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MarkusMama

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41

01.03.2011, 08:46

Ich wollte früher auch immer keusch sein, auch wenn ich es nicht so genannt habe. Aber ich wollte auf den Einen warten.

Liebe MarkusMama,
ursprünglich waren wir als Kinder wohl alle so eingestellt - das vermute ich jetzt mal ganz stark - aber was ist daraus geworden?
..."
Hallo Herzrosenduft,

ich kenne auch niemanden aus meiner Kindheit, der mir gesagt hätte, ich will, wenn ich groß bin, so richtig Party machen und möglichst viele Partner haben. Ich denke, das wird erst in der Jugend einsetzen, wenn der soziale Druck der Clique oder einfach anderer Leute, die es in diesem Alter einfacher zu haben scheinen als man selbst, einsetzt. Dabei sind diese Leute, die so mit ihren frühen Liebschaften angeben, meist eher unglücklich und mit sich selbst unzufrieden, weil sie selbst nämlich nicht stark genug waren, auf den Einen zu warten. Und dann wollen sie, daß es andere Leute auch nicht besser haben und ziehen sie mit in Unsicherheit und womöglich Verderben. Die Verführung der Verführten ist das.
Zitat aus einem Leserbrief:
"...Die Frau im Konflikt hat dann noch eine meist recht kurze Frist des
Nachdenkens über diesen Schritt, der niemals mehr rückgängig gemacht
werden kann, welcher aber große seelische und körperliche Folgen nach
sich zieht, unter Umständen lebenslange bittere Trauer und
Verdrängungssymptome. Ich habe das selbst an meinem Leib erfahren!
..."
Ich kenne auch so einen Fall: Ein Mann lernte durch Partnervermittlung eine Frau kennen und sagte dieser klipp und klar, daß er zwar eine Partnerschaft, aber keine Kinder mehr wolle, weil er schon zwei erwachsene Kinder hatte. Die Frau wollte aber gern ein Kind, wurde dann auch von ihm schwanger und da stellte er sie brutal vor die Alternative: Er oder das Kind! Sie entschied sich für Abtreibung. Der Mann blieb dann auch zwölf Jahre bei ihr (auch keine Selbstverständlichkeit) solange sie lebte. Aber wie hoch war der Preis für sie? Die Frau bekam Krebs und er pflegte sie dann, bis sie starb. Ich denke, der Krebs war eine psychische Reaktion des Körpers auf die abgebrochene Schwangerschaft. Diese psychische Dimension von Krebs wird häufig unterschätzt.

Heute ist meine Freundin mit diesem Mann zusammen. Sie lernte ihn kennen, nachdem seine vorige Frau gestorben war. Auch sie hätte gerne noch ein zweites Kind gehabt. Allerdings hatte sie bereits einen Sohn vor dieser Beziehung, der bereits erwachsen ist, also war der Verzicht für sie nicht ganz so schwer. Das Paradoxe an der Situation allerdings war: Der Mann fand es anfangs suspekt, daß sie nie verheiratet war, ließ sich allerdings auf eine Beziehung mit ihr ein, weil sie ja bereits ein Kind hatte und somit ihre Partnertauglichkeit und soziale Normalheit hinlänglich bewiesen hatte. Das sagte er ihr genauso, wie ich es hier schreibe. :cursing: Ja, den meisten Menschen sind Leute suspekt, welche ab einem gewissen Alter nicht verheiratet sind oder es nie waren. Kinder werden von diesen Leuten nur dann geduldet, wenn sie bereits erwachsen und aus dem Haus sind, als sozialer TÜV für die Normalheit der Frau. Aber selbst sich mit kleinen Kindern beschäftigen? Das kommt für diese Art Mann nicht infrage. Ich denke, dieser Mann war einfach innerlich unsicher und hat deshalb die Beziehung rein rational ökonomisch betrachtet.

Fast alle Frauen haben zumindest einmal im Leben die Chance, schwanger zu werden. Und wenn sie diese Chance verpassen oder verschwenden, dann werden sie ihr ganzes Leben darunter leiden. Auch Maria Callas hat sehr darunter gelitten, daß Onassis sie damals zu einem Abbruch gedrängt hat. Da nützte ihr das ganze Geld und die Berühmtheit auch nichts. Auch viele Frauen, die nie schwanger wurden, weil sie immer verhüteten, bereuen später während der Menopause, es nie versucht zu haben. Viele von ihnen fallen gar in kindliche Verhaltensmuster zurück, weil ihnen reale Kinder fehlten.

