18.12.2017, 04:10 UTC+1

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: kathNews. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

herzrosenduft

Erleuchteter

Beiträge: 5 866

Wohnort: Deutschland

Beruf: Gärtner

1

08.07.2015, 20:05

Glaubenswissen

Im Forum gibt es immer wieder Fragen zum Glauben und zum Kirchenrecht. Vielleicht kann dies ein Sammelthread für solche Fragen und Antworten werden. Hier können alle Mitglieder schreiben und nicht nur die Clubmitglieder.

Ganz nebenbei: Die Kirche ruft die Gläubigen auf sich selber Glaubenswissen anzueignen, damit der Christ Rede und Antwort stehen kann, wenn es im Gespräch um Kirche und Glauben geht.
_______________________________________________________________________________________

Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »herzrosenduft« (09.07.2015, 13:50)


Siegfriedo

Schüler

Beiträge: 113

Wohnort: Kanarische Inseln

Beruf: Pensionär

2

08.07.2015, 23:02

Beichte im fremden Sprachraum

Gute Idee dieser Thread, wie ich finde.

Dann fange ich doch gleich mal mit der ersten Frage an.

Ich lebe im Ausland, also in einem fremden Sprachraum
und meine Kenntnis der anderen Sprache reicht, um zurechtzukommen.
Doch beichten z. B. würde da eine große Barriere sein.
Das würde den Priester und den Penitenten überfordern.
Ich denke, dass ich das nicht näher erklären muss.

Besonders kritisch würde es werden, wenn die Krankensalbung erforderlich ist.

Mag sein, dass meine Frage hier off topic ist, doch schließlich klammere ich mich
mal an den Begriff des Sammelthreads, den Herzrosenduft hier angestoßen hat.
Maria unsere Liebe Frau,
auf dich wir hoffen und vertraun.
Du führst uns hin zu Jesus Christ,
der unser aller Heiland ist.

herzrosenduft

Erleuchteter

Beiträge: 5 866

Wohnort: Deutschland

Beruf: Gärtner

3

09.07.2015, 13:55

@Siegfriedo
Ich könnte dich höchstens auf Internet und Kabelfernsehen verweisen, wenn es nur darum ginge die heilige Messe zu hören oder Glaubenssendungen zu verfolgen. Vielleicht hat der Monsignore in deinem Fall eine Idee...Man kann wohl nicht über das Telefon bei einem deutschsprachigen Priester beichten. Das habe ich zumindest nie gehört. Bei einer Krankensalbung wäre es eigentlich egal, welche Sprache der Priester spricht. Der Kranke muss wohl nicht Antworten im Gebet geben.
_______________________________________________________________________________________

Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

Beiträge: 2 381

Wohnort: 1010, WIEN

Beruf: Kath.Priester des röm.Ritus (Stephansdom) u.Erzpriester des byzant.Ritus(für Ukrainer) / Gymnasiallehrer ( Rk ) i.R.

4

09.07.2015, 14:09

@Siegfriedo

Jedes Ordinariat verfügt über eine Liste von Priestern, die verschiedenen Fremdsprachen sprechen, das kann man leicht herauskriegen.
In Wien hatten wir Fragen zur Beichte, schriftlich im 10 Sprachen, auf die der Beichtende nur mit JA oder NEIN zu antworten hatte.
Die Krankensalbung sollte JEDER Priester auch im LATEINISCH spenden können. Also auch kein Problem! Msgr. Franz Schlegl

Siegfriedo

Schüler

Beiträge: 113

Wohnort: Kanarische Inseln

Beruf: Pensionär

5

10.07.2015, 14:45

@ Herzrosenduft,

an der Heiligen Messe hier kann ich teilnehmen und auch die Liturgie verständlich verfolgen.
Dabei sieht man als Deutscher besonders, wie schön es doch ist, dass unsere katholische Kirche
eine gemeinsame Liturgie hat, einen Rahmen, der auf der ganzen Welt gleich ist.
Auch Werktagsmessen werden angeboten.
Und wir haben hier auch Satelliten-Fernsehen mit allen deutschen Programmen wie man es in Deutschland gewohnt ist.
So bin ich also in dieser Hinsicht gut versorgt.

Wegen deiner anderen Gedanken in deiner Antwort werde ich in meiner Antwort an den Montsignore eingehen.
Maria unsere Liebe Frau,
auf dich wir hoffen und vertraun.
Du führst uns hin zu Jesus Christ,
der unser aller Heiland ist.

