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1

30.10.2007, 22:51

Ps 126 (von heute)[Ein Wallfahrtslied.] 1 Als der Herr das Los der Gefangenschaft Zions wendete, da waren wir alle wie Träumende. 2 Da war unser Mund voll Lachen und unsere Zunge voll Jubel. Da sagte man unter den andern Völkern: «Der Herr hat an ihnen Großes getan.» 3 Ja, Großes hat der Herr an uns getan. Da waren wir fröhlich. 4 Wende doch, Herr, unser Geschick, wie du versiegte Bäche wieder füllst im Südland. 5 Die mit Tränen säen, werden mit Jubel ernten. 6 Sie gehen hin unter Tränen und tragen den Samen zur Aussaat. Sie kommen wieder mit Jubel und bringen ihre Garben ein.


lG Mt
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Matthäus« (01.10.2009, 22:10)


2

31.10.2007, 00:35

"Die Fabel von dem Vater, dem Sohn und dem Esel


... Da seufzte der Alte und sprach zu seinem Sohn: ”Wie wir es auch gemacht haben, keinem war es recht. Darum rate ich dir, immer das Richtige zu tun; dann wirst du selig werden.” – Wer in Ehren bestehen will, soll sich durch Gerede nicht irre machen lassen. Was man auch Gutes tut, der Welt ist es nicht gut genug."


Quelle: http://www.hab.de/ausstellung/ma-erzaehlt/ma13.htm
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Matthäus« (09.03.2011, 12:41)


Romantika

unregistriert

3

31.10.2007, 00:48

Lieber Matthäus,

hier geht es um politische Vergangenheitsbewältigung, nämlich um genau die Themen, die Du mit Deinem vorherigen Link zur Sprache gebracht hast.

Deine Fabel aus dem Mittelalter besagt zwar, daß man es niemandem Recht machen kann, hat aber wenig oder nichts mit dem geschehenen Unrecht in der Mitte des 20. Jahrhunderts zu tun. Und genau um diesen Zeitraum (ca. 1932 bis 1946) und die Verarbeitung bzw. Bewältigung dieser schrecklichen Verbrechen in der Folgezeit, die bis in die Gegenwart reicht, soll es hier gehen.

Diese Prozesse einseitig zu Lasten von irgendwelchen Parteien, womöglich gar noch als Wahlkampftaktik, darzustellen, stellt für mich einen Mißbrauch der Not der Menschen dar, die so bitteres Unrecht haben erleiden müssen.

Ich werde, aufgerüttelt durch Deinen Link, lieber Matthäus, all diese unzähligen Menschen, all dieser Opfer jener grausamen Zeit, in meine Gebete einschließen.

4

31.10.2007, 00:56

Romantika,

ich muss ein bisschen eine Lanze für Matthäus brechen. Wir kennen uns schon lange.
Seine Links oder "Geschichten" haben auf den ersten Blick überhaupt nichts mit dem Thema zu tun, befasst man sich aber mit ihnen, was Du ja auch getan hast, dann sieht man sehr wohl eine Weisheit dahinterstecken, die zum Thema passt. Der Stil, den Matthäus benutzt, ist zwar in diesem Forum etwas unüblich, aber etwas neues, Frisches und vielleicht tut das dem Forum ja ganz gut, das Neue, Frische. ;)

LG
Petra
Der Mensch von heute will nicht Lehrer, sondern Zeugen.
Und wenn er Lehrer akzeptiert, dann deswegen, weil sie Zeugen sind.

Evangelii nuntiandi

5

31.10.2007, 01:15

Danke, Petra,

ich wollte mich eben mit den Worten aus meinem obigem Ps. 126 „Sie gehen hin unter Tränen“, aus diesem Forum endgültig verabschieden.

Liebe Romantika, vielleicht liest Du Dich einfach mal nach und nach ein (lass Dir Zeit) und Du wirst u.a. feststellen, dass wir in Wirklichkeit keinerlei Problem miteinander haben.

Gottes Segen

Mt
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Matthäus« (01.11.2007, 11:12)


6

31.10.2007, 01:21

Ein kurzes OT noch:

@ Matthäus,

bleib nur schön hier... Und für den Anfang zumindest, als Hilfe für die Mitleser sozusagen, schreib doch einen kurzen Kommentar zu Deinen Geschichten oder Psalmen, damit sie wissen, was Dich dazu bewogen hat, sie zu posten.

Petra
Der Mensch von heute will nicht Lehrer, sondern Zeugen.
Und wenn er Lehrer akzeptiert, dann deswegen, weil sie Zeugen sind.

Evangelii nuntiandi

Romantika

unregistriert

7

31.10.2007, 01:26

Zitat

Original von Matthäus
Danke, Petra,

ich wollte mich eben mit den Worten aus meinem obigem Ps. 126 „Sie gehen hin unter Tränen“, aus diesem Forum endgültig verabschieden.