Kein Mann dieser Welt kann so toll sein oder wäre es wert, wegen ihm Kinder abzutreiben.

LG
Markusmama
Liebe verträgt alles und verträgt sich mit allem, außer mit dem eigenen Stolz. (Elazar Benyoetz)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »MarkusMama« (01.03.2011, 14:47)


herzrosenduft

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42

01.03.2011, 10:56

Kein Mann dieser Welt kann so toll sein oder wäre es wert, wegen ihm Kinder abzutreiben.

Das kann man nicht dick genug unterstreichen! :!: :!: :!:

Das ist doch keine Liebe, wenn der Mann zur Frau sagt: "Entweder das Kind oder ich", das ist Egoismus, so würde ich es nennen.
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Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »herzrosenduft« (02.03.2011, 10:20)


herzrosenduft

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43

01.03.2011, 11:03

Um auf's Thema zu kommen, nicht umsonst geht eine Frau als Gehsteigberaterin in Freiburg auf Frauen zu, die sich einen Beratungsschein für die Abtreibung ihres Kindes holen wollen:
siehe http://www.kath.net/index.php

Zitat aus einem Leserbrief:
"...Die Frau im Konflikt hat dann noch eine meist recht kurze Frist des
Nachdenkens über diesen Schritt, der niemals mehr rückgängig gemacht
werden kann, welcher aber große seelische und körperliche Folgen nach
sich zieht, unter Umständen lebenslange bittere Trauer und
Verdrängungssymptome. Ich habe das selbst an meinem Leib erfahren!
..."
Wo erhalten Frauen Hilfe, die ungewollt schwanger werden und in Not sind?

Dazu möchten ich auf die Gehsteigberatung positiv hinweisen, das, wo Frauen aus Überzeugung andere Frauen vom Unglück abhalten wollen...

Denn - ich glaube, das habe ich als Mann kapiert - die Frauen, die abgetrieben haben, leiden ein ganzes Leben fürchterlich...

Es gibt ein Buch mit dem Titel "Myriam...warum weinst du?" Darin beschreiben Frauen in kurzen Sätzen ihr Leiden nach der vollzogenen Abtreibung. Auch Fachärzte beschreiben das sogenannte P.O.S. (Post Obortion Syndrom), das medizinisch hinreichend bekannt ist, aber bei der Abtreibungsberatung im allgemeinen nicht erwähnt wird...

Jede Frau soll es wissen und jede Frau soll es rechtzeitig erfahren, dass Abtreibung böse Folgen für sie hat...und auch die Männer, die ihre Frau lieben, sollen es erfahren... :!: :!: :!:
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herzrosenduft

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44

01.03.2011, 11:10

Liebe MarkusMama,
was du da schreibst ist leider nur zu wahr! Eigentlich sollte eine Partnerschaft und eine Schwangerschaft ins Glück münden, sollte man meinen...aber viel zu oft wird daraus ein Problem...dann bricht die heile Welt auseinander und das Unglück nimmt seinen Lauf...

Die Kirche lehrt, dass man vor der Ehe nicht zusammenkommen soll und dass man eine Ehe nicht scheiden soll und dass die Eheleute sich lieben und achten sollen und dass die Ehe mit Kindern gesegnet sein soll!

Wo findet man heute noch Menschen, die eine solche Partnerschaft in diesem Sinne eingehen...? :?: :?: :?:
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mysterium fidei

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45

01.03.2011, 11:16

Hallo Mysterium fidei,

ich kenne auch niemanden aus meiner Kindheit,...


MIr ist nicht recht klar, warum du mich hier anspricht, @MarkusMama - die Zitate, die du bringst, sind nicht von mir.


Außerdem möchte ich, dass wenn ich eine Moderationsanweisung gebe, dass sie befolgt wird. Auch wenn die Moderationsanweisung in freundlichem Ton gemacht wurde. Zur Erinnerung: Ich hatte darum gebeten, dass für diese interessante Diskussion von euch selbständig ein Thread gesucht wird, in dem sie nicht OT ist. Die Moderation wiederholt hiermit diese Bitte. Ich benutze nämlich ausgesprochen ungern die Löschfunktion.
Ubi petrus ibi ecclesia
Wo Petrus ist, da ist die Kirche

MarkusMama

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46

01.03.2011, 14:46

Hallo Mysterium fidei,

ich kenne auch niemanden aus meiner Kindheit,...


