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Dolfi

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1

08.03.2013, 14:55

Fatima 1917 - 2017

Was ist „Fatima“?

Hier eine Life-Ansprache über Fatima , die ich am 7. Oktober 2012 in Wien hielt:

Ein Wallfahrtsort… Wer dorthin pilgert ist bereit, dieGrundaussagen der Botschaft von Fatima in sich aufzunehmen.

Dann aber ist es kein Ort mehr! Fatima ist mehr als nur ein Ort!

Fatima ist eine Prophetie!

„So ist es auch mit dem Wort, das meinen Mund verlässt: Eskehrt nicht leer zu mir zurück, sondern bewirkt all das, wozu ich es ausgesandt habe.“(Jes 55,11)

Diese Worte des Propheten umschreiben Echtheit und Wirkung einer Prophetie, die von Gott kommt! Die „Prophetie Fatima“ hat 1917 ihren Weg für Menschheit und Kirche begonnen und strebt unbeirrt ihrem gottgewollten Ziel entgegen!
Kein Mensch, kein Ereignis kann ihren Lauf ufhalten bis zu ihrer Vollendung!

Das ist Fatima!


Worte von Papst Johannes Paul II. in Fatima:

"Der Ruf des Evangeliums zur Busse und Bekehrung, geäussert in der (Fatima-) Botschaft der Mutter, ist noch immer von Bedeutung. Sie bleibt nach wie vor wichtig, ja sie ist heute noch dringlicher." - "In ihrer Botschaft und Segnung bedeutet Fatima die Bekehrung zu Gott.

Hier können wir das Zeugnis der Erlösung der Menschheit fühlen, durch ihre Fürsprache, sie, die mit ihrem Fuss den Kopf der alten Schlange zerdrückte und immer zerdrücken wird."

Die drei Hirtenkinder von Fatima schauen, hören und bewahren es im Gedächtnis auf, und Lucia, die Zeugin, die überlebt hat, schreibt es nieder in dem Augenblick, als sie vom Bischof von Leiria den Auftrag und von Unserer Lieben Frau die Erlaubnis erhält.

„Von dem Augenblick an, da wir dem Ruf der Botschaft nicht Rechnung trugen, stellen wir fest, dass die Botschaft sich bewahrheitet hat, dass Russland die Welt mit seinen Irrlehren eingenommen hat. Und wenn wir die vollständige Erfüllung des Endes dieser Prophezeiung noch nicht feststellen, dann sehen wir, dass wir allmählich mit weiten Schritten darauf zusteuern. Wenn wir nicht den Weg der Sünde, des Hasses, der Rache, der Ungerechtigkeit, der Verletzung der menschlichen Person, des unmoralischen Verhaltens und der Gewalt usw. verlassen. Und sagen wir nicht, dass Gott es ist, der uns so straft; im Gegenteil:

Es sind die Menschen, die sich selbst die Strafe bereiten. Gott gibt uns das in seiner Fürsorge kund und ruft auf den guten Weg. Dabei achtet er die Freiheit, die er uns gegeben hat. Deshalb sind die Menschen verantwortlich".
(Joseph Kard. Ratzinger)
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"Wir aber verkünden Christus, den Gekreuzigten!" 1 Kor 1.23

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2

08.03.2013, 14:57

. Die wiederholte Bitte der Gottesmutter in Fatima: Der Rosenkranz

Hinführung


Nicht selten hört man auch von Fatimapilgern die Klage, der Rosenkranz sei einfach viel zu lange; und da man
schon gar nicht „unandächtig“ beten möchte, d.h. durch das lange Beten des Rosenkranzes nicht auch noch
sündigen wolle, lässt man ihn lieber weg.

Solchen Redewendungen entgegne ich in der Regel mit der Feststellung, dass gerade beim Beten die schreckliche
Zerstörung des Sündenfalls in uns sichtbar wird.

Wir können uns in der Tat kaum mehr als 4-6 Sekunden lang, also nicht einmal die Hälfte eines Vaterunsers, auf eine einzige Sache konzentrieren, und schon sind unsere Gedanken in „Nachbars Kirschgarten“. Das aber sollte uns
nicht beunruhigen, denn auch dieses voreilig als „unandächtig“ bezeichnete Beten hat seine Vorteile:
Zuerst einmal reservieren wir von unserer Zeit eineganze Menge für Gott, eine Zeit, die wir heute gewohnt sind, mit „bit“ und„byte“ zu messen.

Noch wichtiger aber scheint mir der Hinweis, dass wir aufhören sollten, immer nur das, was uns Menschen zu Menschen macht hat, nämlich die Schwäche unserer gebrochenen Natur, zu bemängeln. Vielmehr sollten wir das, was Gott uns durch das Gebet geben will, bewundern. Denn wenn wir es durch viel Anstrengung und ohne
nach zu lassen erreichen, bei jedem Gesätz des Rosenkranzes mindestens einmal oder zweimal bewusst zum Gebet zurück zu kehren (und das jeweils 4-6 Sekunden lang), dann sind das bei einem Rosenkranz 10 wichtige Hinwendungen zu Gott. Und gelingt dies sogar öfter pro Gesätz, dann erst werden wir Freude und große Lust am
Rosenkranzgebet finden, denn jede „Rückkehr von einigen Sekunden“ sind schließlich funkelnden Sternlein an unserem marianischen Himmel, mit denen wir zur Verschönerung Mariens vor uns und der Welt beitragen. Sammeln wir also lieber diese funkelnden Sternlein am marianischen Himmel und freuen wir uns darüber, anstatt im negativen Zählen des Versagens zu verharren.

Andere wiederum sagen, Es sei ein recht „langweiligesGebet“.

„Langweiliges Gebet? Kommt darauf an. Vielmehr kann es dagegen ein Gebet voller Freude und Frohsinn sein. Wenn man sich darauf versteht, wird der Rosenkranz zu einem Blick auf Maria; einem Blick, der immer intensiver wird, je weiter man voranschreitet. Es kann auch zu einem Refrain werden, der aus dem Herzen sprudelt, der die Seele wie ein Lied hinschmelzen lässt... Wenn das Lesen der Bibel nur als akademisches Studium geschätzt wird,
sind die meditierten Geheimnisse des Rosenkranzes das Herz der Bibel, werden zu deren geistlichem Saft und Blut...

