehrens: zu haben, zu genießen, Macht zu entfalten, über andere zu stehen, Erfolg zu haben.

Das ist der Friede, den die Welt anbietet, und da müssen wir doch eigentlich bekennen, dass von diesem Frieden noch vieles in uns ist, dass wir eigentlich noch weitgehend diesen Frieden meinen. Ja, selbst wenn es um das Gebet geht: wann sind wir mit unserem Gebet zufrieden? Doch wohl dann, wenn wir wenig Zerstreuung hatten, wenn es uns nicht langweilig wurde, wenn wir getröstet wurden. Dann finden wir: das war ein gutes Gebet. Sind wir dann eigentlich zufrieden, weil Gott damit verherrlicht wurde, weil Gott uns damit bezeugt, dass seine Liebe uns umfängt und dass wir Ihn lieben? Ist nicht oft auch da noch eine Übertragung ins Geistliche von dem, was wir als Frieden der Welt erkannt haben? Da mischt es sich doch noch ein. Wenn Jesus also einen anderen Frieden verheißt, muss das viel tiefer liegen und viel göttlicher sein.

Man spricht heute in der Psychologie oft vom Urvertrauen und meint damit das, was ein kleines Kind gleich von Anfang an empfangen muss: in der Geborgenheit der mütterlichen, der elterlichen Liebe, schon im Mutterschoß, Geborgenheit, wenn es an der Brust genährt wird, wenn es umfangen wird. Dann kann das Urvertrauen im Kind wachsen. Aber auch das kann den Frieden Jesu noch nicht geben, doch es kann uns hinweisen auf das, was der Friede Jesu ist: Urvertrauen in einem ganz anderen, einem tiefsten, göttlichen Grund, Urgrund allen Seins.

Dieses Urvertrauen, dass Gott uns in der Auferstehung Jesu bezeugt, wird uns von Gott angeboten. Die Auferstehung Jesu ist das unüberbietbare und nicht zu übersehende Zeugnis Gottes, dass alles in Ihm nur noch Liebe ist, dass alle Sünden vergeben sind, dass alles, was Jesus als Sünde auf sich genommen hat – und Er hat ja alles auf sich genommen! – getilgt ist durch Seine Sühne, durch Seinen Tod. Er konnte ja nur auferstehen, wenn Ihm alles, alles verziehen ist, wenn es keine Sünde mehr gibt, die nicht vernichtet wäre durch das Opfer Jesu. Weil alles vernichtet ist, darf Er wieder leben, nachdem Er zum Tod verurteilt war. Er lebt! Und diese Auferstehung Jesu ist nicht nur damals geschehen, ist auch nicht bloß eine Wirklichkeit des Himmels, wo Jesus zur Rechten des Vaters sitzt. Wir feiern ja Eucharistie; das ist das österliche Mahl, an dem die Emaus-Jünger Ihn erkannt haben. Wir feiern Eucharistie, wo der Auferstandene nicht nur bildlich oder in Erinnerung bei uns ist, sondern wo der Vater selbst uns diesen Sohn schenkt, der Vater, der Ihn auferweckt hat als das große Zeichen Seiner Liebe.

„Mein Vater gibt euch das Brot vom Himmel.“ Er schenkt uns Seinen Sohn, und da Er uns Seinen Sohn gibt, gibt Er damit uns alles, sagt Paulus. Es ist eine unendliche Selbsthingabe Gottes an uns. Diese Hingabe Gottes ist bedingungslos, eben nicht daran gebunden, ob es uns gut geht oder weil es uns gut geht, weil wir brave Kinder sind, sondern weil Gottes Erbarmen in Jesus uns alles schenkt.

Wir sind Beschenkte mit der Absolutheit Gottes, wir sind total, unendlich, göttlich, alles umfassend beschenkt mit dem gesamten Leben. Wir sind beschenkt in einer Tiefe, die von nichts, von keiner Stimmung, auch nicht einmal von unserer Sünde erreicht oder erschüttert werden kann. Denn unsere Sünden sind vergeben; sobald ich mich Ihm zuwende, von der Sünde lasse, ist in Gott Vergebung da. In Ihm ist überhaupt nichts mehr, was uns verurteilt, sagt Paulus: „Es ist nichts Verurteilungswürdiges mehr in denen, die an Ihn glauben.“

Das ist das Urvertrauen: Der Glaube an den Auferstandenen Jesus Christus. Der Vater schenkt uns in Ihm als die Fülle all unseres Lebens, als einen Quell des Lebens, aus dem wir nicht nur leben, sondern heranwachsen und reifen können, immer tiefer aus Ihm leben, bis der Tod uns durchbrechen lässt in unserer eigenen Auferstehung und wir eingehen in die ganze Fülle der Anschauung Gottes, in die Herrlichkeit, die jetzt noch in uns verborgen ist. So dürfen wir nun leben aus diesem Urgrund, in diesem uns umfangenden Leben, in der uns umfangenden Liebe, in dem uns umfangenden Erbarmen, in der Zustimmung einer Liebe, in dem uns umfangenden Erbarmen, in der Zustimmung einer Liebe, d e r Liebe Gottes selbst.

