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Fragender

Fortgeschrittener

1

07.08.2002, 13:51

Evangelisch - Orthodox - Katholisch: Ökumene mit drei Kristallisationspunkten


Ich habe eine Frage: Wie bewertet ihr die Unterschiede zwischen evangelisch-lutherischen und römisch-katholischen Christen?
Ist denn das eine BESSER als das andere, hätte Jesus das gewollt??

Eure Meinung würde mich sehr interessieren!
Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen. 1. Korinther 13,13

tobias

unregistriert

2

07.08.2002, 14:36

Im Forum haben wir schonmal lang und breit über das Thema gesprochen, ich habe den Thread mal herrausgesucht, ist sehr interssant.

http://www.kath.net/forum/wbboard/thread…d=323&boardid=9

Cyril

Fortgeschrittener

3

07.08.2002, 14:42

Zitat

Original von Fragender

Ich habe eine Frage: Wie bewertet ihr die Unterschiede zwischen evangelisch-lutherischen und römisch-katholischen Christen?
Ist denn das eine BESSER als das andere, hätte Jesus das gewollt??

Eure Meinung würde mich sehr interessieren!


Wenn Du gestattest, möchte ich Deine Frage von der persönlichen Ebene (Unterschiede zwischen e-l Christen und r-k Christen) lösen und auf die Ebene der Lehrunterschiede schieben. Dass Christus Spaltungen nicht gewollt hat, ist sicher, hat er doch selbst gebetet: ut unum sint - dass sie eins seien. Dass es sie trotzdem gibt, ist auf die Unvollkommenheit allen menschlichen Strebens zurückzuführen. Zwischen den beiden Kirchen gibt es erhebliche Lehrunterschiede. Luther hat, bewegt von der Frage 'wie kriege ich einen gnädigen Gott', eine ganz persönliche Antwort gefunden. Diese war in wesentlichen Punkten mit der überkommenen Lehre der westlichen und östlichen Kirche nicht vereinbar und führte zur bis heute andauernden Kirchenspaltung. Diese, ich möchte mal sagen, Individualisierung der Theologie führte dann dazu, dass sich bis in unsere Zeit über 20'000 (!) verschiedene Gemeinschaften gebildet haben, die sich alle auf die Reformation berufen. Welche davon nun besser als die andere sei, wird natürlich, abhängig vom je eigenen Standpunkt, kontrovers beurteilt. Als römisch-katholischer Christ vertrete ich natürlich die Theologie meiner Kirche (siehe 'Katechismus der Katholischen Kirche', auch on-line), muss diese jedoch immer wieder an den kritischen Anfragen anderskonfessioneller Glaubender messen. Diese Fragestellungen haben in den USA eine grosse Tradition. Sie heissen dort 'apologetics'. Es gibt eine Reihe von home-pages, die sich mit den konfessionellen Unterschieden im Detail befassen und Stellung beziehen. Falls es Dich interessiert, kann ich Dir eine ganze Reihe solcher Links nennen, die den katholischen Standpunkt gegenüber evangelikalen/reformierten/baptistischen/freikirchlichen/fundamentalistischen etc etc Standpunkten vertreten. Hier zwei Beispiele:


http://ic.net/~erasmus/RAZINDEX.HTM

http://www.cwo.com/~pentrack/catholic/apolo.html


Cyril



Fecisti nos ad te
et inquietum est cor nostrum
donec requiescat in te


Aurelius Augustinus

Benedikt

Meister

Beiträge: 2 878

Wohnort: Deutschland

4

07.08.2002, 14:43

Hallo Fragender,

ich möchte jetzt nicht auf deine Frage antworten (kaum Zeit *g*), aber auf einige ältere Threads hinweisen:
Martin Luther
Taufe evangelisch - katholisch
kath. oder evangel.??
Ökumene - wohin?

Im Thread kath. oder evangelisch hatte Jessi ein ähnliche Frage gestellt, darauf habe ich folgendes geantwortet
"Hi Jessi,

ich versuche mal eine kurze und verständliche Antwort, auch wenn das nicht leicht ist.
Luther legte durch die Formulierung der beiden Forderungen "Sola scriptura" (=allein die Bibel) und "Sola fides" (allein der Glaube) den Grundstein für den Protestantismus.

P: Allein die Bibel bedeutet konkret: Jeder Christ soll die Bibel lesen, und sich seine eigene Meinung dazu bilden. Das sagt Luther.

K: Die katholische Kirche sagt hingegen: Jesus hat die Kirche als eine sichtbare Einheit der Gläubigen gewollt und daher das Lehramt gestiftet, das in Streitfragen die Bibel auslegt und entscheidet.

