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21

20.08.2015, 12:46

@herzrosenduft

Weder dieses Gebet, noch das Fatimagebet gehören zum Rosenkranz! Sie brauchen nur einmal anzuhören, wie der lateinische Rosenkranz aus Radio Vatikan vorgebetet wird! Da kommt keines dieser Gebete vor. Ich besitze eine Aufnahme mit Papst Johannes Paul II, auf der ebenfalls diese zwei Gebete nicht vorkommen und das Geheimnis nur vor den 10 Ave Maria gesagt wird.Msgr. Franz Schlegl

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Msgr. Mag. Franz Schlegl« (20.08.2015, 16:07)


herzrosenduft

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22

20.08.2015, 13:58

Mir ist schon bekannt, dass diese Gebete nicht direkt zum Rosenkranz gehören. Aber es war der ausdrückliche Wunsch der Gottesmutter in Fatima, so wie ich weiß, dass dieses eine zitierte Gebet an jedes Gesätz angehängt werde. Und auf der offiziellen Seite des Vatikan wird das auch als "verbreitet" hingenommen. Siehe http://www.vatican.va/special/rosary/doc…uminosi_ge.html.

Meine Frage geht dahin, ob speziell das Gebet "Mein Gott, ich glaube an dich...", das aus der Fatimabotschaft stammt, öffentlich in der Kirche gebetet werden darf.

Es gibt Gebete, die nicht für den öffentlichen Gebrauch bestimmt sind.

Nennt man das nicht auch "Imprimatur", wenn es kirchlich erlaubt und geprüft ist?

Ich frage deshalb, weil ich mir vorstellen könnte, dass einige Mitbeter dieses Gebet oder ähnliche "Sondergebete" vielleicht nicht mittragen möchten, weil es ihrer Glaubensmentalität widerspricht. Der Friede soll ja unter den Gläubigen gewahrt bleiben. Gibt es deshalb irgendwelche Regeln, die eingrenzen, welche Gebete bei Andachten gebetet werden sollen?

Unser Pastor hat z.Bsp. ausdrücklich darum gebeten ein bestimmtes Gebet zum Erzengel Michael nicht am Ende einer Rosenkranzandacht zu beten, obwohl er gegen dieses Gebet nichts einzuwenden hat. Aber er bittet darum es nicht öffentlich in der Kirche zu beten. Es handelt sich um das Gebet:

"Heiliger Erzengel Michael,
mit Deinem Licht erleuchte uns
mit Deinen Flügeln beschütze uns
mit Deinem Schwert verteidige uns"
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Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

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mysterium fidei

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23

21.08.2015, 17:43

Ich beobachte eine grundsätzliche Tendenz, den gemeinsam gebeteten Rosenkranz noch mit Sondergebeten aufzufüllen. Und ich beobachte, dass ich mich grundsätzlich damit nicht allzuwohl fühle, vor allem, wenn es viele Gebete werden.

Wer noch besondere Gebete mag, kann sie gern privat vorher und nachher beten. Aber a) muss man den Rosenkranz nicht endlos über die gewohnte Länge ausdehnen und b) empfinde ich es als angenehm, wenn ich beim Rosenkranz nicht plötzlich mit irgendwelchen Gebeten konfrontiert werde, die ich nicht kenne, deren Herkunft mir vielleicht zweifelhaft ist, die vielleicht auch nicht meinem eigenen Frömmigkeitsstil entsprechen. Ich würde es mir sonst überlegen, dort nochmal den Rosenkranz mitzubeten.

Auch ist es schön und sinnvoll, wenn sich die Gepflogenheiten des Rosenkranzbetens regional nicht allzusehr unterscheiden.
Ubi petrus ibi ecclesia
Wo Petrus ist, da ist die Kirche

herzrosenduft

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24

21.08.2015, 19:10

Mir ist das unangenehm, wenn Vorbeter ihre eigene Art zu sehr einbringen und alle möglichen Gebete beten, die eigentlich nicht unbedingt jeden ansprechen. Etwas Neues ist manchmal ganz erfrischend für den Geist und kann anregend wirken. Aber wenn man regelrecht bombardiert wird, dann kann es unangenehm werden.
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herzrosenduft