Der Rosenkranz – ein armes Gebet? Und was soll dann das reiche Gebet sein? - Der Rosenkranz ist eine Reihe von Vaterunser, ein von Jesus gelehrtes Gebet, von Ave Maria, der Gruß Gottes an die Jungfrau Maria durch den Engel, von Gloria Patri, ein Lob der Heiligsten Dreifaltigkeit. Oder soll ich vielleicht noch mit anderen theologischen Austüftelungen fortfahren? Doch die wären wenig geeignet für die Armen, die Alten, die Kranken, die Demütigen, die Einfachen. Der Rosenkranz drückt den Glauben aus ohne falsche Probleme, ohne Gekünsteltes, ohne Wortspiele, hilft bei der Hingabe an Gott, dem großzügigen Akzeptieren des Schmerzes.“
(Albino Luciani –
Papst Johannes Paul I., Opera omnia VI.
Bd)

Dem seligen Alanus da Rupe werden die Worte zugeschrieben: „Der Rosenkranz ist eine Krone der Glorie, geschliffen aus den Edelsteinen der Verdienste und dem Gold der Liebe der allerseligsten Jungfrau Maria.“
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3

08.03.2013, 14:58

Ein Wort zum Aufbau des Rosenkranzes

Hat diekatholische Welt bis vor einiger Zeit in Verbindung mit dem Rosenkranz über den„Psalter“ gesprochen und ihn, wegen der 150 AVE MARIA in einer Parallelen zu den150 Psalmen der hl. Schrift gesehen, so muss wohl seit der Veröffentlichung des„Lichtreichen Rosenkranzes“ durch Papst Johannes Paul II. bei der Erklärungdieses Gebets der wohl ursprüngliche Name erneut in den Vordergrund treten.
In der Tat geht es hier um einen„Kranz von Rosen“, den wir der seligsten Jungfrau Maria täglich anbieten.
Gleichwie unter allen Blumen die Rose die symbolträchtigste ist und wegen ihrer Schönheit, Vielfalt, glänzenden Farben und unüberbietbarem Duft einen besonderen Vorrang unter den Blumen genießt, ebenso nimmt der heilige Rosenkranz unter allen Andachtsübungen den ersten Platz ein, insbesondere wenn es um die Verehrung der Gottesmutter Maria geht.

Betrachten wir einmal eine Rose. Sie besteht

- aus jährlich aus der Wurzel neu hervorsprießenden Zweigen – Sinnbild für den freudenreichen Rosenkranz;

- aus grünen, saftigen Blättern, welche die Frühlingssonne aus den Zweigen hervorlockt – Sinnbild für den Lichtreichen Rosenkranz;

- aus spitzenDornen, die schützend die Blüte umgeben – Sinnbild für den schmerzhaftenRosenkranz

- schließlich aus den herrlichen, das saftige Grün und die spitzen Dornen überragenden duftenden Blüten; sie stehen als Sinnbild für den glorreichen Rosenkranz.

In einem weiteren Vergleich könnten wir sagen:


- Das Kreuz des Rosenkranzes in unseren Händen ermahnt uns andauernd, dem Kreuz Christi – Ursprung unserer Erlösung – treu zu bleiben und mit dem hl. Apostel Paulus uns in Erinnerung rufen: „Wir aber verkünden Christus, den Gekreuzigten!“ (1 Kor 1,21);

- die 12 Thesen des Apostolischen Glaubensbekenntnisses, die wir beim Kreuz beten, fordern uns immer wieder neu auf, gleich Maria, unser „Ja“ zum Glauben und zur Erlösung zu erneuern;

- das Vaterunser mit seinen sieben Aussagen lassen auf die Dankbarkeit des Betenden über die Erlösung und die sieben Gnadenströme der Sakramente schließen. Und das in einem Rosenkranz 24 Mal!

- die 212 Ave Maria sind mit den unzähligen hell leuchtenden Sternen am Himmel vergleichbar, die wir in kindlicher Hingabe unserer himmlischen Mutter als einen Kranz von wohlduftenden Rosen darbringen, ihr, die von der Kirche in der lauretanischen Litanei als „geistige Rose“ – Rose mystica – angerufen wird.

Das Zwischengebet von Fatima


„Wir kommen zur Bitte, welche die Botschaft uns am Ende jedes Gesätz zu beten lehrt“, schreibt Sr. Lucia von Fatima. „Sinngemäß finden wir diese Bitte in jeder heiligen Messe. Die liturgischen Rubriken halten uns an, das heilige Opfer mit dem Bekenntnis unserer eigenen Sünden zu beginnen. Das Gebet, das Unsere Liebe Frau uns lehrt, ist die Bitte um die Verzeihung unserer Sünden: ,,0 mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden, bewahre uns vor dem Feuer der Hölle und führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die Deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen" (Erscheinung vom 13. Juli 1917). "Die Deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen": Ich denke, das sind jene, die in größter Gefahr sind, verdammt zu werden. Mit diesem Gebet bitten wir Gott, er möge die Frucht des
heiligen Messopfers für die Rettung der Seelen und die Verzeihung unserer Sünden benutzen.

So glaube ich, dass nach dem liturgischen Gebet des heiligen Messopfers das Gebet des Rosenkranzes durch den Ursprung und die Erhabenheit der Gebete, aus denen er zusammengesetzt ist, aber auch durch die Erinnerung und Betrachtung der Erlösungsgeheimnisse bei jedem Zehner, das Gott wohlgefälligste Gebet ist, das wir ihm darbringen können und von größtem Nutzen für unsere Seelen. Wäre es nicht so, hätte Unsere Liebe Frau es nicht mit solchemNachdruck uns empfohlen.“Sr. Lucia, Aufrufe, IV. Teil)

Dem möchte ich noch ein weiteres Wort von Sr. Luciahinzufügen, um aus berufenem Munde die Notwendigkeit des Rosenkranzes zubetonen. Fatima ist ein Ereignis für dieKirche genauso wie für die Welt, ohne dem sich die "Endzeit“ bzw. der endzeitlicheKampf Satans gegen die Immaculata nicht mehr erklären lässt.
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"Wir aber verkünden Christus, den Gekreuzigten!" 1 Kor 1.23

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4

08.03.2013, 14:59

„Pater“, sagte Sr. Lucia, „die Allerheiligste Jungfrau hat mir nicht gesagt, dass wir (durch die Erscheinungen in Fatima) in den letzten Tagen der Welt leben, aber SIE hat mir [bezüglich der Notwendigkeit des Rosenkranzgebetes] diese drei Gründe zu verstehen gegeben.