Die Folge dieses Unterschiedes: Die protestantische Kirche hat sich seither in viele 1000e Konfessionen zerspalten.

P: Allein der Glaube: Luther meinte, dass aus den Paulusbriefen hervorgeht, dass im Leben eines Menschen allein seine Einstellung zu Gott und nicht seine Taten zählen. Entweder könne der Mensch sowieso nichts Gutes tun, da seine Natur schlecht sei, oder ein Glaubender handele sowieso nicht schlecht. Wenn er schlecht handelt, so sei das lediglich Folge seines Glaubensmangels.

K: Katholische Lehre ist: Im Leben eines Christen zählen sowohl sein Glaube als auch seine Taten. Der Mensch neigt zwar dazu, schlechtes zu tun, aber er kann auch durchaus Gutes tun. Und der Glaube hilft zwar, das richtige zu tun, ist aber noch lange keine Garantie.

Ich hoffe, das war verständlich.
Es wäre jetzt noch was zu den geschichtlichen Gründen für die Spaltung zu sagen, aber das spar ich mir vorerst.. :-)"
Weblog:Speculum@kathhost
Mein Nutzername im Kath.net-Leserbereich: Nyger

tobias

unregistriert

5

08.08.2002, 13:33

Als die farge von Jessi kam habe ich mich auch gefragt was für Antworten kommen, aber es lohnt sich wirklich da mal zu lesen. Habe ein paar sehr interssante sachen da erfahren.

Jerusalem

Fortgeschrittener

Beiträge: 468

Wohnort: Salz der Erde

Beruf: seid allezeit Gastfreundlich!

6

20.08.2002, 00:59

Mich juckt´s, trotz all dem schon gesagten noch was abzuposten:


Für micht ist Martin Luther, der ein glühender Marienverehrer war, die "Familien" Patronin - die Hl. Anna oft angerufen hat, und dem Teufel sein Tintenfass nachgeschmissen hat ein grösserer Katholik, also so mancher Zeitgeist Priester unserer "römischen" Kirche!


:)

Ich würde mir sehr wünschen, wenn sich die evangelische Kirche etwas mehr mit Ihren Gründervater beschäftigt, sie würde wieder katholisch werden!
Das Himmelreich ist nahe!

Gast

unregistriert

7

20.08.2002, 01:10

Martin Luther

Liebe(r) Jerusalem,

also:
Wenn Du den spaltenden (evangelischen) Martin Luther meinst, dann kann ich zumindest bestätigen, dass er am Ende als "Spalter" auf keinen Fall ein glühender Marienverehrer war.

Was seine Spiritualität im Vergleich zu heutigen zeitgenössischen Priester betrifft, kann ich nicht viel mitreden, aber ich stimme Dir auf jedenfall zu, dass heute so mancher "Nicht-Katholik" frommer und heiliger lebt als so manch katholischer Priester.

Warum liebte Jesus "Maria Magdalena" so sehr (bitte im richtigen Sinn verstehen)?

- weil sie eine "Sehende" & "Verstehende" war und das Herz und die Demut eines Kindes hatte im Gegensatz zu den "hohen Gelehrten" und Tempel-Propheten, für die Jesus zum Eckstein wurde und schließlich von seinen eigenen Leuten gekreuzigt wurde.

Im Gebet verbunden,

Tommy


P.S.: besuch mich auf exerzitien-auf-cd.de

Gast

unregistriert

8

20.08.2002, 01:14

Lieber "Fragender",

Gegenfrage:
Worin besteht der Hauptunterschied zwischen der "evangelischen" und der "katholischen" Kirche?

Tommy,


PS: besuch mich auf exerzitien-auf-cd.de

Jerusalem

Fortgeschrittener

Beiträge: 468

Wohnort: Salz der Erde

Beruf: seid allezeit Gastfreundlich!

9

20.08.2002, 01:59

Zitat

Martin Luther meinst, dann kann ich zumindest bestätigen, dass er am Ende als "Spalter" auf keinen Fall ein glühender Marienverehrer war.


1. er wollte nicht "spalten" - das haben für Ihn die Politiker besorgt,

2. er ist gestorben und hat gebetet: .. heilige Maria Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes - AMEN.

3. Vielleicht stand seine Liebe zu Maria unter Prüfungen, aber er hat Maria nie verleugnet oder Ihre heilsgeschichtliche Bedeutung herabgemindert - ganz im Gegenteil!

Danke für Dein Gebet, beten wir für die Einheit und für die Liebe zu unserer Mutter und Mutter Kirche

Ut unum sint!