Liebe Romantika, vielleicht liest Du Dich einfach mal nach und nach ein und Du wirst u.a. feststellen, dass wir in Wirklichkeit keinerlei Problem miteinander haben.

Gottes Segen

Mt


Lieber Matthäus,

ich habe diesen Thread eröffnet, weil ich die Thematik, die Du damit ins Gespräch gebracht hast, sehr wichtig finde. Daß ich mich auf Deine Art der Kommunikation schon eingelassen habe, merkst Du schon daran, daß ich Deine Fabel stehen gelassen habe - und diesen Thread eröffnet habe...

Unrecht wollte und will ich Dir bestimmt nicht tun. Und wenn ich Dich verletzt habe, dann nimm bitte meine Entschuldigung an. Das tut mir ehrlich leid!
Und ich hoffe doch sehr, daß wir keine Probleme miteinander haben!

Aber ich bin wirklich neugierig, was zu diesem brisanten Thema (dieses Threads) in unserem Forum geschrieben werden wird. Wir haben ja User aus allen Generationen...

8

31.10.2007, 02:08

Natürlich nehme ich Deine Entschuldigung an und bitte ebenso darum, falls ich Dich gekränkt haben sollte/Du Dich gekränkt fühlen solltest.

Da der Weg hier bereits mit einigen 'Missverständnissen ... ' gepflastert ist (wir können ja mal gemeinsam darüber lachen!) muss ich unbedingt eines klären:

Zitat Romantika: „Deine Fabel aus dem Mittelalter besagt zwar, daß man es niemandem Recht machen kann, hat aber wenig oder nichts mit dem geschehenen Unrecht in der Mitte des 20. Jahrhunderts zu tun“.

Die Fabel hat natürlich absolut nichts damit zu tun, sondern damit, wie ich mich von Dir und einer gewissen anderen Person hier behandelt erlebte. (Ungefähr so, waren vorher bereits "Missverständnisse ... " da.)

Ich wollte mich mit dieser Fabel eigentlich schon früher verabschieden (und bereits ziemlich am Anfang mit, "warum schlägst Du mich ... ?") und bin nur dank Gandalf und einiger anderer vorläufig geblieben.

Ich denke, dass ein separater Strang nicht so sinnvoll ist, weil es in Wirklichkeit ein(!) Thema ist.

Wer als Interessierter selbstständig über die Anregungen, Link- und Buchempfehlungen etc. auf Entdeckungsreise gehen will(!), versteht es. Das Thema ist wirklich vielfältig und spannend.

Dazu habe ich viel Mühe und Zeit geopfert, einiges zusammenzusuchen – und dies ist nur die Spitze des Eisberges, - also zeitlich und kräftemäßig einfach unmöglich (ich könnte locker noch ein paar Leute einstellen), gleichzeitig noch selbst nebenbei zu kommentieren – und dies neben tatsächlichen Pflichten.


Ein Freund sagt, "Das Sammenln von Informationen ist eine Sache, sie auszuwerten, eine andere".



Dazu ein schöner Satz von Robert McNamara aus, Magnificat - Das Stundenbuch - , Mi., 31. Okt. 2007, Innehalten am Abend:


"Freude entsteht durch das Lösen von Problemen und nicht dadurch, dass man die Lösung vorgesetzt bekommt."



Gottes Segen

Mt
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »Matthäus« (07.11.2007, 10:25)


9

31.10.2007, 02:19

Zitat

Original von Petra
Ein kurzes OT noch:

@ Matthäus,

bleib nur schön hier... Und für den Anfang zumindest, als Hilfe für die Mitleser sozusagen, schreib doch einen kurzen Kommentar zu Deinen Geschichten oder Psalmen, damit sie wissen, was Dich dazu bewogen hat, sie zu posten.

Petra


Petra, bereits der Psalm hatte mit Abschied zu tun.

lG Mt
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

Romantika

unregistriert

10

31.10.2007, 02:23

Lieber Matthäus,

ein herzliches Dankeschön für Deine liebe Antwort. Ich hoffe doch, daß wir in Zukunft mit weniger gegenseitigen Mißverständnissen leben können. ;)

Wie ich bereits gesagt habe, finde ich daß die Thematik der Vergangenheitsbewältigung im "Grünen-Thread" nicht richtig gewürdigt wird. Ich würde dieses Thema eher ohne direkten Blick auf heutige Grüne sehen, die meisten davon sind zu jung, haben das dritte Reich nicht erlebt. Das heißt ja nicht, daß man eventuelle Zusammenhänge im "Grünen-Thread" nicht erwähnen darf, wie z.B. die 68er und ihr Einfluß in gesellschaftlicher und politischer Hinsicht. Sieh diesen Thread einfach als eigenes Thema, auf das Du mich immerhin gebracht hast...