Der erste Grund ist, dass der Teufel in Stimmung ist, eine entscheidende Schlacht gegen die Jungfrau zu führen. Und eine entscheidende Schlacht ist die letzte Schlacht, nach welcher eine Seite siegreich ist und die andere geschlagen. Deshalb müssen wir uns jetzt entscheiden, auf welcher Seite wir stehen. Wir sind entweder für Gott oder für den Teufel.
Es gibt keine andere Möglichkeit.

Der zweite Grund [den Rosenkranz zu beten] ist der, dass SIE mir sowie auch meinen Cousins gesagt hat, dass Gott der Welt noch zwei letzte Heilsmittel gibt. Diese sind der Heilige Rosenkranz und Andacht an das Unbefleckte Herz Jesu und Mariens. Dies sind die letzten beiden Heilsmittel, die andeuten, dass es keine weiteren mehr geben wird.

Der dritte Grund ist der, dass Gott in Seiner
Fürsorge immer erst alle Mittel ausschöpft, ehe Er die Welt bestraft. Wenn Er nun also sieht, dass die Welt Ihm keine Aufmerksamkeit schenkt, dann gibt Er uns, mit einer gewissen Beklommenheit, sozusagen, noch als letztes Heilsmittel Seine Allerheiligste Mutter. Dies geschieht mit einer gewissen Beklommenheit, denn, wer dieses endgültige Heilsmittel ablehnt und verachtet, der wird keine Vergebung vom Himmel mehr erhalten, denn der hat eine Sünde begangen, die das Evangelium die Sünde gegen den Heiligen Geist nennt. Diese Sünde besteht darin,
offen und mit vollem Wissen das Heil abzulehnen, das Gott anbietet.“

Was Sr. Lucia hier sagt, bestätigt jene große Prophezeiung Mariens imMagnifikat: „Siehe, von nun an werden mich seligpreisen alle Geschlechter!“.
Das Gegenteil dieser Prophezeiung Mariens ist ein Geschlecht, das Maria nicht mehr bereit ist, seligzupreisen, was ganze Generationen durch die Verblendung Satans, des Widersachers Mariens, in die Sünde wider den Heiligen Geist führen wird. Sr. Lucia fährt fort mit diesen Worten:

„Denken wir daran, dass Jesus Christus ein sehr guter Sohn ist und nicht zulässt, dass wir Seine Allerheiligste Mutter beleidigen oder verachten. Wir haben über viele Jahrhunderte der Kirchengeschichte hinweg offensichtliche Zeugnisse aufgezeichnet, die veranschaulichen, wie Unser Herr Jesus Christus immer die Ehre Seiner Mutter verteidigt hat, und zwar durch schreckliche Strafen gegen die, die die Ehre Seiner Allerheiligsten Mutter angriffen.

Tragt das Braune Skapulier!
Betet den Rosenkranz jeden Tag für den Triumph desUnbefleckten Herzens Mariens!
(Sr. Lucia von Fatima zuPater Fuentes, am 26. Dezember 1957)
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08.03.2013, 15:01

Rettungsanker gegen Irreführung und Hölle: Die Sühneleistung
Mit diesen drei Aussagen von Sr. Lucia kommen wirdem zentralen Thema unseres Vortragsschon sehr nahe. Ich wiederhole das Wichtigste in einigen Worten:1.
Der Teufel ist in Stimmung, eine entscheidende Schlacht gegen die Jungfrau zu führen
2.
Gott gibt der Welt noch zwei letzte Heilsmittel. Diese sind der Heilige Rosenkranz und Andacht an das Unbefleckte Herz Jesu und Mariens. Dies sind die letzten beiden Heilsmittel.
3.
Der dritte Grund, warum das Rosenkranzgebet dringend notwendig ist für diese unsere Zeit ist, dass Gott in Seiner Fürsorge immer erst alle Mittel ausschöpft, ehe Er die Welt bestraft.
Nun, der Rosenkranz wird ja gebetet – nur muss dieFrage erlaubt sein, ob seit 1917 in der Kirche alles getan wurde, damit heute,im Jahre des Herrn 2013, wesentlich mehr Rosenkränze gebetet werden, als dies1917 der Fall war? Die Beantwortung überlasse ich Ihnen gerne. Es gibt zwarsehr schöne, ja wunderbare päpstliche Enzykliken und Schreiben[1]über den Rosenkranz, von denen man aber in den Religionsbüchern unserer Schülerkaum etwas erfährt. Auf die Frage, warum das so ist, fällt mir keine Antwort ein. Oder doch,mangels Fähigkeit der Katecheten, den Rosenkranz in die Kinderherzeneinzuschleusen, da dieser offenbar noch immer als ein langweiliges Gebetsangesehen wird? Oder ist er nicht wissenschaftlich genug? Ich würde gerne jedemzurufen: Liebe Mitchristen, wenn die Gottesmutter in Fatima um das Beten des Rosenkranzes bittet und wenn man weiß, dass der Rosenkranz sogar Weltkriege verhindern kann, dann ist esunerklärlich, dass man eine Menge an „Friedenserziehungsprogrammen“ schon imKindergarten beginnt und mit den Schülern bis hinauf zur Universität „absolviert“,aber das sicherste und vom Himmel versprochene Mittel zu echtem Frieden auf der ganzen Linie ignoriert wird. Was nützt eine Wissenschaft, die keinen Frieden geben kann, dafür aber jedeMenge an Aufrüstung gegen den Feind mit wissenschaftlicher Präzision zurVerfügung stellt? Und das wozu? Christen haben keine Feinde, vorausgesetzt, siebeten alle den Rosenkranz!


