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1

11.01.2008, 09:46

Familie

Liebe kath.net Freunde :)

Es scheint mir, dass es in diesem Forum - mit all ihren schätzenswerten Themen - doch eines nicht gibt (falls ich es nicht übersehen habe :rolleyes:) und das wäre ein Thread zum Thema rund um das Familienleben.
Bestimmt haben viele unter uns Kinder und haben deshalb ähnliche Fragen und Erfahrungen. Könnten wir uns auf diesem Thread damit austauschen? Mich würde interessieren, wie Ihr den katholischen Glauben in Eurer Familie lebt und pflegt. Was ist Euch dabei wichtig? Ausserdem fände ich es wertvoll, wenn ein Austausch darüber bestünde, was es für katholische Organisationen, Treffen, Gruppierungen, etc., etc. speziell für Familien mit Kindern gibt.
Selbstverständlich wäre es auch toll, wenn jene etwas im Thread beitragen würden, die selber keine Kinder haben. Vielleicht könntet Ihr dann erzählen, was Ihr so in Eurer Kindheit speziell/schön/wichtig bezüglich Religiosität in der Familie empfunden habt, welche Rituale, Gebete, etc. etc. haben Euch geprägt...?

Freue mich auf regen Austausch =)

Eure Mumma

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mumma« (11.01.2008, 09:50)


hannibal

Schüler

Beiträge: 109

Beruf: Techn. Angestellter

2

11.01.2008, 10:44

Liebe Mumma,

nachdem wir ja alle mal Kinder waren, denke ich ist solch ein Thread sehr sinnvoll, genau so wie du es ja schon gesagt hast.

Ich persönlich habe (noch) keine Kinder, fühle mich dazu noch etwas zu jung.

In unserer Familie wurde Religion, jedenfalls bis ich etwa 10 oder 11 Jahre alt war, immer ausgelebt, man ging Sonntags in die Kirche und machte halt bei den ganzen Aktivitäten zu den besondere Feiertagen im Jahreskreislauf mit, es wurde gebetet vor dem Essen, vor dem zu Bett gehen. Wir wurden eigentlich sehr religös erzogen.

Aber irgendwie hat sich das Ganze im Laufe der Zeit immer mehr verflacht, es ist eigentlich von dem Ganzen nichts geblieben als der Besuch der Mitternachtsmette am 24.12, und selbst da ist es schon ein kleines Wunder, wenn die die ganze Familie hingeht. Nur warum ist das so gekommen? ?(

Hat irgendwer die selbe Erfahrung durchgemacht, und wie aht sich das dann in eurer Familie weiterentwickelt?

lg
hannibal

Beiträge: 1 038

Wohnort: Bayern

Beruf: Hausfrau

3

11.01.2008, 11:12

Liebe Mumma,
ich finde es toll, dass es hier um die Familie gehen soll.
Ich habe zwei Mädchen (12 und 6 Jahre alt) und wir versuchen (obwohl mein Mann nicht gläubig ist) die Religion in der Familie zu leben indem wir die "alten" Traditionen pflegen und somit den Kindern auch weitergeben: z. B. das Palmbuschenbinden, den Kräuterbuschen usw.
Wir segnen auch, so wurde es schon bei meinen Großeltern gemacht, das Brot bevor wir es anschneiden oder wir segnen uns gegenseitig, wenn wir aus dem Haus gehen.
Der gemeinsame Gottesdienstbesuch gehört zu unserem Familienleben auch dazu, wie auch dass wir zumindest vor dem Zubettgehen gemeinsam beten.
Mein Mann ist der Meinung, dass die Kinder in dieser Art erzogen werden sollen und sich später ggf. selbst eine Meinung bilden sollen.
Aber ich geb auch nicht auf zu hoffen und zu beten, dass er den Weg zur Kirche zurückfindet :)
LG
ClaudiaMaria
"Ich wünsche dir das Glück, das daraus entsteht, wenn aus dem Monolog deines Redens mit Gott ein Zwiegespräch wird" Rosemarie Uschold

Beiträge: 118

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4

11.01.2008, 12:53

Es lebe die Familie!

Grüß Gott alle zusammen,

Super Idee, liebe Mumma.

Wir haben 3 Kinder, zwei eigene Mädels und einen adoptierten Buben. Und dann sind da noch die Schwiegereltern, die wir (meist meine Frau) zu Hause pflegen. Ein Segen für die ganze Familie!!

