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Maimo

Fortgeschrittener

1

02.10.2008, 21:21

Mal eine Frage zu "Wie kann ich mit meinem Partner glücklich leben?"

Lebt jemand mit einem Partner der euren Glauben nicht so teilt, nicht so gläubig oder vielleicht ungläubig ist.
Tut das eurem Glück Abbruch?

M.

Philothea

Moderator

Beiträge: 6 138

Wohnort: Region Bonn

Beruf: Kinderkrankenschwester

2

03.10.2008, 11:54

Zitat

Original von Maimo
Mal eine Frage zu "Wie kann ich mit meinem Partner glücklich leben?"

Lebt jemand mit einem Partner der euren Glauben nicht so teilt, nicht so gläubig oder vielleicht ungläubig ist.
Tut das eurem Glück Abbruch?

M.

Wie siehst du das denn?
Gegen Stolz, gegen Neid, gegen Lieblosigkeit und Hass gibt es ein einziges, großes Heilmittel - die Liebe.
(Franz von Sales)
:P Philothea 8)

Silvana

Fortgeschrittener

Beiträge: 196

Wohnort: Bayern

3

04.10.2008, 06:47

Zitat

Original von Maimo
Mal eine Frage zu "Wie kann ich mit meinem Partner glücklich leben?"

Lebt jemand mit einem Partner der euren Glauben nicht so teilt, nicht so gläubig oder vielleicht ungläubig ist.
Tut das eurem Glück Abbruch?

M.


Die Frage beschäftigt mich aufgrund persönlicher Erfahrungen ziemlich, daher bin ich froh, dass du sie gestellt hast. Also einfach ist es nicht immer, vor allem wenn es um die ganz grundlegenden Fragen geht, wo katholischerseits eben keine Kompromisse möglich sind. Ist wohl die Frage, ob die Liebe groß genung ist, dass sie diese Spannungen aushält.

Maimo

Fortgeschrittener

4

06.10.2008, 12:37

Zitat

Original von Philothea

Zitat

Original von Maimo
Mal eine Frage zu "Wie kann ich mit meinem Partner glücklich leben?"

Lebt jemand mit einem Partner der euren Glauben nicht so teilt, nicht so gläubig oder vielleicht ungläubig ist.
Tut das eurem Glück Abbruch?

M.

Wie siehst du das denn?

Es ist nicht schön, eine Frage gleichlautend zurückzureichen.

Liebe zwischen Menschen ist, so sehe ich das, nicht abhängig von gleicher Glaubenseinstellung. Ich könnte mir vorstellen, dass es für manche Fromme aber unannehmbar ist wenn der Partner den eigenen Glauben nicht voll teilt. Darum auch meine Frage.

Obwohl natürlich gleiche Glaubensüberzeugung zwischen Liebenden ideal wäre.
Aber ist sie Voraussetzung für die Liebe zwischen Menschen?

M.

Philothea

Moderator

Beiträge: 6 138

Wohnort: Region Bonn

Beruf: Kinderkrankenschwester

5

06.10.2008, 12:42

Ich habe die Frage zurückgereicht, weil ich es für eine Diskussion sinnvoller finde, wenn man mit der frage seine eigene Sicht verbindet.
Nur dann kann eine sivolle Diskussion stattfinden.

Zitat

Liebe zwischen Menschen ist, so sehe ich das, nicht abhängig von gleicher Glaubenseinstellung.

Für eine Liebe , die wachsen und gedeihen soll ist ein Fundament ganz wichtig und das beste Fundament ist der Glaube.
Wenn man einen verschiedenen Glauben hat ist es wesentlich schwerer.
Dass muß denke ich jeder für sich selber entscheiden, ob er so einen schweren Weg wählt.
Liebe ist zum größten Teil eine Entscheidunggssache.
Gegen Stolz, gegen Neid, gegen Lieblosigkeit und Hass gibt es ein einziges, großes Heilmittel - die Liebe.
(Franz von Sales)
:P Philothea 8)

Maimo

Fortgeschrittener

6

06.10.2008, 13:04

Zitat

Original von Philothea
Für eine Liebe , die wachsen und gedeihen soll ist ein Fundament ganz wichtig und das beste Fundament ist der Glaube.
Wenn man einen verschiedenen Glauben hat ist es wesentlich schwerer.

