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Benedictus

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1

11.08.2010, 21:23

Nachdem ich keinen passenden Thread gefunden habe, und ja auch hier in diesem Thread alle kirchlichen "Denkrichtungen" vertreten sind, stell ich diesen FAZ-Artikel einfach mal hier rein.
Es ist - wie ich finde - eine sehr gute Bestandsaufnahme über den Zustand in der Kirche in Deutschland und einer Diskussion wert. Und auch die Kommentare unter dem Artikel sind sehr lesenswert.

An die Mods: Falls es hier nicht hinpasst, könnt ihr es auch woanders hin verschieben oder einen neuen Thread aufmachen.

Schön an diesem Artikel finde ich auch, dass dort endlich mal die Aktion "Deutschland pro Papa" eine Würdigung findet!


Ja, der Artikel ist wirklich sehr gut. Geschickt, dass der Autor jede Präferenz für die eine oder andere Seite vermissen lässt und ganz nüchtern die Fakten schildert.
Spiritus Domini replevit orbem terrarum. Alleluia.

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2

11.08.2010, 22:07

Nachdem ich keinen passenden Thread gefunden habe, und ja auch hier in diesem Thread alle kirchlichen "Denkrichtungen" vertreten sind, stell ich diesen FAZ-Artikel einfach mal hier rein.
Es ist - wie ich finde - eine sehr gute Bestandsaufnahme über den Zustand in der Kirche in Deutschland und einer Diskussion wert. Und auch die Kommentare unter dem Artikel sind sehr lesenswert.

An die Mods: Falls es hier nicht hinpasst, könnt ihr es auch woanders hin verschieben oder einen neuen Thread aufmachen.

Schön an diesem Artikel finde ich auch, dass dort endlich mal die Aktion "Deutschland pro Papa" eine Würdigung findet!


Ja, der Artikel ist wirklich sehr gut. Geschickt, dass der Autor jede Präferenz für die eine oder andere Seite vermissen lässt und ganz nüchtern die Fakten schildert.

Also ich finde, eine gewisse Grundsympathie für die Sichtweise des Limburger Bischofs (der ja auch viel zu Wort kommt) wird schon erkennbar.
Aber das ist auch in Ordnung.
Die Kirche befriedigt keine Erwartungen, sie feiert Geheimnisse.
(Carlo Maria Kardinal Martini)

Der Gärtner

Fortgeschrittener

3

11.08.2010, 22:10

@Benedictus
Wir sind es leider schon so gewohnt, das der Autor immer meint, seinen eigenen Senf dazu geben zu müssen. Hier habe ich auch gestutzt, dass da so garnichts kam.
Das nenne ich aber journalistisch redlich. Er informiert, denken können wir ja zum Glück selber.
Gute Zusammenstellung.
Ich kenne schon Gemeinden, die sich gegen die Sinnentlehrung sehr kräftig wehren. Ob die das im Sinne des Papstes tun, oder weil sie intuitiv merken, dass es sonst immer weniger Substanz, Heil und auch Mitglieder gibt, entzieht sich noch meiner Kenntnis.
Herr, lehre mich deine Gebote

Benedictus

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4

11.08.2010, 22:33

Nachdem ich keinen passenden Thread gefunden habe, und ja auch hier in diesem Thread alle kirchlichen "Denkrichtungen" vertreten sind, stell ich diesen FAZ-Artikel einfach mal hier rein.
Es ist - wie ich finde - eine sehr gute Bestandsaufnahme über den Zustand in der Kirche in Deutschland und einer Diskussion wert. Und auch die Kommentare unter dem Artikel sind sehr lesenswert.

An die Mods: Falls es hier nicht hinpasst, könnt ihr es auch woanders hin verschieben oder einen neuen Thread aufmachen.

Schön an diesem Artikel finde ich auch, dass dort endlich mal die Aktion "Deutschland pro Papa" eine Würdigung findet!


Ja, der Artikel ist wirklich sehr gut. Geschickt, dass der Autor jede Präferenz für die eine oder andere Seite vermissen lässt und ganz nüchtern die Fakten schildert.

Also ich finde, eine gewisse Grundsympathie für die Sichtweise des Limburger Bischofs (der ja auch viel zu Wort kommt) wird schon erkennbar.
Aber das ist auch in Ordnung.