Siegfriedo

Schüler

Beiträge: 113

Wohnort: Kanarische Inseln

Beruf: Pensionär

6

10.07.2015, 15:31

@verehrter Montsignore,

danke für die Hinweise auf Listen, die durch die Ordinariate vorgehalten werden sollten.
Mein zuständiges Ordinariat befindet sich auf eine der Nachbarinseln.
Wir haben auf unserer Insel nur vier spanische Pfarrer und keiner von ihnen spricht deutsch.
Nun gut, es gäbe also nach entsprechenden Recherchen wohl eine Möglichkeit herauszufinden,
auf welcher Insel und bei wem das dann möglich wäre.
Aber im Bedarfsfall und besonders für den Notfall wäre ich erstmal aufgeschmissen.

Nun habe ich mal eine konkrete Situation vor Augen.
Gesetzt den Fall eines Unfalls oder einer ähnlich kritischen Situation, vielleicht im Krankenhaus.
Auf alle Fälle würde ich dann nach einem katholischen Priester rufen
und er würde mir die Krankensalbung geben. Soweit ist das dann kein Problem.
Doch beichten könnte ich wohl nicht.
Wie sähe dann die Notlösung für mich aus.
Bei mir ein Priester, ich möchte beichten, könnte ihm das auch klarmachen.
Welche praktische Lösung bietet sich dann für mich un den Priester an?
Maria unsere Liebe Frau,
auf dich wir hoffen und vertraun.
Du führst uns hin zu Jesus Christ,
der unser aller Heiland ist.

Beiträge: 2 381

Wohnort: 1010, WIEN

Beruf: Kath.Priester des röm.Ritus (Stephansdom) u.Erzpriester des byzant.Ritus(für Ukrainer) / Gymnasiallehrer ( Rk ) i.R.

7

10.07.2015, 16:44

@ Siegfriedo

Indem Sie Ihre Sünden auf Deutsch sagen und er sie trotzdem absolviert. Oder ein bisschen Spanisch lernen, zum Beispiel den Beichtspiegel :) ;( Msgr.Franz Schlegl

Siegfriedo

Schüler

Beiträge: 113

Wohnort: Kanarische Inseln

Beruf: Pensionär

8

10.07.2015, 18:45

@ verehrter Montsignore,

Zitat

Indem Sie Ihre Sünden auf Deutsch sagen und er sie trotzdem absolviert.
Ich danke Ihnen für diesen Satz. :thumbup:
Das beruhigt mich sehr.

In meinem ersten posting hier in diesem thread schrieb ich schon,
dass ich mit meinen Spanisch-Kenntnissen hier gut zurechtkomme.
Doch zu einer Beichte oder gar einem Beichtgespräch, dass sich ergeben mag, gehört mehr. :rolleyes:
Maria unsere Liebe Frau,
auf dich wir hoffen und vertraun.
Du führst uns hin zu Jesus Christ,
der unser aller Heiland ist.

herzrosenduft

Erleuchteter

Beiträge: 5 866

Wohnort: Deutschland

Beruf: Gärtner

9

24.07.2015, 15:32

Der Priester spricht nach den Wandlungsworten "Tut dies zu meinem Gedächtnis". (Oder gehört dieser Satz noch zu den Wandlungsworten?) Mich stört daran, dass diese Worte den Eindruck erwecken könnten, es handele sich bei der Eucharistiefeier um eine reine Gedächtnisfeier, bei der wir uns an Jesus erinnern. Aber auf dem Altar wird doch Jesus gegenwärtig. Das ist doch viel mehr. ...Irgendwo hakt es hier bei mir.
_______________________________________________________________________________________

Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

Beiträge: 2 381

Wohnort: 1010, WIEN

Beruf: Kath.Priester des röm.Ritus (Stephansdom) u.Erzpriester des byzant.Ritus(für Ukrainer) / Gymnasiallehrer ( Rk ) i.R.

10

24.07.2015, 16:27

@herzrosenduft

Da sehen Sie, warum eben ein solides Theologiestudium wichtig ist! "Gedächtnis" heißt im griechischen nicht einfach "Erinnerung"-das griechische Wort "αναμνησις - Anamnesis" bedeutet viel mehr! Nämlich die GEGENWÄRTIGSETZUNG eines bedeutsamen Ereignisses!
Genau das lehrt auch das Konzil von Trient (1545-1563), beziehungsweise Pius XII in seiner Enzyklika "Mediator Dei", übrigens ebenso, wie alle orientalischen Kirchen. Christus möchte also sagen, "Tut dies, damit ich unter euch gegenwärtig bin!"
Nach der Akklamation (deinen Tod oder verkünden wir..........) erfolgt der 1. Teil des Kanons nach der Wandlung, der ANAMNESE genannt wird. Wir bringen Gott Vater im sakramentaler Weise den LEIB und das BLUT seines Sohnes als EINZIGES Opfer des NEUEN BUNDES dar. Erst daran schließen sich unsere persönlichen Bitten für die Lebenden und die Verstorbenen an.Msgr. Franz Schlegl

herzrosenduft

Erleuchteter

Beiträge: 5 866

Wohnort: Deutschland

Beruf: Gärtner

11

31.07.2015, 09:57

Wer hat eigentlich das Alte Testament geschrieben? Gibt die Archäologie Antworten auf diese Frage?