Falls der Thread von den Usern nicht angenommen wird, dann verschwindet er von selbst in der Versenkung. ;)

Mit herzlichen Grüßen

11

31.10.2007, 03:04

Zitat

Original von Romantika
Lieber Matthäus,

ein herzliches Dankeschön für Deine liebe Antwort. Ich hoffe doch, daß wir in Zukunft mit weniger gegenseitigen Mißverständnissen leben können. ;)

Wie ich bereits gesagt habe, finde ich daß die Thematik der Vergangenheitsbewältigung im "Grünen-Thread" nicht richtig gewürdigt wird. Ich würde dieses Thema eher ohne direkten Blick auf heutige Grüne sehen, die meisten davon sind zu jung, haben das dritte Reich nicht erlebt. Das heißt ja nicht, daß man eventuelle Zusammenhänge im "Grünen-Thread" nicht erwähnen darf, wie z.B. die 68er und ihr Einfluß in gesellschaftlicher und politischer Hinsicht. Sieh diesen Thread einfach als eigenes Thema, auf das Du mich immerhin gebracht hast...

Falls der Thread von den Usern nicht angenommen wird, dann verschwindet er von selbst in der Versenkung. ;)

Mit herzlichen Grüßen





Die Vergangenheit macht die Gegenwart

(Vorher wäre es, wie gesagt, sinnvoll, wenn Interessierte das bereitgestellte Angebot der Links und Bücher etc. wahrnehmen und selbst auf Entdeckungsreise gehen.)


aus einem Vortrag:


„Wir alle kennen das Sprichwort:

„Wirfst du Gott zur Tür hinaus,
kommen durchs Fenster
die Gespenster.“

Hierzu ein wörtlich oder im übertragenen Sinn zu nehmender Satz aus dem Buch von:

Astrid von Friesen, Der lange Abschied, Psychische Spätfolgen für die 2, Generation deutscher Vertriebener, edition psychosozial.


(Das Sachbuch ist entstanden aus Erfahrungen Israels mit der Behandlung von Überlebenden der Shoah und deren Nachkommen.)


Ein Sujet in der Weltliteratur, auch in vielen Gespenstergeschichten:

Zu Gespenstern werden ermordete, verkannte, nicht begrabene, nicht versöhnte, aus der Familie verstoßene oder abgetriebene Vorfahren, die so lange ihr Unwesen treiben, bis es eine Auslösung des Problems gibt. Die Los- Lösung ist – therapeutisch inszeniert – oftmals möglich, indem die Toten geehrt und ihre Position oder Rolle im Familiengefüge auf (nachträgliche) Anerkennung und Würdigung stößt. Denn die „Gespenster“ sind das „personifizierte“ schlechte Gewissen innerhalb der Familie (sowie ganzer Völker!).


Das lassen wir erstmal ruhen, es ist schon früh ..

Einfach mal als Anregung, darüber nachzudenken, wie wichtig Wiedergutmachung (wenn auch nur symbolisch oder ansatzweise möglich), Aufarbeitung, ... Beichte, Familienweihe ... grundsätzlich ist - und welche Auswirkung es gibt oder geben kann, wenn dies nicht geschieht.


Gute Nacht und Gottes Segen

Mt
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Matthäus« (01.11.2007, 10:13)


12

02.11.2007, 15:09

Liebe Romantika,

mein Vorschlag bezog sich nicht auf die Überschrift, sondern darauf (und soll bitte keine Kritik sein):

Zitat

Original von Romantika
... Diskussion ... diskutieren, ... diskutieren.





Schweigend meditieren, betrachten, Anregungen geben und entgegen nehmen, ...wirken lassen ... , mögen persönliche Vorlieben meinerseits sein ...



Zur Überschrift, eine Idee:


"Die Einheit von spirituellem und politischem Leben"
----------------------------------------------------------------------

jenseits der Enge (von Herz und Verstand, Raum und Zeit, ... )






Worauf ich u.a. in dem Beitrag mit dem Hinweis auf das Buch von Astrid von Friesen (s.o.) hinweisen will, ist,

1. dass es keine politische Gegenwartsbewältigung

2. ohne politische Vergangenheitsbewältigung geben kann und

3. dass diese wiederum nur durch spirituelle Vergangenheitsbewältigung möglich ist.

4. Die Punkte 2 und 3 können nach meiner Meinung in der Reihenfolge ausgetauscht werden, bzw. sind für mich zwei Seiten einer Medaille.