Vermutlich ist es sogar objektiv folgerichtig.
Spiritus Domini replevit orbem terrarum. Alleluia.

5

11.08.2010, 23:09

Zustand der Kirche in Deutschland

Auf Wunsch von Cinderella gibt es hier den passenden Thread zum Thema "Zustand der Kirche in Deutschland". Der von Cinderella verlinkte Artikel bildet für eine Diskussion darüber eine gute Grundlage.
Schön wäre es natürlich, wenn wir nicht nur das Negative zum wiederholten Male feststellen, sondern auch positive Ansätze einbeziehen, die in der Kirche Deutschlands erfreulicherweise auch vorhanden sind.
Sei gepriesen, Herr Jesus Christus, Sohn des lebendigen Gottes. Du bist der Erlöser der Welt, unser Herr und Heiland, der zur Rechten des Vaters thront. Komm, Herr Jesus, und steh uns bei, daß wir alle Zeit mit Dir leben und in das Reich deines Vaters gelangen. Amen.

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6

11.08.2010, 23:55

Ich fand das Beispiel des Priesters aus Kamerun sehr gut, der den 3 Nichtkatholiken (Moslems und Evangelisch) die Kommunion verweigert hatte.

Irgendwas stimmt aber an dem Beispiel nicht - jedenfalls wie es in dem Artikel berichtet wird:

In Bad Ems hat er zwei Muslimen und einem Protestanten die Kommunion verweigert, die aus Spaß vor den Altar getreten waren. „Priester sind keine Maschinen, wir haben ein Gefühl für so etwas. Meine Ausbildung hat neun Jahre gedauert - ich spüre, ob einer katholisch ist.“ Ein Jahr nach dem Vorfall sind die beiden Männer und die Frau wieder bei Andrew Ngah vorstellig geworden - um sich von ihm taufen zu lassen.

Der (oder die) "ProtestantIn" kann gar nicht protestantisch gewesen sein, wenn er/sie sich ein Jahr nach dem Vorgang vom Priester hat taufen lassen. Ungetaufte Protestanten gibt es so wenig wie ungetaufte Katholiken, und die katholische "Wiedertaufe" eines bereits protestantisch getauften Menschen ist auch nicht vorgesehen.

Da hat der Verfasser entweder nicht gut genug recherchiert oder an der Stelle schlicht zu wenig Ahnung.
Die Kirche befriedigt keine Erwartungen, sie feiert Geheimnisse.
(Carlo Maria Kardinal Martini)

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7

12.08.2010, 02:41

Danke, liebe @Cinderella für diesen ausgesprochen lesenwerten Atikel! Und großen Dank auch an @Romantika für die Eröffnung dieses Threads.

Ja, es wäre sehr wichtig, von den positiven Entwicklungen in unserer Kirche in Deutschland zu berichten - ich persönlich habe dazu allerdings leider nicht viel beizutragen, außer dem Aspekt, dass ich mir (bis ich 1995 in den Missionsdienst ging) eine Kirchengemeinde außerhalb der meinen suchen mußte, in der es "RÖMISCH-katholisch" zuging und die Liturgie entsprechend unverfälscht blieb. Das war möglich, auch wenn ein paar Kilometer mehr zurückzulegen waren für den täglichen Meßbesuch, Eucharistische Anbetung, Rosenkranzgebet, Empfang des regelmäßigen Beichtsakraments etc. Inzwischen ist der seinerzeitige Pfarrer pensioniert, sein Nachfolger jünger und sehr modern engagiert, Eucharistische Anbetung wie zuvor gibt es nicht mehr, auch keine tägliche Hl. Messe, zu Beichtgelegenheiten - wenn man das denn wirklich mehr als ein- oder zweimal im Jahre wolle - könne man in die Innenstadt fahren... [Bin schon wieder ruhig!]

Was der journalistisch sehr korrekt verfaßte Artikel zu bedenken gibt, trifft genau ins Schwarze. "Solidarität mit dem Papst ist besonders bei deutschen Bischöfen keine Paradedisziplin." (laut dem Limburger Bischof). Richtiger Religionsunterricht und viele andere Dinge, die da klar und unmißverständlich zur Sprache kommen. Ich werde den Limburger Bischof Tebartz-van Elst jedenfalls fest mit in meine Gebete schließen!!!