Es gibt z.Bsp. zwei verschiedene Schöpfungsberichte. Wird nicht auch über die frühe Geschichte des Volkes Israel nach dem Auszug aus Ägypten zweimal in verschiedenen Büchern berichtet?

Ich hätte zum Alten Testament noch mehrere andere Fragen. Mich interessiert, was man über das AT konkret weiß.
_______________________________________________________________________________________

Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

herzrosenduft

Erleuchteter

Beiträge: 5 866

Wohnort: Deutschland

Beruf: Gärtner

12

31.07.2015, 10:07

Hat das Alte Testament noch Gültigkeit oder wird es durch das Neue Testament ersetzt?

Das Neue Testament bezieht sich ganz oft auf das Alte Testament. Im Matthäusevangelium wird oft das AT zitiert, das sich mit seinen Vorhersagen in Jesus erfüllt hat. Die Art und Weise, wie Jesus den "Neuen Bund" eingesetzt hat, bezieht sich auch auf den Alten Bund. Jesus spricht von klugen Schriftgelehrten, die aus ihrem Besitz Altes und Neues hervorholen. Wie lässt sich das AT mit dem NT vereinen? Allein, wenn man das unterschiedliche Gottesbild nimmt, kommen die Widersprüche. Hat das AT das NT korrigiert?
_______________________________________________________________________________________

Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

Beiträge: 2 381

Wohnort: 1010, WIEN

Beruf: Kath.Priester des röm.Ritus (Stephansdom) u.Erzpriester des byzant.Ritus(für Ukrainer) / Gymnasiallehrer ( Rk ) i.R.

13

31.07.2015, 10:45

@ herzrosenduft

I.) Das Alte Testament hat eine Fülle von Autoren aus ganz verschiedenen Epochen! Das wusste man schon im 19. Jahrhundert. Natürlich hat Moses die nach ihm benannten 5 Bücher nicht geschrieben, immerhin wird dort auch der Tod des Moses auf dem Berg Nebo berichtet!
Wir unterscheiden im Pentateuch 4 verschieden alten Traditionsschichten:
1) der so genannte Jahwist; circa 1000 v. Chr. geschrieben, der Gottesname wird noch ausgesprochen und geschrieben!
2) der so genannte Elohist; circa 900 v. Chr., aus Ehrfurcht wird der Gottesname Jahwe durch Elohim (Majestätsplural von EL = Gott) ersetzt.
3) das deuteronomistische Geschichtswerke; circa 600 v. Chr.-hauptsächlich im Deuteronomium.
4) die so genannte Priesterschrift; circa 450 v. Chr. (nach dem babylonischen Exil 587-537).
Der Schöpfungstext Gen 1,1 - 2, 4a (7 Tage) ist aus der Priesterschrift und daher relativ jung! Es geht darum die Heiligung des Sabbats einzuschärfen, weil Gott an diesem Tage ruhte. Nach dem Vers Gen 2, 4a befindet sich ein deutlich sichtbarer Bruch, sogar in der deutschen Übersetzung kann man im wahrnehmen, im hebräischen Text ist es noch viel deutlicher!
In Gen 2, 4b beginnt ein völlig neuer Text, Erschaffung des Adam (= Mensch) aus dem Ackerboden und der Frau (wörtlich übersetzt eigentlich " Männin", hebr, isch = Mann;ischa = Frau).
Dieser Text ist 1000 v. Chr. niedergeschrieben worden, sicher sehr lange mündlich tradiert worden. Er erinnert auch an den ägyptischen Schöpfergott Chnum, der der ägyptischen Mythologie nach den Menschen und seine Ka( = Seele), aus Nilschlamm geformt hat.
In Genesis Kapitel 9 werden Sie bemerken, dass der Sintfluttext 2x erzählt wird! Einmal nimmt Noach von allen Tieren nur jeweils ein Paar auf die Arche, in der anderen Traditionen aber 7 Paare! Der Text mit den 7 Paaren ist jünger und stammt aus der Priesterschrift.