D a s i s t d a s U r v e r t r a u e n , dass wir d a s g l a u b e n und d a r a u s l e b e n .


Fortsetzung folgt
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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17.03.2010, 00:19

"Friede sei mit euch!"

Fortsetzung

Dieses Umfangensein von Seinem Leben ist uns nicht so leicht zugänglich. Wir fragen oft: „Ja, wo denn? Ich spür nichts davon. Ich bin ja doch verlassen. Ich bin ja doch so erbärmlich und so armselig. Ich rufe nach Gott, und Er hört mich scheinbar gar nicht. Wo ist Er denn? Sind das nicht nur schöne Verheißungen? Oder ist es halt nur etwas für die Vorangeschrittenen, für die Heiligen? Aber für mich ist das nicht erreichbar, ich bin ja zu elend. Jedoch: Wenn wir die Heiligen hören, dann haben sie alles noch viel elender gefunden, sie haben sich als die größten Sünder erkannt, und es ist ihnen wahr gewesen, diese Erkenntnis ihrer Sündhaftigkeit. Darin kann es nicht bestehen, dass wir uns heilig fühlen, dass wir fühlen: so, jetzt, jetzt ist alles gut, jetzt kann ich alles und jetzt geht alles. Das wäre wiederum Befriedigung, das Einmischen des weltlichen Friedens.

Der Friede als Urvertrauen ist eben dann erst wahrer Friede, wenn wir es glauben, dass Er uns in diesem Elend, in dieser Schwachheit, in diesem Dunkel umfängt und uns sagt: glaub mir, vertrau, ich bin da! Das leben ist wahr, das wir im Urgrund glaubend erkennen, das wir in unserer Armseligkeit glauben, sodass wir nun auf diese unaussprechliche Liebe die Antwort geben dürfen: glauben ohne zu sehen!

Denn wen wir das alles spüren würden, was in uns ist, wenn wir es wirklich erkennen würden, wir würden daran sterben. Oder aber wir würden es schon wieder uns zueignen und würden den anderen, den weltlichen Frieden daraus haben wollen: Jetzt bring ich`s und jetzt hab ich´s!

Er aber will uns einen noch größeren Frieden schenken, nicht nur den Frieden, dass Er uns umfängt mit Seiner Liebe, sondern er gibt uns im Heiligen Geist einen Glauben an eine beginnende Liebe und eine unaussprechliche Hoffnung, sodass wir Ihm antworten können: ich glaube das so sehr, dass es ganz aus Dir ist, dass ich bereit bin, im Dunkeln zu gehen, wo alle meine Gefühle mir eher Angst bezeugen als Sicherheit, als Gewissheit, mir eher eine Unmöglichkeit vormachen und ich sie auch spüre in mir, die Unmöglichkeit meines eigenen Seins und dennoch darin glauben kann, dass Du mein Leben bist, dass Deine Liebe mich wirklich in ewiger Treue umfängt, dass du Dich mir wirklich vermählt hast in einer Treue, aus der alle treue entsprießen kann.

D a s i s t n o c h t i e f e r e s U r v e r t r a u e n , d a s s E r u n s d i e s e G n a d e
g i b t z u g l a u b e n , d a s s e s s o i s t , z u g l a u b e n , o h n e z u s e h e n ,
o h n e z u f ü h l e n .

So hat Jesus, der am Ölberg in Todesangst und Todesqualen war, gewusst, dass der Vater gerade in Seiner Todesangst Ihn am tiefsten umfängt. Dieser Glaube ist das größte Vertrauen; und daraus wächst der eigentliche Friede und eine Liebe als göttliches Geschenk, aus dem ich mit Ihm jeden Weg gehen kann und nach und nach erfahre, dass ich gerade auf diese Weise Ihn lieben darf, indem ich Ihm glaube auch im Dunkel. Es ist der Osterfriede in noch größerer Tiefe, wenn mein Glaube erstarkt ist, dass er zur Liebe wird und ich mich deshalb sogar freue, es Ihm in Not und Dunkel immer wieder bezeugen zu können als Antwort auf Sein Geschenk, dass ich Ihm glaube, dass Er uns den Sohn gibt in der Auferstehung. Aus diesem Geschenk kann ich auch in Not und Dunkel ausharren im Gebet bei Ihm, einfach weil ich Ihm Antwort geben will darauf, dass er in meinem Dunkel in meiner Sünde ausgeharrt hat. Aus Seinem Geschenk kann ich Ihm antworten in der Treue auch eines zerstreuten und trockenen Gebetes:

Du bist da, und ich glaube Dir, und ich will Dir Treue halten, wie Du mir die Treue gehalten hast am Kreuz. In diesem erstarken von Glaube, Hoffnung und Liebe erwächst ein Friede, der alles wagt, der vor keiner Macht der Welt mehr Angst hat, weil er weiß, dass Gott mit ihm ist, dass Er es ihm ständig zusagt in einem inneren Wissen des Heiligen Geistes. Der Heilige Geist bezeugt uns, heißt es, dass wir Kinder Gottes sind, sodass wir in Ihm auch antworten können: „Vater!“ , „Vater“ durch Jesus, in Seinem Herzen eins geworden als Sohn.