[1] Hier einige aus der Vielzahl päpstlicher Schreiben: Leo XIII., Epistula Enzyklika "Magnae Dei matris", 1892; Leo XIII., Epistula Enzyklika "Supremi apostolatus" 1883; Leo XIII. Epistula Enzyklika "Superiore anno"1884; Leo XIII. Epistula Enzyklika "Laetitiae sanctae", 1893; APOSTOLISCHES SCHREIBEN ROSARIUM VIRGINIS MARIAE SEINER HEILIGKEIT PAPST JOHANNES PAUL II, 2002;
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6

08.03.2013, 20:34

Das Fehlen der weltweiten Einführung durch die Kirche

Und wie sieht es mit dem anderen Mittel aus, überdas Sr. Lucia in Punkt 2 sagt: Es seiendie „letzten Heilmittel“, nämlich die Herz-Jesu- und Herz-Marienverehrung? Abertausende Laien weltweit haben die Botschaft Mariens verstandenund begehen den ersten Monatssamstag alsTag der Sühne an das Unbefleckte Herz Mariens. Bleibt noch zu fragen übrig, obdamit dem Wunsch Mariens völlig entsprochen ist.

In der Vision vom 13. Juli sagt die Gottesmutter zu den Kindern:
„Ihr habt die Hölle gesehen,wohin die Seelen der armen Sünder kommen.

Um sie zu retten, will Gott die Andacht zu meinem Unbefleckten Herzen in der Welt begründen. … Um das zu
verhüten, werde ich kommen, um die Weihe Russlands an mein Unbeflecktes Herzund die Sühnekommunion an den ersten Samstagen zu fordern.

Wenn man auf meine Wünsche hört, wird Russland sich bekehren, und es wirdFriede sein, WENN NICHT, DANN WIRD ES SEINE IRRLEHREN ÜBER DIE WELT VERBREITEN,wird Kriege und Verfolgungen der Kirche heraufbeschwören, die Guten werdengemartert werden und der Heilige Vater wird viel zu leiden haben; verschiedeneNationen werden vernichtet werden; am Ende aber wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren. Der Heilige Vater wird mirRussland weihen, das sich bekehren wird, und es wird der Welt eine Zeit des Friedens geschenkt werden“

…. Wenn ihr den Rosenkranz betet, dann sagt nach jedem Geheimnis:
"O mein Jesus, verzeihe uns unsere Sünden;
bewahre uns vor dem Feuer der Hölle,
führe alle Seelen in den Himmel,
besonders jene, die Deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen."


Um Frieden für die Menschheit zu erlangen und der
Zerstörung von Seelen und menschlicher Kultur Einhalt zu gebieten, versprach
Maria wiederzukommen, um die Weihe an ihr Unbeflecktes Herz und die
Sühnekommunion an den ersten Samstagen des Monats zu verlangen.

"Am 10. Dezember 1925 erschien mir dieHeiligste Jungfrau in Pontevedra", schreibt Schwester Lucia, "in einer leuchtenden Wolke"; an der Seite der Gottesmutter war ein Kind zusehen. Die Gottesmutter legte ihre Hand auf die Schultern Lucias und zeigte einvon Dornen umgebenes Herz, das sie in der rechten Hand hatte. Das Kind sagte:

"Habe Mitleid mit dem Herzen deiner Heiligsten Mutter, umgeben von Dornen, mit denen die undankbaren Menschen es ständig durchbohren, ohne dass jemand einen Sühne Akt machen würde, um sie
herauszuziehen."


Darauf sagte die Heiligste Jungfrau:

"Meine Tochter, schau mein Herz, umgeben von Dornen, mit denen die undankbaren Menschen durch ihre Lästerungen und Undankbarkeiten es ständig durchbohren. Suche wenigstens du mich zu trösten und Teile mit, dass ich verspreche, all jenen in der Todesstunde mit allen Gnaden, die für das Heil dieser Seelen notwendig sind, beizustehen, die fünf Monate lang jeweils am ersten Samstag beichten, die heilige Kommunion empfangen, einen
Rosenkranz beten und mir während 15 Minuten durch Betrachtung der Rosenkranzgeheimnisse Gesellschaft leisten in der Absicht, mir dadurch Sühne zu leisten."
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7

08.03.2013, 20:41

Wie ernst es der Gottesmutter mit dieser Sühneleistung war, ist aus einer kurz darauf erfolgten Erscheinung ersichtlich. Lucia hatte über die Worte der Gottesmutter mit ihrem Beichtvater und mit der Oberin gesprochen. Doch beide hatten Schwierigkeiten mit dieser neuen Andachtsform. Als ihr am 15. Februar 1926, knapp zwei Monate nach dem Auftrag, das Jesuskind allein im Klostergarten erschien und danach fragte, ob die Andacht zu Seiner Mutter schon verbreitet werde, sprach sie von den Schwierigkeiten, der sie, eine Ordensfrau, bei solch einem Vorhaben, innerhalb der Klostermauern und zum Gehorsam verpflichtet, begegne.

Weiter berichtete sie dem Jesuskind, dass die Oberin schon einiges getan habe, um die Sühnesamstage zu verbreiten, der Beichtvater ihr jedoch mit dem Argument entgegentrat, dass sie allein nichts vermöge. Jesus gab ihr zur Antwort: "Es ist wahr, dass deine Oberin allein nichts vermag, aber mit meiner Gnade kann sie alles."

Seit dieser Dringlichkeitsanfrage des Jesuskindes im Garten von Pontevedra vom 15. Februar 1926 sind 86 Jahre vergangen… und noch immer wartet nebst vielen Gläubigen auch das Jesuskind auf die Erfüllung dieser Bitte durch die Kirche.

Wäre die andere Bitte der Weihe Russlands an das Unbefleckte Herz Mariens nicht erst 1984, sondern viel früher, wie es dem Wunsch der Gottesmutter entsprach, erfüllt worden, wäre der Welt sehr viel erspart geblieben. Und wer weiß, wie viel Unheil noch abgewendet oder gemildert werden könnte, wenn die Sühnesamstage für die ganze Kirche dekretiert würden!
Gott ist sehr geduldig und - wie 1984 und die darauffolgenden weltweiten Umwälzungen - erneut bereit, der Menschheit Gnade zu erweisen.
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8

08.03.2013, 20:44

Aus dem Schreiben von Sr. Lucia an den damaligen Papst geht die absolute Dringlichkeit dieser Weihe hervor:

Sr. Lucia schreibt an den Papst:

"Heiliger Vater,
in Demut vor den FüssenEurer Heiligkeit kniend, komme ich, das kleinste Schäflein der Euer Heiligkeit anvertrauten Herde, um gemäß dem Auftrag meines Seelenführers mein kindliches Herz zu eröffnen.