MIr ist nicht recht klar, warum du mich hier anspricht, @MarkusMama - die Zitate, die du bringst, sind nicht von mir.
Hallo Mysterium fidei,

Entschuldigung, ich hätte natürlich Herzrosenduft ansprechen sollen. Weiß auch nicht, was ich da verwechselt habe. Ich werde meinen Beitrag also dementsprechend editieren.


Außerdem möchte ich, dass wenn ich eine Moderationsanweisung gebe, dass sie befolgt wird. Auch wenn die Moderationsanweisung in freundlichem Ton gemacht wurde. Zur Erinnerung: Ich hatte darum gebeten, dass für diese interessante Diskussion von euch selbständig ein Thread gesucht wird, in dem sie nicht OT ist. Die Moderation wiederholt hiermit diese Bitte. Ich benutze nämlich ausgesprochen ungern die Löschfunktion.
Ich bin noch ziemlich neu im Forum und möchte auch nicht Moderationsanweisungen zuwiderhandeln. Wahrscheinlich wissen die älteren Mitglieder auch viel besser als ich, ob es da nicht bereits ein Strang gibt, an den man anknüpfen könnte. Und dann geht es ja auch nicht nur darum, einen neuen Thread zu suchen, sondern auch darum, daß mehrere Beiträge von hier dorthin verschoben werden müßten. So daß alles zum Thema beisammen ist. Und das wäre dann wohl eher eine Aufgabe der Moderation.

Es ehrt Dich, daß Du nicht gerne die Löschfunktion benutzt. :) Und danke für die Bemerkung, daß die Diskussion interessant ist.

LG
MarkusMama
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mysterium fidei

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47

01.03.2011, 14:49

Danke, liebe MarkusMama!
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MarkusMama

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48

03.03.2011, 20:54

@MarkusMama
...ich fürchte, dass die Diskussion nicht hierher passt und dass wir OT sind. Wir müssten uns in einem anderen oder in einem neuen Thema austauschen...
Liebe Herzrosenduft,

ja, das Thema ist komplex. Ich wollte ja eigentlich nur einen Grund anfügen, warum manche Frauen von solchen Männern Kinder bekommen und dann sich häufig von ihnen alleingelassen fühlen. Einerseits, weil sie bewußt getäuscht wurden, andererseits, weil sie hierzulande bewußt zur Unbekümmertheit bzw. Unwissenheit erzogen werden, weil es die politische Korrektheit verbietet, bestimmte Wahrheit über Befindlichkeiten in bestimmte Bevölkerungsgruppen offen anzusprechen. Anfangs ist solch eine Schwangerschaft ja gar nicht unbedingt ungewollt, wird es erst später. Und da ist die Gesellschaft in der Pflicht, finde ich. Und dann kommt es darauf an, den Frauen zu helfen, nicht nur, das Kind nicht abzutreiben, sondern ihnen auch zu sagen, wie sie es behalten können. Denn manchmal sind solche Kinder auch von Entführung durch den Vater in sein Heimatland bedroht.

LG
Markusmama
Falls eine Frau ein Kind von einem ausländischen Mann empfangen hat, wo sich herausstellt, daß er das Kind ganz offensichtlich als Asylgrund mißbrauchen will und sich ansonsten weder um das Wohl der werdenden Mutter noch des Kindes kümmert bzw. die Frau Zweifel an seinen Absichten hat, und deshalb unsicher ist, ob sie das Kind behalten will, dann gibt es ein Forum, wo diese Frauen auch rechtliche Beratung bekommen können, wie sie sich vor dem Kindsvater schützen, ihn gegebenenfalls an der Einreise nach Deutschland hindern können bzw. Hilfe für ihr ungeborenes Kind und sich bekommen können. In diesem Forum sind viele Frauen, die von dieser Art des Ehebetruges zwecks Erschleichung von Aufenthalt und Sozialleistungen betroffen waren/sind. Und ich habe mitbekommen, daß sich solche Betrüger aus dem Ausland auch gerne katholische oder andere gläubige christliche Frauen in Deutschland, gerne vom Lande, suchen, um ihnen vorzugaukeln, dieselben Werte wie sie zu teilen und sie sicherer sein können, daß das Kind nicht abgetrieben wird.

http://forum.1001geschichte.de/viewforum.php?f=16

In diesem Forum wurde eigentlich nie zur Abtreibung geraten. Immer freute man sich über die Schwangerschaft und beglückwünschte die Frau. Ich hoffe, die Einstellung dieses Links geht in Ordnung. Wenn nicht, dann bitte ich um Löschung dieses Beitrages.