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25

30.09.2015, 21:49

Das hat jetzt nicht unbedingt etwas mit Glaubenswissen zu tun; aber ich stelle mir vor, dass der christliche Glaube wie ein Kreis ist. Im Zentrum steht Jesus Christus, die Beziehung zu ihm, die Gottes- und Nächstenliebe, die Heilige Eucharistie... diese Dinge sind zentral für den Christen und gelten eigentlich wohl für alle. Darum herum grenzen weniger bedeutende Glaubenswahrheiten und Glaubensansichten bis hin zum äusseren Rand des Kreise, wo sich ganz spezielle Dinge wiederfinden, die nicht für jeden Gültigkeit haben und die nicht für jedermann in Frage kommen. So kann man eine Ordnung in die vielen Eindrücke bekommen, die man beim Betrachten des Glaubens und der Gläubigen erhält.
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Lorger

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26

30.09.2015, 22:27

RE: @herzrosenduft

Weder dieses Gebet, noch das Fatimagebet gehören zum Rosenkranz! Sie brauchen nur einmal anzuhören, wie der lateinische Rosenkranz aus Radio Vatikan vorgebetet wird! Da kommt keines dieser Gebete vor.

Ich finde - wie viele andere, dass das Fatimagebet zum Rosenkranz dazugehört. Außerdem sollte es für einen jeden Beter wichtig sein, für die Anliegen der Bekehrung der Sünder (wozu ein jeder von uns gehört), für alle Sterbenden (dass sie nicht in die Hölle kommen) und die Armen Seelen zu beten. So ist es es zumindest ein guter und sicher auch gottgefälliger Brauch, dieses kleine aber wichtige Gebet nach jeden Gesätzchen zu beten. Das Fatimagebet findet sich auf vielen Websites, so auch auf der Hompage unserer Erzdiözese. https://www.erzdioezese-wien.at/site/gla…eten/rosenkranz

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lorger« (30.09.2015, 22:33)


27

06.10.2015, 13:12

Man sollte nicht vergessen, dass der Rosenkranz wie auch der Kreuzweg und Andachten nicht zur Liturgie gehören, sondern zur persönlichen Frömmigkeit. Ihn falsch zu machen ist daher gar nicht möglich. Dort wo er das Fatima-Gebet enthält ist er genauso richtig wie dort wo an einem Tag andere Geheimnisse als im Gotteslob gebetet werden. Im Kern geht es um eine Betrachtung des Leben Jesu.Jeder Rosenkranz sei ein Evangelium, sagte neulich jemand zu mir. Die Kirche bietet Vorschläge für die Gläubigen, wie ein Rosenkranz gebetet werden kann, die sind aber keine Vorschrift oder ähnliches. Wichtig ist, dass man sich dem Leben Jesu und seinen Geheimnissen nähert und diese meditiert. Außerdem ist der Rosenkranz ein schönes Instrument, mit dem man im Einklang mit der ganzen Kirche beten kann. Denn er vereint nicht nur mit dem Klerus, sondern auch mit vielen Jahrhunderten Volksfrömmigkeit und mit den einfachen Menschen. Das Stundengebet hingegen ist limitiert und wurde mit der Reform verändert. Der Rosenkranz ist daher noch ein Schritt mehr im Herzen der Einen Kirche Christi.
In allem die Liebe!

herzrosenduft

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28

06.11.2015, 09:49

Gestern haben wir folgende Tageslesung in der heiligen Messe gehört:

Brief des Apostels Paulus an die Römer 14,7-12.

Brüder! Keiner von uns lebt sich selber, und keiner stirbt sich selber:
Leben wir, so leben wir dem Herrn, sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Ob wir leben oder ob wir sterben, wir gehören dem Herrn.
Denn Christus ist gestorben und lebendig geworden, um Herr zu sein über Tote und Lebende.
Wie kannst also du deinen Bruder richten? Und du, wie kannst du deinen Bruder verachten? Wir werden doch alle vor dem Richterstuhl Gottes stehen.
Denn es heißt in der Schrift: So wahr ich lebe, spricht der Herr, vor mir wird jedes Knie sich beugen, und jede Zunge wird Gott preisen.
Also wird jeder von uns vor Gott Rechenschaft über sich selbst ablegen.