Ich bin die einzige Überlebende der drei Kinder, denen Unsere Liebe Frau in Fatima (Portugal) vom 13. Mai bis zum 13. Oktober 1917 erschienen ist. Ich komme, Heiliger Vater, um eine Bitte zu erneuern, welche schon zu wiederholten Malen Eurer Heiligkeit überbracht worden ist.

Die Bitte kommt von unserem Herrn und von unserer gütigen Himmelsmutter. In dem Teil der Offenbarungen, welche wir als "Geheimnis" bezeichneten, hat im Jahre 1917 die seligste Jungfrau das Ende des Krieges, welcher damals noch Europa erfüllte, und einen zweiten künftigen angekündigt; um diesen zu verhindern - so sagte Maria - sei sie gekommen, die Weihe Russlands an ihr Unbeflecktes Herz und die Sühnekommunion an den ersten Samstagen zu fordern.

Sie versprach, vorausgesetzt, dass man ihren Forderungen nachkomme, die Bekehrung dieses Volkes und den Frieden. Im gegenteiligen Falle verkündete sie die Verbreitung der Irrtümer des russischen Kommunismus über die ganze Welt, Kriege, Verfolgung der heiligen Kirche, die Martyrien vieler Christen, verschiedene Verfolgungen und Leiden für Eure Heiligkeit und die Vernichtung verschiedener Völker.

Heiliger Vater, bis 1926 ist das alles Geheimnis geblieben gemäß dem ausdrücklichen Auftrag Unserer Lieben Frau;
dann, nach einer Offenbarung, verlangte sie die Verbreitung der Sühnekommunion an den fünf ersten Monatssamstagen mit der Beichte, einer viertelstündigen Betrachtung der Rosenkranzgeheimnisse und Gebet eines Rosenkranzes in der Meinung, Sühne zu leisten für die Verunehrungen, Gotteslästerungen und Gleichgültigkeiten gegenüber ihrem Unbefleckten Herzen.

Sie versprach jenen, die diese Andacht üben, in der Sterbestunde beizustehen und alle notwendigen Gnaden, um gerettet zu werden. Ich habe diese Forderungen Unserer Lieben Frau dem Beichtvater mitgeteilt, der sich um die Verwirklichung bemühte; am 13. April 1939 hat der Bischof von Leary sich gewürdigt, in Fatima diese Forderungen Unserer Lieben Frau zu veröffentlichen.

Ich bitte EureHeiligkeit, diese Andacht auf die ganze Welt auszudehnen.

Und jetzt, Heiliger Vater, erlaube ich mir, noch eine Bitte vor­zutragen, die ein glühendes Verlangen meines armen
Herzens ist: dass das Fest zu Ehren des Unbefleckten Herzens Marias als eines der Großen Feste der Kirche auf die ganze Welt ausgedehnt werde.

In größter Ehrerbietung und Ehrfurcht erbitte ich den Apostolischen Segen.

Tuy (Spanien), 2. Dezember 1940 Maria Lucia de Jesus

Wie schon erwähnt, sind es wohl Abertausende von Katholiken aus dem einfachen Volk in den Pfarreien, welche den Ernst dieser Bitte Mariens nachkommen und den Sühnesamtag im Sinne von Fatima halten.

Doch aus dem Brief von Sr. Lucia an den Hl. Vater ist wesentlich mehr zu erkennen. Nämlich die Tatsache, dass der Hl. Vater kraft seiner apostolischen Autorität diesen Rettungsanker weltweit als offizielle Andacht der Kirche einführen muss.
Und genau das ist bisher noch nicht geschehen!
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09.03.2013, 07:23

Doch aus dem Brief von Sr. Lucia an den Hl. Vater ist wesentlich mehr zu erkennen. Nämlich die Tatsache, dass der Hl. Vater kraft seiner apostolischen Autorität diesen Rettungsanker weltweit als offizielle Andacht der Kirche einführen muss.
Und genau das ist bisher noch nicht geschehen!


Wobei es ja Gründe dafür geben muss, dass dies nicht geschehen ist. Sind die bekannt?
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09.03.2013, 08:59

Die Gründe sind nicht bekannt, dürften aber im Zusammenhang mit der sehr grossen Verzögerung der Verkündigung des 3. Teils des Fatimageheimnisses im Zusammenhang stehen. Dieser Teil spricht eindeutig "Russland" an. Nun ist aber bekannt, dass Papst Paul VI., der ja in einer recht interessanten "Ostpolitik" aktiv war, dies als nicht opportun ansah, Russland an das Unbeflechte Herz Mariens zu weihen.
Von Papst Johannes XIII. weiss man, dass er den verschlossenen Briefumschlag mit dem 3. Teil des Fartimageheimnisses öffnete und - wegen dem Konzil - es ebenfalls als nicht opportun befand, den Text zu veröffentlichen. Er schloss den Umschlag und deponierte ihn im Geheimarchiv der Glauenskongregation.
Nach den Schüssen auf Papst Johannes Paul II. vom 13. Mai 1981 auf dem Petersplatz liess sich der Papst eine Fatimastatue ans Krankenbett bringen, sobald er aufwachte. Dies geschah durch den damaligen teschechischen Exil- und Kurienbischof Pavel Hnilica. Ein Foto, das der Bischof machte, zeigt den Papst "fast" wie sprechend

mit der Statue. Erst dann begann man sich auf höchster Ebene der Kirche mit den beiden grossen Aussagen von Fatima zu beschäfftigen: a) die Weihe Russlands und 2) der Sühnesamstag.
Wie ernst es JPII nahm, kann man daran ablesen, dass er schon am 13. Mai 1982 bei seiner ersten Pilgerfahrt nach Fatima "probierte", diese Weihe vorzunehmen - und sie in der Folge noch zweimal, das letzte Mal am 25. März 1984, vollzog.
2002 hat JPII das bisher als "BAM" (Blaue Armee Mariens) bekannte Fatima-Appostolat in den Rang eines "Fatima-Weltapsotolats päpstlichen Rechts" erhoben (ich war damals in Rom dabei!) und ihm den Auftrag gegeben, den Sühnesamstag weltweit bekannt zu machen etwa im Hinbick auf dessen offiziellen Einführung.
Allerdings, nach dem Wunsch der Gottesmustter hätte das 3. Geheimnis schon 1960 verkündet werden sollen! Wer weiss, was alles anders gelaufen WÄRE!
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09.03.2013, 09:13