LG
MarkusMama
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herzrosenduft

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49

16.03.2011, 10:34

Die britische Big Brother-Siegerin spricht über ihre Abtreibung vor
sechs Jahren: ‚Ich wusste sofort, dass es ein Fehler war. Aber ich tat
es trotzdem, ihm zuliebe. Ein großer Fehler.’

London (kath.net/LifeSiteNews.com) Die diesjährige Siegerin der britischen Big
Brother-Show spricht über ihre Abtreibung vor sechs Jahren: Ihr Freund
setzte sie plötzlich unter Druck, als sie bereits im dritten Monat war.
„Ich habe meine Abtreibung seither immer bereut.“ Das sagte sie
gegenüber dem OK! Magazin.

Die heute 26-jährige Josie Gibson wollte damals mit 20 ihr Baby
behalten, doch ihr Freund sagte, dass sie "es loswerden" sollte: “Er
wartete, bis ich im dritten Monat war, um mir zu sagen, dass er es nicht
will. Ich hatte sogar schon Babynamen ausgesucht.”

“Ich habe stundenlang geweint. Ich wusste sofort, dass es ein Fehler
war. Ich wollte nicht wirklich eine Abtreibung haben. Aber ich tat es
trotzdem, ihm zuliebe. Ein großer Fehler.“

Frauen in einer ähnlichen Situation warnt sie jetzt: “Lasst euch zu
nichts zwingen, lasst nicht abtreiben für irgendeinen Mann. Alles wird
am Ende gut werden, wenn ihr eurem eigenen Herzen treu seid.“

Die Organisation “Silent No More Awareness”
hat hunderte Zeugnisse von Männern und Frauen aus mehreren Ländern
gesammelt, die nach einer Abtreibung darunter gelitten haben und sie
bereuen.

aus: http://www.kath.net/detail.php?id=30608
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herzrosenduft

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50

25.04.2011, 14:30

Hier gibt es ebenfalls Hilfe bei Schwangerschaften:
http://www.internetpfarre.de/abtreibung_fristenloesung.swf
http://www.padre.at/
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Passion33

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51

27.05.2011, 07:50

Verbot Gehsteigberatung in München

Wie von kathnet berichtet, hat das KVR in München ein Verbot der Gehsteigberatung ausgesprochen. Eine Anfrage an OB Ude wurde gestellt - zumindest dass Verantwortliche sich offenbaren müssen - bitte unterstützen:

http://direktzu.muenchen.de/ude/messages…ywords%3Dverbot

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52

27.05.2011, 09:42

Hallo, @Passion33, glaubst Du allen Ernstes, das sich "zumindest Verantwortliche offenbaren"? Und von dem Zusatz "müssen" lässt man sich heutzutage schon mal gar nicht beeindrucken..., leider!!! Dabei hast Du völlig recht und man darf es nicht unterlassen, dagegen zumindest seine Stimme zu erheben!

"Die völlig ungestörte Atmosphäre einer Frau ... auf dem Weg zur Tötungsanstalt für ihr ungeborenes Kind genießt im KVR München ... einen weitaus höheren Stellenwert, als das Lebensrecht eines ... Kindes im Mutterschoß."

Wenn es nur so wäre! Von wegen "völlig ungestörte Atmosphäre der Frau"... Allein schon dieses so grundsätzlich zur Schau getragene Denken des Kreisverwaltungsreferats München (KVR München) kann falscher als falsch schon einmal gar nicht sein. Wer sich mit den alleingelassenen (und das sind sie meistens!) jungen Frauen und werdenden Müttern wirklich einmal näher beschäftigt wird feststellen, dass ihre innere "Atmosphäre" (um bei dieser Ausdrucksweise zu bleiben) uns oftmals eine erschreckende Leere entgegenschreit, nur stellen wir uns dagegen all zu gern taub! Für uns Christen ist damit übrigens eine der Sünden erfüllt, der wir uns schuldig machen können: die UNTERLASSUNGS-Sünde... (...das "Taubstellen" ist eine all zu häufige Unterlassung!...). Aber auch das ist ja nichts Neues, wie es leider auch nichts Neues ist, dass das werdende Lebens in seiner Hilflosigkeit in unserer (westlichen) Gesellschaft vermutlich auch in weiterer Zukunft keinen Schutz genießen wird. Ich plädiere dafür, den 1. Artikle des GG - "Die Würde des Menschen ist UNANTASTBAR" - schleunigst abzuschaffen! Dann würde man sich staatlicherseits nicht all zu deutlich als Heuchler und Lügner entpuppen müssen. -