II.) Der heilige Hieronymus († 420 n. Chr.), dem wir die Übersetzung der Bibel aus den Originalsprachen Hebräisch/Griechisch verdanken,- die so genannte Vulgata- , sagt einmal ganz richtig: "Das Neue Testament ist im Alten Testament verborgen, das Alte Testament weitet sich im Neuen Testament!"
Die Offenbarung Gottes ereignet sich in der Geschichte und damit ist auch ein Wachsen des Menschen in der Gotteserkenntnis und in der Moral verbunden, ungefähr so wie auch ein Mensch im Laufe seines Lebens heranreift. Msgr. Franz Schlegl

herzrosenduft

Erleuchteter

Beiträge: 5 866

Wohnort: Deutschland

Beruf: Gärtner

14

31.07.2015, 10:58

Danke für diese Ausführungen. Muss man sich das AT und das NT so vorstellen, dass Gott sich den Menschen nach und nach offenbart hat?
_______________________________________________________________________________________

Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »herzrosenduft« (31.07.2015, 13:22)


Lorger

Meister

Beiträge: 2 307

Wohnort: Niederösterreich, ED Wien

15

31.07.2015, 11:02

edit

herzrosenduft

Erleuchteter

Beiträge: 5 866

Wohnort: Deutschland

Beruf: Gärtner

16

31.07.2015, 11:13

Verstehe ich den Begriff "Kanon" richtig? Der Kanon umfasst diejenigen Bücher, die für den Glauben richtungsweisend und maßgebend sind? Wer hat den Kanon aufgestellt und beschlossen? Auf wen geht der Kanon zurück? Offensichtlich gab es darüber nicht immer Einigkeit. Der heute gültige Kanon hat sich erst herausgebildet.
_______________________________________________________________________________________

Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »herzrosenduft« (31.07.2015, 11:26)


Beiträge: 2 381

Wohnort: 1010, WIEN

Beruf: Kath.Priester des röm.Ritus (Stephansdom) u.Erzpriester des byzant.Ritus(für Ukrainer) / Gymnasiallehrer ( Rk ) i.R.

17

31.07.2015, 12:04

@herzrosenduft

Der Kanon der Heiligen Schrift (46 Bücher des Alten Testamentes/27 Schriften des Neuen Testamentes).
Cyril von Jerusalem führt um die Mitte des 4. Jahrhunderts in Jerusalem in seinen Vorträgen einen Kanon an, der bis auf die Offenbarung des Johannes alle Bücher des Neuen Testaments enthält. Athanasius von Alexandria führt 367 im 39. Osterfestbrief alle Bücher des Neuen Testamentes an, weicht im Alten Testament aber etwas von der heute üblichen Liste ab. Gregor von Nazianz listet in einem Gedicht alle Bücher des heutigen N.T. bis auf die Offenbarung des Johannes auf.

Die dritte Synode von Karthago, die nur für den Bereich Nordafrika sprach, erkannte 397 den Kanon an (46 Schriften aus dem Alten, 27 aus den Neuen Testament) und verbot, andere Schriften im Gottesdienst als göttliche Schriften zu verlesen.Msgr. Franz Schlegl

herzrosenduft

Erleuchteter

Beiträge: 5 866

Wohnort: Deutschland

Beruf: Gärtner

18

31.07.2015, 14:56

Ich habe mal herausgesucht, was der Katechismus über Inspiration und Wahrheit der Heiligen Schrift aussagt:

http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_PV.HTM

Das betrifft auch das AT.
_______________________________________________________________________________________

Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

herzrosenduft

Erleuchteter

Beiträge: 5 866

Wohnort: Deutschland

Beruf: Gärtner

19

31.07.2015, 15:02

Dogmatische Konstitution Dei Verbum über die göttliche Offenbarung

http://www.vatican.va/archive/hist_counc…-verbum_ge.html
_______________________________________________________________________________________

Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

herzrosenduft

Erleuchteter

Beiträge: 5 866

Wohnort: Deutschland

Beruf: Gärtner

20

20.08.2015, 09:15

Ich habe wieder mal eine Frage:

In unserer Kirche wird öffentlich der Rosenkranz vor der hl. Messe gebetet. Darf dabei am Schluss das Gebet von Fatima gebetet werden?
O mein Gott!
Ich glaube an Dich,
ich bete Dich an,
ich hoffe auf dich,
ich liebe Dich!
Ich bitte Dich um Verzeihung für jene,
die nicht an Dich glauben,
Dich nicht anbeten,
nicht hoffen und Dich nicht lieben

Heute ist es vielerorts üblich, daß jedem Rosenkranzgesätz jenes Gebet folgt, das der Engel den Seherkindern von Fatima lehrte:
O mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden,
bewahre uns vor dem Feuer der Hölle,
führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene,
die deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen.

Diese Frage ließe sich auch verallgemeinern. Welche Gebete darf man öffentlich beten und welche soll man nicht öffentlich beten? Gibt es da eine Anweisung?
_______________________________________________________________________________________

Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

Thema bewerten