Man kann diese Lesung eigentlich nur mit dem Hintergrundwissen verstehen, dass es in der damaligen Gemeinde - genau wie heute - konservative und liberale Christen gegeben hat, die sich gegenseitig verachteten und die anderen geringschätzten. Deshalb spricht Paulus in diesem Brief sehr klare Worte an beide Parteien. Seine Worte gelten noch heute für uns...
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herzrosenduft

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29

20.12.2015, 12:28

Heute haben wir in der heiligen Messe aus dem Gotteslob das Lied "Magnificat" gesungen. Dabei ist mir bewusst geworden, mit welcher Freude Maria über ihre Berufung gejubelt haben muss. So schön, wie ihre Berufung auch war, so groß war auch im Gegenzug das Leid und die Not, die sie auf Grund ihrer Berufung erduldet hat.
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30

23.01.2016, 20:04

Bibelwissen ist ähnlich aufgebaut wie Wikipedia... hier können sich Bibelfeste mit ihrem Wisssen einbringen

siehe http://www.bibelwissen.bibelthemen.eu/wi….php/Hauptseite
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herzrosenduft

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28.01.2016, 07:05

"Es ist besser Christ zu sein ohne es zu sagen, als es zu sagen, ohne dass man es ist.
Man kann sehr wohl den Glauben lehren, vorausgesetzt man praktiziert, was man lehrt. "


zitiert aus www.evangeliumtagfuertag.org
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »herzrosenduft« (05.03.2016, 20:50)


herzrosenduft

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32

05.03.2016, 20:56

In einer VaterUnser-Bitte heißt "...dein Wille geschehe".

Könnte man sich nicht daran stoßen, indem man denkt: "Wie kann ich mich nur dem Willen eines anderen aussetzen? Was wird geschehen, wenn ich mich dem Willen Gottes aussetze? Muss ich untertänigst tun, was Gott sagt?"

Aber ist es nicht ganz anders? Ist Gott nicht die Liebe? Erkennt er mich denn nicht ganz so wie ich bin? Weil Gott die Liebe ist, kann er mir doch nur Gutes tun! Ist es dann nicht für mich besser, dass sein Wille geschieht, weil er viel besser weiß, was für mich gut ist... besser als ich selbst? Ist es nicht viel besser für mich, wenn der Wille Gottes an mir geschieht? - Dann kann ich diese VaterUnser-Bitte gut annehmen und mit Überzeugung und Vertrauen beten...
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Siegfriedo

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33

05.03.2016, 22:23

Ich denke, dass herzrosenduft das so richig sieht,
dass der Wille Gottes geschehe.
Aus meiner Sicht kann ich da nichts ergänzen, nur bestätigen.

Wenn wir nun schon beim Vaterunser sind,
dann hätte ich da eine andere Stelle, die mir eher Schwierigkeiten bereitet,
nämlich die, dass ER uns nicht in Versuchung führen möge.
Darüber hat sich glaube ich schon die Theologie zur Genüge Gedanken gemacht.
Eine schlüsige Auslegung hätte ich doch gerne erhalten.
Maria unsere Liebe Frau,
auf dich wir hoffen und vertraun.
Du führst uns hin zu Jesus Christ,
der unser aller Heiland ist.

Dammerl

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34

06.03.2016, 09:58

Bei Nikolaus von Kues (Die Vaterunser-Erklärung, ins Neuhochdeutsche übertragen von Wolfgang Jungandreas, 2. vollständig überarbeitete Auflage von Kurt Gärtner und Andrea Rapp, Trier: Paulinus-Verlag, 1999) liest man unter "Dein Wille geschehe" folgende schöne Auslegung:

In diesen Worten werden wir gelehrt, daß alle Dinge von Gott ausfließen nach dem Willen Gottes, und daß alle Dinge für ihr Wesen keine andere Ursache haben als Gottes Willen, daß der Himmel Himmel ist und die Erde Erde ist und ein Mensch ein Mensch ist. Das ist aus keinem andern Grund, als daß Gott das so will. Darum fließen in dem Wort geschehe mit dem Willen alle Dinge von dem Vater in ihr Sein. Das ist nichts anderes, als daß alle Dinge alles, was sie sind, von einem dreifaltigen Gott sind, von dem Vater in seinem Wort, das ist der Sohn, mit seinem Willen, das ist der Heilige Geist. Darum merke, daß in den drei Worten Dein Wille geschehe alle Dinge in ihrem Ausfluß bezeichnet sind: von Gott dem Vater in dem Wort Dein, von Gott dem Sohn in dem Wort geschehe, von Gott dem Heiligen Geist in dem Wort Wille. Und wie die drei Worte die Dreifaltigkeit bezeichnen und in diesen Worten auf die Heilige Dreifaltigkeit hingewiesen wird, so hat ein jegliches Ding, das da ist, ein Bild Gottes und der Heiligen Dreifaltigkeit in sich, durch welches Bild das Ding ist; denn ein Ding ist etwas nur, sofern und soweit es Gottes Bild ist.