Die fünf Gründe

Jesus sagte zu Sr. Lucia: "Meine Tochter, es geht um die fünf Arten von Beleidigungen des Unbefleckten Herzens Mariä:
1. Gegen die Unbefleckte Empfängnis
2. Gegen die Jungfräulichkeit
3. Gegen die Gottesmutterschaft, zugleich mit derAblehnung, sie als Mutter der Menschen anzuerkennen
4. Wegen all jenen, die öffentlich versuchen, den Kinderherzen die Gleichgültigkeit, die Verachtung und sogar den Hass gegendiese Unbefleckte Mutter einzuflößen
5. Wegen jenen, die sie direkt in ihren heiligenBildern verunehren."

Parallelen
Der Auftrag Jesu an die hl. Margareta Maria Alacoque in der Vision vom 16. Juni 1675 über die Herz-Jesu-Verehrung wurde gekrönt in der Einführung des Herz-Jesu-Festes durch S. Heiligkeit, den sel. Papst Pius IX., sowie durch die Heiligsprechung der Seherin in schweren Zeiten der Welt und der Kirche am 13.Mai 1920 durch Seine Heiligkeit Papst Benedikt XV.
Die Andacht der neun Herz-Jesu-Freitage ist einegnadenbringende Vertiefung zum Herz-Jesu-Fest.
Das Herz-Marienfest ist im liturgischen Kalender fest verankert, jedoch fehlt, analog zur Herz-Jesu-Verehrung, die Andacht der fünf Sühnesamstage.

Papst Johannes Paul II. hat die Seherin vonKrakau/Lagiewniki am 30. April 2000 heiliggesprochen und verkündete das "Fest der Göttlichen Barmherzigkeit".Sein Hinscheiden in die Ewige Heimat am Vorabend des Barmherzigkeitsfestes 2005, zugleichauch der Sühnesamstag im Sinne der Fatima-Botschaft, ist ein gewaltiges Zeichenseines Ruhens in Gott und die finale Bestätigung seines Leitwortes TOTUS TUUS - GANZ DEIN!

Die Höllenvision und das Mittel, Seelen vom ewigen Verderben zu erretten ist wohl Höhepunkt und zentrale Botschaft der Erscheinungen der Gottesmutter in Fatima. In derselben Vision versprach die Gottesmutter erneut
zu kommen, um der Menschheit einen Rettungsanker vor Irrtum und Verderben anzubieten.

Dieser Höhepunkt der Fatimabotschaft findet in Pontevedra 1925 seine Fortsetzung. Um auf die Notwendigkeit schnellen Handelns hinzuweisen folgte die Rückfrage des Jesuskindes knappe 2 Monate später.

In der Vision vom 13. Juli 1917 sagt die Gottesmutter eindeutig: „Um das zu verhüten, werde ich kommen, um
1) die Weihe Russlands an mein Unbeflecktes Herz und 2) die Sühnekommunion an den ersten Samstagen zu fordern. Wenn man auf meine Wünsche hört, wird Russland sich bekehren, und es wird Friede sein.“
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Dolfi

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09.03.2013, 09:46

„Wenn man auf meine Wünsche hört…“

Der Himmel zwingt nicht, er will uns gewinnen. Er will uns am Schönsten und Heiligsten mitarbeiten lassen, an der Rettung der Seelen! Ist es nicht die erste und wichtigste Aufgabe, ja man könnte ohne Übertreibung sagen, die einzige Daseinsberechtigung für jeden Christen, für die Kirche, ja für alle Menschen, Seelen vor der Hölle zu erretten?

Allerdings hat die Erfüllung Ihrer Bitte einen doppelten Ausgang. Der erste ist die Zusage des Friedens. Verwerfen die Menschen den Wunsch des Himmels, dann wird folgerichtig der Widersacher der Immaculata seine Wünsche der
Menschheit präsentieren, was zur Folge haben wird... - ich zitiere weiter die Worte der Gottesmutter vom 17. Juli 1917:

"Wenn nicht,
dann wird es(Russland, das heißt jene gottlose Ideologie, die dort Gestalt angenommen hat) seine Irrlehren über die Welt verbreiten, wird Kriege und Verfolgungen der Kirche heraufbeschwören, die Guten werden gemartert werden, der Heilige Vater wird viel zu leiden haben; verschiedene Nationen werden vernichtet
werden.“


Es ist lächerlich, wenn sich einige Politiker das sogenannte „Ende des Kommunismus“ als Goldmedaille an die Brust stecken; vielmehr muss in größter Bescheidenheit festgestellt werden, dass die Menschheit auf das
Friedensangebot Mariens nicht eingegangen ist und daher war es Satan selbst, der die Fesseln geographischer
Grenzen sprengte, damit sich die gottlose Ideologie auf der ganzen Welt hemmungslos verbreiten kann. Ist jemand hier, der nicht bestätigen könnte, dass seit dem sog. „Ende des Kommunismus“ genau das passiert ist? Denn das Gegenteil davon wäre die völlige Bekehrung Russlands


RUSSLAND ODER SOWJETUNION?
Aus dem genauen Hinschauen auf die Aussage Mariens vom Juli 1917 erschließt sich unserem Geist so manches Verborgene. Im Juli 1917 spricht SIE von „Russland“. Aber schon im Oktober desselben Jahres gab es kein Russland mehr - es entstand die Sowjetunion. Erst 1989, also nach der Russlandweihe von Papst Johannes Paul II. vom 25. März 1984, gab es wieder ein Russland auf der Landkarte. Das entspricht der Aussage Mariens von 1917, wo es eindeutig um „Russland“ geht.
Nun, heute haben wir wieder Russland. In der Aussage Mariens geht es 1917 also NICHT um die politischen Staatsgrenzen (sonst hätte sich die „Sowjetunion“ bekehren müssen!), sondern um jene teuflische und gottesleugnerische Macht, die im Oktober 1917 in „RUSSLAND“ die Macht ergriff und sie als „Sowjetunion“ der Welt präsentierte. Ihr hätte mit dem Rosenkranzgebet ein deutlicher Riegel vorgeschoben werden müssen, damit es, wieder zum Namen „RUSSLAND“ zurückkommend (1989), sich bekehren kann.