Ja, ClaudiaMaria,

ich werde für Deinen Mann und natürlich auch für Dich beten. Ich kann mir vorstellen, daß es nicht einfach ist, wenn die gesamte religiöse Erziehung an einem Einzelnen hängt. Ich betrachte es als große Gnade, daß meine Frau und ich "an einem religiösen Strang" ziehen dürfen. Aber Respekt, daß Dein Mann schon spürt, daß ohne religiöse Unterweisung die Kinder später eben einmal nicht richtig auswählen könnten.

Brot segnen machen wir auch. Wie übrigens alle Einkäufe, die gleich mit dem Benediktus-Kreuz gesegnet werden. Das Tischgebet beten wir auch mal in Italiensisch. So wird es nicht so schnell zur Routine.

Wenn es irgendwie geht, gehen wir auch mal unter der Woche mit den Kindern zur Kirche (z.B. Herz Jesu Freitag).

Eine große Gnade ist es auch, daß ein Pater aus der Nähe jeden Sonntag kommt, um meinen Schwiegereltern die Hl. Eucharistie zu spenden. Ansonsten sind wir auch gut versorgt mit guten Priestern. Wenn es also mal "rund" geht, dann schnell zum Priester und segnen lassen. Wir haben gute Erfahrungen damit.

Klar, daß zu Hause auch immer in Reichweite ein Weihwasserkessel hängt.

Gottes Segen allen Familien,

Juan Diegito
Totus Tuus, O Maria !

Beiträge: 1 052

Wohnort: Österreich

5

11.01.2008, 15:04

Schön, dass es nun auch einen Thread für die Familien gibt! :)

Also, wir haben 3 Kinder im Alter von 13,12 und 6 Jahren. Auf dem selben Grundstück aber in einem extra Haus leben meine Schwiegereltern und ein Priester der auch Onkel meiner Frau ist. ;)
Leider ist der Onkel -obwohl in Pension- im Dauereinsatz für seine Schäfchen und daher meist nur kurz zugegen. Ein paarmal im Jahr ist es aber dennoch möglich, dass wir in unseren 4 Wänden eine Hl. Messe feieren dürfen.

Das tägliche gemeinsame Gebet gehört zu den Fixpunkten im Tagesablauf, wobei wir uns am Abend dafür etwas mehr Zeit nehmen.
Bedingt durch den Dienst als Ministranten (die beiden großen) war es bisher selbstverständlich die Hl. Messe sonntags und manchmal auch wochentags zu besuchen.

Auch bei uns gibt es den schönen Brauch das Brot vor dem Anschneiden zu segnen. Nun haben wir die Segnung jedes einzelnen Raumes mit Weihrauch und Weihwasser zu Weihnachten/Silvester/3König wiederbelebt. Ausserdem wird ein Palmzweig nach der Segnung auf einem Baum des (Marillen)ackers gebunden.

Nachdem Clemens und Lucia heuer gefirmt werden werden sie danach nicht mehr ministrieren.(Ist bei uns so üblich) Ausserdem sind sie bereits mitten in der Pubertät und diversen Einflüssen ausgesetzt.
Es wird also nun besonders spannend. So wie uns der Hl. Josef beim Hausbau geholfen hat (wir hatten praktisch keine Probleme) wird er uns bei der Gratwanderung der nächsten Jahre helfen. ;)

Ein jüdisches Sprichwort sagt:
Rede mit den Kindern über Gott bis sie 12 sind.
Wenn sie älter werden rede mit Gott über die Kinder.

lg aragorn

edit:
Hab noch vergessen:
Das mit dem Segnen der Kinder am Abend ist mir auch sehr wichtig. Ausserdem hängt auch ein Weihwasserkessel bei der Haustüre - und wird natürlich auch stets genutzt.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »aragorn1« (11.01.2008, 21:27)


Beiträge: 118

Wohnort: Deutschland / Bayern

Beruf: Produktspezialist

6

11.01.2008, 15:53

Zitat

Original von aragorn1
Ein jüdisches Sprichwort sagt:
Rede mit den Kindern über Gott bis sie 12 sind.
Wenn sie älter werden rede mit Gott über die Kinder.

lg aragorn


Ist ja lustig. Ich habe gehört dieser Ausspruch in leicht abgeänderter Form stammt vom Hl. Ambrosius an die Hl. Monika gewandt.

Sei's drum, er hilft bestimmt. ;)

Juan Diegito
Totus Tuus, O Maria !