(weiter Raum für: Röm 12)





Ich bitte an dieser Stelle einen Fachmann, darüber Auskunft zu geben, ob z.B. auch "Familienstellen", Bert Hellinger, vom Katholischen her, vertretbar ist, da ich in dieser Methode keine praktische Erfahrung habe und sie bisher nur oberflächlich theoretisch kenne, siehe:

http://de.wikipedia.org/wiki/Familienaufstellung



Das Kirchenjahr gibt uns gerade in dieser Zeit Anregungen, für die Verstorbenen zu beten, ihrer zu gedenken. Es ist wieder eine gute Gelegenheit, sich bewusster in der Einheit mit Gott und allem Geschaffenen leise zu erahnen

(„Toten-Monat“ November, u.a. mit Allerheiligen, Allerseelen; Bilder: „triumphierende, leidende, streitende Kirche“ , „Braut Christi“, „Leib Christi“, ... ).

Ich persönlich halte sehr viel davon, auch in dieser Intention, persönlich aus dem reichen Gnadenschatz der Kirche zu leben, regelmäßig zu beichten (auch eine Form "spiritueller Vergangenheits-, Gegenwarts und Zukunftsbewältigung") und bei bestimmten Gelegenheiten eine Familienweihe zu vollziehen, bzw. diese zu erneuern.

http://www.kath.net/detail.php?id=18121

http://www.kath.net/detail.php?id=18124




Buchempfehlungen:

„Egon von Petersdorff schrieb seine 'Dämonologie' in der Hitler-Ära und Nachkriegszeit.“

http://www.abacuscity.ch/abashop?i=nOuFg…tdetail&sku=144


P. Eugen Mederlet OFM, "Die Hochzeit des Lammes", Christiana Vg. Stein a.Rh., u.a. "Franziskus und die unsichtbare Welt; Engel und Dämonen; Frieden durch Exorzismus; S. 42 ff, S. 51 ff …

http://www.abacuscity.ch/abashop?p=produ…ON1WZU5Y76&s=18



siehe auch:

"Bruder Klaus/Niklaus von Flüe


Mit achtundvierzig Jahren legt Klaus, ohne Erklärung, alle Ämter nieder. ... An die zwanzig Jahre lebt nun Bruder Klaus, ohne Essen und Trinken, als Einsiedler im Ranft. Die Mitfeier und der Empfang der Eucharistie nähren ihn ... Tiefer und tiefer zieht ihn der Sohn Gottes, sein Leiden mitzutragen und seinen Kampf mit dem Feind allen Lebens mitzukämpfen ... Und so wird in Tat und Wahrheit eine 700jäbrige Geschichte der Eidgenossenschaft möglich. ... Ein ganz gottergriffener Mystiker, der ohne jede äussere Macht, zum Vater eines durch Jahrhunderte eigenartigen Staatsgebildes wird. ... Für das Wohl Europas und der ganzen Welt hängt viel von solchem Einander-gehorsamsein ... ab. ... Die Bewahrung in zwei Weltkriegen kann nicht Belohnung, wohl aber 'Offenbarung', Erwartung Gottes sein, dass unser Land sich auf dieses Beste besinne und es, betend und tätig wie Bruder Klaus, für Europa und die Welt von morgen beitrage."

http://www.bruderklaus.com/?id=2


Am Gedenktag Allerseelen

Herzliche Grüße

Mt
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

Dieser Beitrag wurde bereits 11 mal editiert, zuletzt von »Matthäus« (15.09.2015, 17:42)


Romantika

unregistriert

13

02.11.2007, 16:26

Lieber Matthäus,

danke für Deinen Beitrag und die darin enthaltenen Anregungen. Durch die Art, wie sich User in einen Thread einbringen, bestimmen sie auch die Richtung, die im Thread erfolgt.

Allerdings sehe ich persönlich das spirituelle Leben gar nicht mit der Politik in Verbindung. Spirituelle Vergangenheitsbewältigung würde dann auf diesen Thread besser passen. Mal schauen, was evtl. andere User dazu sagen - dann ändern wir die Threadüberschrift...

Mit herzlichen Grüßen

14

02.11.2007, 17:11

„Die CDU taucht ab:

christlicher Sozialethiker analysiert das neue Parteiprogramm


Dem zur Zeit diskutierten Entwurf fehlen Motivation und Geist,

aus denen heraus christliche Demokraten das deutsche Grundgesetz und den Neuanfang in Deutschland entscheidend mitgestaltet haben.