Und… ? Hat sich das 1989 neu entstandene „Russland“ bekehrt? Wenn unser Befund auf „Nein“ lautet, muss wohl der Teil von der Verbreitung atheistischer Irrlehren auf der ganzen Welt – wie von der Gottesmutter vorhergesagt – als eingetretener Fall mit all seinen Konsequenzen angenommen werden!

Die Menschheit wurde also 1917 vom Himmel vor die Wahl gestellt: Dem Wunsch der Gottesmutter folgen oder sich dem grausamen Diktat der Herrschaft der Hölle beugen. Und die Menschheit hat sich entschieden…!

Dennoch wird nie und niemals das Böse das letzte Wort sprechen. Noch immer ist Gott es, der das Heft der Geschichte der Menschen und des Weltalls in Händen hält. Wenn wir nicht bereit sind, Sühne zu leisten, dann werden wir sühnen müssen. Doch eines ist sicher, und es verleiht Trost und Kraft, wenn die Gottesutter am Ende dieser folgenschweren Botschaft sagt: Ganz gleich, wie ihr euch entscheidet und welchen Weg ihr beschreiten
werdet,

„Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren. Der Heilige Vater wird mir Russland weihen, das sich bekehren wird, und es wird der Welt eine Zeit des Friedens geschenkt werden“.
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"Wir aber verkünden Christus, den Gekreuzigten!" 1 Kor 1.23

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Dolfi« (09.03.2013, 09:54)


herzrosenduft

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09.03.2013, 09:54

Kennen Sie die "Blaue Armee" und den Gründer Pfarrer Fuchs? Ist dies nicht aus der Fatimabewegung hervorgegangen und wurde die Blaue Armee nicht mit dem Rosenkranzsühnekreuzzug vereint? Das Rosenkranzbeten wurde doch eigentlich durch die Botschaften von Fatima modern. Die Rosenkranzbeter verstanden sich doch als Armee des Vatikan. Hatte nicht ein Russenpräsident nach den Armeen des Papstes gefragt? Das liegt alles schon so weit zurück und war vor meiner Zeit...
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Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

Dolfi

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09.03.2013, 10:32

1) Kennen Sie die "Blaue Armee" und den Gründer Pfarrer Fuchs? Ist dies nicht aus der Fatimabewegung hervorgegangen und 2) wurde die Blaue Armee nicht mit dem Rosenkranzsühnekreuzzug vereint? 3) Das Rosenkranzbeten wurde doch eigentlich durch die Botschaften von Fatima modern. 4) Die Rosenkranzbeter verstanden sich doch als Armee des Vatikan. 5) Hatte nicht ein Russenpräsident nach den Armeen des Papstes gefragt? Das liegt alles schon so weit zurück und war vor meiner Zeit...
1) Pfarrer Fuhs hat in der Tat das anfänglich in nationalen Gruppen bestehende Fatima-Apostolat in Deutschland gegründet. Die Regensburger Zeitschrift (herausgegeben vom Institutum Marianum) geht auf seine Gründung zurück. Damals nannten sich alle nationalen Gruppen: Blaue Armee Mariens. Ich komme in meinem "Fatima-Thread" darauf zu sprechen. Somit ist das heutige Fatima-Weltapostolat aus der BAM hervorgegangen.
2) Leider kam es nie zu einer Fusion der beiden bis zum heutigen Tag. Das tut der Sache aber keinen Abbruch - und ich weiss nichts davon, dass einer solche Fusion je zur Diskussion stand. Es ist schon gut, dass sich der Rosenkranz-Sühnekreuzzug, vn Pater P. Pavlicek in Wien 1945 gegründet, weiterhin im Gebet um deas Wohl und Wehe des Glaubens IN ÖSTERREICH! Das Gebet für Österreich seitens dieser grossen Beterschar ist heute wohl nötiger als damals, da man die sowjetischen Truppen mit dem Rosenkranz aus Österreich "hinausbetete", denn dafür wurde diese Aktion gegründet. Tja, in grosser Not wenden sich die Menschen eben EINER MUTTER zu, die in Fatima ja versprochen hat, durch den Rosenkranz sogar "Kriege verhindern zu können"!
3) Die Gottesmutter hat am 13. Oktober 1917 "ihren" Namen genannt: Ich bin die Königin des Rosenkranzes. Nie und nirgends wurde seither das Gebet des Rosenkranezs mehr in den Mittelpunkt des eigenen Apostolats gestellt wie hier. In Fatima gibt die Gottesmutter diesem Gebet eine sehr grosse Vorrangstellung und auch eine bezwingende Macht ("Betet täglich den Rosenkranz... und all das, was die Gottesmutter damit verbunden hat, ist eine der zentralen Aussagen der Erscheinungen in Fatima).
4) Naja, geradezu "Armee des Vatikans" nannten wir uns nie. Aber die bedingungslose Treue zum rechtmässigen Lehramt, zum Papst, ist uns - nicht zuletzt durch die weltweite Anerkennung durch JPII - als ernstes Mitgift in die Wiege gelegt worden! Maria wird NIE etwas gegen die Kirche, gegen das Lehramt - ja nicht einmal gegen einen Priester - sei er denn sozusagen "gut oder weniger gut"- sagen. Denn vor Maria ist der Priester das, was er in der Tat ist: Alter Christus! (ein zweiter Christus, gerade mit und wegen seiner nicht selten allzu menschlichen Zügen...). Und so wird Maria NIE GEGEN IHREN EIGENEN SOHN im Priester, und gegen ihren Sohn in der Kirche, dem mystischen Leib Ihres Sohnes, sein können. Darum ist im Fatimaapostolat die Devise: Priester = Marianisch. (Wer das als Übertreiebung sieht, ist selber Schuld daran. denmn wir übertreiben nicht - auch nicht im Marianischen - wir "missionieren" nicht etc... aber, IM FATIM APOSTOLAT ist Maria ergänzender Teil des katholischen Glaubens! Und das ohne Wenn und Aber!)
5) Der "Repräsentant" ist kein anderer, als General und Genosse Josif Wissarjonovitsch Dschugaschwili (Armenier von Geburt, dann orthodoxer Theologiestudent, schliesslich als blutrünstiger Diktator unter dem Namen Stalin bekannt) selbst. Als man ihn auf der Konferenz von Jalta aufmerksam machte, dass man einiges (...) in Europa nicht könne mit Rücksicht auf den Hl. Stuhl, stellte er die zynische Frage: Wieviele Batallione hat der Papst?
Nun, die Antwoert erhielt er - ich komme auch darauf noch zurück - von Pater Pio. Als er gefragt wurde: Wann denn Russland sich nach der Aussage der Gottesmutter von Fatima bekehren werde, gab er zur Antwort: Dann, wenn ihr für jeden Kommunisten einen Rosenkranzbeter als Mitglied in der Blauen Armee habt!