Das Himmelreich ist nahe!

Farkas

Fortgeschrittener

Beiträge: 493

Wohnort: Österreich

Beruf: Student (Theologie)

10

20.08.2002, 02:05

Martin Luther auf dem Sterbebett

Vielleicht hat ja auch Martin Luther seine Irrwege im Moment des Todes eingesehen?

Er hat sich jedenfalls der Mutter Gottes anvertraut! Darum glaube ich, daß ihn der barmherzige Heiland nicht verworfen hat.

11

20.08.2002, 07:47

@Farkas
"Er hat sich jedenfalls der Mutter Gottes anvertraut! Darum glaube ich, daß ihn der barmherzige Heiland nicht verworfen hat."

Heißt das, daß jemand, der sich nicht Maria, sondern Jesus anvertraut verworfen wird? Das Statement ist etwas mißverständlich. Wahrscheinlich hast Du es darauf bezogen, daß sie ein "gutes Wort" für ihn eingelegt hat.

"Herr Jesus Christus, wir beten Dich an und preisen Dich. In Deinem Heiligen Kreuz hast Du die Welt erlöst."

Beiträge: 114

Wohnort: Köln

12

20.08.2002, 18:31

Protestantimus/Katholizismus

Meine Antwort an den "Fragenden",
Die Unterschiede in der Lehrverkünigung der beiden Konfessionen werden m.E. am deutlichsten in der "Gemeinsamen Erklärung über die Rechtfertigungslehre u. ihrem Anhang vorgetragen.
Es müßte besser heißen: "Die Gnade der Rechtfertigung"
Es ist charakteristisch für den Protestantismus,daß er die Rechtfertigung als ein Geschehen zwischen Gott und dem Sünder konzentriert.
Für beide Konfessionen gibt es den Begriff der Erbsünde und der persönlichen Sünde. Im "P" = Protestantismus wird gelehrt, daß der Mensch durch die Sünde A dams und Evas aus der innigen Verbindung mit Gott herausge-fallen sind und total verderbt diesen Zustand an die Nachkommen weitergegeben haben, d,h. sie sind Sünder immerdar. Das Sein des Menschen ist "Sünder";er ist Sünder solange er Mensch ist. Er sit unfähig, das geringste Gute zu tun Das Böse ist unabhängig vom Willen und außerhalb des Willens existent . Die persönliche Sünde ist bei den "P" ein Zwitter. Es gibt nur eine Sünde: der Unglaube! der Mensch sündigt nicht, solange er glaubt. (Hier heißt Glauben nicht "für wahr halten" sondern "vertrauen".(Fiduzialglauben). Unglaube ist der Zweifel oder die Ungewißheit an dem eigenen Gnadenstande. Luther zitiert: "Sündige tapfer, aber glaube noch tapferer.
Alle Sünden - auch Ehebruch, Mord usw. bezeichnet Luther als Schwachheit. (Eine bequeme Lebensweise!!!)
Die katholische Auffassung von Sünde ist grundverschieden. Die Erbsünde verdirbt den Menschen nicht vollständig, sondern sie verwundet ihn nur.
Die persönliche Sünde ist nach kath.Lehre die bewußte und freiwillige Übertretung der göttl. Gebote, die Abkehr von Gott. Die Sünden sind verschieden in ihrer Schwere. Die Sünde zerstört die Verbindung mit Gott und bringt den Verlust der Heiligmachenden Gnade mit sich.
À propos Gnade: Die ist der nächste Grund der Unterscheidung. Im "P" ist Gnade "Gottes Huld" Die Wirklichkeit der Gnade im Leben des Menschen ist das Geschenk des Glaubens. Durch den Glauben sind die Menschen Gott angenehm. Der Glaube ist anrechnungsweise unsere Gerechtigkeit.
Im Katholizismus ("K") gibt es 2 Arten von Gottes Gnade: die Beistands- oder Wirkgnade, die jedem Menschen von Gott gegeben wird. Eine sog. Anschub-Gnade.-- Und dann gibt es die "heiligmachende Gnade" . Sie heiligt den Menschen, sie ist eine geschaffene Gnade, durch sie wird der Mensch der göttl.Natur teilhaftig. Sie wird ausgelöscht durch die Todsünde, gemildert durch die Wundsünden. Im Zustand dieser Gnade ist der Mensch gerechtfertigt .----
Herr Jesus Christus, Sohn des lebendigen Gottes, erbarme Dich meiner! (Christus-Gebet)

Cyril

Fortgeschrittener

13

20.08.2002, 22:09

Zitat

Original von Jerusalem

Für micht ist Martin Luther, der ein glühender Marienverehrer war, die "Familien" Patronin - die Hl. Anna oft angerufen hat, und dem Teufel sein Tintenfass nachgeschmissen hat ein grösserer Katholik, also so mancher Zeitgeist Priester unserer "römischen" Kirche!