7

11.01.2008, 16:46

@ hannibal
Irgendetwas wird wohl geblieben sein, immerhin schreibst du ja in einem kath. Forum ;)
Als Kind wuchs ich als Kind typischer "Papierchristen" auf. Meine Eltern waren reformiert und anglikanisch. (Bin erst einiges später Katholikin geworden.) Wir gingen höchstens zur Weihnachten in die Kirche...Bei unseren Kindern ist das nun ganz anders.

@ ClaudiaMaria @ Juan Diegito
Mittlerweile bin ich Mutter von 4 Kindern im Alter zwischen 2 Monaten und 10 Jahren. Ich war noch zu Beginn unserer Ehe auch nicht katholisch (wir heirateten ökumenisch). Ich glaube auch, wie Juan Diegito erwähnte, dass es eine Gnade ist, die gleiche Konfession zu haben. Es braucht aber Zeit und evtl. eine sehr intensive Auseinandersetzung mit dem kath. Glauben bis er aus Überzeugung übernommen werden kann. Ich hatte das durchgemacht und heute bin ich für meine Familie und für mich froh, dass es sich so entwickelt hat.
Die Brotsegnung finde ich noch speziell - kenne das so eigentlich nicht.
Beim Palmbuschbinden nehme ich mal an, es handelt sich um einen Brauch zum Palmsonntag?
Wir pflegen auch bei Tisch zu beten und vor dem Schlafengehen. Beim Essen haben wir oft noch eine Kerze angezündet. Allerdings geht es nicht immer "ideal besinnlich" zu und her. Ein bisschen lebendig darf es sicher sein, doch vielleicht habt Ihr welche Tipps/Tricks wie man eine ruhige Stimmung am Tisch erzeugen kann, wenn's gar wild wird...?
Vor dem Schlafengehen segne wir die Kinder mit Kreuzzeichen auf der Stirn. Wenn sie morgens das Haus verlassen, sage ich ihnen oft beim Verabschieden, dass die Engel sie schützen mögen...

@ Juan Diegito
Ja, beten wir!
Das mit dem Segnen von den Einkäufen ist noch eine gute Idee...irgendwie auch witzig. ;)

Liebe Grüsse

Mumma :)

LadySue

Profi

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8

11.01.2008, 19:42

Hey, super!!! Darf ich wohl auch dabei sein?

Ich bin zwar nicht verheiratet, und daher habe ich keine eigenen Kinder, aber ich habe 4 Mädels im Alter von 15-18 zu betreuuen, und zu erziehen. Da ist so manches gebacken und natürlich ist es auch wie in der Familie. Also bis auf Partnerschaft kenne ich da schon, worum es sich handelt.

Zitat

Original von aragorn1 Ein jüdisches Sprichwort sagt: Rede mit den Kindern über Gott bis sie 12 sind. Wenn sie älter werden rede mit Gott über die Kinder. lg aragorn


Das hat mir gefallen. So ist es bei mir, nur dass die meinen nie religiös erzogen wurden!

Suse
Mein Gott, gib mir die Gnade, von anderen gern zu hören, was ich mir ständig selber sagen muss.
(Madeleine Delbrel)

Gandalf

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9

11.01.2008, 20:19

Zitat

Original von aragorn1
... Ein jüdisches Sprichwort sagt:
Rede mit den Kindern über Gott bis sie 12 sind.
Wenn sie älter werden rede mit Gott über die Kinder.

lg aragorn


Großen Respekt vor diesem Sprichwort. Übrigens, ich überleg fast, ob wir nicht im Forum einen eigenen Bereich "Familie" einrichten sollten...

G.
MARY'S MEALS - 10 EURO für ein Kind - Rettet Kinder vor dem Hungertod!
Mit Kath.Net nach IRLAND: Juni 2012 - Papstbesuch - Eucharist. Weltkongress

Padre Pio: "Überlege gut, was du schreibst, denn der Herr wird dich darüber zur Rechenschaft ziehen."

10

11.01.2008, 20:38

Eine wunderbare Idee, dieses Forum zu eröffnen! Danke!

ich bin zwar selbst (noch) alleinstehend, kenne durch meine Gemeinschaft jedoch viele und oft sehr kinderreiche Familien und deren Probleme sehr gut.
Man kann fast sagen, dass die christliche Familie als solche die "Institution" ist, die den grössten Angriffen innerhalb unserer neopaganistischen Gesellschaft ausgesetzt ist und am meisten in Gefahr ist:

1. weil christlich
2. weil Familie

Petra
Der Mensch von heute will nicht Lehrer, sondern Zeugen.
Und wenn er Lehrer akzeptiert, dann deswegen, weil sie Zeugen sind.

