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Calendula

Fortgeschrittener

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Wohnort: Deutschland

61

10.08.2011, 16:01

Wie ist das mit Adoptionen?

Kennt sich da jemand aus? Ist es wirklich so schwierig, sein Kind zur Adoption freizugeben?
Möge der Klang des Himmels stets die Musik deiner Seele sein.
(Irischer Segenswunsch)

62

10.08.2011, 17:03

Ich weiß es nicht aber es ist sicher leichter es freizugeben als ein Kind zu bekommen.

Behaupte ich jetzt mal...wies wirklich ist wäre interessant.
Wenn je das Göttliche auf Erden erschien, so war es in der Person Christi.
Johann Wolfgang von Goethe

michi

Profi

Beiträge: 660

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63

11.08.2011, 12:57

Adoptionsgesetz

Hab leider selber keine Zeit gefunden es zu lesen, hab aber gegoogelt: http://www.jusline.de/Adoptionsgesetz_%28AdG%29.html

Ich meine das abgeben ist leichter als ein Kind zu adoptieren. Das müsste man ändern.
Wenn ich schwanger wäre (was nie passieren würde LOL), würde ich auch schauen, dass mein Kind dann ein gutes Zuhause bekommt. Wo es nicht geschlagen wird, missbraucht wird, in Unordnung aufwachsen muss.

LG

Lorger

Meister

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64

11.08.2011, 13:12

@ Michi
Warum willst du die Rechtslage ändern? Jeder sollte froh sein, dass die Adoption an gewisse gesetzliche Voraussetzungen gebunden ist, angefangen vom Mindestalter, dem Altersunterschied und der notwendigen Überprüfung, ob die künftigen Adoptionseltern auch in der Lage sind, das Kind für die Zukunft aufzunehmen, zu versorgen und zu erziehen. Eine laxe Handhabung steht dem Wohle des Kindes entgegen.
Wie dies in Deutschland ist, weiß ich natürlich nicht. In Österreich jedenfalls werden die Adoptionswerber genau durchleuchtet und benötigen - auch bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen - vor allem eine Bewilliigung, Pflegeeltern sein zu können. Erst nachher findet das eigentliche Adoptionsverfahren statt, welches letztendlich im positiven Fall mit Gerichtsbeschluss endet.

michi

Profi

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65

11.08.2011, 13:17

Habe ich auch nicht angedeutet.

herzrosenduft

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66

12.08.2011, 20:15

Ich möchte Francisco zitieren, der im thread Weltjugendtag Madrid 2011 folgendes geschrieben hat:

"Kardinal Rouco,Erzbischof von Madrid,hat allen Priestern ,die autorisiert sind ,während des WJT Beichte zu hören,die Vollmacht erteilt,die latae sententiae Exkommunikation aller jener aufzuheben,die an einer Abtreibung schuldig wurden,und aufrichtige Reue haben.Das Ziel ist,dass alle sich leichter den Früchten der göttlichen Gnade nähern können,die ihnen die Türen zu einem neuen Leben öffnen.

http://infocatolica.com/?t=noticia&cod=9784"
_______________________________________________________________________________________

Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

herzrosenduft

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Beruf: Gärtner

67

14.09.2011, 19:49

Warum kann man eigentlich nicht ein Kind zur Adoption freigeben, anstatt es abzutreiben...?
_______________________________________________________________________________________

Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

68

14.09.2011, 20:23

Warum kann man eigentlich nicht ein Kind zur Adoption freigeben, anstatt es abzutreiben...?
das frage ich mich auch oft.....
Fakt ist dass nicht jede Frau die Stärke hat eine Schwangerschaft durchzustehen und bewusst zu sagen "du bist nicht mein Kind ich geb dich weg"....und es harpert auch an den Beratungen..da wird lieber ein Schein ausgestellt als FÜR das Leben zu sein.

Es gibt soviele liebe Familien die ein Kind adoptieren würden....könnte man sich eigentlich sicher sein dass das Kind in gute HÄnde kommt wenn man selbst nicht die Kraft dazu hat es aufzuziehen.
Wenn je das Göttliche auf Erden erschien, so war es in der Person Christi.
Johann Wolfgang von Goethe

herzrosenduft

Erleuchteter

Beiträge: 5 772

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Beruf: Gärtner

69

18.09.2011, 14:59

Aktion Babykorb...