Natürlich ist es ein wichtiges Fundament und wesentlich schwerer wenn einer glaubt und der andere nicht oder nicht in gleicher Weise.
Aber das war die Frage:

Lebt jemand mit einem Partner der euren Glauben nicht so teilt, nicht so gläubig oder vielleicht ungläubig ist.
Tut das eurem Glück Abbruch?
(Der Liebe Abbruch)

M.

HedwigsMama

Anfänger

Beiträge: 15

Wohnort: Ostvorpommern

Beruf: Erzieherin

7

06.10.2008, 13:14

Die Liebe wird durch fehlende Glaubensgemeinschaft sicherlich nicht erschwert, aber das Glaubensleben im Alltag wird, besonders wenn gemeinsame Kinder da sind, erheblich schwerer.
Ohne gemeinsames Gebet fehlt eine Grundlage, die sonst einer Ehe eine wichtige Stütze sein kann; und auch bei gemeinsamem Christentum, aber verschiedenen Konfessionen, wird das gemeinsame Glaubensleben zumindest "anstrengender".
(Ich erlebe das zwar nicht selbst, aber in den Familien meiner Verwandtschaft.)

Mechthild
Liebe Grüße aus der Diaspora

Maimo

Fortgeschrittener

8

06.10.2008, 13:36

Zitat

Original von HedwigsMama
und auch bei gemeinsamem Christentum, aber verschiedenen Konfessionen, wird das gemeinsame Glaubensleben zumindest "anstrengender".

Noch viel häufiger ist heute, dass z B beide Partner katholisch sind - katholisch getauft. Einer gläubig ist, der andere aber weniger oder überhaupt nicht gläubig ist.

M.

9

06.10.2008, 15:49

Zitat

Original von Philothea
Ich habe die Frage zurückgereicht, weil ich es für eine Diskussion sinnvoller finde, wenn man mit der frage seine eigene Sicht verbindet.
Nur dann kann eine sivolle Diskussion stattfinden.

Zitat

Liebe zwischen Menschen ist, so sehe ich das, nicht abhängig von gleicher Glaubenseinstellung.

Für eine Liebe , die wachsen und gedeihen soll ist ein Fundament ganz wichtig und das beste Fundament ist der Glaube.
Wenn man einen verschiedenen Glauben hat ist es wesentlich schwerer.
Dass muß denke ich jeder für sich selber entscheiden, ob er so einen schweren Weg wählt.
Liebe ist zum größten Teil eine Entscheidunggssache.


Die Grundlage einer Beziehung ist eine gegenseitige Achtung, Respekt und vor allem die Beziehung <miteinander> aufbauen und sich nicht von der Gesellschaft vorschreiben lassen was sein darf und was nicht.
Wenn Glauben da ist und einem das wichtig ist ist das Toll

Benedicta

Anfänger

Beiträge: 20

Wohnort: Deutschland

10

06.10.2008, 21:20

Zitat

Original von Maimo
Liebe zwischen Menschen ist, so sehe ich das, nicht abhängig von gleicher Glaubenseinstellung. Ich könnte mir vorstellen, dass es für manche Fromme aber unannehmbar ist wenn der Partner den eigenen Glauben nicht voll teilt. Darum auch meine Frage.

Obwohl natürlich gleiche Glaubensüberzeugung zwischen Liebenden ideal wäre.
Aber ist sie Voraussetzung für die Liebe zwischen Menschen?


Ich denke genauso, Liebe zwischen den Menschen ist nicht abhängig von der gleichen Glaubenseinstellung.
Aber es kann sehr schmerzhaft sein, wenn man das wertvollste, das man besitzt, nicht mit seinem Partner teilen kann.
Das wertvollste ist für mich mein wiedergefundene Glaube, es ist meine kostbare Perle, für die ich alles geben würde... auch wenn ich manchmal schwach bin...