Durch Ihn können wir sprechen: „Vater unser im Himmel“ , und brauchen keine Macht der Welt und keine Teufel mehr zu fürchten. Nichts kann uns diesen Frieden rauben. Denn wer kann gegen Gott streiten in unserem Herzen?! Höchstens wir selbst! Aber auch wenn wir noch in Furcht und Zittern vor uns selbst auf diesem Wege gehen, wissen wir, dass Seine Treue uns trägt, dass Seine Treue ein Geschenk ist, aus dem wir treu bleiben können. Der „alte Sauerteig“ wird immer mehr von Seiner Gnade selbst hinausgeschafft , wenn ich bei Ihm bleibe, in Ihm bleibe. „Bleibet in mir und ich in euch, dann bringt ihr Frucht.“ Dann wird immer das „ungesäuerte“ Brot, Jesus Christus selbst, in mir Reinheit und Wahrheit schaffen. Er schafft in mir ein reines Herz. Das ist wahr! Das geschieht! Das ist Friede, der von nichts, von keiner Macht der Welt, nicht von mir selbst, von meiner Untreue, von meinem Versagen mir geraubt werden kann, w e n n i c h i n d i e s e r H i n g a b e i m
G l a u b e n b l e i b e .

Das ist der Friede, den Jesus gibt, den die Welt nicht geben kann.

Das ist d i e F r u c h t d i e s e s F r i e d e n s , das ich mit Gott eins werde, auf Ihn eingehe, sodass Zwiespalt, Zerrissenheit, Unzufriedenheit mit mir selbst aufgelöst werden, weil ich allem zustimme, weil ich in diesem Urvertrauen mein ganzes Leben annehme, mein Leben, wie es einverwoben ist in die ganze Welt- und Heilsgeschichte.

In diesem Urvertrauen kann ich alles mitmachen, auch meinen eigenen Tod, und darf in dieser innersten Hingabe als Frucht Seinen Frieden empfangen, den nichts mehr auslöschen kann.



Amen.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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18.03.2010, 09:59

Betlehemsschwestern- Einkleidung

http://www.kathtube.com/player.php?id=14638
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Matthäus« (18.03.2010, 10:06)


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18.03.2010, 10:09

Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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19.03.2010, 11:36

Heute: Hochfest des heiligen Josef

Spirituelles Gedenken

Gesegneten Festtag!

Allen die Josef heißen, - ganz besonders unserem geliebten Heiligen Vater - wünsche ich an dieser Stelle einen gesegneten Namenstag und die Fürsprache dieses großen Heiligen.
LG Mt
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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29.03.2010, 15:42

... „Es gibt eine Wendung auch in der deutschen Sprache, dass man von dem österlichen „Scherz“ spricht, vom „risus pascalis“. Ich würde mir sehr wünschen, dass diese Freude, die aus dem Glauben kommt, einen neuen Impuls gibt ..."

http://www.kath.net/detail.php?action=VP…id=11483#k11483
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

Hannah

Profi

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Wohnort: Österreich

Beruf: Pensionistin

358

29.03.2010, 21:21

Jaaa darauf freue ich mich auch.
Sehnsucht ist der Wille zum Ziel
Liebe aber, ist Entscheidung.
: http://lorehanna.kostenloses-forum.com/
Chat: http://lichtumdieecke.mainchat.de/index.php

359

29.03.2010, 22:30

Es ist schön, wenn man es erleben durfte und darf!

Ja, scherzen wir! Freuen wir uns! Und geben wir diese österliche Freude weiter!

Gesegnete, stille Kartage
LG Mt
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

360

04.04.2010, 00:44

Ostern 1991


Liebe Freunde!


Unsere aufgewühlte Zeit kann ahnen, warum Christus in seinem Ostersegen unterscheidet:

„Friede hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch.“

Den Frieden, den wir von der Welt erhoffen, wird von einer Erschütterung in die andere geworfen. Der Friede, der allen Unfrieden auflöst und die nicht mehr zu erschütternde Geborgenheit schenkt, kann nur aus Gottes Liebe kommen.

Darüber möchte ich in meinem Rundbrief nachsinnen.

Es soll mein österlicher Gruß und Segenswunsch sein.

P. Eugen Mederlet OFM

Fortsetzung folgt
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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