Evangelii nuntiandi

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11

11.01.2008, 21:19

Zitat

Original von Juan Diegito

Zitat

Original von aragorn1
Ein jüdisches Sprichwort sagt:
Rede mit den Kindern über Gott bis sie 12 sind.
Wenn sie älter werden rede mit Gott über die Kinder.

lg aragorn


Ist ja lustig. Ich habe gehört dieser Ausspruch in leicht abgeänderter Form stammt vom Hl. Ambrosius an die Hl. Monika gewandt.

Sei's drum, er hilft bestimmt. ;)

Juan Diegito


Was ersteres anbelangt hast du sicher recht. Ich hab diesen Spruch nur gehört. Und wenn das mit dem Hl. Ambrosius auch noch stimmt - um so besser! ;)
lg aragorn

12

11.01.2008, 21:43

Zitat

Original von aragorn1

Das tägliche gemeinsame Gebet gehört zu den Fixpunkten im Tagesablauf, wobei wir uns am Abend dafür etwas mehr Zeit nehmen.

Ausserdem wird ein Palmzweig nach der Segnung auf einem Baum des (Marillen)ackers gebunden.

Ein jüdisches Sprichwort sagt:
Rede mit den Kindern über Gott bis sie 12 sind.
Wenn sie älter werden rede mit Gott über die Kinder.

lg aragorn



@ aaragon

Wie "schafft" ihr das auch tagsüber gemeinsam zu beten? Würd' mich wunder nehmen. Und welche Gebete?

Kannst Du mir kurz erklären, was der "Baum auf dem Marillenacker" ist?

Den Spruch muss ich mir merken....! ;)

LG

Mumma :)

13

11.01.2008, 21:46

Zitat

Original von Gandalf
Übrigens, ich überleg fast, ob wir nicht im Forum einen eigenen Bereich "Familie" einrichten sollten...

G.


Du, ich glaub' das wäre vielleicht was! :)

Mumma

edit:...und schon ist es da... super!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mumma« (11.01.2008, 21:54)


Gandalf

Administrator

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Beruf: M+M (Medien+Management)

14

12.01.2008, 10:32

Zitat

Original von Mumma

Zitat

Original von Gandalf
Übrigens, ich überleg fast, ob wir nicht im Forum einen eigenen Bereich "Familie" einrichten sollten...

G.


Du, ich glaub' das wäre vielleicht was! :)

Mumma

edit:...und schon ist es da... super!



@Mumma: Ich muss gestehen, dass Du und Aragorn hier mir hier dazu den Anstoss für das Unternehmen gegeben habt und wenn wir hier einen Jugend-Thread haben, dann auch einen Familien-Thread. Vielleicht könnte man ein paar gute Threads eröffnen, die dazu gehören sollten.

G
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15

12.01.2008, 11:21

RE: Es lebe die Familie!

Zitat

Original von Juan Diegito

Brot segnen machen wir auch. Wie übrigens alle Einkäufe, die gleich mit dem Benediktus-Kreuz gesegnet werden. Das Tischgebet beten wir auch mal in Italiensisch. So wird es nicht so schnell zur Routine.

Juan Diegito


Das mit den Einkäufen segnen finde ich eine tolle Idee. Habt ihr da einen bestimmten Ritus, ein bestimmtes Gebet oder so?
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16

12.01.2008, 11:26

Zitat

Original von aragorn1
Auch bei uns gibt es den schönen Brauch das Brot vor dem Anschneiden zu segnen. Nun haben wir die Segnung jedes einzelnen Raumes mit Weihrauch und Weihwasser zu Weihnachten/Silvester/3König wiederbelebt. Ausserdem wird ein Palmzweig nach der Segnung auf einem Baum des (Marillen)ackers gebunden.

Nachdem Clemens und Lucia heuer gefirmt werden werden sie danach nicht mehr ministrieren.(Ist bei uns so üblich) Ausserdem sind sie bereits mitten in der Pubertät und diversen Einflüssen ausgesetzt.
Es wird also nun besonders spannend. So wie uns der Hl. Josef beim Hausbau geholfen hat (wir hatten praktisch keine Probleme) wird er uns bei der Gratwanderung der nächsten Jahre helfen. ;)

Ein jüdisches Sprichwort sagt:
Rede mit den Kindern über Gott bis sie 12 sind.
Wenn sie älter werden rede mit Gott über die Kinder.

lg aragorn

edit:
Hab noch vergessen:
Das mit dem Segnen der Kinder am Abend ist mir auch sehr wichtig. Ausserdem hängt auch ein Weihwasserkessel bei der Haustüre - und wird natürlich auch stets genutzt.