Mir ging es auch eher um die Frage, würde ein deutscher Priester (in dieser Artikel wurden ja explizit die 68er-Priester angesprochen) ähnlich handeln und den dreien die Kommunion verweigern.


In sofern kann ich Deine Frage beantworten, als ich wiederholt gegenteilige Erfahrungen machte, und zwar noch während meines ärztlichen Klinikdienstes bis 1995, als der katholische Priester die hl. Kommunion sowohl einem Muslimen mitspendete, weil dieser dies "von ihm forderte" [wie sich der Geistliche dann vor mir rechtfertigte], er tat dies auch gegenüber einem Nichtgläubigen, der "nicht immer zuschaun wollte, wenn sein Bettnachbar die Kommunion erhielt" [so gleichfalls die Erklärung]. Der Geistliche gehörte gewiß nicht den 68ern an, er war 36 Jahre alt, jung und dynamisch und nicht gerade "Rom-begeistert". Allerdings erlebte ich es bei einem meiner "Heimatbesuche" vor vier Jahren, dass der Zelebrant vor der Kommunionspende die Gemeinde aufforderte, die "protestantisch-christlichen Brüder" zuerst zum Tisch des Herrn gehen zu lassen, das würde sich dem Gastgeber ziemen [es war ein ökumenischer Gottesdienst]. Den Leib des Herrn verteilte er an sozusagen alle...

"Solidarität mit dem Papst ist besonders bei deutschen Bischöfen keine Paradedisziplin." Hierin sehe ich die Hauptursache der "deutschen Misere"!

Allen noch eine gesegnete Nachtruhe :sleeping:

In Christus und Maria
Christa

Benedictus

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8

12.08.2010, 11:12

Allerdings erlebte ich es bei einem meiner "Heimatbesuche" vor vier Jahren, dass der Zelebrant vor der Kommunionspende die Gemeinde aufforderte, die "protestantisch-christlichen Brüder" zuerst zum Tisch des Herrn gehen zu lassen, das würde sich dem Gastgeber ziemen


Der Priester sollte sich vergegenwärtigen, dass es "Haus Gottes" heißt. Damit ist auch klar, wer der Gastgeber ist. Es ist wirklich fürchterlich, dass solch einfache Dinge selbst Geistlichen nicht mehr bekannt sind.


Zitat

[es war ein ökumenischer Gottesdienst]. Den Leib des Herrn verteilte er an sozusagen alle...


Kommunionspendung bei einem ökumenischen Gottesdienst? 8| :wacko:
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9

16.05.2011, 13:44

Zeitgeist statt Hl. Geist

Erst heute las ich diesen Artikel in kna. Und bin nun erst recht froh das ich mir diesen Schund namens "Song Contest" nicht angetan habe. Es scheint kein Niveau zu geben welches die deutschnationale Zeitgeistkirche nicht bereit ist noch zu unterbieten:

Das "Wort zum Sonntag" im Ersten wird am Samstagabend live vom Eurovision Song Contest in Düsseldorf gesendet. Der katholische Pastor Gereon Alter aus Essen werde um 20.55 Uhr das geistliche Wort direkt aus der mit 36.000 Zuschauern ausverkauften Düsseldorfer Arena sprechen, teilte das Ruhrbistum Essen am Dienstag mit. Alter spricht das traditionelle "Wort zum Sonntag" im Rahmen des Vorprogramms "Countdown für Deutschland", das von der Hamburger Reeperbahn ausgestrahlt wird. Von dort wird Moderator Matthias Opdenhövel an den Pastor in Düsseldorf übergeben, bevor die Live-Ausstrahlung des weltweit größten Musikwettbewerbs beginnt. Seine TV-Ansprache will Alter den Angaben nach "kurz und knackig" halten: "Für große Nachdenklichkeiten ist so kurz vor Beginn der Show kein Platz". Das Motto des Wettbewerbs, "Feel your heart beat" (Fühle deinen Herzschlag), hätte auch Jesus sagen können, sagte Alter. Gereon Alter ist Pastor der Gemeinde St. Mariä Empfängnis im Essener Stadtteil Holsterhausen. Seit gut einem Jahr gehört er zum Team der "Wort zum Sonntag"-Sprecher.
Dankbar rückwärts! - Mutig vorwärts! - Gläubig aufwärts!

