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herzrosenduft

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1

25.10.2012, 10:27

Gender

Vielleicht sollte man den Begriff "Gender" und "Gender Mainstreaming" in den Blick nehmen und ein bischen aufdecken, worum es dabei geht. Aufklärung und Meinungsbildung durch Diskussion in diesem Bereich tun sicher gut. Deshalb hier zunächst die Definitionen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Gender und
http://de.wikipedia.org/wiki/Gender-Mainstreaming,
sowie von der Bundesregierung die Seite
http://www.gender-mainstreaming.net/
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Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

Der Epikuräer

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2

26.10.2012, 13:36

RE: Gender

Vielleicht sollte man den Begriff "Gender" und "Gender Mainstreaming" in den Blick nehmen und ein bischen aufdecken, worum es dabei geht. Aufklärung und Meinungsbildung durch Diskussion in diesem Bereich tun sicher gut. Deshalb hier zunächst die Definitionen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Gender und
http://de.wikipedia.org/wiki/Gender-Mainstreaming,
sowie von der Bundesregierung die Seite
http://www.gender-mainstreaming.net/
Find ich gut, dass du das Thema so grundlegend ansprichst. Denn ich verstehe es nicht wirklich. Hier auf kath.net bin ich das erste mal überhaupt auf den Begriff gestoßen. "Geschlechtshauptströmung", was soll das überhaupt sein; und warum weckt dies exotische Wort solche Ängste?

Erstens: Was bedeutet der Begriff "Gender-Mainstreaming" überhaupt? Laut Wikipedia geht es darum, die Geschlechter-Unterschiede in politischen Entscheidungen zu berücksichtigen und ausgeglichen zu behandeln. Hier bei kath.net scheint aber eher eine "Gleichmacherei" darunter verstanden zu werden, ein Auslöschen aller Geschlechterunterschiede. Das sind schon mal grundsätzlich unterschiedliche Deutungen. Was genau ist also gemeint?

Zweitens: Warum ist dieses (weitgehend unbekannte) Wort hier so emotional besetzt? Welche konkreten Befürchtungen verbindet ihr damit? Es mag einige gesellschaftliche Entwicklungen geben, die auch mir Angst machen; in der Wiki-Erklärung von "Gener Mainstreaming" finde ich jedenfalls nichts besorgniserregendes.

Der Epikuräer
“Isn´t it enough to see that a garden is beautiful without having to believe that there are fairies at the bottom of it too?” - Douglas Adams

herzrosenduft

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3

26.10.2012, 14:47

Wenn ich diesem link
http://de.wikipedia.org/wiki/Gender-Mainstreamingfolge, dann hat Gender-Mainstreaming auch etwas mit wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu tun. Man will die Arbeitskraft der Frau anscheinend noch mehr ausnutzen, indem man die "Gleichstellung" vorantreibt. - Bedeutet das eine weitere Zerstörung der Familienstrukturen?
Darin wiederum sehen einige Kritiker eine Zuspitzung und neuen Höhepunkt der Frauenpolitik und der Frauenbewegung.
In den Entwicklungsländern sieht man im Gender-Mainstreaming offenbar einen direkten Angriff auf bestehende Werte und Glaubensvorstellungen einer großen Mehrheit.
Und im christlichen Lager befürchtet man eine grobe Veränderung in der Sicht der Geschlechter, die dem christlichen Denken widerspricht.
Dieses habe ich aus dem Artikel Gender-Mainstreaming bei wikipedia herausgelesen.
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veruschka

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4

26.10.2012, 23:51

Und im christlichen Lager befürchtet man eine grobe Veränderung in der Sicht der Geschlechter, die dem christlichen Denken widerspricht.
Inwiefern entspricht eigentlich die Vorstellung von der Gleichwertigkeit der Geschlechter nicht dem heutigen christlichen Denken?
Ich hab mal gelesen, dass das Naturrecht, an dem sich die katholische Kirche orientiert, davon ausgeht, dass Frauen keinen Beruf ergreifen sollen, sondern dass ihnen nur das Hausfrau-und-Mutter-Sein gemäß ist. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das stimmt.