Deshalb können sich Wähler einer christlichen Partei, die sich verbindlich an den Zehn Geboten orientieren und darum einen uneingeschränkten Würde- und Lebensschutz des Menschen vertreten, in diesem Programm leider bis jetzt nicht wiederfinden.“

http://www.cdl-online.de/index1.htm

http://www.kath.net/detail.php?id=18106



„Im Oktober 2000 ernannte Papst Johannes Paul II. ihn zum Patron der Regierenden und der Politiker.“

http://www.heiligenlexikon.de/Biographie…More_Morus.html



http://www.heiligenlexikon.de/Biographie…s_von_Fluee.htm


in Eile

trotzdem herzliche Grüße

Mt
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Matthäus« (06.11.2007, 11:30)


15

02.11.2007, 17:40

http://de.wikipedia.org/wiki/Dag_Hammarskj%C3%B6ld#Werke


http://translate.google.com/translate?hl…l%3Dde%26sa%3DG


"Diese Worte sprach ein Politiker. Das glauben Sie nicht? Es ist auch schwer zu glauben, daß sich gerade auf dem Feld der Politik, in dem es nur zu oft um Macht und eigene Interessen geht, ein Mann bewegte, der sich mit Mystik befaßte und dessen Leben eine Suche nach Gott war. Sein Name: Dag Hammarskjöld (ausgesprochen: Hammarschöld)."

http://www.zeitenschrift.com/magazin/47-hammarskjoeld.ihtml


in noch größerer Eile

Mt
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Matthäus« (09.03.2011, 12:58)


16

04.11.2007, 13:33

Zitat

Original von Romantika
Liebe Franziska,

so sehr ich Deine Beiträge schätze, so schätze ich aber auch die Beiträge von Matthäus, die so ganz anders sind als das, was wir im Forum normalerweise lesen. Solche Gegensätze bzw. so verschiedene Arten der Herangehensweise finde ich spannend. Warum kannst Du Matthäus nicht die Sichtweise lassen, die er hat? Du brauchst sie ja nicht annehmen, wenn sie für Dich nicht paßt. Es hätte völlig gereicht, wenn Du festgestellt hättest, daß Du darüber anders denkst.

Vielleicht hätte ich den Thread doch teilen sollen? Einen im Sinne von Matthäus und einen im Sinne von Franziska? ?(

Zwei Menschen, die klug sind, viel wissen und trotzdem kommt es zu Spannungen. Schade. ;( ;(





Ihr Lieben,

ich danke Euch dafür, dass Ihr mir beigestanden seid und liebe Romantika, weiterhin danke für Deinen guten und sehr klugen Vorschlag,

„Vielleicht hätte ich den Thread doch teilen sollen? Einen im Sinne von Matthäus und einen im Sinne von Franziska?“.

Vielleicht gehört das, was ich empfinde, wie ich erlebe, auch eher in den „spirituellen Bereich“? Ich bin allerdings noch kein Clubmitglied(?):





Sa, 3. Nov. 2007, Magnificat – Das Stundenbuch - , Morgengebet, Lesung:

Röm 12, 1 Angesichts des Erbarmens Gottes ermahne ich euch, meine Brüder, euch selbst als lebendiges und heiliges Opfer darzubringen, das Gott gefällt; das ist für euch der wahre und angemessene Gottesdienst. 2 Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern wandelt euch und erneuert euer Denken, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: was ihm gefällt, was gut und vollkommen ist. 3 Aufgrund der Gnade, die mir gegeben ist, sage ich einem jeden von euch: Strebt nicht über das hinaus, was euch zukommt, sondern strebt danach, besonnen zu sein, jeder nach dem Maß des Glaubens, das Gott ihm zugeteilt hat. 4 Denn wie wir an dem einen Leib viele Glieder haben, aber nicht alle Glieder denselben Dienst leisten, 5 so sind wir, die vielen, ein Leib in Christus, als einzelne aber sind wir Glieder, die zueinander gehören. 6 Wir haben unterschiedliche Gaben, je nach der uns verliehenen Gnade. Hat einer die Gabe prophetischer Rede, dann rede er in Übereinstimmung mit dem Glauben; 7 hat einer die Gabe des Dienens, dann diene er. Wer zum Lehren berufen ist, der lehre; 8 wer zum Trösten und Ermahnen berufen ist, der tröste und ermahne. Wer gibt, gebe ohne Hintergedanken; wer Vorsteher ist, setze sich eifrig ein; wer Barmherzigkeit übt, der tue es freudig. 9 Eure Liebe sei ohne Heuchelei. Verabscheut das Böse, haltet fest am Guten! 10 Seid einander in brüderlicher Liebe zugetan, übertrefft euch in gegenseitiger Achtung! 11 Lasst nicht nach in eurem Eifer, lasst euch vom Geist entflammen und dient dem Herrn! 12 Seid fröhlich in der Hoffnung, geduldig in der Bedrängnis, beharrlich im Gebet! 13 Helft den Heiligen, wenn sie in Not sind; gewährt jederzeit Gastfreundschaft! 14 Segnet eure Verfolger; segnet sie, verflucht sie nicht! 15 Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden! 16 Seid untereinander eines Sinnes; strebt nicht hoch hinaus, sondern bleibt demütig! Haltet euch nicht selbst für weise! 17 Vergeltet niemand Böses mit Bösem! Seid allen Menschen gegenüber auf Gutes bedacht! 18 Soweit es euch möglich ist, haltet mit allen Menschen Frieden! 19 Rächt euch nicht selber, liebe Brüder, sondern lasst Raum für den Zorn (Gottes); denn in der Schrift steht: Mein ist die Rache, ich werde vergelten, spricht der Herr. 20 Vielmehr: Wenn dein Feind Hunger hat, gib ihm zu essen, wenn er Durst hat, gib ihm zu trinken; tust du das, dann sammelst du glühende Kohlen auf sein Haupt. 21 Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse durch das Gute!