Was sich dahinter verbirgt, findet man hier...http://kirchensite.de/aktuelles/aus-den-…-ehrenamtliche/
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Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

70

21.09.2011, 23:40

Warum kann man eigentlich nicht ein Kind zur Adoption freigeben, anstatt es abzutreiben...?
Nee, also die Frage ist jetzt nicht ernst gemeint, oder?

Da fallen einem doch sofort einige Gründe ein, die - wie ich finde - weder einzeln noch alle zusammen eine Abtreibung rechtfertigen. Auch wenn ich eine feste Meinung habe, so möchte ich doch, daß meine Argumente sich an der Realität bewähren und diese nicht einfach ausblenden.

Gute Nacht.
quia_absurdum.
"Monsieur, wenn ein Finger zum Himmel zeigt, schaut nur der Dummkopf den Finger an."
-- Die fabelhafte Welt der Amélie

71

23.09.2011, 22:58

@ Michi
Warum willst du die Rechtslage ändern? Jeder sollte froh sein, dass die Adoption an gewisse gesetzliche Voraussetzungen gebunden ist, angefangen vom Mindestalter, dem Altersunterschied und der notwendigen Überprüfung, ob die künftigen Adoptionseltern auch in der Lage sind, das Kind für die Zukunft aufzunehmen, zu versorgen und zu erziehen. Eine laxe Handhabung steht dem Wohle des Kindes entgegen.
Wie dies in Deutschland ist, weiß ich natürlich nicht. In Österreich jedenfalls werden die Adoptionswerber genau durchleuchtet und benötigen - auch bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen - vor allem eine Bewilliigung, Pflegeeltern sein zu können. Erst nachher findet das eigentliche Adoptionsverfahren statt, welches letztendlich im positiven Fall mit Gerichtsbeschluss endet.
"Pflegeeltern" in Deutschland zu sein ist offensichtlich nicht so schwirig.
Wieso?
Ich kennne eine Lesbin die in Deutschland lebt. Sie hat mit Ihre Lesbin zu Pflege
4 (vier) Kinder bekommen.
Ich verstehe das immer noch nicht aber diese 2 Lesben haben 4 Pflegekinder.

Lorger

Meister

Beiträge: 2 307

Wohnort: Niederösterreich, ED Wien

72

23.09.2011, 23:01

Ich kennne eine Lesbin die in Deutschland lebt. Sie hat mit Ihre Lesbin zu Pflege
4 (vier) Kinder bekommen.
Ich verstehe das immer noch nicht aber diese 2 Lesben haben 4 Pflegekinder.


?( ?(

73

24.09.2011, 08:25

....sollen die Kinder lieber irgendwo seelisch verrecken bevor sie zwei Frauen grossziehen dürfen??
Wenn je das Göttliche auf Erden erschien, so war es in der Person Christi.
Johann Wolfgang von Goethe

mysterium fidei

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Beruf: Dipl.-Theol.

74

24.09.2011, 11:20

So einfach ist das nicht, Tweety. Es geht darum: Großbritannien Pflegeeltern. Für solche Leute bist DU als Christin ja ebenfalls verdächtig...
Ubi petrus ibi ecclesia
Wo Petrus ist, da ist die Kirche

75

24.09.2011, 11:56

das Problem an der "SAche" mit dem "striktem" Ablehnen ist...was ist wenn dein Pflegekind in 3 oder 10 Jahren kommt und es diese Neigung entwickelt? bzw. es sie hat und du noch nicht mal sicher bist ob das Kind bei dir als Pflegeeltern bleibt?
Verstösst dus dann? Oder versuchst es umzupolen (was meiner Meinung nach nicht geht) oder wie?
Die Behörden müssen sich doch sicher sein dass du als Pflegemutter bzw. Eltern das Kind liebst ganz egal welche sexuellen Neigungen es hat oder entwickelt. Wenn ich mir das Ehepaar ansehe dann denke ich dass sie sicher tolle Eltern sind, vor allem weil sie ja schon Kinder grossgezogen und betreut haben. Aber kann man sich bei ihnen wirklich 100% sicher sein dass sich auch ein Kind mit einer anderen Sexualität bei ihnen wohlfühlt bzw. geliebt fühlt?
Wenn je das Göttliche auf Erden erschien, so war es in der Person Christi.
Johann Wolfgang von Goethe

76

03.10.2011, 00:26

@ tweety

Es ist interessant zu sehen das Sie sich uber die Sexuelle Orientierung des (erwachsenes )
Kindes Gedanken machen.
Was ist mit den jungeren Kindern?