B.
Gott ist Fleisch geworden - ist Herz geworden.
Gott selbst hat sich unser Herz genommen.
K. Hemmerle

Silvana

Fortgeschrittener

Beiträge: 196

Wohnort: Bayern

11

06.10.2008, 21:49

Das ist das eine, dass es schmerzlich ist, wenn man etwas so wichtiges wie den Glauben nicht teilen kann.
Das für mich wichtigere aber ist, dass es sehr schwere, vielleicht zuweilen unlösbare Konflikte geben kann bei entscheidenden Fragen,vor allem, wenn es um die Sexualmoral geht. Gerade, weil in diesem Bereich auf BEIDEN Seiten auch leicht Verletzungen entstehen können. Wichtig ist, dass der katholische Partner dem anderen möglichst bald, dh. wenn die Beziehung im Entstehen ist, seine Haltung (z.B. zu Verhütung, vorehelichem Sex...) klarmacht. Dies einerseits liebevoll, andererseits standfest zu tun, ist nicht immer leicht.

Auf der anderen Seite lernt man durch so eine Beziehung auch, seinen eigenen Glauben viel bewusster zu reflektieren.

Benedicta

Anfänger

Beiträge: 20

Wohnort: Deutschland

12

06.10.2008, 22:41

Zitat

Original von Silvana
Das für mich wichtigere aber ist, dass es sehr schwere, vielleicht zuweilen unlösbare Konflikte geben kann bei entscheidenden Fragen,vor allem, wenn es um die Sexualmoral geht. Gerade, weil in diesem Bereich auf BEIDEN Seiten auch leicht Verletzungen entstehen können. Wichtig ist, dass der katholische Partner dem anderen möglichst bald, dh. wenn die Beziehung im Entstehen ist, seine Haltung (z.B. zu Verhütung, vorehelichem Sex...) klarmacht. Dies einerseits liebevoll, andererseits standfest zu tun, ist nicht immer leicht.

Auf der anderen Seite lernt man durch so eine Beziehung auch, seinen eigenen Glauben viel bewusster zu reflektieren.


Wäre es nicht für beide Beteiligten einfacher, wenn man im Vorfeld schon mal diesen Punkt unbefangen ins Gespräch bringt? Damit könnte man schon vorbeugend die eigene Einstellung zur Sprache bringen, ohne dass es schon irgendwie als Verletzung im Raum steht. Du müsstest niemand vor den Kopf stossen.
Heute wird ja jedes Thema "breit" getreten, egal in welcher Runde man sich gerade befindet. Zumindest wüsste Dein Gegenüber, dass Du nicht zu Masse gehörst. Dann hat er immer noch Zeit, um sich Gedanken darüber zu machen, auf was er sich bei Dir einlässt!
Das ist natürlich leicht hier geschrieben, aber zumindest würde ich es versuchen, auf diesem Wege dieses Problem zu lösen.

LG B.
Gott ist Fleisch geworden - ist Herz geworden.
Gott selbst hat sich unser Herz genommen.
K. Hemmerle

Silvana

Fortgeschrittener

Beiträge: 196

Wohnort: Bayern

13

07.10.2008, 16:38

@Benedicta
Genau das, was du hier antwortest, habe ich eigentlich auch gesagt: dass es wichtig ist, diese Punkte möglichst am Anfang oder sehr bald zu klären. Habe ich mich unklar ausgedrückt?

Benedicta

Anfänger

Beiträge: 20

Wohnort: Deutschland

14

07.10.2008, 22:32

Zitat

Original von Silvana
@Benedicta
Genau das, was du hier antwortest, habe ich eigentlich auch gesagt: dass es wichtig ist, diese Punkte möglichst am Anfang oder sehr bald zu klären. Habe ich mich unklar ausgedrückt?