So., 4. Nov. 2007, Morgengebet, a.a.O., Ps. 145:

1 [Ein Loblied Davids.] Ich will dich rühmen, mein Gott und König, und deinen Namen preisen immer und ewig; 2 ich will dich preisen Tag für Tag und deinen Namen loben immer und ewig. 3 Groß ist der Herr und hoch zu loben, seine Größe ist unerforschlich. 4 Ein Geschlecht verkünde dem andern den Ruhm deiner Werke und erzähle von deinen gewaltigen Taten. 5 Sie sollen vom herrlichen Glanz deiner Hoheit reden; ich will deine Wunder besingen. 6 Sie sollen sprechen von der Gewalt deiner erschreckenden Taten; ich will von deinen großen Taten berichten. 7 Sie sollen die Erinnerung an deine große Güte wecken und über deine Gerechtigkeit jubeln. 8 Der Herr ist gnädig und barmherzig, langmütig und reich an Gnade. 9 Der Herr ist gütig zu allen, sein Erbarmen waltet über all seinen Werken. 10 Danken sollen dir, Herr, all deine Werke und deine Frommen dich preisen. 11 Sie sollen von der Herrlichkeit deines Königtums reden, sollen sprechen von deiner Macht, 12 den Menschen deine machtvollen Taten verkünden und den herrlichen Glanz deines Königtums. 13 Dein Königtum ist ein Königtum für ewige Zeiten, deine Herrschaft währt von Geschlecht zu Geschlecht. [Der Herr ist treu in all seinen Worten, voll Huld in all seinen Taten] 14 Der Herr stützt alle, die fallen, und richtet alle Gebeugten auf. 15 Aller Augen warten auf dich und du gibst ihnen Speise zur rechten Zeit. 16 Du öffnest deine Hand und sättigst alles, was lebt, nach deinem Gefallen. 17 Gerecht ist der Herr in allem, was er tut, voll Huld in all seinen Werken. 18 Der Herr ist allen, die ihn anrufen, nahe, allen, die zu ihm aufrichtig rufen. 19 Die Wünsche derer, die ihn fürchten, erfüllt er, er hört ihr Schreien und rettet sie. 20 Alle, die ihn lieben, behütet der Herr, doch alle Frevler vernichtet er. 21 Mein Mund verkünde das Lob des Herrn. Alles, was lebt, preise seinen heiligen Namen immer und ewig!





Les, Ez, 37, 12b - 14





Bitten (a.a.O.):

Dass wir niemanden verurteilen, sondern allen Menschen immer wieder einen Neuanfang ermöglichen.

Dass wir lernen, mit uns selbst und unseren Mitmenschen Geduld zu haben, wie du geduldig mit uns bist.





Eucharistiefeier


Les, Weis, 11, 22 – 12, 2

2 Thess 1, 11 – 2, 2




Ev., aus Lk 19, 1 – 10:

... Zachäus, komm schnell herunter! Denn ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein. 6 Da stieg er schnell herunter und nahm Jesus freudig bei sich auf. ...

9 Da sagte Jesus zu ihm: Heute ist diesem Haus das Heil geschenkt worden, ...

10 Denn der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.





„innerhalb“



Zur Meditation



Ein guter Freund schenkte mir vor vielen Jahren einen (FAZ-) Text von Stefan Busch,


„Auf der anderen Seite,

Traurig ist das Poetenleben:

Zigeuner in der Romantik“,

in dem zum Schluss steht:



„In Tiecks ` Elfen` -Märchen übertritt das Mädchen das elterliche Gebot und findet ein Wunderland. ` Wie kommt es nur` , fragt es seine Elfen – Freundin,



` dass wir hier innerhalb so weit zu gehen haben,

da doch draußen der Umkreis so klein ist? ´



Tieck lässt einen Kindermund die Wahrheit aussprechen,

dass jegliche kulturelle Ordnung unendlich reicher ist,

als sie aus der Außenperspektive der jeweils anderen erscheint.