PS Ironie des Schicksals: Stalin ist schon lange aus dem Grab geworfen worden - Die BAM besteht heute als weltweites Apsostolat.
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Dolfi

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09.03.2013, 10:40

Drei Etappen zum Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens

Maria nennt in einem einzigen Satz beide Momente, die das Ende satanischer Irreführung und Herrschaft über den Menschen markieren, und die sich VOR IHREM Triumph vollziehen müssen:
1.
Zuerst muss es einen Triumph der Sühne an Ihr Unbefleckten Herz geben. Dieser wird herbeigeführt durch den
gehorsamen und demütigen Vollzug der fünf Herz-Maria-Sühnesamstage, der wiederum seinerseits die Bekehrung Russlands erwirken wird.
2.
Der Himmel wird diesen Triumph der Sühne in der Weihe Russlands durch den Hl. Vater an Ihr Unbeflecktes Herz in Einheit mit ALLEN Bischöfen der Welt durch die völlige Abkehr „Russlands“ – und somit der ganzen Welt - vom Atheismus krönen.
3.
Dann erst folgt der letzte Triumph, DER TRIUMPH DES UNBEFLECKTEN HERZENS MARIENS in der völligen Vernichtung Satans und satanischer Macht über den Menschen, in der Ankunft und Verwirklichung des Reiches Mariens, das der endgültigen Herrschaft Christi vorauszugehen hat, da Maria IMMER Wegbereiter für Jesus Christus ist, Wegbereiter auch seiner Wiederkunft in Herrlichkeit.
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Dolfi

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09.03.2013, 10:54

Zwischenruf

Ich werde eine kleine Pause einschalten, bis ich mit "Fatima" weiterfahre - immer vorausgesetzt, ich werde von der Leitung nicht zurückgepfiffen, wie man es seinerzeit mit Paulus in Athen machte, als er ihnen von der Auferstehung Jesu predigte...
Einerseits können/könnten Fragen auftauchen, andererseits möchte ich Zeit geben, doch alles zuerst einmal von jenen gelesen zu werden, die es GERNE lesen (natürlich auch vpn den anderen, die es nicht gerne lesen... denn bekannterweise entstehen daselbst die meisten Fragen).

Mein "Zwischenruf"
2017 begehen wir
das 100-Jahr-Jubiläum der Erscheinungen von Fatima
und
das 500-Jahr Jubiläum von Luthers Zerreissen der Einheit der westlichen Kirche.

Was werden wir Katholiken in erster Linie zu feiern haben?
100 Jahre fatima - und FRIEDEN
oder
500 Jahre Luther - und SPALTUNG?
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herzrosenduft

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09.03.2013, 11:42

Es heißt, dass Papst Pius XII. 1942 die Welt dem Unbefleckten Herzen Mariens geweiht hat, allerdings nicht im Verein mit den Bischöfen der Welt. Aber daraufhin sei es immer an Marienfeiertagen im Krieg zu Niederlagen von Nazideutschland gekommen, die Kapitulation der deutschen Armee in Stalingrad und auch die Kapitulation Deutschlands seien an einem Marienfeiertag geschehen. Wie muss man das richtig sehen?
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09.03.2013, 12:05

Geht es nicht auch auf Fatima zurück, dass man alle 4 Wochen beichten gehen soll, dass man häufig die Eucharistie besuchen soll, dass man den Rosenkranz beten soll, dass man das Unbefleckte Herz Mariens verehren soll? War das nicht der ausdrücklich Wunsch Mariens?
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19

09.03.2013, 12:08

@ Dolfi

Achtung! Josef Stalin war ein GEORGIER! Kein ARMENIER! Er ließ Djugaschwili, Namen mit der Endung " ili" sind in Georgien üblich, Namen mit der Endung " ian" sind armenisch. Stalin war im orthodoxen Priesterseminar von Tiflis, wäre er Armenier gewesen, hätte er eine altorientalischen Kirche angehört.
Als man Papst Pius XII 1953 den Tod Stalins meldete, sagte dieser: "Jetzt wird er wissen, wie viele Divisionen wir haben!" Msgr. Franz Schlegl

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09.03.2013, 12:11

Was Sie da sagen, dass Maria niemals schlecht über die Priester spricht, das finde ich sehr gut! Es ist gut, dass Sie das hier sagen. Das glaube ich auch und daran kann man auch die Echtheit oder Unechtheit einer Botschaft schon von weitem erkennen.

Sind Sie ein marianischer Priester? Dann kennen Sie sicher Don Gobbi und das blaue Buch. Was halten Sie davon? In unserer Gegend gibt es eine ganze Reihe marianischer Priester und sie treffen sich an bestimmten Tagen in Kirchen zum Gebet. Sie halten Gebetszönakel. Haben die marianischen Priester nicht ihren Sitz in Stuttgart, oder vertue ich mich da?
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