Franz Josef Strauß

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10

16.05.2011, 16:27

Vorwürfe: Liturgiemissbräuche im Erzbistum Hamburg
Diese Missbräuche finden sich in allen deutschsprachigen Diözesen. :(

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11

19.05.2011, 10:27

http://kath.net/detail.php?id=31497

Eigentlich könnte und sollte man die delirierenden Einlassungen des traumtänz(l)erischen Oberjugendberufskatholiken D. T. ja getrost vergessen. Sie sind für Kirche und Welt so relevant wie der umfallende Sack Reis in China.

Dramatisch allerdings ist das der Herr Tänzler nur im Klartext ausspricht was die grosse Mehrheit der (deutschen) "Katholiken" denkt. Bis hin zu einer Mehrheit der Bischöfe welche es so klar nur (noch) nicht zu sagen wagen. :(
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Franz Josef Strauß

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12

10.06.2011, 13:19

Das passt wohl am ehesten in diesen Thread:

http://kath.net/detail.php?id=31843

Das da - wie laut "Focus"im Vatikan vermutet wird - eine "Verschwörung der deutschen Hierarchie" gegen den Papst(besuch) im Gange ist dafür sprechen so manche Einzelheiten die man auf den ersten Blick gar nicht so ernst nimmt.

Z.B.: ausgerechnet gestern ist im Politik-Teil(!) der "FAZ" natürlich vom selbsternannten Pressesprecher des "Mainzer Kardinals" Herr Deckers eine hymnenartige Besprechung des neuen dicken Wälzers von - tja wer wohl - Kardinal Kasper erschienen. (Katholische Kirche. Wesen - Wirklichkeit - Sendung. Natürlich bei Herder verlegt.) Wo er mit Genuss den Kardinal u.a. damit aus dem Buch zitiert das für diesen ein "römisch-zentralistisches Kirchenregiment, in dem wirklichkeitsfernes, letztlich gnadenloses und liebloses Prinzipiendenken jede Form pastoraler Klugheit im Kein erstickt, keine Zukunft hat".

Noch Fragen? Genau diese "pastorale Klugheit" welche der Herr Kardinal ersehnt hat die deutsche Kirche dahin gebracht wo sie heute ist. Und nun spielen sie (mit Erfolg wie es aussieht): "Stell dir vor es ist Papstbesuch und keiner geht hin"... X(

Das Pontifikat des vorvorletzten Papstes S.H. Paul VI. war sicherlich in mancherlei Hinsicht nicht das glücklichste für die Kirche - aber da hatte er nur Recht als er die berühmten Worte sprach: "Wir haben das Gefühl, dass durch irgendeinen Spalt der Rauch Satans in dem Tempel Gottes eingedrungen ist."
Dankbar rückwärts! - Mutig vorwärts! - Gläubig aufwärts!

Franz Josef Strauß

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Maximus Confessor« (10.06.2011, 17:23)


Edi

Erleuchteter

Beiträge: 3 730

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13

22.06.2011, 16:41

Oder Zustand auch in Österreich: http://www.pfarrer-initiative.at/unge.pdf
Einmal beklagte sich eine besessene Frau beim Heiligen Pfarrer von Ars: „Warum predigst Du so einfach? Warum predigst Du nicht hochtrabender, wie in den Städten? Oh, wie ich diese prächtigen Predigten liebe, die niemanden stören.“

Pacelli

Anfänger

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Wohnort: Wien

14

22.06.2011, 17:01

In dem pdf fehlt als Abschluß nur der Satz: "Ab heute sind wir Protestanten!".

Beiträge: 1 025

Wohnort: Spanien

15

22.06.2011, 19:09

In dem pdf fehlt als Abschluß nur der Satz: "Ab heute sind wir Protestanten!".


Tatsächlich ja.

Und zwar noch dazu im Sinne eines modernen,entarteten,europäischen Protestantismus.

Die Bischöfe werden (wirklich) energisch Stellung nehmen müssen,denn ihre Aufgabe ist es -gelegen oder ungelegen- die Wahrheit zu verkünden.

Die häufige Haltung,solche Dinge klammheimlich zu regeln,und zu hoffen,dass sie von selber tot laufen,hat viel Ärgernis und Verwirrung bei den ihnen anvertrauten unsterblichen Seelen verursacht.