Im Märchen erfährt das Mädchen auch, dass in dem unheimlichen Bezirk die Quellen für den Wohlstand ihres Heimatdorfes entspringen.

Dies wissen die Dorfbewohner jedoch nicht:

Sie verstehen sich als Vertreter von allem Positiven und Hellen; doch dieses leuchtet nur vor dem Hintergrund des ` dunklen Tannengrunds´

, dessen wahre Natur deshalb unaufgehellt bleiben muss.

Als die Waldbewohner am Ende aus der Gegend vertrieben sind, bricht dort notwendig das düstere Elend aus.“





Ich wünsche Euch einen gesegneten Sonntag

Mt





Denn die Dinge der Seele muss man sich immer in Fülle und Weite und Größe denken. Damit übertreibt man keineswegs, da sie zu viel mehr fähig ist, als wir uns vorstellen können, und überall durchdrungen ist von der Sonne, die in diesem Palaste strahlt.

Teresa von Avila, Maria-Eugen Grialou, Ich will Gott schauen, S. 57
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

Romantika

unregistriert

17

04.11.2007, 19:17

Lieber Matthäus,

nach dem Lesen Deines heutigen Beitrags - vielen Dank dafür - habe ich den Thread nun doch geteilt.
Nun werde bitte schnell Clubmitglied, damit Du in Deinem Thread auch schreiben kannst.

Dir noch einen schönen Sonntagabend!

Gandalf

Administrator

Beiträge: 25 889

Wohnort: Mittelerde

Beruf: M+M (Medien+Management)

18

04.11.2007, 19:58

Zitat

Original von Romantika
Lieber Matthäus,

nach dem Lesen Deines heutigen Beitrags - vielen Dank dafür - habe ich den Thread nun doch geteilt.
Nun werde bitte schnell Clubmitglied, damit Du in Deinem Thread auch schreiben kannst....


Müsste er für diesen Thread (ausnahmsweise) ohnedies können.

G
MARY'S MEALS - 10 EURO für ein Kind - Rettet Kinder vor dem Hungertod!
Mit Kath.Net nach IRLAND: Juni 2012 - Papstbesuch - Eucharist. Weltkongress

Padre Pio: "Überlege gut, was du schreibst, denn der Herr wird dich darüber zur Rechenschaft ziehen."

19

05.11.2007, 11:50

Zitat

Original von Gandalf

Zitat

Original von Romantika
Lieber Matthäus,

nach dem Lesen Deines heutigen Beitrags - vielen Dank dafür - habe ich den Thread nun doch geteilt.
Nun werde bitte schnell Clubmitglied, damit Du in Deinem Thread auch schreiben kannst....


Müsste er für diesen Thread (ausnahmsweise) ohnedies können.

G







Danke Romantika, danke Gandalf,

P. Eugen Mederlet OFM (Bruder Eugen) begann seine Predigten, Vorträge, Meditationen stets mit

„Geliebte im Herrn!"





Mo., 5. Nov. 2007, Morgengebet, a.a.O., Les:


Jak 2, 12 Darum redet und handelt wie Menschen, die nach dem Gesetz der Freiheit gerichtet werden. 13 Denn das Gericht ist erbarmungslos gegen den, der kein Erbarmen gezeigt hat. Barmherzigkeit aber triumphiert über das Gericht.


Fürbitten

Hilf uns erkennen, wie arm wir Menschen ausnahmslos vor dir sind.





Die Stimme sprach: "Wo ist dein Bruder Abel?"
Ihr aber habt die Stimme nicht gehört.
Ihr werktet trunken, lärmend und betört,
Im Fiebertaumel um den Turm zu Babel.
Nun steht ihr an der letzten Wegegabel.
Der Traum liegt hinter euch, wüst und verstört,
Ihr sucht den Zauber, der die Flut beschwört,
doch keine Taube trägt das Blatt im Schnabel.
aus: Die heile Welt, 1950
http://www.lehrer.uni-karlsruhe.de/~za87…ge/bergengr.htm










Wenn du den inneren Frieden angenommen hast, werden Tausende um dich herum das Heil finden.

Serafin von Sarov





Wie ein frommer Mann, der gerade betete, die Seele des Bruders Egidius zum ewigen Leben eingehen sah.

Ein braver Mann, der gerade betete, als Bruder Egidius aus diesem Leben schied, sah, wie seine Seele mit einer Menge anderer, die eben aus dem Fegefeuer hervorgingen, zum Himmel emporstieg; und wie Jesus Christus der Seele des Bruders Egidius entgegenging und mit einer Schar von Engeln und allen jenen Seeelen in einer gewaltigen Melodie zur Herrlichkeit des Paradieses emporschwebte.