5

26.10.2012, 23:56

Das stimmt auch nicht. Es gibt in dieser Hinsicht kein Gesetz, auch im Katechismus wirst Du keine Forderung finden, die besagt, dass eine Frau keinen Beruf ergreifen darf und zuhaue bleiben soll.
Wobei ich schon denke, dass das Wohl der Familie und der Ehe zwischen Mann und Frau über der Karriere und der Sorge um das Geld stehen sollte.

Aber es gibt einige Dinge, die die Kirche mit gutem Grund nicht bis ins letzte Detail reglementiert.
Wobei es da schon einige Leute gibt, die meinen "päpstlicher als der Papst" sein zu müssen. Daher wohl das, was Du da mal irgendwann irgendwo gelesen hast.
Der Mensch von heute will nicht Lehrer, sondern Zeugen.
Und wenn er Lehrer akzeptiert, dann deswegen, weil sie Zeugen sind.

Evangelii nuntiandi

veruschka

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6

27.10.2012, 00:19

Wobei ich schon denke, dass das Wohl der Familie und der Ehe zwischen Mann und Frau über der Karriere und der Sorge um das Geld stehen sollte.
Volle Zustimmung, wobei dies aber für Mann UND Frau gilt. Es gibt durchaus auch christliche Ehemänner, denen bewusst ist, dass Kindersegen auch heißt, dass der Mann nicht endlos abends Überstunden und Schulungen machen darf, sondern dass die Kinder auch einen sichtbaren Vater haben sollen.

7

27.10.2012, 00:31

Zitat

Volle Zustimmung, wobei dies aber für Mann UND Frau gilt. Es gibt durchaus auch christliche Ehemänner, denen bewusst ist, dass Kindersegen auch heißt, dass der Mann nicht endlos abends Überstunden und Schulungen machen darf, sondern dass die Kinder auch einen sichtbaren Vater haben sollen.


Das ist wohl sehr wahr, veruschka.
Das mit dem Vater ist sehr, sehr wichtig. Viele Kander haben eine entweder überbesorgte oder überforderte Mutter. Beides aus dem grund, weil der Vater entweder fehlt, nicht in Erscheinung tritt (auch wegen der Karriere) oder, auch das ist nicht selten, ihn die Mutter aus ihrem Instinkt heraus, nicht Vater also Haupt sein lässt.

Was das Thema Gender angeht:
Es ist schon beängstigend, wie dem Menschen seine Identität geraubt wird, in dem man behauptet, es gäbe weder Frauen noch Männer, noch Mütter und Väter.
Wenn das so weitergeht, wird es irgendwann Kinder und Jugendliche und später Erwachsene geben, die weder wissen, woher sie kommen, noch wer sie sind.
Man raubt den Menschen ihre Biographie.
Das ist irre.
Der Mensch von heute will nicht Lehrer, sondern Zeugen.
Und wenn er Lehrer akzeptiert, dann deswegen, weil sie Zeugen sind.

Evangelii nuntiandi

Calendula

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8

27.10.2012, 14:41

Auf der Internet-Seite www.gender-mainstreaming.net, die vom Bundesministerium für Familien usw. betrieben wird, steht unter anderem folgendes:

"Diese Strategie, für die sich in Europa der Begriff "Gender Mainstreaming" etabliert hat, basiert auf der Erkenntnis, dass es keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt und Männer und Frauen in sehr unterschiedlicher Weise von politischen und administrativen Entscheidungen betroffen sein können. Das Leitprinzip Geschlechtergerechtigkeit verpflichtet die politischen Akteure, bei allen Vorhaben die unterschiedlichen Interessen und Bedürfnisse von Frauen und Männern zu analysieren und ihre Entscheidungen so zu gestalten, dass sie zur Förderung einer tatsächlichen Gleichstellung der Geschlechter beitragen."