Als traditionsverbundener Katholik muss ich auch sagen, dass ich mit einem tiefgläubigen lutherischen Geistlichen mehr Gemeinsamkeiten und Berührungspunkte habe als mit einem dieser leider sehr häufigen römisch-katholischen 'das-kann-man-heute-nicht-mehr-so-sagen'-Priester.

Cyril
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et inquietum est cor nostrum
donec requiescat in te


Aurelius Augustinus

14

21.08.2002, 08:41

@Cyrill

Dasselbe gilt auch andersherum! Ich sehe mittlerweile die Frontlinie nicht mehr bei Evangelisch-Katholisch, sondern eher Alter Glaube vs. Postmodernismus.
"Herr Jesus Christus, wir beten Dich an und preisen Dich. In Deinem Heiligen Kreuz hast Du die Welt erlöst."

15

21.08.2002, 09:03

Postmod. und Protestantismus

Zitat

Original von Polykarp
@Cyrill

Dasselbe gilt auch andersherum! Ich sehe mittlerweile die Frontlinie nicht mehr bei Evangelisch-Katholisch, sondern eher Alter Glaube vs. Postmodernismus.

Wobei aber der "Postmodernismus" auf dem immer wieder Hinterfragen gründet. Diesem protestantischen Wesen, das die Kirche zersplittert hat. Kaum sieht man sich um gründet sich da wieder eine neue Gemeinschaft. Und alle erkennen sich irgendwie an als zu Heile führend. Das ist Beliebigkeit, das ist Postmoderne vorweggenommen.

Gast

unregistriert

16

21.08.2002, 09:10

An alle,


Verhalten hin, Verhalten her,
Gemeinsamkeiten hin, Gemeinsamkeiten her,
Krisen und Glaubwürdigkeit hin und her,
Einheit bzw. Uneinheit hin und her:

es gibt sehrwohl einen schwerwiegenden Unterschied zwischen den evangelischen und den katholischen:

und das ist Jesus im
"Allerheiligsten Sakrament des Altares"

und die Möglichkeit der "Einnahme der Hl. Kommunion",
wobei hier dann wieder die "Beichte" und das eigentliche "Priesteramt" aktuell werden
und das dürfen wir nie vergessen.

Schaut auf den hl. P. Pio, mehr brauche ich nicht zu sagen.

sorry, ist nur auf italienisch, aber schaut mal drauf:

www.totustuus.org/Miracoli.Eucaristici/Lanciano/Lanciano.htm

Im Gebet verbunden,

tommy

17

21.08.2002, 09:25

@ Thommy

Wir Lutheraner bekennen auch den "wahren Leib und das wahre Blut" Christi zu empfangen. Und zwar ganz real und handfest. Die Erklärungen dafür halte ich für zweitrangig. Weise die Orthodoxen, die es als das Geheimnis belassen, daß es ist.
"Herr Jesus Christus, wir beten Dich an und preisen Dich. In Deinem Heiligen Kreuz hast Du die Welt erlöst."

Gast

unregistriert

18

21.08.2002, 11:28

Leib und Blut Christi

Lieber Polykarp,

vielen Dank für Deine Antwort.

Gut zu wissen, dass das bei den Lutheranern "lt. Deiner Worte" dieses Bekenntnis gibt.
Bitte versteh mich nicht falsch, ich habe hier nicht vor irgend jemanden zu diskriminieren oder dergleichen.

Als Katholik muss ich halt auch auf gewisse Unterschiede aufmerksam machen.

Unabhängig von der Diskussion in diesem Forum würde es mich trotzdem interessieren, in welcher Form das geschieht, also die Erklärung die Du für zweitrangig hälst.

Über eine Antwort Deinerseits würde ich mich sehr freuen.

IM Gebet verbunden,

tommy

19

21.08.2002, 12:05

Definition

Lutheraner hin oder her: Sie alle de-finieren sich mehr oder weniger darüber, nicht römisch-katholisch zu sein. Ein unüberwindliches Hindernis. Ich frage mich, was die Ökumenisten da noch wollen?

Benedikt

Meister

Beiträge: 2 878

Wohnort: Deutschland

20

21.08.2002, 12:10

Si tacuisses.
Weblog:Speculum@kathhost
Mein Nutzername im Kath.net-Leserbereich: Nyger

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