... dann habe ich wohl irgend etwas herausgelesen, was gar nicht da stand ...?!? Sorry. Kam irgendwie anders bei mir an. ?(

Aber, wenn ich trotzdem nochmals auf Deinen Beitrag zu sprechen kommen darf ... ;)

Ich habe jedenfalls schon sehr schmerzhafte Erfahrungen sammeln dürfen, als ein mir sehr lieber und geschätzter Freund meinen Glauben und was damit zusammenhängt, sehr abgewertet hat. Schmerzhaft ist es immer, wenn etwas, das einem "heilig" ist, angegriffen wird. Und das um so mehr, je mehr man den "Angreifer" mag oder auch liebt!
Die Sexualmoral ist leider nur ein Punkt von vielen, obwohl er natürlich sehr, sehr gewichtig ist. Aber selbst, wenn darüber Einigkeit bestehen würde, wenn der Rest nicht auch "akzeptiert" wird, tut's weh. Zumindest mir geht es so.
Gott ist Fleisch geworden - ist Herz geworden.
Gott selbst hat sich unser Herz genommen.
K. Hemmerle

15

08.10.2008, 13:31

Zitat

Original von Benedicta
Aber es kann sehr schmerzhaft sein, wenn man das wertvollste, das man besitzt, nicht mit seinem Partner teilen kann.
Das wertvollste ist für mich mein wiedergefundene Glaube, es ist meine kostbare Perle, für die ich alles geben würde... auch wenn ich manchmal schwach bin...


Kann man Glauben besitzen ? - kann man Ihn Teilen ?

Ich denke das wertvollste was man hat ist Liebe-Vertrauen-Zuneigung

Benedicta

Anfänger

Beiträge: 20

Wohnort: Deutschland

16

08.10.2008, 16:03

Zitat

Original von johannf
Kann man Glauben besitzen ? - kann man Ihn Teilen ?

Ich denke das wertvollste was man hat ist Liebe-Vertrauen-Zuneigung


Genauso, wie ich mein Leben, meine Wohnung, mein "Bett", meine Zeit mit jemand teilen kann, genauso kann ich auch meinen Glauben teilen.
Was gibt es schöneres, als wenn ich mit einem lieben Menschen darüber sprechen (=> mitteilen) kann, was mich im innersten bewegt und berührt. Mich mit ihm austauschen kann?
Übrigens komme ich nur durch den Glauben "in dem Himmel" ;) ,
durch Liebe-Vertrauen-Zuneigung erlange ich ihn mir jedenfalls nicht. Das ist zwar schön, aber nicht alles.
Ich kann u.U. keinen Menschen besitzen, der mir dieses gibt, aber ich habe immer den Herrn, der für mich sein Leben hingab! In der Ewigkeit gibt es den Status: verheiratet, ledig, geschieden oder was auch immer, nicht mehr. Wir sind hier nur Pilger auf Erden, auf dem Weg zu Gott. Ob alleine oder auch wie auch immer...
Deshalb wäre für mich eine Partnerschaft, die meinen Glauben nicht beinhaltet, etwas sehr schmerzhaftes. Lieber glücklich allein, als unglücklich zu zweit.
Ich kann nun mal mein Leben und Glauben nicht teilen, beides gehört für mich zusammen, ist durchwoben.
Mein Glücklichsein mit einem Partner, hängt also schon mit dem Glauben zusammen. Man hätte mehr Verständnis für einander, wenn die Basis einen gemeinsamen Nenner hätte.

Zitat

Original von johannf
Kann man Glauben besitzen ?

Ja, es sind meine Gotteserfahrungen, es ist mein Glaubenswissen, die zu mir gehören. Wenn man ihn nicht besitzen könnte, wäre auch eine Weitergabe nicht möglich.
Gott ist Fleisch geworden - ist Herz geworden.
Gott selbst hat sich unser Herz genommen.
K. Hemmerle

Maimo

Fortgeschrittener

17

08.10.2008, 18:35

Zitat

Original von Benedicta
Mein Glücklichsein mit einem Partner, hängt also schon mit dem Glauben zusammen.

Dein Nicht-Glücklichsein unbenommen!
Ich kenne Ehepaare schon über Jahre, wo einer sehr gläubig ist, der andere weniger bzw. auch gar nicht.

Das tut aber deren Glücklichsein, nach eigenen Aussagen keinen Abbruch.
Toleranz, für die jeweilige andere Glaubensposition ist aber notwenig. Und diese kann man bei Liebe aufbringen.