Wenn man das unter Gender-Mainstreaming versteht, ist es doch nur positiv. Ich habe den Eindruck, dass es keine allgemeingültige Definition dafür gibt.
Möge der Klang des Himmels stets die Musik deiner Seele sein.
(Irischer Segenswunsch)

herzrosenduft

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9

27.10.2012, 19:55

Gender Mainstreaming ist ein neuer Begriff, der erst mit Inhalten gefüllt werden muss, um verstanden zu werden. Ich habe mir Gedanken gemacht und bin auf den Begriff "christliche Ehe", "christliche Familie" und "christliche Erziehung" gekommen. Wenn zwei Menschen kirchlich heiraten, dann versprechen sie sich die Treue und sich zu lieben und zu achten bis dass der Tod sie scheidet. Wird dieses christliche Eheversprechen vom Gender Mainstreaming eigentlich berührt?
Gender Mainstreaming hat doch auch etwas mit der Bewegung um Homosexualität zu tun, mit den neuen Gesetzen zur Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften usw. . Es geht doch nicht mehr nur um die Gleichstellung von Mann und Frau, sondern darüber hinaus um noch Vieles mehr.
Richtet sich die Politik und die Gesetzgebung nach der Richtlinie des Gender Mainstreaming nicht auch gegen die Familie an sich? Und die christliche Familie ist doch immer noch ein hoher Grundwert, den die Kirchen vertreten.
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locutus

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10

27.10.2012, 23:02

Richtet sich die Politik und die Gesetzgebung nach der Richtlinie des Gender Mainstreaming nicht auch gegen die Familie an sich? Und die christliche Familie ist doch immer noch ein hoher Grundwert, den die Kirchen vertreten.
Die Politik hat sich nach der Realität zu richten, und die ist halt nicht mehr nur Vater, Mutter, Kind, christlich, verheiratet. Spätestens über das Bundesverfassungsgericht wird das irgendwann auch noch bei der Bundesregierung ankommen, die noch krampfhaft diskriminiert und blockiert, wo es nur geht.

Dass eine "christliche Familie" in irgend einer Form abgewertet wird, nur weil andere mehr Rechte bekommen (wie es oft drüben zu lesen ist), ist an den Haaren herbeigezogen, und mit Sicherheit nicht der Untergang des Abendlandes. :D
Ach, wenn doch jeden Tag Weihnachten wär...!

herzrosenduft

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Beruf: Gärtner

11

28.10.2012, 09:34

Ich glaube, dass diese ganze Gender-Geschichte in einen größeren Zusammenhang einzuordnen ist. Es wird eine neue Weltordnung geschaffen. Die Mächtigen haben sich was ausgedacht. Ob das immer zum Wohl der Menschen geschieht bleibt dahingestellt. Wir wissen ja, dass die Mächtigen dazu neigen die Menschen zu unterdrücken. Nicht, dass wir alle nachher versklavt werden. Wenn bei Gender "Gerechtigkeit für die Geschlechter" draufsteht, was mag dann wohl darin verpackt sein? Wer bestimmt denn, was Gerechtigkeit ist?
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el_presidente

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12

28.10.2012, 21:24

Zitat

Diese Strategie, für die sich in Europa der Begriff "Gender Mainstreaming" etabliert hat, basiert auf der Erkenntnis, dass es keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt und Männer und Frauen in sehr unterschiedlicher Weise von politischen und administrativen Entscheidungen betroffen sein können. Das Leitprinzip Geschlechtergerechtigkeit verpflichtet die politischen Akteure, bei allen Vorhaben die unterschiedlichen Interessen und Bedürfnisse von Frauen und Männern zu analysieren und ihre Entscheidungen so zu gestalten, dass sie zur Förderung einer tatsächlichen Gleichstellung der Geschlechter beitragen.