Egal,wie die Reaktion der "öffentlichen" Meinung ist.
"So ist es auch nicht Liebe, wenn man die Irrlehre, die Entstellung und Auflösung des Glaubens wuchern läßt, als ob wir den Glauben selbst erfänden. Als ob er nicht mehr Gottes Geschenk, die kostbare Perle wäre, die wir uns nicht nehmen lassen."

Papst Benedikt XVI

16

22.06.2011, 20:38

Ich hatte geglaubt, in meiner behüteten Heimatpfarrei von dererlei Eigentümlichkeiten verschont zu werden.

Dem ist nicht so. Ein Credo wird nicht mehr gebetet , "Der Leib des Herrn" ist ..."das eucharistische Brot" ( genaugenommen dasselbe,nur versteht es niemand so), aus Jesus Christus unseres Herrn wird ein "Bruder" konstruiert (was ja auch stimmt, weil ER SEINEN Vater mit uns teilt, dennoch despektierlich und irdisch ).

Hau doch einmal bitte jemand Befugtes den Gläubigenvertreiber auf die Finger !

Also was mich angeht, ich bemühe mich krampfhaft katholisch zu bleiben, aber wenn das SO weitergeht, dann .......*seuftz*.
Herr, stärke mich , Deinen Geboten zu folgen .

17

22.06.2011, 20:58

Ist bei uns auch so.
Ich versteh gar nicht was das soll?

Ich würde einfach mal behaupten das die einzelnen Priester, Orden und Bischöfe sich selber unter so einen Erfolgsdruck gesetzt haben.
. auf jeden Fall hat mir als armen schwachen Menschen in-meiner Jugend den Glauben schwer vermiest, das ich das als Forderung immer die Bestleistung bringen zu müssen (und dazu noch gesellig, umgänglich, sportliche, gebildet, musikalisch, ein Kumpel, anständig zu sein, einen Haufen Freunde haben.................)
Soweit ich das mitgekriegt habe, ist dieser Virus immer noch schwer virulent
Diese Forderungen für jedes Problem sofort 2 Lösungen haben zu müssen treibt halt aktuell die hauptamtlichen um., weil sie sich nicht eingestehen können ein Problem zu haben.

Deshalb so ärgerlich das alles ist, bleiben wir treu!

18

22.06.2011, 21:17




.... bleiben wir treu!


wem ?
Herr, stärke mich , Deinen Geboten zu folgen .

Beiträge: 158

Wohnort: Bistum Augsburg

Beruf: Student

19

22.06.2011, 21:19

Das ganze "Stellung nehmen" bringt doch eh nichts mehr; weil die Mehrheit auf die Kirche ohnehin nicht mehr hört bzw. die Stellungnahmen auch niemand von vornherein aus registrieren wird.

Für die Medien ist Kirche als Thema nur noch spannend wenn es um Missbrauch geht, das Image der Kirche ist bei Kirchenfremden dahin. Man vergleiche auch die Darstellung in Talkrunden: der bidere Bischof der am liebsten vor 50 Jahren gelebt hätte trifft auf den lebensfrohen Atheisten. Typische Darstellung.

Es wird Zeit das die Kirche sich aus der Tagespolitik komplett zurückzieht, die ganzen Gremien zerschlägt und sich dann wieder auf die Seelsorge beschränkt.

Zitat

Also was mich angeht, ich bemühe mich krampfhaft katholisch zu bleiben, aber wenn das SO weitergeht, dann .......*seuftz*.
Für mich gibt es eigendlich nur die eine Kirche, tja, fehlt halt die Reformbewegung des 11. Jahrhunderts.
Wenn man den hinfälligen Kaiser-part weglässt hat Gregor VII. doch eigendlich alles zusammengefasst:

http://de.wikipedia.org/wiki/Dictatus_Papae

20

22.06.2011, 21:32

@ OrdensMartin,



Wir müssen wieder den Herrn als Herrn erkennen und nicht versuchen seine Zeichen und Wunder zu verweltlichen, in unserem Grössenwahnsinn, der alles schafft was er will.



Ja, Grössenwahnsinn schafft das was er will, er wird nie satt, der Grössenwahnsinn, dadurch wird er immer leidend sein.



Wir wollen aber die Freude ,die uns der Herr gebracht hat , nehmen wir sie an :)
Herr, stärke mich , Deinen Geboten zu folgen .

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