M.

Benedicta

Anfänger

Beiträge: 20

Wohnort: Deutschland

18

09.10.2008, 01:02

Zitat

Original von Maimo
Dein Nicht-Glücklichsein unbenommen!
Ich kenne Ehepaare schon über Jahre, wo einer sehr gläubig ist, der andere weniger bzw. auch gar nicht.

Das tut aber deren Glücklichsein, nach eigenen Aussagen keinen Abbruch.
Toleranz, für die jeweilige andere Glaubensposition ist aber notwenig. Und diese kann man bei Liebe aufbringen.


Ich freue mich über jede Ehe, die glücklich ist, wie auch immer die Konstellation aussieht. Das ist mein Ernst.
Aber Fakt ist, die Statistiken beweisen es, dass es am wenigstens Scheidungen gibt, wenn beide Partner gläubig sind und zusammen beten!

Mag sein, dass es für Dich/Euch untolerant wirkt, wenn ich so auf meinem Glauben beharre. Aber es ist nun mal so, dass ich viele Jahre ohne ihn dahin vegetiert bin.
Dann aber, durch eine große Gnade, durfte ich in den Schoß der heil. Kirche zurückkehren. Weißt Du, was es bedeutet, den Glauben nach so langer Zeit wiederzufinden?

Ich kenne auch einige katholische Ehen, die nicht sehr glücklich sind. Selbst der Glaube allein kann keine Garantie sein. Wenn man die Liebe nicht aufbringt, nützt er natürlich auch nichts ...
Und jetzt?
Gott ist Fleisch geworden - ist Herz geworden.
Gott selbst hat sich unser Herz genommen.
K. Hemmerle

19

09.10.2008, 13:05

Zitat

Original von Benedicta


Ich freue mich über jede Ehe, die glücklich ist, wie auch immer die Konstellation aussieht. Das ist mein Ernst.
Aber Fakt ist, die Statistiken beweisen es, dass es am wenigstens Scheidungen gibt, wenn beide Partner gläubig sind und zusammen beten!


Gläubige lassen sich nicht scheiden weil es aus Christlichen Glauben eben nicht erlaubt ist, ob sie auch glüklich sind kann die Statistik nicht sagen.

Kommt drauf an was man als gute EHE versteht, es gibt Ehen die leben nebeneinander und sind glücklich wenn die Frau den Haushalt schmeist und der Mann das Geld bringt.

Benedicta

Anfänger

Beiträge: 20

Wohnort: Deutschland

20

09.10.2008, 13:42

Denke auch, dass Gläubige, die ihren Glauben auch etwas leben und nicht nur auf dem Papier besitzen, sich vermutlich nicht so schnell scheiden lassen. Obwohl dies ja nicht verboten wäre. Man darf nur keine neue Ehe mehr eingehen. Die Treue verspricht man sich ja eigentlich in der kirchlichen Trauung gegenseitig, dass man in guten und schlechten Zeiten zu einander hält.
Eine liebe ältere Bekannte hat mir erst vor ein paar Tagen gesagt, dass sie damals ihren Mann wollte und deshalb jetzt auch bei ihm bleibt. Sie erduldet nur noch die Missstände, kommt nicht gegen sie an. Glücklich ist sie wirklich nicht. Beide sind katholisch, beide gehen i.d.R. getrennt in verschiedene Kirchen (alter bzw. neuer Ritus). Er beschränkt sich auf den Sonntagsgottesdienst, sein Soll ist damit "erfüllt". Sie dagegen betet sehr viel und geht, wenn es möglich ist, auch zusätzlich in weitere hl. Messen unter der Woche. Es ist traurig, was man dort sieht.

Unter einer "guten Ehe" würde ich jedenfalls nicht verstehn, wenn man nebeneinander her lebt. Hoffe, dass Du dies nicht aus meinen Zeilen gelesen hast?!?
Gott ist Fleisch geworden - ist Herz geworden.
Gott selbst hat sich unser Herz genommen.
K. Hemmerle

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