Wenn es doch nur um Geschlechtergerechtigkeit, Gleichberechtigung von Mann und Frau - fassbare Begriffe - geht, warum dann dieses Unwort "Gender Mainstreaming"? Hat das vielleicht etwas mit diesem nebulösen Begriff "Gleichstellung" zu tun? Auch ohne die alberne Befürchtung, nach der sich diese Strategie als ein groß angelegtes Langzeitprojekt zur Auflösung der Zweigeschlechtlichkeit versteht, darf man sich doch mal die Frage nach dem geistig-philosophischen Hintergrund dieser Bezeichnung stellen. Zunächst einmal weckt der Begriff "Gender Mainstreaming" in mir stark negative Assoziationen und Gefühle. Er klingt technisch-kalt, künstlich, inhuman, fast wie ein Terminus aus der Kybernetik (und das mit Kybernetik ist tatsächlich auch nicht ganz unbegründet ;)).
Man darf wohl auch davon ausgehen, daß das heutige Gender-Konzept, zu dessen Initiatoren leider radikal wider die Natürlichkeit denkende Ideologen v.a. aus dem Bereich Gleichheitsfeminismus (grundsätzliche Gleichheit der Geschlechter, z.B. Simone Beauvoir: "man wird nicht als Frau geboren, man wird es.") zählen, im Keim die Ideologien seiner geistigen Väter und Mütter in sich trägt und diese vielleicht neben einigen wenigen guten Früchten zur Entfaltung bringen will (was natürlich an der Realität scheitern wird). Die Ideologie kann man in etwa so auf den Punkt bringen: Mein Körper ist die leere Ankunftsstätte meiner selbst. So einer Vorstellung kann nur eine dualistische Naturphilosophie zugrundeliegen (das wird bei Wikipedia unter dem Artikel gender auch erwähnt), wonach der "Geist" eines Lebewesens streng von seinem materiellen Körper unterschieden wird, d.h. "Ich" lebe quasi in einem per se leblosen materiellen Körper (einer bloßen Hülle), mit dem ich jederzeit tabula rasa machen kann um ihn dann einfach nach Belieben neu zu beschriften. Ich bin also der eigentliche Schöpfer, z.B. ist mein biologisches Geschlecht belanglos, was zählt ist einerseits meine "Geschlechtsidentität" und andererseits meine "Geschlechtsrolle", wobei letztere nur eine rein soziokulturelle Konstruktion, leicht beeinflußbar durch gesellschaftliche, z.B. patriarchalischen Machtstrukturen, ist. Einen kausalen Zusammenhang zwischen biologischem und sozialem Geschlecht lehnen die Gender Studies ab. Die Idee einer naturgegebenen (vielleicht gottgegebenen?) Geschlechterdifferenz wird dabei gern als Ideologie bezeichnet (also: wir Christen sind mal wieder die Ideologen).
Vor dem Hintergrund finde ich es doch etwas bedenklich, wenn man meint, uns allen diese neue Kategorie gender dringend aufzwängen zu müssen, zumal ja Gott sei dank die meisten Menschen nicht die Probleme dieser Gender-Theoretiker haben, was sich auch sehr schön in folgendem skurrilen, alles Wesentliche zusammenfassenden (und völlig sinnfreien) Wikipedia-Zitat ausdrückt : "Bei den meisten Menschen fallen körperliches, soziales und Identitätsgeschlecht weitgehend zusammen." :pinch:
Bei uns ist die Sache rein sprachlich schon viel weniger verwirrend. Bei uns gibt es nämlich das Wort Leib (Mhd.: lîcham), das einen lebendigen, beseelten Körper bezeichnet (z.B. den eines Menschen oder Tieres) und dazu passend das Wort Geschlecht, das man doch in ganz ähnlicher Weise als eine aus Sichtbarem und Unsichtbarem (Geistigem) zusammengesetzte, komplexe, natürliche und unabänderbare Gegebenheit verstehen kann. Der Körper aber ist für uns ein materielles, sichtbares Objekt, das auch leblos sein kann. Im Englischen gibt es nur das Wort body für beide Bedeutungen, Leib und Körper. Vielleicht wollte man dann wenigstens mit der Differenzierung sex /gender einen Ausgleich für diesen Umstand schaffen und dann auch gleich ganz Europa an dieser genialen Wortschöpfung teilhaben lassen.
Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn,
der Himmel und Erde erschaffen hat“
Ps 124,8

Lorger

Meister

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13

04.06.2013, 17:25

Der Gender - Wahnsinn treibt neue Blüten:

HERR PROFESSORIN

14

04.06.2013, 23:25

Mein Gedanke..... :D
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Evangelii nuntiandi