In Christus und Maria
Christa

mysterium fidei

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27.05.2011, 10:08

Ich fand diesen kath.net-Artikel gestern echt erschütternd. Besonders hängen geblieben ist mir folgender schreckliche Satz:

Tylers frühere Freundin hatte im fünften Monat abgetrieben: „Ich konnte mir keine Welt vorstellen, in der ein kleines Baby lebendig geboren und als wertlos zur Seite gelegt wird, ohne auch nur das Gesicht seiner Mutter gesehen zu haben.“
Ubi petrus ibi ecclesia
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herzrosenduft

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05.06.2011, 16:00

Exkommunikation bei Abtreibung

Wer eine Abtrreibung vornimmt, ist automatisch exkommuniziert, dies gilt auch für die Einnahme der Pille dananch

siehe dazu: http://www.kathpedia.com/index.php?title=Exkommunikation
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55

06.06.2011, 16:25

Wer eine Abtreibung vornimmt - wie es nach dem Codex des Kanonischen Rechts heißt... Nun wäre für mich sehr interessant zu wissen, ob es sich dabei um denjenigen handelt, der die Abtreibung "vornimmt" - also der diese an einer Frau tut und ausführt, oder ob sich damit auch die Betroffene selbst, an der die Abtreibung vorgenommen wird, die Exkommunikation zuzieht. Oftmals werden junge schwangere Frauen dermaßen in die Enge getrieben, dass es schwierig werden kann, die tatsächliche Schuldfrage zu klären. Vielleicht kann hierzu noch eine theologisch kompetente Auskunft erteilt werden? Schon meinen Dank im voraus!

In Christus und Maria
Christa

Passion33

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56

18.07.2011, 00:56

Verbot Gehsteigberatung in München

Hier nun die feige und gottesfeindliche Antwort von OB Ude und Konsorten aus München. Natürlich werden keine Namen der Verantwortlichen genannt und unter dem Deckmantel der "Neutralität" wird der Tod weiterer Kinder in Kauf genommen - welche eines Tages Gerechtigkeit fordern werden... .

http://direktzu.muenchen.de/ude/messages…id_answer_33722

herzrosenduft

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57

21.07.2011, 13:51

Skandalös: Lebensschützer wurden wegen ihrer Gehsteigberatung von einem österreichischem Richter zu hohen Geldstrafen wegen Stalking verurteilt.

mehr: http://www.gloria.tv/?media=175078

Wer dagegen protestieren will, kann sich an die österreichische Justizministerin Frau Beatrix Karl unter der e-mail-Adresse post@bmj.gv.at wenden.
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herzrosenduft

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58

26.07.2011, 19:45

siehe auch folgenden thread Abtreibungen - Zeugnisse von Müttern!
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herzrosenduft

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59

26.07.2011, 19:48

folgendes Buch ist auch interessant und aufschlussreich: http://www.amazon.de/gp/product/images/3…=299956&s=books
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michi

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Beruf: Schüler

60

31.07.2011, 14:14

Ich weiß ja nicht wie ich das formulieren sollte ... aber jede Abtreibung ist abscheulich!
Da können wir 12 Mio Frauen kommen und sagen "Das ist mein Bauch", aber es geht um einen Menschen!
Klar verstehe ich wenn eine Frau abtreiben möchte wenn sie vergewaltigt worden ist. Da kann zwar ein Mann sagen "Macht ja nichts! Gibt dem Kind die Chance das es besser wird als sein sogenannten Vater", aber wenn ich in der Situation wäre, würde ich das Kind auch abtreiben wollen. Wenn man jeden Tag den "Vergewaltiger" vor die Augen bekomm, ist das schon etwas ...unvorteilhaft. Ich wäre da echt in einer Zwickmühle. In Deutschland sind ja die Adoptionsgesetze so schwer ... wenn man die lockern würde, könnte man sagen "Ja ich bin schwanger, kann mir das Kind nicht leisten, gebe es aber ab zur Adoption"

Abtreibung ist eiskalter Mord

Schönen Sonntag^^

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