Die Blümlein des heiligen Franziskus von Assisi, Insel Verlag, S. 250




Und was vergeht, ist die Vergänglichkeit

Horch! – Vogelruf!
Erwacht am Morgen –
Und verklungen!
Warst du umsonst?
Bist du vorbei? – Gewesen?

Geboren aus der Schöpfung Schosse
Bist unverlierbar, unersetzbar du
Gewordenes, gewolltes Leben,
Lied aus dem Herzen, das dich ewig singt.
Wärst du nicht mehr,
so würden alle Himmel
im Lobgesang ersterben.

Ach könnte doch auch mein Herz
Stetig singen,
dass nie ein Anhauch ohne Klang verwehte!

O du mein Engel, Fürst!
Nimm auf in Deine eifersüchtigen Flammen
Jedweden Wellenschlag der Lebensbrandung,
der aus dem ewigen Quell an meine
Seele schlägt –
Und stirbt.
O rette ihn!
Lass nichts vergeblich fluten!
In jedem Hauch, der aus dem Worte strömt,
lass herrlich werden Gott
durch der Anbetung Gluten.

P. Eugen Mederlet OFM, „Die Hochzeit des Lammes, Franziskus und die bräutliche Kirche“, Christiana Verlag Stein a. Rh.




Buchempfehlung „Theophan der Mönch – Das Kloster jenseits der Zeit“

„Mönchsweisheiten aus einem amerikanischen Zisterzienserkloster."


Mönche, die in der Zurückgezogenheit leben, erwerben sich einen Blick für das Wesentliche und manche von ihnen verstehen es, die Einsichten, die sie für sich, ihre Mitbrüder und suchende Menschen erwerben, prägnant, wenn auch oft verschlüsselt, weiterzugeben.

Theophan der Mönch, :
Das Kloster jenseits der Zeit : verzauberte Geschichten zwischen Himmel und Erde / Theophan der Mönch. Ill. von John O'Brien - Freiburg i. Br. : Herder, 1997. - 96 S. : Ill.
ISBN 3-451-26196-0

http://www.biblio.at/rezensionen/details…010684&anzahl=1


„Theophan der Mönch

... Das Kloster jenseits der Zeit steht jedem offen, der eintreten will. Wo man es finden kann? Vielleicht schon hinter der nächsten Tür, an die man klopft.
Vielleicht auch unter den „Impulsen“, die Sie in Ruhe auf sich wirken lassen…..“

http://www.kontemplation.at/mystik.php


Herzliche Grüße

Mt




Die Bekehrung des Knaben

Rabbi Ahron kam einst in die Stadt, in der der kleine Mordechai, der nachmalige Rabbi von Lechowitz, aufwuchs. Dessen Vater brachte ihm den Knaben und klagte, daß der im Lernen keine Ausdauer habe. „Lasst ihn mir eine Weile hier“, sagte Rabbi Ahron. Als er mit dem kleinen Mordechai allein war, legte er sich hin und bette das Kind an sein Herz. Schweigend hielt er es am Herzen, bis der Vater kam. „Ich habe ihm ins Gewissen geredet“, sagte er „hinfort wird es ihm an Ausdauer nicht fehlen.“ Wenn der Rabbi von Lechowitz diese Begebenheit erzählte, fügte er hinzu: „Damals habe ich gelernt, wie man Menschen bekehrt.“

Martin Buber, Die Erzählungen der Chassidim, Manesse Bibliothek der Weltliteratur
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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05.11.2007, 20:04

„Alle Fragen seien erst dann wirklich relevant, wiederholt der Psychotherapeut Manfred Lütz gern, wenn sie „totenbettrelevant“ sind: wenn sie uns auch auf dem Totenbett noch bewegen. Alles andere sei dagegen belanglos. Ob etwa Gott in Christus gestorben ist, um den Tod zu überwinden, ist eine Glaubensfrage, um die sich Atheisten und Christen weiter streiten mögen. Das schrecklich leise Staunen aber, mit dem der Geist des einen wie des anderen auf dem Sterbebett einmal den Tod erleben könnten, hat Dylan Thomas jenseits jeder Nahtod-Erfahrung einmal als Dichter festgehalten: in der Erzählung „Der Besucher“. Da liegt ein kranker Mann in seinem Zimmer im Bett, seit Tagen schon.
Da geht die Tür auf und Rhianon betritt den Raum, die Frau, die sich in den letzten Tagen um ihn gekümmert hat. „Rhianon“, sagt er, „halte meine Hand!“ Sie hört nicht auf ihn und starrt ihn erschrocken an. „Halte meine Hand“, sagt er, vergeblich, und dann: „Warum ziehst du mir das Laken über das Gesicht?“
http://www.kath.net/detail.php?id=18139
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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