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Beruf: Kirchenmusikerin

15

04.06.2013, 23:46

Und das lassen sich die Männer gefallen? Das ist doch diskriminierend. Oh man - oder frau - geht der Schwachsinn jetzt immer weiter? :evil:
"Sie saß in der Frausarde und spielte auf ihrer Fraudoline, dabei aß sie eine Fraudarine..." Ich hab mich vor 20 Jahren sehr über das Buch, das eine Vera...sein sollte, amüsiert und konnte mir nicht vorstellen, dass wir wirklich mal solche "Probleme" diskutieren würden.
Nichts soll dich ängstigen, nichts dich erschrecken. Alles vergeht, Gott nur besteht. Geduld erreicht alles. Wer Gott besitzt dem kann nichts fehlen. Gott allein genügt.
Hl. Teresa von Avila

Edi

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16

05.06.2013, 08:52

Einmal beklagte sich eine besessene Frau beim Heiligen Pfarrer von Ars: „Warum predigst Du so einfach? Warum predigst Du nicht hochtrabender, wie in den Städten? Oh, wie ich diese prächtigen Predigten liebe, die niemanden stören.“

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Wohnort: D/Rheinland-Pfalz

17

05.06.2013, 09:15



Dann verrichte ich meine "Geschäfte" künftig auch in Wäldern, Parks und auf der Straße - ich bin mir nämlich nicht ganz einig, ob ich Mensch oder Hund oder Bär bin. :D
(Übrigens fordere ich im Zuge dessen auch mein Recht ein, fliegen zu können, denn ein bisschen fühle ich mich auch als Möwe!)

Man kann es echt nur noch mit Humor nehmen, sonst wird man bescheuert... 8|

Monty Python hat das schon in den 70ern vorausgesehen - in "Leben des Brian" gibt es eine köstliche Szene, in der die "Volksfront von Judäa" darüber diskutiert, ob ein männliches Mitglied, das gerne eine Frau wäre, nun das uneingeschränkte Recht haben soll, Kinder zu bekommen, auch wenn das biologisch nicht geht... :D
"Die Bibel ist nicht dazu da, dass wir sie kritisieren, sondern dazu, dass sie uns kritisiert."
Søren Kierkegaard

ursiii

Anfänger

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Wohnort: near Brisbane, Australia

Beruf: Happy Mum and Wife :)

18

05.06.2013, 13:10

Ich hab mich durch das Buch von Gabriele Kuby ('Die globale sexuelle Revolution") intensiv mit der Gender-mainstreaming- Thematik beschaeftigt. Ich hoffe, die Moderatoren sind mir nicht boes wenn ich meine Art von kleiner Zusammenfassung hier zu meinem Blogartikel verlinke, anstatt alles noch mal zu schreiben?
http://ursiblog.blogspot.com.au/2013/06/…ews-gender.html

Bei der online-version der Vision 2000 findet man im Archiv auch ganz tolle Informationen und Buchbesprechungen: www.vision2000.at

Alles in allem moecht ich sagen, dass das gender-mainstreaming eine ganz furchbare Ideologie ist und sehr gefaehrlich ist. Christlich gesehen ist das Ganze untragbar.

Gottes Segen euch allen

19

05.06.2013, 19:12

@ ursii: Was würdet ihr machen, wenn sich der GIGEL nächstes Jahr eine Puppe wünscht?
Matthäus 5,5: Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.

Beiträge: 989

Wohnort: Münsterland

Beruf: Kirchenmusikerin

20

05.06.2013, 20:17

Was ist das für eine Frage? Meine Mädels haben auch mit Autos gespielt, aber nunmal ganz anders als Jungen.
Vor 30 Jahren gab es das Thema auch schon und ich hab versucht darauf zu achten, wie meine Töchter reagieren. Sie waren ganz klar von Anfang an Mädchen ubd ich bin überzeugt, dass viele Störungen, auch die HS, durch Ummanipulationsversuche entstehen.
Liebe ursii, Du hast es völlig deutlich geschrieben und dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.
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Hl. Teresa von Avila

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