Meinen Sie das sich ein 9 jahriges Kind Gedanken uber seine Sexuelle Orientierung macht?
Haben sie sich mit 9 Jahren uber so etwas Gedanken gemacht?

Gehen wir von uns selber aus.
Wenn man z.B. in die 5 Klasse kommt, muss man meistens die Schule wechseln,
also man ist neu in der Klasse, man ist verunsichert.
Wenn einem zum Elternabend "zwei Mamas" bzw. "zwei Papas" erscheinen,
wie wird man von den Schulkameraden behandelt?
Es ist bekannt das man nirgendwo so ausgelacht, gehanselt wird wie in der Schule.
Ein kleiner Streit und schon beginnen die Beleidigungen, Schlagereien.
Schon so ist es in der Schule schwierig:

"Du bist zu dick, dumm, schlecht angezogen, deine Ohren sind zu gross, du bist Spargeltarzan..."

Was fur Seelisches leiden muss ein Kind noch ertragen.
Zuerst hat es keine Eltern und dann "zwei Mamas"!
Wurden sie sich das SELBER wunschen oder Ihren Kind in dem Alter???
Wir sprechen hier nicht uber 18 Jahrige Menschen die eigene Wohnung haben,
arbeiten konnen, im Ausland studieren konnen , selber entscheiden konnen was sie machen,

sondern uber Minderjahrige Kinder die auf die "Eltern" horen sollen.
Im ernst, wie hatten Sie sich gefullt mit 9,10,12,14 Jahren mit "zwei Mamas"?

77

03.10.2011, 09:00

Ja was ist mit jüngeren Kindern? Aus denen werden grössere Kinder, junge Erwachsene.
Kinder die aus ihren Familien kommen, zu Pflegeeltern gebracht werden haben meistens sehr viel durchgemacht....meiner Meinung nach können gerade solche Kinder es am wenigsten gebrauchen dass sie aufgrund ihrer sich entwickelnden Sexualität von ev. Langzeitpflegeeltern wieder verstossen werden.
Dieses...."wir akzeptieren nicht" ....hat eine unglaubliche Härte in sich...das heisst also wenn ein Kind zu ihnen kommt wird ihnen vorwiegend gepredigt dass es abgrundtief schlecht ist und nicht akzeptabel.
Die Behörden müssen doch auch weiter, vorrausschauend denken. Sie müssen sich sicher sein dass ein Kind da wos hinkommt als ganze Persönlichkeit akzeptiert und respektiert wird, auch wenn es sich anders als "gewünscht" entwickelt.
Von daher verstehe ich die Entscheidung.

Und wenn du meine ehrliche Meinung hören möchtest....ich würde persönlich als Kind lieber bei zwei Frauen aufwachsen als bei einem gewalttätigem, missbrauchendem Ehepaar.
Sowas finde ich absurd zu bekämpfen denn ein Kind ist da hundertmal besser aufgehoben als bei der Ursprungsfamilie...ein Herausnehmen eines Kindes hat IMMER schwerwiegende Gründe.
Kinder können mit anderen Familienverhältnissen meistens besser umgehen als Erwachsene....es ist erstaunlich...eigentlich ein Armutszeugnis für uns Erwachsene in einer Weise.
Ich weis dass das hier ein katholisches Forum ist und natürlich für die Ursprungsehe eingestanden wird, das ist auch gut so.
Aber dennoch müssen sich Pflegeeltern bewusst sein dass Kinder die zu ihnen kommen ein Recht drauf haben sich zu entwickeln ohne schlechtes Gewissen, ohne angstmachende Predigten und ohne herabgewürdigt zu werden wo sie herkommen.
Wenn je das Göttliche auf Erden erschien, so war es in der Person Christi.
Johann Wolfgang von Goethe

Beiträge: 1 751

Wohnort: Deutschland

78

03.10.2011, 10:15

Dieses...."wir akzeptieren nicht" ....hat eine unglaubliche Härte in sich...das heisst also wenn ein Kind zu ihnen kommt wird ihnen vorwiegend gepredigt dass es abgrundtief schlecht ist und nicht akzeptabel.