Merke, Mensch, die kurzen Worte Dein Wille geschehe, die es dir ermöglichen, in der Heiligen Dreifaltigkeit den Ausfluß aller Dinge zu verstehen!
Denn willst du wissen, wie der Mensch Mensch geworden ist, hier wirst du erkennen gelehrt, daß es keine andere Ursache gibt, als daß Gottes des Vaters Wille geschehen ist: so bei allen Dingen.


Inwieweit Kues hier eine Emanationslehre darlegt, sei zu hinterfragen.

Zu "Nicht führe uns in Versuchung" legt Kues aus:

Hier werden wir gelehrt: Auch wenn wir das Gesetz gewiß einmal erfüllt haben und Vergebung unserer Sünden erlangt, so sind wir doch nicht sicher, daß wir bestehen und nicht dadurch in die Schuld fallen, daß wir in Versuchung geführt werden. Das heißt, daß die Versuchung dann anhebt, wenn wir der Sünden ledig sind. Und wir sollen glauben, daß wir behütet werden können von Gott, daß wir bestehen und nicht fallen, und hoffen, daß wir dazu kommen sollen, und das mit Innigkeit von Gott erbitten, nämlich mit den Worten "Nicht führe uns in Versuchung", als wollten wir sprechen: «Herr, kein Trug unter irgendeiner Gestalt des Guten mit seiner Versuchung hat Macht, mich zu verführen, sei denn, Du tust das, das heißt, sein denn, Du ließest das zu insofern, als alle Dinge durch Dein Zulassen oder Deinen Willen geschehen. So bitte ich Dich: Zieh Deine schirmende Hand nicht zurück bei böser Versuchung, so kann ich nicht fallen. Sonst führst Du mich durch das Entziehen Deines Schirmes in die Versuchung, wie die Sonne dadurch, daß sie untergeht, uns die Nacht gibt, in der wir nicht sehen.»

Servus
Jesus aber bückte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde.
https://emmauspilger.wordpress.com/

herzrosenduft

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06.03.2016, 12:06

@dammerl
Ich tue mich immer so schwer damit diesen Wust an Texten durchzulesen... bzw. mich da durchzuquälen... kannst du uns nicht bitte mit deinen Worten sagen, was Nikolaus von Kues meint und sagen will?
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06.03.2016, 14:25

@Siegfriedo
Ich glaube, dass die VaterUnser-Bitte "und führe uns nicht in Versuchung" nur im Zusammenhang mit "sondern erlöse uns von dem Bösen" zu sehen ist. Ich verstehe das so: Vater, halte alles Schädliche von uns fern...
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08.03.2016, 20:12

...es könnte auch indirekt bedeuten, dass Gott nicht zulassen solle, dass wir uns von ihm trennen.
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08.03.2016, 21:25

@ herzrosenduft

NEIN!! Denn dann würden wir Gott um die Aufhebung unseres FREIEN WILLENS anflehen, der allein dafür verantwortlich ist, ob unser Handeln als GUT oder BÖSE beurteilt werden kann. Besser meint die Stelle: "Stehe uns bei, damit wir nicht in der Versuchung fallen!" Msgr. Franz Schlegl

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Msgr. Mag. Franz Schlegl« (11.06.2017, 14:22)


herzrosenduft

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39

09.03.2016, 06:05

...aber warum beten wir dann "Dein Wille geschehe"? Überlassen wir uns nicht in unserem Vertrauen Gott, der viel besser weiß, was gut für uns ist?
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herzrosenduft

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12.03.2016, 08:01

Wer gehört eigentlich alles zur Kirche?

Kirche heißt ja ursprünglich "Zum Herrn gehörig"

Paulus sagt in seinen Briefen: "Wer an Jesus glaubt, gehört dazu..." - Ist das richtig?

Oder gehören alle die zur Kirche, die auf den Namen Jesu getauft sind?

Wie ist das mit den Menschen guten Willens? Die gibt es wohl auch bei anderen Religionen und vielleicht sogar bei den Atheisten.

Wer gehört eigentich alles zur Kirche?
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