Die Segnung der Wohnung/Räume zu Weihnachten, Silvester und an Hl. Dreikönig wird bei uns auch gemacht, wobei da die Kräuter aus dem Kräuterbuschen von Maria Himmelfahrt mit eingestreut werden.
Den Brauch den Palmzeig an einen Baum zu hängen kenn ich nicht. Ich würd mich aber freuen, wenn du mehr dazu erzählen könntest.

Und das mit dem Hl. Josef beim Hausbau kann ich nur bestätigen. Er ist ein wahrer Hauspatron.

Das jüdische Sprichwort (oder woher es immer kommen mag) find ich sehr treffend. Ich werd´s mir merken.
LG
ClaudiaMaria
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17

12.01.2008, 21:34

Zitat

Original von Mumma

Zitat

Original von aragorn1

Das tägliche gemeinsame Gebet gehört zu den Fixpunkten im Tagesablauf, wobei wir uns am Abend dafür etwas mehr Zeit nehmen.

Ausserdem wird ein Palmzweig nach der Segnung auf einem Baum des (Marillen)ackers gebunden.

Ein jüdisches Sprichwort sagt:
Rede mit den Kindern über Gott bis sie 12 sind.
Wenn sie älter werden rede mit Gott über die Kinder.

lg aragorn



@ aaragon

Wie "schafft" ihr das auch tagsüber gemeinsam zu beten? Würd' mich wunder nehmen. Und welche Gebete?

Kannst Du mir kurz erklären, was der "Baum auf dem Marillenacker" ist?

Den Spruch muss ich mir merken....! ;)

LG

Mumma :)


Das Beten tagsüber beschränkt sich auf das Morgengebet bevor alle ausfliegen und dann eben das Gebet vor der Mahlzeit zu Mittag (bei dem ich meist nur zum Wochenende dabei sein kann.)

Vermutlich hab ich mich nicht gut ausgedrückt bzw. vorausgesetzt dass ihr wisst was Marillen sind, sorry. ;)
In unserem Ort ist es (teilweise noch) üblich, dass der Segen durch einen Palmzweig auf die Felder gebracht wird. Unser Ort ist die grösste Marillengemeinde Österreichs. Demnach haben wir auf unserem Acker ca 200 Marillenbäume. Auf einem dieser Bäume binden wir dann den Palmzweig.
Ach, ja bevor ich's vergesse: Marillen nennt man bei euch vermutlich Aprikosen. :)
lg aragorn

LadySue

Profi

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18

12.01.2008, 22:56

Zitat

Original von aragorn1

Ach, ja bevor ich's vergesse: Marillen nennt man bei euch vermutlich Aprikosen. :)
lg aragorn


Habe im letzten Urlaub Marillenschnaps gekostet
Mein Gott, gib mir die Gnade, von anderen gern zu hören, was ich mir ständig selber sagen muss.
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19

13.01.2008, 16:44

RE: Es lebe die Familie!

Zitat

Original von ClaudiaMaria

Zitat

Original von Juan Diegito

Brot segnen machen wir auch. Wie übrigens alle Einkäufe, die gleich mit dem Benediktus-Kreuz gesegnet werden. Das Tischgebet beten wir auch mal in Italiensisch. So wird es nicht so schnell zur Routine.

Juan Diegito


Das mit den Einkäufen segnen finde ich eine tolle Idee. Habt ihr da einen bestimmten Ritus, ein bestimmtes Gebet oder so?


Nein, nur das Benediktus-Kreuz ist besonders gesegnet. Und da der Hl. Benediktus ja durch seinen Segen das Gift seiner Widersacher unschädlich machte, ist uns dieser Segen schon wichtig. Und immer wenn die Einkäufe auf den Tisch kommen, werden sie von mir oder von meiner Frau mit diesem Kreuz gesegnet.

Juan Diegito
Totus Tuus, O Maria !

20

13.01.2008, 22:19

Zitat

Original von LadySue
Hey, super!!! Darf ich wohl auch dabei sein?

Suse



Na, klar! Was denn sonst? :D


LG

Mumma

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mumma« (13.01.2008, 22:20)


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