Nein, das ist ganz sicher nicht das richtige Argument. Die einfachste Erklärung ist die, die ohnedies niemand hören will und deshalb gleich auf die Palme springt, nämlich dass es gegen die Natur ist, wenn homosexuelle oder lesbische Paare "Kinder haben". Zum anderen frage ich mich, warum man immer dazu geneigt ist, die Ausnahme zur Regel zu machen. Dass Kinder von Eltern mißbraucht und/oder mißhandelt werden, dürfte die Ausnahme sein. Ebenso bezweifle ich, dass es bei lesbischen und homosexuellen Paaren keine Mißhandlungen von Kindern geben kann. Wenn Gott es so vorgesehen hätte, dass homosexuelle und lesbische Paare Kinder zeugen und gebären können, dann würde es auch so geschehen. ;)

In Christus und Maria
Christa

79

03.10.2011, 11:05

Die einfachste Erklärung ist die, die ohnedies niemand hören will und deshalb gleich auf die Palme springt, nämlich dass es gegen die Natur ist, wenn homosexuelle oder lesbische Paare "Kinder haben".
@christawaltraud:

Ja, das ist die einfachste Erklärung. Schön einfach. Nur sollte man nicht aus Reflex auf die Palme springen, sonst ist es ja auch verständlich, daß niemand mehr zuhören kann. Es ging ja ausdrücklich um ein heterosexuelles Paar, welches Plegekinder aufnehmen möchte ... Die "unglaubliche Härte", von der @tweety sprach, bezog sich auf eine mögliche Ablehnung der Pflegekinder.
"Monsieur, wenn ein Finger zum Himmel zeigt, schaut nur der Dummkopf den Finger an."
-- Die fabelhafte Welt der Amélie

80

03.10.2011, 12:04

Dieses...."wir akzeptieren nicht" ....hat eine unglaubliche Härte in sich...das heisst also wenn ein Kind zu ihnen kommt wird ihnen vorwiegend gepredigt dass es abgrundtief schlecht ist und nicht akzeptabel.


Nein, das ist ganz sicher nicht das richtige Argument. Die einfachste Erklärung ist die, die ohnedies niemand hören will und deshalb gleich auf die Palme springt, nämlich dass es gegen die Natur ist, wenn homosexuelle oder lesbische Paare "Kinder haben". Zum anderen frage ich mich, warum man immer dazu geneigt ist, die Ausnahme zur Regel zu machen. Dass Kinder von Eltern mißbraucht und/oder mißhandelt werden, dürfte die Ausnahme sein. Ebenso bezweifle ich, dass es bei lesbischen und homosexuellen Paaren keine Mißhandlungen von Kindern geben kann. Wenn Gott es so vorgesehen hätte, dass homosexuelle und lesbische Paare Kinder zeugen und gebären können, dann würde es auch so geschehen. ;)

In Christus und Maria
Ich beschäftige mich schon sehr lange mit dem Thema Pflegeeltern, Pflegekinder weil ich das in naher Zukunft ev. auch gerne machen möchte.
Du ahnst gar nicht wieviel Gewalt, Missbrauch und Misshandlung es in "normalen" Familien gibt. Das erstmal klarzustellen..diese Kinder sind KEINE Ausnahme, solche Fälle sind keine Ausnahmefälle. Natürlich bekommt mans häufiger mit Vernachlässigung, Krisensituationen wie Krankenhausaufenthalte oder dergleichen zu tun...aber DAS was ich beschrieben habe sind keine Ausnahmen. LEIDER!
Gewalt ist in den Familien leider heutzutage präsenter denn je, nur dass heute hingesehen und hingehört wird.
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Johann Wolfgang von Goethe

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